Er hüpft mit uns 4. Adventsonntag im Lesejahr C

Maria und Elisabet freuen sichIch freue mich. Wenn Beziehungen auseinander gehen kommt es vor, dass man einer Seite die Schuld gibt. Umso mehr freue ich mich, als eine Bekannte erzählte, dass sie sich aufmachte und eine Verwandte mit ihrer Tochter besuchte. Sie musste sich sicher überwinden. Aber es wurde eine schöne und gute Begegnung.
Als Maria aus Nazaret ihre Verwandte besuchte, hüpfte das Kind im Bauch der schwangeren Elisabet. Das „Hüpfen“ des kleinen Johannes wird meistens einfach als Kindsbewegung gedeutet. Das Hüpfen und die große Freude sind aber die einzig angemessene Reaktion auf das Kommen von Christus. So hüpfen die Widder, die Berge und auch die Menschen. Die Lukasgemeinde erinnert sich an das Hüpfen gerade dann, wenn andere sie hassen: „Freut euch und hüpft an jenem Tag; euer Lohn im Himmel wird groß sein.“
Ich freue mich, wenn ich andern helfen kann. Ich bin aber schon lange nicht vor Freude gehüpft. Vielleicht kommt das wieder. Nachtrag: Ich werde doch zur Krippe gehen müssen.

Wir laden ein: Sonntag, 23.12. 9:00 4. Adventsonntag + Sacré Coeur Kaffee
Montag, 24.12.2018, 20:30 musikalische Einstimmung, 21:00 CHRISTMETTE mit Dd. Karl Rühringer
Dienstag, 25.12.2018 9:00 CHRISTTAG, Festmesse, mit em. Domdekan Karl Rühringer + SC Kaffe

Hier kommt die gute Nachricht zum 4. Adventsonntag: Wir hüpfen mit Johannes
Johannes ist schon im Mutterleib der Prophet. Er reagiert auf die Ankunft des Messias mit Hüpfen und mit Freude. Seine Mutter Elisabet – erfüllt vom heiligen Geist – ist ganz Prophetin. Sie erkennt, dass Maria schwanger ist, obwohl das körperlich noch nicht sichtbar ist. Sie ruft laut, sodass alle es hören, nennt ihre Verwandte „Mutter meines Herrn“ und preist sie selig und gesegnet.
In diesen Tagen machte sich Maria auf den Weg und eilte in eine Stadt im Bergland von Judäa. Sie ging in das Haus des Zacharias und begrüßte Elisabet. Und es geschah, als Elisabet den Gruß Marias hörte, hüpfte das Kind in ihrem Leib. Da wurde Elisabet vom Heiligen Geist erfüllt und rief mit lauter Stimme: Gesegnet bist du unter den Frauen und gesegnet ist die Frucht deines Leibes. Wer bin ich, dass die Mutter meines Herrn zu mir kommt? Denn siehe, in dem Augenblick, als ich deinen Gruß hörte, hüpfte das Kind vor Freude in meinem Leib. Selig ist die, die geglaubt hat, dass sich erfüllt, was der Herr ihr sagen ließ. (Lukas 1, 39-45)

Die erste Lesung aus dem Buch des Propheten Micha: Ich erinnere mich an die Verheißung.
Da Jesus in Betlehem geboren ist, erinnern sich die ersten Christinnen und Christen an den Propheten Micha. Dieser bringt auch mir eine Offenbarung Gottes: Es wird einer kommen, der sich der Bedürftigen annimmt, die durch Ausnutzung und Kriege unter die Räder gekommen sind:
Aber du, Betlehem-Efrata, bist zwar klein unter den Sippen Judas, aus dir wird mir einer hervorgehen, der über Israel herrschen soll. Seine Ursprünge liegen in ferner Vorzeit, in längst vergangenen Tagen. Darum gibt er sie preis, bis zu der Zeit, da die Gebärende geboren hat. Dann wird der Rest seiner Brüder zurückkehren zu den Söhnen Israels. Er wird auftreten und ihr Hirt sein in der Kraft des HERRN, in der Hoheit des Namens des HERRN, seines Gottes. Sie werden in Sicherheit wohnen; denn nun wird er groß sein bis an die Grenzen der Erde. Und er wird der Friede sein. (Micha 5,1-4a)

Die zweite Lesung ist aus dem Brief an die Hebräer: Christus hat uns in seinen Bereich geholt
Der Hebräerbrief ist an die christlichen Jüdinnen und Juden gerichtet. Er ist nicht leicht zu verstehen. Jesus hat den Opferkult, bei dem Tiere im Tempel dargebracht wurden, aufgehoben. Er tat das dadurch, dass er sich mit ganzer Person selbst hingegeben hat. Dadurch hat er uns alle in Gottes Bereich geholt. So opfert sich Jesus auch in der Eucharistie nicht immer wieder, sondern seine Hingabe beim Abendmahl und in seinem Tod wird Gegenwart, eben „ein für alle Mal“.
Darum spricht er (Jesus) bei seinem Eintritt in die Welt: Schlacht- und Speiseopfer hast du nicht gefordert, doch einen Leib hast du mir bereitet; an Brand- und Sündopfern hast du kein Gefallen. Da sagte ich (zum Vater): Siehe, ich komme – so steht es über mich in der Schriftrolle – , um deinen Willen, Gott, zu tun.
Zunächst sagt er (Jesus): Schlacht- und Speiseopfer, Brand- und Sündopfer forderst du nicht, du hast daran kein Gefallen, obgleich sie doch nach dem Gesetz dargebracht werden.
Dann aber hat er (Jesus, zum Vater) gesagt: Siehe, ich komme, um deinen Willen zu tun.
Er (Jesus) hebt das Erste (das Gesetz) auf, um das Zweite (die Liebe) in Kraft zu setzen. Aufgrund dieses Willens sind wir durch die Hingabe des Leibes Jesu Christi geheiligt – ein für alle Mal. (Hebräer 10,5-10, in Klammern Hinzufügungen von mir, Hannes D.)

Informationen:
Weihnachtszeit 2018/19 im Sacré Coeur Pressbaum:
Montag, 24.12.2018   20:30 musikalische Einstimmung
21:00 CHRISTMETTE mit emer. Domdekan Karl Rühringer
Dienstag, 25.12.2018 9:00 CHRISTTAG – HOCHFEST DER GEBURT JESU, Festmesse mit emer. Domdekan Karl Rühringer
Mittwoch, 26.12.2018 Stephanitag – KEINE HL. MESSE
Sonntag, 30.12. 2018 9:00 FESTTAG DER HEILIGEN FAMILIE
Dienstag, 1.1. 2019 Neujahr 2019 KEINE HL. MESSE
Sonntag,6.1.2019 9:00 Fest der Heiligen Drei Könige, HOCHFEST DER ERSCHEINUNG DES HERRN, EPIPHANIE

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Liebe Grüße und für dich: Die Liebe im Augenblick – jetzt!
Hannes Daxbacher

Sacré Coeur Cafétier und Ostiarius (Türöffner)

Katholische Gottesdienstgemeinde Sacré Coeur, 3021 Pressbaum, Klostergasse 12, Österreich

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