Was ist, wenn ich sterbe? Am 32. Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr A

Ich hänge eine Lampe für meine Tochter auf

Ich hänge eine Lampe für meine Tochter auf

Es hat mich nachdenklich gemacht. Ich kochte gerade Pasta asciutta, als Saskia Jungnikl im Radio über den Tod sprach. Ihr Vater hat sich im Juli 2008 das Leben genommen.
In ihrem neuen Buch konfrontierte sie sich ein zweites Mal mit dem Tod. Es gab Anrufe und ich dachte mir, vielleicht sollte ich auch anrufen. Ich würde meinen Glauben schildern, warum ich nicht sterben will und dass ich auf ein Leben in der großen Herrlichkeit Gottes vertraue. Gott hat mir schon eine Wohnung eingerichtet. Dieser Glaube macht mich ruhig und ich kann gut schlafen. Ich habe doch nicht angerufen. Ich habe die Pasta asciutta fertiggemacht und den Paradeiser-Salat mit Zucker-Marinade versüßt. Fast ein Paradies-Salat. Die fünf klugen jungen Frauen nehmen Öl mit.

Hier kommt das Evangelium zum Sonntag: Ich bereite mich auf das Fest mit Jesus vor.
Jesus kritisierte die Menschen, die sich auf das Fest mit ihm und Gott-Vater nicht vorbereiten. Sie werden dann nicht eingelassen werden.

In jener Zeit erzählte Jesus seinen Jüngern folgendes Gleichnis: Mit dem Himmelreich wird es sein wie mit zehn Jungfrauen, die ihre Lampen nahmen und dem Bräutigam entgegengingen. Fünf von ihnen waren töricht und fünf waren klug. Die törichten nahmen ihre Lampen mit, aber kein Öl, die klugen aber nahmen außer den Lampen noch Öl in Krügen mit. Als nun der Bräutigam lange nicht kam, wurden sie alle müde und schliefen ein. Mitten in der Nacht aber hörte man plötzlich laute Rufe: Der Bräutigam kommt! Geht ihm entgegen! Da standen die Jungfrauen alle auf und machten ihre Lampen zurecht. Die törichten aber sagten zu den klugen: Gebt uns von eurem Öl, sonst gehen unsere Lampen aus. Die klugen erwiderten ihnen: Dann reicht es weder für uns noch für euch; geht doch zu den Händlern und kauft, was ihr braucht. Während sie noch unterwegs waren, um das Öl zu kaufen, kam der Bräutigam; die Jungfrauen, die bereit waren, gingen mit ihm in den Hochzeitssaal und die Tür wurde zugeschlossen. Später kamen auch die anderen Jungfrauen und riefen: Herr, Herr, mach uns auf! Er aber antwortete ihnen: Amen, ich sage euch: Ich kenne euch nicht. Seid also wachsam! Denn ihr wisst weder den Tag noch die Stunde. (Evangelium nach Matthäus 25, 1-13)

  1. Lesung aus Buch der Weisheit: Weisheit möchtest du mir schenken, Gott
    Gottes Weisheit befreit von Sorgen. Sie wird sehr gelobt.

Strahlend und unvergänglich ist die Weisheit; wer sie liebt, erblickt sie schnell, und wer sie sucht, findet sie. Denen, die nach ihr verlangen, gibt sie sich sogleich zu erkennen. Wer sie am frühen Morgen sucht, braucht keine Mühe, er findet sie vor seiner Türe sitzen. Über sie nachzusinnen ist vollkommene Klugheit; wer ihretwegen wacht, wird schnell von Sorge frei. Sie geht selbst umher, um die zu suchen, die ihrer würdig sind; freundlich erscheint sie ihnen auf allen Wegen und kommt jenen entgegen, die an sie denken. (Weisheit 6, 13-16)

  1. Lesung aus dem Brief des Apostel Paulus an die Thessalonicher: Ich werde dann für immer bei Jesus Christus sein.
    Paulus gibt hier eine Antwort auf die Frage, ob es die Toten nicht besser haben. Er sagt: Die Toten haben nichts voraus zu uns, die wir leben. Alle kommen zu Jesus Christus.

