Jesus gibt mir alles – Zweiunddreißigster Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr B

„Ich habe erfahren, wie wichtig die christlichen Weisheiten sind.“ Das sagte ein Freund, als er von seinem Widerstand gegen den Hass erzählte. „Ich habe zu meiner Frau gesagt, dass wir lieben und verzeihen können.“ Verzeihen ist aber nicht immer leicht. Trotzdem gibt es Familien, die den Feinden verzeihen. Martin Mosebach hat die Familien in Ägypten besucht, deren 21 Söhne in Libyen vom IS umgebracht wurden. Sie wollen nicht hassen und sind stolz auf ihre Söhne, die als Heilige im Himmel sind. Martin Mosebach gab ein Interview in der Wiener Zeitung und ich las es beim Gehen und war davon so angetan, dass ich zweimal den falschen Weg gegangen bin. Als ich das gemerkt habe, dankte ich Gott, dass ich überhaupt gehen konnte. Durch dieses unbewusste Herumgehen habe ich auch einen ehemaligen Schüler getroffen. Auch dafür dankte ich Gott. Dankbarkeit und Verzeihenkönnen ist etwas Wunderbares.

Wir laden ein:
32. Sonntag im Jahreskreis, 11. November 2018, 9:00 Gottesdienst + Sacré Coeur Kaffee Weltgebetstag für verfolgte Christen. Stellvertretend für alle verfolgten Christen beten wir dabei besonders für die Christen in Nordkorea und Pakistan.
33. Sonntag im Jahreskreis, 18. November 2018, 9:00 Gottesdienst + Sacré Coeur Kaffee

Hier kommt die gute Nachricht zum Sonntag: Diese Frau gibt alles Gott.
Es gibt Schriftgelehrte, die Jesus kritisierte, weil sie zu wissen glauben, was der Wille Gottes ist. Sie beten nicht Gott, sondern die Bibel an. Die Gesetze der Bibel sind ihr Besitz. Wie man Gott richtig anbetet zeigt die arme Witwe. Sie gibt alles Gott, wie auch Jesus alles unserem Vater im Himmel gibt.
In jener Zeit lehrte Jesus eine große Menschenmenge und sagte: Nehmt euch in Acht vor den Schriftgelehrten! Sie gehen gern in langen Gewändern umher, lieben es, wenn man sie auf den Straßen und Plätzen grüßt, und sie wollen in der Synagoge die vordersten Sitze und bei jedem Festmahl die Ehrenplätze haben. Sie bringen die Witwen um ihre Häuser und verrichten in ihrer Scheinheiligkeit lange Gebete. Aber umso härter wird das Urteil sein, das sie erwartet.
Als Jesus einmal dem Opferkasten gegenübersaß, sah er zu, wie die Leute Geld in den Kasten warfen. Viele Reiche kamen und gaben viel. Da kam auch eine arme Witwe und warf zwei kleine Münzen hinein. Er rief seine Jünger zu sich und sagte: Amen, ich sage euch: Diese arme Witwe hat mehr in den Opferkasten hineingeworfen als alle andern. Denn sie alle haben nur etwas von ihrem Überfluss hergegeben; diese Frau aber, die kaum das Nötigste zum Leben hat, sie hat alles gegeben, was sie besaß, ihren ganzen Lebensunterhalt. (Markus 12,38-44)

Die erste Lesung zum Sonntag ist aus dem ersten Buch der Könige: Der Mehltopf wurde nicht leer
Die Witwe hatte fast nichts mehr zu essen, trotzdem machte sie Brot und brachte es Elija. Darauf wurde der Mehltopf nicht leer und der Ölkrug versiegte nicht. Bei Jesus wird dieses Brot zum Himmelsbrot, das wir als seinen Leib essen. Unser Herz ist der Mehltopf, der nicht leer ist, sondern mit Gott gefüllt wird.
In jener Zeit machte sich der Prophet Elija auf und ging nach Sarepta. Als er an das Stadttor kam, traf er dort eine Witwe, die Holz auflas. Er bat sie: Bring mir in einem Gefäß ein wenig Wasser zum Trinken! Als sie wegging, um es zu holen, rief er ihr nach: Bring mir auch einen Bissen Brot mit! Doch sie sagte: So wahr der Herr, dein Gott, lebt: Ich habe nichts mehr vorrätig als eine Hand voll Mehl im Topf und ein wenig Öl im Krug. Ich lese hier ein paar Stücke Holz auf und gehe dann heim, um für mich und meinen Sohn etwas zuzubereiten. Das wollen wir noch essen und dann sterben. Elija entgegnete ihr: Fürchte dich nicht! Geh heim und tu, was du gesagt hast. Nur mache zuerst für mich ein kleines Gebäck und bring es zu mir heraus! Danach kannst du für dich und deinen Sohn etwas zubereiten; denn so spricht der Herr, der Gott Israels: Der Mehltopf wird nicht leer werden und der Ölkrug nicht versiegen bis zu dem Tag, an dem der Herr wieder Regen auf den Erdboden sendet. Sie ging und tat, was Elija gesagt hatte. So hatte sie mit ihm und ihrem Sohn viele Tage zu essen. Der Mehltopf wurde nicht leer und der Ölkrug versiegte nicht, wie der Herr durch Elija versprochen hatte. (1Kön 17,10-16)

