Priesterinnen – am 23. Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr A

Gleichstellung von Mann und Frau in der katholischen Kirche?Ich war traurig als eine gute Freundin aus der Kirche ausgetreten ist. Sie liebt Jesus, will aber den Kirchenbeitrag nicht zahlen und die „männliche Amtskirche“ nicht unterstützen. Da ist einiges schief gelaufen. Ich erinnerte mich, dass Jesus sagte: „Ihr wisst, dass die, die als Herrscher gelten, ihre Völker unterdrücken und die Mächtigen ihre Macht über die Menschen missbrauchen. Bei euch aber soll es nicht so sein, sondern wer bei euch groß sein will, der soll euer Diener sein, und wer bei euch der Erste sein will, soll der Sklave aller sein … Seid wie dieses Kind.“ Sollten sich Priester wie Diktatoren aufführen, dann verletzen sie Christus, denn die Kirche ist der lebendige Christus. Es ist oft für viele nicht klar, dass alle Getauften zu Priesterinnen und Priester getauft sind. Die „geheimen“ Priesterinnen (und Priester) der katholischen Kirche sind die Frauen (und Männer), die eine tiefe Beziehung zu Christus haben, ihren Kindern von Christus erzählen, die Lesungen vortragen, die Kommunion austeilen, in der Schule Religion unterrichten, die Firmgruppe oder die Erstkommuniongruppe leiten, Kuchen zum Pfarrkaffee bringen, auf der Universität Theologie lehren, das Pastoralamt oder das kirchliche Schulamt leiten und den Kirchenraum für die Gemeinde und für Christus schmücken. Sie sind so wichtig wie der Priester, der die Wandlungsworte spricht. Denn alle zusammen sind wir der lebendige Christus.

Hier kommt das Evangelium zum Sonntag: Ich bin mit dir.
Die Matthäusgemeinde erinnert daran, dass Jesus den Rat gibt, den Bruder unter vier Augen zu sprechen, wenn etwas nicht in Ordnung ist. Er soll nicht vor aller Augen kritisiert werden. Das Ziel ist es, dass der Kritisierte nicht das Gesicht verliert, Einsicht zeigt und sein Verhalten bessert. Das zweite Jesuswort ist eine große Ermächtigung. Unsere Bündnisse wirken sich auch im Jenseits, bei Gott aus, wo es sie auch gebunden sind.

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Wenn dein Bruder sündigt, dann geh zu ihm und weise ihn unter vier Augen zurecht. Hört er auf dich, so hast du deinen Bruder zurückgewonnen. Hört er aber nicht auf dich, dann nimm einen oder zwei Männer mit, denn jede Sache muss durch die Aussage von zwei oder drei Zeugen entschieden werden. Hört er auch auf sie nicht, dann sag es der Gemeinde. Hört er aber auch auf die Gemeinde nicht, dann sei er für dich wie ein Heide oder ein Zöllner. Amen, ich sage euch: Alles, was ihr auf Erden binden werdet, das wird auch im Himmel gebunden sein und alles, was ihr auf Erden lösen werdet, das wird auch im Himmel gelöst sein. Weiter sage ich euch: Alles, was zwei von euch auf Erden gemeinsam erbitten, werden sie von meinem himmlischen Vater erhalten. Denn wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen. (Evangelium nach Matthäus 18, 15-20)

  1. Lesung aus Buch Ezechiel: Ich lasse mich warnen.
    Gott sagt seinem Propheten, er soll die Mitmenschen warnen. Wenn er es nicht tut, wird er schuldig und die Mitmenschen bleiben auf einem falschen, sogar tödlichen Weg:

So spricht der Herr: Du aber, Menschensohn, ich gebe dich dem Haus Israel als Wächter; wenn du ein Wort aus meinem Mund hörst, musst du sie vor mir warnen. Wenn ich zu einem, der sich schuldig gemacht hat, sage: Du musst sterben!, und wenn du nicht redest und den Schuldigen nicht warnst, um ihn von seinem Weg abzubringen, dann wird der Schuldige seiner Sünde wegen sterben. Von dir aber fordere ich Rechenschaft für sein Blut. Wenn du aber den Schuldigen vor seinem Weg gewarnt hast, damit er umkehrt, und wenn er dennoch auf seinem Weg nicht umkehrt, dann wird er seiner Sünde wegen sterben; du aber hast dein Leben gerettet. (Ezechiel 33, 7-9)

  1. Lesung aus dem Brief des Apostel Paulus an die Römer: Wenn ich den anderen liebe, erfülle ich die Gebote.
    Paulus ermahnt die römische Gemeinde, den anderen zu lieben. Es ist typisch für Paulus, dass er die Liebe als Erfüllung der Gesetze sieht.

