Palmkätzchen für Jesus! Palmsonntag der Fastenzeit, Lesejahr B

Simon von Cyrene hilft Jesus das Kreuz tragen. 5. Kreuzwegstation. Bild von Sieger Köder

Ich freue mich so für den Lehrer Akoto in Ghana: Der EDV-Lehrer hatte keinen Computer für seine Schüler und zeichnete stattdessen das Programm „Word“ an die Tafel. Eine Freundin machte das bekannt und es fanden sich Menschen, die seine Klassen mit Computern unterstützten. Microsoft lud Richard Appiah Akoto sogar zu einer Tagung für digitale Bildung nach Singapur ein. Er hat auf Facebook unter Owura Kwadwo Hottish ein Lied veröffentlicht: Singing Hallelujah, Amen, Amen. Jesus standing as the conquerer. … Saved by grace, not by might. … Singing Hallelujah, Amen, Amen.
Das Lied könnte am Palmsonntag gesungen werden, wenn Jesus unter Hosianna als Erlöser in Jerusalem und in die Kirche einzieht. In der folgenden Passionsgeschichte gefällt mir, dass Simon von Cyrene dem Sohn Gottes half das Kreuz zu tragen. Wenn ich an die Leidenden in meiner Umgebung denke, dann gibt es einige, die solche Simon von Cyrene sind.

Wir laden ein:
Palmsonntag 25. März 2018, 9:00, Palmweihe und Einzug in die Klosterkirche, Gottesdienst mit Lesung der Markuspassion + SC Kaffee im Barat-Saal, Beginn der Sommerzeit
(Gründonnerstag und Karfreitag keine Gottesdienste im Sacré Coeur. Gottesdienste der Region)
Osternacht, 31. März 2018, 19:00 Gottesdienst mit Domdekan Karl Rühringer, Gestaltung mit Chor, anschließend Wein und Brot im Barat-Saal.
Ostersonntag, 1. April 2018, 9:00 Gottesdienst mit Domdekan Karl Rühringer, + Sacré Coeur Kaffee im Barat-Saal.
Ostermontag, 2. April 2018, 9:00 Gottesdienst + Sacré Coeur Kaffee im Barat-Saal.

Hier kommt die erste gute Nachricht zum Sonntag: Wir haben eine tiefe Sehnsucht nach Erlösung.
Jesus zieht in Jerusalem als Erlöser ein und die Menschen begrüßen ihn als jüdischen Messias. Aber: Mit Jesus, dem „Sohn Davids“, kommt nicht die Königsherrschaft des Messias, sondern es kommt mit Jesus, dem „Sohn Gottes“, die Königsherrschaft Gottes.
Hosianna!Es war einige Tage vor dem Osterfest. Als sie in die Nähe von Jerusalem kamen, nach Betfage und Betanien am Ölberg, schickte er zwei seiner Jünger voraus. … Sie brachten den jungen Esel zu Jesus, legten ihre Kleider auf das Tier und er setzte sich darauf. Und viele breiteten ihre Kleider auf der Straße aus; andere rissen auf den Feldern Zweige von den Büschen ab und streuten sie auf den Weg. Die Leute, die vor ihm hergingen und die ihm folgten, riefen: Hosanna! Gesegnet sei er, der kommt im Namen des Herrn! Gesegnet sei das Reich unseres Vaters David, das nun kommt. Hosanna in der Höhe! (Evangelium nach Markus 11,1-10)

Hier kommt die zweite gute Nachricht zum Sonntag: Gottes Sohn begleitet uns im Leid.
Jesus offenbart sich und seinen göttlichen Vater als liebevollen Gott, der als Mensch so leidet wie viele Menschen und der die Täter zur Umkehr ruft.

esus hauchte er den Geist aus. Da riss der Vorhang im Tempel von oben bis unten entzwei.

Jesus hauchte er den Geist aus. Da riss der Vorhang im Tempel von oben bis unten entzwei.

