Nur dem Mächtigsten! Am 3. Adventsonntag

Christophorus will dem Mächtigsten dienen

Christophorus will dem Mächtigsten dienen

Ich liebe den Heiligen Christoph. Er hat vieles gemeinsam mit Johannes dem Täufer, der auch nur dem mächtigen Messias dienen wollte.
Der Heilige Christophorus hieß ursprünglich Phorus, das heißt Träger. Zuerst diente er einem mächtigen Herzog
.
Da merkte er, dass der Herzog sich vor dem König niederwarf und dieser mächtiger war. Er ging zum König, um bei ihm Dienst zu tun. Aber beim Lied eines durchreisenden Sängers beobachtete er, wie der König beim Wort „Teufel“ zusammenzuckte. Zur Rede gestellt, bekannte der König, dass er nur vor einem in der Welt Angst habe, vor dem Satan.
Phorus machte sich auf die Suche nach dem Teufel. Er trat in den Dienst Satans, der mit seiner Truppe raubend und mordend durch die Lande zog. Bis auch dieser Angst bekam. Er wich einem Kreuz am Weg aus. Phorus bemerkte es und trennte sich von Satan. Jetzt suchte Phorus nach dem, der noch stärker war.
Aber die Suche gestaltete sich schwierig. Erst ein Einsiedler gab ihm den Hinweis, er solle die Menschen durch den angrenzenden reißenden Fluss tragen, weil er doch so groß und stark sei. Dann diene er Christus, dem höchsten Herrn.
Eines Nachts hörte er eine Kinderstimme rufen: „Phorus, trage mich hinüber!“ Vor seiner Hütte konnte er aber niemanden finden. Erst beim dritten Ruf sah er ein Kind, das er auf seine Schultern setzte. Im Wasser wurde ihm die Last immer schwerer, das Wasser wurde höher und höher; er fürchtete zu ertrinken und glaubte, die ganze Welt läge auf seinen Schultern. „Mehr als die Welt trägst du auf deinen Schultern“, sagte ihm das Kind, „du trägst den Herrn, der diese Welt erschaffen hat. Ich bin Jesus Christus, dem du in dieser Arbeit dienst.“ Und es drückte ihn unter Wasser und taufte ihn.
Er hatte jetzt den Namen Christo-Phorus, das bedeutet Christusträger. Auf Christi Geheiß hin steckte er seinen Stab in den Boden. Am nächsten Morgen grünte und blühte er und trug Früchte.
            Ich liebe dieses Kind, das unter uns geboren wird, mächtiger als das Universum ist, unser Leben aufblühen und Früchte tragen lässt.

Wir laden ein:
Rorate am Freitag, 15. Dezember 2016
, 7:00 bei Kerzenschein + einfachem Frühstück
Adventsonntag, 17. Dezember 2017, 9:00 Gottesdienst +SC Kaffee im Barat-Saal, Lesejahr B, Zelebrant: Schulseelsorger Michael Scharf
Folgende Lieder hat Wolfgang Aumann für den Chor ausgesucht: Beginn: 223.3 Wir sagen euch an 3.Str., Kyrie: 156, Psalm: Nr. 984, Halleluja : 744 + Vers, Fürbittruf: 754 Du Licht der Welt, erhöre uns, Gabenbereitung: Freuet euch im Herrn (Zettel), Sanktus: 772 Zebaoth – Heilig, Vater unser: 779, Agnus: beten. Während der Kommunion: Wait for the Lord (Zettel), Dank: 228 Tochter Zion. Nach dem Segen: 897: Von guten Mächten, 1.4.5. Str. (diese Hl. Messe ist auch Gedenkmesse für Fr. Lisi Straka, die vor 20 Jahren verstorben ist). Eine schöne Woche und herzliche Grüße, Wolfgang. PS.: Nicht vergessen: Probe schon um 8 Uhr beim Klavier!! Danke Roswitha, Connie und Gerhard für die Zusage.
Rorate am Freitag, 22.Dezember 2017, 7:00 bei Kerzenschein + einfaches Frühstück
4.Adventsonntag, 24.Dezember 2017, 9:00 Gottesdienst +SC Kaffee im Barat-Saal, Lesejahr B, Zelebrant: P. Markus – Heiligenkreuz, 20:30 musikalische Einstimmung
CHRISTMETTE 24.Dezember 2017, 21:00, mit emer. Domdekan Karl Rühringer, + Brot & Wein – Agape im Barat-Saal.
CHRISTTAG Montag, 25.12.2017, HOCHFEST DER GEBURT JESU, 9:00 Festmesse mit emer. Domdekan Karl Rühringer +SC Kaffee im Barat-Saal

Hier kommt das Evangelium zum 2. Adventsonntag: Mitten unter uns steht er unerkannt.
Johannes bezeichnet sich als Stimme in der Wüste. Die Wüste ist der Ort der Stille, an dem Menschen ihre Gottesbeziehung finden. Sie erhalten dort den Auftrag. Abt Jakobus sagte: Wie eine Kerze eine dunkle Kammer erhellt, so erleuchtet die Ausrichtung auf Gott des Menschen Herz und zeigt ihm, wie es um ihn steht und was er zu tun hat. Blaise Pascal meinte: Das ganze Unglück der Menschen rührt allein daher, dass sie nicht ruhig in einem Zimmer zu bleiben vermögen.