Bleibt niemand etwas schuldig; nur die Liebe schuldet ihr einander immer. Wer den andern liebt, hat das Gesetz erfüllt. Denn die Gebote: Du sollst nicht die Ehe brechen, du sollst nicht töten, du sollst nicht stehlen, du sollst nicht begehren!, und alle anderen Gebote sind in dem einen Satz zusammengefasst: Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst. Die Liebe tut dem Nächsten nichts Böses. Also ist die Liebe die Erfüllung des Gesetzes. (Römer 13, 8-10)

Wir laden ein:

  1. Sonntag im Jahreskreis, 10. September 2017, 9:00 Gottesdienst +SC Kaffee im Barat-Saal
    Wolfgang Aumann schreibt: am Sonntag, 10.September kommt em. Bischof Mag. Christian Werner ins Sacré Coeur, um mit uns Eucharistie zu feiern. (P. Andreas ist noch auf Urlaub). So möchte ich gerne in bewährter Weise die Hl. Messe mit Chor + Instrumenten gestalten. Philipp Passecker wird uns am Klavier begleiten. Vielleicht kommt jemand noch mit einem Instrument dazu? Probe: Sonntag, um 8:15 beim Klavier. Folgende Lieder habe ich für den kommenden Sonntag ausgesucht:Beginn: 926 Wo zwei oder drei (Kanon) à kommt im Evangelium vor, Kyrie: 156 Taizé Kyrie, Gloria: 394 Laudate Dominum (Taizé), Psalm : neu (von mir), Halleluja: 174.1 Halleluja (Taize), Gabenbereitung: 184 Herr, wir bringen in Brot und Wein, Sanktus: 769 gen Rosso heilig, Vater unser: 661.8, Agnus: 786 Nehmt und esst NEU (4 stimmig), Instrumental, Dank: 876 Lobe den Herrn meine Seele, Zum Auszug: Amen. Ich freue mich und grüße alle sehr herzlich! Wolfgang. PS.: Dieser Sonntag ist der gesamtniederösterreichische „DIRNDL – GWAND – SONNTAG“ Also – wer hat und wer mag: bitte mit Tracht kommen.
  2. Sonntag im Jahreskreis, 17. September 2017, 9:00 Gottesdienst +SC Kaffee im Barat-Saal

Informationen:

  • Charismatische Erneuerung
  • Al Massira – ein Glaubenskurs für Muslime: Al Massira: Ein offener Raum, den Propheten zu folgen und dem Messias zu begegnen, Al Massira (arab. „Die Reise“) ist ein neuer Grundlagenkurs, der hilft, gemeinsam mit Freunden den Glauben an den Messias zu entdecken. Dieser Kurs ist besonders ansprechend für Menschen aus dem kulturellen Hintergrund des Nahen Ostens oder Nordafrikas, aber auch darüber hinaus. Al Massira ist:
    Ein chronologischer Einblick in die Bibel, der die Heilsgeschichte Gottes und seines Messias vom Alten Testament her erklärt
    · Eine Serie von 13 Kurzfilmen mit anschließender strukturierter Diskussion anhand vorbereiteter Fragen und Kursunterlagen
    · Entwickelt für kleine Gruppen mit Freunden
    · Tonspur in Arabisch und Englisch (Türkisch & Persisch in Vorbereitung)
    · mit Untertiteln in Deutsch, Englisch, Französisch, u. v. m.
    Das nächste Training zum Durchführen eines Kurses ist am16. – 17. 09. 2017 in Wien.

Liebe Grüße und für dich: Gottes Herrlichkeit in der Natur!
Hannes Daxbacher
Sacré Coeur Cafétier und Ostiarius
Katholische Gottesdienstgemeinde Sacré Coeur, 3021 Pressbaum, Klostergasse 12, Österreich

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Den Geist ausgießen – am 21. Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr A

Petrus und Paulus

Die Mächte der Unterwelt werden die Kirche nicht überwältigen. Ich war das erste Mal bei einem Treffen der Charismatischen Erneuerung. Dabei hörte ich von einem sehr großen Treffen von katholischen Charismatikern im Jahr 1975 in Rom, bei dem Ralph Martin eine Prophetie hatte, die er allen mitteilte. Gott sprach durch ihn: „Weil ich euch liebe, möchte ich euch zeigen, was ich in dieser Welt tue. Ich möchte euch vorbereiten auf das, was kommen wird. Tage der Finsternis kommen über diese Welt, Tage der Drangsal. Bauten, die jetzt stehen, werden nicht bestehen bleiben. Ich möchte, dass ihr vorbereitet seid, mein Volk. Eine Zeit der Finsternis kommt über diese Welt, aber eine Zeit der Herrlichkeit für meine Kirche, eine Zeit der Herrlichkeit für mein Volk. Ich werde alle Gaben meines Geistes auf mein Volk ausgießen. Ich werde euch für eine Zeit der Evangelisation vorbereiten, wie sie die Welt noch nicht gesehen hat.“

