Der Tanz der göttlichen Dreifaltigkeit am 2. Sonntag der Fastenzeit, Lesejahr B

Verklärung Jesu RaphaelIch erinnere mich noch gut an eine Schülerin, deren Vater bei den Zeugen Jehovas war. Sie behauptete, dass in der Bibel nichts davon steht, dass Jesus auch Gott sei. Auch ein Freund vermutete, dass man das nicht in der Bibel findet. Das Evangelium zum Sonntag spricht da eine andere Sprache.
Anders als Moses wurde Jesus vor ihren Augen verwandelt; seine Kleider wurden strahlend weiß, so weiß, wie sie auf Erden kein Bleicher machen kann. Aus der Wolke rief eine Stimme: „Das ist mein geliebter Sohn, auf ihn sollt ihr hören.“ Das ist einer der vielen Hinweise, dass Jesus Gott ist.
Als Büchernarr habe ich mir heute das neue Buch von Richard Rohr „Der göttliche Tanz“ gekauft. Er erinnert an die Wüstenväter, die die Dreifaltigkeit als Kreistanz der Liebe beschreiben. Dieser Tanz ist voll liebevoller Begegnungen von Vater, Sohn und Heiligem Geist. Ich glaube, dass wir in diese Liebesbeziehungen kommen, wenn wir unser Herz öffnen – und dann endgültig, wenn wir sterben.

Wir laden ein:
2. Sonntag in der Fastenzeit 25. Februar 2018, 9:00, Gottesdienst + SC Kaffee im Barat-Saal
3. Sonntag in der Fastenzeit 4. März 2018, 9:00, Gottesdienst + SC Kaffee im Barat-Saal
4. Sonntag in der Fastenzeit = Laetare (sich freuen) 11. März 2018, 9:00, Gottesdienst, Gestaltung mit Chor + Instrumentalisten, + SC Kaffee im Barat-Saal

Hier kommt die gute Nachricht zum Sonntag: Ist das dein geliebter Sohn?
Für einen Augenblick sahen die Jünger etwas von der verborgenen Herrlichkeit Jesu.
In jener Zeit nahm Jesus Petrus, Jakobus und Johannes beiseite und führte sie auf einen hohen Berg, aber nur sie allein. Und er wurde vor ihren Augen verwandelt; seine Kleider wurden strahlend weiß, so weiß, wie sie auf Erden kein Bleicher machen kann. Da erschien vor ihren Augen Elija und mit ihm Mose, und sie redeten mit Jesus. Petrus sagte zu Jesus: Rabbi, es ist gut, dass wir hier sind. Wir wollen drei Hütten bauen, eine für dich, eine für Mose und eine für Elija. Er wusste nämlich nicht, was er sagen sollte; denn sie waren vor Furcht ganz benommen. Da kam eine Wolke und warf ihren Schatten auf sie, und aus der Wolke rief eine Stimme: Das ist mein geliebter Sohn, auf ihn sollt ihr hören. Als sie dann um sich blickten, sahen sie auf einmal niemand mehr bei sich außer Jesus. Während sie den Berg hinabstiegen, verbot er ihnen, irgendjemand zu erzählen, was sie gesehen hatten, bis der Menschensohn von den Toten auferstanden sei. Dieses Wort beschäftigte sie, und sie fragten einander, was das sei: von den Toten auferstehen. (Evangelium nach Markus 9, 2-10)

1.Lesung aus dem Buch Genesis: Hier bin ich, Gott!
Das Opfer Isaaks ist eine abgründige Geschichte. Abraham soll sein Liebstes hergeben: Isaak, das lang ersehnte Kind der Verheißung, die Zukunft Israels, Inbegriff der Menschenfreundlichkeit Gottes. Gott selber hatte diese Zukunft geschenkt. Jetzt scheint er sie zurück zu nehmen. Abraham muss deshalb nicht nur Isaak hergeben, sondern auch das vertraute Bild von Gott. Gott erscheint plötzlich fremd, widersprüchlich, ganz anders. „Hier bin ich“ sagt Abraham trotzdem. Er stellt sich dem Anruf des abgründigen Gottes. Er stellt sich auch dem Anruf Isaaks, auch wenn er beide Anrufe nicht mehr zusammenbekommt. Er bleibt im Drama seines Lebens ein sensibel Hörender, offen für Überraschungen, Wandlungen: „Hier bin ich!
In jenen Tagen stellte Gott Abraham auf die Probe. Er sprach zu ihm: Abraham! Er antwortete: Hier bin ich. Gott sprach: Nimm deinen Sohn, deinen einzigen, den du liebst, Isaak, geh in das Land Morija, und bring ihn dort auf einem der Berge, den ich dir nenne, als Brandopfer dar. Als sie an den Ort kamen, den ihm Gott genannt hatte, baute Abraham den Altar und schichtete das Holz auf. Schon streckte Abraham seine Hand aus und nahm das Messer, um seinen Sohn zu schlachten. Da rief ihm der Engel des Herrn vom Himmel her zu: Abraham, Abraham! Er antwortete: Hier bin ich. Jener sprach: Streck deine Hand nicht gegen den Knaben aus, und tu ihm nichts zuleide! Denn jetzt weiß ich, dass du Gott fürchtest; du hast mir deinen einzigen Sohn nicht vorenthalten. Als Abraham aufschaute, sah er: Ein Widder hatte sich hinter ihm mit den Hörnern im Gestrüpp verfangen. Abraham ging hin, nahm den Widder und brachte ihn statt seines Sohnes als Brandopfer dar. Der Engel des Herrn rief Abraham zum zweiten Mal vom Himmel her zu und sprach: Ich habe bei mir geschworen – Spruch des Herrn: Weil du das getan hast und deinen einzigen Sohn mir nicht vorenthalten hast, will ich dir Segen schenken in Fülle und deine Nachkommen zahlreich machen wie die Sterne am Himmel und den Sand am Meeresstrand. Deine Nachkommen sollen das Tor ihrer Feinde einnehmen. Segnen sollen sich mit deinen Nachkommen alle Völker der Erde, weil du auf meine Stimme gehört hast. (Bibelwerk: Gen 22,1-2.9a.10-13.15-18)

2. Lesung aus dem ersten Brief des Apostels Paulus an die Römer: Gott, du schenkst uns deinen Sohn?
Nichts kann uns von der Liebe Gottes trennen, sagt uns der Apostel Paulus, weder Tod noch Dunkelheit. Weil er für uns ist, kann nichts mehr gegen uns sein. Dass er für uns ist, hat Gott uns in Jesus gezeigt. Christus ist der Kostbarste im Innersten Gottes. Gott hat ihn hergegeben für uns. Er hat ihn auch dann nicht zurückgenommen, als Menschen diesen Kostbarsten mit Füßen traten und töteten. Bedingungsloser konnte sich Gott nicht auf unsere Seite stellen.

Brüder und Schwestern! Ist Gott für uns, wer ist dann gegen uns? Er hat seinen eigenen Sohn nicht verschont, sondern ihn für uns alle hingegeben – wie sollte er uns mit ihm nicht alles schenken? Wer kann die Auserwählten Gottes anklagen? Gott ist es, der gerecht macht. Wer kann sie verurteilen? Christus Jesus, der gestorben ist, mehr noch: der auferweckt worden ist, sitzt zur Rechten Gottes und tritt für uns ein. (Bibelwerk: Römer 8, 31b-34)

Informationen:
Zehn Tage Kontemplative Exerzitien und Tage der Stille 2018 im Kapuzinerkloster Irdning
Fünf Tage Schweigeexerzitien im Stift Göttweig
Mission Manifest 10 Thesen für das Comeback der Kirche
Tagesevangelium der Erzabtei St. Martin in Beuron
Evangelium Tag für Tag, für Handys gibt es davon eine APP (Evangelizo).
Die Gottesdienst-App „1000 Kirchen“ gibt es kostenlos in den App-Stores der Handys und Tablets. 1400 Kirchen in Wien, Weinviertel und Industrieviertel von NÖ mit ihren Gottesdiensten.
Die Bischöfe Österreichs laden ein, jeden Tag für einen Jugendlichen zu beten.
Lesungen und Evangelium des Sonntags und der Feiertage im Bibelwerk.

