Doch Masken im Gottesdienst?

Tom Hansen schrieb eine sehr profunde Zusammenstellung über die Aerosole bei der Übertragung des Coronavirus:Bei SARSCoV2 ist es so, dass eine frisch infizierte, hoch kontagiöse Person einen 120 qm großen Raum innerhalb von 60 Minuten in ein Hochrisikogebiet verwandeln kann – mit einem Ansteckungsrisiko von über 50 Prozent.Man rechnet damit, dass rund 1000 Viruspartikel für eine Ansteckung ausreichend sind. Das ist keine große Menge, wenn man eine Virengröße von 0,07 bis 0,1 Micron bedenkt.Ein einzelnes Tröpfchen mit 10 Milligramm Gewicht kann für eine Infektion völlig ausreichend sein!Ein Aerosol-Partikel ist 1-5 Mikron groß. Für eine Ansteckung werden recht viele Partikel benötigt – darum spielt bei der Aerosol-Infektion die Expositonsdauer eine große Rolle.A) Damit der Infizierende viele davon produziertB) Damit der Angesteckte viele davon einatmetWer an dieser Stelle „Schule!“, „Chorprobe!“, „Fleischfabrik!“ oder „Großraumbüro!“ denkt, denkt richtig. Je kleiner ein Raum ist, umso fixer wird die kritische Aerosol-Menge erreicht. Es sind schon Ansteckungen via Fahrstuhl berichtet worden.Kein Problem für das Virus.Die Distanz kann bei einer Aerosol-Ansteckung 5 M (vielfach berichtet) oder sogar 10 M betragen.Die gute Nachricht ist: Nicht jeder Infizierte ist hochkontagiös (ansteckend). Nur etwa jeder Zehnte.Die schlechte Nachricht ist: Jeder Aufenthalt mit Fremden in einem Raum ist ein Risiko.Nachwort: Masken helfen dabei, Ansteckungen zu reduzieren. Zudem gilt der Zusammenhang:Höhere Virenlast -> größere Erkrankungsschwere!Quellen, u.a.:1) https://pnas.org/content/pnas/117/22/11875.full.pdf2) https://sciencemediacentre.org/expert-reaction-to-questions-about-covid-19-and-viral-load/3) https://assets.publishing.service.gov.uk/government/uploads/system/uploads/attachment_data/file/887556/SAGE_paper_Apr_2020_Final-redacted.pdf 4) https://ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC7264768/ 5) https://academic.oup.com/cid/article/doi/10.1093/cid/ciaa939/5867798 Gerade die Referenzsektion (Seite 7-8) ist sehr, sehr stark für das Thema Aerosol-Übertragung.6) https://pnas.org/content/pnas/early/2020/06/10/2009637117.full.pdf 7) https://sciencedirect.com/science/article/pii/S0925753520302630 8) https://medrxiv.org/content/10.1101/2020.07.02.20144832v1.full.pdf Die Evidenz ist erdrückend. Es wäre fatal, ausgerechnet jetzt von der Maskenpflicht abzurücken.

Wie jetzt Gottesdienst feiern? In Ö

Biko_schwarz

Rahmenordnung
der Österreichischen Bischofskonferenz
zur stufenweisen Wiederaufnahme der Feier öffentlicher Gottesdienste
(zB.: Kommunion, Taufe, Trauung, Begräbnis, Beichte, Krankensalbung)
ab 15. Mai 2020

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Die Gottesdienstregelungen in Bayern: Masken im Gottesdienst

  • Ab dem 4. Mai dürfen in Bayern wieder Gottesdienste gefeiert werden.
  • Ein Mindestabstand von zwei Metern, eine Maskenpflicht für alle Teilnehmer und eine Begrenzung auf maximal eine Stunde.
  • Offene Kirchentüren und Verzicht auf Gesangbücher
  • Jede Kirchengemeinde muss einen Plan erstellen. Darin soll etwa festgelegt sein, wie viele Plätze unter Einhaltung des vorgeschriebenen Sicherheitsabstands vergeben werden können.
  • Sitzplätze und Laufwege in der Kirche müssen genau markiert werden.
  • Die Kirchentüren bleiben während des Gottesdienstes offen, damit niemand einen Türgriff anfassen muss.
  • Wenn mehr als die Höchstzahl der zugelassenen Teilnehmer zu erwarten ist, bedürfe es eines Anmeldeverfahrens, um Ansammlungen vor der Kirche zu vermeiden.
  • Ordnerdienste regeln das Organisatorische.
  • Gesangbücher werden keine verteilt.
  • Abendmahl bzw. Kommunion: Die Hostien werden ohne Berührung der empfangenden Person in die Hand gelegt
  • Möglicherweise Gesang mit Maske
  • Chöre, auch Posaunenchöre dürfen nicht auftreten.
  • Reduzierter Gemeindegesang mit Community-Masken ist möglich.
  • Auf lange Gesänge sei zu verzichten, weil dafür die üblichen Masken keinen zuverlässigen Schutz böten.
  • Die ersten Sonntagsgottesdienste können in Bayern ab So 10. Mai 2020 gefeiert werden.

