Diese heiligen Tage mit Jesus gehen – Kartage und Osterfest. Lesejahr C

Ich möchte diese heiligen Tage mit Jesus gehen. Er begleitet mich und geht mit mir in meine tiefste Verzweiflung. Mit ihm kann ich seine Verlassenheit in Jerusalem und die Verlassenheit der Menschen um mich herum wahrnehmen. Mit ihm kann ich alles vor unseren Gott-Vater hinlegen: Mein freudig pochendes Herz, mein Leiden und meine Schmerzen. Ich sehne mich mit ihm nach Heilung. Die Welt soll geheilt werden. Die Beziehungen sollen geheilt werden. Die Ängstlichen sollen Mut fassen. Ich sehne mich danach, dass die Finsternis der Gottferne mit dem Licht des Glaubens erhellt wird. Ich möchte, dass alle Menschen nicht nur nach dem Tod eine Auferstehung erfahren, sondern in der Gegenwart. Die Auferstehung schenkt Gott jetzt. Ich kann mit Jesus auferstehen und ein neues Leben beginnen. Ja, mit ihm werde ich mutig und – froh.

Wir laden ein: Gründonnerstag 18. April.2019, 18:00 Gottesdienst (Michael Scharf)
Karfreitag 19. April.2019, 18:00 Gottesdienst (Michael Scharf)
Karsamstag 20. April.2019, Jesus führt die Toten aus dem Totenreich. Ende der Fastenzeit
Osternacht Samstag, 20. April.2019, 19:00 Gottesdienst (Michael Scharf) + Brot und Wein
Ostersonntag 21. April 2019, 9:00 Gottesdienst (Michael Scharf) + Sacré Coeur Kaffee
Ostermontag 22. April 2019, 9:00 Gottesdienst (Karl Rühringer) + Sacré Coeur Kaffee Weiterlesen

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Liebe statt blutiger Schlachtorgien – Palmsonntag. Lesejahr C

Ich frage mich, warum verurteilten die Priester des Jerusalemer Tempels Jesus zum Tode? Wovor fürchteten sie sich? Der Tempel soll, so meinte er, ein Haus des Gebetes sein. „Ihr aber habt eine Räuberhöhle daraus gemacht.“ Das war der religiöse Grund, warum sie ihn umbringen wollten. „Gebet statt blutiger Opfer“ würde ihre Lebensgrundlage zerstören. Er rief ihnen laut zu: „Wenn ihr den Tempel niederreißt, werde ich ihn in drei Tagen wiederaufbauen.“ Sollte der Opfer-Tempel wirklich untergehen, gibt es einen neuen Tempel ohne blutige Opfer. Dafür hat er mit dem Ritual des Brotes und des Weines vorgesorgt. Statt der geschlachteten Lämmer im Tempel gibt es spezielles Brot und einen speziellen Wein. Brot und Wein wird durch die Gnade Gottes der Leib Gottes und das Blut Gottes. Wenn wir Christinnen und Christen seinen Leib essen und sein Blut trinken, bilden wir den neuen Tempel. Dieser ist nicht aus Steinen erbaut, sondern aus Menschen.
Dieses „Gebet statt Opfer“ und dieses „Liebe statt blutiger Schlachtorgien“ fürchteten die Priester des Jerusalemer Tempels.
Deswegen wollten sie dich, Jesus eliminieren. Danke, Jesus, dass du durchgehalten hast!

Wir laden ein: Palmsonntag 14. April 2019, 9:00 Gottesdienst + Sacré Coeur Kaffee
Gründonnerstag 18. April.2019, 18:00 Gottesdienst
Karfreitag 19. April.2019, 18:00 Gottesdienst
Osternacht Samstag, 20. April.2019, 19:00 Gottesdienst + Brot und Wein
Ostersonntag 21. April 2019, 9:00 Gottesdienst + Sacré Coeur Kaffee