Es trat ein Mensch auf, der von Gott gesandt war; sein Name war Johannes. Er kam als Zeuge, um Zeugnis abzulegen für das Licht, damit alle durch ihn zum Glauben kommen. Er war nicht selbst das Licht, er sollte nur Zeugnis ablegen für das Licht.
Dies ist das Zeugnis des Johannes: Als die Juden von Jerusalem aus Priester und Leviten zu ihm sandten mit der Frage: Wer bist du?, bekannte er und leugnete nicht; er bekannte: Ich bin nicht der Messias. Sie fragten ihn: Was bist du dann? Bist du Elija? Und er sagte: Ich bin es nicht. Bist du der Prophet? Er antwortete: Nein. Da fragten sie ihn: Wer bist du? Wir müssen denen, die uns gesandt haben, Auskunft geben. Was sagst du über dich selbst? Er sagte: Ich bin die Stimme, die in der Wüste ruft: Ebnet den Weg für den Herrn!, wie der Prophet Jesaja gesagt hat. Unter den Abgesandten waren auch Pharisäer. Sie fragten Johannes: Warum taufst du dann, wenn du nicht der Messias bist, nicht Elija und nicht der Prophet? Er antwortete ihnen: Ich taufe mit Wasser. Mitten unter euch steht der, den ihr nicht kennt und der nach mir kommt; ich bin es nicht wert, ihm die Schuhe aufzuschnüren. Dies geschah in Betanien, auf der anderen Seite des Jordan, wo Johannes taufte. (Evangelium nach Johannes 1,6-8.19-28 Link zum Bibelwerk)

  1. Lesung aus Buch des Propheten Jesaja: Der Heilige Geist hat mich gesalbt.
    Die Freudenbotin Zion meldet sich zu Wort. Sie ist mit dem prophetischen Gottesgeist ausgestattet und sagt das Ende aller sozialen Ungerechtigkeit, Trauer und Not an. Jesus hat diese Worte auf sich bezogen. Er ist der Gesalbte, der Messias, der „Christos“. Hören wir diese Worte heute einmal so, als ob sie von uns sprächen. Denn wir sind in Taufe und Firmung gesalbt worden.

Der Geist Gottes, des Herrn, ruht auf mir; denn der Herr hat mich gesalbt. Er hat mich gesandt, damit ich den Armen eine frohe Botschaft bringe und alle heile, deren Herz zerbrochen ist, damit ich den Gefangenen die Entlassung verkünde und den Gefesselten die Befreiung, damit ich ein Gnadenjahr des Herrn ausrufe. Von Herzen will ich mich freuen über den Herrn. Meine Seele soll jubeln über meinen Gott. Denn er kleidet mich in Gewänder des Heils, er hüllt mich in den Mantel der Gerechtigkeit, wie ein Bräutigam sich festlich schmückt und wie eine Braut ihr Geschmeide anlegt. Denn wie die Erde die Saat wachsen lässt und der Garten die Pflanzen hervorbringt, so bringt Gott, der Herr, Gerechtigkeit hervor und Ruhm vor allen Völkern. (Bibelwerk: Jes 61,1-2a.10-11)

  1. Lesung aus dem ersten Brief des Apostels Paulus an die Thessalonicher: Löscht den Geist nicht aus!
    „Das erste, was getan, was zu Herzen genommen werden müsste, wäre die Sorge, es könne der Geist ausgelöscht werden. Und darum muss uns alle die Sorge quälen, dass wir es sein könnten, die den Geist auslöschen.“ Karl Rahner beim Österreichischen Katholikentag 1962. Papst Johannes XXIII in seinem Grußwort dazu: „Dieser heilige Geist Christi … durchglühe euer privates und öffentliches Leben.“

Freut euch zu jeder Zeit! Betet ohne Unterlass! Dankt für alles; denn das will Gott von euch, die ihr Christus Jesus gehört. Löscht den Geist nicht aus! Verachtet prophetisches Reden nicht! Prüft alles, und behaltet das Gute! Meidet das Böse in jeder Gestalt! Der Gott des Friedens heilige euch ganz und gar und bewahre euren Geist, eure Seele und euren Leib unversehrt, damit ihr ohne Tadel seid, wenn Jesus Christus, unser Herr, kommt. Gott, der euch beruft, ist treu; er wird es tun. (Bibelwerk: 1 Thess 5,16-24)

Informationen und Links:
Tagesevangelium der Erzabtei St. Martin in Beuron
Evangelium Tag für Tag, für Handys gibt es davon eine APP (Evangelizo).
Die Gottesdienst-App „1000 Kirchen“ gibt es kostenlos in den App-Stores der Handys und Tablets. 1400 Kirchen in Wien, Weinviertel und Industrieviertel von NÖ mit ihren Gottesdiensten.
Die Bischöfe Österreichs laden ein, jeden Tag für einen Jugendlichen zu beten.
Lesungen und Evangelium des Sonntags und der Feiertage im Bibelwerk.

Liebe Grüße und für dich: Heilung durch die Liebe Gottes!

Hannes Daxbacher
Sacré Coeur Cafétier und Ostiarius
Katholische Gottesdienstgemeinde Sacré Coeur, 3021 Pressbaum, Klostergasse 12, Österreich

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