Liebe Grüße und für dich: Die Liebe der Dreifaltigkeit!
Hannes Daxbacher
Sacré Coeur Cafétier und Ostiarius (Türöffner)
Katholische Gottesdienstgemeinde Sacré Coeur, 3021 Pressbaum, Klostergasse 12, Österreich

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Gott im Kind anbeten – nicht nur zu Weihnachten

La Tour: Die Anbetung der Hirten

La Tour: Die Anbetung der Hirten

Ich liebe diese Hirten, die auf dem Feld Nachtwache bei ihrer Herde hielten. Als der Engel kam umstrahlte die Hirten der Glanz Gottes. Das war ein Schrecken. Wenn ich wie jetzt vor meinem Computer sitze und der Glanz Gottes würde mich umstrahlen, wäre das eine tiefe Erschütterung. Ich wäre entsetzt und fassungslos. Ich weiß nicht, ob mich der Engel mit „Fürchte dich nicht!“ beruhigen könnte. Eher mit dem Zweiten: Ich verkünde dir eine große Freude. Heute ist dir der Retter geboren. Du wirst ein Kind finden, das, in Windeln gewickelt, in einer Krippe liegt. Wenn dann noch die Engel und ein himmlisches Heer Gott lobt, kann es sein, dass ich beschließe, es den Hirten nachzumachen und Gott zu rühmen, ihn zu loben und ihn im Kind anzubeten. Was kann mich davon abhalten?

Wir laden ein:
4.Adventsonntag
, 24.Dezember 2017, 9:00 Gottesdienst +SC Kaffee im Barat-Saal, Lesejahr B, Zelebrant: P. Markus – Heiligenkreuz, 20:30 musikalische Einstimmung
CHRISTMETTE 24.Dezember 2017, 21:00, mit emer. Domdekan Karl Rühringer, + Brot & Wein – Agape im Barat-Saal.
CHRISTTAG Montag, 25.12.2017, HOCHFEST DER GEBURT JESU, 9:00 Festmesse mit emer. Domdekan Karl Rühringer +SC Kaffee im Barat-Saal
Dienstag, 26.12.2017 keine Heilige Messe im Sacré Coeur.

Liebe Gottesdienstgemeinde im Sacré Coeur!

Hier kommt das Weihnachtsevangelium: Heute ist uns der Retter geboren
Nicht im großen Rom, im Zentrum des römischen Reiches, sondern im kleinen Betlehem an dessen Rand, nicht im Palast, sondern in der Futterkrippe, nicht von den Starken und Mächtigen begrüßt, sondern von den armen Hirten – so kommt unser Retter zur Welt:
In jenen Tagen erließ Kaiser Augustus den Befehl, alle Bewohner des Reiches in Steuerlisten einzutragen. Dies geschah zum ersten Mal; damals war Quirinius Statthalter von Syrien. Da ging jeder in seine Stadt, um sich eintragen zu lassen. So zog auch Josef von der Stadt Nazaret in Galiläa hinauf nach Judäa in die Stadt Davids, die Betlehem heißt; denn er war aus dem Haus und Geschlecht Davids. Er wollte sich eintragen lassen mit Maria, seiner Verlobten, die ein Kind erwartete. Als sie dort waren, kam für Maria die Zeit ihrer Niederkunft, und sie gebar ihren Sohn, den Erstgeborenen. Sie wickelte ihn in Windeln und legte ihn in eine Krippe, weil in der Herberge kein Platz für sie war. In jener Gegend lagerten Hirten auf freiem Feld und hielten Nachtwache bei ihrer Herde. Da trat der Engel des Herrn zu ihnen, und der Glanz des Herrn umstrahlte sie. Sie fürchteten sich sehr, der Engel aber sagte zu ihnen: Fürchtet euch nicht, denn ich verkünde euch eine große Freude, die dem ganzen Volk zuteil werden soll: Heute ist euch in der Stadt Davids der Retter geboren; er ist der Messias, der Herr. Und das soll euch als Zeichen dienen: Ihr werdet ein Kind finden, das, in Windeln gewickelt, in einer Krippe liegt. Und plötzlich war bei dem Engel ein großes himmlisches Heer, das Gott lobte und sprach: Verherrlicht ist Gott in der Höhe, und auf Erden ist Friede bei den Menschen seiner Gnade. Evangelium nach Lukas (Lk 2, 1-14)

Die Lesungen am vierten Adventsonntag, 24.Dezember 2017 stimmen ein:
1.Lesung aus dem zweiten Buch Samuel (2 Sam 7,1-5.8b-12.14a.16)
Die Offenbarung Gottes an Natan ergeht in einer Zeit, als der Jerusalemer Tempel noch nicht errichtet ist. Die Bundeslade befindet sich in einem „mobilen“ Zeltheiligtum, dem „Vorgänger“ des Tempels. In David drückt sich ein Urbedürfnis aller Menschen aus. Gott soll im Tempel aus Stein eine Wohnung bereitet werden, um darin selbst eine Bleibe zu finden, in der sich der Mensch geborgen und sicher fühlen kann. Aber David muss lernen, was das Geheimnis des Glaubens ist. Gott selbst ist es, der sich sein Haus, seinen Tempel baut: aus lebendigen Menschen, in ihrem Glauben und Lieben:
In jenen Tagen, als König David in seinem Haus wohnte und der Herr ihm Ruhe vor allen seinen Feinden ringsum verschafft hatte, sagte er zu dem Propheten Natan: „Ich wohne in einem Haus aus Zedernholz, die Lade Gottes aber wohnt in einem Zelt. Natan antwortete dem König: Geh nur und tu alles, was du im Sinn hast; denn der Herr ist mit dir.“ Aber in jener Nacht erging das Wort des Herrn an Natan: „Geh zu meinem Knecht David, und sag zu ihm: So spricht der Herr:
Du willst mir ein Haus bauen, damit ich darin wohne? Ich habe dich von der Weide und von der Herde weggeholt, damit du Fürst über mein Volk Israel wirst, und ich bin überall mit dir gewesen, wohin du auch gegangen bist. Ich habe alle deine Feinde vor deinen Augen vernichtet, und ich will dir einen großen Namen machen, der dem Namen der Großen auf der Erde gleich ist. Ich will meinem Volk Israel einen Platz zuweisen und es einpflanzen, damit es an seinem Ort sicher wohnen kann und sich nicht mehr ängstigen muss und schlechte Menschen es nicht mehr unterdrücken wie früher und auch von dem Tag an, an dem ich Richter in meinem Volk Israel eingesetzt habe. Ich verschaffe dir Ruhe vor allen deinen Feinden. Nun verkündet dir der Herr, dass der Herr dir ein Haus bauen wird. Wenn deine Tage erfüllt sind und du dich zu deinen Vätern legst, werde ich deinen leiblichen Sohn als deinen Nachfolger einsetzen und seinem Königtum Bestand verleihen. Ich will für ihn Vater sein, und er wird für mich Sohn sein. Dein Haus und dein Königtum sollen durch mich auf ewig bestehen bleiben; dein Thron soll auf ewig Bestand haben.

  1. Lesung aus dem Brief des Apostels Paulus an die Römer. (Röm 16,25-27)
    Der Schlusslobpreis des Römerbriefes drückt die Freude am Geheimnis Gottes aus, zu dem uns in Jesus Christus ein Zugang erschlossen wurde. Wir können Gott nicht erkennen, aber er gibt sich uns zu erkennen in Jesus Christus:
    Ehre sei dem, der die Macht hat, euch Kraft zu geben – gemäß meinem Evangelium und der Botschaft von Jesus Christus, gemäß der Offenbarung jenes Geheimnisses, das seit ewigen Zeiten unausgesprochen war, jetzt aber nach dem Willen des ewigen Gottes offenbart und durch prophetische Schriften kundgemacht wurde, um alle Heiden zum Gehorsam des Glaubens zu führen. Ihm, dem einen, weisen Gott, sei Ehre durch Jesus Christus in alle Ewigkeit!

