Er macht ängstliche mutig – Pfingstsonntag, Lesejahr B

Ich habe viele „Fehler“ gemacht. Auf einige bin ich heute noch stolz.

Ich kann mit dem Heiligen Geist zu meiner Geschichte stehen

Die Angst macht sie sprachlos und lässt sie in ihr Zimmer verkriechen. „Ich traue mich nicht“ sagen sie. Menschen schämen sich und haben Angst, von den anderen verurteilt zu werden. Sie haben keinen Mut, zu ihrer Geschichte zu stehen.
Auch viele Christinnen und Christen haben Angst. Was sagen die anderen, wenn ich mich als Christin oder Christ bekenne? Werde ich abgelehnt? Ich bekam oft die Antwort: Du musst das ja sagen, denn du bist Religionslehrer. Aber jetzt bin ich in Pension und höre das nicht mehr. Jetzt muss ich schauen, wo ich gefragt bin. Geholfen hat mir mein geistlicher Begleiter immer das Gute zu sehen. Jetzt vor Pfingsten bitte ich vor allem den Heiligen Geist, dass er alle ermutigt, zu ihrer Geschichte zu stehen, ihre Zimmer zu verlassen und sich für das Gute in der Öffentlichkeit und in der Arbeitswelt einzusetzen.

Wir laden ein:
Pfingstsonntag,
20. Mai 2018, 9:00 Gottesdienst + Sacré Coeur Kaffee im Barat-Saal. Zelebrant: Domdekan Prälat Karl Rühringer

Pfingstmontag, 21. Mai 2018, 9:00 Gottesdienst + Sacré Coeur Kaffee im Barat-Saal.
Dreifaltigkeitssonntag, 27. Mai 2018, 9:00 Gottesdienst + Sacré Coeur Kaffee im Barat-Saal, Kirtag der Pfarre Pressbaum.

Hier kommt die gute Nachricht zu Pfingsten: Der Geist der Wahrheit kommt zu uns
Der Heilige Geist ist kein Sklave, der alles macht, was Jesus ihm anschafft. Der Heilige Geist agiert frei. Er liebt den Vater und den Sohn. Er liebt alle, die der Sohn liebt. Er führt uns in die Wahrheit ein. Er inspiriert uns in der Wissenschaft, in der Kunst und beim sozialen Verstehen und Handeln:
In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Wenn aber der Beistand kommt, den ich euch vom Vater aus senden werde, der Geist der Wahrheit, der vom Vater ausgeht, dann wird er Zeugnis für mich ablegen. Und auch ihr sollt Zeugnis ablegen, weil ihr von Anfang an bei mir seid. Noch vieles habe ich euch zu sagen, aber ihr könnt es jetzt nicht tragen. Wenn aber jener kommt, der Geist der Wahrheit, wird er euch in die ganze Wahrheit führen. Denn er wird nicht aus sich selbst heraus reden, sondern er wird sagen, was er hört, und euch verkünden, was kommen wird. Er wird mich verherrlichen; denn er wird von dem, was mein ist, nehmen und es euch verkünden. Alles, was der Vater hat, ist mein; darum habe ich gesagt: Er nimmt von dem, was mein ist, und wird es euch verkünden. (Evangelium nach Johannes 15,26-27; 16,12-15)

Die erste Lesung aus der Apostelgeschichte: Der Geist selber macht mutig
Sie verschlossen die Türen, weil sie Angst hatten. Sie befürchteten, dass sie von den anderen verurteilt werden, wenn sie sich zu Christus bekennen. Die Begeisterung kam nicht von einer berührenden Predigt, sondern vom Heiligen Geist selber. Er kam in ihre Mitte:
Als der Pfingsttag gekommen war, befanden sich alle am gleichen Ort. Da kam plötzlich vom Himmel her ein Brausen, wie wenn ein heftiger Sturm daherfährt, und erfüllte das ganze Haus, in dem sie waren. Und es erschienen ihnen Zungen wie von Feuer, die sich verteilten; auf jeden von ihnen ließ sich eine nieder. Alle wurden mit dem Heiligen Geist erfüllt und begannen, in fremden Sprachen zu reden, wie es der Geist ihnen eingab. In Jerusalem aber wohnten Juden, fromme Männer aus allen Völkern unter dem Himmel. Als sich das Getöse erhob, strömte die Menge zusammen und war ganz bestürzt; denn jeder hörte sie in seiner Sprache reden. Sie gerieten außer sich vor Staunen und sagten: Sind das nicht alles Galiläer, die hier reden? Wieso kann sie jeder von uns in seiner Muttersprache hören: Parther, Meder und Elamiter, Bewohner von Mesopotamien, Judäa und Kappadozien, von Pontus und der Provinz Asien, von Phrygien und Pamphylien, von Ägypten und dem Gebiet Libyens nach Zyrene hin, auch die Römer, die sich hier aufhalten, Juden und Proselyten, Kreter und Araber, wir hören sie in unseren Sprachen Gottes große Taten verkünden. (Apg 2,1-11)

Die zweite Lesung aus dem ersten Brief der Apostels Paulus an die Korinther: Wir alle sind der lebendige Leib Christi
Nicht irgendwelche Auserwählte, nein, jede und jeder bekommen die Offenbarung des Geistes. Alle bilden wir mit Jesus ein Lebewesen. Dieses Lebewesen ist der Leib Christi. In ihm ist die Quelle des Lebens. Aus dieser Quelle strömt ununterbrochen der Heilige Geist und wir können ihn trinken:
Keiner kann sagen: Jesus ist der Herr!, wenn er nicht aus dem Heiligen Geist redet. Es gibt verschiedene Gnadengaben, aber nur den einen Geist. Es gibt verschiedene Dienste, aber nur den einen Herrn. Es gibt verschiedene Kräfte, die wirken, aber nur den einen Gott: Er bewirkt alles in allen. Jedem aber wird die Offenbarung des Geistes geschenkt, damit sie anderen nützt.
Denn wie der Leib eine Einheit ist, doch viele Glieder hat, alle Glieder des Leibes aber, obgleich es viele sind, einen einzigen Leib bilden: So ist es auch mit Christus. Durch den einen Geist wurden wir in der Taufe alle in einen einzigen Leib aufgenommen, Juden und Griechen, Sklaven und Freie; und alle wurden wir mit dem einen Geist getränkt. (Lesung 1Kor 12,3b-7.12-13)

Informationen:
Zehn Tage kontemplative Exerzitien und Tage der Stille 2018 im Kapuzinerkloster Irdning
Mission Manifest 10 Thesen für das Comeback der Kirche
Tagesevangelium der Erzabtei St. Martin in Beuron
Evangelium Tag für Tag, für Handys gibt es davon eine APP (Evangelizo).
Die Gottesdienst-App „1000 Kirchen“ gibt es kostenlos in den App-Stores der Handys und Tablets. 1400 Kirchen in Wien, Weinviertel und Industrieviertel von NÖ mit ihren Gottesdiensten.
Die Bischöfe Österreichs laden ein, jeden Tag für einen Jugendlichen zu beten.
Das Key2Life Festival 2018 findet von Do 23. bis So 26. August 2018 im Schlosspark Marchegg statt.

Liebe Grüße und für dich: Ein neues lebendiges Pfingsten!
Hannes Daxbacher
Sacré Coeur Cafétier und Ostiarius (Türöffner)
Katholische Gottesdienstgemeinde Sacré Coeur, 3021 Pressbaum, Klostergasse 12, Österreich

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