Wir wollen euch über die Verstorbenen nicht in Unkenntnis lassen, damit ihr nicht trauert wie die anderen, die keine Hoffnung haben. Wenn Jesus – und das ist unser Glaube – gestorben und auferstanden ist, dann wird Gott durch Jesus auch die Verstorbenen zusammen mit ihm zur Herrlichkeit führen. Denn dies sagen wir euch nach einem Wort des Herrn: Wir, die Lebenden, die noch übrig sind, wenn der Herr kommt, werden den Verstorbenen nichts voraushaben. Denn der Herr selbst wird vom Himmel herabkommen, wenn der Befehl ergeht, der Erzengel ruft und die Posaune Gottes erschallt. Zuerst werden die in Christus Verstorbenen auferstehen; dann werden wir, die Lebenden, die noch übrig sind, zugleich mit ihnen auf den Wolken in die Luft entrückt, dem Herrn entgegen. Dann werden wir immer beim Herrn sein. Tröstet also einander mit diesen Worten! (1Thessalonicher 4,13-18)

Wir laden ein:
32. Sonntag im Jahreskreis, 12. November 2017
, 9:00 Gottesdienst +SC Kaffee im Barat-Saal, Lesejahr A

33. Sonntag im Jahreskreis, 19. November 2017, 9:00 Gottesdienst +SC Kaffee im Barat-Saal, Lesejahr A

Informationen:

Liebe Grüße und für dich: Gottes großen Segen!
Hannes Daxbacher
Sacré Coeur Cafétier und Ostiarius
Katholische Gottesdienstgemeinde Sacré Coeur, 3021 Pressbaum, Klostergasse 12, Österreich

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Liebe, Tod und Halloween – Allerheiligen und Allerseelen 1. November 2017 A

Jesus ist für dich auferstanden

Jesus ist für dich auferstanden

Eines ist sicher: Das Leben hier auf Erden hat ein Ende. Aber Gott will nicht, dass es endet. Er zeigt uns ein Leben nach dem Tod, in seiner Herrlichkeit, in seinem Paradies, in seiner himmlischen Stadt, in der er uns schon Wohnungen gesichert hat.

Denn das könnte einigen so passen, dass mit dem Tod alles aus ist. Dann wären das Leid und die Ungerechtigkeit für immer fixiert. Die Auferstehung ist die Antwort Gottes gegen Leid und Ungerechtigkeit. Sie ist der Protest Gottes gegen den oberflächlichen Umgang mit dem Tod. Er möchte auch noch ein Wörtchen mitreden, das nicht nur beim Wörtchen bleibt.
Diese zwei Tage erinnern uns an die Verstorbenen. An jene, die uns sehr nahe waren und noch sind.
Sie erinnern uns aber auch an unseren eigenen Tod.
Wir halten an Jesus Christus fest und halten damit unsere Hoffnung auf die Auferstehung wach.

Jesus öffnete die Tür in die Herrlichkeit

Jesus öffnet die Tür in die Herrlichkeit

Christus ist für jeden von uns von den Toten auferstanden und hat die Toten mit in die Herrlichkeit genommen. Er schloss die Tür der Herrlichkeit für alle Menschen auf, den Toten und den Lebenden. Allerheiligen und Allerseelen ist damit ein kleines Osterfest im Herbst.
Heilige werden verehrt (nicht angebetet), weil man gesehen hat, dass sie intensiv mit Gott und Christus gelebt haben. Das Volk Gottes, die Kirche nimmt an, dass sie relativ sicher schon in der Herrlichkeit Gottes sind.
Man muss nicht sterben um heilig zu sein. Alle, die in der Gegenwart mit Jesus Christus und dem Hl. Geist leben und Gott und den Nächsten lieben, sind jetzt schon heilig.
Viele bitten Gott in diesen Tagen, dass er den Verstorbenen und ihnen selber einen guten Übergang in die Herrlichkeit schenken möge.
Das Fest mit Gott ist ein Gemeinschaftsfest. Gott ist in sich selber Vater, Sohn und Geist. Wenn dann noch die Heiligen, die Verstorbenen, die Engel und alle mitfeiern, die zum Gottesdienst in der Kirche kommen, ist das dann ein großes wunderbares Volksfest.

