Das Licht des Kindes leuchtet in unsere Herzen – Heiliger Abend, Christtag und Stephanitag

Friede den Menschen auf Erden

Jetzt haben wir doch auf unseren Balkon eine winzige Lichterkette gegeben. Zuerst waren uns die Lichter-Orgien an den Häusern schon vor dem Advent unheimlich. Aber jetzt, knapp vor Weihnachten, schaffen wir es, einige kleine dezente Lichtpunkte auf das Tannenreisig zu setzen. Wir machen das auch, damit das Fest beginnen kann. Im Zentrum steht für mich das Ankommen des Gotteskindes. Vielleicht hat Gott das schon beim Urknall geplant, dass er Mensch und unser Bruder wird.

Gott mutet uns Menschen oft viel zu. Da ist seine Antwort: „Ich bin für euch da. Ich bin mit euch solidarisch.“ Der große Schöpfer des Universums wird aus Liebe zu uns ein kleines Kind. Als Erwachsener sammelt er Schülerinnen und Schüler und lehrt das Verzeihen statt dem Hass, die Liebe zu Gott und zu den Nächsten, die Vergebung der Sünden, den Glauben, der Wunder bewirkt, die Treue zwischen Menschen, die Liebe zu den Armen, zu den Kindern und zu den Kranken. Er zeigt uns, dass dieses Leben nicht alles ist, sondern dass unsere endgültige Heimat bei ihm jenseits des Todes liegt. Dazu bietet er seine Freundschaft an. Was hätte ich, wenn ich diese Freundschaft ablehne? Ich hätte nichts gewonnen. Eher alles verloren. Durch diese Freundschaft mit dem umfassenden Urgrund unseres Lebens merke ich, dass mir so vieles geschenkt wird. Dafür bin ich dankbar. Und ich habe eine Ahnung bekommen wie man gut und zufrieden leben kann.

Den Chor der Sacré Coeur Schulen kann man bis Donnerstag in „NÖ heute“ mit dem Lied „Still, still, still“ aus Neuhofen (NÖ) hier hören (Leitung: Cornelia Traxler).

Wir laden ein:
24. Dezember 2019, Heiliger Abend, 21:00 Christmette, 20:30 musikalische Einstimmung
(Pfarrkirche Pressbaum: 15:30 Kinderandacht, 23:00 Christmette)
25. Dezember 2019, Christtag, 9:30 Gottesdienst, W. Aumann lädt davor zu einer Schola bei der Orgel mit Probe um 9:00 ein. + S. C. Kaffee
(Pfarrkirche Pressbaum: 10:00 Festmesse: Josef Haydn, Kleine Orgelsolomesse)
Weitere Termine der Weihnachtszeit siehe unten

Das ist die gute Botschaft zu Weihnachten:

Heute ist euch in der Stadt Davids der Retter geboren

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Der Wolf lernt die Macht zu teilen – Zweiter Adventsonntag, Lesejahr A

Je mehr die Mächtigen Angst bekommen, umso mehr kontrollieren sie. Einige schrecken nicht vor Morden zurück. Die chinesische Regierung hat Angst vor den Islamisten und unterdrückt die moslemischen Uiguren. Die Mächtigen in Malta bekamen Angst vor der Journalistin Daphne Caruana Galizia und ermordeten sie mit einer Autobombe. Johannes der Täufer machte Herodes Antipas und seiner Frau Herodias Angst, worauf sie ihn köpften. Johannes erwartete einen Gott-König, der ein allmächtiger Rivale der führenden Köpfe sein sollte. Auch das Friedensreich bei Jesaja baut auf einen politischen Nachfolger des König Davids, der seine Rivalen, die Frevler tötet. Dann liegt der Wolf friedlich neben dem Lamm und der Löwe frisst Heu. Eine Utopie, aufgebaut auf ein machtvolles Eingreifen Gottes. Dieses Eingreifen Gottes bleibt aber aus. Es passiert ein anderes Eingreifen Gottes. Das geschieht im Stillen. Ein junges Mädchen wird gefragt, ob es Gott als Mensch auf die Erde bringen will. Diese junge Frau wuchs in Nazaret auf und wir feiern am 8. Dezember ihre Zeugung. Ihre Eltern waren Anna und Joachim. Ihr Sohn, den sie in Betlehem zur Welt bringt, wird Menschen heilen und Arme seligpreisen. Er wird ohne Waffen und Soldaten auftreten und die führenden Köpfe werden trotzdem Angst bekommen. Sie werden ihn umbringen. Er aber wird den Tod besiegen und Menschen mit seinem Geist der Liebe anhauchen. Bis heute.
Dieser Liebesgeist hilft den Ohnmächtigen kleine Schritte zu gehen und er hilft auch den Mächtigen, keine Angst zu haben und ihre Macht zu teilen.

