Er staucht die Zeit 3. Adventsonntag im Lesejahr C

Die dritte Kerze kann ich am Adventkranz entzünden. Gottes Feuer ist mit uns am Abend und am Morgen und ganz gewiss an jedem neuen Tag.

Die Griechen kannten zwei Arten von Zeit. Die eine war der Chronos, die Zeit, die nacheinander verläuft und von den Uhren angezeigt wird. Die andere war der Kairos, die Zeit des Augenblickes. In der Zeit dieses Kairos, in der Zeit des Jetzt, verbindet sich das Jenseits mit dem Diesseits, Gott mit dem Universum, Himmel und Erde. Wenn der Dornbusch bei Moses brennt und nicht verbrennt, wenn das Feuer bei Johannes dem Täufer nicht verlöscht, dann ist die Zeit des Kairos, die Zeit des Augenblicks. Die andere Zeit, die Zeit des Chronos, die Zeit der Uhren, schrumpft auf das Jetzt. Die Zeit zwischen Urknall und Ende des Universums staucht sich auf den Augenblick, in dem Jesus Christus anwesend ist. Auch sein ganzes Leben zwischen Zeugung und Auferstehung ist in diesem Jetzt versammelt und uns ganz nahe. Im Augenblick spüren wir seine Liebe.

Wir laden ein:
. Sonntag, 16.12. 9:00 3. Adventsonntag – Gaudete, musikalische Gestaltung: Chor und Instrumentalisten. Wolfgang Aumann hat folgende Lieder ausgesucht: 223 Wir sagen euch an 1.-3. Kyrie: 156. Psalm: Freuet euch im Herrn. Halleluja: 733 + Vers. Fürbitten: 793. Gaben: 219 Mache dich auf. 198 Heilig bist du. Vater unser 661.8. Agnus 781. Kommunion: Klavier solo. Dank 228 Tochter Zion. Nach Segen 390 Magnifikat. Michael Zlabinger am Klavier. Treffpunkt: 8:00 Uhr. + Sacré Coeur Kaffee
. Freitag, 21.12. 7:00 Rorate bei Kerzenschein (+ einfaches Frühstück)
Sonntag, 23.12. 9:00 4. Adventsonntag + Sacré Coeur Kaffee

Hier kommt die gute Nachricht zum 3. Adventsonntag: Die guten Taten sind die Samen
Johannes der Täufer stellt uns vor Entscheidungen: Soll ich etwas geben oder soll ich es behalten? Der Messias tauft uns mit Geist und Feuer, sodass eine Unterscheidung eintritt. Nicht wir Menschen, wohl aber unsere Taten werden getrennt. Die schlechten Taten verschwinden im göttlichen Feuer, die guten Taten sind die Samen für die neue Welt:
In jener Zeit fragten die Leute Johannes den Täufer: Was sollen wir also tun? Er antwortete ihnen: Wer zwei Gewänder hat, der gebe eines davon dem, der keines hat, und wer zu essen hat, der handle ebenso. Es kamen auch Zöllner zu ihm, um sich taufen zu lassen, und fragten: Meister, was sollen wir tun? Er sagte zu ihnen: Verlangt nicht mehr, als festgesetzt ist. Auch Soldaten fragten ihn: Was sollen denn wir tun? Und er sagte zu ihnen: Misshandelt niemand, erpresst niemand, begnügt euch mit eurem Sold! Das Volk war voll Erwartung und alle überlegten im Stillen, ob Johannes nicht vielleicht selbst der Messias sei. Doch Johannes gab ihnen allen zur Antwort: Ich taufe euch nur mit Wasser. Es kommt aber einer, der stärker ist als ich, und ich bin es nicht wert, ihm die Schuhe aufzuschnüren. Er wird euch mit dem Heiligen Geist und mit Feuer taufen. Schon hält er die Schaufel in der Hand, um die Spreu vom Weizen zu trennen und den Weizen in seine Scheune zu bringen; die Spreu aber wird er in nie erlöschendem Feuer verbrennen. (Lukas 3,10-18)