Hier kommt das Evangelium, die gute Nachricht zu Allerheiligen:
In jener Zeit, als Jesus die vielen Menschen sah, stieg er auf einen Berg. Er setzte sich, und seine Jünger traten zu ihm. Dann begann er zu reden und lehrte sie. Er sagte: Selig, die arm sind vor Gott; denn ihnen gehört das Himmelreich. Selig die Trauernden; denn sie werden getröstet werden. Selig, die keine Gewalt anwenden; denn sie werden das Land erben. Selig, die hungern und dürsten nach der Gerechtigkeit; denn sie werden satt werden. Selig die Barmherzigen; denn sie werden Erbarmen finden. Selig, die ein reines Herz haben; denn sie werden Gott schauen. Selig, die Frieden stiften; denn sie werden Söhne Gottes genannt werden. Selig, die um der Gerechtigkeit willen verfolgt werden; denn ihnen gehört das Himmelreich. Selig seid ihr, wenn ihr um meinetwillen beschimpft und verfolgt und auf alle mögliche Weise verleumdet werdet. Freut euch und jubelt: Euer Lohn im Himmel wird groß sein. Matthäus 5,1-12a Lesejahr A

Das Wort Halloween kommt von All Hallows‘ Eve, dem Abend vor Allerheiligen. Halloween ist ein nach seriösen historischen Studien urchristliches Fest, das mit vielen falschen Sagen fast zu einem heidnischen Fest gemacht wurde.

Wir brauchen Trauerzeiten und Trauerorte

Wir brauchen Trauerzeiten und Trauerorte

Trotz der christlichen Hoffnung, dass wir nach dem Tod in Gottes Herrlichkeit volles Leben haben, ist die Trauerzeit eine sehr wichtige Phase, in der wir einen Ort und eine Zeit brauchen, um Abschied von einer oder einem Verstorbenen zu nehmen und um uns neu in der Welt zu orientieren.

Wir laden ein:
Mittwoch, 1. November 2017, Allerheiligen, 9:00 Gottesdienst +SC Kaffee im Barat-Saal, Lesejahr A
Diakon Wolfgang Aumann lädt alle Sängerinnen und Sänger ein – er ist  diesmal Organist – eine kleine Schola zu bilden. Treffpunkt: 8:30 Uhr bei der Orgel.
31. Sonntag im Jahreskreis, 5. November 2017, 9:00 Gottesdienst +SC Kaffee im Barat-Saal, Lesejahr A

Liebe Grüße und für dich Gottes nicht vom Tod begrenzte Liebe!
Hannes Daxbacher
Sacré Coeur Cafétier und Ostiarius

Katholische Gottesdienstgemeinde Sacré Coeur, 3021 Pressbaum, Klostergasse 12, Österreich

Priesterinnen – am 23. Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr A

Gleichstellung von Mann und Frau in der katholischen Kirche?Ich war traurig als eine gute Freundin aus der Kirche ausgetreten ist. Sie liebt Jesus, will aber den Kirchenbeitrag nicht zahlen und die „männliche Amtskirche“ nicht unterstützen. Da ist einiges schief gelaufen. Ich erinnerte mich, dass Jesus sagte: „Ihr wisst, dass die, die als Herrscher gelten, ihre Völker unterdrücken und die Mächtigen ihre Macht über die Menschen missbrauchen. Bei euch aber soll es nicht so sein, sondern wer bei euch groß sein will, der soll euer Diener sein, und wer bei euch der Erste sein will, soll der Sklave aller sein … Seid wie dieses Kind.“ Sollten sich Priester wie Diktatoren aufführen, dann verletzen sie Christus, denn die Kirche ist der lebendige Christus. Es ist oft für viele nicht klar, dass alle Getauften zu Priesterinnen und Priester getauft sind. Die „geheimen“ Priesterinnen (und Priester) der katholischen Kirche sind die Frauen (und Männer), die eine tiefe Beziehung zu Christus haben, ihren Kindern von Christus erzählen, die Lesungen vortragen, die Kommunion austeilen, in der Schule Religion unterrichten, die Firmgruppe oder die Erstkommuniongruppe leiten, Kuchen zum Pfarrkaffee bringen, auf der Universität Theologie lehren, das Pastoralamt oder das kirchliche Schulamt leiten und den Kirchenraum für die Gemeinde und für Christus schmücken. Sie sind so wichtig wie der Priester, der die Wandlungsworte spricht. Denn alle zusammen sind wir der lebendige Christus.