Danach hatte Bruce Yocum eine zweite Prophetie. Gott sprach durch ihn: „Ich rede zu euch von der Morgendämmerung eines neuen Zeitalters für meine Kirche. Ich rede zu euch von Tagen, die ihr nie zuvor gesehen habt. Bereitet euch vor für das, was ich jetzt beginne, denn die Dinge um euch, die ihr seht, werden sich ändern. Öffnet eure Augen, öffnet eure Herzen, um euch für mich vorzubereiten und für den Tag, den ich jetzt begonnen habe. Meine Kirche wird anders sein, mein Volk wird anders sein. Der Trost, den ihr haben werdet, ist der Trost meines Heiligen Geistes. Wahrlich, er hat schon begonnen.“

Hier kommt das Evangelium zum Sonntag: Ich bin in der Kirche vor den Mächten der Unterwelt geschützt.
Die Matthäusgemeinde erinnert daran, dass der Vater im Himmel gezeigt hat, dass Jesus der Sohn des lebendigen Gottes ist und dass die Mächte der Unterwelt die Kirche, die Jesus auf dem Felsen Petrus baut, nicht überwältigen kann.
In jener Zeit, als Jesus in das Gebiet von Cäsarea Philippi kam, fragte er seine Jünger: Für wen halten die Leute den Menschensohn? Sie sagten: Die einen für Johannes den Täufer, andere für Elija, wieder andere für Jeremia oder sonst einen Propheten. Da sagte er zu ihnen: Ihr aber, für wen haltet ihr mich? Simon Petrus antwortete: Du bist der Messias, der Sohn des lebendigen Gottes! Jesus sagte zu ihm: Selig bist du, Simon Barjona; denn nicht Fleisch und Blut haben dir das offenbart, sondern mein Vater im Himmel. Ich aber sage dir: Du bist Petrus und auf diesen Felsen werde ich meine Kirche bauen und die Mächte der Unterwelt werden sie nicht überwältigen. Ich werde dir die Schlüssel des Himmelreichs geben; was du auf Erden binden wirst, das wird auch im Himmel gebunden sein, und was du auf Erden lösen wirst, das wird auch im Himmel gelöst sein. Dann befahl er den Jüngern, niemand zu sagen, dass er der Messias sei. (Evangelium nach Matthäus 16, 13-20)

  1. Lesung aus Buch Jesaja: Gott schenkt mir alles.
    Schebna ist um etwa 700 vor Christus Palastvorsteher des Königs Hiskija. Als solcher missbraucht er sein Amt: Er lässt sich eine tolle Wohnung bauen und ein Prominentengrab aushauen – vermutlich nicht unbedingt mit seinen eigenen Spargroschen. Ein typischer Fall von Großmannssucht wie sie auch heute immer wieder in Politikkreisen vorkommt:
    So spricht der Herr zu Schebna, dem Tempel-Vorsteher: Ich verjage dich aus deinem Amt, ich vertreibe dich von deinem Posten. An jenem Tag werde ich meinen Knecht Eljakim, den Sohn Hilkijas, berufen. Ich bekleide ihn mit deinem Gewand und lege ihm deine Schärpe um. Ich übergebe ihm dein Amt und er wird für die Einwohner Jerusalems und für das Haus Juda ein Vater sein. Ich lege ihm den Schlüssel des Hauses David auf die Schulter. Wenn er öffnet, kann niemand schließen; wenn er schließt, kann niemand öffnen. Ich schlage ihn an einer festen Stelle als Pflock ein; er wird in seinem Vaterhaus den Ehrenplatz einnehmen. (Jesaja 22,19-23)
  1. Lesung aus dem Brief des Apostel Paulus an die Römer: Gott ist am Werk und führt mich und alle Menschen zur Erkenntnis Gottes.
    So, wie Gott sich des Christenverfolgers Paulus erbarmt und ihn aus dem Gefängnis des Unwissens und Ungehorsams geführt hat, so wird Gott einst alle Menschen zur Erkenntnis führen und retten:
    O Tiefe des Reichtums, der Weisheit und der Erkenntnis Gottes! Wie unergründlich sind seine Entscheidungen, wie unerforschlich seine Wege! Denn wer hat die Gedanken des Herrn erkannt? Oder wer ist sein Ratgeber gewesen? Wer hat ihm etwas gegeben, sodass Gott ihm etwas zurückgeben müsste? Denn aus ihm und durch ihn und auf ihn hin ist die ganze Schöpfung. Ihm sei Ehre in Ewigkeit! Amen. (Römer 11,33-36)

