Der Auferstandene stärkt uns – am zweiten Sonntag der Osterzeit, Lesejahr B

Verbunden mit dem Heiligen GeistIch erlebe Mitchristen, die traurig sind, dass der Glaube in Europa immer weniger wird. Ich habe mich davon auch einige Tage anstecken lassen. Heute in der Früh kam mir der Gedanke, dass Gott in unser Leben eingreift. Er handelt so, wie sein Sohn die ängstlichen Jünger sandte und ihnen den Heiligen Geist brachte. Das heißt: Gott handelt. Nicht ich muss alles tun. Gott schafft mehr.
Ich habe jetzt den Eindruck, dass mich Christus die letzten Tage führte. Gestern rief ein Freund an und fragte, ob ich mich bei einem Türschloss auskenne. Ich packte Werkzeug ein und fuhr zu ihm. Im Nachhinein weiß ich, dass mich Christus zu ihm führte.
Nicht nur das. Er führte mich auch zu meinem Bruder ins Krankenhaus, er beschenkte mich mit einem Anruf einer Bekannten aus Klosterneuburg, er führte mich in das Konzert meines Sohnes, er beschenkte mich mit dem Kommen eines Freundes, der eine gute Stimmung mitbrachte.
Christus beschenkte mich auch mit den Gesprächen beim Sacré-Coeur-Kaffee. Ich staunte, als ich erfuhr, dass einer einen riesigen Festbraten für seine große Familie und eine moslemische Familie kochte. Ähnliches erlebte ich, als wir zu Ostern Freunde und Kinder einluden. Es war ein Geschenk, als 14 Leute kamen und die Gespräche sich an den Tischen um Gott und die Welt drehten. Das erinnert mich an Kardinal Lustiger von Paris, der sagte: Die Zukunft des Christentums liegt noch vor uns!

Wir laden ein:
2. Sonntag der Osterzeit
, 8. April 2018, 9:00 Gottesdienst + Sacré Coeur Kaffee im Barat-Saal.
Die Verkündigung des Herrn wird normalerweise am 25. März gefeiert, 9 Monate vor Weihnachten. Aber dieses Jahr fiel der 25. März auf den Palmsonntag. Deswegen wird die Zeugung Jesu am Montag, 9. April gefeiert.
3. Sonntag der Osterzeit, 15. April 2018, 9:00 Gottesdienst + Sacré Coeur Kaffee im Barat-Saal.

Hier kommt die gute Nachricht: Jesus haucht uns mit dem kreativen Heiligen Geist an.
Ich stelle mir vor, wie in unsere Sonntagsgemeinde Jesus in unsere Mitte tritt und zu uns sagt: „Der Friede sei mit euch! Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch.“ Dann haucht er uns an und sagt: „Empfangt den Heiligen Geist!“ „Zeigt allen den neuen Weg!“
Am Abend dieses ersten Tages der Woche, als die Jünger aus Furcht vor den Juden die Türen verschlossen hatten, kam Jesus, trat in ihre Mitte und sagte zu ihnen: Friede sei mit euch! Nach diesen Worten zeigte er ihnen seine Hände und seine Seite. Da freuten sich die Jünger, dass sie den Herrn sahen. Jesus sagte noch einmal zu ihnen: Friede sei mit euch! Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch. Nachdem er das gesagt hatte, hauchte er sie an und sprach zu ihnen: Empfangt den Heiligen Geist! Wem ihr die Sünden vergebt, dem sind sie vergeben; wem ihr die Vergebung verweigert, dem ist sie verweigert. Thomas, genannt Didymus, Zwilling, einer der Zwölf, war nicht bei ihnen, als Jesus kam. Die anderen Jünger sagten zu ihm: Wir haben den Herrn gesehen. Er entgegnete ihnen: Wenn ich nicht die Male der Nägel an seinen Händen sehe und wenn ich meinen Finger nicht in die Male der Nägel und meine Hand nicht in seine Seite lege, glaube ich nicht. Acht Tage darauf waren seine Jünger wieder versammelt und Thomas war dabei. Die Türen waren verschlossen. Da kam Jesus, trat in ihre Mitte und sagte: Friede sei mit euch! Dann sagte er zu Thomas: Streck deinen Finger aus – hier sind meine Hände! Streck deine Hand aus und leg sie in meine Seite und sei nicht ungläubig, sondern gläubig! Thomas antwortete ihm: Mein Herr und mein Gott! Jesus sagte zu ihm: Weil du mich gesehen hast, glaubst du. Selig sind, die nicht sehen und doch glauben. Noch viele andere Zeichen, die in diesem Buch nicht aufgeschrieben sind, hat Jesus vor den Augen seiner Jünger getan. Diese aber sind aufgeschrieben, damit ihr glaubt, dass Jesus der Messias ist, der Sohn Gottes, und damit ihr durch den Glauben das Leben habt in seinem Namen. (Evangelium nach Johannes 20, 19-31)

Die erste Lesung nach der Apostelgeschichte: Es gab keinen, der Not litt
Diese Stelle wird immer als urchristliches Gemeinschaftsideal vorgestellt. Die Geschichten danach erzählen vom Versagen. Der Vers davor schildert ihre Gottesliebe: Als sie beteten, bebte der Boden.
Die Gemeinde der Gläubigen war ein Herz und eine Seele. Keiner nannte etwas von dem, was er hatte, sein Eigentum, sondern sie hatten alles gemeinsam. Mit großer Kraft legten die Apostel Zeugnis ab von der Auferstehung Jesu, des Herrn, und reiche Gnade ruhte auf ihnen allen. Es gab auch keinen unter ihnen, der Not litt. Denn alle, die Grundstücke oder Häuser besaßen, verkauften ihren Besitz, brachten den Erlös und legten ihn den Aposteln zu Füßen. Jedem wurde davon so viel zugeteilt, wie er nötig hatte. (Lesung Apg 4,32-35)

