Die Liebe wird sichtbar – Sonntag nach Christi Himmelfahrt

Er ist wieder im Himmel

Er ist wieder im Himmel

Ich lege das Kreuz vor mich hin. Es hat Flügel und hebt sich in die Luft. Der unsichtbare Christus zeigt sich mir im schwebenden Kreuz.
Die Liebe ist zwar unsichtbar, ich kann ihre Spuren im Verhalten der Menschen sehen. Vieles, was sichtbar ist, wird unsichtbar und vieles, was unsichtbar ist, wird sichtbar. Gott ist unsichtbar und er macht sich in den Spuren der Natur sichtbar. Gott wurde ein Mensch und wurde den Menschen dadurch sichtbar. Er starb und wurde im leeren Grab unsichtbar. Er erschien den Jüngerinnen und Jüngern und wurde sichtbar. Jesus wechselte in den Himmel und wurde unsichtbar. Gott zeigte sich als Heiliger Geist in den Feuerzungen. Nach dem Pfingstereignis ist der Heilige Geist unsichtbar. Der Mut der Christinnen und Christen macht ihn sichtbar. Christus verwandelt sich in Brot und wird sichtbar. Wenn ich ihn esse, wird er unsichtbar. Wenn wir als Kirche Zeichen der Liebe Gottes sind, wird sie sichtbar. Wenn wir als Kirche die Liebe Gottes verdunkeln, wird die Liebe Gottes unsichtbar. Was dann?

Wir laden ein:
7. Sonntag der Osterzeit,
13. Mai 2018, 9:00 Gottesdienst + Sacré Coeur Kaffee im Barat-Saal.
Pfingstsonntag, 20. Mai 2018, 9:00 Gottesdienst + Sacré Coeur Kaffee im Barat-Saal.
Pfingstmontag, 21. Mai 2018, 9:00 Gottesdienst + Sacré Coeur Kaffee im Barat-Saal.

Hier kommt die gute Nachricht für Sonntag: Jesus bittet den Vater für uns
Wir sind in die Welt gesandt, in eine Welt, in der oft ganz anderes gilt als die Liebe Gottes. Jesus sorgt sich um uns und schenkt den Pfingstgeist, der uns im Glauben und in der Liebe stark macht:
In jener Zeit erhob Jesus seine Augen zum Himmel und betete: Vater, ich habe deinen Namen den Menschen offenbart, die du mir aus der Welt gegeben hast. Heiliger Vater, bewahre sie in deinem Namen, den du mir gegeben hast, damit sie eins sind wie wir. Solange ich bei ihnen war, bewahrte ich sie in deinem Namen, den du mir gegeben hast. Und ich habe sie behütet und keiner von ihnen ging verloren, außer dem Sohn des Verderbens, damit sich die Schrift erfüllt. Aber jetzt gehe ich zu dir. Doch dies rede ich noch in der Welt, damit sie meine Freude in Fülle in sich haben. Ich habe ihnen dein Wort gegeben und die Welt hat sie gehasst, weil sie nicht von der Welt sind, wie auch ich nicht von der Welt bin. Ich bitte nicht, dass du sie aus der Welt nimmst, sondern dass du sie vor dem Bösen bewahrst. Sie sind nicht von der Welt, wie auch ich nicht von der Welt bin. Heilige sie in der Wahrheit; dein Wort ist Wahrheit. Wie du mich in die Welt gesandt hast, so habe auch ich sie in die Welt gesandt. Und ich heilige mich für sie, damit auch sie in der Wahrheit geheiligt sind. (Evangelium nach Johannes 17,6a.11b-19)

Die erste Lesung aus der Apostelgeschichte: Die Apostel sind wieder 12.
Petrus ruft dazu auf, die leere Stelle wieder zu füllen, die durch den Selbstmord Judas entstanden ist. Matthias wird zum neuen 12. Apostel. Dadurch ist das Reich des Messias wieder sichtbarer:
In diesen Tagen erhob sich Petrus im Kreis der Brüder und Schwestern – etwa hundertzwanzig waren zusammengekommen – und sagte: „Brüder und Schwestern! Es musste sich das Schriftwort erfüllen, das der Heilige Geist durch den Mund Davids im Voraus über Judas gesprochen hat. Judas wurde zum Anführer derer, die Jesus gefangen nahmen. Er wurde zu uns gezählt und hatte Anteil am gleichen Dienst. Denn es steht im Buch der Psalmen: Sein Amt soll ein anderer erhalten! Einer von den Männern, die die ganze Zeit mit uns zusammen waren, als Jesus, der Herr, bei uns ein und aus ging, angefangen von der Taufe durch Johannes bis zu dem Tag, an dem er von uns ging und (in den Himmel) aufgenommen wurde, – einer von diesen muss nun zusammen mit uns Zeuge seiner Auferstehung sein. Und sie stellten zwei Männer auf: Josef, genannt Barsabbas, mit dem Beinamen Justus, und Matthias. Dann beteten sie: Herr, du kennst die Herzen aller; zeige, wen von diesen beiden du erwählt hast, diesen Dienst und dieses Apostelamt zu übernehmen. Denn Judas hat es verlassen und ist an den Ort gegangen, der ihm bestimmt war. Dann gaben sie ihnen Lose; das Los fiel auf Matthias und er wurde den elf Aposteln zugerechnet. (Lesung Apg 1,15-17.20a.20c-26)

Die zweite Lesung aus dem ersten Brief an des Johannes: Wir haben Gottes Liebe erkannt.
Gott hat uns zuerst geliebt. Er hat seinen Sohn gesandt, damit wir durch ihn leben.
Liebe Brüder und Schwestern, wenn Gott uns so geliebt hat, müssen auch wir einander lieben. Niemand hat Gott je geschaut; wenn wir einander lieben, bleibt Gott in uns und seine Liebe ist in uns vollendet. Daran erkennen wir, dass wir in ihm bleiben und er in uns bleibt: Er hat uns von seinem Geist gegeben. Wir haben gesehen und bezeugen, dass der Vater den Sohn gesandt hat als den Retter der Welt. Wer bekennt, dass Jesus der Sohn Gottes ist, in dem bleibt Gott und er bleibt in Gott. Wir haben die Liebe, die Gott zu uns hat, erkannt und gläubig angenommen. Gott ist die Liebe, und wer in der Liebe bleibt, bleibt in Gott und Gott bleibt in ihm. (Lesung 1Joh 4,11-16)

Informationen:
Zehn Tage kontemplative Exerzitien und Tage der Stille 2018 im Kapuzinerkloster Irdning
Mission Manifest 10 Thesen für das Comeback der Kirche
Tagesevangelium der Erzabtei St. Martin in Beuron
Evangelium Tag für Tag, für Handys gibt es davon eine APP (Evangelizo).
Die Gottesdienst-App „1000 Kirchen“ gibt es kostenlos in den App-Stores der Handys und Tablets. 1400 Kirchen in Wien, Weinviertel und Industrieviertel von NÖ mit ihren Gottesdiensten.
Die Bischöfe Österreichs laden ein, jeden Tag für einen Jugendlichen zu beten.
Das Key2Life Festival 2018 findet von Do 23. bis So 26. August 2018 im Schlosspark Marchegg statt.

Liebe Grüße und für dich: Ein neues Pfingsten!
Hannes Daxbacher
Sacré Coeur Cafétier und Ostiarius (Türöffner)
Katholische Gottesdienstgemeinde Sacré Coeur, 3021 Pressbaum, Klostergasse 12, Österreich

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