Die älteste Malerei, die Schrift und Jesus – Vierundzwanzigster Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr B

Ich bin ganz hingerissen von der ältesten Malerei der Menschheitsgeschichte, die in einer Höhle in Südafrika entdeckt wurde. 73.000 Jahre alt sind die roten Linien, die einer Raute ähneln. Sie sehen aus wie die Buchstaben, die Israeliten entwickelten, um die Erlebnisse mit dem unsichtbaren, aber anwesenden Gott aufzuschreiben. Da sie die Bibel zu wörtlich nahmen und sie göttlich verehrten, musste Gott Mensch werden, um zu zeigen, dass die Beziehung zu ihm wichtiger ist als die Bibel. Der Philosoph Nordhofen bemerkte, dass Jesus den Bibelkult mit einem neuen Kult ersetzte. Jesus sagte: „Ich bin das Brot des Lebens.“ In der Messe essen wir das Gottesbrot und verbinden uns mit dem einzigen und unsichtbaren Gott, der kein Teil des Universums ist, sondern es erschaffen hat. Das ist ein Abenteuer.

Wir laden ein:
24. Sonntag im Jahreskreis
, 16. September 2018, 9:00 Gottesdienst + Sacré Coeur Kaffee
25. Sonntag im Jahreskreis, 23. September 2018, 9:00 Gottesdienst mit Domdekan Karl Rühringer + Sacré Coeur Kaffee

Hier kommt die gute Nachricht: Er kann mein Leben retten.
Jesus ist ein anderer Messias, als die Menschen sich vorstellen. Petrus ist mit Jesus nicht einverstanden. Jesus soll von den „Schriftlern“ getötet werden und nach drei Tagen auferstehen?
Jesus ging mit seinen Jüngern in die Dörfer bei Cäsarea Philippi. Unterwegs fragte er die Jünger: Für wen halten mich die Menschen? Sie sagten zu ihm: Einige für Johannes den Täufer, andere für Elija, wieder andere für sonst einen von den Propheten. Da fragte er sie: Ihr aber, für wen haltet ihr mich? Simon Petrus antwortete ihm: Du bist der Messias! Doch er verbot ihnen, mit jemand über ihn zu sprechen. Dann begann er, sie darüber zu belehren, der Menschensohn müsse vieles erleiden und von den Ältesten, den Hohenpriestern und den Schriftgelehrten verworfen werden; er werde getötet, aber nach drei Tagen werde er auferstehen. Und er redete ganz offen darüber. Da nahm ihn Petrus beiseite und machte ihm Vorwürfe. Jesus wandte sich um, sah seine Jünger an und wies Petrus mit den Worten zurecht: Weg mit dir, Satan, geh mir aus den Augen! Denn du hast nicht das im Sinn, was Gott will, sondern was die Menschen wollen. Er rief die Volksmenge und seine Jünger zu sich und sagte: Wer mein Jünger sein will, der verleugne sich selbst, nehme sein Kreuz auf sich und folge mir nach. Denn wer sein Leben retten will, wird es verlieren; wer aber sein Leben um meinetwillen und um des Evangeliums willen verliert, wird es retten. (Evangelium nach Markus 8, 27-35)

Die erste Lesung aus dem Buch Jesaja: Gott hilft dem Bespuckten.
Ein unschuldiger Mensch, der von den anderen gemobbt wird, hört auf Gott und weicht nicht zurück, wenn ihn die anderen schlagen. Er ist unschuldig und trotzdem wird er bespuckt. Gott aber hilft ihm.
Gott, der Herr, hat mir das Ohr geöffnet. Ich aber wehrte mich nicht und wich nicht zurück. Ich hielt meinen Rücken denen hin, die mich schlugen, und denen, die mir den Bart ausrissen, meine Wangen. Mein Gesicht verbarg ich nicht vor Schmähungen und Speichel. Doch Gott, der Herr, wird mir helfen; darum werde ich nicht in Schande enden. Deshalb mache ich mein Gesicht hart wie einen Kiesel; ich weiß, dass ich nicht in Schande gerate. Er, der mich freispricht, ist nahe. Wer wagt es, mit mir zu streiten? Lasst uns zusammen vortreten! Wer ist mein Gegner im Rechtsstreit? Er trete zu mir heran. Seht her, Gott, der Herr, wird mir helfen. (Jes 50, 5-9a)

Die zweite Lesung aus dem Jakobusbrief: Der Glaube ohne Werke ist nichts
Der Glaube besteht im Hinhören auf den Willen Gottes. Wer seinen Willen mit dem Willen Gottes verbindet und den Willen Gottes tut, schafft Werke.
Meine Brüder und Schwestern! Was nützt es, wenn einer sagt, er habe Glauben, aber es fehlen die Werke? Kann etwa der Glaube ihn retten? Wenn ein Bruder oder eine Schwester ohne Kleidung ist und ohne das tägliche Brot und einer von euch zu ihnen sagt: „Geht in Frieden, wärmt und sättigt euch!“, ihr gebt ihnen aber nicht, was sie zum Leben brauchen – was nützt das? So ist auch der Glaube für sich allein tot, wenn er nicht Werke vorzuweisen hat. Nun könnte einer sagen: Du hast Glauben und ich kann Werke vorweisen; zeig mir deinen Glauben ohne die Werke und ich zeige dir meinen Glauben aufgrund der Werke. (Jak 2,14-18)

Informationen:
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Kirchenrektor unserer Sacré Coeur Kirche wurde Schulseelsorger Mag. Michael Scharf

. Wallfahrt am Samstag 15.9.2018 nach Mariazell. Diakon Wolfgang Aumann lädt zu einer Herbstwallfahrt nach Mariazell ein. Die Fahrt mit dem Bus beginnt um 8:10 beim Sacré Coeur. Es erwartet die Teilnehmer und Teilnehmerinnen die wunderschöne Basilika, die Mutter Gottes, eine Heilige Messe, ein gemeinsames Mittagessen und ein Besuch des Marienwasserfalls.
. Nature: An abstract drawing from the 73,000-year-old levels
. Focus: Klimaverschlechterung
. Zehn Tage kontemplative Exerzitien und Tage der Stille 2018 im Kapuzinerkloster Irdning
. Mission Manifest 10 Thesen für das Comeback der Kirche
. Glauben. Leben heißt die App für Handys der Erzdiözese Wien mit Evangelium zum Tag, den Gottesdiensten der Umgebung, interaktiven Gebeten und den Tagesheiligen.
. Die Bischöfe Österreichs laden ein, jeden Tag für einen Jugendlichen zu beten.

Liebe Grüße und für dich: Hilfe bei deiner Aufgabe!
Hannes Daxbacher
Sacré Coeur Cafétier und Ostiarius (Türöffner)

Katholische Gottesdienstgemeinde Sacré Coeur, 3021 Pressbaum, Klostergasse 12, Österreich

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