Jesus befreit von der höllischen Angst – Sechsundzwanzigster Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr B

Die Angst begleitet mich mein Leben lang. Es ist nicht die Angst, die mich dazu bringt, im Straßenverkehr vorsichtig zu sein. Es ist die existenzielle Angst, die Angst vor der Verurteilung. Ich hatte in meiner Jugend eine Panikattacke, als ich in einem Bus die vielen Menschen sah, die mich verurteilen könnten. Ich habe Gott im Vater Unser angerufen. Er hat geholfen. Es gibt viele gute Erfahrungen gegen Panikattacken, eine davon ist sicher, wenn man sein Herz Gott öffnet.

Wir laden ein:
25. Sonntag im Jahreskreis, 30. September 2018, 9:00 Gottesdienst + Sacré Coeur Kaffee

26. Sonntag im Jahreskreis, 7. Oktober 2018, 9:00 Gottesdienst + Sacré Coeur Kaffee Weiterlesen

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Paul McCartney: Ich habe Gott gesehen – Dreiundzwanzigster Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr B

Paul McCartney glaubt an die Existenz eines höheren Wesens. Er habe während eines Drogentrips vor vielen Jahren eine besondere Begegnung gehabt, sagte der 76 Jahre alte Ex-Beatle der Londoner „Times“. Die Wege des Herrn sind staunenswert. Da kann auch ein kleiner Drogentrip einem für Gott blinden Ex-Beatle die Augen öffnen. „Ich denke da ist etwas Höheres“ sagte Paul McCartney der London Times. Die natürliche Substanz DMT wird auch kultisch bei indigenen Kulturen Südamerikas verwendet. Ich selber brauche hingegen keine Substanzen, um mit Gott in Kontakt zu kommen. In der Kontemplation spüre ich die unermessliche Größe Gottes. Es ist wie bei Moses am Berg. Der anwesende Gott spricht zu ihm: „Ich bin der ich da bin.“ Es ist auch wie bei Jesus. Der Sohn Gottes sagte zum Taubstummen: „Öffne dich!“ und dieser konnte hören und reden. Weiterlesen

Was empört dich? – 3. Sonntag der Fastenzeit, Lesejahr B

die älteste Schneekugel im Wiener Schneekugelmuseum, ca. 1920, © ÖBL

Die älteste Schneekugel im Wiener Schneekugelmuseum, ca. 1920, © ÖBL

Der Tempel von Jerusalem war der Ort der Gottesbegegnung, an dem die Herrlichkeit Gottes wohnte. Die Armen mussten dort oft ihr letztes Geld geben.
Er wird oft mit einem Wallfahrtsort verglichen, an dem ich nicht nur bete, sondern auch meiner Frau Lebkuchenherzen und meiner Enkelin Schneekugeln kaufe. Die Händler sind aber nicht zu vergleichen mit den Geldwechslern und Opfertierhändler in Jerusalem. Wenn ein Jude unrein war, musste er ein Opfer bringen. Das war lebensnotwendig, um in der Gemeinschaft weiterleben zu können. Schneekugeln sind nur Andenken. Die Opfertiere waren keine Andenken, sie waren notwendig und konnten nur mit Tempelwährung bezahlt werden. Die Geldwechsler und Tierhändler bereicherten sich in unverschämter Weise an den Armen, die sich mit einem Opfer reinigen mussten. Die Tempel in der Antike waren ähnlich den heutigen Banken. Heute ist die Wall Street in New York die größte Wertpapierbörse der Welt. Täglich werden bis zu 8 Milliarden Dollar gehandelt.
Jesus verteibt die HändlerFür Jesus war der Bankbetrieb am Tempel von Jerusalem wie eine „Räuberhöhle“. Der Ort sollte ein Haus des Gebetes sein. Vielleicht bereichert sich heute auch jemand in unverschämter Weise an den Armen. Aber ob die Börsen ein Ort des Gebetes sein sollen ist mir nicht klar. Weiterlesen