Quelle: Bayrischer Rundfunk Gottesdienste ab 4. Mai 2020

Sonntagsgottesdienste mit Auflagen i Ö: 10 m2 pro Person

Die österreichische Kultusministerin Susanne Raab und Kardinal Christoph Schönborn stellten am Donnerstag 23.4.2020 die Bedingungen vor, unter denen Gottesdienste nach dem Freitag, 15. Mai 2020 stattfinden können. Am 18.4.2020 gab es eine Pressekonferenz, auf der neue Richtlinien für Versammlungen verkündet wurden: Ab 1. Mai können sich 10 Personen treffen. Abstand und Mundschutz sind geraten. Am Dienstag, 28.4. gab die Kultusministerin eine Erleichterung bekannt. Der Platzbedarf wurde auf 10 Quadratmeter pro Gottesdienstteilnehmer gesenkt. Am 30. 4. gab es eine klarere Regelung für Hochzeiten (10 Personen).

10 m2 pro Person

  1. Zum Ersten werde es eine Beschränkung der Gesamtteilnehmerzahl je nach Größe des Gotteshauses geben. Pro Person müssen 10 Quadratmeter der Gesamtfläche des Gottesdienstraumes zur Verfügung stehen. (Bei einem Kirchenraum von 360 m2 wären das 36 Personen.)
  2. Zweitens sei ein Mindestabstand von zwei Metern einzuhalten, wenn Menschen nicht in einem gemeinsamen Haushalt leben.
  3. Kontrollen werde es beim Eingang und durch Ordnerdienste geben. Wie der Zugang geregelt wird, soll noch in den Kirchen ausgearbeitet werden.
  4. Mund-Nasen-Schutz sei ebenfalls Pflicht, mit Ausnahme von Kindern bis zum sechsten Lebensjahr.
  5. Flächen und Vorrichtungen, die oft angegriffen werden, würden desinfiziert.
  6. Diese Vereinbarung ist weder eine Verordnung noch wird sie ein Gesetz. Die 16 anerkannten Religionsgemeinschaften und Kirchen sind für die Umsetzung selbst verantwortlich.
  7. Weihwasser wird es weiter nicht geben.
  8. Die Bedingungen für die Kommunion wird noch erarbeitet.
  9. Risikogruppen sollen eher nicht zu den Gottesdiensten kommen. Religionsausübung ist auch zu Hause mit Gebet, Singen, TV- und Radiogottesdienste und Internet möglich.
  10. Ob Priester oder Lektoren Masken tragen müssen, hänge von den Größenverhältnissen in den Kirchen ab. Bei einem Sicherheitsabstand von etwa fünf Metern eher nicht.
  11. Für Begräbnisse sind ab 1. Mai 2020 30 Personen möglich.
  12. Hochzeiten sind im Familien-Kreis möglich. Die maximale Personenanzahl ist 10.
  13. Bei Familienfeiern im Gasthaus gilt: Maximal 4 Erwachsene Personen dürfen an einem Tisch im Gasthaus sitzen – mit ihren Kindern. Tische sind in der Regel vorher zu reservieren, Gruppenreservierungen mit mehreren Tischen sind nicht möglich
  14. Gottesdienste über Fernsehen, Radio, Streaming und interaktives Video wird es weiter geben.
  15. In manchen christlichen Gemeinden bietet sich die Möglichkeit von Freiluft-Gottesdiensten an, wenn die Regierung größere Versammlungen zulässt (bis jetzt 10 Personen, Demonstrationen müssen angemeldet werden.)
  16. Besuche bei Freunden und Verwandten sind nicht verboten

