Jesus, Vollkorn und Omega 3 – 18. Sonntag im Jahreskreis Lesejahr A

Ich liebe gesundes Essen. Aber ich habe mich bis jetzt nicht für die biologischen Hintergründe interessiert. Begonnen hat dieses Interesse, als meine Schwester von einem Buch schwärmte, das die aktuellen wissenschaftlichen Untersuchungen zum Thema Ernährung auswertet. Als der Wissenschaftsjournalist Bas Kast gerade 40-jährig mit Schmerzen in der Brust zusammenbrach, stellte sich ihm die existentielle Frage: Hatte er mit Junkfood seine Gesundheit ruiniert? Ich wurde ein Fan seiner Auswertung der vielen Mega-Studien und kaufte gleich am Brunnenmarkt Linsen, Kichererbsen, Vollkornbulgur und Hummus. Meine Frau machte köstliche Gerichte daraus, sagte aber, dass sie nicht nur diese Sachen verarbeiten möchte.
Im Evangelium vom Sonntag gibt es die Geschichte, wo Jesus mit fünf Broten und zwei Fischen tausende Menschen satt machte. Das war eine großartige Sache. Er zeigte, dass wir Hungrige speisen und auf Gott schauen sollen, der der Spender von allem Guten ist.
Menschen machten schon immer die Erfahrung, dass die Schöpfung uns nicht nur manche Medizin schenkt, sondern auch gesunde Nahrung. Die Brote waren zurzeit Jesu nicht aus Auszugsmehl, sondern aus Vollkornmehl gebacken. Sie machten satt. Die Fische brachten gesunde Omega 3 Fette den Menschen, die vor tödlichen Herz-Kreislauf-Erkrankungen schützten. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Gott für uns gerne sorgt und uns im Brot der Hostie begegnen möchte. Er schenkt uns gesunde Nahrung, Liebe und Inspiration.

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Er ist uns ganz, ganz nahe – 12. Sonntag im Jahreskreis Lesejahr A

Aufgedeckt

Die Pandemie zeigt uns die Arbeitsbedingungen und Wohnverhältnisse in der Fleischindustrie. Die meist aus Osteuropa stammenden Arbeiter leben überwiegend in Gemeinschaftsunterkünften. Dort teilen sich oft zehn Personen ein Zimmer und müssen sich beengte Gemeinschaftseinrichtungen wie Küche und Bad mit anderen nutzen. Auch in den Postverteilerzentren, in denen Leiharbeiter angestellt sind, gab es Ausbrüche des Coronavirus. Leiharbeiter melden sich nicht krank, weil sie befürchten, ihren Job zu verlieren und stecken andere an. Da muss der Staat unbedingt die Arbeitsgesetze nachbessern. Dass das jetzt bekannt wird, erinnert mich an den Jesus-Spruch „Nichts ist verhüllt, was nicht enthüllt wird, und nichts ist verborgen, was nicht bekannt wird. Was ich euch im Dunkeln sage, davon redet im Licht, und was man euch ins Ohr flüstert, das verkündet auf den Dächern!“

Mit erhobenem Kopf

Jesus bringt seine Botschaft von der Liebe Gottes zu den Armen. Sie sollen ermutigt werden, mit erhobenem Kopf durch die Welt zu gehen. Auch den Schwarzen sagt Jesus: „Fürchtet euch nicht vor den anderen, bei euch sind sogar die Haare auf dem Kopf von Gott gezählt.“ Black lives matter.

Mein Staunen

Ich staune, dass Gott uns so nahe ist und dass er in allem, was existiert, anwesend ist. Ich staune über die Bäume, wie sie wachsen und Blätter hervorbringen, ich staune über die Hummeln, die in die Blüten kriechen. Ich staune über das Universum mit den Milliarden Galaxien und Sternen. Ich staune über uns Menschen, die wir seit tausenden von Jahren ein Bewusstsein entwickelt haben und uns mit anderen unterhalten können. Ich staune auch darüber, dass ich lebe und lebendig bin.