Die zweite Lesung nach dem ersten Brief des Johannes: Liebe und Glaube siegen
Die Johannesgemeinde schreibt von der Liebe zu Gott und zu den „Kindern Gottes“. Sie korrigiert falsche Einstellungen und sagt: Jesus ist durch alle drei gekommen: Wasser, Blut und Geist.
Jeder, der glaubt, dass Jesus der Christus ist, stammt von Gott und jeder, der den Vater liebt, liebt auch den, der von ihm stammt. Wir erkennen, dass wir die Kinder Gottes lieben, wenn wir Gott lieben und seine Gebote erfüllen. Denn die Liebe zu Gott besteht darin, dass wir seine Gebote halten. Seine Gebote sind nicht schwer. Denn alles, was von Gott stammt, besiegt die Welt. Und das ist der Sieg, der die Welt besiegt hat: unser Glaube. Wer sonst besiegt die Welt, außer dem, der glaubt, dass Jesus der Sohn Gottes ist? Dieser ist es, der durch Wasser und Blut gekommen ist: Jesus Christus. Er ist nicht nur im Wasser gekommen, sondern im Wasser und im Blut. Und der Geist ist es, der Zeugnis ablegt; denn der Geist ist die Wahrheit. (Lesung 1Joh 5, 1-6)

Informationen:
Zehn Tage kontemplative Exerzitien und Tage der Stille 2018 im Kapuzinerkloster Irdning
Fünf Tage Schweigeexerzitien im Stift Göttweig
Mission Manifest 10 Thesen für das Comeback der Kirche
Tagesevangelium der Erzabtei St. Martin in Beuron
Evangelium Tag für Tag, für Handys gibt es davon eine APP (Evangelizo).
Die Gottesdienst-App „1000 Kirchen“ gibt es kostenlos in den App-Stores der Handys und Tablets. 1400 Kirchen in Wien, Weinviertel und Industrieviertel von NÖ mit ihren Gottesdiensten.
Die Bischöfe Österreichs laden ein, jeden Tag für einen Jugendlichen zu beten.
Das Key2Life Festival 2018 findet von Do 23. bis So 26. August 2018 im Schlosspark Marchegg statt.

Liebe Grüße und für dich: Ein Hauch des Heiligen Geistes!
Hannes Daxbacher
Sacré Coeur Cafétier und Ostiarius (Türöffner)
Katholische Gottesdienstgemeinde Sacré Coeur, 3021 Pressbaum, Klostergasse 12, Österreich

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Gut, dass es dich gibt! 5. Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr B

Die Schwiegermutter des Petrus

Jesus heilt Schwiegermutter des Petrus in Kafarnaum

Liebe Leute! Gestern ist mir etwas Aufregendes passiert. Ich darf mich zuerst vorstellen. Ich bin die Schwiegermutter des Fischers Simon Petrus. Gestern, am Sabbat war ich krank. Ich lag mit Fieber im Bett. Da kam der bekannte Rabbi Jesus aus Nazaret in unser Haus. Es ist ja nicht üblich, dass Männer mit uns Frauen reden. Aber er betrat mein Zimmer und schaute mich an. Er sagte: „Gut, dass es dich gibt!“ Da ging mir mein Herz auf. Als er meine Hand nahm, spürte ich eine wunderbare, warme Kraft von ihm ausgehen. Mein Herz klopfte mir bis zum Hals. Er sagte: „Steh auf!“ Ich bemühte mich aufzustehen. Er half mir, mich aufzurichten. Ich stammelte „Danke!“ Da spürte ich, dass das Fieber mich verließ, und ging schnell in die Küche. Ich musste mich von der Aufregung erst erholen. Was ist mit mir geschehen? Nachdem ich mich beruhigte, begann ich, den Gästen das gewärmte Sabbatessen zu bringen. Ich musste diesen Jesus immer wieder anschauen. Es ist so gut, dass es ihn gibt!

Wir laden ein:
5. Sonntag im Jahreskreis, 4. Februar 2018
, 9:00, Gottesdienst + SC Kaffee im Barat-Saal
6. Sonntag im Jahreskreis, Faschingssonntag, 11. Februar 2018: Messgestaltung mit Chor + Instrumentalisten.
Faschingsdienstag, 13. Februar 2018 ab 18 Uhr – Herzliche Einladung zu einem gemütlichen Faschingskehraus im Baratsaal: bissl plaudern bissl jausnen – jeder nimmt a bissl was zum Essen und Trinken mit – gegen 2100 – 21,30: Ende und in der Kirche schlichte Aschenkreuzfeier zum Beginn der Fastenzeit. Liebe Grüße, Wolfgang Aumann.
Aschermittwoch 14. Februar 2018
1. Sonntag in der Fastenzeit 18. Februar 2018
2. Sonntag in der Fastenzeit
25. Februar 2018
3. Sonntag in der Fastenzeit 4. März 2018
4. Sonntag in der Fastenzeit
= Laetare 11. März 2018 – Messgestaltung mit Chor + Instrumentalisten.

Hier kommt die gute Nachricht zum Sonntag: Gut, dass es Jesus gibt!
Ein jüdischer Sabbat mit Jesus: Zuerst in die Synagoge gehen, dann zu Besuch bei Simon, die kranke Schwiegermutter besuchen, sie heilen, dann am Abend, wenn der Sabbat vorbei ist, die Kranken vor dem Haus heilen und die schlechten Geister vertreiben. Am Morgen des Sonntags beten in der Dunkelheit zum Vater: „Was willst du, dass ich tue?“ Danach aufbrechen zu anderen Dörfern. „Dazu bin ich gekommen.“
Sie verließen die Synagoge und gingen zusammen mit Jakobus und Johannes gleich in das Haus des Simon und Andreas. Die Schwiegermutter des Simon lag mit Fieber im Bett. Sie sprachen mit Jesus über sie, und er ging zu ihr, fasste sie an der Hand und richtete sie auf. Da wich das Fieber von ihr und sie sorgte für sie. Am Abend, als die Sonne untergegangen war, brachte man alle Kranken und Besessenen zu Jesus. Die ganze Stadt war vor der Haustür versammelt, und er heilte viele, die an allen möglichen Krankheiten litten, und trieb viele Dämonen aus. Und er verbot den Dämonen zu reden; denn sie wussten, wer er war. In aller Frühe, als es noch dunkel war, stand er auf und ging an einen einsamen Ort, um zu beten. Simon und seine Begleiter eilten ihm nach, und als sie ihn fanden, sagten sie zu ihm: Alle suchen dich. Er antwortete: Lasst uns anderswohin gehen, in die benachbarten Dörfer, damit ich auch dort predige; denn dazu bin ich gekommen. Und er zog durch ganz Galiläa, predigte in den Synagogen und trieb die Dämonen aus. (Evangelium nach Markus 1,21-28)