Es war zwei Tage vor dem Pascha und dem Fest der Ungesäuerten Brote. Die Hohenpriester und die Schriftgelehrten suchten nach einer Möglichkeit, Jesus mit List in ihre Gewalt zu bringen, um ihn zu töten. Sie sagten aber: Ja nicht am Fest, damit es im Volk keinen Aufruhr gibt. …Als die sechste Stunde kam, brach über das ganze Land eine Finsternis herein. Sie dauerte bis zur neunten Stunde. Und in der neunten Stunde rief Jesus mit lauter Stimme: Eloï, Eloï, lema sabachtani?, das heißt übersetzt: Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen? Einige von denen, die dabeistanden und es hörten, sagten: Hört, er ruft nach Elija! Einer lief hin, tauchte einen Schwamm in Essig, steckte ihn auf einen Stock und gab Jesus zu trinken. Dabei sagte er: Lasst uns doch sehen, ob Elija kommt und ihn herabnimmt. Jesus aber schrie laut auf. Dann hauchte er den Geist aus. Da riss der Vorhang im Tempel von oben bis unten entzwei. Als der Hauptmann, der Jesus gegenüberstand, ihn auf diese Weise sterben sah, sagte er: Wahrhaftig, dieser Mensch war Gottes Sohn. (Evangelium nach Markus 14,1-15,47  Die ganze Passionsgeschichte wird im Gottesdienst in verteilten Rollen vorgetragen)

1.Lesung aus dem Buch Jesaja: Er wird wie viele gemobbt.
Der Jünger Gottes baut die Müden auf und hört auf Gottes Wort. Wenn ihn die Menschen schlagen wehrt er sich nicht. Er vertraut voll auf den Herrn und macht sein Gesicht hart.
Gott, der Herr, gab mir die Zunge eines Jüngers, damit ich verstehe, die Müden zu stärken durch ein aufmunterndes Wort. Jeden Morgen weckt er mein Ohr, damit ich auf ihn höre wie ein Jünger. Gott, der Herr, hat mir das Ohr geöffnet. Ich aber wehrte mich nicht und wich nicht zurück. Ich hielt meinen Rücken denen hin, die mich schlugen, und denen, die mir den Bart ausrissen, meine Wangen. Mein Gesicht verbarg ich nicht vor Schmähungen und Speichel. Doch Gott, der Herr, wird mir helfen; darum werde ich nicht in Schande enden. Deshalb mache ich mein Gesicht hart wie einen Kiesel; ich weiß, dass ich nicht in Schande gerate. (Bibelwerk: Jes 50, 4-7)

2. Lesung aus dem Brief an die Philipper: Unser Gott starb am Kreuz: Er ist im Extremsten anwesend.
Er war Gott und wurde ein Mensch. Aus Liebe wurde er kein Diktator oder Firmenchef, sondern ein einfacher Arbeiter. Er zeigte die Liebe bis zum Tod am Kreuz. Dadurch zeigte er sich als Herr über alles.
Er war Gott gleich, hielt aber nicht daran fest, wie Gott zu sein, sondern er entäußerte sich und wurde wie ein Sklave und den Menschen gleich. Sein Leben war das eines Menschen; er erniedrigte sich und war gehorsam bis zum Tod, bis zum Tod am Kreuz. Darum hat ihn Gott über alle erhöht und ihm den Namen verliehen, der größer ist als alle Namen, damit alle im Himmel, auf der Erde und unter der Erde ihre Knie beugen vor dem Namen Jesu und jeder Mund bekennt: «Jesus Christus ist der Herr» – zur Ehre Gottes, des Vaters. (Bibelwerk: Phil 2,6-11)

Informationen:
Zehn Tage kontemplative Exerzitien und Tage der Stille 2018 im Kapuzinerkloster Irdning
Fünf Tage Schweigeexerzitien im Stift Göttweig
Mission Manifest 10 Thesen für das Comeback der Kirche
Tagesevangelium der Erzabtei St. Martin in Beuron
Evangelium Tag für Tag, für Handys gibt es davon eine APP (Evangelizo).
Die Gottesdienst-App „1000 Kirchen“ gibt es kostenlos in den App-Stores der Handys und Tablets. 1400 Kirchen in Wien, Weinviertel und Industrieviertel von NÖ mit ihren Gottesdiensten.
Die Bischöfe Österreichs laden ein, jeden Tag für einen Jugendlichen zu beten.