Hier kommt die gute Nachricht: Er berührte das Ohr und heilte den Mann
Petrus schlägt Malchus das Ohr ab, verleugnet Jesus und weint dann bitterlich. Die Bewacher von Jesus verspotteten ihn und die Hohen Priester fanden seinen Anspruch, ein heilender Messias zu sein, der neben der Kraft Gottes sitzen wird, unerträglich. So ein Sohn Gottes muss sterben.
Und einer von ihnen schlug auf den Diener des Hohepriesters ein und hieb ihm das rechte Ohr ab. Da sagte Jesus: Lasst es! Nicht weiter! Und er berührte das Ohr und heilte den Mann. Zu den Hohepriestern aber, den Hauptleuten der Tempelwache und den Ältesten, die vor ihm standen, sagte Jesus: Wie gegen einen Räuber seid ihr mit Schwertern und Knüppeln ausgezogen. Tag für Tag war ich bei euch im Tempel und ihr habt nicht Hand an mich gelegt. Aber das ist eure Stunde und die Macht der Finsternis. Darauf nahmen sie ihn fest, führten ihn ab und brachten ihn in das Haus des Hohepriesters. … Die Männer, die Jesus bewachten, trieben ihren Spott mit ihm. Sie schlugen ihn, verhüllten ihm das Gesicht und fragten ihn: Du bist doch ein Prophet, sag uns: Wer hat dich geschlagen? Und noch viele andere Lästerungen stießen sie gegen ihn aus. Als es Tag wurde, versammelte sich der Ältestenrat des Volkes, die Hohepriester und die Schriftgelehrten und sie ließen Jesus vor ihren Hohen Rat führen. Sie sagten zu ihm: Wenn du der Christus bist, dann sag es uns! Er antwortete ihnen: Wenn ich es euch sage, glaubt ihr mir ja doch nicht; und wenn ich euch etwas frage, antwortet ihr nicht. Von nun an wird der Menschensohn zur Rechten der Macht Gottes sitzen. Da sagten alle: Du bist also der Sohn Gottes? Er antwortete ihnen: Ihr sagt es – ich bin es. Da riefen sie: Wozu brauchen wir noch eine Zeugenaussage? Wir haben es selbst aus seinem Mund gehört.   (Kurzfassung. Erklärung im Bibelwerk: Lukas 23,1-49)

Lesung aus dem Buch Jesaja: Ich wehrte mich nicht und wich nicht zurück. 
Ein Gläubiger wird von seinen Leuten gemobbt und geschlagen. Jeden Morgen wird er von Gott geweckt. Er stärkt die Müden, wird aber bespuckt. Er bleibt Gott treu. Er hat Ähnlichkeiten mit Jesus am Kreuzweg.
GOTT, der Herr, gab mir eine Schüler-Zunge, damit ich verstehe, die Müden zu stärken durch ein aufmunterndes Wort. Jeden Morgen weckt er mein Ohr, damit ich höre, wie es Schüler hören. GOTT, der Herr, hat mir das Ohr geöffnet. – Ich wehrte mich nicht und wich nicht zurück. Ich hielt meinen Rücken denen hin, die mich schlugen, und meine Wange denen, die mir den Bart ausrissen. Mein Gesicht verbarg ich nicht vor Schmähungen und Speichel. Und GOTT, der Herr, wird mir helfen; darum werde ich nicht in Schande enden. Deshalb mache ich mein Gesicht hart wie einen Kiesel; ich weiß, dass ich nicht in Schande gerate. (Erklärung im Bibelwerk: Jes 50,4-7 )

Lesung aus dem zweiten Brief des Apostels Paulus an die Gemeinde in Philippi: Er wurde ein Mensch wie wir
Paulus bringt einen kurzen Abriss des Weges Jesu: Von Gott kommt er und geht ganz tief hinunter. Dann erhöht ihn sein himmlischer Vater und alle bekennen staunend, dass er der Herr ist.
Er war Gott gleich, hielt aber nicht daran fest, Gott gleich zu sein, sondern er entäußerte sich und wurde wie ein Sklave und den Menschen gleich. Sein Leben war das eines Menschen; er erniedrigte sich und war gehorsam bis zum Tod, bis zum Tod am Kreuz. Darum hat ihn Gott über alle erhöht und ihm den Namen verliehen, der größer ist als alle Namen, damit alle im Himmel, auf der Erde und unter der Erde ihr Knie beugen vor dem Namen Jesu und jeder Mund bekennt: Jesus Christus ist der Herr zur Ehre Gottes, des Vaters. (Erklärung im Bibelwerk: Phil 2,6-11)

