Priesterinnen – am 23. Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr A

Gleichstellung von Mann und Frau in der katholischen Kirche?Ich war traurig als eine gute Freundin aus der Kirche ausgetreten ist. Sie liebt Jesus, will aber den Kirchenbeitrag nicht zahlen und die „männliche Amtskirche“ nicht unterstützen. Da ist einiges schief gelaufen. Ich erinnerte mich, dass Jesus sagte: „Ihr wisst, dass die, die als Herrscher gelten, ihre Völker unterdrücken und die Mächtigen ihre Macht über die Menschen missbrauchen. Bei euch aber soll es nicht so sein, sondern wer bei euch groß sein will, der soll euer Diener sein, und wer bei euch der Erste sein will, soll der Sklave aller sein … Seid wie dieses Kind.“ Sollten sich Priester wie Diktatoren aufführen, dann verletzen sie Christus, denn die Kirche ist der lebendige Christus. Es ist oft für viele nicht klar, dass alle Getauften zu Priesterinnen und Priester getauft sind. Die „geheimen“ Priesterinnen (und Priester) der katholischen Kirche sind die Frauen (und Männer), die eine tiefe Beziehung zu Christus haben, ihren Kindern von Christus erzählen, die Lesungen vortragen, die Kommunion austeilen, in der Schule Religion unterrichten, die Firmgruppe oder die Erstkommuniongruppe leiten, Kuchen zum Pfarrkaffee bringen, auf der Universität Theologie lehren, das Pastoralamt oder das kirchliche Schulamt leiten und den Kirchenraum für die Gemeinde und für Christus schmücken. Sie sind so wichtig wie der Priester, der die Wandlungsworte spricht. Denn alle zusammen sind wir der lebendige Christus.

Hier kommt das Evangelium zum Sonntag: Ich bin mit dir.
Die Matthäusgemeinde erinnert daran, dass Jesus den Rat gibt, den Bruder unter vier Augen zu sprechen, wenn etwas nicht in Ordnung ist. Er soll nicht vor aller Augen kritisiert werden. Das Ziel ist es, dass der Kritisierte nicht das Gesicht verliert, Einsicht zeigt und sein Verhalten bessert. Das zweite Jesuswort ist eine große Ermächtigung. Unsere Bündnisse wirken sich auch im Jenseits, bei Gott aus, wo es sie auch gebunden sind.

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Wenn dein Bruder sündigt, dann geh zu ihm und weise ihn unter vier Augen zurecht. Hört er auf dich, so hast du deinen Bruder zurückgewonnen. Hört er aber nicht auf dich, dann nimm einen oder zwei Männer mit, denn jede Sache muss durch die Aussage von zwei oder drei Zeugen entschieden werden. Hört er auch auf sie nicht, dann sag es der Gemeinde. Hört er aber auch auf die Gemeinde nicht, dann sei er für dich wie ein Heide oder ein Zöllner. Amen, ich sage euch: Alles, was ihr auf Erden binden werdet, das wird auch im Himmel gebunden sein und alles, was ihr auf Erden lösen werdet, das wird auch im Himmel gelöst sein. Weiter sage ich euch: Alles, was zwei von euch auf Erden gemeinsam erbitten, werden sie von meinem himmlischen Vater erhalten. Denn wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen. (Evangelium nach Matthäus 18, 15-20)

  1. Lesung aus Buch Ezechiel: Ich lasse mich warnen.
    Gott sagt seinem Propheten, er soll die Mitmenschen warnen. Wenn er es nicht tut, wird er schuldig und die Mitmenschen bleiben auf einem falschen, sogar tödlichen Weg:

So spricht der Herr: Du aber, Menschensohn, ich gebe dich dem Haus Israel als Wächter; wenn du ein Wort aus meinem Mund hörst, musst du sie vor mir warnen. Wenn ich zu einem, der sich schuldig gemacht hat, sage: Du musst sterben!, und wenn du nicht redest und den Schuldigen nicht warnst, um ihn von seinem Weg abzubringen, dann wird der Schuldige seiner Sünde wegen sterben. Von dir aber fordere ich Rechenschaft für sein Blut. Wenn du aber den Schuldigen vor seinem Weg gewarnt hast, damit er umkehrt, und wenn er dennoch auf seinem Weg nicht umkehrt, dann wird er seiner Sünde wegen sterben; du aber hast dein Leben gerettet. (Ezechiel 33, 7-9)

  1. Lesung aus dem Brief des Apostel Paulus an die Römer: Wenn ich den anderen liebe, erfülle ich die Gebote.
    Paulus ermahnt die römische Gemeinde, den anderen zu lieben. Es ist typisch für Paulus, dass er die Liebe als Erfüllung der Gesetze sieht.