Hier kommt das Evangelium zum Sonntag: Ich bin mit dir.
Die Matthäusgemeinde erinnert daran, dass Jesus den Rat gibt, den Bruder unter vier Augen zu sprechen, wenn etwas nicht in Ordnung ist. Er soll nicht vor aller Augen kritisiert werden. Das Ziel ist es, dass der Kritisierte nicht das Gesicht verliert, Einsicht zeigt und sein Verhalten bessert. Das zweite Jesuswort ist eine große Ermächtigung. Unsere Bündnisse wirken sich auch im Jenseits, bei Gott aus, wo es sie auch gebunden sind.

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Wenn dein Bruder sündigt, dann geh zu ihm und weise ihn unter vier Augen zurecht. Hört er auf dich, so hast du deinen Bruder zurückgewonnen. Hört er aber nicht auf dich, dann nimm einen oder zwei Männer mit, denn jede Sache muss durch die Aussage von zwei oder drei Zeugen entschieden werden. Hört er auch auf sie nicht, dann sag es der Gemeinde. Hört er aber auch auf die Gemeinde nicht, dann sei er für dich wie ein Heide oder ein Zöllner. Amen, ich sage euch: Alles, was ihr auf Erden binden werdet, das wird auch im Himmel gebunden sein und alles, was ihr auf Erden lösen werdet, das wird auch im Himmel gelöst sein. Weiter sage ich euch: Alles, was zwei von euch auf Erden gemeinsam erbitten, werden sie von meinem himmlischen Vater erhalten. Denn wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen. (Evangelium nach Matthäus 18, 15-20)

  1. Lesung aus Buch Ezechiel: Ich lasse mich warnen.
    Gott sagt seinem Propheten, er soll die Mitmenschen warnen. Wenn er es nicht tut, wird er schuldig und die Mitmenschen bleiben auf einem falschen, sogar tödlichen Weg:

So spricht der Herr: Du aber, Menschensohn, ich gebe dich dem Haus Israel als Wächter; wenn du ein Wort aus meinem Mund hörst, musst du sie vor mir warnen. Wenn ich zu einem, der sich schuldig gemacht hat, sage: Du musst sterben!, und wenn du nicht redest und den Schuldigen nicht warnst, um ihn von seinem Weg abzubringen, dann wird der Schuldige seiner Sünde wegen sterben. Von dir aber fordere ich Rechenschaft für sein Blut. Wenn du aber den Schuldigen vor seinem Weg gewarnt hast, damit er umkehrt, und wenn er dennoch auf seinem Weg nicht umkehrt, dann wird er seiner Sünde wegen sterben; du aber hast dein Leben gerettet. (Ezechiel 33, 7-9)

  1. Lesung aus dem Brief des Apostel Paulus an die Römer: Wenn ich den anderen liebe, erfülle ich die Gebote.
    Paulus ermahnt die römische Gemeinde, den anderen zu lieben. Es ist typisch für Paulus, dass er die Liebe als Erfüllung der Gesetze sieht.