1.Lesung aus dem Buch Ijob: Gott, mein Leben ist enttäuschend.
Ijob klagt, er nimmt sein Leiden wahr, stellt sich vor Gott und erhofft von ihm Heil und Heilung. Er kann den Argumenten seiner Freunde nicht zustimmen. Als Unschuldiger kann er sein Unglück nicht als Strafe für begangene Sünden begreifen. In all seiner Not ruft er zu Gott und vertraut sich letztlich ihm an.:
Ist nicht Kriegsdienst des Menschen Leben auf der Erde? Sind nicht seine Tage die eines Tagelöhners? Wie ein Knecht ist er, der nach Schatten lechzt, wie ein Tagelöhner, der auf den Lohn wartet. So wurden Monde voll Enttäuschung mein Erbe und Nächte voller Mühsal teilte man mir zu. Lege ich mich nieder, sage ich: Wann darf ich aufstehen? Wird es Abend, bin ich gesättigt mit Unrast, bis es dämmert. (Mein Leib ist gekleidet in Maden und Schorf, meine Haut schrumpft und eitert.) Schneller als das Weberschiffchen eilen meine Tage, der Faden geht aus, sie schwinden dahin. Denk daran, dass mein Leben nur ein Hauch ist. Nie mehr schaut mein Auge Glück. (Bibelwerk: Ijob 7, 1-4.6-7)

2. Lesung aus dem ersten Brief des Apostel Paulus an die Korinther: Weh mir, wenn ich die gute Nachricht von Christus Jesus nicht verkünde!
Paulus weist seiner Gemeinde einen Weg der Liebe. Es kann ein Zeichen von Liebe sein, mit dem Blick auf andere und um eines größeren Zieles willen auf sein Recht zu verzichten.:
Wenn ich nämlich das Evangelium verkünde, kann ich mich deswegen nicht rühmen; denn ein Zwang liegt auf mir. Weh mir, wenn ich das Evangelium nicht verkünde! Wäre es mein freier Entschluss, so erhielte ich Lohn. Wenn es mir aber nicht freisteht, so ist es ein Auftrag, der mir anvertraut wurde. Was ist nun mein Lohn? Dass ich das Evangelium unentgeltlich verkünde und so auf mein Recht verzichte. Da ich also von niemand abhängig war, habe ich mich für alle zum Sklaven gemacht, um möglichst viele zu gewinnen. (Den Juden bin ich ein Jude geworden, um Juden zu gewinnen; denen, die unter dem Gesetz stehen, bin ich, obgleich ich nicht unter dem Gesetz stehe, einer unter dem Gesetz geworden, um die zu gewinnen, die unter dem Gesetz stehen. Den Gesetzlosen war ich sozusagen ein Gesetzloser – nicht als ein Gesetzloser vor Gott, sondern gebunden an das Gesetz Christi -, um die Gesetzlosen zu gewinnen.) Den Schwachen wurde ich ein Schwacher, um die Schwachen zu gewinnen. Allen bin ich alles geworden, um auf jeden Fall einige zu retten. Alles aber tue ich um des Evangeliums willen, um an seiner Verheißung teilzuhaben. (Bibelwerk: 1 Kor 9, 16-19.22-23)

Informationen zu Möglichkeiten:
Zehn Tage Kontemplative Exerzitien und Tage der Stille 2018 im Kapuzinerkloster Irdning
Fünf Tage Schweigeexerzitien im Stift Göttweig
Mission Manifest 10 Thesen für das Comeback der Kirche
Tagesevangelium der Erzabtei St. Martin in Beuron
Evangelium Tag für Tag, für Handys gibt es davon eine APP (Evangelizo).
Die Gottesdienst-App „1000 Kirchen“ gibt es kostenlos in den App-Stores der Handys und Tablets. 1400 Kirchen in Wien, Weinviertel und Industrieviertel von NÖ mit ihren Gottesdiensten.
Die Bischöfe Österreichs laden ein, jeden Tag für einen Jugendlichen zu beten.
Lesungen und Evangelium des Sonntags und der Feiertage im Bibelwerk.

Liebe Grüße und für dich: Gut, dass es dich gibt!
Hannes Daxbacher
Sacré Coeur Cafétier und Ostiarius (Türöffner)
Katholische Gottesdienstgemeinde Sacré Coeur, 3021 Pressbaum

Alles läuft auf Christus zu Am 34. Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr A

Alles läuft auf Christus zu

Ich liebe das Universum. Es hat noch viele Geheimnisse. Aber ob es sich immer weiter und weiter ausdehnt oder sich wieder zusammenzieht ist noch unklar.
Jedenfalls dehnt es sich immer schneller aus und die dunkle Materie gibt Rätsel auf. Die Naturwissenschaft löst immer mehr Rätsel. In unserem christlichen Glauben fördert Gott die Wissenschaft.
Dadurch ändert sich das Weltbild, aber nicht der Glaube. Der Glaube sagt: Das Universum hat sein Ziel in Gott. Die Schöpfung hat sein Ziel im kosmischen Christus.
In unserer Religion ist Gott der Anfang und das Ende, das Alpha und das Omega, der Urheber des Urknalls und der Vollender des Universums. Er ist der Urgrund der biologischen Evolution und der Inspirator der kulturellen Geschichte. Jeder Mensch ist Teil der Evolution und Teil der Geschichte und wir alle haben das Ziel in Gott und dem kosmischen Christus.

Die Liebe in der Evolution

Hier kommt das Evangelium zum Sonntag: Ich war krank und du hast mich besucht.
Jesus lädt jene Menschen ein, die den Hungrigen zu essen geben, die Fremden und Obdachlosen aufnehmen und die Kranken und Gefangenen besuchen. Im Armen kommt uns allen Jesus Christus entgegen.

