Himmlische Hochzeit – Zweiter Sonntag im Jahreskreis Lesejahr C

Bischof OverbeckIch freute mich, als ein Mann mir erzählte, er gehe in die Kirche, weil er so dankbar ist, dass es uns so gut geht. Ich freue mich auch, dass der Bischof von Essen nach neuen Wegen sucht, wie Menschen mit Gott in Berührung kommen können. Er spricht in seinem „Wort des Bischofs“ von einer Zeitenwende der katholischen Kirche. Priesteramt, Hierarchie, Zölibat, Frauenamt und Sexualmoral stehen auf der Tagesordnung. Ich bin neugierig, wohin uns der Geist Gottes führt. Overbeck bittet darum, „in diesen schwierigen Zeiten achtsam und sehr behutsam miteinander umzugehen.“ Bischof Franz-Josef Overbeck bemerkt großes Interesse an christlichen Inhalten und eine Sehnsucht nach religiöser Erfahrung. Innerhalb der Kirche wachsen Offenheit und Ehrlichkeit.
Ich freu mich schon auf unseren Gemeindegottesdienst, wo ich mit Gott in Berührung kommen kann und wir behutsam miteinander umgehen.

Wir laden ein: 2. Sonntag im Jahreskeis 20. Jänner 2019, 9:00 Gottesdienst + Sacré Coeur Kaffee
3. Sonntag im Jahreskeis 27. Jänner 2019, 9:00 Gottesdienst + Chor + Sacré Coeur Kaffee

Hier kommt die gute Nachricht: Der himmlische Wein geht nicht aus!
Die Wasserkrüge in Kana werden bis zum Rand gefüllt. 600 Liter werden zu himmlischem Wein. Für eine irdische Hochzeitsgesellschaft viel zu viel. Der Wein wird in der Messe zum göttlichen Blut. Ich komme mit Gott in Berührung. Gott verwandelt und schenkt in Überfülle – für unsere himmlische Hochzeit.
Am dritten Tag fand in Kana in Galiläa eine Hochzeit statt und die Mutter Jesu war dabei. Auch Jesus und seine Jünger waren zur Hochzeit eingeladen. Als der Wein ausging, sagte die Mutter Jesu zu ihm: Sie haben keinen Wein mehr. Jesus erwiderte ihr: Was willst du von mir, Frau? Meine Stunde ist noch nicht gekommen. Seine Mutter sagte zu den Dienern: Was er euch sagt, das tut! Es standen dort sechs steinerne Wasserkrüge, wie es der Reinigungssitte der Juden entsprach; jeder fasste ungefähr hundert Liter. Jesus sagte zu den Dienern: Füllt die Krüge mit Wasser! Und sie füllten sie bis zum Rand. Er sagte zu ihnen: Schöpft jetzt und bringt es dem, der für das Festmahl verantwortlich ist! Sie brachten es ihm. Dieser kostete das Wasser, das zu Wein geworden war. Er wusste nicht, woher der Wein kam; die Diener aber, die das Wasser geschöpft hatten, wussten es. Da ließ er den Bräutigam rufen und sagte zu ihm: Jeder setzt zuerst den guten Wein vor und erst, wenn die Gäste zu viel getrunken haben, den weniger guten. Du jedoch hast den guten Wein bis jetzt aufbewahrt. So tat Jesus sein erstes Zeichen, in Kana in Galiläa, und offenbarte seine Herrlichkeit und seine Jünger glaubten an ihn. Danach zog er mit seiner Mutter, seinen Brüdern und seinen Jüngern nach Kafarnaum hinab. Dort blieben sie einige Zeit. (Johannes 2,1-11)