Wir laden ein:
22.
Sonntag im Jahreskreis, 27. August 2017, 9:00 Gottesdienst +SC Kaffee im Barat-Saal
21. Sonntag im Jahreskreis, 3. September 2017, 9:00 Gottesdienst +SC Kaffee im Barat-Saal

Informationen:
Lesungen und Evangelium des Sonntags und der Feiertage im Bibelwerk.
Für Handys gibt es ein APP, das die Evangelien und Lesungen für jeden Tag anzeigt.
Die Natürliche Gemeinde-Entwicklung zeigt, wie eine christliche Gemeinde wachsen kann.
Die Katholische Jugend Österreich lebt.
Österreichische Charismatische Erneuerung
Deutsche Charismatische Erneuerung

Liebe Grüße und für dich: Gottes Heiligen Geist!
Hannes Daxbacher
Sacré Coeur Cafétier und Ostiarius
Katholische Gottesdienstgemeinde Sacré Coeur, 3021 Pressbaum, Klostergasse 12, Österreich

Aufstehen und keine Angst haben – am 18. Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr A

Verklärung Jesu von Raphael, RomEin Witz erzählt wie die Stasi, die Geheimpolizei in der DDR, einen Kirchgänger verhörte: „Gibst du zu, dass du gerade in der Kirche warst?“ „Ja.“
„Gibst du auch zu, dass du die Füße von Jesus Christus am Kreuz geküsst hast?“ „Ja.“
„Würdest du auch die Füße unseres Genossen Honecker küssen?“
„Sicher, wenn er dort hängen würde!“
Dieser Christ hatte keine Angst, seinen Glauben zu vertreten. So haben es auch die ersten Christinnen und Christen getan, als ihnen vorgeworfen wurde, sie hätten diese Jesusgeschichten nur erfunden. Sie sagten: „Wir waren Augenzeugen!“

Hier kommt das Evangelium zum Sonntag: Ich stehe auf und habe keine Angst.
Die Matthäusgemeinde erinnert daran, wie Gott-Vater zeigt, dass Jesus sein Sohn ist. Die Jünger sind überwältigt, haben Angst und werfen sich zu Boden. Jesus aber sagt: Steht auf, habt keine Angst!

In jener Zeit nahm Jesus Petrus, Jakobus und dessen Bruder Johannes beiseite und führte sie auf einen hohen Berg. Und er wurde vor ihren Augen verwandelt; sein Gesicht leuchtete wie die Sonne und seine Kleider wurden blendend weiß wie das Licht. Da erschienen plötzlich vor ihren Augen Mose und Elija und redeten mit Jesus.
Und Petrus sagte zu ihm: Herr, es ist gut, dass wir hier sind. Wenn du willst, werde ich hier drei Hütten bauen, eine für dich, eine für Mose und eine für Elija.
Noch während er redete, warf eine leuchtende Wolke ihren Schatten auf sie und aus der Wolke rief eine Stimme: Das ist mein geliebter Sohn, an dem ich Gefallen gefunden habe; auf ihn sollt ihr hören.
Als die Jünger das hörten, bekamen sie große Angst und warfen sich mit dem Gesicht zu Boden.
Da trat Jesus zu ihnen, fasste sie an und sagte: Steht auf, habt keine Angst!
Und als sie aufblickten, sahen sie nur noch Jesus. Während sie den Berg hinabstiegen, gebot ihnen Jesus: Erzählt niemand von dem, was ihr gesehen habt, bis der Menschensohn von den Toten auferstanden ist. (Evangelium nach Matthäus, Erklärungen im Bibelwerk: Matthäus 17, 1-9)

  1. Lesung aus dem Buch Daniel: Ich bin einer von Milliarden Menschen vor Gott.
    Die jüdische Gemeinde erinnert an die Visionen des Propheten Daniel, wo vor Gott die Bücher aufgeschlagen werden und dem Menschensohn die ewige Herrschaft über alle Völker, Nationen und Sprachen gegeben wird.

Ich, Daniel, sah immer noch hin; da wurden Throne aufgestellt und ein Hochbetagter nahm Platz. Sein Gewand war weiß wie Schnee, sein Haar wie reine Wolle. Feuerflammen waren sein Thron und dessen Räder waren loderndes Feuer. Ein Strom von Feuer ging von ihm aus. Tausendmal Tausende dienten ihm, zehntausendmal Zehntausende standen vor ihm. Das Gericht nahm Platz und es wurden Bücher aufgeschlagen.