Wenn der Menschensohn in seiner Herrlichkeit kommt und alle Engel mit ihm, dann wird er sich auf den Thron seiner Herrlichkeit setzen. Und alle Völker werden vor ihm zusammengerufen werden und er wird sie voneinander scheiden, wie der Hirt die Schafe von den Böcken scheidet. Er wird die Schafe zu seiner Rechten versammeln, die Böcke aber zur Linken. Dann wird der König denen auf der rechten Seite sagen: Kommt her, die ihr von meinem Vater gesegnet seid, nehmt das Reich in Besitz, das seit der Erschaffung der Welt für euch bestimmt ist. Denn ich war hungrig und ihr habt mir zu essen gegeben; ich war durstig und ihr habt mir zu trinken gegeben; ich war fremd und obdachlos und ihr habt mich aufgenommen; ich war nackt und ihr habt mir Kleidung gegeben; ich war krank und ihr habt mich besucht; ich war im Gefängnis und ihr seid zu mir gekommen. Dann werden ihm die Gerechten antworten: Herr, wann haben wir dich hungrig gesehen und dir zu essen gegeben, oder durstig und dir zu trinken gegeben? Und wann haben wir dich fremd und obdachlos gesehen und aufgenommen, oder nackt und dir Kleidung gegeben? Und wann haben wir dich krank oder im Gefängnis gesehen und sind zu dir gekommen? Darauf wird der König ihnen antworten: Amen, ich sage euch: Was ihr für einen meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan. Dann wird er sich auch an die auf der linken Seite wenden und zu ihnen sagen: Weg von mir, ihr Verfluchten, in das ewige Feuer, das für den Teufel und seine Engel bestimmt ist! Denn ich war hungrig und ihr habt mir nichts zu essen gegeben; ich war durstig und ihr habt mir nichts zu trinken gegeben; ich war fremd und obdachlos und ihr habt mich nicht aufgenommen; ich war nackt und ihr habt mir keine Kleidung gegeben; ich war krank und im Gefängnis und ihr habt mich nicht besucht. Dann werden auch sie antworten: Herr, wann haben wir dich hungrig oder durstig oder obdachlos oder nackt oder krank oder im Gefängnis gesehen und haben dir nicht geholfen? Darauf wird er ihnen antworten: Amen, ich sage euch: Was ihr für einen dieser Geringsten nicht getan habt, das habt ihr auch mir nicht getan. Und sie werden weggehen und die ewige Strafe erhalten, die Gerechten aber das ewige Leben. (Evangelium nach Matthäus 25, 31-46 Link zum Bibelwerk)

  1. Lesung aus Buch des Propheten Ezechiel: Ich kümmere mich um sie.
    Gott sucht die Verlorenen, bringt die Vertriebenen zurück und verbindet die Verletzten.

Denn so spricht Gott, der Herr: Jetzt will ich meine Schafe selber suchen und mich selber um sie kümmern. Wie ein Hirt sich um die Tiere seiner Herde kümmert an dem Tag, an dem er mitten unter den Schafen ist, die sich verirrt haben, so kümmere ich mich um meine Schafe und hole sie zurück von all den Orten, wohin sie sich am dunklen, düsteren Tag zerstreut haben. Ich werde meine Schafe auf die Weide führen, ich werde sie ruhen lassen – Spruch Gottes, des Herrn. Die verloren gegangenen Tiere will ich suchen, die vertriebenen zurückbringen, die verletzten verbinden, die schwachen kräftigen, die fetten und starken behüten. Ich will ihr Hirt sein und für sie sorgen, wie es recht ist. Ihr aber, meine Herde – so spricht Gott, der Herr -, ich sorge für Recht zwischen Schafen und Schafen, zwischen Widdern und Böcken. (Bibelwerk: Ezechiel 34,11-12.15-17)

  1. Lesung aus dem ersten Brief des Apostel Paulus an die Korinther: Der letzte Feind ist der Tod.
    Paulus beschreibt den Weg des Messias und damit den Weg derer, die zum Messias gehören. Messias heißt im Griechischen Christos. Er errichtet am Ende die Herrschaft über die bösen Mächte und übergibt die Herrschaft seinem geliebten Vater.

Nun aber ist Christus von den Toten auferweckt worden als der Erste der Entschlafenen. Da nämlich durch einen Menschen der Tod gekommen ist, kommt durch einen Menschen auch die Auferstehung der Toten. Denn wie in Adam alle sterben, so werden in Christus alle lebendig gemacht werden. Es gibt aber eine bestimmte Reihenfolge: Erster ist Christus; dann folgen, wenn Christus kommt, alle, die zu ihm gehören. Danach kommt das Ende, wenn er jede Macht, Gewalt und Kraft vernichtet hat und seine Herrschaft Gott, dem Vater, übergibt. Denn er muss herrschen, bis Gott ihm alle Feinde unter die Füße gelegt hat. Der letzte Feind, der entmachtet wird, ist der Tod. Wenn ihm dann alles unterworfen ist, wird auch er, der Sohn, sich dem unterwerfen, der ihm alles unterworfen hat, damit Gott herrscht über alles und in allem. (Bibelwerk: 1Korinther 15,20-26.28)

Wir laden ein:
Christkönig, 34. Sonntag im Jahreskreis, 26. November 2017
, 9:00 Gottesdienst +SC Kaffee im Barat-Saal, Lesejahr A, Wolfgang Aumann lädt zum Chorgesang
1. Adventsonntag im Jahreskreis, 3. Dezember 2017, 9:00 Gottesdienst +SC Kaffee im Barat-Saal, Lesejahr B, Zelebrant:  Emer. Domdekan Karl Rühringer. Segnung der Adventkränze
Familienmesse 3. Dezember 2017 18:00 im Sacré Coeur. Zelebrant ist Michael Scharf

Informationen:

Liebe Grüße und für dich: Gottes große Zukunft!
Hannes Daxbacher
Sacré Coeur Cafétier und Ostiarius
Katholische Gottesdienstgemeinde Sacré Coeur, 3021 Pressbaum, Klostergasse 12, Österreich

Mit ganzem Herzen! Am 30. Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr A

Liebe Gott und die Nächsten, die du siehstWas ist das wichtigste Gebot? Du sollst nicht töten? Nein. Du sollst Gott und den Nächsten lieben. Die Bekehrung in meinem Leben erlebte ich in einer Phase meines Lebens, als ich den politischen Forderungen nach Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung nachging.

Die Befreiung war, als ich sah, dass ich Gott und den Nächsten lieben soll. Für mich als Christ, der ich in der österreichischen katholischen Kirche groß geworden bin, war in den 80er Jahren Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung das zentrale Gebot. In allen Lebensbereichen erkannte ich die großen Herausforderungen, die dieses Gebot mit sich brachte. Ich fühlte mich dabei überfordert. Ich fragte mich: Was muss ich nicht noch alles tun? Ich wurde Gott sei Dank nicht depressiv. Es gab zwei befreiende Faktoren.
Die eine große Hilfe für mich war die Kreativität, die ich in meinem Beruf als Religionslehrer und die wir in unserer Familie pflegten.
Die andere Hilfe für mich wurde die Liebe zu Gott. In dieser Liebe erkannte ich, dass der dreifaltige Gott überall am Werk war. Er war so viel aktiver als ich. Ich durfte meine Grenzen anerkennen. Ich war nicht für alles und alle verantwortlich. Ich konnte zu ihm in voller Freiheit sagen: Dein Wille geschehe, führe mich und mach mit mir, was du willst. Du bist die große vernünftige Kraft und die wunderbare Liebe. (Wenn du willst, gehen wir Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung gemeinsam an.)

