Wir kümmern uns um andere – Sechszehnter Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr B

Der Fisch stinkt vom Kopf. Eine Firma, die schlecht geführt wird, hat viele Krankenstände. Das Arbeitsklima wird von der Leitung geprägt. Gute Leiter kümmern sich nicht nur um ihre Leute. Sie haben einen Blick dafür, wer am Rand steht oder wer in Gefahr gerät, unter die Räder zu kommen.
Bei Jesus und bei den Propheten werden die guten Hirten zu Vorbildern für diejenigen, die für die Schwächeren verantwortlich sind. Sie gehen den Verlorenen nach, bis sie sie finden. Sie stellen wie Jesus die Kranken und die Kinder in die Mitte.
Den Aufbruch ins Unbekannte wagen 15 junge Erwachsene, die in Kürze ihren Freiwilligendienst im Ausland beginnen. Ein Pressbaumer, Georg Grossinger, ist auch dabei. Im Rahmen von „VOLONTARIAT bewegt“ werden sie in Kinder- und Jugendsozialprojekten der Salesianer in Afrika, Asien oder Lateinamerika tätig werden.

Wir laden ein:
16. Sonntag im Jahreskreis, 22. Juli 2018, 9:00 Gottesdienst + Sacré Coeur Kaffee im Barat-Saal
17. Sonntag im Jahreskreis, 29. Juli 2018, 9:00 Gottesdienst + Sacré Coeur Kaffee im Barat-Saal.

Hier kommt die gute Nachricht: Wir können uns mit Jesus ausruhen
Oberflächlich betrachtet sind wir Menschen neugierig und auf Sensationen aus. Jesus aber schaut tiefer. Er sieht, dass wir uns nach Erlösung und nach Gott sehnen. Er hat Mitleid mit uns.
Die Apostel versammelten sich wieder bei Jesus und berichteten ihm alles, was sie getan und gelehrt hatten. Da sagte er zu ihnen: Kommt mit an einen einsamen Ort, wo wir allein sind, und ruht ein wenig aus. Denn sie fanden nicht einmal Zeit zum Essen, so zahlreich waren die Leute, die kamen und gingen. Sie fuhren also mit dem Boot in eine einsame Gegend, um allein zu sein. Aber man sah sie abfahren und viele erfuhren davon; sie liefen zu Fuß aus allen Städten dorthin und kamen noch vor ihnen an. Als er ausstieg und die vielen Menschen sah, hatte er Mitleid mit ihnen; denn sie waren wie Schafe, die keinen Hirten haben. Und er lehrte sie lange. (Evangelium nach Markus 6,30-34)

Die erste Lesung aus dem Buch Jeremia: Gott schickt einen Retter
Der Prophet Jeremias verkündet Gottes Plan. Die Führer des Volkes sind unfähig. Sie zerstreuen alle und kümmern sich nicht um die Menschen. Gott holt alle zusammen und erweckt einen Retter.
Weh den Hirten, die die Schafe meiner Weide zugrunde richten und zerstreuen – Spruch des Herrn. Darum – so spricht der Herr, der Gott Israels, über die Hirten, die mein Volk weiden: Ihr habt meine Schafe zerstreut und versprengt und habt euch nicht um sie gekümmert. Jetzt ziehe ich euch zur Rechenschaft wegen eurer bösen Taten – Spruch des Herrn. Ich selbst aber sammle den Rest meiner Schafe aus allen Ländern, wohin ich sie versprengt habe. Ich bringe sie zurück auf ihre Weide; sie sollen fruchtbar sein und sich vermehren. Ich werde für sie Hirten bestellen, die sie weiden, und sie werden sich nicht mehr fürchten und ängstigen und nicht mehr verloren gehen Spruch des Herrn. Seht, es kommen Tage – Spruch des Herrn -, da werde ich für David einen gerechten Spross erwecken. Er wird als König herrschen und weise handeln, für Recht und Gerechtigkeit wird er sorgen im Land. In seinen Tagen wird Juda gerettet werden, Israel kann in Sicherheit wohnen. Man wird ihm den Namen geben: Der Herr ist unsere Gerechtigkeit. (Jer 23,1-6)

Die zweite Lesung aus dem Epheserbrief: Juden und Heiden bilden eine Gemeinschaft
Das messianische Zeitalter beginnt. Die Gebote der Juden hat Jesus „aufgehoben“. Das hat eine doppelte Bedeutung. Die Gebote sind wie in einem Schatzkästchen aufgehoben. Gleichzeitig sind sie nicht mehr wirksam. Dadurch können Juden und Heiden einen messianischen Leib bilden.
Jetzt aber seid ihr, die ihr einst in der Ferne wart, durch Christus Jesus, nämlich durch sein Blut, in die Nähe gekommen. Denn er ist unser Friede. Er vereinigte die beiden Teile (Juden und Heiden) und riss durch sein Sterben die trennende Wand der Feindschaft nieder. Er hob das Gesetz samt seinen Geboten und Forderungen auf, um die zwei in seiner Person zu dem einen neuen Menschen zu machen. Er stiftete Frieden und versöhnte die beiden durch das Kreuz mit Gott in einem einzigen Leib. Er hat in seiner Person die Feindschaft getötet. Er kam und verkündete den Frieden: euch, den Fernen, und uns, den Nahen. Durch ihn haben wir beide in dem einen Geist Zugang zum Vater. (Eph 2,13-18)

Informationen:
. Zehn Tage kontemplative Exerzitien und Tage der Stille 2018 im Kapuzinerkloster Irdning

. Mission Manifest 10 Thesen für das Comeback der Kirche
. Glauben.Leben heißt die App für Handys der Erzdiözese Wien mit Evangelium zum Tag, den Gottesdiensten der Umgebung, interaktiven Gebeten und den Tagesheiligen.
. Die Bischöfe Österreichs laden ein, jeden Tag für einen Jugendlichen zu beten.
. Das Key2Life Festival 2018 von und für Jugendliche findet von Do 23. bis So 26. August 2018 im Schlosspark Marchegg statt.

Liebe Grüße und für dich: Der Segen des guten Hirten!
Hannes Daxbacher
Sacré Coeur Cafétier und Ostiarius (Türöffner)
Katholische Gottesdienstgemeinde Sacré Coeur, 3021 Pressbaum, Klostergasse 12, Österreich

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