Evangelium nach Lukas (Lk 1,26-38)
Im Evangelium hören wir die Geburtsankündigung Jesu. Im Alten Testament spricht der Engel Gabriel große prophetische Verheißungen. Sie werden sich in Jesus erfüllen, den Maria gebären soll. Maria wird wie die alttestamentlichen Prophetenberufungen von Gott in Anspruch genommen. Sie sagt zu den Plänen Gottes Ja und stellt sich in seinen Dienst.
In jener Zeit wurde der Engel Gábriel von Gott in eine Stadt in Galiläa namens Nazaret zu einer Jungfrau gesandt. Sie war mit einem Mann namens Josef verlobt, der aus dem Haus David stammte. Der Name der Jungfrau war Maria. Der Engel trat bei ihr ein und sagte: „Sei gegrüßt, du Begnadete, der Herr ist mit dir.“ Sie erschrak über die Anrede und überlegte, was dieser Gruß zu bedeuten habe. Da sagte der Engel zu ihr: „Fürchte dich nicht, Maria; denn du hast bei Gott Gnade gefunden. Du wirst ein Kind empfangen, einen Sohn wirst du gebären: dem sollst du den Namen Jesus geben. Er wird groß sein und Sohn des Höchsten genannt werden. Gott, der Herr, wird ihm den Thron seines Vaters David geben. Er wird über das Haus Jakob in Ewigkeit herrschen und seine Herrschaft wird kein Ende haben. Maria sagte zu dem Engel: Wie soll das geschehen, da ich keinen Mann erkenne? Der Engel antwortete ihr: „Der Heilige Geist wird über dich kommen, und die Kraft des Höchsten wird dich überschatten. Deshalb wird auch das Kind heilig und Sohn Gottes genannt werden. Auch Elisabet, deine Verwandte, hat noch in ihrem Alter einen Sohn empfangen; obwohl sie als unfruchtbar galt, ist sie jetzt schon im sechsten Monat. Denn für Gott ist nichts unmöglich.“ Da sagte Maria: „Ich bin die Magd des Herrn; mir geschehe, wie du es gesagt hast.“ Danach verließ sie der Engel.

Die Lesungstexte schreiten in den Messen fort. In der Messe am Heiligen Abend steht noch die Erwartung im Vordergrund (Jes 62,1–5 EU; Apg 13,16–26 EU und Mt 1,1–25 EU). In der Christmette wird die Freude ausgedrückt (Jes 9,1–6 EU; Tit 2,11–14 EU und Lk 2,1–14 EU). Die Hirtenmesse am Morgen handelt von der Hoffnung auf Erlösung durch die Menschwerdung (Jes 62,11 f. EU, Tit 3,4–7 EU und Lk 2,15–20 EU). Das Hochamt bzw. die Tagesmesse hat Gottes Heilsplan zum Gegenstand, wie er im Prolog des Johannesevangeliums (Joh 1,1–18 EU) zum Ausdruck kommt; vorausgehende Lesungen sind Jes 52,7–10 EU und Hebr 1,16 EU.

Heilige Nacht, 24. Dezember 2017

21:00 Christmette, Abendgottesdienst. Der Abend ist seit alters her der Beginn des nächsten Tages, des Geburtstages von Jesus, dem Sohn Gottes.

  1. Lesung aus dem Buch Jesaja (Jesaja 9,1-6)
    Der Friedens- und Freiheitstraum des Propheten Jesaja hat ein ganzes Volk in der Dunkelheit von Unterdrückung und Unfrieden vor der Verzweiflung bewahrt. Dieser Traum kann auch uns in unserer friedlosen Zeit Mut und Hoffnung schenken:
    Das Volk, das im Dunkel lebt, sieht ein helles Licht; über denen, die im Land der Finsternis wohnen, strahlt ein Licht auf. Du erregst lauten Jubel und schenkst große Freude. Man freut sich in deiner Nähe, wie man sich freut bei der Ernte, wie man jubelt, wenn Beute verteilt wird. Denn wie am Tag von Midian zerbrichst du das drückende Joch, das Tragholz auf unserer Schulter und den Stock des Treibers. Jeder Stiefel, der dröhnend daherstampft, jeder Mantel, der mit Blut befleckt ist, wird verbrannt, wird ein Fraß des Feuers. Denn uns ist ein Kind geboren, ein Sohn ist uns geschenkt. Die Herrschaft liegt auf seiner Schulter; man nennt ihn: Wunderbarer Ratgeber, Starker Gott, Vater in Ewigkeit, Fürst des Friedens. Seine Herrschaft ist groß, und der Friede hat kein Ende. Auf dem Thron Davids herrscht er über sein Reich; er festigt und stützt es durch Recht und Gerechtigkeit, jetzt und für alle Zeiten. Der leidenschaftliche Eifer des Herrn der Heere wird das vollbringen.
  2. Lesung aus dem Brief des Apostels Paulus an Titus (Tit 2,11-14)
    Was Jesaja erhofft – das Ende von Unterdrückung und Unfrieden – wird nicht ohne uns Wirklichkeit. Die Gnade Gottes will uns bewegen, besonnen, gerecht und fromm zu leben. So ermahnt uns der Verfasser des Titusbriefes aus dem 2. Jahrhundert nach Christus:
    Denn die Gnade Gottes ist erschienen, um alle Menschen zu retten. Sie erzieht uns dazu, uns von der Gottlosigkeit und den irdischen Begierden loszusagen und besonnen, gerecht und fromm in dieser Welt zu leben, während wir auf die selige Erfüllung unserer Hoffnung warten: auf das Erscheinen der Herrlichkeit unseres großen Gottes und Retters Christus Jesus. Er hat sich für uns hingegeben, um uns von aller Schuld zu erlösen und sich ein reines Volk zu schaffen, das ihm als sein besonderes Eigentum gehört und voll Eifer danach strebt, das Gute zu tun.

Evangelium nach Lukas – Weihnachtsevangelium (Lk 2, 1-14) (siehe oben)
Im Sonntagsblatt stehen alle Lesungen. Über den Kalenderlink kommt man zu den anderen Tagen: http://www.sonntagsblatt.at/?m=315&date=2017-12-25
Im Katholischen Bibelwerk stehen die Lesungen mit den Erklärungen: https://www.bibelwerk.de/home/sonntagslesungen

Hochfest des Herrn, 25. Dezember 2017

 1. Lesung aus dem Buch Jesaja (Jes 52,7-10)
Das Volk Israel steht in Erwartung des erlösenden Tuns Gottes. Im Exil in Babylon kündigt es ihnen der Prophet Deuterojesaja an. In Jesus von Nazaret findet diese Erwartung für uns Christen Erfüllung jenseits aller politischen Anstrengungen:
Wie willkommen sind auf den Bergen die Schritte des Freudenboten, der Frieden ankündigt, der eine frohe Botschaft bringt und Rettung verheißt, der zu Zion sagt: Dein Gott ist König. Horch, deine Wächter erheben die Stimme, sie beginnen alle zu jubeln. Denn sie sehen mit eigenen Augen, wie der Herr nach Zion zurückkehrt. Brecht in Jubel aus, jauchzt alle zusammen, ihr Trümmer Jerusalems! Denn der Herr tröstet sein Volk, er erlöst Jerusalem. Der Herr macht seinen heiligen Arm frei vor den Augen aller Völker. Alle Enden der Erde sehen das Heil unseres Gottes.

  1. Lesung aus dem Hebräerbrief (Hebr 1,1-6)
    Der Verfasser legt das christliche Bekenntnis zu Jesus Christus neu. Bereits in den Anfangsworten des Briefes, die in die „Endzeit“ hineingesprochen werden, kommt Gottes unüberbietbare und abschließende Offenbarung durch den Sohn zum Ausdruck:
    Viele Male und auf vielerlei Weise hat Gott einst zu den Vätern gesprochen durch die Propheten; in dieser Endzeit aber hat er zu uns gesprochen durch den Sohn, den er zum Erben des Alls eingesetzt und durch den er auch die Welt erschaffen hat; er ist der Abglanz seiner Herrlichkeit und das Abbild seines Wesens; er trägt das All durch sein machtvolles Wort, hat die Reinigung von den Sünden bewirkt und sich dann zur Rechten der Majestät in der Höhe gesetzt; er ist um so viel erhabener geworden als die Engel, wie der Name, den er geerbt hat, ihren Namen überragt. Denn zu welchem Engel hat er jemals gesagt: Mein Sohn bist du, heute habe ich dich gezeugt, und weiter: Ich will für ihn Vater sein, und er wird für mich Sohn sein? Wenn er aber den Erstgeborenen wieder in die Welt einführt, sagt er: Alle Engel Gottes sollen sich vor ihm niederwerfen.

