Es brennt im Herzen – Dreizehnter Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr C

herzjesufeuer-kartitschSich entscheiden für Christus ist eine Entscheidung für die Freiheit. In unserer Bibelrunde beklagen wir uns, dass manche Texte uns einschränken. Wenn Jesus sagt: Wenn einer hinter mir hergehen will, verleugne er sich selbst“, fühlen sich viele durch das Verleugnen abgewertet.
Es ist unklar, in welcher Situation dies Jesus spricht. Wir wissen aber, dass Jesus uns heilen, erlösen und befreien möchte. Wenn uns in dem Text nichts Befreiendes entgegenkommt, dann kann man den Satz vergessen. Paulus sagt: „Der Buchstabe tötet, der Geist aber macht lebendig.“
Auch beim nächsten Sonntagsevangelium kommt so ein Satz vor, bei dem man sich leicht gedrängt fühlen kann: Wieder ein anderer sagte: „Ich will dir nachfolgen, Herr. Zuvor aber lass mich Abschied nehmen von denen, die in meinem Hause sind.“ Jesus erwiderte ihm: „Keiner, der die Hand an den Pflug gelegt hat und nochmals zurückblickt, taugt für das Reich Gottes.“ Hoppala, tauge ich nicht für das Reich Gottes? Meine Antwort ist: Meine Nachfolge geschieht im Herzen. Und das jetzt.
Und: Ich freue mich schon auf das himmlische Brot im Gottesdienst, durch das die Liebe in unsere Herzen ausgegossen wird.
Bild: Am 3. Wochenende nach Pfingsten gibt es in Tirol Herz-Jesu-Feuer.

Wir laden ein:
30. Juni 2019 13. Sonntag im Jahreskreis, 9:00 Gottesdienst + Sacré Coeur Kaffee
7. Juli 2019 14. Sonntag im Jahreskreis, 9:00 Gottesdienst + Sacré Coeur Kaffee

Gott möchte in meinem Herzen wohnen
Die Lukasgemeinde erzählt wie Jesus Gewalt ablehnt und wie er beruft – und das ohne Aufschub. Jesus will eine Entscheidung für die Freiheit mit Gott und dies geschieht in den Herzen. Christus hat wie sein Vater keine fixe Wohnung in dieser Welt, nur in den Herzen der Menschen.
Hier kommt die gute Nachricht:
Als sich die Tage erfüllten, dass er hinweggenommen werden sollte, fasste Jesus den festen Entschluss, nach Jerusalem zu gehen. Und er schickte Boten vor sich her. Diese gingen und kamen in ein Dorf der Samariter und wollten eine Unterkunft für ihn besorgen. Aber man nahm ihn nicht auf, weil er auf dem Weg nach Jerusalem war. Als die Jünger Jakobus und Johannes das sahen, sagten sie: Herr, sollen wir sagen, dass Feuer vom Himmel fällt und sie verzehrt? Da wandte er sich um und wies sie zurecht. Und sie gingen in ein anderes Dorf. Als sie auf dem Weg weiterzogen, sagte ein Mann zu Jesus: Ich will dir nachfolgen, wohin du auch gehst. Jesus antwortete ihm: Die Füchse haben Höhlen und die Vögel des Himmels Nester; der Menschensohn aber hat keinen Ort, wo er sein Haupt hinlegen kann. Zu einem anderen sagte er: Folge mir nach! Der erwiderte: Lass mich zuerst weggehen und meinen Vater begraben! Jesus sagte zu ihm: Lass die Toten ihre Toten begraben; du aber geh und verkünde das Reich Gottes! Wieder ein anderer sagte: Ich will dir nachfolgen, Herr. Zuvor aber lass mich Abschied nehmen von denen, die in meinem Hause sind. Jesus erwiderte ihm: Keiner, der die Hand an den Pflug gelegt hat und nochmals zurückblickt, taugt für das Reich Gottes. (Erklärung im Bibelwerk: Lukas 9,51-62)

