Alles ist möglich in der Beziehung zu Gott – Fünfter Sonntag im Jahreskreis Lesejahr C

WüsteIch habe es erlebt. Mein Herz war leer wie eine Wüste. Ich fuhr mit Kollegen zu einem Gestaltpädagogik-Kurs. Ich erinnere mich noch gut, als ich auf der Fahrt sagte: „Ich bin innerlich leer.“ Langsam lernte ich in den nächsten Jahren mich selber besser wahrzunehmen und eine intensivere Beziehung zu Gott einzugehen. Eine Hilfe dazu waren die Seligpreisungen: Ich fühlte mich arm. Ich hungerte nach mehr. Ich habe geweint. Ich fühlte mich verstoßen. Aber Christus blieb mir treu. Ich freute mich und hängte mein Herz nicht an den Reichtum, an den Konsum, an den Spaß und an die Meinung der anderen. Das tat gut. Die Seligpreisungen und die Weherufe sind, so finde ich, gute Impulse in den Beziehungen zu Gott, zu mir und zu den Mitmenschen. Reich und arm sein, hungern und satt sein, traurig sein und lachen, verzweifelt sein und sich freuen, verspottet und gelobt werden – alles ist möglich in der Welt, wenn der weite Raum des liebenden Gottes mich trägt.

Wir laden ein: 6. Sonntag im Jahreskeis 17. Februar 2019, 9:00 Gottesdienst + Sacré Coeur Kaffee
7. Sonntag im Jahreskeis 21. Februar 2019, 9:00 Gottesdienst + Sacré Coeur Kaffee

Hier kommt die gute Nachricht: Die Verspotteten werden von Gott beschützt
Es ging eine Kraft von Jesus aus und viele Menschen wollten Jesus berühren, um geheilt zu werden. Da richtet Jesu seine Worte an die Jüngerinnen und Jünger. Er lebt in der Beziehung zu seinem Vater und kann das Leid umdrehen. Es ist keine Vertröstung, wenn die armen und weinenden Hungernden gesättigt werden und wenn die Verspotteten von Gott beschützt werden, sondern sie erleben die Herrlichkeit Gottes. Die Weherufe gelten denen, die nichts anderes kennen als Konsum, Spaß und Beliebtheit. Sie bleiben innerlich leer. Es ist tragisch, Gott in der eigenen Seele nicht zu bemerken.
Jesus stieg mit ihnen den Berg hinab. In der Ebene blieb er mit einer großen Schar seiner Jünger stehen und viele Menschen aus ganz Judäa und Jerusalem und dem Küstengebiet von Tyrus und Sidon strömten herbei. (Sie waren gekommen, um ihn zu hören und von ihren Krankheiten geheilt zu werden. Und die von unreinen Geistern Geplagten wurden geheilt. Alle Leute versuchten, ihn zu berühren; denn es ging eine Kraft von ihm aus, die alle heilte.) Er richtete seine Augen auf seine Jünger und sagte: Selig, ihr Armen, denn euch gehört das Reich Gottes. Selig, die ihr jetzt hungert, denn ihr werdet gesättigt werden. Selig, die ihr jetzt weint, denn ihr werdet lachen. Selig seid ihr, wenn euch die Menschen hassen und wenn sie euch ausstoßen und schmähen und euren Namen in Verruf bringen um des Menschensohnes willen. Freut euch und jauchzt an jenem Tag; denn siehe, euer Lohn im Himmel wird groß sein. Denn ebenso haben es ihre Väter mit den Propheten gemacht. Doch weh euch, ihr Reichen; denn ihr habt euren Trost schon empfangen. Weh euch, die ihr jetzt satt seid; denn ihr werdet hungern. Weh, die ihr jetzt lacht; denn ihr werdet klagen und weinen. Weh, wenn euch alle Menschen loben. Denn ebenso haben es ihre Väter mit den falschen Propheten gemacht. (Lukas 6, 17.20-26)

Die Lesung aus dem Buch Jeremia: Ich bin wie ein Baum, der am Wasser gepflanzt ist
Wer sein Herz Gott öffnet ist wie ein Baum, der am Wasser gepflanzt ist. Wer ohne Gott lebt, dessen Seele ist eine leere Wüste.
So spricht der HERR: Verflucht der Mensch, der auf Menschen vertraut, auf schwaches Fleisch sich stützt und dessen Herz sich abwendet vom HERRN. Er ist wie ein Strauch in der Steppe, der nie Regen kommen sieht; er wohnt auf heißem Wüstenboden, im Salzland, das unbewohnbar ist. Gesegnet der Mensch, der auf den HERRN vertraut und dessen Hoffnung der HERR ist. Er ist wie ein Baum, der am Wasser gepflanzt ist und zum Bach seine Wurzeln ausstreckt: Er hat nichts zu fürchten, wenn Hitze kommt; seine Blätter bleiben grün; auch in einem trockenen Jahr ist er ohne Sorge, er hört nicht auf, Frucht zu tragen. (Jer 17,5-8)

