Ich liebe dich und du kannst es! Am 29. Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr A

Sebastian Kurz und Christian Kern sind wie alle von Gott berufen an einer liebevollen Kultur zu bauen

Sebastian Kurz und Christian Kern sind wie alle von Gott berufen an einer liebevollen Kultur zu bauen.

Gott arbeitet im Hintergrund an der Welt und an uns. Diese Erfahrung habe ich heute gemacht. Ich wollte etwas zur Trennung von Politik und Religion schreiben. Aber als ich heute in der Früh mein Herz Gott öffnete, bekam ich eine bessere Idee: Wir sind doch alle von Gott berufen, auch die Politikerinnen und Politiker. Gott ist der beste Politikberater für Putin, Merkel, Trump, Kurz, Kern und Strache, wenn sie ihr Herz für ihn öffnen. Jesus sagt zu den Pharisäern: „Gebt dem Kaiser was des Kaisers ist und Gott, was Gottes ist“. Die Pharisäer sollen ihr Herz nicht dem Kaiser, sondern Gott geben. Sie sollen in der Stille für Gott „da sein“. Und der Missionssonntag erinnert an Gottes Zusage an jeden Menschen: Ich liebe dich, du kannst es! Er ermächtigt alle Menschen, in Freiheit eine Kultur der Liebe mit ihm aufzubauen.

Hier kommt das Evangelium zum Sonntag: Unruhig ist mein Herz. Wem soll ich es schenken?
Die Pharisäer wollen alle Gebote einhalten, auch das Gebot, nichts Unreines anzufassen. Die Münze, ein Denar, war aber unrein. Trotzdem hielten sie ihn in der Hand. Jesus machte sie auf diese Heuchlerei aufmerksam. Es geht um ihr Herz

In jener Zeit kamen die Pharisäer zusammen und beschlossen, Jesus mit einer Frage eine Falle zu stellen. Sie veranlassten ihre Jünger, zusammen mit den Anhängern des Herodes zu ihm zu gehen und zu sagen: Meister, wir wissen, dass du immer die Wahrheit sagst und wirklich den Weg Gottes lehrst, ohne auf jemand Rücksicht zu nehmen; denn du siehst nicht auf die Person. Sag uns also: Ist es nach deiner Meinung erlaubt, dem Kaiser Steuer zu zahlen, oder nicht? Jesus aber erkannte ihre böse Absicht und sagte: Ihr Heuchler, warum stellt ihr mir eine Falle? Zeigt mir die Münze, mit der ihr eure Steuern bezahlt! Da hielten sie ihm einen Denar hin. Er fragte sie: Wessen Bild und Aufschrift ist das? Sie antworteten: Des Kaisers. Darauf sagte er zu ihnen: So gebt dem Kaiser, was dem Kaiser gehört, und Gott, was Gott gehört! Als sie das hörten, waren sie sehr überrascht, wandten sich um und gingen weg. (Evangelium nach Matthäus 22, 15-21)

  1. Lesung aus Buch Jesaja: Ich juble, weil Gott uns befreit.
    Ein von Gott beauftragter Schüler von Jesaja schreibt den folgenden Text. Gott beruft einen nichtjüdischen Herrscher, der das Volk Gottes in die Freiheit entlässt. Das zeigt, dass Gott der Gott aller Völker ist.

So spricht der Herr zu Kyrus, seinem Gesalbten, den er an der rechten Hand gefasst hat, um ihm die Völker zu unterwerfen, um die Könige zu entwaffnen, um ihm die Türen zu öffnen und kein Tor verschlossen zu halten: Um meines Knechtes Jakob willen, um Israels, meines Erwählten, willen habe ich dich bei deinem Namen gerufen; ich habe dir einen Ehrennamen gegeben, ohne dass du mich kanntest. Ich bin der Herr und sonst niemand; außer mir gibt es keinen Gott. Ich habe dir den Gürtel angelegt ohne dass du mich kanntest, damit man vom Aufgang der Sonne bis zu ihrem Untergang erkennt, dass es außer mir keinen Gott gibt. Ich bin der Herr und sonst niemand. (Jesaja 25, 1.4-6)

  1. Lesung aus dem Brief des Apostel Paulus an die Philipper: Gott gibt uns Macht und Geist.
    Paulus macht die Erfahrung: Die Christinnen und Christen werden vom Heiligen Geist ermächtigt. Die Macht bei Gott kommt von Machen.

Paulus, Silvanus und Timotheus an die Gemeinde von Thessalonich, die in Gott, dem Vater, und in Jesus Christus, dem Herrn, ist: Gnade sei mit euch und Friede. Wir danken Gott für euch alle, sooft wir in unseren Gebeten an euch denken; unablässig erinnern wir uns vor Gott, unserem Vater, an das Werk eures Glaubens, an die Opferbereitschaft eurer Liebe und an die Standhaftigkeit eurer Hoffnung auf Jesus Christus, unseren Herrn. Wir wissen, von Gott geliebte Schwestern und Brüder, dass ihr erwählt seid. Denn wir haben euch das Evangelium nicht nur mit Worten verkündet, sondern auch mit Macht und mit dem Heiligen Geist und mit voller Gewissheit. (1Thessalonicher 1,1-5b)

Wir laden ein:

29. Sonntag im Jahreskreis, 22.Oktober 2017, 9:00 Gottesdienst +SC Kaffee im Barat-Saal, Lesejahr A. Wolfgang Aumann schreibt dazu:
Liebe Sängerinnen & Sänger, liebe Musikerinnen & Musiker, am 22.Oktober ist der „WELTMISSIONSSONNTAG“. Ich möchte diese Hl. Messe im SC wieder festlich gestalten. Deshalb meine Einladung: Wer gerne mit da bei sein kann und möchte- herzlich willkommen. Wie immer: Probe: 8, 15 Uhr beim Klavier. Liebe herbstliche Grüße, Wolfgang
30. Sonntag im Jahreskreis, 29. Oktober 2017, 9:00 Gottesdienst +SC Kaffee im Barat-Saal, Lesejahr A

Informationen:

Liebe Grüße und für dich: Gottes unbegrenzte Liebe!
Hannes Daxbacher
Sacré Coeur Cafétier und Ostiarius
Katholische Gottesdienstgemeinde Sacré Coeur, 3021 Pressbaum, Klostergasse 12, Österreich

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Ups, er kommt auf mich zu! – Am 28. Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr A