Immer noch hatte ich die nächtlichen Visionen: Da kam mit den Wolken des Himmels einer wie ein Menschensohn. Er gelangte bis zu dem Hochbetagten und wurde vor ihn geführt. Ihm wurden Herrschaft, Würde und Königtum gegeben. Alle Völker, Nationen und Sprachen müssen ihm dienen. Seine Herrschaft ist eine ewige, unvergängliche Herrschaft. Sein Reich geht niemals unter. (Daniel 7, 9-10.13-14)

  1. Lesung aus dem Brief des Apostel Petrus bzw. seines Schülers: Ich glaube den ersten Christinnen und Christen und trage das Licht in meinem Herzen.
    Die Petrusgemeinde wehrt sich gegen den Vorwurf, die Geschichten von Jesus seien nur klug ausgedacht. Sie waren Augenzeugen der Verherrlichung Jesu und Ohrenzeugen der Stimme Gottes. Christinnen und Christen erleben dies, wenn alles finster ist, als Licht in ihrem Herzen.

Denn wir sind nicht irgendwelchen klug ausgedachten Geschichten gefolgt, als wir euch die machtvolle Ankunft Jesu Christi, unseres Herrn, verkündeten, sondern wir waren Augenzeugen seiner Macht und Größe. Er hat von Gott, dem Vater, Ehre und Herrlichkeit empfangen; denn er hörte die Stimme der erhabenen Herrlichkeit, die zu ihm sprach: Das ist mein geliebter Sohn, an dem ich Gefallen gefunden habe. Diese Stimme, die vom Himmel kam, haben wir gehört, als wir mit ihm auf dem heiligen Berg waren. Dadurch ist das Wort der Propheten für uns noch sicherer geworden und ihr tut gut daran, es zu beachten; denn es ist ein Licht, das an einem finsteren Ort scheint, bis der Tag anbricht und der Morgenstern aufgeht in eurem Herzen. (2 Petrus 1, 16-19)

Wir laden ein:
18. Sonntag im Jahreskreis, 6. August 2017, Verklärung Christi, 9:00 Gottesdienst +SC Kaffee im Barat-Saal
19. Sonntag im Jahreskreis, 13. August 2017, 9:00 Gottesdienst +SC Kaffee im Barat-Saal
Dienstag, 15. August 2017, Mariä Himmelfahrt, Wolfgang Aumann lädt ein: Ich möchte die Festmesse im Sacré Coeur festlich gestalten. P. Markus von Heiligenkreuz feiert die Eucharistie, Michael Zlabinger unterstützt uns professionell am Tasteninstrument: (Klavier [unten] oder Orgel[oben]) Treffpunkt zur Probe: 8,15 Uhr beim Klavier. Liebe Grüße, Wolfgang Aumann. 9:00 Gottesdienst +SC Kaffee im Barat-Saal
20. Sonntag im Jahreskreis, 20. August 2017, 9:00 Gottesdienst +SC Kaffee im Barat-Saal
Informationen:

Die Charismatische Erneuerung feiert 50 Jahre: Mi 23. -26. August 2017 in Windischgarsten / OÖ.
Das Jugendfestival Key2Life Do 17.- So 20. August 2017 findet im Schlosspark Marchegg statt.
Lesungen und Evangelium des Sonntags und der Feiertage im Bibelwerk.
Für Handys gibt es ein APP, das die Evangelien und Lesungen für jeden Tag anzeigt.
Die Natürliche Gemeinde-Entwicklung zeigt, wie eine christliche Gemeinde wachsen kann.
Die Katholische Jugend Österreich lebt.

Liebe Grüße und für dich: Die Offenbarung Gottes!
Hannes Daxbacher

Sacré Coeur Cafétier und Ostiarius

Katholische Gottesdienstgemeinde Sacré Coeur, 3021 Pressbaum, Klostergasse 12, Österreich

Ein LIKE für dich – am 16. Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr A

Heute war ich mit einem Freund in der Kirche. Auf einmal zündet der sich eine Zigarette an. Ich konnte es nicht glauben! Raucht der einfach eine Zigarette in der Kirche! Vor Schreck wäre mir fast mein Bier aus der Hand gefallen!
Die Erkenntnis aus diesem Witz: Bevor du die anderen kritisierst, schau zuerst auf dich. Du siehst in deiner Umgebung, dass da jemand etwas Komisches macht. Du fragst dich, ob du etwas dagegen tun sollst. Da hilft Jesus mit seinen Geschichten:

Liebe Gottesdienstgemeinde im Sacré Coeur!