Liebe Grüße und für dich: Christus soll dich begleiten!
Hannes Daxbacher
Sacré Coeur Cafétier und Ostiarius (Türöffner)
Katholische Gottesdienstgemeinde Sacré Coeur, 3021 Pressbaum, Klostergasse 12, Österreich

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Jesusfreundschaft statt innerer Leere am 2. Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr B

Die Johannesjünger fragen Jesus, wo er wohne. Jesus sagt: Kommt und seht!

Die Johannesjünger fragen Jesus, wo er wohne. Jesus sagt: Kommt und seht!

Ich hörte den Soziologen und Philosophen Zygmunt Bauman in Kreuz und Quer und fand es interessant, was er zu unserem europäischen Leben sagt. Das Interview ist am Ende einer Doku über die unglücklichen Schweden, die das Ich über alles stellen.

Ist die Vereinsamung das Ziel?
Wenn Menschen alleine in ihren Wohnungen sterben und erst nach Monaten gefunden werden, dann wird unsere Gesellschaft angeklagt: Warum haben die Nachbarn nichts gemerkt? Gab es keine Gemeinschaft in der Nachbarschaft? Aber diese Vorwürfe greifen zu kurz. Die Vereinsamung wird hervorgerufen, weil die meisten nur „unabhängig“ leben wollen. Neben dem sinnvollen Streben gibt es das krankhafte Streben nach Unabhängigkeit, das Liebe, Beziehung und Gemeinschaftssinn verhindert. Das Selbst oder das Ich wird über alles gestellt.
Zygmunt Bauman sagt: „Ein glückliches Leben heißt Schwierigkeiten überwinden. Wir haben alles. Aber eines fehlt: Teil einer Gemeinschaft zu sein. Das muss man selbst schaffen. Je „unabhängiger“ man ist, desto weniger ist man in der Lage, diese Unabhängigkeit durch eine sehr angenehme gegenseitige Abhängigkeit zu ersetzen. Am Ende der Unabhängigkeit steht also nicht etwa das Glück, sondern die Leere, die Bedeutungslosigkeit des eigenen Daseins und absolute, vollkommene unvorstellbare Langeweile.
Ich denke mir, Jesus heilt uns von Langeweile und führt uns alle zur Gemeinschaft mit ihm. Die Jesusfreundschaft füllt die trübe innere Leere auf.

Hier kommt die gute Nachricht zum Sonntag: Jesus, wo wohnst du?
Die Johannesjünger fragen Jesus, wo er wohne. Jesus sagt: Kommt und seht! Jesu Heimat ist hier auf Erden und bei seinem Vater im Himmel. Das sollen sie sehen. Dabei sagt er ihnen, wer sie sind. Dem Petrus erklärt er, wer er ist, nämlich Fels in der messianischen Zeit.:
In jener Zeit stand Johannes am Jordan, wo er taufte und zwei seiner Jünger standen bei ihm. Als Jesus vorüberging, richtete Johannes seinen Blick auf ihn und sagte: Seht, das Lamm Gottes! Die beiden Jünger hörten, was er sagte, und folgten Jesus. Jesus aber wandte sich um, und als er sah, dass sie ihm folgten, fragte er sie: Was wollt ihr? Sie sagten zu ihm: Rabbi – das heißt übersetzt: Meister -, wo wohnst du? Er antwortete: Kommt und seht! Da gingen sie mit und sahen, wo er wohnte, und blieben jenen Tag bei ihm; es war um die zehnte Stunde. Andreas, der Bruder des Simon Petrus, war einer der beiden, die das Wort des Johannes gehört hatten und Jesus gefolgt waren. Dieser traf zuerst seinen Bruder Simon und sagte zu ihm: Wir haben den Messias gefunden. Messias heißt übersetzt: der Gesalbte (Christus). Er führte ihn zu Jesus. Jesus blickte ihn an und sagte: Du bist Simon, der Sohn des Johannes, du sollst Kephas heißen. Kephas bedeutet: Fels (Petrus). (Evangelium nach Johannes 1, 35-42)