Meine Freude

Ich freue mich, dass es einen Gott gibt, der so wie wir fühlen, sehen, hören und sich auf seine Weise mitteilen kann. Ich fühle mich geborgen und danke ihm, dass er uns alle in seinem Gnadenstrom beschenkt. Wo ich auch gehe, er ist immer da. In den kleinsten Molekülen und Atomen kommt er mir entgegen. In jedem Menschen, dem ich begegne, ahne ich seine Gegenwart. In der Luft, die ich einatme, ist sein Windhauch. Es ist herrlich, wenn wir Menschen uns zuhören und verstehen. Da hilft Gottes Geist, der Kommunikation und Kommunion herstellt. Gott hält liebevoll in einem großen Rahmen alles zusammen, damit alles, was existiert, Sinn gibt. Danke, Gott!

Wir laden ein:
Sonntag, 21. Juni 2020 Gottesdienst 9:30. Zwölfter Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr A. + Sacré Coeur Kaffee. Wir feiern mit 1m Abstand in der Kirche.
Mittwoch, 24. Juni 2020 19:00 Gesprächsinsel „Was mich leben lässt“ über Zoom
Sonntag, 28. Juni 2020 Gottesdienst 9:30. Dreizehnter Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr A + Sacré Coeur Kaffee. Wolfgang Aumann lädt zu einer Musikprobe um 8:30 Uhr ein. Wir feiern mit 1m Abstand in der Kirche.

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Die Götter, die Schrift und das Brot – Fronleichnam Lesejahr A

Das neue Medium ist keine Götterstatue, kein heiliges Buch, es ist das ungesäuerte Brot, durch das der Sohn Gottes spricht: Direkt in unser Herz.

Unser lebendiges Brot
In den Götterstatuen der Antike wohnten die Götter, denen Opfer gebracht wurden, um ihre Hilfe zu bekommen. Statt der heiligen Götterstatuen verehrten die Juden die Schrift, in der der heilige Name Gottes, Jahwe geschrieben stand.
Der Kult der Götterstatuen konnte abgelöst werden, weil es einen neuen Kult gab, den Kult der heiligen Schrift.
Was Gott will
Durch dieses Medium war den Juden nach dem Babylonischen Exil klar, was der Wille Gottes war: Die Gesetze der Tora, der fünf Bücher Moses, mussten eingehalten werden. Jesus fand das nicht falsch, aber er setzte auf zwei Liebesgebote, die in der Tora stehen: Gott und die Nächsten zu lieben. Das war sein Herzensanliegen. Paulus wird später sagen: Die Gesetze von Moses sind aufgehoben.
Das neue Gottesmedium
Jesus schrieb nichts auf, er setzte ein neues Gottesmedium ein, das ungesäuerte Brot. Er identifizierte sich mit dem speziellen Brot, das er bricht und den Aposteln austeilt. Das ist mein Leib, der für euch hingegeben wird. Die Jünger in Emmaus erkannten ihn beim Brotbrechen. Er offenbart: „Ich bin das lebendige Brot, das vom Himmel herabgekommen ist.“ Wer von diesem Brot isst, wird in Ewigkeit leben.
Von Herz zu Herz
Das neue Medium ist keine Götterstatue, kein heiliges Buch, es ist das ungesäuerte Brot, durch das der Sohn Gottes spricht: Direkt in unser Herz. Wenn wir ihn aufnehmen, werden wir Gottesmedien und Kinder Gottes. Und wir merken: Gott ist da – für uns und die anderen.

Wir laden ein:
Fronleichnam Donnerstag 11. Juni 2020 Gottesdienst 9:30 Lesejahr A. + Sacré Coeur Kaffee (eventuell im Birkenhof). Wir feiern mit mehr Feiernden in der Kirche. Musik mit Orgel.
Sonntag, 14. Juni 2020 Gottesdienst 9:30. Elfter Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr A + Sacré Coeur Kaffee. Wir feiern mit mehr Feiernden in der Kirche. Musik mit Klavier.