Hier kommt das Evangelium zum Sonntag: Ich lass das Unkraut wachsen.
Die Matthäusgemeinde erinnert an das Gleichnis von dem Unkraut und dem Weizen. Wenn Menschen das Unkraut in ihrer Familie oder Gemeinde ausrotten, wird auch der Weizen ausgerissen. Die anderen Gleichnisse handeln vom Wachsen des Reiches Gottes: Es fängt klein an und wird immer größer. Am Ende werden alle Gerechten wie die Sonne bei Gott-Vater leuchten.

In jener Zeit erzählte Jesus der Menge folgendes Gleichnis: Mit dem Himmelreich ist es wie mit einem Mann, der guten Samen auf seinen Acker säte. Während nun die Leute schliefen, kam sein Feind, säte Unkraut unter den Weizen und ging wieder weg. Als die Saat aufging und sich die Ähren bildeten, kam auch das Unkraut zum Vorschein.
Da gingen die Knechte zu dem Gutsherrn und sagten: Herr, hast du nicht guten Samen auf deinen Acker gesät? Woher kommt dann das Unkraut? Er antwortete: Das hat ein Feind von mir getan. Da sagten die Knechte zu ihm: Sollen wir gehen und es ausreißen?
Er entgegnete: Nein, sonst reißt ihr zusammen mit dem Unkraut auch den Weizen aus. Lasst beides wachsen bis zur Ernte. Wenn dann die Zeit der Ernte da ist, werde ich den Arbeitern sagen: Sammelt zuerst das Unkraut und bindet es in Bündel, um es zu verbrennen; den Weizen aber bringt in meine Scheune.
Er erzählte ihnen ein weiteres Gleichnis und sagte: Mit dem Himmelreich ist es wie mit einem Senfkorn, das ein Mann auf seinen Acker säte. Es ist das kleinste von allen Samenkörnern; sobald es aber hochgewachsen ist, ist es größer als die anderen Gewächse und wird zu einem Baum, sodass die Vögel des Himmels kommen und in seinen Zweigen nisten.
Und er erzählte ihnen noch ein Gleichnis: Mit dem Himmelreich ist es wie mit dem Sauerteig, den eine Frau unter einen großen Trog Mehl mischte, bis das Ganze durchsäuert war.
Dies alles sagte Jesus der Menschenmenge durch Gleichnisse; er redete nur in Gleichnissen zu ihnen. Damit sollte sich erfüllen, was durch den Propheten gesagt worden ist: Ich öffne meinen Mund und rede in Gleichnissen, ich verkünde, was seit der Schöpfung verborgen war.
Dann verließ er die Menge und ging nach Hause. Und seine Jünger kamen zu ihm und sagten: Erkläre uns das Gleichnis vom Unkraut auf dem Acker. Er antwortete: Der Mann, der den guten Samen sät, ist der Menschensohn; der Acker ist die Welt; der gute Samen, das sind die Söhne des Reiches; das Unkraut sind die Söhne des Bösen; der Feind, der es gesät hat, ist der Teufel; die Ernte ist das Ende der Welt; die Arbeiter bei dieser Ernte sind die Engel. Wie nun das Unkraut aufgesammelt und im Feuer verbrannt wird, so wird es auch am Ende der Welt sein: Der Menschensohn wird seine Engel aussenden und sie werden aus seinem Reich alle zusammenholen, die andere verführt und Gottes Gesetz übertreten haben, und werden sie in den Ofen werfen, in dem das Feuer brennt. Dort werden sie heulen und mit den Zähnen knirschen. Dann werden die Gerechten im Reich ihres Vaters wie die Sonne leuchten. Wer Ohren hat, der höre! (Evangelium nach Matthäus, Erklärungen im Bibelwerk: Matthäus 13, 24-43)

  1. Lesung aus dem Buch der Weisheit: Ich freue mich über die Milde Gottes.
    Die jüdische Gemeinde erinnert an Gottes Stärke, die er in Güte und Nachsicht einsetzt.