Die Lesung aus dem Buch Jesaja: Die Liebe Gottes bricht hervor!
Der Prophet Tritojesaja setzt sich dafür ein, dass Jerusalem zum strahlenden Licht für alle Völker wird. Wenn die Stadt zu einer Stadt der Gerechtigkeit wird, strahlt Jerusalem auf – weit über seine Grenzen hinaus. Das kann auch für die Kirche gelten. Der Vergleich mit dem jungen Mann, der die Jungfrau in Besitz nimmt, ist hingegen sehr problematisch. Da wäre das Wort Vermählung besser.
Um Zions willen werde ich nicht schweigen, um Jerusalems willen nicht still sein, bis hervorbricht wie ein helles Licht seine Gerechtigkeit und sein Heil wie eine brennende Fackel. Dann sehen die Nationen deine Gerechtigkeit und alle Könige deine Herrlichkeit. Man ruft dich mit einem neuen Namen, den der Mund des HERRN für dich bestimmt. Du wirst zu einer prächtigen Krone in der Hand des HERRN, zu einem königlichen Kopfschmuck in der Hand deines Gottes. Nicht länger nennt man dich Verlassene und dein Land nicht mehr Verwüstung, sondern du wirst heißen: Ich habe Gefallen an dir, und dein Land wird Vermählte genannt. Denn der HERR hat an dir Gefallen und dein Land wird vermählt. Wie der junge Mann die Jungfrau in Besitz nimmt, so nehmen deine Söhne dich in Besitz. Wie der Bräutigam sich freut über die Braut, so freut sich dein Gott über dich. (Jes 62,1-5)

Lesung aus dem ersten Brief des Apostels Paulus an die Gemeinde in Korinth: Ich habe spezielle Gnadengaben vom Heiligen Geist bekommen!
Die Gnadengaben, die Charismen, werden jeder und jedem geschenkt, damit sie anderen nützt. Das Charisma der Weisheit, der Erkenntnis, der Glaubenskraft, die Gaben, Krankheiten zu heilen, Machttaten zu wirken, prophetische Rede, Geister zu unterscheiden, mit Zungen reden, diese zu übersetzen. Es ist gut, dass du und alle eigene Gnadengaben des Geistes bekommen haben.
Es gibt verschiedene Gnadengaben, aber nur den einen Geist. Es gibt verschiedene Dienste, aber nur den einen Herrn. Es gibt verschiedene Kräfte, die wirken, aber nur den einen Gott: Er bewirkt alles in allen. Jedem aber wird die Offenbarung des Geistes geschenkt, damit sie anderen nützt. Dem einen wird vom Geist die Gabe geschenkt, Weisheit mitzuteilen, dem anderen durch denselben Geist die Gabe, Erkenntnis zu vermitteln, einem anderen in demselben Geist Glaubenskraft, einem anderen – immer in dem einen Geist – die Gabe, Krankheiten zu heilen, einem anderen Kräfte, Machttaten zu wirken, einem anderen prophetisches Reden, einem anderen die Fähigkeit, die Geister zu unterscheiden, wieder einem anderen verschiedene Arten von Zungenrede, einem anderen schließlich die Gabe, sie zu übersetzen. Das alles bewirkt ein und derselbe Geist; einem jeden teilt er seine besondere Gabe zu, wie er will. (1 Kor 12,4-11)

Informationen:
. Wolfgang Aumann schreibt: Liebe Sänger & Sängerinnen, liebe Musikerinnen & Musiker, zuerst: GOTTES SEGEN euch allen für 2019! Dann: herzliche Einladung zu einer Hl. Messe mit Chor + Instrumenten am letzten Jännersonntag, am 27.Jänner 2019    9 Uhr SC (Treffpunkt 8 Uhr Klavier) Dr. Tucek wird uns begleiten.
. Christliche Partnersuche – Himmlisch Plaudern
. Katholische Partner suchen und finden
. Katholische Partnervermittlung
. Zehn Tage kontemplative Exerzitien und Tage der Stille 2018 im Kapuzinerkloster Irdning sind sinnvoll
. Das Mission Manifest besteht aus 10 Thesen für das Comeback der Kirche
. Hilfe gegen Panikattacken
. Glauben. Leben heißt die App für Handys der Erzdiözese Wien mit Evangelium zum Tag, den Gottesdiensten der Umgebung, interaktiven Gebeten und den Tagesheiligen.
. Die Bischöfe Österreichs laden ein, jeden Tag für einen Jugendlichen zu beten.

Liebe Grüße und für dich: Mit Gott in Berührung!
Hannes Daxbacher

Sacré Coeur Cafétier und Ostiarius (Türöffner)

Katholische Gottesdienstgemeinde Sacré Coeur, 3021 Pressbaum, Klostergasse 12, Österreich

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