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Gott kommt uns zu Hilfe – Erster Adventsonntag, Lesejahr A

Wenn es jetzt im Advent finster wird, beleuchten viele ihre Häuser und Balkone. Ich frage mich, ob wir das auch machen sollen. Schön ist es schon, wenn wir aus dem Fenster schauen und Lichter in der Finsternis sehen. Gott sei Dank scheint die Sonne auf unsere Erde, sodass wir genug Energie haben, um die Finsternis zu erhellen. Ohne sie wäre ein Leben nicht möglich. Sie hat aber ein Ablaufdatum. Wenn in rund fünf Milliarden Jahren in der Sonne der Wasserstoff verbraucht ist, bläht sich unsere Sonne zu einem roten Riesenstern auf und wird dabei unsere Erde schlucken. Sie wird nach einiger Zeit zu einem weißen Zwergstern zusammensinken. Für das Leben auf der Erde ist aber schon viel früher Schluss. Die Intensität der Sonnenstrahlung nimmt etwa um ein Prozent in 120 Millionen Jahren zu. Schon in 500 Millionen Jahren ist die Erde nur noch ein lebensfeindlicher Felsklumpen im All. Für mich ist die Aussicht, dass es einmal keine Menschen auf der Erde gibt, genauso wie mein eigener Tod eine offene Frage. Wozu habe ich gelebt, wenn ich im Nichts verschwinde? Wozu hat es Menschen gegeben? Christus gibt mir da die Antwort: Gott erschafft für uns eine neue Welt. Dem Seher Johannes wurde es auf Patmos gezeigt. Er schreibt mir: „Dann sah ich einen neuen Himmel und eine neue Erde; denn der erste Himmel und die erste Erde sind vergangen. Gott wird bei uns Menschen wohnen. Er wird alle Tränen von unseren Augen abwischen: Der Tod wird nicht mehr sein, keine Trauer, keine Klage, keine Mühsal. Denn was früher war, ist vergangen.“ Ich frage mich, ob Gott jetzt schon an dieser neuen Welt baut und ob diese unsere Welt ein Teil davon wird – und ob wir mitbauen.
(Aus: Hamburger Abendblatt Forschung, Bibel, Offenbarung 21)

Wir laden ein:
1. Dezember 2019, 1. Adventsonntag 9:30 Familienmesse mit der VS + Segnung der Adventkränze
Dienstag, 3.12.2019, 7,00 Rorate bei Kerzenschein + einfaches Frühstück
8. Dezember 2019, 2. Adventsonntag, Hochfest Mariä Empfängnis 9:30 Gottesdienst + S. C. Kaffee
Weitere Termine der Weihnachtszeit siehe unten

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Es laufen ihnen Freudentränen über die Wangen – Pfingstsonntag. Pfingstmontag Lesejahr C

BegeisterungJeder, der den Heiligen Geist erfährt, spürt Liebe und merkt, wie sehr man von Gott geliebt wird. Oder man empfindet plötzlich aufrichtige uneingeschränkte Herzens-Liebe für Andere. – Das sagt Daniela Pavlon, eine Caritasmitarbeiterin und Leiterin von Alpha-Kursen. Für mich sehr berührend sind ihre Schilderungen von Geist-Erlebnissen. „Viele Menschen spüren richtiggehend körperliche Auswirkungen – es wird ihnen zum Beispiel ganz warm. Oder es laufen ihnen Freudentränen über die Wangen, weil sie so berührt sind. Oder sie spüren in ihrem Herzen, dass gerade Heilung passiert oder dass sie Ängste ablegen. Viele Leute spüren aber auch im Moment der Heilig-Geist-Erfahrung wenig oder gar nichts, merken aber im Nachhinein, dass sich ihr ganzes Leben verändert, spüren, dass sie der Heilige Geist führt.“ Also egal ob die Begegnung mit dem Heiligen Geist ein Gefühl erzeugt oder nicht – eines ist sicher: Die Auswirkungen auf das eigene Leben sind immer grandios. (Nachzulesen in der Zeitung Der Sonntag, 9.6.2019).