Aus dem heiligen Evangelium nach Johannes. Joh 1,1-18
„Das Wort ist Fleisch geworden“, der Sohn ist ein zerbrechlicher, sterblicher Mensch. In diesem Menschen spricht Gott sich selber aus. Licht, Leben, Herrlichkeit Gottes leuchten in ihm auf und geben Zeugnis von einem Gott, der das Leben des Menschen teilen und ihn zu höchster Würde erheben will, zur Gotteskindschaft. Mehr kann uns nicht mehr geschenkt werden:
Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott. Im Anfang war es bei Gott. Alles ist durch das Wort geworden, und ohne das Wort wurde nichts, was geworden ist. In ihm war das Leben, und das Leben war das Licht der Menschen. Und das Licht leuchtet in der Finsternis, und die Finsternis hat es nicht erfasst. Es trat ein Mensch auf, der von Gott gesandt war; sein Name war Johannes. Er kam als Zeuge, um Zeugnis abzulegen für das Licht, damit alle durch ihn zum Glauben kommen. Er war nicht selbst das Licht, er sollte nur Zeugnis ablegen für das Licht. Das wahre Licht, das jeden Menschen erleuchtet, kam in die Welt. Er war in der Welt, und die Welt ist durch ihn geworden, aber die Welt erkannte ihn nicht. Er kam in sein Eigentum, aber die Seinen nahmen ihn nicht auf. Allen aber, die ihn aufnahmen, gab er Macht, Kinder Gottes zu werden, allen, die an seinen Namen glauben, die nicht aus dem Blut, nicht aus dem Willen des Fleisches, nicht aus dem Willen des Mannes, sondern aus Gott geboren sind. Und das Wort ist Fleisch geworden und hat unter uns gewohnt, und wir haben seine Herrlichkeit gesehen, die Herrlichkeit des einzigen Sohnes vom Vater, voll Gnade und Wahrheit. Johannes legte Zeugnis für ihn ab und rief: Dieser war es, über den ich gesagt habe: Er, der nach mir kommt, ist mir voraus, weil er vor mir war. Aus seiner Fülle haben wir alle empfangen, Gnade über Gnade. Denn das Gesetz wurde durch Mose gegeben, die Gnade und die Wahrheit kamen durch Jesus Christus. Niemand hat Gott je gesehen. Der Einzige, der Gott ist und am Herzen des Vaters ruht, er hat Kunde gebracht.

Fest des heiligen Stephanus, 26.12.2017
Keine Heilige Messe im Sacré Coeur, Gottesdienste der Umgebung:  https://www.erzdioezese-wien.at/mobile/gottesdienste_search.siteswift?so=site_gottesdienstsuche_search&do=site_gottesdienstsuche_search&c=find&s=7088

1.Lesung aus der Apostelgeschichte (Apg 6,8-10; 7,54-60)
Wer die Weihnachtsbotschaft kennt und über die Geburtsnacht hinaus denkt, weiß, diese Nacht ist kein idyllisches Spiel, sondern todernster Wegbeginn eines Lebens, das zur Konsequenz des Kreuzes führt. Leben in der Nachfolge dieses Kindes führt zum Blutzeugnis – im Fall des Diakons Stephanus zum Blutzeugnis für das Bekenntnis: Christus sitzt zur Rechten Gottes!
In jenen Tagen, tat Stephanus, voll Gnade und Kraft, Wunder und große Zeichen unter dem Volk. Doch einige von der sogenannten Synagoge der Libertiner und Zyrenäer und Alexandriner und Leute aus Zilizien und der Provinz Asien erhoben sich, um mit Stephanus zu streiten; aber sie konnten der Weisheit und dem Geist, mit dem er sprach, nicht widerstehen. Als sie seine Rede hörten, waren sie aufs Äußerste über ihn empört und knirschten mit den Zähnen. Er aber, erfüllt vom Heiligen Geist, blickte zum Himmel empor, sah die Herrlichkeit Gottes und Jesus zur Rechten Gottes stehen und rief: Ich sehe den Himmel offen und den Menschensohn zur Rechten Gottes stehen. Da erhoben sie ein lautes Geschrei, hielten sich die Ohren zu, stürmten gemeinsam auf ihn los, trieben ihn zur Stadt hinaus und steinigten ihn. Die Zeugen legten ihre Kleider zu Füßen eines jungen Mannes nieder, der Saulus hieß. So steinigten sie Stephanus; er aber betete und rief: Herr Jesus, nimm meinen Geist auf! Dann sank er in die Knie und schrie laut: Herr, rechne ihnen diese Sünde nicht an!

Aus dem heiligen Evangelium nach Matthäus. (Mt 10,17-22)
Als Evangelium hören wir heute einen Ausschnitt der Aussendungsrede Jesu, nachdem er die Zwölf als seine Gesandten für Israel ausgewählt hat. Sie werden zu furchtlosem Bekenntnis trotz drohender Gewalttaten aufgefordert.
In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Nehmt euch vor den Menschen in Acht! Denn sie werden euch vor die Gerichte bringen und in ihren Synagogen auspeitschen. Ihr werdet um meinetwillen vor Statthalter und Könige geführt, damit ihr vor ihnen und den Heiden Zeugnis ablegt. Wenn man euch vor Gericht stellt, macht euch keine Sorgen, wie und was ihr reden sollt; denn es wird euch in jener Stunde eingegeben, was ihr sagen sollt. Nicht ihr werdet dann reden, sondern der Geist eures Vaters wird durch euch reden. Brüder werden einander dem Tod ausliefern und Väter ihre Kinder, und die Kinder werden sich gegen ihre Eltern auflehnen und sie in den Tod schicken. Und ihr werdet um meines Namens willen von allen gehasst werden; wer aber bis zum Ende standhaft bleibt, der wird gerettet.

Informationen
Tagesevangelium der Erzabtei St. Martin in Beuron
Evangelium Tag für Tag, für Handys gibt es davon eine APP (Evangelizo).
Die Gottesdienst-App „1000 Kirchen“ gibt es kostenlos in den App-Stores der Handys und Tablets. 1400 Kirchen in Wien, Weinviertel und Industrieviertel von NÖ mit ihren Gottesdiensten.
Die Bischöfe Österreichs laden ein, jeden Tag für einen Jugendlichen zu beten.
Lesungen und Evangelium des Sonntags und der Feiertage im Bibelwerk.

Liebe Grüße und für dich: Frohe Weihnacht!
Hannes Daxbacher
Sacré Coeur Cafétier und Ostiarius
Katholische Gottesdienstgemeinde Sacré Coeur, 3021 Pressbaum, Klostergasse 12, Österreich

Was ist, wenn ich sterbe? Am 32. Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr A

Ich hänge eine Lampe für meine Tochter auf

Ich hänge eine Lampe für meine Tochter auf

Es hat mich nachdenklich gemacht. Ich kochte gerade Pasta asciutta, als Saskia Jungnikl im Radio über den Tod sprach. Ihr Vater hat sich im Juli 2008 das Leben genommen.
In ihrem neuen Buch konfrontierte sie sich ein zweites Mal mit dem Tod. Es gab Anrufe und ich dachte mir, vielleicht sollte ich auch anrufen. Ich würde meinen Glauben schildern, warum ich nicht sterben will und dass ich auf ein Leben in der großen Herrlichkeit Gottes vertraue. Gott hat mir schon eine Wohnung eingerichtet. Dieser Glaube macht mich ruhig und ich kann gut schlafen. Ich habe doch nicht angerufen. Ich habe die Pasta asciutta fertiggemacht und den Paradeiser-Salat mit Zucker-Marinade versüßt. Fast ein Paradies-Salat. Die fünf klugen jungen Frauen nehmen Öl mit.

Hier kommt das Evangelium zum Sonntag: Ich bereite mich auf das Fest mit Jesus vor.
Jesus kritisierte die Menschen, die sich auf das Fest mit ihm und Gott-Vater nicht vorbereiten. Sie werden dann nicht eingelassen werden.

