Forscher warnen vor einer Heißzeit – Neunzehnter Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr B

Kleine Schritte gegen Klimaverschlechterung
Mich hat sehr nachdenklich gemacht, als ein Klimaforscher von einer drohenden Heißzeit sprach. Auch die Nachrichten vom größten Feuer in der Geschichte Kaliforniens und einem Rekordausstoß von Treibhausgasen machten mich stutzig. Die Klimaverschlechterung hat anscheinend begonnen. Ich frage mich, ob wir Menschen noch leben können, wenn sich die Erde um zwei Grad erwärmt. – Aber was kann ich tun? Kann ich CO2 und Methangas reduzieren? Was kann ich machen?
Kühe produzieren Methangas: Ich esse wenig Fleisch und trinke wenig Milch. Aber dafür esse ich viel Käse. Ich weiß nicht, ob ich das reduzieren will.
Flugzeuge produzieren CO2: Ich bin jetzt vier Mal mit dem Flugzeug geflogen. Ich glaube, das war zu viel. Nächstes Jahr kann ich ja mit dem Zug fahren.
Ich frage mich, was Gott zur Klimaverschlechterung sagt. Ich vermute, eine Freundschaft mit Christus hilft, einen angepassten Lebensstil zu entwickeln – auch, weil er die unendliche Sehnsucht stillt.

Wir laden ein:
19. Sonntag im Jahreskreis, 12. August 2018, 9:00 Gottesdienst + Sacré Coeur Kaffee
Mariä Himmelfahrt, Mittwoch, 15. August 2018, 9:00 Gottesdienst + Kräuterweihe + SC Kaffee Weiterlesen

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Unruhig ist mein Herz – Achtzehnter Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr B

Ich liebe die Erkenntnis von Augustinus, weil sie sich mit meiner Erfahrung deckt: Unruhig ist mein Herz, bis es Ruhe findet in dir.
Martin Walser sagt im Interview: Viele Intellektuelle sind heute mehr oder weniger stolz darauf, dass sie Atheisten sind. Ich sage: Auch wenn es Gott nicht gibt, dann fehlt er mir. Deswegen könnte ich nie Atheist werden. Mir fehlt Gott. Es wäre toll, wenn es den gäbe!
Johann Philipp Neumann (1774-1849), ursprünglich Gymnasiallehrer, wurde später Professor der Physik am polytechnischen Institut in Wien und schrieb ein Gedicht, das ich gerne singe: Wohin soll ich mich wenden, wenn Gram und Schmerz mich drücken? Wem künd‘ ich mein Entzücken, wenn freudig pocht mein Herz? Zu dir, zu dir, o Vater, komm‘ ich in Freud‘ und Leiden, du sendest ja die Freuden, du heilest jeden Schmerz.

Wir laden ein:
18. Sonntag im Jahreskreis, 5. August 2018, 9:00 Gottesdienst + Sacré Coeur Kaffee im Barat-Saal
19. Sonntag im Jahreskreis, 12. August 2018, 9:00 Gottesdienst + Sacré Coeur Kaffee im Barat-Saal

Unser Diakon Wolfgang Aumann schreibt:
Liebe Mitfeiernde! Mag. Michael Scharf, den wir z.B. schon durch die Firmungen kennen lernen durften, wurde von unserem Bischof zum KIRCHENREKTOR der Sacré Coeur Gemeinde ernannt. Er feiert mit uns am Sonntag, 2. September 2018 um 9 Uhr diesen „1. offiziellen Gottesdienst“ als Kirchenrektor. Ich möchte diese Messe mit Chor + Instrumentalisten gestalten. Treffpunkt: 8 Uhr Klavier. Noch schöne Sommerwochen und liebe Grüße, Wolfgang Weiterlesen

Abenteuer mit Gott – Siebzehnter Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr B