Gott lädt zum Fest der Freude

Gott lädt zum Fest der Freude

Die Hochzeitsgeschichte war ein guter Impuls, über uns und Gott nachzudenken. Dieses ganz spezielle Gleichnis haben wir in unserer Bibelrunde in unseren Herzen bedacht. Es handelt von einem zornigen König. Oft wird in einem Gleichnis Gott mit dem König gleichgestellt. In meinem Herzen ist Gott hingegen ein anderer König als der in dieser Geschichte. Dieser König wird zornig, weil die geladenen Gäste zum Hochzeitsfest seines Sohnes nicht kommen und seine Diener ermorden. Das ist verständlich. Aber dass er eine militärische Strafexpedition ausrüstet und die Mörder umbringen lässt, steht im krassen Gegensatz zu meinem Glauben. Er legt die Städte noch dazu mit seinem Heer in Schutt und Asche. Dies ist wohl ein typisches Verhalten für einen orientalischen Herrscher, aber nicht für den liebevollen Urgrund des Universums, der sich in Jesus, dem Heiland der Welt gezeigt hat. Der Urgrund des Universums würde die Entscheidung der geladenen Gäste hinnehmen und sein Zorn wäre der Rückzug von ihnen. Sie wären dann von allen guten Geistern verlassen. Er würde ihnen vielleicht den Segen verweigern und sie würden ohne die Orientierung auf die Herrlichkeit im Kreis gehen.

Hier kommt das Evangelium zum Sonntag: Gott lädt mich zur Hochzeit seines Sohnes ein.

Wiener Stephansdom 1945 in Flammen

Wiener Stephansdom 1945 in Flammen

Jerusalem wurde von Titus in Schutt und Asche gelegt. Die Matthäusgemeinde erinnert an das Jesus-Gleichnis, das in den Auswirkungen wie die Zerstörung Jerusalems 70 nach Christus war:

In jener Zeit erzählte Jesus den Hohenpriestern und den Ältesten des Volkes folgendes Gleichnis: Mit dem Himmelreich ist es wie mit einem König, der die Hochzeit seines Sohnes vorbereitete. Er schickte seine Diener, um die eingeladenen Gäste zur Hochzeit rufen zu lassen. Sie aber wollten nicht kommen. Da schickte er noch einmal Diener und trug ihnen auf: Sagt den Eingeladenen: Mein Mahl ist fertig, die Ochsen und das Mastvieh sind geschlachtet, alles ist bereit. Kommt zur Hochzeit! Sie aber kümmerten sich nicht darum, sondern der eine ging auf seinen Acker, der andere in seinen Laden, wieder andere fielen über seine Diener her, misshandelten sie und brachten sie um. Da wurde der König zornig; er schickte sein Heer, ließ die Mörder töten und ihre Stadt in Schutt und Asche legen. Dann sagte er zu seinen Dienern: Das Hochzeitsmahl ist vorbereitet, aber die Gäste waren es nicht wert (eingeladen zu werden). Geht also hinaus auf die Straßen und ladet alle, die ihr trefft, zur Hochzeit ein. Die Diener gingen auf die Straßen hinaus und holten alle zusammen, die sie trafen, Böse und Gute, und der Festsaal füllte sich mit Gästen.

Ein Mann konnte es nicht erklären warum er kein Hochzeitsgewand, ein Symbol für den Glauben, hatte. Den Glauben oder den Nichtglauben muss ich begründen können. Sonst bin ich in der äußersten Finsternis:

Als sie sich gesetzt hatten und der König eintrat, um sich die Gäste anzusehen, bemerkte er unter ihnen einen Mann, der kein Hochzeitsgewand anhatte. Er sagte zu ihm: Mein Freund, wie konntest du hier ohne Hochzeitsgewand erscheinen? Darauf wusste der Mann nichts zu sagen. Da befahl der König seinen Dienern: Bindet ihm Hände und Füße und werft ihn hinaus in die äußerste Finsternis! Dort wird er heulen und mit den Zähnen knirschen.

Gerufen sind wir alle von Gott. Aber wir wählen uns selber aus. Einige mit Gott, einige ohne ihn:

Denn viele sind gerufen, aber nur wenige auserwählt. (Evangelium nach Matthäus 22, 1-44)

  1. Lesung aus Buch Jesaja: Ich juble, weil Gott mich tröstet.
    Die von Gott beauftragten Schüler von Jesaja schreiben den folgenden Text. Gott lädt zu seinem großartigen Fest alle Völker der Erde auf dem Berg von Jerusalem ein. Er befreit alle vom Tod und Verderben und tröstet alle Traurigen. Die Völker jubeln:
Erneuerung in Österreich feierte ein Fest mit Gott am Berg

Charismatische Erneuerung in Österreich feierte ein Fest mit Gott am Berg

Der Herr der Heere wird auf diesem Berg für alle Völker ein Festmahl geben mit den feinsten Speisen, ein Gelage mit erlesenen Weinen, mit den besten und feinsten Speisen, mit besten, erlesenen Weinen. Er zerreißt auf diesem Berg die Hülle, die alle Nationen verhüllt, und die Decke, die alle Völker bedeckt. Er beseitigt den Tod für immer. Gott, der Herr, wischt die Tränen ab von jedem Gesicht. Auf der ganzen Erde nimmt er von seinem Volk die Schande hinweg. Ja, der Herr hat gesprochen. An jenem Tag wird man sagen: Seht, das ist unser Gott, auf ihn haben wir unsere Hoffnung gesetzt, er wird uns retten. Das ist der Herr, auf ihn setzen wir unsere Hoffnung. Wir wollen jubeln und uns freuen über seine rettende Tat. Ja, die Hand des Herrn ruht auf diesem Berg. (Jesaja 25, 6-10a)

  1. Lesung aus dem Brief des Apostel Paulus an die Philipper: Alles kann ich durch ihn.
    Paulus macht die Erfahrung: Wer die Höhen und Tiefen des Lebens kennen gelernt hat, kann zur Gelassenheit finden. Wer sich an Jesus Christus bindet, wird frei und dankbar:

Ich weiß Entbehrungen zu ertragen, ich kann im Überfluss leben. In jedes und alles bin ich eingeweiht: in Satt Sein und Hungern, Überfluss und Entbehrung. Alles vermag ich durch ihn, der mir Kraft gibt. Trotzdem habt ihr recht daran getan, an meiner Bedrängnis teilzunehmen. Mein Gott aber wird euch durch Christus Jesus alles, was ihr nötig habt, aus dem Reichtum seiner Herrlichkeit schenken. Unserem Gott und Vater sei die Ehre in alle Ewigkeit! Amen. (Philipper 4, 12-14.19-20)

