Gott kommt uns zu Hilfe – Erster Adventsonntag, Lesejahr A

Wenn es jetzt im Advent finster wird, beleuchten viele ihre Häuser und Balkone. Ich frage mich, ob wir das auch machen sollen. Schön ist es schon, wenn wir aus dem Fenster schauen und Lichter in der Finsternis sehen. Gott sei Dank scheint die Sonne auf unsere Erde, sodass wir genug Energie haben, um die Finsternis zu erhellen. Ohne sie wäre ein Leben nicht möglich. Sie hat aber ein Ablaufdatum. Wenn in rund fünf Milliarden Jahren in der Sonne der Wasserstoff verbraucht ist, bläht sich unsere Sonne zu einem roten Riesenstern auf und wird dabei unsere Erde schlucken. Sie wird nach einiger Zeit zu einem weißen Zwergstern zusammensinken. Für das Leben auf der Erde ist aber schon viel früher Schluss. Die Intensität der Sonnenstrahlung nimmt etwa um ein Prozent in 120 Millionen Jahren zu. Schon in 500 Millionen Jahren ist die Erde nur noch ein lebensfeindlicher Felsklumpen im All. Für mich ist die Aussicht, dass es einmal keine Menschen auf der Erde gibt, genauso wie mein eigener Tod eine offene Frage. Wozu habe ich gelebt, wenn ich im Nichts verschwinde? Wozu hat es Menschen gegeben? Christus gibt mir da die Antwort: Gott erschafft für uns eine neue Welt. Dem Seher Johannes wurde es auf Patmos gezeigt. Er schreibt mir: „Dann sah ich einen neuen Himmel und eine neue Erde; denn der erste Himmel und die erste Erde sind vergangen. Gott wird bei uns Menschen wohnen. Er wird alle Tränen von unseren Augen abwischen: Der Tod wird nicht mehr sein, keine Trauer, keine Klage, keine Mühsal. Denn was früher war, ist vergangen.“ Ich frage mich, ob Gott jetzt schon an dieser neuen Welt baut und ob diese unsere Welt ein Teil davon wird – und ob wir mitbauen.
(Aus: Hamburger Abendblatt Forschung, Bibel, Offenbarung 21)

Wir laden ein:
1. Dezember 2019, 1. Adventsonntag 9:30 Familienmesse mit der VS + Segnung der Adventkränze
Dienstag, 3.12.2019, 7,00 Rorate bei Kerzenschein + einfaches Frühstück
8. Dezember 2019, 2. Adventsonntag, Hochfest Mariä Empfängnis 9:30 Gottesdienst + S. C. Kaffee
Weitere Termine der Weihnachtszeit siehe unten

Hier kommt die gute Nachricht zum Sonntag: Gott erschafft alles neu
Für viele Menschen ist das Erdenleben eine „Drangsal“. Die Sehnsucht nach dem Erlöser ist verständlich. Diese Erlösung, will sie eine endgültige sein, muss diese Form des Universums sprengen. Das kann nur Gott, der mit dem unvorstellbaren Urknall die Schöpfung begonnen hat.

Nach den Tagen der Drangsal

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Sofort nach den Tagen der großen Drangsal wird die Sonne verfinstert werden und der Mond wird nicht mehr scheinen; die Sterne werden vom Himmel fallen und die Kräfte des Himmels werden erschüttert werden.

Der Menschensohn wird alle zusammenführen

Danach wird das Zeichen des Menschensohnes am Himmel erscheinen; dann werden alle Völker der Erde wehklagen und man wird den Menschensohn auf den Wolken des Himmels kommen sehen, mit großer Kraft und Herrlichkeit. Er wird seine Engel unter lautem Posaunenschall aussenden und sie werden die von ihm Auserwählten aus allen vier Windrichtungen zusammenführen, von einem Ende des Himmels bis zum andern.

Die Zeichen zeigen das Ende an

Lernt etwas aus dem Vergleich mit dem Feigenbaum! Sobald seine Zweige saftig werden und Blätter treiben, erkennt ihr, dass der Sommer nahe ist. So erkennt auch ihr, wenn ihr das alles seht, dass das Ende der Welt nahe ist.

Jesu Worte werden nicht vergehen

Amen, ich sage euch: Diese Generation wird nicht vergehen, bis das alles geschieht. Himmel und Erde werden vergehen, aber meine Worte werden nicht vergehen.

Nur der Vater im Himmel bestimmt den Tag

Doch jenen Tag und jene Stunde kennt niemand, auch nicht die Engel im Himmel, nicht einmal der Sohn, sondern nur der Vater. Denn wie es in den Tagen des Noach war, so wird die Ankunft des Menschensohnes sein. Wie die Menschen in jenen Tagen vor der Flut aßen und tranken, heirateten und sich heiraten ließen, bis zu dem Tag, an dem Noach in die Arche ging, und nichts ahnten, bis die Flut hereinbrach und alle wegraffte, so wird auch die Ankunft des Menschensohnes sein.

Die Gemeinschaften zerfallen

Dann wird von zwei Männern, die auf dem Feld arbeiten, einer mitgenommen und einer zurückgelassen. Und von zwei Frauen, die an derselben Mühle mahlen, wird eine mitgenommen und eine zurückgelassen.