8000 vor allem junge Teilnehmer treffen sich zu Pfingsten in Salzburg. Der Papst lädt katholische charismatische Gruppen zum Pfingst-Treffen in den Vatikan ein. Was passiert am Sonntag und am Montag im Sacré Coeur Pressbaum? Weiterlesen

Streit oder Nachgeben? – Siebenter Sonntag im Jahreskreis Lesejahr C

Ich wollte schon einen Streit beginnen, weil ich dachte, mein Freund ist übervorteilt worden. Es wäre ein aussichtsloser Rechtsstreit geworden. Mein Ärger schien aber berechtigt. – Da habe ich das Evangelium des nächsten Sonntags gelesen: Wenn dir jemand das Deine wegnimmt, verlang es nicht zurück! – Ich ärgerte mich. Ich dachte mir, dass das eine übertriebene Forderung Jesu sei. Da wäre ja jede Verteidigung des Eigentums sinnlos. Ich dachte nach und bemerkte, dass mir Gott sagt: Lass los! Der Rechtsstreit ist ohnehin aussichtslos. Verstrick dich nicht in diesen Kampf. – Ich war gefühlsmäßig aber noch nicht bereit. Ich brauchte Zeit, damit ich mich wirklich neu orientieren konnte. Weiterlesen

Gott im Kind anbeten – nicht nur zu Weihnachten 4. Advent, Heiliger Abend, Christtag

La Tour: Die Anbetung der Hirten

La Tour: Die Anbetung der Hirten

Ich liebe diese Hirten, die auf dem Feld Nachtwache bei ihrer Herde hielten. Als der Engel kam umstrahlte die Hirten der Glanz Gottes. Das war ein Schrecken. Wenn ich wie jetzt vor meinem Computer sitze und der Glanz Gottes würde mich umstrahlen, wäre das eine tiefe Erschütterung. Ich wäre entsetzt und fassungslos. Ich weiß nicht, ob mich der Engel mit „Fürchte dich nicht!“ beruhigen könnte. Eher mit dem Zweiten: Ich verkünde dir eine große Freude. Heute ist dir der Retter geboren. Du wirst ein Kind finden, das, in Windeln gewickelt, in einer Krippe liegt. Wenn dann noch die Engel und ein himmlisches Heer Gott lobt, kann es sein, dass ich beschließe, es den Hirten nachzumachen und Gott zu rühmen, ihn zu loben und ihn im Kind anzubeten. Was kann mich davon abhalten? Weiterlesen

Mit ganzem Herzen! Am 30. Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr A

Liebe Gott und die Nächsten, die du siehstWas ist das wichtigste Gebot? Du sollst nicht töten? Nein. Du sollst Gott und den Nächsten lieben. Die Bekehrung in meinem Leben erlebte ich in einer Phase meines Lebens, als ich den politischen Forderungen nach Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung nachging.

Die Befreiung war, als ich sah, dass ich Gott und den Nächsten lieben soll. Für mich als Christ, der ich in der österreichischen katholischen Kirche groß geworden bin, war in den 80er Jahren Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung das zentrale Gebot. In allen Lebensbereichen erkannte ich die großen Herausforderungen, die dieses Gebot mit sich brachte. Ich fühlte mich dabei überfordert. Ich fragte mich: Was muss ich nicht noch alles tun? Ich wurde Gott sei Dank nicht depressiv. Es gab zwei befreiende Faktoren.
Die eine große Hilfe für mich war die Kreativität, die ich in meinem Beruf als Religionslehrer und die wir in unserer Familie pflegten.
Die andere Hilfe für mich wurde die Liebe zu Gott. In dieser Liebe erkannte ich, dass der dreifaltige Gott überall am Werk war. Er war so viel aktiver als ich. Ich durfte meine Grenzen anerkennen. Ich war nicht für alles und alle verantwortlich. Ich konnte zu ihm in voller Freiheit sagen: Dein Wille geschehe, führe mich und mach mit mir, was du willst. Du bist die große vernünftige Kraft und die wunderbare Liebe. (Wenn du willst, gehen wir Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung gemeinsam an.) Weiterlesen

Ich liebe dich und du kannst es! Am 29. Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr A

Sebastian Kurz und Christian Kern sind wie alle von Gott berufen an einer liebevollen Kultur zu bauen

Sebastian Kurz und Christian Kern sind wie alle von Gott berufen an einer liebevollen Kultur zu bauen.