Bleibt niemand etwas schuldig; nur die Liebe schuldet ihr einander immer. Wer den andern liebt, hat das Gesetz erfüllt. Denn die Gebote: Du sollst nicht die Ehe brechen, du sollst nicht töten, du sollst nicht stehlen, du sollst nicht begehren!, und alle anderen Gebote sind in dem einen Satz zusammengefasst: Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst. Die Liebe tut dem Nächsten nichts Böses. Also ist die Liebe die Erfüllung des Gesetzes. (Römer 13, 8-10)

Wir laden ein:

  1. Sonntag im Jahreskreis, 10. September 2017, 9:00 Gottesdienst +SC Kaffee im Barat-Saal
    Wolfgang Aumann schreibt: am Sonntag, 10.September kommt em. Bischof Mag. Christian Werner ins Sacré Coeur, um mit uns Eucharistie zu feiern. (P. Andreas ist noch auf Urlaub). So möchte ich gerne in bewährter Weise die Hl. Messe mit Chor + Instrumenten gestalten. Philipp Passecker wird uns am Klavier begleiten. Vielleicht kommt jemand noch mit einem Instrument dazu? Probe: Sonntag, um 8:15 beim Klavier. Folgende Lieder habe ich für den kommenden Sonntag ausgesucht:Beginn: 926 Wo zwei oder drei (Kanon) à kommt im Evangelium vor, Kyrie: 156 Taizé Kyrie, Gloria: 394 Laudate Dominum (Taizé), Psalm : neu (von mir), Halleluja: 174.1 Halleluja (Taize), Gabenbereitung: 184 Herr, wir bringen in Brot und Wein, Sanktus: 769 gen Rosso heilig, Vater unser: 661.8, Agnus: 786 Nehmt und esst NEU (4 stimmig), Instrumental, Dank: 876 Lobe den Herrn meine Seele, Zum Auszug: Amen. Ich freue mich und grüße alle sehr herzlich! Wolfgang. PS.: Dieser Sonntag ist der gesamtniederösterreichische „DIRNDL – GWAND – SONNTAG“ Also – wer hat und wer mag: bitte mit Tracht kommen.
  2. Sonntag im Jahreskreis, 17. September 2017, 9:00 Gottesdienst +SC Kaffee im Barat-Saal

Informationen:

  • Charismatische Erneuerung
  • Al Massira – ein Glaubenskurs für Muslime: Al Massira: Ein offener Raum, den Propheten zu folgen und dem Messias zu begegnen, Al Massira (arab. „Die Reise“) ist ein neuer Grundlagenkurs, der hilft, gemeinsam mit Freunden den Glauben an den Messias zu entdecken. Dieser Kurs ist besonders ansprechend für Menschen aus dem kulturellen Hintergrund des Nahen Ostens oder Nordafrikas, aber auch darüber hinaus. Al Massira ist:
    Ein chronologischer Einblick in die Bibel, der die Heilsgeschichte Gottes und seines Messias vom Alten Testament her erklärt
    · Eine Serie von 13 Kurzfilmen mit anschließender strukturierter Diskussion anhand vorbereiteter Fragen und Kursunterlagen
    · Entwickelt für kleine Gruppen mit Freunden
    · Tonspur in Arabisch und Englisch (Türkisch & Persisch in Vorbereitung)
    · mit Untertiteln in Deutsch, Englisch, Französisch, u. v. m.
    Das nächste Training zum Durchführen eines Kurses ist am16. – 17. 09. 2017 in Wien.