Bleibt niemand etwas schuldig; nur die Liebe schuldet ihr einander immer. Wer den andern liebt, hat das Gesetz erfüllt. Denn die Gebote: Du sollst nicht die Ehe brechen, du sollst nicht töten, du sollst nicht stehlen, du sollst nicht begehren!, und alle anderen Gebote sind in dem einen Satz zusammengefasst: Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst. Die Liebe tut dem Nächsten nichts Böses. Also ist die Liebe die Erfüllung des Gesetzes. (Römer 13, 8-10)

Wir laden ein:

  1. Sonntag im Jahreskreis, 10. September 2017, 9:00 Gottesdienst +SC Kaffee im Barat-Saal
    Wolfgang Aumann schreibt: am Sonntag, 10.September kommt em. Bischof Mag. Christian Werner ins Sacré Coeur, um mit uns Eucharistie zu feiern. (P. Andreas ist noch auf Urlaub). So möchte ich gerne in bewährter Weise die Hl. Messe mit Chor + Instrumenten gestalten. Philipp Passecker wird uns am Klavier begleiten. Vielleicht kommt jemand noch mit einem Instrument dazu? Probe: Sonntag, um 8:15 beim Klavier. Folgende Lieder habe ich für den kommenden Sonntag ausgesucht:Beginn: 926 Wo zwei oder drei (Kanon) à kommt im Evangelium vor, Kyrie: 156 Taizé Kyrie, Gloria: 394 Laudate Dominum (Taizé), Psalm : neu (von mir), Halleluja: 174.1 Halleluja (Taize), Gabenbereitung: 184 Herr, wir bringen in Brot und Wein, Sanktus: 769 gen Rosso heilig, Vater unser: 661.8, Agnus: 786 Nehmt und esst NEU (4 stimmig), Instrumental, Dank: 876 Lobe den Herrn meine Seele, Zum Auszug: Amen. Ich freue mich und grüße alle sehr herzlich! Wolfgang. PS.: Dieser Sonntag ist der gesamtniederösterreichische „DIRNDL – GWAND – SONNTAG“ Also – wer hat und wer mag: bitte mit Tracht kommen.
  2. Sonntag im Jahreskreis, 17. September 2017, 9:00 Gottesdienst +SC Kaffee im Barat-Saal

Informationen:

  • Charismatische Erneuerung
  • Al Massira – ein Glaubenskurs für Muslime: Al Massira: Ein offener Raum, den Propheten zu folgen und dem Messias zu begegnen, Al Massira (arab. „Die Reise“) ist ein neuer Grundlagenkurs, der hilft, gemeinsam mit Freunden den Glauben an den Messias zu entdecken. Dieser Kurs ist besonders ansprechend für Menschen aus dem kulturellen Hintergrund des Nahen Ostens oder Nordafrikas, aber auch darüber hinaus. Al Massira ist:
    Ein chronologischer Einblick in die Bibel, der die Heilsgeschichte Gottes und seines Messias vom Alten Testament her erklärt
    · Eine Serie von 13 Kurzfilmen mit anschließender strukturierter Diskussion anhand vorbereiteter Fragen und Kursunterlagen
    · Entwickelt für kleine Gruppen mit Freunden
    · Tonspur in Arabisch und Englisch (Türkisch & Persisch in Vorbereitung)
    · mit Untertiteln in Deutsch, Englisch, Französisch, u. v. m.
    Das nächste Training zum Durchführen eines Kurses ist am16. – 17. 09. 2017 in Wien.

Liebe Grüße und für dich: Gottes Herrlichkeit in der Natur!
Hannes Daxbacher
Sacré Coeur Cafétier und Ostiarius
Katholische Gottesdienstgemeinde Sacré Coeur, 3021 Pressbaum, Klostergasse 12, Österreich

Du bist wunderbar! Aufnahme Mariens in den Himmel, Lesejahr A

Jesus nahm Maria zärtlich in den Himmel aufGott bereitete seine Menschwerdung gut vor. Zwei Ehepaare konnten noch im hohen Alter ein Kind bekommen: Anna und Joachim bekamen die kleine Maria und Zacharias und Elisabeth bekamen den kleinen Johannes. Als der Engel Gabriel Maria fragte, war sie bereit, Gott als Mensch auf die Welt zu bringen. Sie erlebte zu Pfingsten ein zweites Mal den Heiligen Geist, hebräisch die Ruach, sodass sie das Herz der ersten christlichen Gemeinde wurde. Als sie im Kreise der Apostel starb nahm sie Christus zärtlich mit Leib und Seele in den Himmel auf. Dieses Fest feiern wir am 15. August.