Wir laden ein:
27.
Sonntag im Jahreskreis, 15. Oktober 2017, 9:00 Gottesdienst +SC Kaffee im Barat-Saal, Lesejahr A

28. Sonntag im Jahreskreis, 22.Oktober 2017, 9:00 Gottesdienst +SC Kaffee im Barat-Saal, Lesejahr A. Wolfgang Aumann schreibt dazu: Liebe Sängerinnen & Sänger, liebe Musikerinnen & Musiker, am 22.Oktober ist der „WELTMISSIONSSONNTAG“. Ich möchte diese Hl. Messe im SC wieder festlich gestalten. Deshalb meine Einladung: Wer gerne mit da bei sein kann und möchte- herzlich willkommen. Wie immer: Probe: 8, 15 Uhr beim Klavier. Liebe herbstliche Grüße, Wolfgang

Informationen:
Die Gottesdienst-App „1000 Kirchen“ gibt es kostenlos in den App-Stores der Handys und Tablets. 1400 Kirchen in Wien, Weinviertel und Industrieviertel von NÖ mit ihren Gottesdiensten.

Die Charismatische Erneuerung lässt sich auf den Heiligen Geist ein

Liebe Grüße und für dich: Gottes unbegrenzte Liebe!
Hannes Daxbacher
Sacré Coeur Cafétier und Ostiarius
Katholische Gottesdienstgemeinde Sacré Coeur, 3021 Pressbaum, Klostergasse 12, Österreich

Er liebt mich wie seinen Weinberg Am 27. Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr A

Ich werde oft gefragt: Warum liebst du die Krimis? Nun, einerseits bin ich neugierig, wer der Mörder ist und andererseits will ich die Aufdeckung der Wahrheit erleben. Jeder Mord beginnt meist mit einer Lüge. Ich bin nicht der Meinung von George Orwell, der schrieb: Politische Sprache ist dazu geschaffen, Lügen wahrhaft und Mord respektabel klingen zu lassen. Aber er sah den Zusammenhang zwischen Lüge und Mord genauso deutlich wie Jesus. Den Gegner mit Schmutz zu bewerfen bedeutet, ihn zu töten. Wenn Politikberater wie Silberstein den Politikern wie Kurz, Strache oder Kern etwas Übles andichten, ist es zum Mord nicht weit. Hasspostings sind Vorstufen der Briefbomben. Auch Jugendliche, die zum IS gehen, glauben der Lüge, dass sie als Mörder in den Himmel kommen.
Der Sohn Gottes spricht klare Worte: Ihr habt gehört, dass zu den Alten gesagt worden ist: Du sollst nicht töten; wer aber jemand tötet, soll dem Gericht verfallen sein. Ich aber sage euch: Jeder, der seinem Bruder auch nur zürnt, soll dem Gericht verfallen sein; und wer zu seinem Bruder sagt: Du Nichtswürdiger!, soll dem Spruch des Hohen Rates verfallen sein; wer aber zu ihm sagt: Du Idiot!, soll dem Feuer der Hölle verfallen sein (Mt 5,22). „Du Nichtswürdiger“ ist eine Lüge. Jeder ist ein Kind Gottes. Durch die Lüge kann man diesen Beschimpften aus der Gemeinschaft ausstoßen und ermorden.
Damit die Pächter einen Weinberg erben sagen sie: Wenn der Sohn tot ist, werden wir den Weinberg erben. Da lügen sie sich in die eigene Tasche. Der Vater kommt und vertreibt die Pächter:

Hier kommt das Evangelium zum Sonntag: Gott liebt mich wie seinen Weinberg.
Die Matthäusgemeinde erzählt das Jesus-Gleichnis: Er wird als Sohn Gottes von Menschen, die die Wahrheit nicht kennen wollen, umgebracht:
In jener Zeit sprach Jesus zu den Hohenpriestern und den Ältesten des Volkes: Hört noch ein anderes Gleichnis: Es war ein Gutsbesitzer, der legte einen Weinberg an, zog ringsherum einen Zaun, hob eine Kelter aus und baute einen Turm. Dann verpachtete er den Weinberg an Winzer und reiste in ein anderes Land. Als nun die Erntezeit kam, schickte er seine Knechte zu den Winzern, um seinen Anteil an den Früchten holen zu lassen. Die Winzer aber packten seine Knechte; den einen prügelten sie, den andern brachten sie um, einen dritten steinigten sie. Darauf schickte er andere Knechte, mehr als das erste Mal; mit ihnen machten sie es genauso. Zuletzt sandte er seinen Sohn zu ihnen; denn er dachte: Vor meinem Sohn werden sie Achtung haben. Als die Winzer den Sohn sahen, sagten sie zueinander: Das ist der Erbe. Auf, wir wollen ihn töten, damit wir seinen Besitz erben. Und sie packten ihn, warfen ihn aus dem Weinberg hinaus und brachten ihn um. Wenn nun der Besitzer des Weinbergs kommt: Was wird er mit solchen Winzern tun? Sie sagten zu ihm: Er wird diesen bösen Menschen ein böses Ende bereiten und den Weinberg an andere Winzer verpachten, die ihm die Früchte abliefern, wenn es Zeit dafür ist. Und Jesus sagte zu ihnen: Habt ihr nie in der Schrift gelesen: Der Stein, den die Bauleute verworfen haben, er ist zum Eckstein geworden; das hat der Herr vollbracht, vor unseren Augen geschah dieses Wunder? Und wer auf diesen Stein fällt, der wird zerschellen; auf wen der Stein aber fällt, den wird er zermalmen. Darum sage ich euch: Das Reich Gottes wird euch weggenommen und einem Volk gegeben werden, das die erwarteten Früchte bringt. (Evangelium nach Matthäus 21, 33-44)

  1. Lesung aus Buch Jesaja: Gott, verlass mich nicht, auch wenn ich nur saure Früchte bringe.
    Gott liebt den Weinberg. Er ist das Symbol für sein Volk, das er liebt. Aber es bringt nur saure Früchte hervor. Da schützt er sein Volk nicht mehr und zieht sich zurück.