Lesung aus dem ersten Brief des Apostels Paulus an die Gemeinde in Korinth: Die Auferweckung gibt mir Sinn
Paulus setzt sich mit denen auseinander, die meinten, eine Auferstehung der Toten gibt es nicht. Wenn aber Christus nicht auferweckt worden ist, dann ist unser Glaube nutzlos und wir sind verloren.
Wenn aber verkündet wird, dass Christus von den Toten auferweckt worden ist, wie können dann einige von euch sagen: Eine Auferstehung der Toten gibt es nicht? Denn wenn Tote nicht auferweckt werden, ist auch Christus nicht auferweckt worden. Wenn aber Christus nicht auferweckt worden ist, dann ist euer Glaube nutzlos und ihr seid immer noch in euren Sünden; und auch die in Christus Entschlafenen sind dann verloren. Wenn wir allein für dieses Leben unsere Hoffnung auf Christus gesetzt haben, sind wir erbärmlicher daran als alle anderen Menschen. Nun aber ist Christus von den Toten auferweckt worden als der Erste der Entschlafenen. (1 Kor 15, 12.16-20)

Informationen:
. Konzert in D-Dur des Stadtorchesters Pressbaum im Norbertinum, Tullnerbach am 18. Februar 2018, 18:00 Norbertinumstraße 9, 3013 Tullnerbach-Lawies.
Wolfgang Aumann schreibt: Liebe Sängerinnen & Sänger, liebe Instrumentalisten & Instrumentalistinnen, 1.am Faschingsdienstag, 5.März, ab 19, 00 Uhr lade ich herzlich ein zu einem FASCHINGSKEHRAUS im SC Baratsaal: gemütliches Beisammensein, jede/r nimmt ein bissl was zum Essen und Trinken mit, Plaudern, lachen, kein Gschnas, kein Tanzen. Gegen 21,00 – 21,30 gehen wir in die Kirche (wer will): kurze Einstimmung auf den ASCHERMITTWOCH – Aschenkreuz (Man braucht sich nicht anzumelden – einfach kommen)
2. Messgestaltung am 1.Fastensonntag, 10.März 2019 9 Uhr /8 Uhr Probe beim Klavier
3. Das Ehepaar Oberndorfer feiert am Samstag, 23.März um 11,30 in Wien-Währing die GOLDENE HOCHZEIT. Einige haben schon zugesagt – wir brauchen noch Verstärkung. Bitte bei mir melden!
4. Anna und Markus Seemann feiern die Taufe ihres 2.Kindes. Samstag, 30.März um 10,30 Uhr Marion S. sorgt für die Musik, bitte bei ihr direkt melden.
So wünsche ich allen eine gute Woche! Herzliche Grüße, Wolfgang
. Schüler aus Pressbaum treffen Papst in Panama
. Christliche Partnersuche – Himmlisch Plaudern
. Katholische Partner suchen und finden
. Katholische Partnervermittlung
. Zehn Tage kontemplative Exerzitien und Tage der Stille im Kapuzinerkloster Irdning sind sinnvoll
. Das Mission Manifest besteht aus 10 Thesen für das Comeback der Kirche
. Hilfe gegen Panikattacken
. Glauben. Leben heißt die App für Handys der Erzdiözese Wien mit Evangelium zum Tag, den Gottesdiensten der Umgebung, interaktiven Gebeten und den Tagesheiligen.
. Die Bischöfe Österreichs laden ein, jeden Tag für einen Jugendlichen zu beten.