In jener Zeit erzählte Jesus seinen Jüngern folgendes Gleichnis: Mit dem Himmelreich wird es sein wie mit zehn Jungfrauen, die ihre Lampen nahmen und dem Bräutigam entgegengingen. Fünf von ihnen waren töricht und fünf waren klug. Die törichten nahmen ihre Lampen mit, aber kein Öl, die klugen aber nahmen außer den Lampen noch Öl in Krügen mit. Als nun der Bräutigam lange nicht kam, wurden sie alle müde und schliefen ein. Mitten in der Nacht aber hörte man plötzlich laute Rufe: Der Bräutigam kommt! Geht ihm entgegen! Da standen die Jungfrauen alle auf und machten ihre Lampen zurecht. Die törichten aber sagten zu den klugen: Gebt uns von eurem Öl, sonst gehen unsere Lampen aus. Die klugen erwiderten ihnen: Dann reicht es weder für uns noch für euch; geht doch zu den Händlern und kauft, was ihr braucht. Während sie noch unterwegs waren, um das Öl zu kaufen, kam der Bräutigam; die Jungfrauen, die bereit waren, gingen mit ihm in den Hochzeitssaal und die Tür wurde zugeschlossen. Später kamen auch die anderen Jungfrauen und riefen: Herr, Herr, mach uns auf! Er aber antwortete ihnen: Amen, ich sage euch: Ich kenne euch nicht. Seid also wachsam! Denn ihr wisst weder den Tag noch die Stunde. (Evangelium nach Matthäus 25, 1-13)

  1. Lesung aus Buch der Weisheit: Weisheit möchtest du mir schenken, Gott
    Gottes Weisheit befreit von Sorgen. Sie wird sehr gelobt.

Strahlend und unvergänglich ist die Weisheit; wer sie liebt, erblickt sie schnell, und wer sie sucht, findet sie. Denen, die nach ihr verlangen, gibt sie sich sogleich zu erkennen. Wer sie am frühen Morgen sucht, braucht keine Mühe, er findet sie vor seiner Türe sitzen. Über sie nachzusinnen ist vollkommene Klugheit; wer ihretwegen wacht, wird schnell von Sorge frei. Sie geht selbst umher, um die zu suchen, die ihrer würdig sind; freundlich erscheint sie ihnen auf allen Wegen und kommt jenen entgegen, die an sie denken. (Weisheit 6, 13-16)

  1. Lesung aus dem Brief des Apostel Paulus an die Thessalonicher: Ich werde dann für immer bei Jesus Christus sein.
    Paulus gibt hier eine Antwort auf die Frage, ob es die Toten nicht besser haben. Er sagt: Die Toten haben nichts voraus zu uns, die wir leben. Alle kommen zu Jesus Christus.

Wir wollen euch über die Verstorbenen nicht in Unkenntnis lassen, damit ihr nicht trauert wie die anderen, die keine Hoffnung haben. Wenn Jesus – und das ist unser Glaube – gestorben und auferstanden ist, dann wird Gott durch Jesus auch die Verstorbenen zusammen mit ihm zur Herrlichkeit führen. Denn dies sagen wir euch nach einem Wort des Herrn: Wir, die Lebenden, die noch übrig sind, wenn der Herr kommt, werden den Verstorbenen nichts voraushaben. Denn der Herr selbst wird vom Himmel herabkommen, wenn der Befehl ergeht, der Erzengel ruft und die Posaune Gottes erschallt. Zuerst werden die in Christus Verstorbenen auferstehen; dann werden wir, die Lebenden, die noch übrig sind, zugleich mit ihnen auf den Wolken in die Luft entrückt, dem Herrn entgegen. Dann werden wir immer beim Herrn sein. Tröstet also einander mit diesen Worten! (1Thessalonicher 4,13-18)

Wir laden ein:
32. Sonntag im Jahreskreis, 12. November 2017
, 9:00 Gottesdienst +SC Kaffee im Barat-Saal, Lesejahr A

33. Sonntag im Jahreskreis, 19. November 2017, 9:00 Gottesdienst +SC Kaffee im Barat-Saal, Lesejahr A

Informationen:

Liebe Grüße und für dich: Gottes großen Segen!
Hannes Daxbacher
Sacré Coeur Cafétier und Ostiarius
Katholische Gottesdienstgemeinde Sacré Coeur, 3021 Pressbaum, Klostergasse 12, Österreich

Marcel Hirscher und Lewis Hamilton. Am 31. Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr A

Ich gratuliere!!!! Marcel Hirscher und Anna Gasser sind Sportler des Jahres 2017 geworden. Marcel ist zum dritten Mal in Serie Österreichs „Sportler des Jahres“.
David Alaba, der in Jesus seine Stärke sieht, wurde zweimal Sportler des Jahres. Bei den Damen ging die Auszeichnung mit Anna Gasser erstmals an eine Snowboarderin: „Ich glaube an Gott, weil ich glaube an eine höhere Macht.“ Als „Mannschaft des Jahres“ wurde das Frauen-Fußball-Nationalteam geehrt.

Lewis Hamilton: Ich danke Gott!

Lewis Hamilton: Ich danke Gott!

Mein Sohn machte mich darauf aufmerksam, dass der Weltmeister in der Formel 1 Lewis Hamilton Katholik ist und sich nach dem Sieg in Mexiko bei Gott überschwänglich bedankte: „Ich danke Gott, meiner Familie und meinem Team. Gott segne euch alle!“
Vor kurzem sagte er in einem Interview: „Das Wichtigste in meinem Leben ist das Gebet zu Gott. Ich versuche möglichst oft zu beten, nicht nur dann, wenn es mir schlecht geht. Wenn ich einen guten Tag habe, danke ich Gott dafür.“
Wenn er etwas mit den Paradise-Papers zu tun hat, muss er das ändern

Hier kommt das Evangelium zum Sonntag: Der Größte von euch soll euer Diener sein.
Jesus kritisierte die Handlungen der Schriftgelehrten und Pharisäer, setzte sie aber nicht als Personen herab. Sie lassen sich groß ehren und wollen Titel und Ehrenplätze und überfordern mit ihren Gesetzen das Volk:
In jener Zeit wandte sich Jesus an das Volk und an seine Jünger und sagte: Die Schriftgelehrten und die Pharisäer haben sich auf den Stuhl des Mose gesetzt. Tut und befolgt also alles, was sie euch sagen, aber richtet euch nicht nach dem, was sie tun; denn sie reden nur, tun selbst aber nicht, was sie sagen. Sie schnüren schwere Lasten zusammen und legen sie den Menschen auf die Schultern, wollen selber aber keinen Finger rühren, um die Lasten zu tragen. Alles, was sie tun, tun sie nur, damit die Menschen es sehen: Sie machen ihre Gebetsriemen breit und die Quasten an ihren Gewändern lang, bei jedem Festmahl möchten sie den Ehrenplatz und in der Synagoge die vordersten Sitze haben, und auf den Straßen und Plätzen lassen sie sich gern grüßen und von den Leuten Rabbi (Meister) nennen. Ihr aber sollt euch nicht Rabbi nennen lassen; denn nur einer ist euer Meister, ihr alle aber seid Brüder. Auch sollt ihr niemand auf Erden euren Vater nennen; denn nur einer ist euer Vater, der im Himmel. Auch sollt ihr euch nicht Lehrer nennen lassen; denn nur einer ist euer Lehrer, Christus. Der Größte von euch soll euer Diener sein. Denn wer sich selbst erhöht, wird erniedrigt, und wer sich selbst erniedrigt, wird erhöht werden. (Evangelium nach Matthäus 23, 1-12)