Abenteuer Mit GottAls Kind las ich gerne ein Mecki-Buch vom Schlaraffenland, in dem man Köstliches essen konnte.
Hoffmann von Fallersleben schreibt in seinem Gedicht „Vom Schlaraffenlande“: Ja, das mag ein schönes Leben und ein herrlich Ländchen sein! Mancher hat sich hinbegeben, aber keiner kam hinein.
Ja, und habt ihr keine Flügel, nie gelangt ihr bis ans Tor, denn es liegt ein breiter Hügel ganz von Pflaumenmus davor. – Ins Schlaraffenland ist in dieser Version noch niemand hineingekommen und wenn, wäre es ein Land der Süchte und der Langeweile.
Bei Jesus konnten die hungrigen Menschen einmalig Brot und Fisch essen so viel sie wollten. Das war für Jesus der Appetitanreger für mehr. Er möchte uns den Hunger nach seinem Gott-Vater zeigen.
Der Sprung in den Glauben kann ein Abenteuer sein und ein Sprung wie beim Bungee-Jumping. Aber keine Angst. Jesus springt mit. Weiterlesen

Wir sind eine große Familie

Was weiß ich von Jesus und seiner Botschaft?

Was weiß ich von Jesus und seiner Botschaft?

Wenn ich andere über den christlichen Glauben informiere, dann mache ich das, weil die Beziehung zu diesem Gott eine befreiende Wirkung hat. Ich will niemand überreden oder mit Tricks dazu bringen, diesen Glauben anzunehmen und ein Leben mit Christus zu führen. Anfang dieses Jahres ist mir das Missions-Manifest in die Hände gefallen. Die Autoren und Unterzeichner sagen: Wir sind katholische Christinnen und Christen in Österreich, Deutschland und der Schweiz, die unter der »Erosion des Glaubens«, von der Papst Franziskus spricht, leiden. Wir wissen: Unsere Heimatländer sind Missionsländer geworden. Wir sind bereit für Mission. Wir wünschen, dass unsere Länder zu Jesus finden. Wir laden alle ein, die sich verbindlich mit uns hineinbegeben wollen in eine Welle des Gebets. Wir möchten diejenigen zusammenführen, die den Mut zu ungewöhnlichen Schritten haben. »Das Gebot der Stunde«, sagt auch Papst Franziskus, »ist die pastorale Neuausrichtung, also dafür zu sorgen, dass die Strukturen der Kirche alle missionarischer werden, dass die gewöhnliche Seelsorge in all ihren Bereichen expansiver und offener ist, dass sie die in der Seelsorge Tätigen in eine ständige Haltung des ›Aufbruchs‹ versetzt und so die positive Antwort all derer begünstigt, denen Jesus seine Freundschaft anbietet«. (Evangelii Gaudium, 27) Was, so frage ich mich, sind für unsere Sacré Coeur-Gemeinde die ungewöhnlichen Schritte? Weiterlesen

Gott handelt – Elfter Sonntag im Jahreskreis

tagetes-bluete-orange-1475342-blp-msgEine Frau besucht regelmäßig ihre Großmutter. Alle um sie herum bewundern sie, wie sie sich für ihre Großmutter einsetzt. Es ist ein kleiner Dienst, aber er hat auf die Umgebung eine große Wirkung. Die Liebe beginnt oft im Kleinen. Sie ist wie der Samen, den eine mir bekannte Gärtnerin in die Erde legte. Die Tagetes wuchsen und sie schenkte mir die kleinen Pflänzchen im Sacré-Coeur-Kaffee. Ich setzte sie in mein Tischbeet, wo sie jetzt wachsen und in einigen Tagen blühen werden. Der Naturwissenschaftler und Theologe Teilhard de Chardin sieht im Wachsen des Lebens ein geheimnisvolles Zentrum am Werk, das nicht nur das Wachsen beflügelt, sondern auch zur Liebe inspiriert und dem Leben Festigkeit über den Tod hinaus gibt. Es ist der göttliche Bereich. Jesus nannte es Reich Gottes. Paulus nannte es das Reich des Messias Jesus. Es ist unter uns am Werk. Es führt uns zusammen, sodass wir eine alle umfassende Weltgemeinschaft bilden. Damit können alle Menschen in allen Kulturen und Religionen sagen: Vater unser im Himmel. Dein Reich komme.

