Der Tanz der göttlichen Dreifaltigkeit am 2. Sonntag der Fastenzeit, Lesejahr B

Verklärung Jesu RaphaelIch erinnere mich noch gut an eine Schülerin, deren Vater bei den Zeugen Jehovas war. Sie behauptete, dass in der Bibel nichts davon steht, dass Jesus auch Gott sei. Auch ein Freund vermutete, dass man das nicht in der Bibel findet. Das Evangelium zum Sonntag spricht da eine andere Sprache.
Anders als Moses wurde Jesus vor ihren Augen verwandelt; seine Kleider wurden strahlend weiß, so weiß, wie sie auf Erden kein Bleicher machen kann. Aus der Wolke rief eine Stimme: „Das ist mein geliebter Sohn, auf ihn sollt ihr hören.“ Das ist einer der vielen Hinweise, dass Jesus Gott ist.
Als Büchernarr habe ich mir heute das neue Buch von Richard Rohr „Der göttliche Tanz“ gekauft. Er erinnert an die Wüstenväter, die die Dreifaltigkeit als Kreistanz der Liebe beschreiben. Dieser Tanz ist voll liebevoller Begegnungen von Vater, Sohn und Heiligem Geist. Ich glaube, dass wir in diese Liebesbeziehungen kommen, wenn wir unser Herz öffnen – und dann endgültig, wenn wir sterben.

Wir laden ein:
2. Sonntag in der Fastenzeit 25. Februar 2018, 9:00, Gottesdienst + SC Kaffee im Barat-Saal
3. Sonntag in der Fastenzeit 4. März 2018, 9:00, Gottesdienst + SC Kaffee im Barat-Saal
4. Sonntag in der Fastenzeit = Laetare (sich freuen) 11. März 2018, 9:00, Gottesdienst, Gestaltung mit Chor + Instrumentalisten, + SC Kaffee im Barat-Saal

Hier kommt die gute Nachricht zum Sonntag: Ist das dein geliebter Sohn?
Für einen Augenblick sahen die Jünger etwas von der verborgenen Herrlichkeit Jesu.
In jener Zeit nahm Jesus Petrus, Jakobus und Johannes beiseite und führte sie auf einen hohen Berg, aber nur sie allein. Und er wurde vor ihren Augen verwandelt; seine Kleider wurden strahlend weiß, so weiß, wie sie auf Erden kein Bleicher machen kann. Da erschien vor ihren Augen Elija und mit ihm Mose, und sie redeten mit Jesus. Petrus sagte zu Jesus: Rabbi, es ist gut, dass wir hier sind. Wir wollen drei Hütten bauen, eine für dich, eine für Mose und eine für Elija. Er wusste nämlich nicht, was er sagen sollte; denn sie waren vor Furcht ganz benommen. Da kam eine Wolke und warf ihren Schatten auf sie, und aus der Wolke rief eine Stimme: Das ist mein geliebter Sohn, auf ihn sollt ihr hören. Als sie dann um sich blickten, sahen sie auf einmal niemand mehr bei sich außer Jesus. Während sie den Berg hinabstiegen, verbot er ihnen, irgendjemand zu erzählen, was sie gesehen hatten, bis der Menschensohn von den Toten auferstanden sei. Dieses Wort beschäftigte sie, und sie fragten einander, was das sei: von den Toten auferstehen. (Evangelium nach Markus 9, 2-10)

1.Lesung aus dem Buch Genesis: Hier bin ich, Gott!
Das Opfer Isaaks ist eine abgründige Geschichte. Abraham soll sein Liebstes hergeben: Isaak, das lang ersehnte Kind der Verheißung, die Zukunft Israels, Inbegriff der Menschenfreundlichkeit Gottes. Gott selber hatte diese Zukunft geschenkt. Jetzt scheint er sie zurück zu nehmen. Abraham muss deshalb nicht nur Isaak hergeben, sondern auch das vertraute Bild von Gott. Gott erscheint plötzlich fremd, widersprüchlich, ganz anders. „Hier bin ich“ sagt Abraham trotzdem. Er stellt sich dem Anruf des abgründigen Gottes. Er stellt sich auch dem Anruf Isaaks, auch wenn er beide Anrufe nicht mehr zusammenbekommt. Er bleibt im Drama seines Lebens ein sensibel Hörender, offen für Überraschungen, Wandlungen: „Hier bin ich!
In jenen Tagen stellte Gott Abraham auf die Probe. Er sprach zu ihm: Abraham! Er antwortete: Hier bin ich. Gott sprach: Nimm deinen Sohn, deinen einzigen, den du liebst, Isaak, geh in das Land Morija, und bring ihn dort auf einem der Berge, den ich dir nenne, als Brandopfer dar. Als sie an den Ort kamen, den ihm Gott genannt hatte, baute Abraham den Altar und schichtete das Holz auf. Schon streckte Abraham seine Hand aus und nahm das Messer, um seinen Sohn zu schlachten. Da rief ihm der Engel des Herrn vom Himmel her zu: Abraham, Abraham! Er antwortete: Hier bin ich. Jener sprach: Streck deine Hand nicht gegen den Knaben aus, und tu ihm nichts zuleide! Denn jetzt weiß ich, dass du Gott fürchtest; du hast mir deinen einzigen Sohn nicht vorenthalten. Als Abraham aufschaute, sah er: Ein Widder hatte sich hinter ihm mit den Hörnern im Gestrüpp verfangen. Abraham ging hin, nahm den Widder und brachte ihn statt seines Sohnes als Brandopfer dar. Der Engel des Herrn rief Abraham zum zweiten Mal vom Himmel her zu und sprach: Ich habe bei mir geschworen – Spruch des Herrn: Weil du das getan hast und deinen einzigen Sohn mir nicht vorenthalten hast, will ich dir Segen schenken in Fülle und deine Nachkommen zahlreich machen wie die Sterne am Himmel und den Sand am Meeresstrand. Deine Nachkommen sollen das Tor ihrer Feinde einnehmen. Segnen sollen sich mit deinen Nachkommen alle Völker der Erde, weil du auf meine Stimme gehört hast. (Bibelwerk: Gen 22,1-2.9a.10-13.15-18)