Hier kommt das Evangelium zum Sonntag: Du bist eine wunderbare Frau!
Die Lukasgemeinde erinnert daran, wie Elisabeth ihre Verwandte Maria begrüßte und wie Maria ein wunderbares Gebet sprach: Meine Seele preist die Größe des Herrn

Nach einigen Tagen machte sich Maria auf den Weg und eilte in eine Stadt im Bergland von Judäa. Sie ging in das Haus des Zacharias und begrüßte Elisabet. Als Elisabet den Gruß Marias hörte, hüpfte das Kind in ihrem Leib. Da wurde Elisabet vom Heiligen Geist erfüllt und rief mit lauter Stimme: Gesegnet bist du mehr als alle anderen Frauen und gesegnet ist die Frucht deines Leibes. Wer bin ich, dass die Mutter meines Herrn zu mir kommt? In dem Augenblick, als ich deinen Gruß hörte, hüpfte das Kind vor Freude in meinem Leib. Selig ist die, die geglaubt hat, dass sich erfüllt, was der Herr ihr sagen ließ. Da sagte Maria: Meine Seele preist die Größe des Herrn (Magnifikat) und mein Geist jubelt über Gott, meinen Retter. Denn auf die Niedrigkeit seiner Magd hat er geschaut. Siehe, von nun an preisen mich selig alle Geschlechter. Denn der Mächtige hat Großes an mir getan und sein Name ist heilig. Er erbarmt sich von Geschlecht zu Geschlecht über alle, die ihn fürchten. Er vollbringt mit seinem Arm machtvolle Taten: Er zerstreut, die im Herzen voll Hochmut sind; er stürzt die Mächtigen vom Thron und erhöht die Niedrigen. Die Hungernden beschenkt er mit seinen Gaben und lässt die Reichen leer ausgehen. Er nimmt sich seines Knechtes Israel an und denkt an sein Erbarmen, das er unsern Vätern verheißen hat, Abraham und seinen Nachkommen auf ewig. Und Maria blieb etwa drei Monate bei ihr; dann kehrte sie nach Hause zurück. (Evangelium nach Lukas 1,39-56)

  1. Lesung aus dem ersten Buch der Offenbarung des Johannes: Ich sah eine sonnenbekleidete Frau mit dem Mond unter ihren Füßen und einem Kranz von 12 Sternen auf ihrem Haupt.
    Die Offenbarung des Johannes erzählt, dass der Seher Johannes eine Frau schaute, die trotz der Bedrohung durch den Drachen einen Sohn zur Welt bringt.

Der Tempel Gottes im Himmel wurde geöffnet, und in seinem Tempel wurde die Lade seines Bundes sichtbar: Dann erschien ein großes Zeichen am Himmel: eine Frau, mit der Sonne bekleidet; der Mond war unter ihren Füßen und ein Kranz von zwölf Sternen auf ihrem Haupt. Sie war schwanger und schrie vor Schmerz in ihren Geburtswehen. Ein anderes Zeichen erschien am Himmel: ein Drache, groß und feuerrot, mit sieben Köpfen und zehn Hörnern und mit sieben Diademen auf seinen Köpfen. Sein Schwanz fegte ein Drittel der Sterne vom Himmel und warf sie auf die Erde herab. Der Drache stand vor der Frau, die gebären sollte; er wollte ihr Kind verschlingen, sobald es geboren war. Und sie gebar ein Kind, einen Sohn, der über alle Völker mit eisernem Zepter herrschen wird. Und ihr Kind wurde zu Gott und zu seinem Thron entrückt. Die Frau aber floh in die Wüste, wo Gott ihr einen Zufluchtsort geschaffen hatte; da hörte ich eine laute Stimme im Himmel rufen: Jetzt ist er da, der rettende Sieg, die Macht und die Herrschaft unseres Gottes und die Vollmacht seines Gesalbten. (Offb 11,19a; 12,1-6a.10ab)