Liebe Grüße und für dich: Gottes Herrlichkeit in der Natur!
Hannes Daxbacher
Sacré Coeur Cafétier und Ostiarius
Katholische Gottesdienstgemeinde Sacré Coeur, 3021 Pressbaum, Klostergasse 12, Österreich

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Du bist wunderbar! Aufnahme Mariens in den Himmel, Lesejahr A

Jesus nahm Maria zärtlich in den Himmel aufGott bereitete seine Menschwerdung gut vor. Zwei Ehepaare konnten noch im hohen Alter ein Kind bekommen: Anna und Joachim bekamen die kleine Maria und Zacharias und Elisabeth bekamen den kleinen Johannes. Als der Engel Gabriel Maria fragte, war sie bereit, Gott als Mensch auf die Welt zu bringen. Sie erlebte zu Pfingsten ein zweites Mal den Heiligen Geist, hebräisch die Ruach, sodass sie das Herz der ersten christlichen Gemeinde wurde. Als sie im Kreise der Apostel starb nahm sie Christus zärtlich mit Leib und Seele in den Himmel auf. Dieses Fest feiern wir am 15. August.

Hier kommt das Evangelium zum Sonntag: Du bist eine wunderbare Frau!
Die Lukasgemeinde erinnert daran, wie Elisabeth ihre Verwandte Maria begrüßte und wie Maria ein wunderbares Gebet sprach: Meine Seele preist die Größe des Herrn

Nach einigen Tagen machte sich Maria auf den Weg und eilte in eine Stadt im Bergland von Judäa. Sie ging in das Haus des Zacharias und begrüßte Elisabet. Als Elisabet den Gruß Marias hörte, hüpfte das Kind in ihrem Leib. Da wurde Elisabet vom Heiligen Geist erfüllt und rief mit lauter Stimme: Gesegnet bist du mehr als alle anderen Frauen und gesegnet ist die Frucht deines Leibes. Wer bin ich, dass die Mutter meines Herrn zu mir kommt? In dem Augenblick, als ich deinen Gruß hörte, hüpfte das Kind vor Freude in meinem Leib. Selig ist die, die geglaubt hat, dass sich erfüllt, was der Herr ihr sagen ließ. Da sagte Maria: Meine Seele preist die Größe des Herrn (Magnifikat) und mein Geist jubelt über Gott, meinen Retter. Denn auf die Niedrigkeit seiner Magd hat er geschaut. Siehe, von nun an preisen mich selig alle Geschlechter. Denn der Mächtige hat Großes an mir getan und sein Name ist heilig. Er erbarmt sich von Geschlecht zu Geschlecht über alle, die ihn fürchten. Er vollbringt mit seinem Arm machtvolle Taten: Er zerstreut, die im Herzen voll Hochmut sind; er stürzt die Mächtigen vom Thron und erhöht die Niedrigen. Die Hungernden beschenkt er mit seinen Gaben und lässt die Reichen leer ausgehen. Er nimmt sich seines Knechtes Israel an und denkt an sein Erbarmen, das er unsern Vätern verheißen hat, Abraham und seinen Nachkommen auf ewig. Und Maria blieb etwa drei Monate bei ihr; dann kehrte sie nach Hause zurück. (Evangelium nach Lukas 1,39-56)

  1. Lesung aus dem ersten Buch der Offenbarung des Johannes: Ich sah eine sonnenbekleidete Frau mit dem Mond unter ihren Füßen und einem Kranz von 12 Sternen auf ihrem Haupt.
    Die Offenbarung des Johannes erzählt, dass der Seher Johannes eine Frau schaute, die trotz der Bedrohung durch den Drachen einen Sohn zur Welt bringt.

Der Tempel Gottes im Himmel wurde geöffnet, und in seinem Tempel wurde die Lade seines Bundes sichtbar: Dann erschien ein großes Zeichen am Himmel: eine Frau, mit der Sonne bekleidet; der Mond war unter ihren Füßen und ein Kranz von zwölf Sternen auf ihrem Haupt. Sie war schwanger und schrie vor Schmerz in ihren Geburtswehen. Ein anderes Zeichen erschien am Himmel: ein Drache, groß und feuerrot, mit sieben Köpfen und zehn Hörnern und mit sieben Diademen auf seinen Köpfen. Sein Schwanz fegte ein Drittel der Sterne vom Himmel und warf sie auf die Erde herab. Der Drache stand vor der Frau, die gebären sollte; er wollte ihr Kind verschlingen, sobald es geboren war. Und sie gebar ein Kind, einen Sohn, der über alle Völker mit eisernem Zepter herrschen wird. Und ihr Kind wurde zu Gott und zu seinem Thron entrückt. Die Frau aber floh in die Wüste, wo Gott ihr einen Zufluchtsort geschaffen hatte; da hörte ich eine laute Stimme im Himmel rufen: Jetzt ist er da, der rettende Sieg, die Macht und die Herrschaft unseres Gottes und die Vollmacht seines Gesalbten. (Offb 11,19a; 12,1-6a.10ab)