Es gibt keinen Gott außer dir, der für alles Sorge trägt; daher brauchst du nicht zu beweisen, dass du gerecht geurteilt hast. Deine Stärke ist die Grundlage deiner Gerechtigkeit und deine Herrschaft über alles lässt dich gegen alles Nachsicht üben. Stärke beweist du, wenn man an deine unbeschränkte Macht nicht glaubt, und bei denen, die sie kennen, strafst du die trotzige Auflehnung. Weil du über Stärke verfügst, richtest du in Milde und behandelst uns mit großer Nachsicht; denn die Macht steht dir zur Verfügung, wann immer du willst. Durch solches Handeln hast du dein Volk gelehrt, dass der Gerechte menschenfreundlich sein muss, und hast deinen Töchtern und Söhnen die Hoffnung geschenkt, dass du den Sündern die Umkehr gewährst. (Erklärungen im Bibelwerk: Weisheit 12,13.16-19)

  1. Lesung aus dem Brief des Apostel Paulus an die Römer: In mir seufzt der Heilige Geist.
    Paulus erinnert die römische Gemeinde, dass der Heilige Geist in uns zu Gott-Vater seufzt.

Der Geist nimmt sich unserer Schwachheit an. Denn wir wissen nicht, worum wir in rechter Weise beten sollen; der Geist selber tritt jedoch für uns ein mit Seufzen, das wir nicht in Worte fassen können. Und Gott, der die Herzen erforscht, weiß, was die Absicht des Geistes ist: Er tritt so, wie Gott es will, für die Heiligen ein. (Erklärungen im Bibelwerk: Römer 8, 26-27)

Wir laden ein:
16. Sonntag im Jahreskreis, 23. Juli 2017, 9:00 Gottesdienst +SC Kaffee im Barat-Saal
17. Sonntag im Jahreskreis, 30. Juli 2017, 9:00 Gottesdienst +SC Kaffee im Barat-Saal

Informationen:
Die Charismatische Erneuerung feiert 50 Jahre Mi 23. -26. August 2017 – Windischgarsten / OÖ
Das Jugendfestival Key2Life Do 17.- So 20. August 2017 Schlosspark Marchegg
Lesungen und Evangelium des Sonntags und der Feiertage im Bibelwerk.
Für Handys gibt es ein APP, das die Evangelien und Lesungen für jeden Tag anzeigt.
Die Natürliche Gemeinde-Entwicklung zeigt, wie eine christliche Gemeinde wachsen kann.
Die Katholische Jugend Österreich

Liebe Grüße und für dich: Die Liebe Gottes!
Hannes Daxbacher
Sacré Coeur Cafétier und Ostiarius
Katholische Gottesdienstgemeinde Sacré Coeur, 3021 Pressbaum, Klostergasse 12, Österreich

Die Spatzen pfeifen lassen. 13. Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr A

Mit den Füßen am Boden und dem Herzen im Himmel

Don Bosco

Meinen Schülerinnen und Schülern gebe ich einen Spruch von Don Bosco mit auf den Weg: Fröhlich sein, Gutes tun und die Spatzen pfeifen lassen. Auch meine Kollegen haben mich darauf angesprochen. Ein Kollege meinte: „Ja, Spatzen pfeifen lassen heißt für mich die Leute reden lassen und mein Ding machen“. Eine Kollegin sagte lachend: „Fröhlich sein ist wirklich das Wichtigste.“ Für mich ist dieses fröhliche Leben – auch wenn Widerstände auftauchen – fast nur mit einer intensiven Beziehung zu Gott möglich. Mit Gott kann ich über Mauern springen! Da verstehe ich auch, wenn Jesus Christus sagt: Liebe mich mehr als deinen Vater, Mutter, Tochter und Sohn! Diese intensive Liebe macht mich im Letzten immer fröhlicher.

Liebe Gottesdienstgemeinde im Sacré Coeur!

Hier kommt das Evangelium zum Sonntag: Es geht um Christsein für Fortgeschrittene.
Die Beziehung zu Jesus Christus ist äußerst intensives Leben. Die Freundschaft mit ihm relativiert die Liebe zu anderen und zu sich selbst. Wie intensiv die Beziehung ist zeigt sich darin, dass Jesus identisch wird mit seinen Nachfolgerinnen und Nachfolgern: Wer euch aufnimmt, nimmt mich auf.

In jener Zeit sprach Jesus zu den Aposteln: Wer Vater oder Mutter mehr liebt als mich, ist meiner nicht würdig, und wer Sohn oder Tochter mehr liebt als mich, ist meiner nicht würdig. Und wer nicht sein Kreuz auf sich nimmt und mir nachfolgt, ist meiner nicht würdig.
Wer das Leben gewinnen will, wird es verlieren; wer aber das Leben um meinetwillen verliert, wird es gewinnen.
Wer euch aufnimmt, der nimmt mich auf, und wer mich aufnimmt, nimmt den auf, der mich gesandt hat. Wer einen Propheten aufnimmt, weil es ein Prophet ist, wird den Lohn eines Propheten erhalten. Wer einen Gerechten aufnimmt, weil es ein Gerechter ist, wird den Lohn eines Gerechten erhalten. Und wer einem von diesen Kleinen auch nur einen Becher frisches Wasser zu trinken gibt, weil es ein Jünger ist – amen, ich sage euch: Er wird gewiss nicht um seinen Lohn kommen. (Evangelium nach Matthäus, Erklärungen im Bibelwerk: Matthäus 10, 37-42)

  1. Lesung aus dem zweiten Buch der Könige: Der Prophet beschenkt die Frau.
    Die jüdische Gemeinde erinnert an eine Frau, die den Propheten Elischa zuvorkommend behandelt. Dieser beschenkt sie, ohne dass sie das erbittet, mit einem Gottesgeschenk. Sie wird von ihrem Mann schwanger.