Informationen:
Auf dem Campus Sacré Coeur Pressbaum entsteht der Neubau für die private Neue Mittelschule und den Kindergarten. Am 27. März 2019, wurde nun mit Kardinal Christoph Schönborn und Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner in festlichem Rahmen die Dachgleiche des neuen Schulgebäudes gefeiert. (http://scp.ac.at/feierliche-dachgleiche/)
. In der Osternacht, am 20. April 2019, wird die kleine Stefanie Aloisia Chrystopoulos-Czech getauft. Zur Taufe schreiben die Eltern: Seit einigen Tagen bereichert unsere Tochter Stefanie unser Leben. Um sie unter den Schutz Gottes zu stellen, erbitten wir für sie das Sakrament der Taufe. Wir würden uns freuen, wenn ihr mit uns feiert! Das Licht der Welt hat Stefanie am 22. Jänner 2019 erblickt. Den Taufspruch wählten wir vom Propheten Jeremia: „Noch ehe ich dich im Mutterleib formte, habe ich dich ausersehen.“ (Jeremia 1,5).
. Schüler aus Pressbaum treffen Papst in Panama
. Christliche Partnersuche – Himmlisch Plaudern
. Katholische Partner suchen und finden
. Katholische Partnervermittlung
. Zehn Tage kontemplative Exerzitien und Tage der Stille im Kapuzinerkloster Irdning sind sinnvoll
. Das Mission Manifest besteht aus 10 Thesen für das Comeback der Kirche
. Hilfe für Arme Caritas
.Hilfe für verfolgte Christinnen und Christen
. Glauben. Leben heißt die App für Handys der Erzdiözese Wien mit Evangelium zum Tag, den Gottesdiensten der Umgebung, interaktiven Gebeten und den Tagesheiligen.
. Die Bischöfe Österreichs laden ein, jeden Tag für einen Jugendlichen zu beten.

Liebe Grüße und für dich: Liebevolle Beziehungen!
Hannes Daxbacher

Sacré Coeur Cafétier und Ostiarius (Türöffner)

Katholische Gottesdienstgemeinde Sacré Coeur, 3021 Pressbaum, Klostergasse 12, Österreich

Töten oder heilen – Fünfter Fastensonntag. Lesejahr C

Jesus und die Ehebrecherin: Wer ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein. Ich verurteile dich nicht.

Jesus und die Ehebrecherin: Wer ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein. Ich verurteile dich nicht.

Bin ich froh, dass Gott Mensch geworden ist. Er konnte als Jesus zeigen, dass die Steinigung eines Menschen gegen seinen Willen stattfindet. In Brunei wurde die Steinigung vor einigen Tagen wieder eingeführt. George Clooney protestierte dagegen. Der steinreiche Sultan von Brunei beruft sich auf die Gesetze Allahs und lässt Menschen hinrichten. Ich weiß zwar nicht immer, was Gott will, aber eines weiß ich: Todesstrafe will er auf keinen Fall. Im Katholischen Katechismus wurde die Todesstrafe immer nur als allerletztes Mittel des Staates beschrieben. Aber unter Papst Franziskus wurde auch das gestrichen. Das ist gut so. Wir sind nicht die Herren über Leben und Tod. Auch ist unsere Religion ein Heilmittel. Jesus verstand sich als Arzt, der die Beziehung zu Gott als Heilmittel anbot: „Dein Glaube hat dir geholfen“.

Wir laden ein:
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. Fastensonntag 7. April 2019, 9:00 Gottesdienst + Sacré Coeur Kaffee

Palmsonntag 14. April 2019, 9:00 Gottesdienst + Sacré Coeur Kaffee
Gründonnerstag 18.April.2019, 18:00 Gottesdienst
Karfreitag 19.April.2019, 18:00 Gottesdienst
Osternacht Samstag, 20.April.2019, 19:00 Gottesdienst + Brot und Wein Weiterlesen

Keine Angst vor dem Tod – Zweiter Fastensonntag. Lesejahr C

Wer fürchtet sich vorm schwarzen Mann? „Niemand!“ Schrien wir als Kinder und rannten auf einen Fänger zu. Es war ein großer Spaß. Wenn heute gefragt wird: Wer fürchtet sich vor dem Tod? Schreien dann auch alle „Niemand“? Einige scheuen den Tod und einige erklären schon im Vorfeld: „Das Wichtigste ist die Gesundheit.“ Aber der Tod ist trotz gesundem Leben unausweichlich. Und was ist dann? Einige fürchten sich vor Gott, der uns nach dem Tod begegnen könnte und sagen: „Wer weiß schon, was dann passiert?“ Ich persönlich glaube, dass Gott uns mit offenen Armen empfangen möchte. Jetzt, in diesem Augenblick und auch im Tod. Das ist der eine Grund, warum ich die Freundschaft mit Gott pflegen möchte. Es gibt noch zwei andere Gründe:
Einerseits entspricht es meiner menschlichen Natur, dass ich mich einem Größeren liebevoll zuwende und damit eine gute seelische Gestimmtheit habe.
Andererseits kann ich Miseren und Nöte besser durchhalten, wenn ich diese Beziehung mit Gott pflege. Mit dem Blick auf Jesus Christus gehe ich nicht unter – im Alltag nicht und auch nicht im Tod.