  1. Lesung aus dem ersten Brief des Apostel Paulus an die Korinther: Ich möchte zu Christus gehören.
    Paulus beschreibt, wie Christus am Ende herrscht. Zuerst kommen alle, die zu ihm gehören, dann kommt das Ende, bei dem Christus und sein Vater zusammenhelfen. Der Vater legt ihm alle Feinde unter die Füße, Christus vernichtet alle Macht und Gewalt und übergibt die Herrschaft seinem Vater.

Nun aber ist Christus von den Toten auferweckt worden als der Erste der Entschlafenen. Da nämlich durch einen Menschen der Tod gekommen ist, kommt durch einen Menschen auch die Auferstehung der Toten. Denn wie in Adam alle sterben, so werden in Christus alle lebendig gemacht werden. Es gibt aber eine bestimmte Reihenfolge: Erster ist Christus; dann folgen, wenn Christus kommt, alle, die zu ihm gehören. Danach kommt das Ende, wenn er jede Macht, Gewalt und Kraft vernichtet hat und seine Herrschaft Gott, dem Vater, übergibt. Denn er muss herrschen, bis Gott ihm alle Feinde unter die Füße gelegt hat. Der letzte Feind, der entmachtet wird, ist der Tod. Sonst hätte er ihm nicht alles zu Füßen gelegt. (1Kor 15,20-27a)

Wir laden ein:
Dienstag, 15. August 2017, Mariä Himmelfahrt
, Wolfgang Aumann lädt ein: Ich möchte die Festmesse im Sacré Coeur festlich gestalten. P. Markus von Heiligenkreuz feiert die Eucharistie, Michael Zlabinger unterstützt uns professionell am Tasteninstrument: (Orgel [oben]) Folgende Lieder habe ich in Absprache mit Michael Zlabinger nun ausgesucht: Beginn: 522 Maria aufgenommen ist, Kyrie: 721.11  „Maria“, Gloria 711.2 Ehre… 2 Strophen, Antwortgesang: 948 Wunderschön Prächtige… nur 2.Str., Halleluja: 740, Gabenbereitung: 766 Wenn wir unsere Gaben bringen, Sanktus: 711.5, Vater unser, Agnus: 136, Danklied: 390 Magnificat (Taizé), Schluss: 963 Glorwürdge Königin. Probe: 8,15 Uhr ORGEL. Wer hat und will: Trachtengewand, Danke für alle Zu- und Absagen. Herzliche Grüße am Sonntagabend! WolfgangTreffpunkt zur Probe: 8,15 Uhr beim Klavier. Liebe Grüße, Wolfgang Aumann. 9:00 Gottesdienst +SC Kaffee im Barat-Saal
20. Sonntag im Jahreskreis, 20. August 2017, 9:00 Gottesdienst +SC Kaffee im Barat-Saal

Informationen:
Die Charismatische Erneuerung feiert 50 Jahre: Mi 23. -26. August 2017 in Windischgarsten / OÖ.
Das Jugendfestival Key2Life Do 17.- So 20. August 2017 findet im Schlosspark Marchegg statt.
Lesungen und Evangelium des Sonntags und der Feiertage im Bibelwerk.
Für Handys gibt es ein APP, das die Evangelien und Lesungen für jeden Tag anzeigt.
Die Natürliche Gemeinde-Entwicklung zeigt, wie eine christliche Gemeinde wachsen kann.
Die Katholische Jugend Österreich lebt.

Liebe Grüße und für dich: Gottes sanften Sommerwind!
Hannes Daxbacher

Sacré Coeur Cafétier und Ostiarius
Katholische Gottesdienstgemeinde Sacré Coeur, 3021 Pressbaum, Klostergasse 12, Österreich