2. Lesung aus dem ersten Brief des Apostels Paulus an die Römer: Gott, du schenkst uns deinen Sohn?
Nichts kann uns von der Liebe Gottes trennen, sagt uns der Apostel Paulus, weder Tod noch Dunkelheit. Weil er für uns ist, kann nichts mehr gegen uns sein. Dass er für uns ist, hat Gott uns in Jesus gezeigt. Christus ist der Kostbarste im Innersten Gottes. Gott hat ihn hergegeben für uns. Er hat ihn auch dann nicht zurückgenommen, als Menschen diesen Kostbarsten mit Füßen traten und töteten. Bedingungsloser konnte sich Gott nicht auf unsere Seite stellen.

Brüder und Schwestern! Ist Gott für uns, wer ist dann gegen uns? Er hat seinen eigenen Sohn nicht verschont, sondern ihn für uns alle hingegeben – wie sollte er uns mit ihm nicht alles schenken? Wer kann die Auserwählten Gottes anklagen? Gott ist es, der gerecht macht. Wer kann sie verurteilen? Christus Jesus, der gestorben ist, mehr noch: der auferweckt worden ist, sitzt zur Rechten Gottes und tritt für uns ein. (Bibelwerk: Römer 8, 31b-34)

Informationen:
Zehn Tage Kontemplative Exerzitien und Tage der Stille 2018 im Kapuzinerkloster Irdning
Fünf Tage Schweigeexerzitien im Stift Göttweig
Mission Manifest 10 Thesen für das Comeback der Kirche
Tagesevangelium der Erzabtei St. Martin in Beuron
Evangelium Tag für Tag, für Handys gibt es davon eine APP (Evangelizo).
Die Gottesdienst-App „1000 Kirchen“ gibt es kostenlos in den App-Stores der Handys und Tablets. 1400 Kirchen in Wien, Weinviertel und Industrieviertel von NÖ mit ihren Gottesdiensten.
Die Bischöfe Österreichs laden ein, jeden Tag für einen Jugendlichen zu beten.
Lesungen und Evangelium des Sonntags und der Feiertage im Bibelwerk.

Liebe Grüße und für dich: Die Liebe der Dreifaltigkeit!
Hannes Daxbacher
Sacré Coeur Cafétier und Ostiarius (Türöffner)
Katholische Gottesdienstgemeinde Sacré Coeur, 3021 Pressbaum, Klostergasse 12, Österreich

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Gott, komm in mein Herz! 1. Sonntag der Fastenzeit, Lesejahr B

Kontemplation und Gebet in der Gegenwart Gottes

Kontemplation und Gebet in der Gegenwart Gottes

Was soll ich in den nächsten 40 Tagen tun? Ich gönne mir etwas Gutes. Statt Fernsehen werde ich mich Gott öffnen. Ich setze mich jetzt 40 Tage lang jeden Morgen und jeden Abend für eine halbe Stunde in die Gegenwart Gottes.

Anbeten?

Vor Jahren wollte ich herausfinden, wie ich die Beziehung zu Gott in der Kontemplation gestalten kann. Ich habe über das Gebet und die Kontemplation in der Bibel und in religiösen Büchern nachgelesen und mit Christinnen und Christen darüber gesprochen. Romano Guardini sagt: Gott kann man vor allem anbeten. Ich setzte mich hin, wurde ruhig und sagte zu ihm: Ich bete dich an. Es war ein unbeschreibliches Erlebnis.

Wir laden ein:

  1. Sonntag in der Fastenzeit 18. Februar 2018, 9:00, Gottesdienst + SC Kaffee im Barat-Saal
  2. Sonntag in der Fastenzeit 25. Februar 2018, 9:00, Gottesdienst + SC Kaffee im Barat-Saal

Hier kommt die gute Nachricht zum Sonntag: Jesus zeigt uns Gottes Willen.

Der große Beda Venerabilis (+735) schreibt: „Christus hielt sich unter Tieren auf und die Engel dienten ihm als Gott.“ Das gilt auch für uns: „Wenn wir in der Einsamkeit die tierischen Sitten der Menschen ertragen, verdienen auch wir den Dienst der Engel.“ Zur Verkündigung Jesu sagt er: „Zuerst ist der Glaube da, damit die guten Werke folgen.“

In jener Zeit trieb der Geist Jesus in die Wüste. Dort blieb Jesus vierzig Tage lang und wurde vom Satan in Versuchung geführt. Er lebte bei den wilden Tieren und die Engel dienten ihm. Nachdem man Johannes ins Gefängnis geworfen hatte, ging Jesus wieder nach Galiläa; er verkündete das Evangelium Gottes und sprach: Die Zeit ist erfüllt, das Reich Gottes ist nahe. Kehrt um, und glaubt an das Evangelium! (Evangelium nach Markus 1, 12-15)

