Bindung kann befreien – Fünfter Sonntag der Osterzeit, Lesejahr B

Kirche als Jesuspflanze

Kirche als Jesuspflanze

Oh, die Kirche! Sie hat ein schlechtes Image. Viele denken bei Kirche an die Amtskirche und an einen autoritären Apparat. Lange Zeit dachte ich, Kirche wäre das Volk Gottes. Das kann ja auch sein. Aber für mich ist Kirche heute mehr als die Versammlung von Christinnen und Christen. Sie ist eine Pflanze mit vielen Zweigen. Jesus sagt im Evangelium: „Ich bin der wahre Weinstock und mein Vater ist der Winzer. Ihr seid die Zweige und mit mir bringt ihr reiche Frucht.“ Gott hat den Weinstock gepflanzt und sich durch Christus zu einem Teil der Pflanze gemacht. Und wir sind durch die Taufe „eingepfropft“ und seine Zweige geworden. Als solche können wir blühen. Wir bekommen Früchte, wenn wir mit Christus verbunden bleiben. Ich weiß: In dieser Bindung an Jesus und die Kirche befreit mich Gott von Angst und Einsamkeit. Ich kann aufleben. Wow, ich danke dir, Gott!

Wir laden ein:
5. Sonntag der Osterzeit,
29. April 2018, 9:00 Gottesdienst + Sacré Coeur Kaffee im Barat-Saal.
6. Sonntag der Osterzeit, 6. Mai 2018, 9:00 Gottesdienst + Sacré Coeur Kaffee im Barat-Saal.
Wolfgang Aumann schreibt: Zuerst – ein herzliches DANKE für Gestaltung der Sonntagsmesse am 22.3.! Querflöte + Gitarre + Chor hat gut gepasst! Danke, Roswitha! Nach der Messe fragten mich die 2 Firmkandidaten, ob was Besonderes gefeiert worden ist, weil so viele Leute in der Messe waren.
Am 10. Mai, Hochfest Christi Himmelfahrt, sind einige Feste beisammen:
1. Im Sacré Coeur: Firmung um 9 Uhr mit Michael Scharf. Die Firmungsmesse gestalte ich mit Chor – Probe ist um 8 Uhr beim Klavier, gespielt von Dr. Gerhard Tucek. Die 6 Firmkandidatinnen haben einige Liedwünsche schon angemeldet.
2. In der Pfarrkirche Pressbaum: Erstkommunionfeier um 10 Uhr mit Pfarrer Herberstein
3. Taufe um 11:30 Uhr. Da bin ich Taufspender. Einige vom Chor Klangart:Wienerwald singen und spielen bei der Taufe. Jede/r soll bitte ganz frei entscheiden, ob und wo er/sie mitspielt/singt. Ganz liebe Grüße und eine schöne Woche! Wolfgang.

Hier kommt die gute Nachricht: Mit Christus bringen wir Früchte
Jesus vergleicht sich mit einem Weinstock. Seine Jüngerinnen und Jünger sind die Zweige, die Reben genannt werden. Ohne den Weinstock können die Äste nicht leben. Aber in Christus ist alles möglich.
In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Ich bin der wahre Weinstock und mein Vater ist der Winzer. Jede Rebe an mir, die keine Frucht bringt, schneidet er ab und jede Rebe, die Frucht bringt, reinigt er, damit sie mehr Frucht bringt. Ihr seid schon rein durch das Wort, das ich zu euch gesagt habe. Bleibt in mir, dann bleibe ich in euch. Wie die Rebe aus sich keine Frucht bringen kann, sondern nur, wenn sie am Weinstock bleibt, so könnt auch ihr keine Frucht bringen, wenn ihr nicht in mir bleibt. Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und in wem ich bleibe, der bringt reiche Frucht; denn getrennt von mir könnt ihr nichts vollbringen. Wer nicht in mir bleibt, wird wie die Rebe weggeworfen und er verdorrt. Man sammelt die Reben, wirft sie ins Feuer und sie verbrennen. Wenn ihr in mir bleibt und wenn meine Worte in euch bleiben, dann bittet um alles, was ihr wollt: Ihr werdet es erhalten. Mein Vater wird dadurch verherrlicht, dass ihr reiche Frucht bringt und meine Jünger werdet. (Evangelium nach Johannes 15, 1-8)