Gott arbeitet im Hintergrund an der Welt und an uns. Diese Erfahrung habe ich heute gemacht. Ich wollte etwas zur Trennung von Politik und Religion schreiben. Aber als ich heute in der Früh mein Herz Gott öffnete, bekam ich eine bessere Idee: Wir sind doch alle von Gott berufen, auch die Politikerinnen und Politiker. Gott ist der beste Politikberater für Putin, Merkel, Trump, Kurz, Kern und Strache, wenn sie ihr Herz für ihn öffnen. Jesus sagt zu den Pharisäern: „Gebt dem Kaiser was des Kaisers ist und Gott, was Gottes ist“. Die Pharisäer sollen ihr Herz nicht dem Kaiser, sondern Gott geben. Sie sollen in der Stille für Gott „da sein“. Und der Missionssonntag erinnert an Gottes Zusage an jeden Menschen: Ich liebe dich, du kannst es! Er ermächtigt alle Menschen, in Freiheit eine Kultur der Liebe mit ihm aufzubauen. Weiterlesen

Ahnungen am 14. Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr A

Durch Wissenschaft, die sich einer Kritik unterwirft, kommen wir zu sicheren Erkenntnissen. Das ist großartig. Aber dürfen wir dann auf die Unwissenden herabschauen? Könnte es nicht sein, dass wir als Hochmütige das Gesprächsangebot Gottes nicht erkennen können? Vielleicht wäre es besser, wenn wir wie Sokrates sagen: „Ich weiß, dass ich nichts weiß.“ Vielleicht erahnen wir dann die Offenbarungen Gottes.

Liebe Gottesdienstgemeinde im Sacré Coeur!

Hier kommt das Evangelium zum Sonntag: Ich gebe Jesus meine Sorgen.
Die Matthäusgemeinde erinnert an zwei Worte Jesu. Zuerst offenbart Jesus die tiefe Beziehung zu seinem himmlischen Vater. Danach lädt Jesus alle ein, die Belastungen und die persönlichen Katastrophen bei ihm abzugeben. Die Last, die Jesus verspricht, ist leicht wie eine Feder.

In jener Zeit sprach Jesus: Ich preise dich, Vater, Herr des Himmels und der Erde, weil du all das den Weisen und Klugen verborgen, den Unmündigen aber offenbart hast. Ja, Vater, so hat es dir gefallen. Mir ist von meinem Vater alles übergeben worden; niemand kennt den Sohn, nur der Vater, und niemand kennt den Vater, nur der Sohn und der, dem es der Sohn offenbaren will.
Kommt alle zu mir, die ihr euch plagt und schwere Lasten zu tragen habt. Ich werde euch Ruhe verschaffen. Nehmt mein Joch auf euch und lernt von mir; denn ich bin gütig und von Herzen demütig; so werdet ihr Ruhe finden für eure Seele. Denn mein Joch drückt nicht und meine Last ist leicht. (Evangelium nach Matthäus, Erklärungen im Bibelwerk: Matthäus 11, 25-30)

  1. Lesung aus dem Buch des Propheten Sacharja: Ich freue mich über den leichten Reiter.
    Die jüdische Gemeinde erinnert an die Freude, die jetzt ausbrechen kann, weil Gott kommt und ein Friedensreich herstellt. Er reitet leicht wie ein Kind auf einem Fohlen und trotzdem vernichtet er die Waffen.

Juble laut, Tochter Zion! Jauchze, Tochter Jerusalem! Sieh, dein König kommt zu dir. Er ist gerecht und hilft; er ist demütig und reitet auf einem Esel, auf einem Fohlen, dem Jungen einer Eselin. Ich vernichte die Streitwagen aus Efraim und die Rosse aus Jerusalem, vernichtet wird der Kriegsbogen. Er verkündet für die Völker den Frieden; seine Herrschaft reicht von Meer zu Meer und vom Eufrat bis an die Enden der Erde. (Erklärungen im Bibelwerk: Sacharja 9, 9-10)

  1. Lesung aus dem Brief des Apostel Paulus an die Römer: Ich öffne mein Herz für den Geist.
    Paulus erinnert die römische Gemeinde, dass der Geist Gottes in jedem von ihnen wohnt. Es geht um Leben oder Tod: Will der Mensch nach dem Geist oder nach dem Fleisch leben.