Die erste Lesung aus dem Buch des Propheten Zefanja: Wir können jauchzen!
Jerusalem, mit anderem Namen „Zion“, ist unsere einsame, traurige Stadt. Wir sollen als ihre Bewohner und Bewohnerinnen nicht trauern, sondern jubeln. Der HERR des Universums hat uns verteidigt und wohnt in unserer Mitte. Wow!
Juble, Tochter Zion! Jauchze, Israel! Freu dich und frohlocke von ganzem Herzen, Tochter Jerusalem! Der Herr hat das Urteil gegen dich aufgehoben und deine Feinde zur Umkehr gezwungen. Der König Israels, der Herr, ist in deiner Mitte; du hast kein Unheil mehr zu fürchten. An jenem Tag wird man zu Jerusalem sagen: Fürchte dich nicht, Zion! Lass die Hände nicht sinken! Der Herr, dein Gott, ist in deiner Mitte, ein Held, der Rettung bringt. Er freut sich und jubelt über dich, er erneuert seine Liebe zu dir, er jubelt über dich und frohlockt, wie man frohlockt an einem Festtag. (Zefanja 3,14-17)

Die zweite Lesung ist aus dem Brief des Apostels Paulus an die Gemeinde in Philippi: Mit Christus beginnt die Freude
Paulus ist im Gefängnis. Trotzdem freut er sich mit den Christinnen und Christen in Philippi. Denn Christus ist nahe und ihre Herzen sind in der Gemeinschaft mit Jesus fest verankert.
Schwestern und Brüder!
Freut euch im Herrn zu jeder Zeit! Noch einmal sage ich: Freut euch! Eure Güte werde allen Menschen bekannt. Der Herr ist nahe. Sorgt euch um nichts, sondern bringt in jeder Lage betend und flehend eure Bitten mit Dank vor Gott! Und der Friede Gottes, der alles Verstehen übersteigt, wird eure Herzen und eure Gedanken in der Gemeinschaft mit Christus Jesus bewahren. (Phil 4,4-7)

Informationen:
Weihnachtszeit 2018/19 im Sacré Coeur Pressbaum:
Montag, 24.12.2018   20:30 musikalische Einstimmung, 21:00 CHRISTMETTE mit emer. Domdekan Karl Rühringer
Dienstag, 25.12.2018 9:00 CHRISTTAG – HOCHFEST DER GEBURT JESU, Festmesse mit emer. Domdekan Karl Rühringer
Mittwoch, 26.12.2018 Stephanitag – KEINE HL. MESSE
Sonntag, 30.12. 2018 9:00 FESTTAG DER HEILIGEN FAMILIE
Dienstag, 1.1. 2019 Neujahr 2019 KEINE HL. MESSE

Sonntag,6.1.2019 9:00 Fest der Heiligen Drei Könige, HOCHFEST DER ERSCHEINUNG DES HERRN, EPIPHANIE

. Christliche Partnersuche – Himmlisch Plaudern
. Katholische Partner suchen und finden
. Katholische Partnervermittlung
. Zehn Tage kontemplative Exerzitien und Tage der Stille 2018 im Kapuzinerkloster Irdning sind sinnvoll
. Das Mission Manifest besteht aus 10 Thesen für das Comeback der Kirche
. Hilfe gegen Panikattacken
. Glauben. Leben heißt die App für Handys der Erzdiözese Wien mit Evangelium zum Tag, den Gottesdiensten der Umgebung, interaktiven Gebeten und den Tagesheiligen.
. Die Bischöfe Österreichs laden ein, jeden Tag für einen Jugendlichen zu beten.

Liebe Grüße und für dich: Die Liebe im Augenblick – jetzt!
Hannes Daxbacher

Sacré Coeur Cafétier und Ostiarius (Türöffner)

Katholische Gottesdienstgemeinde Sacré Coeur, 3021 Pressbaum, Klostergasse 12, Österreich

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