Wir laden ein:
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. Fastensonntag 17. März 2019, 9:00 Gottesdienst + Sacré Coeur Kaffee

3. Fastensonntag 24. März 2019, 9:00 Gottesdienst + Sacré Coeur Kaffee

Hier kommt die gute Nachricht: Ich kann auf die Befreiung aus den Fängen des Todes hoffen
Während Jesus betet, berührt der Himmel die Erde. Moses und Elija reden mit Jesus von seinem Ende in Jerusalem, wörtlich: von seinem „Exodus“ (exodos). In Jerusalem wird etwas geschehen, was an den Exodus, den Auszug Israels aus Ägypten, erinnert. Exodus bedeutete einst Befreiung aus der Sklaverei. Exodus ist jetzt Befreiung Jesu aus der Macht des Todes. Die Wolke ist Sinnbild der Gottesnähe. Wer auf Jesus hört, wird befreit aus der Macht des Todes und kommt in die Herrlichkeit des dreifaltigen Gottes.:
In jener Zeit nahm Jesus Petrus, Johannes und Jakobus mit sich und stieg auf einen Berg, um zu beten. Und während er betete, veränderte sich das Aussehen seines Gesichtes und sein Gewand wurde leuchtend weiß. Und siehe, es redeten zwei Männer mit ihm. Es waren Mose und Elija; sie erschienen in Herrlichkeit und sprachen von seinem Ende, das er in Jerusalem erfüllen sollte. Petrus und seine Begleiter aber waren eingeschlafen, wurden jedoch wach und sahen Jesus in strahlendem Licht und die zwei Männer, die bei ihm standen. Und es geschah: Als diese sich von ihm trennen wollten, sagte Petrus zu Jesus: Meister, es ist gut, dass wir hier sind. Wir wollen drei Hütten bauen, eine für dich, eine für Mose und eine für Elija. Er wusste aber nicht, was er sagte. Während er noch redete, kam eine Wolke und überschattete sie. Sie aber fürchteten sich, als sie in die Wolke hineingerieten. Da erscholl eine Stimme aus der Wolke: Dieser ist mein auserwählter Sohn, auf ihn sollt ihr hören. Während die Stimme erscholl, fanden sie Jesus allein. Und sie erzählten in jenen Tagen niemandem von dem, was sie gesehen hatten. (Erklärung im Bibelwerk: (Lk 9,28b-36) Weiterlesen

Gott tanzt und singt in meinem Leben – Erster Fastensonntag. Lesejahr C

Für mich ist die Evolution des Lebens mit der Entstehung der Menschen ein Gottesbeweis. Der Grund, warum wir entstanden sind, ist keine unpersönliche Kraft, kein „Es“, sondern kann nur, wie es der große Philosoph Martin Buber bezeichnet, ein „Du“ sein. Denn eine unpersönliche Kraft hätte dem Universum nicht das Ziel geben können, sodass Du-fähige Lebewesen entstehen sollen. Dieses Ur-„Du“ hat dem Universum aber allem Anschein nach ein Ziel gegeben. Diese Aufgabe bestand darin, Du-fähige Wesen entstehen zu lassen. Sie sollen untereinander „Du“ sagen können. Und wenn sie ihre Sehnsucht wahrnehmen, können Sie auch zu diesem Urgrund Du sagen. Der Urgrund liebt und geht auf diese Du-fähigen Lebewesen zu. Für mich ist diese Entwicklung ein Gottesbeweis. Der liebende Gott gab der Evolution ein wunderbares Ziel: Du, liebe Leserin, lieber Leser, sollst entstehen. Und du sollst Freiheit, Kreativität und Inspiration erleben. Die Grundierung für meine Freiheit und meine Kreativität habe ich durch den dreifaltigen Gott, der ständig kommunikativ tanzt und immer wieder „Du“ ruft und singt.

Die Drei tanzen in Gott und singen „Du“.