Quellen:
Österreichischer Rundfunk ORF.at online am 23.4.2020
Pressekonferenz ZIB13 in ORF2 am 23.4.2020
Erzdiözese Wien Nachrichtenmagazin vom 23.4.2020
Kleine Zeitung Ab 15. Mai Gottesdienste vom 23.4.2020
Kurier Ausgangsbeschränkungen enden am 1. Mai 2020 vom 28.4.2020
Standard Ausgangsbeschränkungen enden am 1. Mai 2020 vom 28.4.2020
Erzdiözese Wien Nachrichtenmagazin vom 28.4.2020

Er ist in der Nähe – Dritter Sonntag der Osterzeit Lesejahr A

Jesus stand am Ufer

Ab Freitag, 15. Mai 2020 gibt es wieder die Möglichkeit, die Gottesdienste unter gewissen Bedingungen zu besuchen. Kardinal Schönborn stellte am Donnerstag mit Kultusministerin Susanne Raab die Bedingungen vor (siehe unten). Jetzt warten wir auf die Umsetzbestimmungen der Erzdiözese Wien.

Das Evangelium von diesem Sonntag erzählt von der Erscheinung Jesu am Ufer des Sees Genesaret. Nicht alle erkennen ihn. Michael erklärt es unten genauer. Es gab im alten Gotteslob das Lied „Mitten unter uns steht er unerkannt“. Vielleicht steht er auch jetzt unerkannt unter uns.

Petrus springt

Für Johannes und seiner Gemeinde waren die Erscheinungen des auferstandenen Jesus so wichtig, dass sie jedes Detail sich erzählten und aufschrieben. Jesus macht auch mir Mut, das Netz noch einmal auszuwerfen. Vielleicht auch aus dem Boot zu springen.

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Gott macht sich verletzlich: Karfreitag in Zeiten von Corona

Liebe Freundinnen und Freunde der Sacré Coeur Gemeinde!
Warum geht Jesus diesen schweren Weg? Ein Freund meinte richtig, dass er die Menschen zur Besinnung bringen wollte, dass sie sich nicht vor Zorn und Neid die Köpfe einschlagen.
Jesus zeigt auch, dass Gott bis zum Äußersten geht, um in ihrem Leid ganz nahe zu sein und sie nie allein lassen will.
Wenn Gott ein Mensch wie Jesus wird, dann wird er auch ein verletzlicher Körper. Diesen konnten die Jünger und Jüngerinnen anfassen.
Die Soldaten konnten ihn schlagen und zum Schluss kreuzigen.
Jesus zeigt damit das verletzbare Antlitz Gottes. Dadurch ist Gott ein Teil der Lebensgeschichten dieser Folterer geworden. Das wurde er, damit sie zur Umkehr kommen. Es gibt auch welche, die sich von ihrem Hass abwandten und eine neue Perspektive bekamen.
Ich selbst merkte, dass Jesus durch diese Verletzlichkeit ein Teil meines Lebens und auch Leidens geworden ist.

KARFREITAG
Eine herzliche Einladung zum Karfreitagsgottesdienst mit Video um 18:00! Ich bin schon um 17:30 im Raum. Anmeldung: h(at)daxbacher.net
Wenn man beim Gottesdienst nur mit dem Telefon dabei sein will: +43 670 309 0165 wählen und die Meeting-ID eingeben.
Willkommen! Wir freuen uns auf euch
Hannes

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Der Geschmack des Gottesbrotes – Gründonnerstag