Hier kommt das Evangelium zum Sonntag: Liebe Gott und liebe den Nächsten.
Ein Gesetzeslehrer wollte Jesus auf die Probe stellen. Jesus zitierte aus der Tora, den 5 Büchern Moses, Deuteronomium 6,5 und Levitikus 19,18. Diese zwei Gebote nannte er als die grundlegendsten.
In jener Zeit, als die Pharisäer hörten, dass Jesus die Sadduzäer zum Schweigen gebracht hatte, kamen sie bei ihm zusammen. Einer von ihnen, ein Gesetzeslehrer, wollte ihn auf die Probe stellen und fragte ihn: Meister, welches Gebot im Gesetz ist das wichtigste? Er antwortete ihm: Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit ganzem Herzen, mit ganzer Seele und mit all deinen Gedanken. Das ist das wichtigste und erste Gebot. Ebenso wichtig ist das zweite: Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst. An diesen beiden Geboten hängt das ganze Gesetz samt den Propheten. (Evangelium nach Matthäus 22, 34-40)

  1. Lesung aus Buch Exodus: „Ich habe Mitleid“ spricht Gott
    Gott hat Mitleid mit Menschen, die in ihrer Not sich selber nicht helfen können und der Willkür durch die Mächtigen ausgeliefert sind. Dieses Mitleid soll uns ein Vorbild sein und nicht die Brutalität, die in der altorientalischen Welt den Göttern zugesagt wurde. Ganz klar drückt es Jesus aus: „Seid barmherzig, wie es auch euer Vater ist!“ (Lukas 6,36).

So spricht der Herr; Einen Fremden sollst du nicht ausnützen oder ausbeuten, denn ihr selbst seid in Ägypten Fremde gewesen. Ihr sollt keine Witwe oder Waise ausnützen. Wenn du sie ausnützt und sie zu mir schreit, werde ich auf ihren Klageschrei hören. Mein Zorn wird entbrennen und ich werde euch mit dem Schwert umbringen, sodass eure Frauen zu Witwen und eure Söhne zu Waisen werden. Leihst du einem aus meinem Volk, einem Armen, der neben dir wohnt, Geld, dann sollst du dich gegen ihn nicht wie ein Wucherer benehmen. Ihr sollt von ihm keinen Wucherzins fordern. Nimmst du von einem Mitbürger den Mantel zum Pfand, dann sollst du ihn bis Sonnenuntergang zurückgeben; denn es ist seine einzige Decke, der Mantel, mit dem er seinen bloßen Leib bedeckt. Worin soll er sonst schlafen? Wenn er zu mir schreit, höre ich es, denn ich habe Mitleid. (Exodus 22,20-26)

  1. Lesung aus dem Brief des Apostel Paulus an die Philipper: Gott ist besser als alle Götzen.
    Paulus sah: Die Gemeinde in Thessalónich hatte sich von den Götzen zu Gott bekehrt und hatte durch diese Gottesliebe eine Ausstrahlung, die überall bemerkt wurde.

Ihr wisst, wie wir bei euch aufgetreten sind, um euch zu gewinnen. Und ihr seid unserem Beispiel gefolgt und dem des Herrn; ihr habt das Wort trotz großer Bedrängnis mit der Freude aufgenommen, die der Heilige Geist gibt. So wurdet ihr ein Vorbild für alle Gläubigen in Mazedonien und in Achaia. Von euch aus ist das Wort des Herrn aber nicht nur nach Mazedonien und Achaia gedrungen, sondern überall ist euer Glaube an Gott bekannt geworden, sodass wir darüber nichts mehr zu sagen brauchen. Denn man erzählt sich überall, welche Aufnahme wir bei euch gefunden haben und wie ihr euch von den Götzen zu Gott bekehrt habt, um dem lebendigen und wahren Gott zu dienen und seinen Sohn vom Himmel her zu erwarten, Jesus, den er von den Toten auferweckt hat und der uns dem kommenden Gericht Gottes entreißt. (1Thessalonicher 1,5c-10)

Wir laden ein:
30.
Sonntag im Jahreskreis, 29. Oktober 2017, 9:00 Gottesdienst +SC Kaffee im Barat-Saal, Lesejahr A

Mittwoch, 1. November 2017, Allerheiligen, 9:00 Gottesdienst +SC Kaffee im Barat-Saal, Lesejahr A, Diakon Wolfgang Aumann lädt alle Sängerinnen und Sänger ein, er ist  diesmal Organist, eine kleine Schola zu bilden. Treffpunkt: 8,30 Uhr bei der Orgel.
Trauer und Weinen trotz Hoffnung auf die Auferstehung in der Herrlichkeit GottesTrotz der christlichen Hoffnung, dass wir nach dem Tod in Gottes Herrlichkeit leben, ist die Trauerzeit eine sehr wichtige Phase, in der wir einen Ort und eine Zeit brauchen, um Abschied von einer oder einem Verstorbenen zu nehmen und um uns neu zu orientieren.
Allerheiligen und Allerseelen sind zwei Tage, die uns an die Verstorbenen erinnern lassen; Tage, an denen wir die Gemeinschaft mit den Heiligen pflegen und die Hoffnung auf Auferstehung wach halten.
Das Wort Halloween kommt von All Hallows‘ Eve, dem Abend vor Allerheiligen. Halloween ist nach seriösen historischen Studien ein urchristliches Fest, das mit vielen falschen Sagen zu einem heidnischen Fest gemacht wurde.
31.
Sonntag im Jahreskreis, 5. November 2017, 9:00 Gottesdienst +SC Kaffee im Barat-Saal, Lesejahr A

Informationen:
o Die Gottesdienst-App „1000 Kirchen“ gibt es kostenlos in den App-Stores der Handys und Tablets. 1400 Kirchen in Wien, Weinviertel und Industrieviertel von NÖ mit ihren Gottesdiensten.
o Die Charismatische Erneuerung lässt sich auf den Heiligen Geist ein
o Die Bischöfe Österreichs laden ein, jeden Tag für einen Jugendlichen zu beten.