  1. Lesung aus dem ersten Brief des Apostel Paulus an die Korinther: Ich möchte zu Christus gehören.
    Paulus beschreibt, wie Christus am Ende herrscht. Zuerst kommen alle, die zu ihm gehören, dann kommt das Ende, bei dem Christus und sein Vater zusammenhelfen. Der Vater legt ihm alle Feinde unter die Füße, Christus vernichtet alle Macht und Gewalt und übergibt die Herrschaft seinem Vater.

Nun aber ist Christus von den Toten auferweckt worden als der Erste der Entschlafenen. Da nämlich durch einen Menschen der Tod gekommen ist, kommt durch einen Menschen auch die Auferstehung der Toten. Denn wie in Adam alle sterben, so werden in Christus alle lebendig gemacht werden. Es gibt aber eine bestimmte Reihenfolge: Erster ist Christus; dann folgen, wenn Christus kommt, alle, die zu ihm gehören. Danach kommt das Ende, wenn er jede Macht, Gewalt und Kraft vernichtet hat und seine Herrschaft Gott, dem Vater, übergibt. Denn er muss herrschen, bis Gott ihm alle Feinde unter die Füße gelegt hat. Der letzte Feind, der entmachtet wird, ist der Tod. Sonst hätte er ihm nicht alles zu Füßen gelegt. (1Kor 15,20-27a)

Wir laden ein:
Dienstag, 15. August 2017, Mariä Himmelfahrt
, Wolfgang Aumann lädt ein: Ich möchte die Festmesse im Sacré Coeur festlich gestalten. P. Markus von Heiligenkreuz feiert die Eucharistie, Michael Zlabinger unterstützt uns professionell am Tasteninstrument: (Orgel [oben]) Folgende Lieder habe ich in Absprache mit Michael Zlabinger nun ausgesucht: Beginn: 522 Maria aufgenommen ist, Kyrie: 721.11  „Maria“, Gloria 711.2 Ehre… 2 Strophen, Antwortgesang: 948 Wunderschön Prächtige… nur 2.Str., Halleluja: 740, Gabenbereitung: 766 Wenn wir unsere Gaben bringen, Sanktus: 711.5, Vater unser, Agnus: 136, Danklied: 390 Magnificat (Taizé), Schluss: 963 Glorwürdge Königin. Probe: 8,15 Uhr ORGEL. Wer hat und will: Trachtengewand, Danke für alle Zu- und Absagen. Herzliche Grüße am Sonntagabend! WolfgangTreffpunkt zur Probe: 8,15 Uhr beim Klavier. Liebe Grüße, Wolfgang Aumann. 9:00 Gottesdienst +SC Kaffee im Barat-Saal
20. Sonntag im Jahreskreis, 20. August 2017, 9:00 Gottesdienst +SC Kaffee im Barat-Saal

Informationen:
Die Charismatische Erneuerung feiert 50 Jahre: Mi 23. -26. August 2017 in Windischgarsten / OÖ.
Das Jugendfestival Key2Life Do 17.- So 20. August 2017 findet im Schlosspark Marchegg statt.
Lesungen und Evangelium des Sonntags und der Feiertage im Bibelwerk.
Für Handys gibt es ein APP, das die Evangelien und Lesungen für jeden Tag anzeigt.
Die Natürliche Gemeinde-Entwicklung zeigt, wie eine christliche Gemeinde wachsen kann.
Die Katholische Jugend Österreich lebt.

Liebe Grüße und für dich: Gottes sanften Sommerwind!
Hannes Daxbacher

Sacré Coeur Cafétier und Ostiarius
Katholische Gottesdienstgemeinde Sacré Coeur, 3021 Pressbaum, Klostergasse 12, Österreich