Wir laden ein:
2. Sonntag im Jahreskreis, 14. Jänner 2018, 9:00, Gottesdienst + SC Kaffee im Barat-Saal.
3. Sonntag im Jahreskreis, 21. Jänner 2018, 9:00, Gottesdienst + SC Kaffee im Barat-Saal. Musikalische Gestaltung: Saxophonquartett von Mag. Manfred Schwingshandl mit anschließendem Konzert.

1.Lesung, aus dem ersten Buch Samuel: Rede, Herr, dein Diener hört.
Der Sinn des Lebens kommt vom Hören: Was wirklich entscheidend ist, können wir uns selbst nicht sagen. Wir können es uns nur sagen lassen. Und dafür müssen wir hellwach sein wie Samuel, der Gottes Stimme hört und ein Leben mit Gott beginnt.:
In jenen Tagen schlief der junge Samuel im Tempel des Herrn, wo die Lade Gottes stand. Da rief der Herr den Samuel und Samuel antwortete: Hier bin ich. Dann lief er zu Eli und sagte: Hier bin ich, du hast mich gerufen. Eli erwiderte: Ich habe dich nicht gerufen. Geh wieder schlafen! Da ging er und legte sich wieder schlafen. Der Herr rief noch einmal: Samuel! Samuel stand auf und ging zu Eli und sagte: Hier bin ich, du hast mich gerufen. Eli erwiderte: Ich habe dich nicht gerufen, mein Sohn. Geh wieder schlafen! Samuel kannte den Herrn noch nicht und das Wort des Herrn war ihm noch nicht offenbart worden. Da rief der Herr den Samuel wieder, zum dritten Mal. Er stand auf und ging zu Eli und sagte: Hier bin ich, du hast mich gerufen. Da merkte Eli, dass der Herr den Knaben gerufen hatte. Eli sagte zu Samuel: Geh, leg dich schlafen! Wenn er dich (wieder) ruft, dann antworte: Rede, Herr; denn dein Diener hört. Samuel ging und legte sich an seinem Platz nieder. Da kam der Herr, trat (zu ihm) heran und rief wie die vorigen Male: Samuel, Samuel! Und Samuel antwortete: Rede, denn dein Diener hört. Samuel wuchs heran und der Herr war mit ihm und ließ keines von all seinen Worten unerfüllt. (Samuel 3, 3b-10.19)

2. Lesung aus dem ersten Brief des Apostel Paulus an die Korinther: Mein Leib ist ein Tempel des Heiligen Geistes
Das Christentum ist nicht leibfeindlich. Der Leib ist nicht der Ort des Bösen. Der Leib darf nicht abgetötet werden. Er ist der Ort, in dem der Heilige Geist wohnt. In ihm gelangen wir in Beziehung zu Gott.:
Brüder und Schwestern! Der Leib ist nicht für die Unzucht da, sondern für den Herrn, und der Herr für den Leib. Gott hat den Herrn auferweckt; er wird durch seine Macht auch uns auferwecken. Wisst ihr nicht, dass eure Leiber Glieder Christi sind? Wer sich an den Herrn bindet, ist ein Geist mit ihm. Hütet euch vor der Unzucht! Jede andere Sünde, die der Mensch tut, bleibt außerhalb des Leibes. Wer aber Unzucht treibt, versündigt sich gegen den eigenen Leib. Oder wisst ihr nicht, dass euer Leib ein Tempel des Heiligen Geistes ist, der in euch wohnt und den ihr von Gott habt? Ihr gehört nicht euch selbst; denn um einen teuren Preis seid ihr erkauft worden. Verherrlicht also Gott in eurem Leib! (1 Kor 6, 13c-15a.17-20)