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Starke Spiritualität: – Siebenter Sonntag der Osterzeit Lesejahr A

Wir erkennen Gott durch Jesus

Der große Kunstphilosoph Bazon Brock findet, dass nur dadurch, dass Gott Mensch wurde, die Christenheit einen Eindruck von ihm haben kann. Das sei das Herausragende des Christentums. Alle anderen Religionen sehen in Gott nur ihre eigenen Fantasien. (Johannes Kaup im Gespräch mit Bazon Brock, ORF) So provokant sehe ich es nicht, aber die Menschwerdung Gottes ist ja wirklich unüberbietbar. Der Mensch gewordene Gott Jesus wurde zum Lehrer, Vorbild und Weg zu Gott für Milliarden Menschen.
Hannes

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Mund- und Nasenschutz in der Kirche. Gott steht uns bei – Sechster Sonntag der Osterzeit Lesejahr A

Liebe Gemeinde,
am Sonntag ist es so weit, wir dürfen wieder in etwas größerer Anzahl in der Kirche Messe feiern. In der Kirche (Sacré Coeur Klosterkirche Pressbaum, Österreich) stehen 34 Plätze zur Verfügung (40 mit der Orgelempore), weiters können wir den Baratsaal und einige Klassenräume nutzen. Die Messe wird dorthin mit Bild und Ton übertragen. Für die Gottesdienste gelten folgende Regelungen:

  • Ein Mund-Nasenschutz ist verpflichtend
  • Vor Betreten der Schule ist der Mund-Nasenschutz anzulegen (und darf erst nach Verlassen der Schule wieder abgenommen werden)
  • Im Eingangsbereich der Volksschule befinden sich Desinfektionsmittel für die Handdesinfektion
  • In der Kirche dürfen maximal 34 Personen Platz nehmen – alle anderen weichen bitte in den Baratsaal und die Klassenräume aus
  • Zwischen den Personen ist ein Mindestabstand von 2 Metern einzuhalten (nur Personen, die im gleichen Haushalt leben, dürfen den Mindestabstand unterschreiten)
  • Die Regelungen für den Kommunionempfang erkläre ich vor der Kommunion
  • Alle, die von zu Hause über Zoom die Messe mitfeiern, sind nach der Messe eingeladen zur Kommunion in die Kirche zu kommen (ich bin bis 11:45 in der Kirche)
  • Vor und nach der Messe sind wir gebeten Gruppenbildung zu vermeiden und weiter auf den Mindestabstand zu achten (Distanzplaudern ist angesagt)
  • Es wird kein Sacré Coeur Café geben.
    Michael

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Welche Tür ist die richtige? – Vierter Sonntag der Osterzeit Lesejahr A

Die sichere Gotteserfahrung

Jesus ist die sichere Tür

Für Johannes und seine Gemeinde ist Jesus ein Medium, eine Tür, durch die kein Verbrecher, sondern nur Gott zu den Menschen kommt. Die Menschen sind im Gleichnis gewaltlose Schafe und keine Wölfe im Schafspelz. Sie gehen durch Jesus hindurch und werden „Weide“ finden. David preist Gott im Psalm 23: Der HERR ist mein Hirt, nichts wird mir fehlen. Er lässt mich lagern auf grünen Auen und führt mich zum Ruheplatz am Wasser (siehe unten).

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Er ist in der Nähe – Dritter Sonntag der Osterzeit Lesejahr A

Jesus stand am Ufer

Ab Freitag, 15. Mai 2020 gibt es wieder die Möglichkeit, die Gottesdienste unter gewissen Bedingungen zu besuchen. Kardinal Schönborn stellte am Donnerstag mit Kultusministerin Susanne Raab die Bedingungen vor (siehe unten). Jetzt warten wir auf die Umsetzbestimmungen der Erzdiözese Wien.

Das Evangelium von diesem Sonntag erzählt von der Erscheinung Jesu am Ufer des Sees Genesaret. Nicht alle erkennen ihn. Michael erklärt es unten genauer. Es gab im alten Gotteslob das Lied „Mitten unter uns steht er unerkannt“. Vielleicht steht er auch jetzt unerkannt unter uns.

Petrus springt

Für Johannes und seiner Gemeinde waren die Erscheinungen des auferstandenen Jesus so wichtig, dass sie jedes Detail sich erzählten und aufschrieben. Jesus macht auch mir Mut, das Netz noch einmal auszuwerfen. Vielleicht auch aus dem Boot zu springen.

