Johannes bereitet den Boden – Fest der Geburt des hl. Johannes des Täufers 24. Juni B

leonardo da vinci werkstatt (1452-1519) johannes der täufer, 1505-07 kunstmuseum basel kopieWer hat Ihnen ihren Namen gegeben? Ihr Vater oder Ihre Mutter?
Ich habe heute meine Mutter angerufen. Sie erzählte mir, dass sie mir den Namen gegeben hat, weil ihre Freundin einen „feschen Burschen“ kannte, der Hannes hieß. Vielleicht sollte ich auch ein „fescher Bursche“ werden. Was mein Vater dazu sagte, ist unklar. Seine Schwester, eine Franziskanerin, gab mir als zweiten Namen „Maria“. Damit aber mein Vater nicht zu kurz kommt, bekam ich noch seinen Namen „Leopold“. Ich bin mit diesen drei Namen sehr zufrieden.
Eine Frau bestimmte auch den Namen von Johannes dem Täufer. Seine Mutter Elisabet setzte sich gegen ihre Verwandten durch und gab ihrem Sohn den Namen Johannes, der „Gott ist gnädig“ bedeutet. Als ihr Mann sein Herz öffnete und sein Einverständnis gab, wurde er von seiner Stummheit geheilt. Ich frage mich, ob da nicht der Finger Gottes im Spiel war. (Bild: Johannes der Täufer, gemalt von Leonardo da Vinci)

Wir laden ein:
Johannes der Täufer – Sonntag,
24. Juni 2018, 9:00 Gottesdienst + Sacré Coeur Kaffee
13. Sonntag im Jahreskreis, 1. Juli 2018, 9:00 Gottesdienst, wir feiern den 75.Geburtstag von Sr. Erika. Musikalische Gestaltung durch den Chor. Probe um 8 Uhr beim Klavier. Sacré Coeur Kaffee

Evangelium – hier kommt die Frage: Was wird aus diesem Kind werden?
Elisabet und Zacharias waren schon alt, als sie ihr lang ersehntes Kind bekamen. Zacharias verschlug es die Rede, als er ungläubig die Verheißung eines Engels hörte. Nach der Geburt seines Kindes konnte er wieder reden. Es wurde deutlich, dass Gottes Hand auf seinem Sohn ruhte.
Für Elisabet kam die Zeit der Niederkunft und sie brachte einen Sohn zur Welt. Ihre Nachbarn und Verwandten hörten, welch großes Erbarmen der Herr ihr erwiesen hatte, und freuten sich mit ihr. Am achten Tag kamen sie zur Beschneidung des Kindes und wollten ihm den Namen seines Vaters Zacharias geben. Seine Mutter aber widersprach ihnen und sagte: Nein, er soll Johannes heißen. Sie antworteten ihr: Es gibt doch niemand in deiner Verwandtschaft, der so heißt. Da fragten sie seinen Vater durch Zeichen, welchen Namen das Kind haben solle. Er verlangte ein Schreibtäfelchen und schrieb zum Erstaunen aller darauf: Sein Name ist Johannes. Im gleichen Augenblick konnte er Mund und Zunge wieder gebrauchen, und er redete und pries Gott. Und alle, die in jener Gegend wohnten, erschraken und man sprach von all diesen Dingen im ganzen Bergland von Judäa. Alle, die davon hörten, machten sich Gedanken darüber und sagten: Was wird wohl aus diesem Kind werden? Denn es war deutlich, dass die Hand des Herrn mit ihm war. (Evangelium nach Lukas 1, 57-66.80)