Informationen:
Doku „Liebe in Schweden“ mit Zygmunt Bauman
Buchvorstellung in Ö1 von Zygmunt Bauman
Zehn Tage Kontemplative Exerzitien und Tage der Stille 2018 im Kapuzinerkloster Irdnig
Fünf Tage Schweigeexerzitien im Stift Göttweig
Mission Manifest 10 Thesen für das Comeback der Kirche
Tagesevangelium der Erzabtei St. Martin in Beuron
Evangelium Tag für Tag, für Handys gibt es davon eine APP (Evangelizo).
Die Gottesdienst-App „1000 Kirchen“ gibt es kostenlos in den App-Stores der Handys und Tablets. 1400 Kirchen in Wien, Weinviertel und Industrieviertel von NÖ mit ihren Gottesdiensten.
Die Bischöfe Österreichs laden ein, jeden Tag für einen Jugendlichen zu beten.
Lesungen und Evangelium des Sonntags und der Feiertage im Bibelwerk.

Liebe Grüße und für dich: Lebendige Gemeinschaft!
Hannes Daxbacher
Sacré Coeur Cafétier und Ostiarius
Katholische Gottesdienstgemeinde Sacré Coeur, 3021 Pressbaum, Klostergasse 12, Österreich

Eine Freundschaft für dich – am 17. Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr A

Der Heilige Geist ist das besgehüteste Geheimnis der KircheDie Freundschaft bringt wunderbare Schätze hervor. Die Freundschaft zwischen mir und meiner Frau brachte eine ständig wachsende schöpferische Kreativität, die Freundschaft mit meinen Freunden brachte viele Ideen und Feste hervor, die Freundschaft mit Gott brachte unserer großen Familie, unseren Kindern, unseren Freundinnen und Freunden ein friedliches Leben und viel Freude. Jesu Geschichten handeln von diesen Schätzen der Freundschaft mit Gott – zu hören in der „Guten Nachricht“ am Sonntag:

Hier kommt das Evangelium zum Sonntag: Ich hole die Schätze aus der Freundschaft mit Gott.
Die Matthäusgemeinde erinnert an das Gleichnis vom Schatz im Acker, von der schönen Perle und von den schlechten und den guten Fischen. Auch holen die Schülerin Gottes und der Schüler Gottes aus dem reichen Vorrat Neues und Altes hervor.

In jener Zeit sprach Jesus zu der Menge: Mit dem Himmelreich ist es wie mit einem Schatz, der in einem Acker vergraben war. Ein Mann entdeckte ihn, grub ihn aber wieder ein. Und in seiner Freude verkaufte er alles, was er besaß, und kaufte den Acker.
Auch ist es mit dem Himmelreich wie mit einem Kaufmann, der schöne Perlen suchte. Als er eine besonders wertvolle Perle fand, verkaufte er alles, was er besaß, und kaufte sie. Weiter ist es mit dem Himmelreich wie mit einem Netz, das man ins Meer warf, um Fische aller Art zu fangen. Als es voll war, zogen es die Fischer ans Ufer; sie setzten sich, lasen die guten Fische aus und legten sie in Körbe, die schlechten aber warfen sie weg.
So wird es auch am Ende der Welt sein: Die Engel werden kommen und die Bösen von den Gerechten trennen und in den Ofen werfen, in dem das Feuer brennt. Dort werden sie heulen und mit den Zähnen knirschen. Habt ihr das alles verstanden? Sie antworteten: Ja.
Da sagte er zu ihnen: Jeder Schriftgelehrte also, der ein Jünger des Himmelreichs geworden ist, gleicht einem Hausherrn, der aus seinem reichen Vorrat Neues und Altes hervorholt. (Evangelium nach Matthäus, Erklärungen im Bibelwerk: Matthäus 13, 44-52)

