Liebe statt blutiger Schlachtorgien – Palmsonntag. Lesejahr C

Ich frage mich, warum verurteilten die Priester des Jerusalemer Tempels Jesus zum Tode? Wovor fürchteten sie sich? Der Tempel soll, so meinte er, ein Haus des Gebetes sein. „Ihr aber habt eine Räuberhöhle daraus gemacht.“ Das war der religiöse Grund, warum sie ihn umbringen wollten. „Gebet statt blutiger Opfer“ würde ihre Lebensgrundlage zerstören. Er rief ihnen laut zu: „Wenn ihr den Tempel niederreißt, werde ich ihn in drei Tagen wiederaufbauen.“ Sollte der Opfer-Tempel wirklich untergehen, gibt es einen neuen Tempel ohne blutige Opfer. Dafür hat er mit dem Ritual des Brotes und des Weines vorgesorgt. Statt der geschlachteten Lämmer im Tempel gibt es spezielles Brot und einen speziellen Wein. Brot und Wein wird durch die Gnade Gottes der Leib Gottes und das Blut Gottes. Wenn wir Christinnen und Christen seinen Leib essen und sein Blut trinken, bilden wir den neuen Tempel. Dieser ist nicht aus Steinen erbaut, sondern aus Menschen.
Dieses „Gebet statt Opfer“ und dieses „Liebe statt blutiger Schlachtorgien“ fürchteten die Priester des Jerusalemer Tempels.
Deswegen wollten sie dich, Jesus eliminieren. Danke, Jesus, dass du durchgehalten hast!

Wir laden ein: Palmsonntag 14. April 2019, 9:00 Gottesdienst + Sacré Coeur Kaffee
Gründonnerstag 18. April.2019, 18:00 Gottesdienst
Karfreitag 19. April.2019, 18:00 Gottesdienst
Osternacht Samstag, 20. April.2019, 19:00 Gottesdienst + Brot und Wein
Ostersonntag 21. April 2019, 9:00 Gottesdienst + Sacré Coeur Kaffee

Hier kommt die gute Nachricht: Er berührte das Ohr und heilte den Mann
Petrus schlägt Malchus das Ohr ab, verleugnet Jesus und weint dann bitterlich. Die Bewacher von Jesus verspotteten ihn und die Hohen Priester fanden seinen Anspruch, ein heilender Messias zu sein, der neben der Kraft Gottes sitzen wird, unerträglich. So ein Sohn Gottes muss sterben.
Und einer von ihnen schlug auf den Diener des Hohepriesters ein und hieb ihm das rechte Ohr ab. Da sagte Jesus: Lasst es! Nicht weiter! Und er berührte das Ohr und heilte den Mann. Zu den Hohepriestern aber, den Hauptleuten der Tempelwache und den Ältesten, die vor ihm standen, sagte Jesus: Wie gegen einen Räuber seid ihr mit Schwertern und Knüppeln ausgezogen. Tag für Tag war ich bei euch im Tempel und ihr habt nicht Hand an mich gelegt. Aber das ist eure Stunde und die Macht der Finsternis. Darauf nahmen sie ihn fest, führten ihn ab und brachten ihn in das Haus des Hohepriesters. … Die Männer, die Jesus bewachten, trieben ihren Spott mit ihm. Sie schlugen ihn, verhüllten ihm das Gesicht und fragten ihn: Du bist doch ein Prophet, sag uns: Wer hat dich geschlagen? Und noch viele andere Lästerungen stießen sie gegen ihn aus. Als es Tag wurde, versammelte sich der Ältestenrat des Volkes, die Hohepriester und die Schriftgelehrten und sie ließen Jesus vor ihren Hohen Rat führen. Sie sagten zu ihm: Wenn du der Christus bist, dann sag es uns! Er antwortete ihnen: Wenn ich es euch sage, glaubt ihr mir ja doch nicht; und wenn ich euch etwas frage, antwortet ihr nicht. Von nun an wird der Menschensohn zur Rechten der Macht Gottes sitzen. Da sagten alle: Du bist also der Sohn Gottes? Er antwortete ihnen: Ihr sagt es – ich bin es. Da riefen sie: Wozu brauchen wir noch eine Zeugenaussage? Wir haben es selbst aus seinem Mund gehört.   (Kurzfassung. Erklärung im Bibelwerk: Lukas 23,1-49)