Ich will ein Lied singen von meinem geliebten Freund, ein Lied vom Weinberg meines Liebsten. Mein Freund hatte einen Weinberg auf einer fruchtbaren Höhe. Er grub ihn um und entfernte die Steine und bepflanzte ihn mit den edelsten Reben. Er baute mitten darin einen Turm und hieb eine Kelter darin aus. Dann hoffte er, dass der Weinberg süße Trauben brächte, doch er brachte nur saure Beeren. Nun sprecht das Urteil, Jerusalems Bürger und ihr Männer von Juda, im Streit zwischen mir und dem Weinberg! Was konnte ich noch für meinen Weinberg tun, das ich nicht für ihn tat? Warum hoffte ich denn auf süße Trauben? Warum brachte er nur saure Beeren? Jetzt aber will ich euch kundtun, was ich mit meinem Weinberg mache: Ich entferne seine schützende Hecke; so wird er zur Weide. Seine Mauer reiße ich ein; dann wird er zertrampelt. Zu Ödland will ich ihn machen. Man soll seine Reben nicht schneiden und soll ihn nicht hacken; Dornen und Disteln werden dort wuchern. Ich verbiete den Wolken, ihm Regen zu spenden. Ja, der Weinberg des Herrn der Heere ist das Haus Israel und die Männer von Juda sind die Reben, die er zu seiner Freude gepflanzt hat. Er hoffte auf Rechtsspruch – doch siehe da: Rechtsbruch, und auf Gerechtigkeit – doch siehe da: Der Rechtlose schreit. (Jesaja 5,1-7)

  1. Lesung aus dem Brief des Apostel Paulus an die Philipper: Ich kann Gott bitten und danken.
    Paulus legt den Philippern das Gebet zu Gott ans Herz und verspricht ihnen den Frieden Gottes, den Gott jenen schenkt, die liebevoll und gut handeln.

Sorgt euch um nichts, sondern bringt in jeder Lage betend und flehend eure Bitten mit Dank vor Gott! Und der Friede Gottes, der alles Verstehen übersteigt, wird eure Herzen und eure Gedanken in der Gemeinschaft mit Christus Jesus bewahren. Schließlich, Brüder und Schwestern: Was immer wahrhaft, edel, recht, was lauter, liebenswert, ansprechend ist, was Tugend heißt und lobenswert ist, darauf seid bedacht! Was ihr gelernt und angenommen, gehört und an mir gesehen habt, das tut! Und der Gott des Friedens wird mit euch sein. (Philipper 4, 6-9)

Wir laden ein:

  1. Sonntag im Jahreskreis, 8.Oktober 2017, 9:00 Gottesdienst +SC Kaffee im Barat-Saal, Lesejahr A
  2. Sonntag im Jahreskreis, 15. Oktober 2017, 9:00 Gottesdienst +SC Kaffee im Barat-Saal, Lesejahr A

Informationen:

 

Liebe Grüße und für dich: Gottes unbegrenzte Liebe!
Hannes Daxbacher

Sacré Coeur Cafétier und Ostiarius

Katholische Gottesdienstgemeinde Sacré Coeur, 3021 Pressbaum, Klostergasse 12, Österreich

Ich muss es nicht allen recht machen Am 26. Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr A

Kaplan Christian Olding

Kaplan Christian Olding

Jeden Freitag treffe ich mich mit einem Freund zum Fischessen. Dabei kamen wir überein, dass nicht nur Frauen, sondern auch Männer vor allem in der Arbeit Nein sagen können, ohne dass die Nächstenliebe darunter leidet. Tags darauf sprang mir ein Video ins Auge, bei dem ein Kaplan mit einem glattrasierten Kopf erklärt, warum Christen Nein sagen können. Ich schickte das Video meinem Freund und der war begeistert. Kaplan Christian Olding fragt in dem Katholisch.de-Video: Bedeutet Christ sein, dass ich nie Nein sagen darf, wenn mich jemand um etwas bittet? Er erklärt, wie man sich in diesen Situationen als Christin oder Christ verhält und kommt zu einem überraschenden Ergebnis. Als Christ muss man nicht alles mit sich machen lassen. Jesus hat sich auch zurückgezogen und hat Nein gesagt. Kaplan Christian Olding aus dem Bistum Münster: Nein zum Bösen, Ja zum Guten. Wir müssen Nein sagen zu dem, was nicht mit dem Willen Gottes gedeckt ist. (Klartext zu ist „Nein sagen“ unchristlich?)

Hier kommt das Evangelium zum Sonntag: Gott zeigt dir seinen Willen: … zur großen Liebe.
Die Matthäusgemeinde erzählt von Jesus, wie er das Gleichnis von zwei unterschiedlichen Söhnen auf die damalige jüdische Situation anwendet. Die Hohenpriester und Ältesten des Volkes gehen nicht in das Reich Gottes hinein, wohl aber die Zöllner und Dirnen. Warum das?

WeinbergIn jener Zeit sprach Jesus zu den Hohenpriestern und den Ältesten des Volkes: Was meint ihr? Ein Mann hatte zwei Söhne. Er ging zum ersten und sagte: Mein Sohn, geh und arbeite heute im Weinberg! Er antwortete: Ja, Herr!, ging aber nicht. Da wandte er sich an den zweiten Sohn und sagte zu ihm dasselbe. Dieser antwortete: Ich will nicht. Später aber reute es ihn und er ging doch. Wer von den beiden hat den Willen seines Vaters erfüllt? Sie antworteten: Der zweite. Da sagte Jesus zu ihnen: Amen, das sage ich euch: Zöllner und Dirnen gelangen eher in das Reich Gottes als ihr. Denn Johannes ist gekommen, um euch den Weg der Gerechtigkeit zu zeigen, und ihr habt ihm nicht geglaubt; aber die Zöllner und die Dirnen haben ihm geglaubt. Ihr habt es gesehen und doch habt ihr nicht bereut und ihm nicht geglaubt. (Evangelium nach Matthäus 21, 28-32

  1. Lesung aus Buch Ezechiel: Gott, ich handle nicht gerne gegen dich.
    Gott lässt sich finden und verstehen. Er ist nicht der ganz Andere, sondern der einerseits verstehbar ist und dann wieder uns staunen und ihn suchen lässt. Er ist immer ein wenig anders, als wir ihn verstehen. Seine Freundschaft zu ihm ist prickelnd spannend.