Die erste Lesung aus der Apostelgeschichte: Paulus eckt mit seinem Glauben an
Paulus kommt nach seiner Bekehrung zur Gemeinde in Jerusalem und alle fürchteten sich vor ihm. Barnabas aber bezeugte, dass Paulus sich bekehrt hatte. Er diskutierte mit den griechisch sprechenden Juden, die ihn darauf hin töten wollten. Man schickte ihn zu seiner Sicherheit in seine Heimatstadt Tarsus.
In jenen Tagen, als Paulus nach Jerusalem kam, versuchte er, sich den Jüngern anzuschließen. Aber alle fürchteten sich vor ihm und konnten nicht glauben, dass er ein Jünger war. Barnabas jedoch nahm sich seiner an und brachte ihn zu den Aposteln. Er erzählte ihnen, wie Saulus auf dem Weg den Herrn gesehen habe und dass dieser mit ihm gesprochen habe und wie er in Damaskus mutig und offen im Namen Jesu aufgetreten sei. So ging er bei ihnen in Jerusalem ein und aus, trat unerschrocken im Namen des Herrn auf und führte auch Streitgespräche mit den Hellenisten. Diese aber planten, ihn zu töten. Als die Brüder das merkten, brachten sie ihn nach Cäsarea hinab und schickten ihn von dort nach Tarsus. Die Kirche in ganz Judäa, Galiläa und Samarien hatte nun Frieden; sie wurde gefestigt und lebte in der Furcht vor dem Herrn. Und sie wuchs durch die Hilfe des Heiligen Geistes. (Lesung Apg 9,26-31)

Die zweite Lesung aus dem ersten Brief des Johannes: Durch die Liebe bleiben wir in Gott
»Liebe« ist heute zu einem abgegriffenen Wort geworden. Umso wichtiger ist es, dass sie konkret wird: in unserem Handeln und unserer Wahrhaftigkeit. Doch wenn wir hinter unseren Ansprüchen zurückbleiben, dürfen wir wissen, dass Gottes Barmherzigkeit größer ist und er uns mit seiner Geistkraft beisteht.
Meine Kinder, wir wollen nicht mit Wort und Zunge lieben, sondern in Tat und Wahrheit. Daran werden wir erkennen, dass wir aus der Wahrheit sind, und werden unser Herz in seiner Gegenwart beruhigen. Denn wenn das Herz uns auch verurteilt – Gott ist größer als unser Herz und er weiß alles. Liebe Brüder, wenn das Herz uns aber nicht verurteilt, haben wir gegenüber Gott Zuversicht; alles, was wir erbitten, empfangen wir von ihm, weil wir seine Gebote halten und tun, was ihm gefällt. Und das ist sein Gebot: Wir sollen an den Namen seines Sohnes Jesus Christus glauben und einander lieben, wie es seinem Gebot entspricht. Wer seine Gebote hält, bleibt in Gott und Gott in ihm. Und dass er in uns bleibt, erkennen wir an dem Geist, den er uns gegeben hat. (Lesung 1Joh 3,18-24)

Informationen:
Zehn Tage kontemplative Exerzitien und Tage der Stille 2018 im Kapuzinerkloster Irdning
Fünf Tage Schweigeexerzitien im Stift Göttweig
Mission Manifest 10 Thesen für das Comeback der Kirche
Tagesevangelium der Erzabtei St. Martin in Beuron
Evangelium Tag für Tag, für Handys gibt es davon eine APP (Evangelizo).
Die Gottesdienst-App „1000 Kirchen“ gibt es kostenlos in den App-Stores der Handys und Tablets. 1400 Kirchen in Wien, Weinviertel und Industrieviertel von NÖ mit ihren Gottesdiensten.
Die Bischöfe Österreichs laden ein, jeden Tag für einen Jugendlichen zu beten.
Das Key2Life Festival 2018 findet von Do 23. bis So 26. August 2018 im Schlosspark Marchegg statt.

Liebe Grüße und für dich: Christus soll dich mit allem beschenken!
Hannes Daxbacher
Sacré Coeur Cafétier und Ostiarius (Türöffner)
Katholische Gottesdienstgemeinde Sacré Coeur, 3021 Pressbaum, Klostergasse 12, Österreich

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