Sei achtsam

Seid also wachsam! Denn ihr wisst nicht, an welchem Tag euer Herr kommt. Bedenkt dies: Wenn der Herr des Hauses wüsste, in welcher Stunde in der Nacht der Dieb kommt, würde er wach bleiben und nicht zulassen, dass man in sein Haus einbricht. Darum haltet auch ihr euch bereit! Denn der Menschensohn kommt zu einer Stunde, in der ihr es nicht erwartet. (Evangelium nach Matthäus 24,29-44 und Erklärung im Bibelwerk)

Ich möchte zum Berg Gottes
Jesaja spricht vom Ende der Tage. Im Ende gibt es keine Tage und keine Nächte. Da kommen alle Völker zum Berg Gottes. Wenn Gott Gerechtigkeit herstellt, kann man ohne Waffen leben. Dann werden die Völker ihre Schwerter zu Pflugscharen umschmieden und in Frieden leben.
Lesung aus dem Buch Jesaja:

Das Wort, das Jesaja, der Sohn des Amoz, über Juda und Jerusalem geschaut hat. Am Ende der Tage wird es geschehen: Der Berg des Hauses des HERRN steht fest gegründet als höchster der Berge; er überragt alle Hügel. Zu ihm strömen alle Nationen. Viele Völker gehen und sagen: Auf, wir ziehen hinauf zum Berg des HERRN und zum Haus des Gottes Jakobs. Er unterweise uns in seinen Wegen, auf seinen Pfaden wollen wir gehen. Denn vom Zion zieht Weisung aus und das Wort des HERRN von Jerusalem. Er wird Recht schaffen zwischen den Nationen und viele Völker zurechtweisen. Dann werden sie ihre Schwerter zu Pflugscharen umschmieden und ihre Lanzen zu Winzermessern. Sie erheben nicht das Schwert, Nation gegen Nation, und sie erlernen nicht mehr den Krieg. Haus Jakob, auf, wir wollen gehen im Licht des HERRN. (Erklärung im Bibelwerk: Jes 2,1-5)

Christus ist mir nahe geworden
Paulus gibt mir Anregungen: Ich soll den Nächsten lieben, auch wenn ich in der spirituellen Nacht lebe und um mich Finsternis ist. Ich soll aufwachen, aufstehen und Christus als Morgenlicht erwarten. Ich kann beginnen, Werke des Lichtes zu tun und Christus wie ein Kleid anzuziehen.
Lesung aus dem Brief des Apostels Paulus an die Gemeinde in Rom:

Schwestern und Brüder!

(Die Liebe tut dem Nächsten nichts Böses. Also ist die Liebe die Erfüllung des Gesetzes.) Das tut im Wissen um die gegenwärtige Zeit: Die Stunde ist gekommen, aufzustehen vom Schlaf. Denn jetzt ist das Heil uns näher als zu der Zeit, da wir gläubig wurden. Die Nacht ist vorgerückt, der Tag ist nahe. Darum lasst uns ablegen die Werke der Finsternis und anlegen die Waffen des Lichts! Lasst uns ehrenhaft leben wie am Tag, ohne maßloses Essen und Trinken, ohne Unzucht und Ausschweifung, ohne Streit und Eifersucht! Vielmehr zieht den Herrn Jesus Christus an. (Bibelwerk: Röm 13, 11-14a)

INFORMATIONEN:

. Advent 2019 im Sacré Coeur Pressbaum:

Sonntag, 1.12. 9,301. Adventsonntag – Familienmesse mit der VS und Segnung der Adventkränze
Dienstag, 3.12. 7,00Rorate bei Kerzenschein (einfaches Frühstück)
Sonntag, 8.12. 9,302. Adventsonntag, Hochfest Mariä Empfängnis,
Dienstag, 10.12. 7,00Rorate bei Kerzenschein (einfaches Frühstück)
Sonntag, 15.12. 9,303. AdventsonntagGaudete. Musikalische Gestaltung: Chor und Instrumentalisten Sacré Coeur
Dienstag, 17.12. 7,00Rorate bei Kerzenschein (einfaches Frühstück)
Sonntag, 22.12. 9,304. Adventsonntag

. Weihnachtszeit 2019/20 im Sacré Coeur Pressbaum:

Dienstag, 24.12.201920,30musikalische Einstimmung
 21,00CHRISTMETTE. Heiliger Abend
Mittwoch, 25.12.2019  9,30CHRISTTAG – HOCHFEST DER GEBURT JESU Festmesse
Donnerstag,26.12.2019  9,30Fest des Hl. Stephanus, 1.Märtyrer
Sonntag, 30.12. 2019  9,30FEST DER HEILIGEN FAMILIE
  Silvester 2019 und Neujahr 2020. KEINE HL. MESSEN!
Sonntag, 5.1.2020  9,30 2.Sonntag in der Weihnachtszeit
Montag, 6.1.2020  9,30HOCHFEST DER ERSCHEINUNG DES HERRN.

 

EPIPHANIE (Fest der Heiligen Drei Könige)

. Zur spirituellen Begleitung gibt es den Adventkalender „Aufatmen“ der Diözese Linz

. Advent in der Erzdiözese Wien: Du bist wichtig!

Liebe Grüße, für dich: Ich bin mir sicher, du hast vieles wirklich gut gemacht!
Hannes Daxbacher
Sacré Coeur Cafétier und Ostiarius (Türöffner)

Katholische Gottesdienstgemeinde Sacré Coeur, A-3021 Pressbaum, Klostergasse 12

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