Liebe Grüße und für dich: Gottes unbegrenzte Liebe!
Hannes Daxbacher
Sacré Coeur Cafétier und Ostiarius

Katholische Gottesdienstgemeinde Sacré Coeur, 3021 Pressbaum, Klostergasse 12, Österreich

Ich liebe dich und du kannst es! Am 29. Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr A

Sebastian Kurz und Christian Kern sind wie alle von Gott berufen an einer liebevollen Kultur zu bauen

Sebastian Kurz und Christian Kern sind wie alle von Gott berufen an einer liebevollen Kultur zu bauen.

Gott arbeitet im Hintergrund an der Welt und an uns. Diese Erfahrung habe ich heute gemacht. Ich wollte etwas zur Trennung von Politik und Religion schreiben. Aber als ich heute in der Früh mein Herz Gott öffnete, bekam ich eine bessere Idee: Wir sind doch alle von Gott berufen, auch die Politikerinnen und Politiker. Gott ist der beste Politikberater für Putin, Merkel, Trump, Kurz, Kern und Strache, wenn sie ihr Herz für ihn öffnen. Jesus sagt zu den Pharisäern: „Gebt dem Kaiser was des Kaisers ist und Gott, was Gottes ist“. Die Pharisäer sollen ihr Herz nicht dem Kaiser, sondern Gott geben. Sie sollen in der Stille für Gott „da sein“. Und der Missionssonntag erinnert an Gottes Zusage an jeden Menschen: Ich liebe dich, du kannst es! Er ermächtigt alle Menschen, in Freiheit eine Kultur der Liebe mit ihm aufzubauen.

Hier kommt das Evangelium zum Sonntag: Unruhig ist mein Herz. Wem soll ich es schenken?
Die Pharisäer wollen alle Gebote einhalten, auch das Gebot, nichts Unreines anzufassen. Die Münze, ein Denar, war aber unrein. Trotzdem hielten sie ihn in der Hand. Jesus machte sie auf diese Heuchlerei aufmerksam. Es geht um ihr Herz

In jener Zeit kamen die Pharisäer zusammen und beschlossen, Jesus mit einer Frage eine Falle zu stellen. Sie veranlassten ihre Jünger, zusammen mit den Anhängern des Herodes zu ihm zu gehen und zu sagen: Meister, wir wissen, dass du immer die Wahrheit sagst und wirklich den Weg Gottes lehrst, ohne auf jemand Rücksicht zu nehmen; denn du siehst nicht auf die Person. Sag uns also: Ist es nach deiner Meinung erlaubt, dem Kaiser Steuer zu zahlen, oder nicht? Jesus aber erkannte ihre böse Absicht und sagte: Ihr Heuchler, warum stellt ihr mir eine Falle? Zeigt mir die Münze, mit der ihr eure Steuern bezahlt! Da hielten sie ihm einen Denar hin. Er fragte sie: Wessen Bild und Aufschrift ist das? Sie antworteten: Des Kaisers. Darauf sagte er zu ihnen: So gebt dem Kaiser, was dem Kaiser gehört, und Gott, was Gott gehört! Als sie das hörten, waren sie sehr überrascht, wandten sich um und gingen weg. (Evangelium nach Matthäus 22, 15-21)

  1. Lesung aus Buch Jesaja: Ich juble, weil Gott uns befreit.
    Ein von Gott beauftragter Schüler von Jesaja schreibt den folgenden Text. Gott beruft einen nichtjüdischen Herrscher, der das Volk Gottes in die Freiheit entlässt. Das zeigt, dass Gott der Gott aller Völker ist.

So spricht der Herr zu Kyrus, seinem Gesalbten, den er an der rechten Hand gefasst hat, um ihm die Völker zu unterwerfen, um die Könige zu entwaffnen, um ihm die Türen zu öffnen und kein Tor verschlossen zu halten: Um meines Knechtes Jakob willen, um Israels, meines Erwählten, willen habe ich dich bei deinem Namen gerufen; ich habe dir einen Ehrennamen gegeben, ohne dass du mich kanntest. Ich bin der Herr und sonst niemand; außer mir gibt es keinen Gott. Ich habe dir den Gürtel angelegt ohne dass du mich kanntest, damit man vom Aufgang der Sonne bis zu ihrem Untergang erkennt, dass es außer mir keinen Gott gibt. Ich bin der Herr und sonst niemand. (Jesaja 25, 1.4-6)

  1. Lesung aus dem Brief des Apostel Paulus an die Philipper: Gott gibt uns Macht und Geist.
    Paulus macht die Erfahrung: Die Christinnen und Christen werden vom Heiligen Geist ermächtigt. Die Macht bei Gott kommt von Machen.

Paulus, Silvanus und Timotheus an die Gemeinde von Thessalonich, die in Gott, dem Vater, und in Jesus Christus, dem Herrn, ist: Gnade sei mit euch und Friede. Wir danken Gott für euch alle, sooft wir in unseren Gebeten an euch denken; unablässig erinnern wir uns vor Gott, unserem Vater, an das Werk eures Glaubens, an die Opferbereitschaft eurer Liebe und an die Standhaftigkeit eurer Hoffnung auf Jesus Christus, unseren Herrn. Wir wissen, von Gott geliebte Schwestern und Brüder, dass ihr erwählt seid. Denn wir haben euch das Evangelium nicht nur mit Worten verkündet, sondern auch mit Macht und mit dem Heiligen Geist und mit voller Gewissheit. (1Thessalonicher 1,1-5b)

Wir laden ein:

29. Sonntag im Jahreskreis, 22.Oktober 2017, 9:00 Gottesdienst +SC Kaffee im Barat-Saal, Lesejahr A. Wolfgang Aumann schreibt dazu:
Liebe Sängerinnen & Sänger, liebe Musikerinnen & Musiker, am 22.Oktober ist der „WELTMISSIONSSONNTAG“. Ich möchte diese Hl. Messe im SC wieder festlich gestalten. Deshalb meine Einladung: Wer gerne mit da bei sein kann und möchte- herzlich willkommen. Wie immer: Probe: 8, 15 Uhr beim Klavier. Liebe herbstliche Grüße, Wolfgang
30. Sonntag im Jahreskreis, 29. Oktober 2017, 9:00 Gottesdienst +SC Kaffee im Barat-Saal, Lesejahr A