Ihr sagt: Das Verhalten des Herrn ist nicht richtig.
Hört doch, ihr vom Haus Israel: Mein Verhalten soll nicht richtig sein? Nein, euer Verhalten ist nicht richtig. Wenn der Gerechte sein rechtschaffenes Leben aufgibt und Unrecht tut, muss er dafür sterben. Wegen des Unrechts, das er getan hat, wird er sterben. Wenn sich der Schuldige von dem Unrecht abwendet, das er begangen hat, und nach Recht und Gerechtigkeit handelt, wird er sein Leben bewahren. Wenn er alle Vergehen, deren er sich schuldig gemacht hat, einsieht und umkehrt, wird er bestimmt am Leben bleiben. Er wird nicht sterben. (Ezechiel 18,25-28)

  1. Lesung aus dem Brief des Apostel Paulus an die Philipper: Christus Jesus war Gott gleich, wurde aber uns Menschen gleich.
    Paulus beschreibt den Philppern die Liebe Gottes und ermahnt sie, ebenso liebevoll zu handeln.
Paulus aus Tarsus

Paulus aus Tarsus: Bleibt in der Liebe, bleibt in Christus

Wenn es also Ermahnung in Christus gibt, Zuspruch aus Liebe, eine Gemeinschaft des Geistes, herzliche Zuneigung und Erbarmen, dann macht meine Freude dadurch vollkommen, dass ihr eines Sinnes seid, einander in Liebe verbunden, einmütig und einträchtig, dass ihr nichts aus Ehrgeiz und nichts aus Prahlerei tut. Sondern in Demut schätze einer den andern höher ein als sich selbst. Jeder achte nicht nur auf das eigene Wohl, sondern auch auf das der anderen. Seid untereinander so gesinnt, wie es dem Leben in Christus Jesus entspricht: Er war Gott gleich, hielt aber nicht daran fest, wie Gott zu sein, sondern er entäußerte sich und wurde wie ein Sklave und den Menschen gleich. Sein Leben war das eines Menschen; er erniedrigte sich und war gehorsam bis zum Tod, bis zum Tod am Kreuz. Darum hat ihn Gott über alle erhöht und ihm den Namen verliehen, der größer ist als alle Namen, damit alle im Himmel, auf der Erde und unter der Erde ihre Knie beugen vor dem Namen Jesu und jeder Mund bekennt: «Jesus Christus ist der Herr» – zur Ehre Gottes, des Vaters. (Philipper 2, 1-11)

Wir laden ein:
26.
Sonntag im Jahreskreis, 1. Oktober 2017, 9:00 Gottesdienst +SC Kaffee im Barat-Saal, Lesejahr A
27. Sonntag im Jahreskreis, 8. Oktober 2017, 9:00 Gottesdienst +SC Kaffee im Barat-Saal, Lesejahr

Informationen:

Liebe Grüße und für dich: Gottes Herrlichkeit in der Natur!
Hannes Daxbacher

Sacré Coeur Cafétier und Ostiarius

Katholische Gottesdienstgemeinde Sacré Coeur, 3021 Pressbaum, Klostergasse 12, Österreich

Den Geist ausgießen – am 21. Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr A

Petrus und Paulus

Die Mächte der Unterwelt werden die Kirche nicht überwältigen. Ich war das erste Mal bei einem Treffen der Charismatischen Erneuerung. Dabei hörte ich von einem sehr großen Treffen von katholischen Charismatikern im Jahr 1975 in Rom, bei dem Ralph Martin eine Prophetie hatte, die er allen mitteilte. Gott sprach durch ihn: „Weil ich euch liebe, möchte ich euch zeigen, was ich in dieser Welt tue. Ich möchte euch vorbereiten auf das, was kommen wird. Tage der Finsternis kommen über diese Welt, Tage der Drangsal. Bauten, die jetzt stehen, werden nicht bestehen bleiben. Ich möchte, dass ihr vorbereitet seid, mein Volk. Eine Zeit der Finsternis kommt über diese Welt, aber eine Zeit der Herrlichkeit für meine Kirche, eine Zeit der Herrlichkeit für mein Volk. Ich werde alle Gaben meines Geistes auf mein Volk ausgießen. Ich werde euch für eine Zeit der Evangelisation vorbereiten, wie sie die Welt noch nicht gesehen hat.“

Danach hatte Bruce Yocum eine zweite Prophetie. Gott sprach durch ihn: „Ich rede zu euch von der Morgendämmerung eines neuen Zeitalters für meine Kirche. Ich rede zu euch von Tagen, die ihr nie zuvor gesehen habt. Bereitet euch vor für das, was ich jetzt beginne, denn die Dinge um euch, die ihr seht, werden sich ändern. Öffnet eure Augen, öffnet eure Herzen, um euch für mich vorzubereiten und für den Tag, den ich jetzt begonnen habe. Meine Kirche wird anders sein, mein Volk wird anders sein. Der Trost, den ihr haben werdet, ist der Trost meines Heiligen Geistes. Wahrlich, er hat schon begonnen.“

Hier kommt das Evangelium zum Sonntag: Ich bin in der Kirche vor den Mächten der Unterwelt geschützt.
Die Matthäusgemeinde erinnert daran, dass der Vater im Himmel gezeigt hat, dass Jesus der Sohn des lebendigen Gottes ist und dass die Mächte der Unterwelt die Kirche, die Jesus auf dem Felsen Petrus baut, nicht überwältigen kann.
In jener Zeit, als Jesus in das Gebiet von Cäsarea Philippi kam, fragte er seine Jünger: Für wen halten die Leute den Menschensohn? Sie sagten: Die einen für Johannes den Täufer, andere für Elija, wieder andere für Jeremia oder sonst einen Propheten. Da sagte er zu ihnen: Ihr aber, für wen haltet ihr mich? Simon Petrus antwortete: Du bist der Messias, der Sohn des lebendigen Gottes! Jesus sagte zu ihm: Selig bist du, Simon Barjona; denn nicht Fleisch und Blut haben dir das offenbart, sondern mein Vater im Himmel. Ich aber sage dir: Du bist Petrus und auf diesen Felsen werde ich meine Kirche bauen und die Mächte der Unterwelt werden sie nicht überwältigen. Ich werde dir die Schlüssel des Himmelreichs geben; was du auf Erden binden wirst, das wird auch im Himmel gebunden sein, und was du auf Erden lösen wirst, das wird auch im Himmel gelöst sein. Dann befahl er den Jüngern, niemand zu sagen, dass er der Messias sei. (Evangelium nach Matthäus 16, 13-20)