Wir laden ein:
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. Fastensonntag 10. März 2019, 9:00 Gottesdienst + 8:00 Probe beim Klavier + Sacré Coeur Kaffee

2. Fastensonntag 17. März 2019, 9:00 Gottesdienst + Sacré Coeur Kaffee

Hier kommt die gute Nachricht: Ich lebe nicht vom Brot allein
Jesus ist erfüllt vom Heiligen Geist. Seine menschliche Natur muss aber noch Prüfungen bestehen. Der Teufel sieht, dass er hungert und will ihn dazu verführen, sein Gottsein dazu zu benutzen, Steine in Brot zu verwandeln. Der Teufel bemerkt, dass Jesus als Mensch ohnmächtig ist und will ihn dazu verführen, Macht in der Welt mit bösen Mitteln zu erlangen. Der Teufel bemerkt, dass Jesus als Mensch zweifelt und will ihn dazu verführen, seinen Vater im Himmel auf die Probe zu stellen:
In jener Zeit kehrte Jesus, erfüllt vom Heiligen Geist, vom Jordan zurück. Er wurde vom Geist in der Wüste umhergeführt, vierzig Tage lang, und er wurde vom Teufel versucht. In jenen Tagen aß er nichts; als sie aber vorüber waren, hungerte ihn.
Da sagte der Teufel zu ihm: Wenn du Gottes Sohn bist, so befiehl diesem Stein, zu Brot zu werden. Jesus antwortete ihm: Es steht geschrieben: Der Mensch lebt nicht vom Brot allein.
Da führte ihn der Teufel hinauf und zeigte ihm in einem Augenblick alle Reiche des Erdkreises. Und er sagte zu ihm: All die Macht und Herrlichkeit dieser Reiche will ich dir geben; denn sie sind mir überlassen und ich gebe sie, wem ich will. Wenn du dich vor mir niederwirfst und mich anbetest, wird dir alles gehören. Jesus antwortete ihm: Es steht geschrieben: Vor dem Herrn, deinem Gott, sollst du dich niederwerfen und ihm allein dienen.
Darauf führte ihn der Teufel nach Jerusalem, stellte ihn oben auf den Tempel und sagte zu ihm: Wenn du Gottes Sohn bist, so stürz dich von hier hinab; denn es steht geschrieben: Seinen Engeln befiehlt er deinetwegen, dich zu behüten; und: Sie werden dich auf ihren Händen tragen, damit dein Fuß nicht an einen Stein stößt. Da antwortete ihm Jesus: Es ist gesagt: Du sollst den Herrn, deinen Gott, nicht auf die Probe stellen.
Nach diesen Versuchungen ließ der Teufel bis zur bestimmten Zeit von ihm ab. (Lukas 4,1-13) Weiterlesen

Im Herzen – Achter Sonntag im Jahreskreis Lesejahr C

Wir sind von einer befreundeten Frau eingeladen worden, den Film „Die Beste aller Welten“ anzusehen. Die autobiographische Geschichte handelt von einem Jungen, der bei einer drogensüchtigen, aber liebevollen Mutter aufgewachsen ist. Sein mittlerweile von der Drogensucht geheilter Adoptivvater erzählte nach der Vorführung, dass ihm und der Mutter die Beziehung zu Gott und zu Jesus geholfen hat, vom Heroin loszukommen. Es war ein sehr beeindruckender Abend, der mir gezeigt hat, dass Gott, wenn wir wollen, in unser Leben heilend eingreift.
Ich bin, wenn ihr das lest, im Kapuzinerkloster Irdning, wo ich das Jesusgebet praktiziere. Was da herauskommt und wie und ob Jesus Christus in mein Leben eingreift, weiß ich noch nicht. Weiterlesen

Die Liebe hört niemals auf – Vierter Sonntag im Jahreskreis Lesejahr C

Ich bin ganz gerührt, wenn ich das Hohelied der Liebe lese. Einerseits erinnert es mich an die Liebe, die ich oft vergesse. Andererseits erklärt es mir die Liebe. Die Liebe ist ja kein Gefühl des Verliebtseins oder der Begeisterung. Beide können vergehen. Die Liebe hingegen hört niemals auf. Sie ist geduldig. Sie ist freundlich und gütig. Sie ereifert sich nicht. Sie prahlt nicht. Sie bläht sich nicht auf. Sie handelt nicht taktlos. Sie sucht nicht ihren Vorteil. Sie lässt sich nicht zum Zorn reizen. Sie trägt das Böse nicht nach. Sie freut sich nicht über das Unrecht. Sie freut sich an der Wahrheit. Sie erträgt alles. Sie glaubt alles. Sie hofft alles. Sie hält allem stand. Einige dieser sechzehn Eigenschaften der Liebe sind meine persönlichen Herausforderungen. Wenn die Liebe alles glaubt, ist sie dann leichtgläubig? Es könnte auch sein, dass die Liebe an Gottes Handeln in der Welt glaubt. Weiterlesen