Ihr seid nicht vom Fleisch, sondern vom Geist bestimmt, da ja der Geist Gottes in euch wohnt. Wer den Geist Christi nicht hat, der gehört nicht zu ihm. Wenn der Geist dessen in euch wohnt, der Jesus von den Toten auferweckt hat, dann wird er, der Christus Jesus von den Toten auferweckt hat, auch euren sterblichen Leib lebendig machen durch seinen Geist, der in euch wohnt. Wir sind also nicht dem Fleisch verpflichtet, Brüder, so dass wir nach dem Fleisch leben müssten. Wenn ihr nach dem Fleisch lebt, müsst ihr sterben; wenn ihr aber durch den Geist die sündigen Taten des Leibes tötet, werdet ihr leben. Römer 8, 9.11-13)

Wir laden ein:
14.
Sonntag im Jahreskreis, 9. Juli 2017, 9:00 Gottesdienst +SC Kaffee im Barat-Saal, Beginn des Sommerlagers 2017 mit der 9 Uhr Messe. Ca. 26 Kinder mit ihren Begleiterinnen, Begleiter und Eltern feiern mit .Es gibt eine eigene musikalische Gestaltung.
15. Sonntag im Jahreskreis, 16. Juli 2017, 9:00 Gottesdienst +SC Kaffee im Barat-Saal, Kinder sind zurück.
16. Sonntag im Jahreskreis, 23. Juli 2017, 9:00 Gottesdienst +SC Kaffee im Barat-Saal

Informationen:
Information zur neuen Einheitsübersetzung des Bibelwerkes
Lesungen und Evangelium des Sonntags und der Feiertage im Bibelwerk.
Für Handys gibt es ein APP, das die Evangelien und Lesungen für jeden Tag anzeigt.
Das Stundenbuch (Laudes, Vesper) im Web
Für Handys gibt es ein Stundenbuch-APP in den APP-Stores
Die Natürliche Gemeinde-Entwicklung zeigt, wie eine christliche Gemeinde wachsen kann.

Liebe Grüße und für dich: Die Spatzen Gottes!
Hannes Daxbacher
Sacré Coeur Cafétier und Ostiarius

Katholische Gottesdienstgemeinde Sacré Coeur, 3021 Pressbaum, Klostergasse 12, Österreich
Gottesdienst an Sonn- und Feiertagen: 9:00

Hoffnung im Alltag 6. Sonntag der Osterzeit Lesejahr A

Theater der Träume und Play Together Now

Theater der Träume und Play Together Now

Wenn im Iran gewählt wird, dann kann ich nicht vergessen, dass unsere Freundin nicht mehr in den Iran zurückkehren kann, weil sie Christin geworden ist. Sie kann ihre Eltern nicht mehr besuchen, ihr droht die Todesstrafe. Sie ist mit ihrer Schwester vor zwei Jahren zu Fuß und mit Bussen aus dem Iran geflohen, hat sich in Wien ein Jahr auf die Taufe vorbereitet, besucht jetzt eine Schule, spielt beim Theater der Träume mit und setzt sich im Verein „Play Together Now“ für Freizeitgestaltung von Flüchtlingen ein. Die Sehnsucht nach Liebe und Freiheit lässt sich auf Dauer nicht unterdrücken.

Evangelium zum Sonntag: Ich lasse mich von Gott lieben
Die Gemeinde des Johannes erinnert sich an den Abschied Jesu. Er lässt sie nicht als Waisen zurück, sondern er verspricht zwei Dinge: Er gibt den Christen den helfenden Geist der Wahrheit und er gibt ihnen seine und seines Vaters liebende Gegenwart.

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Wenn ihr mich liebt, werdet ihr meine Gebote halten. Und ich werde den Vater bitten und er wird euch einen anderen Beistand geben, der für immer bei euch bleiben soll. Es ist der Geist der Wahrheit, den die Welt nicht empfangen kann, weil sie ihn nicht sieht und nicht kennt. Ihr aber kennt ihn, weil er bei euch bleibt und in euch sein wird. Ich werde euch nicht als Waisen zurücklassen, sondern ich komme wieder zu euch. Nur noch kurze Zeit, und die Welt sieht mich nicht mehr; ihr aber seht mich, weil ich lebe und weil auch ihr leben werdet. An jenem Tag werdet ihr erkennen: Ich bin in meinem Vater, ihr seid in mir und ich bin in euch. Wer meine Gebote hat und sie hält, der ist es, der mich liebt; wer mich aber liebt, wird von meinem Vater geliebt werden und auch ich werde ihn lieben und mich ihm offenbaren. (Evangelium nach Johannes, Erklärungen im Bibelwerk: Johannes 14,15-21)