1. Lesung aus dem Buch Genesis: Gott schließt einen Bund mit uns
Wer sind wir Menschen? Wir sind geschaffen, um mit Gott zu leben. Der Bund zwischen Gott und den Menschen, auch den Tieren wird nie aufgehoben. Der Regenbogen in den Wolken ist dafür das Zeichen.
Gott sprach zu Noach und seinen Söhnen, die bei ihm waren: Hiermit schließe ich meinen Bund mit euch und mit euren Nachkommen und mit allen Lebewesen bei euch, mit den Vögeln, dem Vieh und allen Tieren des Feldes, mit allen Tieren der Erde, die mit euch aus der Arche gekommen sind. Ich habe meinen Bund mit euch geschlossen: Nie wieder sollen alle Wesen aus Fleisch vom Wasser der Flut ausgerottet werden; nie wieder soll eine Flut kommen und die Erde verderben. Und Gott sprach: Das ist das Zeichen des Bundes, den ich stifte zwischen mir und euch und den lebendigen Wesen bei euch für alle kommenden Generationen: Meinen Bogen setze ich in die Wolken; er soll das Bundeszeichen sein zwischen mir und der Erde. Balle ich Wolken über der Erde zusammen und erscheint der Bogen in den Wolken, dann gedenke ich des Bundes, der besteht zwischen mir und euch und allen Lebewesen, allen Wesen aus Fleisch, und das Wasser wird nie wieder zur Flut werden, die alle Wesen aus Fleisch vernichtet. (Bibelwerk: Gen 9, 8-15)

2. Lesung aus dem ersten Brief des Apostels Petrus: Alle sollen gerettet werden.
Die Sintflut ist ein Sinnbild für die Taufe: Aus dem Wasser sind wir gerettet, kommen in ein neues Leben, ein Leben in der Gemeinschaft mit Christus.
Christus ist der Sünden wegen ein einziges Mal gestorben, er, der Gerechte, für die Ungerechten, um euch zu Gott hinzuführen; dem Fleisch nach wurde er getötet, dem Geist nach lebendig gemacht. So ist er auch zu den Geistern gegangen, die im Gefängnis waren, und hat ihnen gepredigt. Diese waren einst ungehorsam, als Gott in den Tagen Noachs geduldig wartete, während die Arche gebaut wurde; in ihr wurden nur wenige, nämlich acht Menschen, durch das Wasser gerettet. Dem entspricht die Taufe, die jetzt euch rettet. Sie dient nicht dazu, den Körper von Schmutz zu reinigen, sondern sie ist eine Bitte an Gott um ein reines Gewissen aufgrund der Auferstehung Jesu Christi, der in den Himmel gegangen ist; dort ist er zur Rechten Gottes und Engel, Gewalten und Mächte sind ihm unterworfen. (Bibelwerk: 1Petrus 3,18-22)

Informationen

Zehn Tage Kontemplative Exerzitien und Tage der Stille 2018 im Kapuzinerkloster Irdning
Fünf Tage Schweigeexerzitien im Stift Göttweig
Mission Manifest 10 Thesen für das Comeback der Kirche
Tagesevangelium der Erzabtei St. Martin in Beuron
Evangelium Tag für Tag, für Handys gibt es davon eine APP (Evangelizo).
Die Gottesdienst-App „1000 Kirchen“ gibt es kostenlos in den App-Stores der Handys und Tablets. 1400 Kirchen in Wien, Weinviertel und Industrieviertel von NÖ mit ihren Gottesdiensten.
Die Bischöfe Österreichs laden ein, jeden Tag für einen Jugendlichen zu beten.
Lesungen und Evangelium des Sonntags und der Feiertage im Bibelwerk.

Liebe Grüße und für dich: Göttliche Freude mit Jesus!
Hannes Daxbacher
Sacré Coeur Cafétier und Ostiarius (Türöffner)
Katholische Gottesdienstgemeinde Sacré Coeur, 3021 Pressbaum, Klostergasse 12, Österreich

Gott bringt mich zum Lachen! 6. Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr B

Lachen im Vatikan

Lachen im Vatikan

Einige Katholiken sind griesgrämig

Bild aus: KATHOLISCH und trotzdem okay. St. Benno-Verlag, Leipzig

Danke, Gott, dass es dich gibt!

Wir laden ein:
6. Sonntag im Jahreskreis, Faschingssonntag, 11. Februar 2018
: 9:00, Gottesdienst, Gestaltung mit Chor + Instrumentalisten, + SC Kaffee im Barat-Saal

Faschingsdienstag, 13. Februar 2018 ab 18 Uhr – Herzliche Einladung zu einem gemütlichen Faschingskehraus im Baratsaal: bissl plaudern bissl jausnen – jeder nimmt a bissl was zum Essen und Trinken mit – gegen 21:00 – 21:30: Ende und in der Kirche schlichte Aschenkreuzfeier zum Beginn der Fastenzeit. Liebe Grüße, Wolfgang Aumann.
Aschermittwoch 14. Februar 2018
1. Sonntag in der Fastenzeit 18. Februar 2018, 9:00, Gottesdienst + SC Kaffee im Barat-Saal

Hier kommt die gute Nachricht zum Sonntag: Jesus zeigt uns Gottes Willen.
Einen Aussätzigen berühren war verboten. Der Ausgestoßene wird aber von Jesus berührt. Durch den Hautkontakt spürt der Isolierte eine heilende Kraft. Jesus weiß sich verbunden mit dem Willen des Vaters, wenn er spricht: „Ich will es, werde rein!“
In jener Zeit kam ein Aussätziger zu Jesus und bat ihn um Hilfe; er fiel vor ihm auf die Knie und sagte: Wenn du willst, kannst du machen, dass ich rein werde. Jesus hatte Mitleid mit ihm; er streckte die Hand aus, berührte ihn und sagte: Ich will es – werde rein! Im gleichen Augenblick verschwand der Aussatz und der Mann war rein. Jesus schickte ihn weg und schärfte ihm ein: Nimm dich in Acht! Erzähl niemand etwas davon, sondern geh, zeig dich dem Priester und bring das Reinigungsopfer dar, das Mose angeordnet hat. Das soll für sie ein Beweis meiner Gesetzestreue sein. Der Mann aber ging weg und erzählte bei jeder Gelegenheit, was geschehen war; er verbreitete die ganze Geschichte, sodass sich Jesus in keiner Stadt mehr zeigen konnte; er hielt sich nur noch außerhalb der Städte an einsamen Orten auf. Dennoch kamen die Leute von überallher zu ihm. (Evangelium nach Markus 1, 40-45)