Die erste Lesung aus dem Buch des Propheten Jesaja: Er wird Licht für die Völker.
Gott beruft unterschiedliche Menschen. Die anfänglichen Aufgaben des sogenannten Gottesknechts sind die Heimführung des Volkes Israel aus dem babylonischen Exil. Danach wird der Auftrag universal: Er wird beauftragt, sein Wort überall zu verkünden und Licht für die Völker zu sein.
Hört auf mich, ihr Inseln, merkt auf, ihr Völker in der Ferne! Der Herr hat mich schon im Mutterleib berufen; als ich noch im Schoß meiner Mutter war, hat er meinen Namen genannt. Er machte meinen Mund zu einem scharfen Schwert, er verbarg mich im Schatten seiner Hand. Er machte mich zum spitzen Pfeil und steckte mich in seinen Köcher. Er sagte zu mir: Du bist mein Knecht, Israel, an dem ich meine Herrlichkeit zeigen will. Ich aber sagte: Vergeblich habe ich mich bemüht, habe meine Kraft umsonst und nutzlos vertan. Aber mein Recht liegt beim Herrn und mein Lohn bei meinem Gott. Jetzt aber hat der Herr gesprochen, der mich schon im Mutterleib zu seinem Knecht gemacht hat, damit ich Jakob zu ihm heimführe und Israel bei ihm versammle. So wurde ich in den Augen des Herrn geehrt und mein Gott war meine Stärke. Und er sagte: Es ist zu wenig, dass du mein Knecht bist, nur um die Stämme Jakobs wiederaufzurichten und die Verschonten Israels heimzuführen. Ich mache dich zum Licht für die Völker; damit mein Heil bis an das Ende der Erde reicht. (Jes 49,1-6)

Die zweite Lesung aus der Apostelgeschichte: Von David über Johannes zu Jesus.
Die Apostelgeschichte erzählt von der Predigt des Apostels Paulus: Gott hat David zum König Israels gemacht; aus diesem Geschlecht stammt Jesus. Wie ein Bindeglied erscheint Johannes der Täufer, der den Boden für den Retter bereitet.
Da stand Paulus auf, gab mit der Hand ein Zeichen und sagte: Ihr Israeliten und ihr Gottesfürchtigen, hört! Gott erhob David zu ihrem König, von dem er bezeugte: Ich habe David, den Sohn des Isai, als einen Mann nach meinem Herzen gefunden, der alles, was ich will, vollbringen wird. Aus seinem Geschlecht hat Gott dem Volk Israel, der Verheißung gemäß, Jesus als Retter geschickt. Vor dessen Auftreten hat Johannes dem ganzen Volk Israel Umkehr und Taufe verkündigt. Als Johannes aber seinen Lauf vollendet hatte, sagte er: Ich bin nicht der, für den ihr mich haltet; aber seht, nach mir kommt einer, dem die Sandalen von den Füßen zu lösen ich nicht wert bin. Brüder, ihr Söhne aus Abrahams Geschlecht und ihr Gottesfürchtigen! Uns wurde das Wort dieses Heils gesandt. (Apg 13,16.22-26)

Informationen:
Zehn Tage kontemplative Exerzitien und Tage der Stille 2018 im Kapuzinerkloster Irdning
Mission Manifest 10 Thesen für das Comeback der Kirche
Tagesevangelium der Erzabtei St. Martin in Beuron
Evangelium Tag für Tag, für Handys gibt es davon eine APP (Evangelizo).
Die Gottesdienst-App „1000 Kirchen“ gibt es kostenlos in den App-Stores der Handys und Tablets. 1400 Kirchen in Wien, Weinviertel und Industrieviertel von NÖ mit ihren Gottesdiensten.
Die Bischöfe Österreichs laden ein, jeden Tag für einen Jugendlichen zu beten.
Das Key2Life Festival 2018 findet von Do 23. bis So 26. August 2018 im Schlosspark Marchegg statt.

Liebe Grüße und für dich: Das Licht der Liebe!
Hannes Daxbacher
Sacré Coeur Cafétier und Ostiarius (Türöffner)
Katholische Gottesdienstgemeinde Sacré Coeur, 3021 Pressbaum, Klostergasse 12, Österreich

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