Er bereitet mit Liebe seine Ankunft vor – am 2. Adventsonntag, Lesejahr B

Die Eltern von Maria, Anna und Joachim. Die Geschichte stammt aus dem Evangelium von Jakobus, aus der Legenda Aurea des Jacobus de Voragine und vom Hl. Hieronymus

Die Eltern von Maria, Anna und Joachim. Die Geschichte stammt aus dem Evangelium von Jakobus, aus der Legenda Aurea des Jacobus de Voragine und vom Hl. Hieronymus

Was würden Sie Gott raten, wenn er als Mensch und Erlöser auf die Erde kommen möchte? Soll er von einer berühmten Frau geboren werden? Wie würden Sie diese Frau auswählen? Soll sie liebevoll sein, eine gute Mutter sein? Soll sie von ihren Eltern, ihren Lehrern und Lehrerinnen eine gute Bildung bekommen?
So ähnlich hat es auch Gott gemacht. Die Eltern von Maria waren gebildete kinderlose Juden. Joachim und Anna hatten aber schon resigniert, als sie von einem Engel die Hoffnung auf ein Kind erhielten. Sie sollen sich beim goldenen Tor in Jerusalem treffen. Sie hörten auf den Engel und gingen zum Hoffnungstor. Gott erneuerte dort ihre Beziehung und voll Freude und Liebe gingen sie nach Hause. Anna wurde mit einem Mädchen schwanger. Dieses Kind wurde von Gott mit allem beschenkt, was er geben konnte. Dieses Ereignis feiern wir am 8. Dezember.
Wenn wir diese göttliche Geschichte feiern, dann wird diese Geschichte zur göttlichen Gegenwart. Dann zeugt Joachim mit Anna dieses Mädchen Maria jetzt, weil Gott als Befreier gegenwärtig ist. Gott lässt mit diesem Fest von Mariä Empfängnis die Beziehungsfähigkeit und Lebendigkeit auch in unserem Leben wachsen.
Es ist die Bedeutung jedes christlichen Gottesdienstes, dass Gott mit seinen Geschichten so gegenwärtig ist, dass sich alles Vergangene im Jetzt abspielt. Diese Erlösung spielt sich in uns ab. Angelus Silesius sagt zur Geburt Jesu ganz richtig: Und wäre Christus tausendmal in Bethlehem geboren, und nicht in dir: Du bliebest doch in alle Ewigkeit verloren.

Wir laden ein:
Hochfest Mariä Empfängnis
Freitag, 8. Dezember 9:00 Gottesdienst +SC Kaffee im Barat-Saal Zelebrant ist P. Markus, Heiligenkreuz; (Gen 3,9-15.20; Eph 1,3-6.11-12; Evangelium Lk 1, 26-38)

Besuch der serbisch-orthodoxen Gemeinde am 8. Dezember 2017. Pfarrer Johann Georg Herberstein heißt im Sinne der Ökumene Pfarrmitglieder der serbisch orthodoxen Kirche willkommen. Es wird um 10.00 eine Hl. Messe mit der Teilnahme von S.Ex. Bischof Andrej und der serbisch orthodoxen Gemeinde Tulln gefeiert. Im Anschluss werden alle zu einer gemeinsamen Agape mit serbischen Fastenspeisen, Kaffee und Kuchen sehr herzlich eingeladen. Markus
2. Adventsonntag, 10. Dezember 2017, 9:00 Gottesdienst +SC Kaffee im Barat-Saal, Lesejahr B, Zelebrant:  Emer. Domdekan Karl Rühringer
Rorate am Freitag, 15. Dezember 2016, 7:00 bei Kerzenschein + einfachem Frühstück
Jugendgottesdienst am Samstag, 16. Dezember 2017, 18:30
3. Adventsonntag, 17. Dezember 2017, 9:00 Gottesdienst +SC Kaffee im Barat-Saal, Lesejahr B, Zelebrant: Schulseelsorger Michael Scharf

Hier kommt das Evangelium zum 2. Adventsonntag: Er wird mich mit dem Heiligen Geist taufen.
Gott bereitet sein Kommen vor indem er Johannes zum Propheten beruft. Er soll den Messias voraussagen, der uns mit dem Heiligen Geist taufen wird.

Anfang des Evangeliums von Jesus Christus, dem Sohn Gottes: Es begann, wie es bei dem Propheten Jesaja steht: Ich sende meinen Boten vor dir her; er soll den Weg für dich bahnen. Eine Stimme ruft in der Wüste: Bereitet dem Herrn den Weg! Ebnet ihm die Straßen! So trat Johannes der Täufer in der Wüste auf und verkündigte Umkehr und Taufe zur Vergebung der Sünden. Ganz Judäa und alle Einwohner Jerusalems zogen zu ihm hinaus; sie bekannten ihre Sünden und ließen sich im Jordan von ihm taufen. Johannes trug ein Gewand aus Kamelhaaren und einen ledernen Gürtel um seine Hüften und er lebte von Heuschrecken und wildem Honig. Er verkündete: Nach mir kommt einer, der ist stärker als ich; ich bin es nicht wert, mich zu bücken, um ihm die Schuhe aufzuschnüren. Ich habe euch nur mit Wasser getauft, er aber wird euch mit dem Heiligen Geist taufen! (Evangelium nach Markus 1,1-8 Link zum Bibelwerk)

  1. Lesung aus Buch des Propheten Jesaja: Meine Problemberge baut Gott ab.
    In den folgenden Visionen sprechen mehrere Gestalten zu den verzweifelten Menschen im babylonischen Exil. Sie sprechen auch zu uns und den Verzweifelten in der Gegenwart. Die Probleme türmen sich wie Berge auf und Gott baut sie ab. Die Seele ist eine Wüste, durch die für Gott eine Straße gebaut wird. Die Freudenbotin Zion soll das Kommen Gottes verkünden.