Lesung aus dem Buch Jesaja: Ich wehrte mich nicht und wich nicht zurück. 
Ein Gläubiger wird von seinen Leuten gemobbt und geschlagen. Jeden Morgen wird er von Gott geweckt. Er stärkt die Müden, wird aber bespuckt. Er bleibt Gott treu. Er hat Ähnlichkeiten mit Jesus am Kreuzweg.
GOTT, der Herr, gab mir eine Schüler-Zunge, damit ich verstehe, die Müden zu stärken durch ein aufmunterndes Wort. Jeden Morgen weckt er mein Ohr, damit ich höre, wie es Schüler hören. GOTT, der Herr, hat mir das Ohr geöffnet. – Ich wehrte mich nicht und wich nicht zurück. Ich hielt meinen Rücken denen hin, die mich schlugen, und meine Wange denen, die mir den Bart ausrissen. Mein Gesicht verbarg ich nicht vor Schmähungen und Speichel. Und GOTT, der Herr, wird mir helfen; darum werde ich nicht in Schande enden. Deshalb mache ich mein Gesicht hart wie einen Kiesel; ich weiß, dass ich nicht in Schande gerate. (Erklärung im Bibelwerk: Jes 50,4-7 )

Lesung aus dem zweiten Brief des Apostels Paulus an die Gemeinde in Philippi: Er wurde ein Mensch wie wir
Paulus bringt einen kurzen Abriss des Weges Jesu: Von Gott kommt er und geht ganz tief hinunter. Dann erhöht ihn sein himmlischer Vater und alle bekennen staunend, dass er der Herr ist.
Er war Gott gleich, hielt aber nicht daran fest, Gott gleich zu sein, sondern er entäußerte sich und wurde wie ein Sklave und den Menschen gleich. Sein Leben war das eines Menschen; er erniedrigte sich und war gehorsam bis zum Tod, bis zum Tod am Kreuz. Darum hat ihn Gott über alle erhöht und ihm den Namen verliehen, der größer ist als alle Namen, damit alle im Himmel, auf der Erde und unter der Erde ihr Knie beugen vor dem Namen Jesu und jeder Mund bekennt: Jesus Christus ist der Herr zur Ehre Gottes, des Vaters. (Erklärung im Bibelwerk: Phil 2,6-11)

Informationen:
Auf dem Campus Sacré Coeur Pressbaum entsteht der Neubau für die private Neue Mittelschule und den Kindergarten. Am 27. März 2019, wurde nun mit Kardinal Christoph Schönborn und Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner in festlichem Rahmen die Dachgleiche des neuen Schulgebäudes gefeiert. (http://scp.ac.at/feierliche-dachgleiche/)
. In der Osternacht, am 20. April 2019, wird die kleine Stefanie Aloisia Chrystopoulos-Czech getauft. Zur Taufe schreiben die Eltern: Seit einigen Tagen bereichert unsere Tochter Stefanie unser Leben. Um sie unter den Schutz Gottes zu stellen, erbitten wir für sie das Sakrament der Taufe. Wir würden uns freuen, wenn ihr mit uns feiert! Das Licht der Welt hat Stefanie am 22. Jänner 2019 erblickt. Den Taufspruch wählten wir vom Propheten Jeremia: „Noch ehe ich dich im Mutterleib formte, habe ich dich ausersehen.“ (Jeremia 1,5).
. Schüler aus Pressbaum treffen Papst in Panama
. Christliche Partnersuche – Himmlisch Plaudern
. Katholische Partner suchen und finden
. Katholische Partnervermittlung
. Zehn Tage kontemplative Exerzitien und Tage der Stille im Kapuzinerkloster Irdning sind sinnvoll
. Das Mission Manifest besteht aus 10 Thesen für das Comeback der Kirche
. Hilfe für Arme Caritas
.Hilfe für verfolgte Christinnen und Christen
. Glauben. Leben heißt die App für Handys der Erzdiözese Wien mit Evangelium zum Tag, den Gottesdiensten der Umgebung, interaktiven Gebeten und den Tagesheiligen.
. Die Bischöfe Österreichs laden ein, jeden Tag für einen Jugendlichen zu beten.

Liebe Grüße und für dich: Liebevolle Beziehungen!
Hannes Daxbacher

Sacré Coeur Cafétier und Ostiarius (Türöffner)

Katholische Gottesdienstgemeinde Sacré Coeur, 3021 Pressbaum, Klostergasse 12, Österreich

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