Informationen:

Liebe Grüße und für dich: Gottes unbegrenzte Liebe!
Hannes Daxbacher
Sacré Coeur Cafétier und Ostiarius
Katholische Gottesdienstgemeinde Sacré Coeur, 3021 Pressbaum, Klostergasse 12, Österreich

Ich muss es nicht allen recht machen Am 26. Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr A

Kaplan Christian Olding

Kaplan Christian Olding

Jeden Freitag treffe ich mich mit einem Freund zum Fischessen. Dabei kamen wir überein, dass nicht nur Frauen, sondern auch Männer vor allem in der Arbeit Nein sagen können, ohne dass die Nächstenliebe darunter leidet. Tags darauf sprang mir ein Video ins Auge, bei dem ein Kaplan mit einem glattrasierten Kopf erklärt, warum Christen Nein sagen können. Ich schickte das Video meinem Freund und der war begeistert. Kaplan Christian Olding fragt in dem Katholisch.de-Video: Bedeutet Christ sein, dass ich nie Nein sagen darf, wenn mich jemand um etwas bittet? Er erklärt, wie man sich in diesen Situationen als Christin oder Christ verhält und kommt zu einem überraschenden Ergebnis. Als Christ muss man nicht alles mit sich machen lassen. Jesus hat sich auch zurückgezogen und hat Nein gesagt. Kaplan Christian Olding aus dem Bistum Münster: Nein zum Bösen, Ja zum Guten. Wir müssen Nein sagen zu dem, was nicht mit dem Willen Gottes gedeckt ist. (Klartext zu ist „Nein sagen“ unchristlich?)

Hier kommt das Evangelium zum Sonntag: Gott zeigt dir seinen Willen: … zur großen Liebe.
Die Matthäusgemeinde erzählt von Jesus, wie er das Gleichnis von zwei unterschiedlichen Söhnen auf die damalige jüdische Situation anwendet. Die Hohenpriester und Ältesten des Volkes gehen nicht in das Reich Gottes hinein, wohl aber die Zöllner und Dirnen. Warum das?

WeinbergIn jener Zeit sprach Jesus zu den Hohenpriestern und den Ältesten des Volkes: Was meint ihr? Ein Mann hatte zwei Söhne. Er ging zum ersten und sagte: Mein Sohn, geh und arbeite heute im Weinberg! Er antwortete: Ja, Herr!, ging aber nicht. Da wandte er sich an den zweiten Sohn und sagte zu ihm dasselbe. Dieser antwortete: Ich will nicht. Später aber reute es ihn und er ging doch. Wer von den beiden hat den Willen seines Vaters erfüllt? Sie antworteten: Der zweite. Da sagte Jesus zu ihnen: Amen, das sage ich euch: Zöllner und Dirnen gelangen eher in das Reich Gottes als ihr. Denn Johannes ist gekommen, um euch den Weg der Gerechtigkeit zu zeigen, und ihr habt ihm nicht geglaubt; aber die Zöllner und die Dirnen haben ihm geglaubt. Ihr habt es gesehen und doch habt ihr nicht bereut und ihm nicht geglaubt. (Evangelium nach Matthäus 21, 28-32

  1. Lesung aus Buch Ezechiel: Gott, ich handle nicht gerne gegen dich.
    Gott lässt sich finden und verstehen. Er ist nicht der ganz Andere, sondern der einerseits verstehbar ist und dann wieder uns staunen und ihn suchen lässt. Er ist immer ein wenig anders, als wir ihn verstehen. Seine Freundschaft zu ihm ist prickelnd spannend.

Ihr sagt: Das Verhalten des Herrn ist nicht richtig.
Hört doch, ihr vom Haus Israel: Mein Verhalten soll nicht richtig sein? Nein, euer Verhalten ist nicht richtig. Wenn der Gerechte sein rechtschaffenes Leben aufgibt und Unrecht tut, muss er dafür sterben. Wegen des Unrechts, das er getan hat, wird er sterben. Wenn sich der Schuldige von dem Unrecht abwendet, das er begangen hat, und nach Recht und Gerechtigkeit handelt, wird er sein Leben bewahren. Wenn er alle Vergehen, deren er sich schuldig gemacht hat, einsieht und umkehrt, wird er bestimmt am Leben bleiben. Er wird nicht sterben. (Ezechiel 18,25-28)

  1. Lesung aus dem Brief des Apostel Paulus an die Philipper: Christus Jesus war Gott gleich, wurde aber uns Menschen gleich.
    Paulus beschreibt den Philppern die Liebe Gottes und ermahnt sie, ebenso liebevoll zu handeln.
Paulus aus Tarsus

Paulus aus Tarsus: Bleibt in der Liebe, bleibt in Christus

Wenn es also Ermahnung in Christus gibt, Zuspruch aus Liebe, eine Gemeinschaft des Geistes, herzliche Zuneigung und Erbarmen, dann macht meine Freude dadurch vollkommen, dass ihr eines Sinnes seid, einander in Liebe verbunden, einmütig und einträchtig, dass ihr nichts aus Ehrgeiz und nichts aus Prahlerei tut. Sondern in Demut schätze einer den andern höher ein als sich selbst. Jeder achte nicht nur auf das eigene Wohl, sondern auch auf das der anderen. Seid untereinander so gesinnt, wie es dem Leben in Christus Jesus entspricht: Er war Gott gleich, hielt aber nicht daran fest, wie Gott zu sein, sondern er entäußerte sich und wurde wie ein Sklave und den Menschen gleich. Sein Leben war das eines Menschen; er erniedrigte sich und war gehorsam bis zum Tod, bis zum Tod am Kreuz. Darum hat ihn Gott über alle erhöht und ihm den Namen verliehen, der größer ist als alle Namen, damit alle im Himmel, auf der Erde und unter der Erde ihre Knie beugen vor dem Namen Jesu und jeder Mund bekennt: «Jesus Christus ist der Herr» – zur Ehre Gottes, des Vaters. (Philipper 2, 1-11)

Wir laden ein:
26.
Sonntag im Jahreskreis, 1. Oktober 2017, 9:00 Gottesdienst +SC Kaffee im Barat-Saal, Lesejahr A
27. Sonntag im Jahreskreis, 8. Oktober 2017, 9:00 Gottesdienst +SC Kaffee im Barat-Saal, Lesejahr