Gottesbrot und Gotteswein in Zeiten von Corona

Trotz Corona sehe ich mich von Gott beschenkt. Ich habe etwas erlebt, was viele vielleicht schon erfahren haben. Als ich vom „Streaming“ eines Gottesdienstes gehört habe, bekam ich ein Bild vom Strömen. Ich fragte mich, ob Gott auf uns herabfließt.
Ich sah mich selbst in einem klaren Strom von oben, der mich umgab. Ich erlebte, dass Gott auf mich herabströmte und mich umgab. Das haben sicher schon viele erlebt. Diesen Strom von oben. Ich bin, wie viele Christinnen und Christen, dafür sehr dankbar.
Am Gründonnerstag passiert etwas Unglaubliches. Jesus verwandelt Brot in Gottesbrot. Ich frage mich, wie das möglich ist. Einige sagen, er ist ja nur ein Mensch. Aber – so mein Glaube – er kann es nur verwandeln, weil er nicht nur, wie es heißt, wahrer Mensch ist, sondern auch wahrer Gott. Damit kann er Brot in Gottesbrot wandeln. Gottesbrot für uns.Gott wird ein Körper in unserer Welt, den wir spüren können. Ich muss gestehen, ich liebe dieses Spüren.
Was ist mit dem Wein? Verkörpert sich Gott auch in den Wein und können wir ihn trinken? Ich denke, ja. Ich muss auch hier sagen, ich liebe diese Körperlichkeit Gottes.
Wenn Gott Mensch wird wie in Jesus, dann wird er auch ein Körper. Diesen konnten die Jünger und Jüngerinnen anfassen. Die Soldaten konnten ihn schlagen und kreuzigen. Dadurch ist Gott ein Teil der Lebensgeschichten dieser Folterer geworden. Er ist ein Teil der Lebensgeschichte seiner Feinde geworden.
Wenn ich dieses Gottesbrot esse und diesen Gotteswein trinke, dann ist Gott ein Teil meiner Lebensgeschichte geworden. In der Zeit der Corona können wir diese Körperlichkeit leider nicht spüren. Aber wir – wie Michael sagte – können durch unsere Sehnsucht danach das Gottesbrot und den Gotteswein aufnehmen. Gott, so glaube ich, überspringt diese Distanz.
Was passiert danach? Wenn wir diese Gottesspeise begehren, bilden wir alle einen Gotteskörper. Das soll Kirche sein. Sie soll allen, Urbi et Orbi, zum Segen sein. Ist sie das? Nicht immer. Gott hilf! Hilf deinen Körpern! Hilf deinem Körper!

Eine herzliche Einladung zur interaktiven Videomesse am Gründonnerstag um 18:00. Ich bin schon um 17:30 im Raum. Anmeldung: h(at)daxbacher.net

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Corona: Das waren sie, die verpflichtenden Vorgaben für Kirchen in Wien bis Sonntag.

Das gilt nur für diesen Sonntag, 15.3.2010. Alle Messen ab Montag sind abgesagt.
Für die Kirchen in der Erzdiözese Wien gelten bis Sonntag folgende Vorgaben wegen dem Coronavirus:
• Veranstaltungen dürfen in geschlossenen Räumen nicht mehr als 100, im Freien nicht mehr als 500 Teilnehmer haben. Diese Maßnahmen gelten somit für alle Gottesdienstformen und kirchlichen Veranstaltungen.
• Kirchen bleiben bis Sonntag, 15.3.2020 unverändert zum Gebet geöffnet.
• Sollte aufgrund der Maßnahmen eine Teilnahme am Sonntagsgottesdienst nicht möglich oder angeraten sein, hat der Wiener Erzbischof von der Sonntagspflicht dispensiert

Empfehlungen:
• Es ist im Sinne der Vorbeugung von Infektionen ratsam, weiterhin Mund- und Kelchkommunion auszusetzen
• Auf den Friedensgruß durch Händedruck zu verzichten.
• Ebenso auf den Gebrauch von Weihwasser zu verzichten.
• Hygienemaßnahmen, an welche das Liturgiereferat der Erzdiözese aus gegebenem Anlass erneut erinnert hat, zu beachten (https://www.erzdioezese-wien.at/…/144317…/article/80895.html).
• Auf weniger frequentierte Gottesdienste ausweichen
• Über Medien (TV, Internet) mitfeiern
• Personen, die etwa durch höheres Lebensalter oder Vorerkrankungen der Corona-Risikogruppe angehörten, sollten ermutigt werden, sich entsprechend zu verhalten und besonders zu schützen.
• Kardinal Schönborn rief zu Gebet für alle Kranken und Pflegenden auf und lud ein, auch außerhalb der Gottesdienstzeiten Kirchen zum persönlichen Gebet aufzusuchen.
Weiter Informationen:
www.kathpress.at/coronavirus
Liturgiereferat https://www.erzdioezese-wien.at/…/144317…/article/80895.html

Es gibt sie noch, die Weihnachtspost auf Papier – Vierter Adventsonntag, Lesejahr A