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Wenn ich ihn nicht berühre – Zweiter Sonntag der Osterzeit, Lesejahr A

Jesus lässt sich berühren

Gemeinschaft in der Coronazeit

Liebe Freundinnen und Freunde der Sacré Coeur Gemeinde!
Die interaktiven Video-Gottesdienste haben sich in dieser Coronazeit bewährt.
Durch das Programm Zoom haben wir nicht nur eine Übertragung der Messe, sondern die Teilnehmer können aktiv teilnehmen. Die Lieder werden entweder eingespielt oder es gibt Musikerinnen, die mit Gitarre das Lied singen. Die Lesungen und die Fürbitten werden von verschiedenen Mitfeiernden gelesen und nach der Messe gibt es immer viele Gespräche. Vor allem viele junge Familien sind dabei.
Leider gibt es immer Menschen, die den Zugang mit Zoom nicht haben oder nicht schaffen. Hoffentlich gibt es – wir sind ja kreativ – andere Möglichkeiten (z.B. über Telefon oder Brief).
Damit die Woche nicht zu lange wird, biete ich am Mittwoch einen kleinen Plaudernachmittag mit Zoom an. Kaffee, Tee und Kuchen kann zwar nur Zuhause getrunken werden, aber einiges ist doch gemeinsam.
Der nächste Sonntag bringt den Bericht vom ungläubigen Thomas und in der Apostelgeschichte erzählt Lukas von der urchristlichen Gemeinde, die mitsammen das Brot brach, die Wunder wahrnahm und Gott lobte. Die Gläubigen teilten und gaben jedem so viel, wie er nötig hatte.

Wir laden ein:
Mittwoch 15. April 2020 ab 15:00 Plaudernachmittag über Zoom
Sonntag 19. April 2020 Gottesdienst 9:30 zum zweiten Sonntag der Osterzeit, Lesejahr A, wir feiern zu Hause und in der Kirche über Zoom.
Sonntag 26. April 2020 Gottesdienst 9:30 zum dritten Sonntag der Osterzeit, Lesejahr A, wir feiern zu Hause und in der Kirche über Zoom.
Freitag 1. Mai 2020 9:30 Gottesdienst. 40 jähriges Ehejubiläum von Kurt und Christl Heuböck. Alle sind eingeladen über Zoom mitzufeiern.

Der ungläubige Thomas
Das ist die gute Nachricht zum Sonntag:
Jesus kam bei verschlossenen Türen herein

Der ungläubige Thomas bekehrte sich, als er den auferstandenen Jesus sah, der ihn aufforderte, seine Hand in seine Seite zu legen:

Aus dem heiligen Evangelium nach Johannes
Am Abend dieses ersten Tages der Woche, als die Jünger aus Furcht vor den Juden bei verschlossenen Türen beisammen waren, kam Jesus, trat in ihre Mitte und sagte zu ihnen: Friede sei mit euch! Nach diesen Worten zeigte er ihnen seine Hände und seine Seite. Da freuten sich die Jünger, als sie den Herrn sahen. Jesus sagte noch einmal zu ihnen: Friede sei mit euch! Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch. Nachdem er das gesagt hatte, hauchte er sie an und sagte zu ihnen: Empfangt den Heiligen Geist! Denen ihr die Sünden erlasst, denen sind sie erlassen; denen ihr sie behaltet, sind sie behalten.
Thomas, der Didymus genannt wurde, einer der Zwölf, war nicht bei ihnen, als Jesus kam. Die anderen Jünger sagten zu ihm: Wir haben den Herrn gesehen. Er entgegnete ihnen: Wenn ich nicht das Mal der Nägel an seinen Händen sehe und wenn ich meinen Finger nicht in das Mal der Nägel und meine Hand nicht in seine Seite lege, glaube ich nicht. Acht Tage darauf waren seine Jünger wieder drinnen versammelt und Thomas war dabei. Da kam Jesus bei verschlossenen Türen, trat in ihre Mitte und sagte: Friede sei mit euch! Dann sagte er zu Thomas: Streck deinen Finger hierher aus und sieh meine Hände! Streck deine Hand aus und leg sie in meine Seite und sei nicht ungläubig, sondern gläubig! Thomas antwortete und sagte zu ihm: Mein Herr und mein Gott! Jesus sagte zu ihm: Weil du mich gesehen hast, glaubst du. Selig sind, die nicht sehen und doch glauben.n
Noch viele andere Zeichen hat Jesus vor den Augen seiner Jünger getan, die in diesem Buch nicht aufgeschrieben sind. Diese aber sind aufgeschrieben, damit ihr glaubt, dass Jesus der Christus ist, der Sohn Gottes, und damit ihr durch den Glauben Leben habt in seinem Namen. (Erklärungen im Bibelwerk: Johannes 20,19-31)