1. Lesung aus dem Buch Levitikus: Gott, mein Leben ist enttäuschend.
Aussatz – Lepra – war eine Geißel der Menschheit. Heute ist die Krankheit stark zurückgegangen. Die Lesung aus dem Buch Levitikus berichtet von Schutzmaßnahmen, die im Volk Israel getroffen wurden, um die Allgemeinheit zu schützen. Was aktuell geblieben ist bis zum heutigen Tag, ist die Hilfe, die wir den Betroffenen gewähren.
Der Herr sprach zu Mose und Aaron: Wenn sich auf der Haut eines Menschen eine Schwellung, ein Ausschlag oder ein heller Fleck bildet, liegt Verdacht auf Hautaussatz vor. Man soll ihn zum Priester Aaron oder zu einem seiner Söhne, den Priestern, führen. Der Priester soll ihn untersuchen. Stellt er eine Schwellung fest, die wie Aussatz aussieht, so ist der Mensch aussätzig; er ist unrein. Der Priester muss ihn für unrein erklären. Der Aussätzige, der von diesem Übel betroffen ist, soll eingerissene Kleider tragen und das Kopfhaar ungepflegt lassen; er soll den Schnurrbart verhüllen und ausrufen: Unrein! Unrein! Solange das Übel besteht, bleibt er unrein; er ist unrein. Er soll abgesondert wohnen, außerhalb des Lagers soll er sich aufhalten. (Bibelwerk: Lev 13,1-2.43ab.45-46)

2. Lesung aus dem ersten Brief des Apostel Paulus an die Korinther: Alle sollen gerettet werden.
Die Freiheit, die wir in Christus genießen, erfährt eine Einschränkung, wenn ein bestimmtes Verhalten anderen zum Ärgernis wird. Die Liebe darf nicht verletzt werden. Paulus beantwortet damit die Frage, ob Christen Götzenopferfleisch essen dürfen.
Ob ihr also esst oder trinkt oder etwas anderes tut: Tut alles zur Verherrlichung Gottes! Gebt weder Juden noch Griechen, noch der Kirche Gottes Anlass zu einem Vorwurf! Auch ich suche allen in allem entgegenzukommen; ich suche nicht meinen Nutzen, sondern den Nutzen aller, damit sie gerettet werden. Nehmt mich zum Vorbild, wie ich Christus zum Vorbild nehme. (Bibelwerk: 1 Kor 10, 31-11,1)

Informationen
Zehn Tage Kontemplative Exerzitien und Tage der Stille 2018 im Kapuzinerkloster Irdning
Fünf Tage Schweigeexerzitien im Stift Göttweig
Mission Manifest 10 Thesen für das Comeback der Kirche
Tagesevangelium der Erzabtei St. Martin in Beuron
Evangelium Tag für Tag, für Handys gibt es davon eine APP (Evangelizo).
Die Gottesdienst-App „1000 Kirchen“ gibt es kostenlos in den App-Stores der Handys und Tablets. 1400 Kirchen in Wien, Weinviertel und Industrieviertel von NÖ mit ihren Gottesdiensten.
Die Bischöfe Österreichs laden ein, jeden Tag für einen Jugendlichen zu beten.
Lesungen und Evangelium des Sonntags und der Feiertage im Bibelwerk.

Liebe Grüße und für dich: Göttliche Freude mit Jesus!
Hannes Daxbacher
Sacré Coeur Cafétier und Ostiarius (Türöffner)
Katholische Gottesdienstgemeinde Sacré Coeur, 3021 Pressbaum, Klostergasse 12, Österreich

Gut, dass es dich gibt! 5. Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr B

Die Schwiegermutter des Petrus

Jesus heilt Schwiegermutter des Petrus in Kafarnaum

Liebe Leute! Gestern ist mir etwas Aufregendes passiert. Ich darf mich zuerst vorstellen. Ich bin die Schwiegermutter des Fischers Simon Petrus. Gestern, am Sabbat war ich krank. Ich lag mit Fieber im Bett. Da kam der bekannte Rabbi Jesus aus Nazaret in unser Haus. Es ist ja nicht üblich, dass Männer mit uns Frauen reden. Aber er betrat mein Zimmer und schaute mich an. Er sagte: „Gut, dass es dich gibt!“ Da ging mir mein Herz auf. Als er meine Hand nahm, spürte ich eine wunderbare, warme Kraft von ihm ausgehen. Mein Herz klopfte mir bis zum Hals. Er sagte: „Steh auf!“ Ich bemühte mich aufzustehen. Er half mir, mich aufzurichten. Ich stammelte „Danke!“ Da spürte ich, dass das Fieber mich verließ, und ging schnell in die Küche. Ich musste mich von der Aufregung erst erholen. Was ist mit mir geschehen? Nachdem ich mich beruhigte, begann ich, den Gästen das gewärmte Sabbatessen zu bringen. Ich musste diesen Jesus immer wieder anschauen. Es ist so gut, dass es ihn gibt!