Es gibt sie noch, die Weihnachtspost auf Papier. Wir bekommen von lieben Freunden Weihnachtskarten, teilweise sogar selbst gemalt. Sie stehen dann am Esstisch vor dem Adventkranz und erinnern uns an die Freunde und geben dem Raum vorweihnachtliche Atmosphäre. In dieser Adventzeit merke ich, dass Gott liebevoll im Hintergrund handelt. Es fügt sich vieles, was vorher nicht möglich war. Er kommt zu uns nicht nur in unsere Herzen, wie es der Romantiker Angelus Silesius weiß, sondern auch über unsere Augen durch das Licht der Kerzen. Da strahlt auch ein fast unbemerkbares Licht vom Kind aus Betlehem zu uns. Dieses Sinnliche kann ich auch in den Gottesdiensten wahrnehmen. Gott wird mir im Brot und im Wein sinnlich wahrnehmbar. Es ist für mich ein Privileg, in die Kirche zum Gottesdienst zu gehen und Gott in der Kommunion zu empfangen. Dieses Privileg wirkt sich merkbar im Alltag aus. Es entwickelt sich eine gewisse Distanz zu den Heiligtümern dieser Welt wie Auto, Konsum, Fernreisen oder Erfolg. Ich bekomme Lust, Weihnachtskarten zu schreiben und Geschenke auszusuchen. Das Schöne und Gute ist ein Vorgeschmack des Paradieses und umgekehrt wird vieles, was wir in dieser Welt erleben und gestalten ein Teil des göttlichen Himmels. Auch das Gute. Auch das Schöne. Und auch die lieben Menschen.

Wir laden ein:
22. Dezember
2019, 4. Adventsonntag, 9:30 Gottesdienst + S. C. Kaffee
24. Dezember 2019, Heiliger Abend, 21:00 Christmette, 20:30 musikalische Einstimmung
25. Dezember 2019, Christtag, 9:30 Gottesdienst + S. C. Kaffee
Weitere Termine der Weihnachtszeit siehe unten

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Gott kommt uns zu Hilfe – Erster Adventsonntag, Lesejahr A

Wenn es jetzt im Advent finster wird, beleuchten viele ihre Häuser und Balkone. Ich frage mich, ob wir das auch machen sollen. Schön ist es schon, wenn wir aus dem Fenster schauen und Lichter in der Finsternis sehen. Gott sei Dank scheint die Sonne auf unsere Erde, sodass wir genug Energie haben, um die Finsternis zu erhellen. Ohne sie wäre ein Leben nicht möglich. Sie hat aber ein Ablaufdatum. Wenn in rund fünf Milliarden Jahren in der Sonne der Wasserstoff verbraucht ist, bläht sich unsere Sonne zu einem roten Riesenstern auf und wird dabei unsere Erde schlucken. Sie wird nach einiger Zeit zu einem weißen Zwergstern zusammensinken. Für das Leben auf der Erde ist aber schon viel früher Schluss. Die Intensität der Sonnenstrahlung nimmt etwa um ein Prozent in 120 Millionen Jahren zu. Schon in 500 Millionen Jahren ist die Erde nur noch ein lebensfeindlicher Felsklumpen im All. Für mich ist die Aussicht, dass es einmal keine Menschen auf der Erde gibt, genauso wie mein eigener Tod eine offene Frage. Wozu habe ich gelebt, wenn ich im Nichts verschwinde? Wozu hat es Menschen gegeben? Christus gibt mir da die Antwort: Gott erschafft für uns eine neue Welt. Dem Seher Johannes wurde es auf Patmos gezeigt. Er schreibt mir: „Dann sah ich einen neuen Himmel und eine neue Erde; denn der erste Himmel und die erste Erde sind vergangen. Gott wird bei uns Menschen wohnen. Er wird alle Tränen von unseren Augen abwischen: Der Tod wird nicht mehr sein, keine Trauer, keine Klage, keine Mühsal. Denn was früher war, ist vergangen.“ Ich frage mich, ob Gott jetzt schon an dieser neuen Welt baut und ob diese unsere Welt ein Teil davon wird – und ob wir mitbauen.
(Aus: Hamburger Abendblatt Forschung, Bibel, Offenbarung 21)

Wir laden ein:
1. Dezember 2019, 1. Adventsonntag 9:30 Familienmesse mit der VS + Segnung der Adventkränze
Dienstag, 3.12.2019, 7,00 Rorate bei Kerzenschein + einfaches Frühstück
8. Dezember 2019, 2. Adventsonntag, Hochfest Mariä Empfängnis 9:30 Gottesdienst + S. C. Kaffee
Weitere Termine der Weihnachtszeit siehe unten

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