  1. Lesung aus Buch Maleachi: Schaut bei der Belehrung wem ihr das sagt!
    Gott kritisiert die Priester, weil sie nicht mit dem Herzen bei Gott sind:
    Ein großer König bin ich, spricht der Herr der Heere, und mein Name ist bei den Völkern gefürchtet. Jetzt ergeht über euch dieser Beschluss, ihr Priester: Wenn ihr nicht hört und nicht von Herzen darauf bedacht seid, meinen Namen in Ehren zu halten spricht der Herr der Heere -, dann schleudere ich meinen Fluch gegen euch. Ihr seid abgewichen vom Weg und habt viele zu Fall gebracht durch eure Belehrung; ihr habt den Bund Levis zunichte gemacht, spricht der Herr der Heere. Darum mache ich euch verächtlich und erniedrige euch vor dem ganzen Volk, weil ihr euch nicht an meine Wege haltet und auf die Person seht bei der Belehrung. Haben wir nicht alle denselben Vater? Hat nicht der eine Gott uns alle erschaffen? Warum handeln wir dann treulos, einer gegen den andern, und entweihen den Bund unserer Väter? (Maleachi 1,14b-2,2b.8-10)
  1. Lesung aus dem Brief des Apostel Paulus an die Thessalonicher: Ich habe gearbeitet.
    Paulus lobte die Thessalonicher, dass sie die gute Nachricht nicht als Menschenwort, sondern als Gotteswort angenommen haben:
    Wir sind euch freundlich begegnet: Wie eine Mutter für ihre Kinder sorgt, so waren wir euch zugetan und wollten euch nicht nur am Evangelium Gottes teilhaben lassen, sondern auch an unserem eigenen Leben; denn ihr wart uns sehr lieb geworden. Ihr erinnert euch, Brüder und Schwestern, wie wir uns gemüht und geplagt haben. Bei Tag und Nacht haben wir gearbeitet, um keinem von euch zur Last zu fallen, und haben euch so das Evangelium Gottes verkündet. Darum danken wir Gott unablässig dafür, dass ihr das Wort Gottes, das ihr durch unsere Verkündigung empfangen habt, nicht als Menschenwort, sondern – was es in Wahrheit ist – als Gottes Wort angenommen habt; und jetzt ist es in euch, den Gläubigen, wirksam. (1Thessalonicher 2,7b-9.13)

Wir laden ein:
31.
Sonntag im Jahreskreis, 5. November 2017, 9:00 Gottesdienst +SC Kaffee im Barat-Saal, Lesejahr A
32. Sonntag im Jahreskreis, 12. November 2017, 9:00 Gottesdienst +SC Kaffee im Barat-Saal, Lesejahr A

Informationen:

Liebe Grüße und für dich: Gottes großen Segen!
Hannes Daxbacher
Sacré Coeur Cafétier und Ostiarius
Katholische Gottesdienstgemeinde Sacré Coeur, 3021 Pressbaum, Klostergasse 12, Österreich

Ich liebe dich und du kannst es! Am 29. Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr A

Sebastian Kurz und Christian Kern sind wie alle von Gott berufen an einer liebevollen Kultur zu bauen

Sebastian Kurz und Christian Kern sind wie alle von Gott berufen an einer liebevollen Kultur zu bauen.

Gott arbeitet im Hintergrund an der Welt und an uns. Diese Erfahrung habe ich heute gemacht. Ich wollte etwas zur Trennung von Politik und Religion schreiben. Aber als ich heute in der Früh mein Herz Gott öffnete, bekam ich eine bessere Idee: Wir sind doch alle von Gott berufen, auch die Politikerinnen und Politiker. Gott ist der beste Politikberater für Putin, Merkel, Trump, Kurz, Kern und Strache, wenn sie ihr Herz für ihn öffnen. Jesus sagt zu den Pharisäern: „Gebt dem Kaiser was des Kaisers ist und Gott, was Gottes ist“. Die Pharisäer sollen ihr Herz nicht dem Kaiser, sondern Gott geben. Sie sollen in der Stille für Gott „da sein“. Und der Missionssonntag erinnert an Gottes Zusage an jeden Menschen: Ich liebe dich, du kannst es! Er ermächtigt alle Menschen, in Freiheit eine Kultur der Liebe mit ihm aufzubauen.

Hier kommt das Evangelium zum Sonntag: Unruhig ist mein Herz. Wem soll ich es schenken?
Die Pharisäer wollen alle Gebote einhalten, auch das Gebot, nichts Unreines anzufassen. Die Münze, ein Denar, war aber unrein. Trotzdem hielten sie ihn in der Hand. Jesus machte sie auf diese Heuchlerei aufmerksam. Es geht um ihr Herz

In jener Zeit kamen die Pharisäer zusammen und beschlossen, Jesus mit einer Frage eine Falle zu stellen. Sie veranlassten ihre Jünger, zusammen mit den Anhängern des Herodes zu ihm zu gehen und zu sagen: Meister, wir wissen, dass du immer die Wahrheit sagst und wirklich den Weg Gottes lehrst, ohne auf jemand Rücksicht zu nehmen; denn du siehst nicht auf die Person. Sag uns also: Ist es nach deiner Meinung erlaubt, dem Kaiser Steuer zu zahlen, oder nicht? Jesus aber erkannte ihre böse Absicht und sagte: Ihr Heuchler, warum stellt ihr mir eine Falle? Zeigt mir die Münze, mit der ihr eure Steuern bezahlt! Da hielten sie ihm einen Denar hin. Er fragte sie: Wessen Bild und Aufschrift ist das? Sie antworteten: Des Kaisers. Darauf sagte er zu ihnen: So gebt dem Kaiser, was dem Kaiser gehört, und Gott, was Gott gehört! Als sie das hörten, waren sie sehr überrascht, wandten sich um und gingen weg. (Evangelium nach Matthäus 22, 15-21)

  1. Lesung aus Buch Jesaja: Ich juble, weil Gott uns befreit.
    Ein von Gott beauftragter Schüler von Jesaja schreibt den folgenden Text. Gott beruft einen nichtjüdischen Herrscher, der das Volk Gottes in die Freiheit entlässt. Das zeigt, dass Gott der Gott aller Völker ist.

So spricht der Herr zu Kyrus, seinem Gesalbten, den er an der rechten Hand gefasst hat, um ihm die Völker zu unterwerfen, um die Könige zu entwaffnen, um ihm die Türen zu öffnen und kein Tor verschlossen zu halten: Um meines Knechtes Jakob willen, um Israels, meines Erwählten, willen habe ich dich bei deinem Namen gerufen; ich habe dir einen Ehrennamen gegeben, ohne dass du mich kanntest. Ich bin der Herr und sonst niemand; außer mir gibt es keinen Gott. Ich habe dir den Gürtel angelegt ohne dass du mich kanntest, damit man vom Aufgang der Sonne bis zu ihrem Untergang erkennt, dass es außer mir keinen Gott gibt. Ich bin der Herr und sonst niemand. (Jesaja 25, 1.4-6)

  1. Lesung aus dem Brief des Apostel Paulus an die Philipper: Gott gibt uns Macht und Geist.
    Paulus macht die Erfahrung: Die Christinnen und Christen werden vom Heiligen Geist ermächtigt. Die Macht bei Gott kommt von Machen.

Paulus, Silvanus und Timotheus an die Gemeinde von Thessalonich, die in Gott, dem Vater, und in Jesus Christus, dem Herrn, ist: Gnade sei mit euch und Friede. Wir danken Gott für euch alle, sooft wir in unseren Gebeten an euch denken; unablässig erinnern wir uns vor Gott, unserem Vater, an das Werk eures Glaubens, an die Opferbereitschaft eurer Liebe und an die Standhaftigkeit eurer Hoffnung auf Jesus Christus, unseren Herrn. Wir wissen, von Gott geliebte Schwestern und Brüder, dass ihr erwählt seid. Denn wir haben euch das Evangelium nicht nur mit Worten verkündet, sondern auch mit Macht und mit dem Heiligen Geist und mit voller Gewissheit. (1Thessalonicher 1,1-5b)

Wir laden ein:

29. Sonntag im Jahreskreis, 22.Oktober 2017, 9:00 Gottesdienst +SC Kaffee im Barat-Saal, Lesejahr A. Wolfgang Aumann schreibt dazu:
Liebe Sängerinnen & Sänger, liebe Musikerinnen & Musiker, am 22.Oktober ist der „WELTMISSIONSSONNTAG“. Ich möchte diese Hl. Messe im SC wieder festlich gestalten. Deshalb meine Einladung: Wer gerne mit da bei sein kann und möchte- herzlich willkommen. Wie immer: Probe: 8, 15 Uhr beim Klavier. Liebe herbstliche Grüße, Wolfgang
30. Sonntag im Jahreskreis, 29. Oktober 2017, 9:00 Gottesdienst +SC Kaffee im Barat-Saal, Lesejahr A