Wir laden ein:
5. Sonntag im Jahreskreis, 4. Februar 2018
, 9:00, Gottesdienst + SC Kaffee im Barat-Saal
6. Sonntag im Jahreskreis, Faschingssonntag, 11. Februar 2018: Messgestaltung mit Chor + Instrumentalisten.
Faschingsdienstag, 13. Februar 2018 ab 18 Uhr – Herzliche Einladung zu einem gemütlichen Faschingskehraus im Baratsaal: bissl plaudern bissl jausnen – jeder nimmt a bissl was zum Essen und Trinken mit – gegen 2100 – 21,30: Ende und in der Kirche schlichte Aschenkreuzfeier zum Beginn der Fastenzeit. Liebe Grüße, Wolfgang Aumann.
Aschermittwoch 14. Februar 2018
1. Sonntag in der Fastenzeit 18. Februar 2018
2. Sonntag in der Fastenzeit
25. Februar 2018
3. Sonntag in der Fastenzeit 4. März 2018
4. Sonntag in der Fastenzeit
= Laetare 11. März 2018 – Messgestaltung mit Chor + Instrumentalisten.

Hier kommt die gute Nachricht zum Sonntag: Gut, dass es Jesus gibt!
Ein jüdischer Sabbat mit Jesus: Zuerst in die Synagoge gehen, dann zu Besuch bei Simon, die kranke Schwiegermutter besuchen, sie heilen, dann am Abend, wenn der Sabbat vorbei ist, die Kranken vor dem Haus heilen und die schlechten Geister vertreiben. Am Morgen des Sonntags beten in der Dunkelheit zum Vater: „Was willst du, dass ich tue?“ Danach aufbrechen zu anderen Dörfern. „Dazu bin ich gekommen.“
Sie verließen die Synagoge und gingen zusammen mit Jakobus und Johannes gleich in das Haus des Simon und Andreas. Die Schwiegermutter des Simon lag mit Fieber im Bett. Sie sprachen mit Jesus über sie, und er ging zu ihr, fasste sie an der Hand und richtete sie auf. Da wich das Fieber von ihr und sie sorgte für sie. Am Abend, als die Sonne untergegangen war, brachte man alle Kranken und Besessenen zu Jesus. Die ganze Stadt war vor der Haustür versammelt, und er heilte viele, die an allen möglichen Krankheiten litten, und trieb viele Dämonen aus. Und er verbot den Dämonen zu reden; denn sie wussten, wer er war. In aller Frühe, als es noch dunkel war, stand er auf und ging an einen einsamen Ort, um zu beten. Simon und seine Begleiter eilten ihm nach, und als sie ihn fanden, sagten sie zu ihm: Alle suchen dich. Er antwortete: Lasst uns anderswohin gehen, in die benachbarten Dörfer, damit ich auch dort predige; denn dazu bin ich gekommen. Und er zog durch ganz Galiläa, predigte in den Synagogen und trieb die Dämonen aus. (Evangelium nach Markus 1,21-28)

1.Lesung aus dem Buch Ijob: Gott, mein Leben ist enttäuschend.
Ijob klagt, er nimmt sein Leiden wahr, stellt sich vor Gott und erhofft von ihm Heil und Heilung. Er kann den Argumenten seiner Freunde nicht zustimmen. Als Unschuldiger kann er sein Unglück nicht als Strafe für begangene Sünden begreifen. In all seiner Not ruft er zu Gott und vertraut sich letztlich ihm an.:
Ist nicht Kriegsdienst des Menschen Leben auf der Erde? Sind nicht seine Tage die eines Tagelöhners? Wie ein Knecht ist er, der nach Schatten lechzt, wie ein Tagelöhner, der auf den Lohn wartet. So wurden Monde voll Enttäuschung mein Erbe und Nächte voller Mühsal teilte man mir zu. Lege ich mich nieder, sage ich: Wann darf ich aufstehen? Wird es Abend, bin ich gesättigt mit Unrast, bis es dämmert. (Mein Leib ist gekleidet in Maden und Schorf, meine Haut schrumpft und eitert.) Schneller als das Weberschiffchen eilen meine Tage, der Faden geht aus, sie schwinden dahin. Denk daran, dass mein Leben nur ein Hauch ist. Nie mehr schaut mein Auge Glück. (Bibelwerk: Ijob 7, 1-4.6-7)

2. Lesung aus dem ersten Brief des Apostel Paulus an die Korinther: Weh mir, wenn ich die gute Nachricht von Christus Jesus nicht verkünde!
Paulus weist seiner Gemeinde einen Weg der Liebe. Es kann ein Zeichen von Liebe sein, mit dem Blick auf andere und um eines größeren Zieles willen auf sein Recht zu verzichten.:
Wenn ich nämlich das Evangelium verkünde, kann ich mich deswegen nicht rühmen; denn ein Zwang liegt auf mir. Weh mir, wenn ich das Evangelium nicht verkünde! Wäre es mein freier Entschluss, so erhielte ich Lohn. Wenn es mir aber nicht freisteht, so ist es ein Auftrag, der mir anvertraut wurde. Was ist nun mein Lohn? Dass ich das Evangelium unentgeltlich verkünde und so auf mein Recht verzichte. Da ich also von niemand abhängig war, habe ich mich für alle zum Sklaven gemacht, um möglichst viele zu gewinnen. (Den Juden bin ich ein Jude geworden, um Juden zu gewinnen; denen, die unter dem Gesetz stehen, bin ich, obgleich ich nicht unter dem Gesetz stehe, einer unter dem Gesetz geworden, um die zu gewinnen, die unter dem Gesetz stehen. Den Gesetzlosen war ich sozusagen ein Gesetzloser – nicht als ein Gesetzloser vor Gott, sondern gebunden an das Gesetz Christi -, um die Gesetzlosen zu gewinnen.) Den Schwachen wurde ich ein Schwacher, um die Schwachen zu gewinnen. Allen bin ich alles geworden, um auf jeden Fall einige zu retten. Alles aber tue ich um des Evangeliums willen, um an seiner Verheißung teilzuhaben. (Bibelwerk: 1 Kor 9, 16-19.22-23)