Informationen:

Liebe Grüße und für dich: Gottes Herrlichkeit in der Natur!
Hannes Daxbacher

Sacré Coeur Cafétier und Ostiarius

Katholische Gottesdienstgemeinde Sacré Coeur, 3021 Pressbaum, Klostergasse 12, Österreich

Er liebt ein wenig anders. Am 25. Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr A

Das Gleichnis von dem Weinbergbesitzer und den Arbeitern

Das Gleichnis von dem Weinbergbesitzer und den Arbeitern

Gott geht mir nach. Wenn ich am Morgen nicht da bin, kommt er am Nachmittag. Immer wieder geht er mich suchen. Wenn ich bei ihm bin hilft er mir. Ohne Gott entwickle ich, wenn ich mich mit anderen Menschen vergleiche, eine Portion Neid. Gott sei Dank heilt er mich davon. Ich kann ein konkreter, lebendiger und freier Mensch sein.

Hier kommt das Evangelium zum Sonntag: Ich will in die Liebe.
Jesus erzählt von einem Weinbergbesitzer, der an einem Tag fünfmal Arbeiter für seinen Weinberg holt. Er geht den Arbeitern nach um sie in seinen Weinberg zu holen. Der Weinberg ist bei Gott die Liebe. Der Neid hat im Reich der großen Liebe keinen Platz.

Denn mit dem Himmelreich ist es wie mit einem Gutsbesitzer, der früh am Morgen sein Haus verließ, um Arbeiter für seinen Weinberg anzuwerben. Er einigte sich mit den Arbeitern auf einen Denar für den Tag und schickte sie in seinen Weinberg. Um die dritte Stunde ging er wieder auf den Markt und sah andere dastehen, die keine Arbeit hatten. Er sagte zu ihnen: Geht auch ihr in meinen Weinberg! Ich werde euch geben, was recht ist. Und sie gingen. Um die sechste und um die neunte Stunde ging der Gutsherr wieder auf den Markt und machte es ebenso. Als er um die elfte Stunde noch einmal hinging, traf er wieder einige, die dort herumstanden. Er sagte zu ihnen: Was steht ihr hier den ganzen Tag untätig herum? Sie antworteten: Niemand hat uns angeworben. Da sagte er zu ihnen: Geht auch ihr in meinen Weinberg! Als es nun Abend geworden war, sagte der Besitzer des Weinbergs zu seinem Verwalter: Ruf die Arbeiter, und zahl ihnen den Lohn aus, angefangen bei den letzten, bis hin zu den ersten. Da kamen die Männer, die er um die elfte Stunde angeworben hatte, und jeder erhielt einen Denar. Als dann die ersten an der Reihe waren, glaubten sie, mehr zu bekommen. Aber auch sie erhielten nur einen Denar. Da begannen sie, über den Gutsherrn zu murren, und sagten:

Die Weinbergarbeiter bekommen ihren Lohn

Die Weinbergarbeiter bekommen ihren Lohn

Diese letzten haben nur eine Stunde gearbeitet, und du hast sie uns gleichgestellt; wir aber haben den ganzen Tag über die Last der Arbeit und die Hitze ertragen. Da erwiderte er einem von ihnen: Mein Freund, dir geschieht kein Unrecht. Hast du nicht einen Denar mit mir vereinbart? Nimm dein Geld und geh! Ich will dem letzten ebenso viel geben wie dir. Darf ich mit dem, was mir gehört, nicht tun, was ich will? Oder bist du neidisch, weil ich (zu anderen) gütig bin? So werden die Letzten die Ersten sein und die Ersten die Letzten. (Evangelium nach Matthäus 20,1-16)

  1. Lesung aus Buch Jesaja: Gott, du bist spannend.
    Gott lässt sich finden und verstehen. Er ist nicht der ganz Andere, sondern der einerseits verstehbar ist und dann wieder uns staunen und ihn suchen lässt. Er ist immer ein wenig anders, als wir ihn verstehen. Seine Freundschaft zu ihm ist prickelnd spannend:

Sucht den Herrn, solange er sich finden lässt, ruft ihn an, solange er nahe ist. Der Ruchlose soll seinen Weg verlassen, der Frevler seine Pläne. Er kehre um zum Herrn, damit er Erbarmen hat mit ihm, und zu unserem Gott; denn er ist groß im Verzeihen. „Meine Gedanken sind nicht eure Gedanken und eure Wege sind nicht meine Wege“ – Spruch des Herrn. „So hoch der Himmel über der Erde ist, so hoch erhaben sind meine Wege über eure Wege und meine Gedanken über eure Gedanken.“ (Deutero-Jesaja 55,6-9)

  1. Lesung aus dem Brief des Apostel Paulus an die Philipper: Er sehnt sich nach Christus und dann wieder nach den Schwestern und Brüdern.
    Paulus schreibt einen Liebesbrief. Er liebt die Gemeinde in Philippi und er liebt Christus. Seine Sehnsucht zieht ihn nach beiden Seiten:

Schwestern und Brüder! Darauf warte und hoffe ich, dass Christus durch meinen Leib verherrlicht wird, ob ich lebe oder sterbe. Denn für mich ist Christus das Leben und Sterben Gewinn. Wenn ich aber weiterleben soll, bedeutet das für mich fruchtbare Arbeit. Was soll ich wählen? Ich weiß es nicht. Es zieht mich nach beiden Seiten: Ich sehne mich danach, aufzubrechen und bei Christus zu sein – um wie viel besser wäre das! Aber euretwegen ist es notwendiger, dass ich am Leben bleibe.
Vor allem: Lebt als Gemeinde so, wie es dem Evangelium Christi entspricht. (Philipper 1,20ad-24.27a)

Wir laden ein:

  1. Sonntag im Jahreskreis, 24. September 2017, 9:00 Gottesdienst +SC Kaffee im Barat-Saal, Lesejahr A
  2. Sonntag im Jahreskreis, 1. Oktober 2017, 9:00 Gottesdienst +SC Kaffee im Barat-Saal, Lesejahr A

Informationen:

Liebe Grüße und für dich: Gottes Herrlichkeit in der Natur!
Hannes Daxbacher
Sacré Coeur Cafétier und Ostiarius

Katholische Gottesdienstgemeinde Sacré Coeur, 3021 Pressbaum, Klostergasse 12, Österreich