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Ostern: Jesus hat den Tod besiegt – Halleluja! – Lesejahr A

Ostern: Unsere Hoffnung hat einen Grund
Der Stein ist weg, das Grab ist leer
Gott handelt
Tod, wo ist dein Stachel?

Hallelujah – Jesus ist auferstanden.
So dürfen wir in der Osternacht und am heutigen Ostersonntag jubeln. Wir wissen, was damals geschehen ist, glauben an die Auferstehung. Was für eine Herausforderung muss es für die Jünger Jesu gewesen sein?
Maria von Magdala kommt frühmorgens, es ist noch Nacht, zum Grab. Der Stein ist weg, das Grab ist leer. Verwirrt läuft sie zu den Jüngern, holt Petrus und Johannes. Sie untersuchen das Grab. Gegen einen Diebstahl des Leichnams sprechen die römischen Wachsoldaten und die ordentlich zusammengelegten Leinenbinden. Sie wissen noch nichts von der Auferstehung.
Was uns so selbstverständlich ist, der Glaube an die Auferstehung Jesu, muss in ihnen noch geweckt werden und wachsen. Petrus und Johannes kehren nach Hause zurück. Das leere Grab alleine reicht nicht. Es braucht die persönliche Begegnung mit dem auferstanden Herrn.
Maria von Magdala bleibt beim Grab. Ihr wird die erste Begegnung mit dem Auferstandenen geschenkt, sie ist die erste Zeugin.
Sie sieht Jesus hinter ihr stehen, ohne zu wissen, dass es Jesus ist, ohne ihn zu erkennen. Erst als er sie anspricht, beim Namen nennt, weiß sie, wer da vor ihr steht: Der Meister, der Herr. Von ihm wird sie zu den Aposteln gesandt. Sie ist die erste Zeugin, wird zur ersten Verkünderin der Frohen Botschaft: ich habe den Herrn gesehen – er lebt.

Wann und wie bin ich dem Auferstandenen begegnet?
Was kann ich über Jesus aus meinem Leben bezeugen?
Was habe ich zu verkünden?
Zu wem bin ich gesandt als Bote der Auferstehungsbotschaft?

Michael Scharf

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Gott macht sich verletzlich: Karfreitag in Zeiten von Corona

Liebe Freundinnen und Freunde der Sacré Coeur Gemeinde!
Warum geht Jesus diesen schweren Weg? Ein Freund meinte richtig, dass er die Menschen zur Besinnung bringen wollte, dass sie sich nicht vor Zorn und Neid die Köpfe einschlagen.
Jesus zeigt auch, dass Gott bis zum Äußersten geht, um in ihrem Leid ganz nahe zu sein und sie nie allein lassen will.
Wenn Gott ein Mensch wie Jesus wird, dann wird er auch ein verletzlicher Körper. Diesen konnten die Jünger und Jüngerinnen anfassen.
Die Soldaten konnten ihn schlagen und zum Schluss kreuzigen.
Jesus zeigt damit das verletzbare Antlitz Gottes. Dadurch ist Gott ein Teil der Lebensgeschichten dieser Folterer geworden. Das wurde er, damit sie zur Umkehr kommen. Es gibt auch welche, die sich von ihrem Hass abwandten und eine neue Perspektive bekamen.
Ich selbst merkte, dass Jesus durch diese Verletzlichkeit ein Teil meines Lebens und auch Leidens geworden ist.

KARFREITAG
Eine herzliche Einladung zum Karfreitagsgottesdienst mit Video um 18:00! Ich bin schon um 17:30 im Raum. Anmeldung: h(at)daxbacher.net
Wenn man beim Gottesdienst nur mit dem Telefon dabei sein will: +43 670 309 0165 wählen und die Meeting-ID eingeben.
Willkommen! Wir freuen uns auf euch
Hannes

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