Informationen zu Möglichkeiten:
Zehn Tage Kontemplative Exerzitien und Tage der Stille 2018 im Kapuzinerkloster Irdning
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Die Gottesdienst-App „1000 Kirchen“ gibt es kostenlos in den App-Stores der Handys und Tablets. 1400 Kirchen in Wien, Weinviertel und Industrieviertel von NÖ mit ihren Gottesdiensten.
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Liebe Grüße und für dich: Gut, dass es dich gibt!
Hannes Daxbacher
Sacré Coeur Cafétier und Ostiarius (Türöffner)
Katholische Gottesdienstgemeinde Sacré Coeur, 3021 Pressbaum

Er schreit: Wahnsinn! am 4. Sonntag im Jahreskreis

Mir ist jetzt etwas Unheimliches passiert. Ich wollte gerade von jemandem berichten, der eine unheilbare Krankheit hat. Er kann nur einige Worte sprechen und wiederholt immer das Wort: „Wahnsinn“. Zu allem, was er ausdrücken will, sagt er „Wahnsinn“. Wie ich aber gerade diese Sätze schreibe, drücke ich eine falsche Taste auf meinem Computer und eine Stimme liest mir diesen Text vor! Es war unheimlich. Ich wusste nicht, wie ich diese Stimme (es war eine weibliche, englischsprachige) abstellen konnte. Ich habe das Dokument nur schnell abgespeichert und geschlossen. Als ich es wieder aufmachte, war die Stimme weg.
Jesus erlebte so etwas Wahnsinniges viel intensiver, als ein Mann ihn anschrie: „Was haben wir mit dir zu tun, Jesus von Nazaret? Bist du gekommen, um uns ins Verderben zu stürzen? Ich weiß, wer du bist: der Heilige Gottes!“ Diese Stimme kam nicht aus einem Computer, sondern von einem Menschen, der voller Angst war.

Hier kommt die gute Nachricht zum Sonntag: Jesus schafft Ordnung im Chaos
Die Unreinheit war für die Juden der damaligen Zeit ein Horror. Unreine Geister noch vielmehr. Der Geist des Mannes in der Synagoge sagte die halbe Wahrheit und machte allen Angst. Jesus nahm die Angst.
In Kafarnaum ging Jesus in die Synagoge und lehrte. Und die Menschen waren sehr betroffen von seiner Lehre; denn er lehrte sie wie einer, der göttliche Vollmacht hat, nicht wie die Schriftgelehrten. In ihrer Synagoge saß ein Mann, der von einem unreinen Geist besessen war. Der begann zu schreien: Was haben wir mit dir zu tun, Jesus von Nazaret? Bist du gekommen, um uns ins Verderben zu stürzen? Ich weiß, wer du bist: der Heilige Gottes. Da befahl ihm Jesus: Schweig und verlass ihn! Der unreine Geist zerrte den Mann hin und her und verließ ihn mit lautem Geschrei. Da erschraken alle und einer fragte den andern: Was hat das zu bedeuten? Hier wird mit Vollmacht eine ganz neue Lehre verkündet. Sogar die unreinen Geister gehorchen seinem Befehl. Und sein Ruf verbreitete sich rasch im ganzen Gebiet von Galiläa. (Evangelium nach Markus 1,21-28)
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Wir laden ein:
4. Sonntag im Jahreskreis, 28. Jänner 2018, 9:00, Gottesdienst + SC Kaffee im Barat-Saal
Unser Diakon Wolfgang Aumann schreibt: Liebe ALLE, an diesem Sonntag feiert – am Tag genau – emer. Domdekan Karl Rühringer – seinen 77.Geburtstag! Er wird die Hl. Messe um 9 Uhr bei uns und mit uns feiern. Sein Wunsch ist eine gewöhnliche „Orgelmesse“. Dr. Gerhard Tucek wird Orgel spielen. Wir singen nicht „als Chor“. Trotzdem möchte ich euch einladen, die Hl. Messe mitzufeiern und den Gesang „als Volk“ mitten „im Volk“ mitzutragen. Liebe Grüße und eine schöne Woche! Wolfgang Aumann.
Darstellung des Herrn im Tempel ist am Freitag, 2. Februar 2018.
5.Sonntag im Jahreskreis, 4. Februar 2018, 9:00, Gottesdienst + SC Kaffee im Barat-Saal
6. Sonntag im Jahreskreis, Faschingssonntag, 11. Februar 2018: Messgestaltung mit Chor + Instrumentalisten – so wie immer.
Faschingsdienstag, 13. Februar 2018 ab 18 Uhr – Herzliche Einladung zu einem gemütlichen Faschingskehraus im Baratsaal: bissl plaudern bissl jausnen – jeder nimmt a bissl was zum Essen und Trinken mit – gegen 2100 – 21,30: Ende und in der Kirche schlichte Aschenkreuzfeier zum Beginn der Fastenzeit. Wolfgang Aumann.
Aschermittwoch 14. Februar 2018
1. Sonntag in der Fastenzeit 18. Februar 2018
2.
Sonntag in der Fastenzeit 25. Februar 2018
3.
Sonntag in der Fastenzeit 4. März 2018
4. Sonntag in der Fastenzeit = Laetare 11. März 2018 – Messgestaltung mit Chor + Instrumentalisten – so wie immer
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1.Lesung aus dem Buch Deuteronomium: Gott wird einen Propheten berufen.
Große Verkündiger der Botschaft Gottes erkennt man daran, dass sie von ihrer eigenen Person absehen können, dass sie hinter dem Wort Gottes zurücktreten, damit es selbst zur Wirkung kommt und nicht der Verkündiger seinen Auftritt hat:
Mose sprach zum Volk: Einen Propheten wie mich wird dir der Herr, dein Gott, aus deiner Mitte, unter deinen Brüdern, erstehen lassen. Auf ihn sollt ihr hören. Der Herr wird ihn als Erfüllung von allem erstehen lassen, worum du am Horeb, am Tag der Versammlung, den Herrn, deinen Gott, gebeten hast, als du sagtest: Ich kann die donnernde Stimme des Herrn, meines Gottes, nicht noch einmal hören und dieses große Feuer nicht noch einmal sehen, ohne dass ich sterbe. Damals sagte der Herr zu mir: Was sie von dir verlangen, ist recht. Einen Propheten wie dich will ich ihnen mitten unter ihren Brüdern erstehen lassen. Ich will ihm meine Worte in den Mund legen und er wird ihnen alles sagen, was ich ihm auftrage. Einen Mann aber, der nicht auf meine Worte hört, die der Prophet in meinem Namen verkünden wird, ziehe ich selbst zur Rechenschaft. Doch ein Prophet, der sich anmaßt, in meinem Namen ein Wort zu verkünden, dessen Verkündigung ich ihm nicht aufgetragen habe, oder der im Namen anderer Götter spricht, ein solcher Prophet soll sterben. (Bibelwerk: Dtn 18,15-20)
2. Lesung aus dem ersten Brief des Apostel Paulus an die Korinther: Ich sage das zu eurem Nutzen.
Paulus schrieb Mitte der 50er Jahre des ersten Jahrhunderts in Ephesus Antworten auf Fragen, die ihm die Korinther geschickt haben. Eine Frage war, ob man nicht ledig bleiben sollte und alle Kräfte bündeln im Einsatz für das Evangelium. Paulus wiegt die Argumente ab.:
Ich wünschte, ihr wäret ohne Sorgen. Der Unverheiratete sorgt sich um die Sache des Herrn; er will dem Herrn gefallen. Der Verheiratete sorgt sich um die Dinge der Welt; er will seiner Frau gefallen. So ist er geteilt. Die unverheiratete Frau aber und die Jungfrau sorgen sich um die Sache des Herrn, um heilig zu sein an Leib und Geist. Die Verheiratete sorgt sich um die Dinge der Welt; sie will ihrem Mann gefallen. Das sage ich zu eurem Nutzen: nicht um euch eine Fessel anzulegen, vielmehr, damit ihr in rechter Weise und ungestört immer dem Herrn dienen könnt. (1 Kor 7,32-35)