Liebe Grüße und für dich: Mit Gott in Beziehung!
Hannes Daxbacher

Sacré Coeur Cafétier und Ostiarius (Türöffner)

Katholische Gottesdienstgemeinde Sacré Coeur, 3021 Pressbaum, Klostergasse 12, Österreich

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Himmlische Hochzeit – Zweiter Sonntag im Jahreskreis Lesejahr C

Bischof OverbeckIch freute mich, als ein Mann mir erzählte, er gehe in die Kirche, weil er so dankbar ist, dass es uns so gut geht. Ich freue mich auch, dass der Bischof von Essen nach neuen Wegen sucht, wie Menschen mit Gott in Berührung kommen können. Er spricht in seinem „Wort des Bischofs“ von einer Zeitenwende der katholischen Kirche. Priesteramt, Hierarchie, Zölibat, Frauenamt und Sexualmoral stehen auf der Tagesordnung. Ich bin neugierig, wohin uns der Geist Gottes führt. Overbeck bittet darum, „in diesen schwierigen Zeiten achtsam und sehr behutsam miteinander umzugehen.“ Bischof Franz-Josef Overbeck bemerkt großes Interesse an christlichen Inhalten und eine Sehnsucht nach religiöser Erfahrung. Innerhalb der Kirche wachsen Offenheit und Ehrlichkeit.
Ich freu mich schon auf unseren Gemeindegottesdienst, wo ich mit Gott in Berührung kommen kann und wir behutsam miteinander umgehen. Weiterlesen

Erfüllt mit Begeisterung – Sonntag Taufe des Herrn im Lesejahr C

Blaise PascalEs muss ein überwältigendes Erlebnis gewesen sein, das der große Mathematiker und Physiker Blaise Pascal hatte. Er schrieb es auf und nähte es in seinen Rock. Seine Verwandten fanden es nach seinem Heimgang. Er notierte: Jahr der Gnade 1654, Montag, den 23. November, Tag des heiligen Klemens, Papst und Märtyrer … Seit ungefähr abends zehneinhalb bis ungefähr eine halbe Stunde nach Mitternacht. Feuer, „Gott Abrahams, Gott Isaaks, Gott Jakobs“, nicht der Philosophen und Gelehrten. Gewissheit, Gewissheit, Empfinden: Freude, Friede. Gott Jesu Christi.
Ein ähnliches außergewöhnliches Erlebnis muss Jesus gehabt haben, als er sich von Johannes taufen ließ. Der Himmel öffnete sich, der Heilige Geist floss auf ihn herab und eine Stimme aus dem Himmel sprach: Du bist mein geliebter Sohn. Das hat Auswirkung.
Johannes erklärt, dass der Messias uns mit dem Heiligen Geist und mit Feuer taufen wird. Ich werde also mit Begeisterung erfüllt und in meinem Herzen wird die Liebe entzündet. Darauf warte ich. Weiterlesen

Die Kirche reicht in das Jenseits – Sonntag der Heiligen Familie im Lesejahr C

Warum gehe ich am Sonntag in die Kirche? Ich liebe Gott. Ich fühle mich hingezogen. Aber ich habe mich auch dafür entschieden. Es gibt für mich gute Gründe, am Sonntag in die Kirche zu gehen. Ich nenne einmal drei. 1. Es ist wahr: Gott erschuf das Universum, gab der Natur Ziele und beschenkte uns mit seinem Sohn. Mit ihm als Grund kann ich mein Lebenshaus bauen. Der Gottesdienst vermittelt mir dies. 2. Sein Sohn nahm uns in seine Familie, die Kirche auf, die in das Jenseits reicht. Nach unserem Tod werden wir am himmlischen Mahl teilnehmen, ähnlich wie wir es jeden Sonntag machen. 3. Mein persönliches Gebet vereinigt sich mit dem Gottesdienst-Gebet der Kirche. Ich stimme mich ein auf diese göttliche „Liturgie“, die meiner Seele Licht, Freiheit und seelische Gesundheit gibt und mich vor Chaos, Unfreiheit und seelischer Krankheit bewahrt.
Ich danke Gott dafür, dass er uns den Sonntag und den Gottesdienst geschenkt hat. Weiterlesen

Wenn ich falle, halte ich mich an ihm fest – Christkönigssonntag 44. Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr B