Tröstet, tröstet mein Volk, spricht euer Gott. Redet Jerusalem zu Herzen und verkündet der Stadt, dass ihr Frondienst zu Ende geht, dass ihre Schuld beglichen ist; denn sie hat die volle Strafe erlitten von der Hand des Herrn für all ihre Sünden. Eine Stimme ruft: Bahnt für den Herrn einen Weg durch die Wüste! Baut in der Steppe eine ebene Straße für unseren Gott! Jedes Tal soll sich heben, jeder Berg und Hügel sich senken. Was krumm ist, soll gerade werden, und was hüglig ist, werde eben. Dann offenbart sich die Herrlichkeit des Herrn, alle Sterblichen werden sie sehen. Ja, der Mund des Herrn hat gesprochen. Steig auf einen hohen Berg, Zion, du Botin der Freude! Erheb deine Stimme mit Macht, Jerusalem, du Botin der Freude! Erheb deine Stimme, fürchte dich nicht! Sag den Städten in Juda: Seht, da ist euer Gott. Seht, Gott der Herr, kommt mit Macht, er herrscht mit starkem Arm. Seht, er bringt seinen Siegespreis mit: Alle, die er gewonnen hat, gehen vor ihm her. (Bibelwerk: Jes 40,1-5.9-11)

  1. Lesung aus dem zweiten Brief des Apostels Petrus: Gott sorgt sich um mich.
    Der folgende Text aus dem 2. Petrusbrief spricht davon, was Gott in der Zukunft machen will. Dieses Universum und diese Erde werden vergehen, weil Gott ein Universum und eine Erde errichten will, in denen Gerechtigkeit wohnt. Das zeigt, wie sehr er sich um uns sorgt.

Das eine aber, liebe Brüder und Schwestern, dürft ihr nicht übersehen: dass beim Herrn ein Tag wie tausend Jahre und tausend Jahre wie ein Tag sind. Der Herr zögert nicht mit der Erfüllung der Verheißung, wie einige meinen, die von Verzögerung reden; er ist nur geduldig mit euch, weil er nicht will, dass jemand zugrunde geht, sondern dass alle sich bekehren. Der Tag des Herrn wird aber kommen wie ein Dieb. Dann wird der Himmel prasselnd vergehen, die Elemente werden verbrannt und aufgelöst, die Erde und alles, was auf ihr ist, werden nicht mehr gefunden. Wenn sich das alles in dieser Weise auflöst: wie heilig und fromm müsst ihr dann jetzt leben, den Tag Gottes erwarten und seine Ankunft beschleunigen! An jenem Tag wird sich der Himmel im Feuer auflösen und die Elemente werden im Brand zerschmelzen. Dann erwarten wir, seiner Verheißung gemäß, einen neuen Himmel und eine neue Erde, in denen die Gerechtigkeit wohnt. Weil ihr das erwartet, liebe Brüder und Schwestern, bemüht euch darum, von ihm ohne Makel und Fehler und in Frieden angetroffen zu werden. Wie ein Hirt führt er seine Herde zur Weide, er sammelt sie mit starker Hand. Die Lämmer trägt er auf dem Arm, die Mutterschafe führt er behutsam. (Bibelwerk: 2 Petr 3,8-14)

 

Information:
Bischofsweihe in Innsbruck:
Am letzten Samstag wurde der 52-jährige Steirer Hermann Glettler in der Innsbrucker Olympiaworld zum fünften Bischof der Diözese Innsbruck geweiht. Rund 8.000 Gläubige nahmen an der Zeremonie teil. Es wurde ein fröhliches Fest, bei dem auch Tränen der Freude flossen.

Bischof Hermann Glettler stammte von steirischen Bergbauern ab, war Künstlerseelsorger, setzte sich für behinderte Kinder ein und war Seelsorger der Gemeinschaft Emmanuel, dem auch Wolfgang und Maria Aumann angehörten. Gelobt wurde die Ansprache des Nuntius für Österreich, Glettlers Einsatz für die Obdachlosen, für Afrika und die Ökumene.
Die Bischofsweihe von Hermann Glettler am 2. Dezember führte nicht nur zahlreiche Bischöfe aus dem In- und Ausland nach Innsbruck, sondern wurde vor allem auch ein großes Ereignis für Kinder und Jugendliche. Die Evangelische Kirche war eingeladen und Olivier Dantine las aus dem Paulusbrief vor.
http://www.dibk.at/Themen/Bischofsweihe
http://tvthek.orf.at/profile/Bischofsweihe-Hermann-Glettler/13888108/Bischofsweihe-Hermann-Glettler/13955582
http://tvthek.orf.at/topic/Chronik/13869252/Tirol-Heute/13955761/Bischofsweihe-in-Innsbruck/14187502

Liebe Grüße und für dich: Heilung durch die Liebe Gottes!
Hannes Daxbacher
Sacré Coeur Cafétier und Ostiarius
Katholische Gottesdienstgemeinde Sacré Coeur, 3021 Pressbaum, Klostergasse 12, Österreich

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