Informationen
Zehn Tage Kontemplative Exerzitien und Tage der Stille 2018 im Kapuzinerkloster Irdning
Fünf Tage Schweigeexerzitien im Stift Göttweig
Mission Manifest 10 Thesen für das Comeback der Kirche
Tagesevangelium der Erzabtei St. Martin in Beuron
Evangelium Tag für Tag, für Handys gibt es davon eine APP (Evangelizo).
Die Gottesdienst-App „1000 Kirchen“ gibt es kostenlos in den App-Stores der Handys und Tablets. 1400 Kirchen in Wien, Weinviertel und Industrieviertel von NÖ mit ihren Gottesdiensten.
Die Bischöfe Österreichs laden ein, jeden Tag für einen Jugendlichen zu beten.
Lesungen und Evangelium des Sonntags und der Feiertage im Bibelwerk.

Liebe Grüße und für dich: Ordnung im Chaos!
Hannes Daxbacher
Sacré Coeur Cafétier und Ostiarius
Katholische Gottesdienstgemeinde Sacré Coeur, 3021 Pressbaum, Klostergasse 12, Österreich

Das Union Sax Quartett spielte auf

20180121_100646_2Das war eine Ereignis! Unser Gottesdienst kennt viele verschiedene Musikrichtungen. Heute war das Union Sax Quartett zu Gast, gestaltete die Lieder in der Heiligen Messe und spielte beim Sacré Coeur Kaffee auf. Einige ließen es sich nicht nehmen und schwangen das Tanzbein!
Katholische Gottesdienstgemeinde Sacré Coeur, 3021 Pressbaum, Klostergasse 12, Österreich

Die Zeit ist reif – am 3. Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr B

Brachte Jesus etwas Neues in die Welt? Freunde sagen zu mir: Warum müssen wir die alttestamentlichen Lesungen hören? Da geht es ja so gewalttätig zu. Jesus sagte doch: „Zu den Alten ist gesagt worden, ich aber sage euch…“ Jesus verkündet doch eine liebevollere Botschaft als im Alten Testament. Zur Verteidigung des Alten Testaments kann ich anführen, dass sich Gott am Berg geoffenbart hat und auf die Frage von Moses sagte: Ich bin der ich da bin. Dadurch wissen wir, dass er der einzige Herr und Gott ist. Und Jesus? Ist er Gott? Um ihn zu verstehen ist der alttestamentliche Hintergrund hilfreich. Jesus tritt nicht wie die alttestamentlichen Propheten auf, die eine Botschaft von Gott überbringen. Jesus tritt mit einer Ansage auf, die weit darüber hinausgeht: „Der Menschensohn ist Herr über den Sabbat“. Das heißt, er ist Herr über dem mosaischen, jüdischen Gesetz. Das kann nur Gott selber sein.
Jesus bringt uns nicht wie die Propheten eine Botschaft von Gott, sondern er bringt sich selber zu uns. Er kann das, weil er Herr und Gott ist. Romano Guardini, den ich gerne lese, denkt, dass er vorrangig nicht über andere Herr ist, sondern in sich Herr ist. Seine Herrschaft ruht in ihm. Er muss niemanden beweisen, dass er der Herr ist. Er zeigt es einfach. Dadurch wird die Zeit reif und erfüllt von der Gegenwart Gottes.
Das erklärt auch, dass er bei der Berufung der Fischer, wie es im Sonntagsevangelium zu hören ist, nur zwei Sätze sagen muss: „Kommt, folgt mir nach. Ich werde euch zu Menschenfischer machen.“ Er lässt ihnen die Freiheit sich für oder gegen ihn zu entscheiden. Die Jünger entscheiden sich sofort. Für Jesus. Alle Menschen sollen wissen, dass die Zeit kurz und erfüllt von der Gegenwart Gottes ist.