  1. Lesung aus Buch Jesaja: Gott schenkt mir alles.
    Schebna ist um etwa 700 vor Christus Palastvorsteher des Königs Hiskija. Als solcher missbraucht er sein Amt: Er lässt sich eine tolle Wohnung bauen und ein Prominentengrab aushauen – vermutlich nicht unbedingt mit seinen eigenen Spargroschen. Ein typischer Fall von Großmannssucht wie sie auch heute immer wieder in Politikkreisen vorkommt:
    So spricht der Herr zu Schebna, dem Tempel-Vorsteher: Ich verjage dich aus deinem Amt, ich vertreibe dich von deinem Posten. An jenem Tag werde ich meinen Knecht Eljakim, den Sohn Hilkijas, berufen. Ich bekleide ihn mit deinem Gewand und lege ihm deine Schärpe um. Ich übergebe ihm dein Amt und er wird für die Einwohner Jerusalems und für das Haus Juda ein Vater sein. Ich lege ihm den Schlüssel des Hauses David auf die Schulter. Wenn er öffnet, kann niemand schließen; wenn er schließt, kann niemand öffnen. Ich schlage ihn an einer festen Stelle als Pflock ein; er wird in seinem Vaterhaus den Ehrenplatz einnehmen. (Jesaja 22,19-23)
  1. Lesung aus dem Brief des Apostel Paulus an die Römer: Gott ist am Werk und führt mich und alle Menschen zur Erkenntnis Gottes.
    So, wie Gott sich des Christenverfolgers Paulus erbarmt und ihn aus dem Gefängnis des Unwissens und Ungehorsams geführt hat, so wird Gott einst alle Menschen zur Erkenntnis führen und retten:
    O Tiefe des Reichtums, der Weisheit und der Erkenntnis Gottes! Wie unergründlich sind seine Entscheidungen, wie unerforschlich seine Wege! Denn wer hat die Gedanken des Herrn erkannt? Oder wer ist sein Ratgeber gewesen? Wer hat ihm etwas gegeben, sodass Gott ihm etwas zurückgeben müsste? Denn aus ihm und durch ihn und auf ihn hin ist die ganze Schöpfung. Ihm sei Ehre in Ewigkeit! Amen. (Römer 11,33-36)

Wir laden ein:
22.
Sonntag im Jahreskreis, 27. August 2017, 9:00 Gottesdienst +SC Kaffee im Barat-Saal
21. Sonntag im Jahreskreis, 3. September 2017, 9:00 Gottesdienst +SC Kaffee im Barat-Saal

Informationen:
Lesungen und Evangelium des Sonntags und der Feiertage im Bibelwerk.
Für Handys gibt es ein APP, das die Evangelien und Lesungen für jeden Tag anzeigt.
Die Natürliche Gemeinde-Entwicklung zeigt, wie eine christliche Gemeinde wachsen kann.
Die Katholische Jugend Österreich lebt.
Österreichische Charismatische Erneuerung
Deutsche Charismatische Erneuerung

Liebe Grüße und für dich: Gottes Heiligen Geist!
Hannes Daxbacher
Sacré Coeur Cafétier und Ostiarius
Katholische Gottesdienstgemeinde Sacré Coeur, 3021 Pressbaum, Klostergasse 12, Österreich

Du bist wunderbar! Aufnahme Mariens in den Himmel, Lesejahr A

Jesus nahm Maria zärtlich in den Himmel aufGott bereitete seine Menschwerdung gut vor. Zwei Ehepaare konnten noch im hohen Alter ein Kind bekommen: Anna und Joachim bekamen die kleine Maria und Zacharias und Elisabeth bekamen den kleinen Johannes. Als der Engel Gabriel Maria fragte, war sie bereit, Gott als Mensch auf die Welt zu bringen. Sie erlebte zu Pfingsten ein zweites Mal den Heiligen Geist, hebräisch die Ruach, sodass sie das Herz der ersten christlichen Gemeinde wurde. Als sie im Kreise der Apostel starb nahm sie Christus zärtlich mit Leib und Seele in den Himmel auf. Dieses Fest feiern wir am 15. August.

Hier kommt das Evangelium zum Sonntag: Du bist eine wunderbare Frau!
Die Lukasgemeinde erinnert daran, wie Elisabeth ihre Verwandte Maria begrüßte und wie Maria ein wunderbares Gebet sprach: Meine Seele preist die Größe des Herrn

Nach einigen Tagen machte sich Maria auf den Weg und eilte in eine Stadt im Bergland von Judäa. Sie ging in das Haus des Zacharias und begrüßte Elisabet. Als Elisabet den Gruß Marias hörte, hüpfte das Kind in ihrem Leib. Da wurde Elisabet vom Heiligen Geist erfüllt und rief mit lauter Stimme: Gesegnet bist du mehr als alle anderen Frauen und gesegnet ist die Frucht deines Leibes. Wer bin ich, dass die Mutter meines Herrn zu mir kommt? In dem Augenblick, als ich deinen Gruß hörte, hüpfte das Kind vor Freude in meinem Leib. Selig ist die, die geglaubt hat, dass sich erfüllt, was der Herr ihr sagen ließ. Da sagte Maria: Meine Seele preist die Größe des Herrn (Magnifikat) und mein Geist jubelt über Gott, meinen Retter. Denn auf die Niedrigkeit seiner Magd hat er geschaut. Siehe, von nun an preisen mich selig alle Geschlechter. Denn der Mächtige hat Großes an mir getan und sein Name ist heilig. Er erbarmt sich von Geschlecht zu Geschlecht über alle, die ihn fürchten. Er vollbringt mit seinem Arm machtvolle Taten: Er zerstreut, die im Herzen voll Hochmut sind; er stürzt die Mächtigen vom Thron und erhöht die Niedrigen. Die Hungernden beschenkt er mit seinen Gaben und lässt die Reichen leer ausgehen. Er nimmt sich seines Knechtes Israel an und denkt an sein Erbarmen, das er unsern Vätern verheißen hat, Abraham und seinen Nachkommen auf ewig. Und Maria blieb etwa drei Monate bei ihr; dann kehrte sie nach Hause zurück. (Evangelium nach Lukas 1,39-56)

  1. Lesung aus dem ersten Buch der Offenbarung des Johannes: Ich sah eine sonnenbekleidete Frau mit dem Mond unter ihren Füßen und einem Kranz von 12 Sternen auf ihrem Haupt.
    Die Offenbarung des Johannes erzählt, dass der Seher Johannes eine Frau schaute, die trotz der Bedrohung durch den Drachen einen Sohn zur Welt bringt.