Er wirft den Mantel über mich
Nachdem Gott Elija am Gottesberg im sanften Säuseln erschien, soll er Elischa zum Propheten berufen. Das geschieht wortlos. Elija wirft seinen Mantel über Elischa und gibt ihm die Möglichkeit, sich von seinen Eltern zu verabschieden.
Lesung aus dem 1. Buch der Könige.
In jenen Tagen sprach der Herr zu Elija: Salbe Elischa, den Sohn Schafats aus Abel-Mehola, zum Propheten an deiner Stelle. So wird es geschehen: Wer dem Schwert Hasaëls entrinnt, den wird Jehu töten. Als Elija vom Gottesberg weggegangen war, traf er Elischa, den Sohn Schafats. Er war gerade mit zwölf Gespannen am Pflügen und er selbst pflügte mit dem zwölften. Im Vorbeigehen warf Elija seinen Mantel über ihn. Sogleich verließ Elischa die Rinder, eilte Elija nach und bat ihn: Lass mich noch meinem Vater und meiner Mutter den Abschiedskuss geben; dann werde ich dir folgen. Elija antwortete: Geh, kehr um! Denn was habe ich dir getan? Elischa ging von ihm weg, nahm seine zwei Rinder und schlachtete sie. Mit dem Joch der Rinder kochte er das Fleisch und setzte es den Leuten zum Essen vor. Dann stand er auf, folgte Elija und trat in seinen Dienst. (Erklärung im Bibelwerk: 1 Kön 19,16b.19-21)

Zur Freiheit hat uns Christus befreit
Paulus mahnt, dass wir die Freiheit, zu der uns Christus befreit hat, nicht leichtfertig verspielen. Dazu soll uns der Geist helfen die tierischen Triebe zu überwinden und den Nächsten lieben wie uns selbst. Übrigens: Diesen Samstag (29.6.) ist Peter und Paul.
Lesung aus dem Brief des Apostels Paulus an die Gemeinden in Galatien:

Zur Freiheit hat uns Christus befreit. Steht daher fest und lasst euch nicht wieder ein Joch der Knechtschaft auflegen! Denn ihr seid zur Freiheit berufen, Brüder und Schwestern. Nur nehmt die Freiheit nicht zum Vorwand für das Fleisch, sondern dient einander in Liebe! Denn das ganze Gesetz ist in dem einen Wort erfüllt: Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst! Wenn ihr aber einander beißt und fresst, dann gebt Acht, dass ihr nicht einer vom anderen verschlungen werdet! Ich sage aber: Wandelt im Geist, dann werdet ihr das Begehren des Fleisches nicht erfüllen! Denn das Fleisch begehrt gegen den Geist, der Geist gegen das Fleisch, denn diese sind einander entgegengesetzt, damit ihr nicht tut, was ihr wollt. Wenn ihr euch aber vom Geist führen lasst, dann steht ihr nicht unter dem Gesetz. (Erklärung im Bibelwerk: Gal 5,1.13-18)

Informationen:
. Lebenszeichen, Ein Brückenschlag. Interessantes Buch von Werner Krotz. Es wird zwei Lesungen geben, bei Werner und Gerhild zu Hause, bei denen Werner aus seinem Buch vorlesen wird: Dienstag, 2. Juli 2019, 18 h 30 und Dienstag, 1. Oktober 2019, 18 h 30. Bei Interesse bitte an Werner und Gerhild wenden werner.krotz@gmx.net, 0676 7025505, Lastbergstraße 18, 3031 Pressbaum
. Pressbaum: Schüler-Projekt im Gedenken an NS-„Spezialkinderheim“
. Eine Woche Frei-Zeit mit Jesus vom 18.-24. August in Windischgarsten: Die katholische Charismatische Erneuerung bietet eine Wohltat für Seele und Geist an.
. KEY2LIFE Festival 22.-25- August 2019 im Schlosspark Marchegg
. Wolfgang Aumann lädt am Samstag, 14. September 2019 zu einer Sacré-Coeur-Wallfahrt nach Maria Taferl ein. Anmeldung bei Maria und Wolfgang Aumann.
. Hilfe für Arme Caritas
.Hilfe für verfolgte Christinnen und Christen
. Glauben. Leben heißt die App für Handys der Erzdiözese Wien mit Evangelium zum Tag, den Gottesdiensten der Umgebung, interaktiven Gebeten und den Tagesheiligen.
. Die Bischöfe Österreichs laden ein, jeden Tag für einen Jugendlichen zu beten.

Liebe Grüße und für dich: Erfüllt vom Heiligen Geist!
Hannes Daxbacher

Sacré Coeur Cafétier und Ostiarius (Türöffner)

Katholische Gottesdienstgemeinde Sacré Coeur, 3021 Pressbaum, Klostergasse 12, Österreich

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