Wir laden ein:
3.
Sonntag im Jahreskreis, 21. Jänner 2018, 9:00, Gottesdienst + SC Kaffee im Barat-Saal. Musikalische Gestaltung: Saxophonquartett von Mag. Manfred Schwingshandl mit anschließendem Konzert.
4. Sonntag im Jahreskreis, 28. Jänner 2018, 9:00, Gottesdienst + SC Kaffee im Barat-Saal

Hier kommt die gute Nachricht zum Sonntag: Die Gegenwart ist voll von dir, Jesus
Johannes der Täufer kritisierte wie ein Prophet des Alten Testaments Herodes Antipas, weil er die Frau seines Bruders geheiratet hat. Er wird ins Gefängnis geworfen. Jesus trat darauf nicht als ein Prophet auf, sondern verkündete eine Zeit, die mit ihm anbricht. Da verließen die Fischer ihre Netze und folgten ihm.:
Nachdem man Johannes ins Gefängnis geworfen hatte, ging Jesus wieder nach Galiläa; er verkündete das Evangelium Gottes und sprach: Die Zeit ist erfüllt, das Reich Gottes ist nahe. Kehrt um, und glaubt an das Evangelium! Als Jesus am See von Galiläa entlangging, sah er Simon und Andreas, den Bruder des Simon, die auf dem See ihr Netz auswarfen; sie waren nämlich Fischer. Da sagte er zu ihnen: Kommt her, folgt mir nach! Ich werde euch zu Menschenfischern machen. Sogleich ließen sie ihre Netze liegen und folgten ihm. Als er ein Stück weiterging, sah er Jakobus, den Sohn des Zebedäus, und seinen Bruder Johannes; sie waren im Boot und richteten ihre Netze her. Sofort rief er sie und sie ließen ihren Vater Zebedäus mit seinen Tagelöhnern im Boot zurück und folgten Jesus nach. (Evangelium nach Markus 1,14-20)

1.Lesung, aus dem ersten Buch Jona: Die Leute von Ninive glaubten Gott.
Der Prophet Jona bekommt den Auftrag die Stadt Ninive zur Umkehr zu bewegen. Die Bewohner bekehrten sich zu Gott.:
Das Wort des Herrn erging an Jona: Mach dich auf den Weg und geh nach Ninive, in die große Stadt, und droh ihr all das an, was ich dir sagen werde. Jona machte sich auf den Weg und ging nach Ninive, wie der Herr es ihm befohlen hatte. Ninive war eine große Stadt vor Gott; man brauchte drei Tage, um sie zu durchqueren. Jona begann, in die Stadt hineinzugehen; er ging einen Tag lang und rief: Noch vierzig Tage und Ninive ist zerstört! Und die Leute von Ninive glaubten Gott. Sie riefen ein Fasten aus und alle, Groß und Klein, zogen Bußgewänder an. Und Gott sah ihr Verhalten; er sah, dass sie umkehrten und sich von ihren bösen Taten abwandten. Da reute Gott das Unheil, das er ihnen angedroht hatte, und er führte die Drohung nicht aus. (Bibelwerk: Jona 3,1-5.10)

2. Lesung aus dem ersten Brief des Apostel Paulus an die Korinther: Bereitet euch auf die neue Gestalt vor.
Paulus griff die gute Nachricht von Jesus auf: Jeder soll sich so verhalten, als würde er schon mit einem Fuß im Himmel stehen. Die Zeit ist kurz. Die Gestalt der Erde vergeht und wir sollen uns schon auf die neue Gestalt vorbereiten, die uns Gott schenkt.:
Denn ich sage euch, Brüder und Schwestern: Die Zeit ist kurz. Daher soll, wer eine Frau hat, sich in Zukunft so verhalten, als habe er keine, wer weint, als weine er nicht, wer sich freut, als freue er sich nicht, wer kauft, als würde er nicht Eigentümer, wer sich die Welt zunutze macht, als nutze er sie nicht; denn die Gestalt dieser Welt vergeht. (1 Kor 7,29-31)

Informationen:
Zehn Tage Kontemplative Exerzitien und Tage der Stille 2018 im Kapuzinerkloster Irdnig
Fünf Tage Schweigeexerzitien im Stift Göttweig
Mission Manifest 10 Thesen für das Comeback der Kirche
Tagesevangelium der Erzabtei St. Martin in Beuron
Evangelium Tag für Tag, für Handys gibt es davon eine APP (Evangelizo).
Die Gottesdienst-App „1000 Kirchen“ gibt es kostenlos in den App-Stores der Handys und Tablets. 1400 Kirchen in Wien, Weinviertel und Industrieviertel von NÖ mit ihren Gottesdiensten.
Die Bischöfe Österreichs laden ein, jeden Tag für einen Jugendlichen zu beten.
Lesungen und Evangelium des Sonntags und der Feiertage im Bibelwerk.

Liebe Grüße und dir wünsche ich, dass du die Gegenwart Gottes erfährst!
Hannes Daxbacher
Sacré Coeur Cafétier und Ostiarius
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