Informationen:

Liebe Grüße und für dich: Gottes unbegrenzte Liebe!
Hannes Daxbacher
Sacré Coeur Cafétier und Ostiarius
Katholische Gottesdienstgemeinde Sacré Coeur, 3021 Pressbaum, Klostergasse 12, Österreich

Ups, er kommt auf mich zu! – Am 28. Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr A

Gott lädt zum Fest der Freude

Gott lädt zum Fest der Freude

Die Hochzeitsgeschichte war ein guter Impuls, über uns und Gott nachzudenken. Dieses ganz spezielle Gleichnis haben wir in unserer Bibelrunde in unseren Herzen bedacht. Es handelt von einem zornigen König. Oft wird in einem Gleichnis Gott mit dem König gleichgestellt. In meinem Herzen ist Gott hingegen ein anderer König als der in dieser Geschichte. Dieser König wird zornig, weil die geladenen Gäste zum Hochzeitsfest seines Sohnes nicht kommen und seine Diener ermorden. Das ist verständlich. Aber dass er eine militärische Strafexpedition ausrüstet und die Mörder umbringen lässt, steht im krassen Gegensatz zu meinem Glauben. Er legt die Städte noch dazu mit seinem Heer in Schutt und Asche. Dies ist wohl ein typisches Verhalten für einen orientalischen Herrscher, aber nicht für den liebevollen Urgrund des Universums, der sich in Jesus, dem Heiland der Welt gezeigt hat. Der Urgrund des Universums würde die Entscheidung der geladenen Gäste hinnehmen und sein Zorn wäre der Rückzug von ihnen. Sie wären dann von allen guten Geistern verlassen. Er würde ihnen vielleicht den Segen verweigern und sie würden ohne die Orientierung auf die Herrlichkeit im Kreis gehen.

Hier kommt das Evangelium zum Sonntag: Gott lädt mich zur Hochzeit seines Sohnes ein.

Wiener Stephansdom 1945 in Flammen

Wiener Stephansdom 1945 in Flammen

Jerusalem wurde von Titus in Schutt und Asche gelegt. Die Matthäusgemeinde erinnert an das Jesus-Gleichnis, das in den Auswirkungen wie die Zerstörung Jerusalems 70 nach Christus war:

In jener Zeit erzählte Jesus den Hohenpriestern und den Ältesten des Volkes folgendes Gleichnis: Mit dem Himmelreich ist es wie mit einem König, der die Hochzeit seines Sohnes vorbereitete. Er schickte seine Diener, um die eingeladenen Gäste zur Hochzeit rufen zu lassen. Sie aber wollten nicht kommen. Da schickte er noch einmal Diener und trug ihnen auf: Sagt den Eingeladenen: Mein Mahl ist fertig, die Ochsen und das Mastvieh sind geschlachtet, alles ist bereit. Kommt zur Hochzeit! Sie aber kümmerten sich nicht darum, sondern der eine ging auf seinen Acker, der andere in seinen Laden, wieder andere fielen über seine Diener her, misshandelten sie und brachten sie um. Da wurde der König zornig; er schickte sein Heer, ließ die Mörder töten und ihre Stadt in Schutt und Asche legen. Dann sagte er zu seinen Dienern: Das Hochzeitsmahl ist vorbereitet, aber die Gäste waren es nicht wert (eingeladen zu werden). Geht also hinaus auf die Straßen und ladet alle, die ihr trefft, zur Hochzeit ein. Die Diener gingen auf die Straßen hinaus und holten alle zusammen, die sie trafen, Böse und Gute, und der Festsaal füllte sich mit Gästen.

Ein Mann konnte es nicht erklären warum er kein Hochzeitsgewand, ein Symbol für den Glauben, hatte. Den Glauben oder den Nichtglauben muss ich begründen können. Sonst bin ich in der äußersten Finsternis:

Als sie sich gesetzt hatten und der König eintrat, um sich die Gäste anzusehen, bemerkte er unter ihnen einen Mann, der kein Hochzeitsgewand anhatte. Er sagte zu ihm: Mein Freund, wie konntest du hier ohne Hochzeitsgewand erscheinen? Darauf wusste der Mann nichts zu sagen. Da befahl der König seinen Dienern: Bindet ihm Hände und Füße und werft ihn hinaus in die äußerste Finsternis! Dort wird er heulen und mit den Zähnen knirschen.

Gerufen sind wir alle von Gott. Aber wir wählen uns selber aus. Einige mit Gott, einige ohne ihn:

Denn viele sind gerufen, aber nur wenige auserwählt. (Evangelium nach Matthäus 22, 1-44)

  1. Lesung aus Buch Jesaja: Ich juble, weil Gott mich tröstet.
    Die von Gott beauftragten Schüler von Jesaja schreiben den folgenden Text. Gott lädt zu seinem großartigen Fest alle Völker der Erde auf dem Berg von Jerusalem ein. Er befreit alle vom Tod und Verderben und tröstet alle Traurigen. Die Völker jubeln:
Erneuerung in Österreich feierte ein Fest mit Gott am Berg

Charismatische Erneuerung in Österreich feierte ein Fest mit Gott am Berg

Der Herr der Heere wird auf diesem Berg für alle Völker ein Festmahl geben mit den feinsten Speisen, ein Gelage mit erlesenen Weinen, mit den besten und feinsten Speisen, mit besten, erlesenen Weinen. Er zerreißt auf diesem Berg die Hülle, die alle Nationen verhüllt, und die Decke, die alle Völker bedeckt. Er beseitigt den Tod für immer. Gott, der Herr, wischt die Tränen ab von jedem Gesicht. Auf der ganzen Erde nimmt er von seinem Volk die Schande hinweg. Ja, der Herr hat gesprochen. An jenem Tag wird man sagen: Seht, das ist unser Gott, auf ihn haben wir unsere Hoffnung gesetzt, er wird uns retten. Das ist der Herr, auf ihn setzen wir unsere Hoffnung. Wir wollen jubeln und uns freuen über seine rettende Tat. Ja, die Hand des Herrn ruht auf diesem Berg. (Jesaja 25, 6-10a)

  1. Lesung aus dem Brief des Apostel Paulus an die Philipper: Alles kann ich durch ihn.
    Paulus macht die Erfahrung: Wer die Höhen und Tiefen des Lebens kennen gelernt hat, kann zur Gelassenheit finden. Wer sich an Jesus Christus bindet, wird frei und dankbar:

Ich weiß Entbehrungen zu ertragen, ich kann im Überfluss leben. In jedes und alles bin ich eingeweiht: in Satt Sein und Hungern, Überfluss und Entbehrung. Alles vermag ich durch ihn, der mir Kraft gibt. Trotzdem habt ihr recht daran getan, an meiner Bedrängnis teilzunehmen. Mein Gott aber wird euch durch Christus Jesus alles, was ihr nötig habt, aus dem Reichtum seiner Herrlichkeit schenken. Unserem Gott und Vater sei die Ehre in alle Ewigkeit! Amen. (Philipper 4, 12-14.19-20)

Wir laden ein:
27.
Sonntag im Jahreskreis, 15. Oktober 2017, 9:00 Gottesdienst +SC Kaffee im Barat-Saal, Lesejahr A

28. Sonntag im Jahreskreis, 22.Oktober 2017, 9:00 Gottesdienst +SC Kaffee im Barat-Saal, Lesejahr A. Wolfgang Aumann schreibt dazu: Liebe Sängerinnen & Sänger, liebe Musikerinnen & Musiker, am 22.Oktober ist der „WELTMISSIONSSONNTAG“. Ich möchte diese Hl. Messe im SC wieder festlich gestalten. Deshalb meine Einladung: Wer gerne mit da bei sein kann und möchte- herzlich willkommen. Wie immer: Probe: 8, 15 Uhr beim Klavier. Liebe herbstliche Grüße, Wolfgang

Informationen:
Die Gottesdienst-App „1000 Kirchen“ gibt es kostenlos in den App-Stores der Handys und Tablets. 1400 Kirchen in Wien, Weinviertel und Industrieviertel von NÖ mit ihren Gottesdiensten.