Der Tempel Gottes im Himmel wurde geöffnet, und in seinem Tempel wurde die Lade seines Bundes sichtbar: Dann erschien ein großes Zeichen am Himmel: eine Frau, mit der Sonne bekleidet; der Mond war unter ihren Füßen und ein Kranz von zwölf Sternen auf ihrem Haupt. Sie war schwanger und schrie vor Schmerz in ihren Geburtswehen. Ein anderes Zeichen erschien am Himmel: ein Drache, groß und feuerrot, mit sieben Köpfen und zehn Hörnern und mit sieben Diademen auf seinen Köpfen. Sein Schwanz fegte ein Drittel der Sterne vom Himmel und warf sie auf die Erde herab. Der Drache stand vor der Frau, die gebären sollte; er wollte ihr Kind verschlingen, sobald es geboren war. Und sie gebar ein Kind, einen Sohn, der über alle Völker mit eisernem Zepter herrschen wird. Und ihr Kind wurde zu Gott und zu seinem Thron entrückt. Die Frau aber floh in die Wüste, wo Gott ihr einen Zufluchtsort geschaffen hatte; da hörte ich eine laute Stimme im Himmel rufen: Jetzt ist er da, der rettende Sieg, die Macht und die Herrschaft unseres Gottes und die Vollmacht seines Gesalbten. (Offb 11,19a; 12,1-6a.10ab)

  1. Lesung aus dem ersten Brief des Apostel Paulus an die Korinther: Ich möchte zu Christus gehören.
    Paulus beschreibt, wie Christus am Ende herrscht. Zuerst kommen alle, die zu ihm gehören, dann kommt das Ende, bei dem Christus und sein Vater zusammenhelfen. Der Vater legt ihm alle Feinde unter die Füße, Christus vernichtet alle Macht und Gewalt und übergibt die Herrschaft seinem Vater.

Nun aber ist Christus von den Toten auferweckt worden als der Erste der Entschlafenen. Da nämlich durch einen Menschen der Tod gekommen ist, kommt durch einen Menschen auch die Auferstehung der Toten. Denn wie in Adam alle sterben, so werden in Christus alle lebendig gemacht werden. Es gibt aber eine bestimmte Reihenfolge: Erster ist Christus; dann folgen, wenn Christus kommt, alle, die zu ihm gehören. Danach kommt das Ende, wenn er jede Macht, Gewalt und Kraft vernichtet hat und seine Herrschaft Gott, dem Vater, übergibt. Denn er muss herrschen, bis Gott ihm alle Feinde unter die Füße gelegt hat. Der letzte Feind, der entmachtet wird, ist der Tod. Sonst hätte er ihm nicht alles zu Füßen gelegt. (1Kor 15,20-27a)

Wir laden ein:
Dienstag, 15. August 2017, Mariä Himmelfahrt
, Wolfgang Aumann lädt ein: Ich möchte die Festmesse im Sacré Coeur festlich gestalten. P. Markus von Heiligenkreuz feiert die Eucharistie, Michael Zlabinger unterstützt uns professionell am Tasteninstrument: (Orgel [oben]) Folgende Lieder habe ich in Absprache mit Michael Zlabinger nun ausgesucht: Beginn: 522 Maria aufgenommen ist, Kyrie: 721.11  „Maria“, Gloria 711.2 Ehre… 2 Strophen, Antwortgesang: 948 Wunderschön Prächtige… nur 2.Str., Halleluja: 740, Gabenbereitung: 766 Wenn wir unsere Gaben bringen, Sanktus: 711.5, Vater unser, Agnus: 136, Danklied: 390 Magnificat (Taizé), Schluss: 963 Glorwürdge Königin. Probe: 8,15 Uhr ORGEL. Wer hat und will: Trachtengewand, Danke für alle Zu- und Absagen. Herzliche Grüße am Sonntagabend! WolfgangTreffpunkt zur Probe: 8,15 Uhr beim Klavier. Liebe Grüße, Wolfgang Aumann. 9:00 Gottesdienst +SC Kaffee im Barat-Saal
20. Sonntag im Jahreskreis, 20. August 2017, 9:00 Gottesdienst +SC Kaffee im Barat-Saal

Informationen:
Die Charismatische Erneuerung feiert 50 Jahre: Mi 23. -26. August 2017 in Windischgarsten / OÖ.
Das Jugendfestival Key2Life Do 17.- So 20. August 2017 findet im Schlosspark Marchegg statt.
Lesungen und Evangelium des Sonntags und der Feiertage im Bibelwerk.
Für Handys gibt es ein APP, das die Evangelien und Lesungen für jeden Tag anzeigt.
Die Natürliche Gemeinde-Entwicklung zeigt, wie eine christliche Gemeinde wachsen kann.
Die Katholische Jugend Österreich lebt.

Liebe Grüße und für dich: Gottes sanften Sommerwind!
Hannes Daxbacher

Sacré Coeur Cafétier und Ostiarius
Katholische Gottesdienstgemeinde Sacré Coeur, 3021 Pressbaum, Klostergasse 12, Österreich

Über das wilde Wasser gehen – am 19. Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr A

Auf Jesus schauenEin berühmter Witz erzählt von einem Dominikaner, einem Jesuiten und einem Franziskaner, die in einem Boot auf dem See Genesaret fahren.
Plötzlich steht der Dominikaner auf, steigt aus dem Boot, läuft eine Runde übers Wasser, kommt zurück und setzt sich wieder ins Boot.
Der Jesuit will es ihm gleichtun, steigt aus und geht unter.
Der Franziskaner steht auf, steigt aus, dreht seine Runde und kommt trockenen Fußes wieder ins Boot.
Der Dominikaner grinst übers ganze Gesicht und meint: „Hätte nicht gedacht, dass du auch den Trick mit den Steinen kennst!“
Darauf der Franziskaner: „Welche Steine???“ –
Fortsetzung:
Der Jesuit, bekannt für seinen Forscherdrang, fragt den Franziskaner, wie er das gemacht habe.
„Ich habe auf Jesus geschaut und konnte so über das Wasser gehen.“ Da staunten seine Kollegen.