Wir laden ein:
11. Sonntag im Jahreskreis
, 17. Juni 2018, 9:00 Gottesdienst + Sacré Coeur Kaffee
Johannes der Täufer – Sonntag, 24. Juni 2018, 9:00 Gottesdienst + Sacré Coeur Kaffee Weiterlesen

Die Dynamik Gottes offenbart sich für dich – am Dreifaltigkeitssonntag, Lesejahr B

Das ist ein Ding. Ich danke Gott, dass ich gesund bin. Ich habe keine Allergien, keinen Krebs, keine Herzbeschwerden. Ich weiß nicht, worüber ich klagen soll. Ich danke Gott, dass ich in diesem Land und in dieser Zeit lebe.
Ich werde sicher einmal sterben. Was ist dann? Ich möchte dann bei Gott sein. Sterben ist für mich eine Reise zu Gott. Ich sterbe zwar alleine, aber ich möchte, dass ich auch meine Familie und meine Freunde dort treffe.
Wer gibt mir Sicherheit, dass ich zu Gott komme? Jesus. Er ist als einziger nach seinem Tod wiedergekommen. Er hat eine Botschaft von Gott gebracht: „Ich bin für euch da.“ Das glaube ich.

Wir laden ein: Lange Nacht der Kirchen, Freitag, 25. Mai 2018
Dreifaltigkeitssonntag
, 27. Mai 2018, 9:00 Gottesdienst + Sacré Coeur Kaffee im Barat-Saal, Kirtag in der Pfarre Pressbaum. 

Fronleichnam – 2. Donnerstag nach Pfingsten, 31. Mai 2018, Gottesdienste der Pfarren und 1000Kirchen-App
9. Sonntag im Jahreskreis, 3. Juni 2018, 9:00 Gottesdienst + Sacré Coeur Kaffee im Barat-Saal Weiterlesen

Christus wird unsichtbar – Christi Himmelfahrt, Lesejahr B

Christi HimmelfahrtIch bin oft in der Entscheidung. In der Früh entscheide ich mich: Setze ich mich in die Stille um mich auf Gott auszurichten oder stürze ich mich gleich in die Aufgaben des Morgens. Wenn ich dann in der Gegenwart Gottes sitze, frage ich mich, ob ich Gott wirklich liebe. Am Abend ist die Entscheidung schwerer. Soll ich Zeit im Bild anschauen, soll ich mir einen Krimi ansehen? Oder soll ich mich in die Stille zurückziehen und den unsichtbaren Gott anbeten? Wer ist in meinem Herzen wichtiger, Krimi oder Christus? Kann ich nicht beides haben? Leichter wäre die Entscheidung, wenn er sichtbar wäre.

Als Jesus dem ungläubigen Thomas erschien, sagte er: „Selig sind die, die nicht sehen und doch glauben.“ Das erinnert mich daran, dass wir in der Zeit nach Christi Himmelfahrt leben. Jesus wechselte in den Himmel und wurde unsichtbar. Aber: Wo bleibt noch etwas von Jesus sichtbar?
OK, ich sehe drei sichtbare Spuren von Jesus, die mir helfen:

  1. Die Feuerzungen kommen von seinem Heiligen Geist auf die Jünger herab und sie werden mutig.
    2. Christus verwandelt sich in Brot und Wein und wird sichtbar.
    3. Wir sind als heilige Kirche ein Zeichen der Liebe Gottes und damit sichtbar.

Vielleicht kommt der Heilige Geist im nächsten Gottesdienst erlebbar auf uns herab.

Wir laden zum 7. Sonntag der Osterzeit ein. 13. Mai 2018, 9:00 Gottesdienst + Sacré Coeur Kaffee im Barat-Saal. Weiterlesen