Lesung aus der Apostelgeschichte: Ich freue mich über die alltäglichen Wunder.
In der Gemeinde des Lukas wird an Philippus erinnert, der predigt, heilt, falsche Geister austreibt und so Christus im Alltag der Menschen erfahrbar macht. Dazu kommt die Kraft des Heiligen Geistes, die die Menschen stärkt und in Bewegung bringt.

In jenen Tagen kam Philippus in die Hauptstadt Samariens hinab und verkündigte dort Christus. Und die Menge achtete einmütig auf die Worte des Philippus; sie hörten zu und sahen die Wunder, die er tat. Denn aus vielen Besessenen fuhren unter lautem Geschrei die unreinen Geister aus; auch viele Lahme und Krüppel wurden geheilt. So herrschte große Freude in jener Stadt.
Als die Apostel in Jerusalem hörten, dass Samarien das Wort Gottes angenommen hatte, schickten sie Petrus und Johannes dorthin. Diese zogen hinab und beteten für sie, sie möchten den Heiligen Geist empfangen. Denn er war noch auf keinen von ihnen herabgekommen; sie waren nur auf den Namen Jesu, des Herrn, getauft. Dann legten sie ihnen die Hände auf und sie empfingen den Heiligen Geist. (Erklärungen im Bibelwerk: Apostelgeschichte 8,5-8,14-17)

Lesung aus dem ersten Brief des Apostel Petrus: Ich nehme die Hoffnung in mir wahr.
Der erste Petrusbrief gibt Anregungen, wie Christen Rede und Antwort stehen können. Sie sollen die Hoffnung wahrnehmen, die in ihrem Herzen ist und dies denen mitteilen, die nach einer Hoffnung fragen und suchen.

Schwestern und Brüder! Haltet in eurem Herzen Christus, den Herrn, heilig! Seid stets bereit, jedem Rede und Antwort zu stehen, der nach der Hoffnung fragt, die euch erfüllt; aber antwortet bescheiden und ehrfürchtig, denn ihr habt ein reines Gewissen. Dann werden die, die euch beschimpfen, weil ihr in (der Gemeinschaft mit) Christus ein rechtschaffenes Leben führt, sich wegen ihrer Verleumdungen schämen müssen. Es ist besser, für gute Taten zu leiden, wenn es Gottes Wille ist, als für böse. Denn auch Christus ist der Sünden wegen ein einziges Mal gestorben, er, der Gerechte, für die Ungerechten, um euch zu Gott hinzuführen; dem Fleisch nach wurde er getötet, dem Geist nach lebendig gemacht. (Erklärungen im Bibelwerk: 1Petrus 3,15-18)

Wir laden ein:
6. Sonntag der Osterzeit, 21. Mai 2017 9:00 Gottesdienst +SC Kaffee im Barat-Saal
Donnerstag, 25. Mai 2017: Christi Himmelfahrt ist um 9 Uhr Firmung im Sacré Coeur (am gleichen Tag ist Erstkommunionfeier in der Pfarre Pressbaum)
7. Sonntag der Osterzeit, 28. Mai 2017 9:00 Gottesdienst +SC Kaffee im Barat-Saal

Informationen:
Information zur neuen Einheitsübersetzung des Bibelwerkes
Lesungen und Evangelium des Sonntags und der Feiertage im Bibelwerk.
Für Handys gibt es ein APP, das die Evangelien und Lesungen für jeden Tag anzeigt.
Das Stundenbuch (Laudes, Vesper) im Web
Für Handy gibt es ein Stundenbuch-APP in den APP-Stores
Die Natürliche Gemeinde-Entwicklung zeigt, wie eine christliche Gemeinde wachsen kann.
Liebe Grüße und für dich: Gottes Liebe!
Hannes Daxbacher
Sacré Coeur Cafétier und Ostiarius
Katholische Gottesdienstgemeinde Sacré Coeur, 3021 Pressbaum, Klostergasse 12, Österreich
Gottesdienst an Sonn- und Feiertagen: 9:00