Der Geist besucht uns in unserer Wüste – Erster Fastensonntag, Lesejahr B

Liebe Christinnen und Christen!
Ich lade Sie ein, am Sonntag wieder zum Gottesdienst zu kommen.
Sie bekommen einen Namenszettel, auf den Sie die Sitznummern schreiben können. Im Chorgestühl sollen 3 Plätze zwischen den Mitfeiernden frei gelassen werden. Das gilt nicht für Personen eines Haushaltes. Bitte kommen Sie 5-10 Minuten vor 9:30.

Der Geist führt Jesus in die Wüste, es ist unsere Wüste. Die Wüste ist für viele ein Sehnsuchtsort der unberührten Natur, aber auch der Ort des Todes und der Erprobung.
Wir Menschen sind immer wieder in einer Wüste der Traurigkeit und auf der Suche nach Orientierung. Wir haben dabei einen wunderbaren Helfer, den Heiligen Geist. Wenn wir ihn rufen, werden wir in den Krisen bestehen und gestärkt daraus hervorgehen.

Wir laden ein:
Sonntag, 21. Februar 2021Gottesdienst 9:30. Erster Sonntag der Fastenzeit, Lesejahr B.
Sonntag, 28. Februar 2021Gottesdienst 9:30. Zweiter Sonntag der Fastenzeit, Lesejahr B.
Ich lade ein:
Freies Abendgebet jeden Tag um 18:30-18:45 über Zoom. Wir rufen zum Heiligen Geist. 15 Minuten Rückblick auf den Tag, Segen für die Nacht, Ausblick für Morgen, mit 3 Liedern.

Die Nähe tut gut

Die Markusgemeinde erzählt von Jesus, der den Geist Gottes bei sich und das Reich Gottes sehr nahe erlebt. Er bereitet sich in der Wüste für sein öffentliches Auftreten vor.

Aus dem heiligen Evangelium nach Markus:
In jener Zeit trieb der Geist Jesus in die Wüste. Jesus blieb vierzig Tage in der Wüste und wurde vom Satan in Versuchung geführt. Er lebte bei den wilden Tieren und die Engel dienten ihm.
Nachdem Johannes ausgeliefert worden war, ging Jesus nach Galiläa; er verkündete das Evangelium Gottes und sprach: Die Zeit ist erfüllt, das Reich Gottes ist nahe. Kehrt um und glaubt an das Evangelium! (Erklärungen im Bibelwerk: Mk 1,12-15)

Er schützt alle Lebewesen

Gott gibt sich zu erkennen als der Gott, der da ist. Er schützt Tiere und Menschen im Zeichen des Regenbogens.

Lesung aus dem Buch Genesis:
Gott sprach zu Noach und seinen Söhnen, die bei ihm waren: Ich bin es. Siehe, ich richte meinen Bund auf mit euch und mit euren Nachkommen nach euch und mit allen Lebewesen bei euch, mit den Vögeln, dem Vieh und allen Wildtieren der Erde bei euch, mit allen, die aus der Arche gekommen sind, mit allen Wildtieren der Erde überhaupt. Ich richte meinen Bund mit euch auf: Nie wieder sollen alle Wesen aus Fleisch vom Wasser der Flut ausgerottet werden; nie wieder soll eine Flut kommen und die Erde verderben. Und Gott sprach: Das ist das Zeichen des Bundes, den ich stifte zwischen mir und euch und den lebendigen Wesen bei euch für alle kommenden Generationen: Meinen Bogen setze ich in die Wolken; er soll das Zeichen des Bundes werden zwischen mir und der Erde. Balle ich Wolken über der Erde zusammen und erscheint der Bogen in den Wolken, dann gedenke ich des Bundes, der besteht zwischen mir und euch und allen Lebewesen, allen Wesen aus Fleisch, und das Wasser wird nie wieder zur Flut werden, die alle Wesen aus Fleisch verdirbt. (Erklärung im Bibelwerk Gen 9,8-15)

Alle sollen gerettet werden

Die Petrusgemeinde tröstet uns. Jesus holt nach seinem Tod die Verstorbenen aus dem Totenreich herauf. Unsere Taufe ist eine Bitte an Gott.

Lesung aus dem ersten Brief des Apostels Petrus:
Schwestern und Brüder!
Christus ist der Sünden wegen ein einziges Mal gestorben, ein Gerechter für Ungerechte, damit er euch zu Gott hinführe, nachdem er dem Fleisch nach zwar getötet, aber dem Geist nach lebendig gemacht wurde. In ihm ist er auch zu den Geistern gegangen, die im Gefängnis waren, und hat ihnen gepredigt. Diese waren einst ungehorsam, als Gott in den Tagen Noachs geduldig wartete, während die Arche gebaut wurde; in ihr wurden nur wenige, nämlich acht Menschen, durch das Wasser gerettet. Dem entspricht die Taufe, die jetzt euch rettet. Sie dient nicht dazu, den Körper von Schmutz zu reinigen, sondern sie ist eine Bitte an Gott um ein reines Gewissen aufgrund der Auferstehung Jesu Christi, der in den Himmel gegangen ist; dort ist er zur Rechten Gottes und Engel, Gewalten und Mächte sind ihm unterworfen. (Erklärungen im Bibelwerk: 1 Petr 3,18-22)

Liebe Grüße, für dich: Zuversicht!
Hannes Daxbacher, Sacré Coeur Cafétier und Ostiarius (Türöffner)
Katholische Gottesdienstgemeinde Sacré Coeur, 3021 Pressbaum, Klostergasse 12, Österreich

Spiritualität

Eine liebe Freundin hat mir erzählt, dass das Buch „Herzenstüren öffnen“ mit Briefen von Gott ihr in ihrem Leben sehr hilft. Sie liest mit einer Freundin jeden Tag eine Seite daraus und sie lassen sich von der Liebe Gottes leiten. Einen Text hat sie mir geschickt. „18. Februar: Ich bin bei dir. Diese vier Worte sind wie ein Sicherheitsnetz, das dich davor schützt, in die Verzweiflung abzustürzen.“ Ich habe mir das Buch bestellt. HD

Photo by Jess Bailey Designs on Pexels.com

Ein Kommentar zu “Der Geist besucht uns in unserer Wüste – Erster Fastensonntag, Lesejahr B

  1. Der Geist besucht uns in der Wüste | Die Christenheit

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