  1. Lesung aus dem Buch der Weisheit: Ich öffne mein Herz für Gott.
    Die jüdische Gemeinde erinnert an das Geschenk, das Salomo von Gott bekommt: Ein weises und verständiges Herz

In jenen Tagen erschein der Herr dem Salomo nachts im Traum und forderte ihn auf: Sprich eine Bitte aus, die ich dir gewähren soll.
Und Salomo sprach: Herr, mein Gott, deinen Knecht anstelle meines Vaters David zum König gemacht. Doch ich bin noch sehr jung und weiß nicht, wie ich mich als König verhalten soll. Dein Knecht steht aber mitten in deinem Volk, das du erwählt hast: einem großen Volk, das man wegen seiner Menge nicht zählen und nicht schätzen kann. Verleih daher deinem Knecht ein hörendes Herz, damit er dein Volk zu regieren und das Gute vom Bösen zu unterscheiden versteht. Wer könnte sonst dieses mächtige Volk regieren?
Es gefiel dem Herrn, dass Salomo diese Bitte aussprach. Daher antwortete ihm Gott: Weil du gerade diese Bitte ausgesprochen hast und nicht um langes Leben, Reichtum oder um den Tod deiner Feinde, sondern um Einsicht gebeten hast, um auf das Recht zu hören, werde ich deine Bitte erfüllen. Sieh, ich gebe dir ein so weises und verständiges Herz, dass keiner vor dir war und keiner nach dir kommen wird, der dir gleicht. (1Könige 3,5.7-12)

  1. Lesung aus dem Brief des Apostel Paulus an die Römer: Ich liebe Gott.
    Paulus erinnert die römische Gemeinde, dass Gott denen, die ihn lieben, alles zum Guten führt und diese Liebenden verherrlicht.

Wir wissen, dass Gott bei denen, die ihn lieben, alles zum Guten führt, bei denen, die nach seinem ewigen Plan berufen sind; denn alle, die er im voraus erkannt hat, hat er auch im voraus dazu bestimmt, an Wesen und Gestalt seines Sohnes teilzuhaben, damit dieser der Erstgeborene von vielen Brüdern sei. Die aber, die er vorausbestimmt hat, hat er auch berufen, und die er berufen hat, hat er auch gerecht gemacht; die er aber gerecht gemacht hat, die hat er auch verherrlicht. (Römer 8, 28-30)

Wir laden ein:
17. Sonntag im Jahreskreis, 30. Juli 2017, 9:00 Gottesdienst +SC Kaffee im Barat-Saal
18. Sonntag im Jahreskreis, 6. August 2017, 9:00 Gottesdienst +SC Kaffee im Barat-Saal

Informationen:
Die Charismatische Erneuerung feiert 50 Jahre: Mi 23. -26. August 2017 in Windischgarsten / OÖ.
Das Jugendfestival Key2Life Do 17.- So 20. August 2017 findet im Schlosspark Marchegg statt.
Lesungen und Evangelium des Sonntags und der Feiertage im Bibelwerk.
Für Handys gibt es ein APP, das die Evangelien und Lesungen für jeden Tag anzeigt.
Die Natürliche Gemeinde-Entwicklung zeigt, wie eine christliche Gemeinde wachsen kann.
Die Katholische Jugend Österreich

Liebe Grüße und für dich: Die Herrlichkeit Gottes!
Hannes Daxbacher
Sacré Coeur Cafétier und Ostiarius
Katholische Gottesdienstgemeinde Sacré Coeur, 3021 Pressbaum, Klostergasse 12, Österreich