Die zweite Lesung ist aus dem Hebräerbrief: Jesus reißt die Mauer ein.
Der Hebräerbrief vergleicht Jesus mit einem Hohen Priester und macht einen Blick in die Zukunft auf die Wiederkunft von Jesus. Für alle, die an Christus glauben, bedeutet sie endgültige Herrlichkeit. Sünde bedeutet Absonderung von Gott. Es ist die Mauer, die uns von Gott und unseren lieben Verstorbenen trennt. Jesus reißt diese Mauer ein.
Christus ist nicht in ein von Menschenhand errichtetes Heiligtum hineingegangen, in ein Abbild des wirklichen, sondern in den Himmel selbst, um jetzt für uns vor Gottes Angesicht zu erscheinen; auch nicht, um sich selbst viele Male zu opfern, denn er ist nicht wie der Hohepriester, der jedes Jahr mit fremdem Blut in das Heiligtum hineingeht; sonst hätte er viele Male seit der Erschaffung der Welt leiden müssen. Jetzt aber ist er am Ende der Zeiten ein einziges Mal erschienen, um durch sein Opfer die Sünde zu tilgen. Und wie es dem Menschen bestimmt ist, ein einziges Mal zu sterben, worauf dann das Gericht folgt, so wurde auch Christus ein einziges Mal geopfert, um die Sünden vieler hinweg zunehmen; beim zweiten Mal wird er nicht wegen der Sünde erscheinen, sondern um die zu retten, die ihn erwarten. (Hebräer 9,24-28 )

Informationen:
. Ab Advent 2018 (2. Dezember) gibt es ein neues Buch der Lesungen (Lektionar) mit den Texten der neuen Einheitsübersetzung. Im Bibelwerk, im Schott und in diesem Gemeindebrief sind sie immer nachzulesen.

. Christliche Partnersuche – Himmlisch Plaudern
. Katholische Partner suchen und finden
. Katholische Partnervermittlung
. Zehn Tage kontemplative Exerzitien und Tage der Stille 2018 im Kapuzinerkloster Irdning sind sinnvoll
Das Mission Manifest besteht aus 10 Thesen für das Comeback der Kirche
. Hilfe gegen Panikattacken
. Glauben. Leben heißt die App für Handys der Erzdiözese Wien mit Evangelium zum Tag, den Gottesdiensten der Umgebung, interaktiven Gebeten und den Tagesheiligen.
. Die Bischöfe Österreichs laden ein, jeden Tag für einen Jugendlichen zu beten.
. Wolfgang Aumann schreibt: Es gibt noch einige Messen, wo wir zur Ehre Gottes mit Freude speziell musizieren und singen:
– Christkönigssonntag, 25.November. Taufe eines Kindes in der Messe. Treffpunkt 8 Uhr Klavier
– 3. Adventsonntag, 16.Dezember– Gaudete Treffpunkt 8 Uhr Klavier
– Für alle, die schon für 2019 einen Termin eintragen wollen: Das Ehepaar Oberndorfer feiert am Samstag, 23. März 2019 ihre Goldene Hochzeit in Wien, und hat sich gewünscht, dass wir die Messe mit Musik gestalten. Herzliche Grüße, Wolfgang

Liebe Grüße und für dich: Das himmlische Brot
Hannes Daxbacher
Sacré Coeur Cafétier und Ostiarius (Türöffner)

Katholische Gottesdienstgemeinde Sacré Coeur, 3021 Pressbaum, Klostergasse 12, Österreich
Unsere Priester: Schulseelsorger und Kirchenrektor Mag. Michael Scharf Tel. +43 664 515 52 45, m.scharf@edw.or.at
Priester P. Andreas Kwame Takyia Tel. 06603116892, kwameandy@yahoo.co.uk
Unser Diakon: Mag. Wolfgang Aumann wolfgang.aumann@aon.at
Falls noch jemand den Gemeindebrief erhalten soll, bitte dies an h@daxbacher.net mitteilen.
Ich bin für jegliche Anregung dankbar.
Alle Gemeindebriefe sind auf www.pressbaum.org.

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