kreuz__von_Hitlerjugend_zerstochen_beim_Sturm_auf_das_Erzb._palais_im_November1938._Konsistoriensaal1 Das Bild zeigt das von der Hitlerjugend zerstochene Kreuz beim Sturm auf das Erzbischöfliche Palais im November 1938. Es zeigt mir, dass Jesus nicht daran festhielt, ein ferner Gott zu sein, sondern er wurde unser Bruder.
Einen Tag vor der Schandtat, am 7. Oktober 1938 singen 7.000 Jugendliche im Wiener Stephansdom: „Ein Haus voll Glorie schauet!“. Kardinal Innitzer ruft die Jugendlichen auf: „Meine liebe katholische Jugend Wiens, wir wollen gerade jetzt in dieser Zeit umso fester und standhafter unseren Glauben bekennen, uns zu Christus bekennen, unserem Führer, unserem König und zu seiner Kirche…“ Das Christus-Bekenntnis Innitzers gipfelt in den Worten: „Einer ist euer Führer, euer Führer ist Christus, wenn ihr ihm die Treue haltet, werdet ihr niemals verloren gehen.“ Da kommt die Meldung, dass die Hitlerjugend an den Toren des Domes stehe. Organist Alois Holzhacker greift schwungvoll in die Tasten und spielt: „Auf zum Schwure, Volk und Land…“ Plötzlich klingt in den Dom herein aus einer Ecke des Stephansplatzes ein mageres, vielleicht von fünfzig oder hundert Stimmen getragenes „Sieg Heil, Sieg Heil, Sieg Heil…“ Die katholischen Jugendlichen singen: „Auf zum Schwure, Volk und Land, heb zum Himmel Herz und Hand …“ Der ganze Stephansplatz ist ein einziger feierlicher Chorgesang tausender junger Menschen mit erhobener Schwurhand. Sie wissen: Wenn sie fallen fängt ihr Bruder Christus sie auf. Weiterlesen

Mein Reich ist nicht von diesem Universum – Dreiunddreißigster Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr B

AndromedanebelIch staune. Das Universum ist vor 13,8 Milliarden Jahren entstanden. Es dehnt sich immer weiter aus. Das ist das Standardmodell der Naturwissenschaft. Ich staune immer wieder über die Größe des Universums. Es hat Milliarden von Galaxien und jede Galaxie hat Milliarden von Sonnen. Im jüdischen und christlichen Glauben ist der Schöpfer des Universums noch größer. Das erstaunt mich noch mehr, kann ich doch mit ihm eine Du-Beziehung pflegen.
Dass dieser große Gott Mensch geworden ist, kann ich kaum glauben. Wenn man das Universum genauer ansieht, erkennt man, dass es immer kälter wird. Die Lebewesen in ihm sind dem Sterben und dem Tod ausgeliefert. Aus diesem dem Tod verfallenen Universum rettet uns, ich staune, gerade Jesus. Er kam nach seinem Tod aus dem Bereich der Toten zurück. Das feiern wir jeden Sonntag. Wir glauben, dass er derjenige ist, der uns vom endgültigen Tod befreit. Die Panikattacken sind vorbei. Er kommt aus der Tiefe des Universums zu uns und schenkt uns die ewige Heimat. Wow! Weiterlesen

Im Kreise der Heiligen – Allerheiligen und einunddreißigster Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr B

Wir feiern die Messe am Allerheiligenfest mit allen Heiligen und Verstorbenen im Himmel

Wir feiern die Messe am Allerheiligenfest mit allen Heiligen und Verstorbenen im Himmel

Ein Freund erzählte, dass ihm ein elfjähriger Junge gesagt hätte, dass Menschen ohne Religion Schwierigkeiten bekämen. Er meinte, dass es ihnen nach dem Tod schlecht gehen würde. Ich hingegen glaube, dass Gott sehr barmherzig ist, dass aber Menschen sich oft falsch entscheiden. Ich kann mich ja fragen, welchen Anteil ich daran habe, dass es mir nicht so gut geht. Ich kann mich prüfen, ob ich im Geist der Liebe lebe oder nicht. Mir hilft es, wenn ich weiß, dass ich für Gott lebe. Nicht nur Bewegung, ausgewogene Ernährung und gute soziale Beziehungen sind für mein Leben wichtig. Meine Erfahrung sagt mir, dass auch die Liebe zum dreifaltigen Gott hilfreich ist. Für die zwei Gebote bin ich Jesus sehr dankbar: Liebe Gott und liebe den Nächsten.

Wir laden ein:
Allerheiligen, 1. November
2018, 9:00 Gottesdienst mit Domdekan Karl Rühringer + Sacré Coeur Kaffee

31. Sonntag im Jahreskreis, 4. November 2018: Dankmesse zum 70.Geburtstag von Fr. Dr. Inge Dirnbacher, die Jahrzehnte das SC mitgeprägt hat. Treffpunkt 8 Uhr beim Klavier (mit Philipp an den weißen und schwarzen Tasten)
32. Sonntag im Jahreskreis, 11. November 2018, 9:00 Gottesdienst + Sacré Coeur Kaffee Weltgebetstag für verfolgte Christen. Stellvertretend für alle verfolgten Christen beten wir dabei besonders für die Christen in Nordkorea und Pakistan. In Pakistan wurde Asia Bibi freigelassen! Weiterlesen