Die Charismatische Erneuerung lässt sich auf den Heiligen Geist ein

Liebe Grüße und für dich: Gottes unbegrenzte Liebe!
Hannes Daxbacher
Sacré Coeur Cafétier und Ostiarius
Katholische Gottesdienstgemeinde Sacré Coeur, 3021 Pressbaum, Klostergasse 12, Österreich

Er liebt mich wie seinen Weinberg Am 27. Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr A

Ich werde oft gefragt: Warum liebst du die Krimis? Nun, einerseits bin ich neugierig, wer der Mörder ist und andererseits will ich die Aufdeckung der Wahrheit erleben. Jeder Mord beginnt meist mit einer Lüge. Ich bin nicht der Meinung von George Orwell, der schrieb: Politische Sprache ist dazu geschaffen, Lügen wahrhaft und Mord respektabel klingen zu lassen. Aber er sah den Zusammenhang zwischen Lüge und Mord genauso deutlich wie Jesus. Den Gegner mit Schmutz zu bewerfen bedeutet, ihn zu töten. Wenn Politikberater wie Silberstein den Politikern wie Kurz, Strache oder Kern etwas Übles andichten, ist es zum Mord nicht weit. Hasspostings sind Vorstufen der Briefbomben. Auch Jugendliche, die zum IS gehen, glauben der Lüge, dass sie als Mörder in den Himmel kommen.
Der Sohn Gottes spricht klare Worte: Ihr habt gehört, dass zu den Alten gesagt worden ist: Du sollst nicht töten; wer aber jemand tötet, soll dem Gericht verfallen sein. Ich aber sage euch: Jeder, der seinem Bruder auch nur zürnt, soll dem Gericht verfallen sein; und wer zu seinem Bruder sagt: Du Nichtswürdiger!, soll dem Spruch des Hohen Rates verfallen sein; wer aber zu ihm sagt: Du Idiot!, soll dem Feuer der Hölle verfallen sein (Mt 5,22). „Du Nichtswürdiger“ ist eine Lüge. Jeder ist ein Kind Gottes. Durch die Lüge kann man diesen Beschimpften aus der Gemeinschaft ausstoßen und ermorden.
Damit die Pächter einen Weinberg erben sagen sie: Wenn der Sohn tot ist, werden wir den Weinberg erben. Da lügen sie sich in die eigene Tasche. Der Vater kommt und vertreibt die Pächter:

Hier kommt das Evangelium zum Sonntag: Gott liebt mich wie seinen Weinberg.
Die Matthäusgemeinde erzählt das Jesus-Gleichnis: Er wird als Sohn Gottes von Menschen, die die Wahrheit nicht kennen wollen, umgebracht:
In jener Zeit sprach Jesus zu den Hohenpriestern und den Ältesten des Volkes: Hört noch ein anderes Gleichnis: Es war ein Gutsbesitzer, der legte einen Weinberg an, zog ringsherum einen Zaun, hob eine Kelter aus und baute einen Turm. Dann verpachtete er den Weinberg an Winzer und reiste in ein anderes Land. Als nun die Erntezeit kam, schickte er seine Knechte zu den Winzern, um seinen Anteil an den Früchten holen zu lassen. Die Winzer aber packten seine Knechte; den einen prügelten sie, den andern brachten sie um, einen dritten steinigten sie. Darauf schickte er andere Knechte, mehr als das erste Mal; mit ihnen machten sie es genauso. Zuletzt sandte er seinen Sohn zu ihnen; denn er dachte: Vor meinem Sohn werden sie Achtung haben. Als die Winzer den Sohn sahen, sagten sie zueinander: Das ist der Erbe. Auf, wir wollen ihn töten, damit wir seinen Besitz erben. Und sie packten ihn, warfen ihn aus dem Weinberg hinaus und brachten ihn um. Wenn nun der Besitzer des Weinbergs kommt: Was wird er mit solchen Winzern tun? Sie sagten zu ihm: Er wird diesen bösen Menschen ein böses Ende bereiten und den Weinberg an andere Winzer verpachten, die ihm die Früchte abliefern, wenn es Zeit dafür ist. Und Jesus sagte zu ihnen: Habt ihr nie in der Schrift gelesen: Der Stein, den die Bauleute verworfen haben, er ist zum Eckstein geworden; das hat der Herr vollbracht, vor unseren Augen geschah dieses Wunder? Und wer auf diesen Stein fällt, der wird zerschellen; auf wen der Stein aber fällt, den wird er zermalmen. Darum sage ich euch: Das Reich Gottes wird euch weggenommen und einem Volk gegeben werden, das die erwarteten Früchte bringt. (Evangelium nach Matthäus 21, 33-44)

  1. Lesung aus Buch Jesaja: Gott, verlass mich nicht, auch wenn ich nur saure Früchte bringe.
    Gott liebt den Weinberg. Er ist das Symbol für sein Volk, das er liebt. Aber es bringt nur saure Früchte hervor. Da schützt er sein Volk nicht mehr und zieht sich zurück.

Ich will ein Lied singen von meinem geliebten Freund, ein Lied vom Weinberg meines Liebsten. Mein Freund hatte einen Weinberg auf einer fruchtbaren Höhe. Er grub ihn um und entfernte die Steine und bepflanzte ihn mit den edelsten Reben. Er baute mitten darin einen Turm und hieb eine Kelter darin aus. Dann hoffte er, dass der Weinberg süße Trauben brächte, doch er brachte nur saure Beeren. Nun sprecht das Urteil, Jerusalems Bürger und ihr Männer von Juda, im Streit zwischen mir und dem Weinberg! Was konnte ich noch für meinen Weinberg tun, das ich nicht für ihn tat? Warum hoffte ich denn auf süße Trauben? Warum brachte er nur saure Beeren? Jetzt aber will ich euch kundtun, was ich mit meinem Weinberg mache: Ich entferne seine schützende Hecke; so wird er zur Weide. Seine Mauer reiße ich ein; dann wird er zertrampelt. Zu Ödland will ich ihn machen. Man soll seine Reben nicht schneiden und soll ihn nicht hacken; Dornen und Disteln werden dort wuchern. Ich verbiete den Wolken, ihm Regen zu spenden. Ja, der Weinberg des Herrn der Heere ist das Haus Israel und die Männer von Juda sind die Reben, die er zu seiner Freude gepflanzt hat. Er hoffte auf Rechtsspruch – doch siehe da: Rechtsbruch, und auf Gerechtigkeit – doch siehe da: Der Rechtlose schreit. (Jesaja 5,1-7)

  1. Lesung aus dem Brief des Apostel Paulus an die Philipper: Ich kann Gott bitten und danken.
    Paulus legt den Philippern das Gebet zu Gott ans Herz und verspricht ihnen den Frieden Gottes, den Gott jenen schenkt, die liebevoll und gut handeln.

Sorgt euch um nichts, sondern bringt in jeder Lage betend und flehend eure Bitten mit Dank vor Gott! Und der Friede Gottes, der alles Verstehen übersteigt, wird eure Herzen und eure Gedanken in der Gemeinschaft mit Christus Jesus bewahren. Schließlich, Brüder und Schwestern: Was immer wahrhaft, edel, recht, was lauter, liebenswert, ansprechend ist, was Tugend heißt und lobenswert ist, darauf seid bedacht! Was ihr gelernt und angenommen, gehört und an mir gesehen habt, das tut! Und der Gott des Friedens wird mit euch sein. (Philipper 4, 6-9)

Wir laden ein:

  1. Sonntag im Jahreskreis, 8.Oktober 2017, 9:00 Gottesdienst +SC Kaffee im Barat-Saal, Lesejahr A
  2. Sonntag im Jahreskreis, 15. Oktober 2017, 9:00 Gottesdienst +SC Kaffee im Barat-Saal, Lesejahr A

Informationen:

 

Liebe Grüße und für dich: Gottes unbegrenzte Liebe!
Hannes Daxbacher

Sacré Coeur Cafétier und Ostiarius

Katholische Gottesdienstgemeinde Sacré Coeur, 3021 Pressbaum, Klostergasse 12, Österreich