Hier kommt das Evangelium zum Sonntag: Ich gehe zu Jesus über das wilde Wasser.
Die Matthäusgemeinde erinnert daran, wie Jesus den Jüngern auf dem Wasser entgegenkam. Petrus schaute auf Jesus und ging ihm auf dem Wasser entgegen. Als er den Wind bemerkte, bekam er Angst und begann unterzugehen.

Nachdem Jesus die Menge gespeist hatte, forderte er die Jünger auf, ins Boot zu steigen und an das andere Ufer vorauszufahren. Inzwischen wollte er die Leute nach Hause schicken. Nachdem er sie weggeschickt hatte, stieg er auf einen Berg, um in der Einsamkeit zu beten. Spät am Abend war er immer noch allein auf dem Berg.
Das Boot aber war schon viele Stadien vom Land entfernt und wurde von den Wellen hin und her geworfen; denn sie hatten Gegenwind.
In der vierten Nachtwache kam Jesus zu ihnen; er ging auf dem See. Als ihn die Jünger über den See kommen sahen, erschraken sie, weil sie meinten, es sei ein Gespenst, und sie schrien vor Angst.
Doch Jesus begann mit ihnen zu reden und sagte: Habt Vertrauen, ich bin es; fürchtet euch nicht!
Darauf erwiderte ihm Petrus: Herr, wenn du es bist, so befiehl, dass ich auf dem Wasser zu dir komme.
Jesus sagte: Komm!
Da stieg Petrus aus dem Boot und ging über das Wasser auf Jesus zu. Als er aber sah, wie heftig der Wind war, bekam er Angst und begann unterzugehen. Er schrie: Herr, rette mich!
Jesus streckte sofort die Hand aus, ergriff ihn und sagte zu ihm: Du Kleingläubiger, warum hast du gezweifelt?
Und als sie (Jesus und Petrus) ins Boot gestiegen waren, legte sich der Wind.
Die Jünger im Boot aber fielen vor Jesus nieder und sagten: Wahrhaftig, du bist Gottes Sohn. (Evangelium nach Matthäus: Matthäus 14, 22-33)

  1. Lesung aus dem ersten Buch der Könige: Gott kommt zu mir im warmen Sommerwind.
    Die jüdische Gemeinde erinnert an die Gotteserfahrung des Propheten Elija. Gott ist nicht im Sturm, nicht im Erdbeben, nicht im Feuer. Er wendet keine Gewalt an. Er ist im sanften, leisen Säuseln.

In jenen Tagen kam Elija zum Gottesberg Horeb. Dort ging er in eine Höhle, um darin zu übernachten. Doch das Wort des Herrn an ihn: Komm heraus und stell dich auf den Berg vor den Herrn! Da zog der Herr vorüber: Ein starker, heftiger Sturm, der die Berge zerriss und die Felsen zerbrach, ging dem Herrn voraus. Doch der Herr war nicht im Sturm. Nach dem Sturm kam ein Erdbeben. Doch der Herr war nicht im Erdbeben. Nach dem Beben kam ein Feuer. Doch der Herr war nicht im Feuer. Nach dem Feuer kam ein sanftes, leises Säuseln. Als Elija es hörte, hüllte er sein Gesicht in den Mantel, trat hinaus und stellte sich an den Eingang der Höhle. (1Könige 19,9a.11-13a)

  1. Lesung aus dem Brief des Apostel Paulus an die Römer: Die Jüdinnen und Juden sind meine älteren Geschwister.
    Paulus ist voll Trauer. Seine jüdischen Brüder haben so viel: die Sohnschaft, die Herrlichkeit, den Bund, die Gesetze, den Gottesdienst, die Verheißungen, ihre Väter, und Christus war sogar einer von ihnen. Sie aber kennen ihn, der über allem als Gott steht, nicht an. Gott hält aber zu seinem Bund mit ihnen fest.

Ich sage in Christus die Wahrheit und lüge nicht und mein Gewissen bezeugt es mir im Heiligen Geist: Ich bin voll Trauer, unablässig leidet mein Herz. Ja, ich möchte selber verflucht und von Christus getrennt sein um meiner Brüder willen, die der Abstammung nach mit mir verbunden sind. Sie sind Israeliten; damit haben sie die Sohnschaft, die Herrlichkeit, die Bundesordnungen, ihnen ist das Gesetz gegeben, der Gottesdienst und die Verheißungen, sie haben die Väter und dem Fleisch nach entstammt ihnen der Christus, der über allem als Gott steht, er ist gepriesen in Ewigkeit. Amen. (Römer 8,1-5)

Wir laden ein:
19.
Sonntag im Jahreskreis, 13. August 2017, 9:00 Gottesdienst +SC Kaffee im Barat-Saal
Dienstag, 15. August 2017, Mariä Himmelfahrt, Wolfgang Aumann lädt ein: Ich möchte die Festmesse im Sacré Coeur festlich gestalten. P. Markus von Heiligenkreuz feiert die Eucharistie, Michael Zlabinger unterstützt uns professionell am Tasteninstrument: (Klavier [unten] oder Orgel [oben]) Treffpunkt zur Probe: 8,15 Uhr beim Klavier. Liebe Grüße, Wolfgang Aumann. 9:00 Gottesdienst +SC Kaffee im Barat-Saal
20. Sonntag im Jahreskreis, 20. August 2017, 9:00 Gottesdienst +SC Kaffee im Barat-Saal

Informationen:
Die Charismatische Erneuerung feiert 50 Jahre: Mi 23. -26. August 2017 in Windischgarsten / OÖ.
Das Jugendfestival Key2Life Do 17.- So 20. August 2017 findet im Schlosspark Marchegg statt.
Lesungen und Evangelium des Sonntags und der Feiertage im Bibelwerk.
Für Handys gibt es ein APP, das die Evangelien und Lesungen für jeden Tag anzeigt.
Die Natürliche Gemeinde-Entwicklung zeigt, wie eine christliche Gemeinde wachsen kann.
Die Katholische Jugend Österreich lebt.

Liebe Grüße und für dich: Gottes sanften Sommerwind!
Hannes Daxbacher

Sacré Coeur Cafétier und Ostiarius
Katholische Gottesdienstgemeinde Sacré Coeur, 3021 Pressbaum, Klostergasse 12, Österreich