Es laufen ihnen Freudentränen über die Wangen – Pfingstsonntag. Pfingstmontag Lesejahr C

BegeisterungJeder, der den Heiligen Geist erfährt, spürt Liebe und merkt, wie sehr man von Gott geliebt wird. Oder man empfindet plötzlich aufrichtige uneingeschränkte Herzens-Liebe für Andere. – Das sagt Daniela Pavlon, eine Caritasmitarbeiterin und Leiterin von Alpha-Kursen. Für mich sehr berührend sind ihre Schilderungen von Geist-Erlebnissen. „Viele Menschen spüren richtiggehend körperliche Auswirkungen – es wird ihnen zum Beispiel ganz warm. Oder es laufen ihnen Freudentränen über die Wangen, weil sie so berührt sind. Oder sie spüren in ihrem Herzen, dass gerade Heilung passiert oder dass sie Ängste ablegen. Viele Leute spüren aber auch im Moment der Heilig-Geist-Erfahrung wenig oder gar nichts, merken aber im Nachhinein, dass sich ihr ganzes Leben verändert, spüren, dass sie der Heilige Geist führt.“ Also egal ob die Begegnung mit dem Heiligen Geist ein Gefühl erzeugt oder nicht – eines ist sicher: Die Auswirkungen auf das eigene Leben sind immer grandios. (Nachzulesen in der Zeitung Der Sonntag, 9.6.2019).

8000 vor allem junge Teilnehmer treffen sich zu Pfingsten in Salzburg. Der Papst lädt katholische charismatische Gruppen zum Pfingst-Treffen in den Vatikan ein. Was passiert am Sonntag und am Montag im Sacré Coeur Pressbaum?

Wir laden ein:
9. Juni 2019 Pfingstsonntag, 9:00 Gottesdienst + Sacré Coeur Kaffee
10. Juni 2019 Pfingstmontag, 9:00 Gottesdienst + Sacré Coeur Kaffee
16. Juni 2019 Dreifaltigkeitssonntag, 9:00 Gottesdienst + Sacré Coeur Kaffee

Wow, wir bekommen den Geist der Liebe?
Achtung, die Liebe bricht in unsere Welt herein. Jesus, der himmlische Vater, der Heilige Geist und die Gemeinde, die Kirche – sie alle sind beim Fest der Liebe und beim Fest der Wahrheit dabei.
Hier kommt die gute Nachricht:
In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Wenn ihr mich liebt, werdet ihr meine Gebote halten. Und ich werde den Vater bitten und er wird euch einen anderen Beistand geben, der für immer bei euch bleiben soll. (Den Geist der Wahrheit, den die Welt nicht empfangen kann, weil sie ihn nicht sieht und nicht kennt. Ihr aber kennt ihn, weil er bei euch bleibt und in euch sein wird.) Wenn jemand mich liebt, wird er mein Wort halten; mein Vater wird ihn lieben und wir werden zu ihm kommen und bei ihm Wohnung nehmen. Wer mich nicht liebt, hält meine Worte nicht. Und das Wort, das ihr hört, stammt nicht von mir, sondern vom Vater, der mich gesandt hat. Das habe ich zu euch gesagt, während ich noch bei euch bin. Der Beistand aber, der Heilige Geist, den der Vater in meinem Namen senden wird, der wird euch alles lehren und euch an alles erinnern, was ich euch gesagt habe. (Erklärung im Bibelwerk: Johannes 14,15-16.23b-26) Oder:

Am Abend dieses ersten Tages der Woche, als die Jünger aus Furcht vor den Juden bei verschlossenen Türen beisammen waren, kam Jesus, trat in ihre Mitte und sagte zu ihnen: Friede sei mit euch! Nach diesen Worten zeigte er ihnen seine Hände und seine Seite. Da freuten sich die Jünger, als sie den Herrn sahen. Jesus sagte noch einmal zu ihnen: Friede sei mit euch! Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch. Nachdem er das gesagt hatte, hauchte er sie an und sagte zu ihnen: Empfangt den Heiligen Geist! Denen ihr die Sünden erlasst, denen sind sie erlassen; denen ihr sie behaltet, sind sie behalten. (Erklärung im Bibelwerk: Johannes 20,19-23)

pentecost_holy_spiritIst der Heilige Geist spürbar anwesend?
Es war ein Sturm und doch kein Sturm, es waren Feuerzungen und doch keine Feuerzungen. Aber alle wurden vom Heiligen Geist erfüllt. Sie begannen in anderen Sprachen zu reden, die die Menschen, weil es ihre Sprachen waren, verstehen konnten. Das ist typisch für Gott: unsichtbar und spürbar anwesend, anders und doch verstehbar. Die Christinnen und Christen wurden zu Gottes-Medien.  
Lesung aus der Apostelgeschichte:
Als der Tag des Pfingstfestes gekommen war, waren alle zusammen am selben Ort. Da kam plötzlich vom Himmel her ein Brausen, wie wenn ein heftiger Sturm daher fährt, und erfüllte das ganze Haus, in dem sie saßen. Und es erschienen ihnen Zungen wie von Feuer, die sich verteilten; auf jeden von ihnen ließ sich eine nieder. Und alle wurden vom Heiligen Geist erfüllt und begannen, in anderen Sprachen zu reden, wie es der Geist ihnen eingab. In Jerusalem aber wohnten Juden, fromme Männer aus allen Völkern unter dem Himmel. Als sich das Getöse erhob, strömte die Menge zusammen und war ganz bestürzt; denn jeder hörte sie in seiner Sprache reden. Sie waren fassungslos vor Staunen und sagten: Seht! Sind das nicht alles Galiläer, die hier reden? Wieso kann sie jeder von uns in seiner Muttersprache hören: Parther, Meder und Elamiter, Bewohner von Mesopotamien, Judäa und Kappadokien, von Pontus und der Provinz Asien, von Phrygien und Pamphylien, von Ägypten und dem Gebiet Libyens nach Kyrene hin, auch die Römer, die sich hier aufhalten, Juden und Proselyten, Kreter und Araber – wir hören sie in unseren Sprachen Gottes große Taten verkünden. (Erklärung im Bibelwerk: Apg 2,1-11)

Oh, ich bemerke Hoffnung in mir
Paulus gibt der Gemeinde drei Überlegungen mit auf den Weg: 1. Der Heilige Geist darf von niemandem für sich allein beansprucht werden. 2. Nur was dem Aufbau der Gemeinde nützt, kann wirklich Geschenk des Geistes sein. 3. Die Kirche ist der einzigartige Leib Christi ( = wir!).
Lesung aus dem Brief des Apostels Paulus an die Korinther:
Keiner, der aus dem Geist Gottes redet, sagt: Jesus sei verflucht! Und keiner kann sagen: Jesus ist der Herr!, wenn er nicht aus dem Heiligen Geist redet. Es gibt verschiedene Gnadengaben, aber nur den einen Geist. Es gibt verschiedene Dienste, aber nur den einen Herrn. Es gibt verschiedene Kräfte, die wirken, aber nur den einen Gott: Er bewirkt alles in allen. Jedem aber wird die Offenbarung des Geistes geschenkt, damit sie anderen nützt. Denn wie der Leib einer ist, doch viele Glieder hat, alle Glieder des Leibes aber, obgleich es viele sind, einen einzigen Leib bilden: So ist es auch mit Christus. Durch den einen Geist wurden wir in der Taufe alle in einen einzigen Leib aufgenommen, Juden und Griechen, Sklaven und Freie; und alle wurden wir mit dem einen Geist getränkt.! (Erklärung im Bibelwerk: (1 Kor 12,3b-7.12-13)
Oder: Brief des Apostels Paulus an die Römer (Bibelwerk: (Röm 8,8-17)

Die gute Nachricht zum Pfingstmontag:

Gott liebt uns und rettet uns vor dem Tod
Jesus klärt uns auf, dass Gott die Welt liebt und sie rettet. Es ist auch eine Antwort auf die Zumutung der Natur mit Erdbeben, Tsunamis, Krankheiten und dem Sterben. Ich öffne mein Herz.
Hier kommt die gute Nachricht:
Denn Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat. Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, damit er die Welt richtet, sondern damit die Welt durch ihn gerettet wird. Wer an ihn glaubt, wird nicht gerichtet; wer nicht glaubt, ist schon gerichtet, weil er nicht an den Namen des einzigen Sohnes Gottes geglaubt hat. Denn darin besteht das Gericht: Das Licht kam in die Welt, doch die Menschen liebten die Finsternis mehr als das Licht; denn ihre Taten waren böse. Jeder, der Böses tut, hasst das Licht und kommt nicht zum Licht, damit seine Taten nicht aufgedeckt werden. Wer aber die Wahrheit tut, kommt zum Licht, damit offenbar wird, dass seine Taten in Gott vollbracht sind. (Erklärung im Bibelwerk: Johannes 3,16-21)

Ja! Gott gießt über uns den Geist aus!
Paulus begegnet in Ephesus Menschen, die mit der Taufe des Johannes getauft worden sind. Sie kennen den Heiligen Geist nicht und lassen sich auf Jesus und den Heiligen Geist taufen.
Der Prophet Joel ist ein Gottesmedium und lässt Gott sagen: Ich werde meinen Geist ausgießen über alles Fleisch. Eure Söhne und Töchter werden Propheten sein, eure Alten werden Träume haben und eure jungen Männer haben Visionen
Lesung aus der Apostelgeschichte Apg 19,1b-6a
Oder: Lesung aus dem Buch des Propheten Joel Joel 3,1-5

Liebe Jüdinnen und liebe Juden, ihr seid Kinder Gottes
Es ist nicht selbstverständlich, dass wir Kinder Gottes sind. Das ist zunächst ein Privileg Israels. Paulus erkennt, dass Jesus dies für alle Menschen öffnete.
Lesung aus dem Brief des Apostels Paulus an die Römer: Röm 8,14-17

Informationen:

. Sonntag, 23. Juni 2019 Konzert des Stadtorchesters Pressbaum in der Pfarrkirche Pressbaum um 19:00 Uhr
. Pressbaum: Schüler-Projekt im Gedenken an NS-„Spezialkinderheim“
. Eine Woche Frei-Zeit mit Jesus vom 18.-24. August in Windischgarsten: Die katholische Charismatische Erneuerung bietet eine Wohltat für Seele und Geist an.
. Wolfgang Aumann scheibt: Am Samstag, 14. September 2019 lade ich zu einer Sacré-Coeur-Wallfahrt nach Maria Taferl ein. Anmeldung bei Maria und Wolfgang Aumann. Liebe Grüße, Wolfgang
. Christliche Partnersuche – Himmlisch Plaudern
. Katholische Partner suchen und finden
. Katholische Partnervermittlung
. Zehn Tage kontemplative Exerzitien und Tage der Stille im Kapuzinerkloster Irdning sind sinnvoll
. Das Mission Manifest besteht aus 10 Thesen für das Comeback der Kirche
. Hilfe für Arme Caritas
.Hilfe für verfolgte Christinnen und Christen
. Glauben. Leben heißt die App für Handys der Erzdiözese Wien mit Evangelium zum Tag, den Gottesdiensten der Umgebung, interaktiven Gebeten und den Tagesheiligen.
. Die Bischöfe Österreichs laden ein, jeden Tag für einen Jugendlichen zu beten.

Liebe Grüße und für dich: Erfüllt vom Heiligen Geist!
Hannes Daxbacher

Sacré Coeur Cafétier und Ostiarius (Türöffner)

Katholische Gottesdienstgemeinde Sacré Coeur, 3021 Pressbaum, Klostergasse 12, Österreich

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