Eines Tages ging Elischa nach Schunem. Dort lebte eine vornehme Frau, die ihn dringend bat, bei ihr zu essen. Seither kehrte er zum Essen bei ihr ein, sooft er vorbeikam. Sie aber sagte zu ihrem Mann: Ich weiß, dass dieser Mann, der ständig bei uns vorbeikommt, ein heiliger Gottesmann ist. Wir wollen ein kleines, gemauertes Obergemach herrichten und dort ein Bett, einen Tisch, einen Stuhl und einen Leuchter für ihn bereitstellen. Wenn er dann zu uns kommt, kann er sich dorthin zurückziehen. Als Elischa eines Tages wieder hinkam, ging er in das Obergemach, um dort zu schlafen. Er fragte seinen Diener Gehasi, was man für sie tun könne Gehasi sagte: Nun, sie hat keinen Sohn und ihr Mann ist alt. Da befahl er: Ruf sie herein! Er rief sie und sie blieb in der Tür stehen. Darauf versicherte ihr Elischa: Im nächsten Jahr um diese Zeit wirst du einen Sohn liebkosen. (Erklärungen im Bibelwerk: 2Könige 4, 8-11)

  1. Lesung aus dem Brief des Apostel Paulus an die Römer: Wir sind tot für die Sünde und leben für Gott – im Messias.
    Paulus erinnert die römische Gemeinde daran, dass sie alles, was Jesus erlebt hat, auch in der Gegenwart erlebt. Die Kirche stirbt mit Jesus und steht mit Jesus auf. Die Gemeinde ist trotz aller Unklarheit der gegenwärtige lebendige Erlöser und Befreier.

Wir alle, die wir auf Christus Jesus getauft wurden, sind auf seinen Tod getauft worden. Wir wurden mit ihm begraben durch die Taufe auf den Tod; und wie Christus durch die Herrlichkeit des Vaters von den Toten auferweckt wurde, so sollen auch wir als neue Menschen leben. Sind wir nun mit Christus gestorben, so glauben wir, dass wir auch mit ihm leben werden. Wir wissen, dass Christus, von den Toten auferweckt, nicht mehr stirbt; der Tod hat keine Macht mehr über ihn. Denn durch sein Sterben ist er ein für allemal gestorben für die Sünde, sein Leben aber lebt er für Gott. So sollt auch ihr euch als Menschen begreifen, die für die Sünde tot sind, aber für Gott leben in Christus Jesus. Römer 6, 3-4.8-11)

Wir laden ein:
13. Sonntag im Jahreskreis, 2. Juli 2017 9:00 Gottesdienst +SC Kaffee im Barat-Saal
14. Sonntag im Jahreskreis, 9. Juli 2017 9:00 Gottesdienst +SC Kaffee im Barat-Saal

Liebe Grüße und für dich: Die Spatzen Gottes!
Hannes Daxbacher
Sacré Coeur Cafétier und Ostiarius

Katholische Gottesdienstgemeinde Sacré Coeur, 3021 Pressbaum, Klostergasse 12, Österreich
Gottesdienst an Sonn- und Feiertagen: 9:00

Neue Wahrnehmung Pfingstsonntag Lesejahr A

Charismatiker in Lausanne.

Charismatiker in Lausanne. © 2016 Thierry Laprand

Wir nehmen etwas wahr, was wir vorher nicht wahrgenommen haben. Das passiert uns oft. Aber was wäre, wenn wir Christinnen und Christen bei unserem Sonntagsgottesdienst etwas wahrnehmen würden, was wir vorher absolut noch nie wahrgenommen haben? Dass in der gewandelten Hostie Jesus ist, ist eine Glaubensüberzeugung. Kann es aber sein, dass wir es ganz neu wahrnehmen? Kann ich es bemerken, dass mir Jesus bei der Kommunion entgegenkommt? Oder kann ich es wahrnehmen, dass der Heilige Geist, auf mich herabkommt? Oder würde ich es sogar bemerken, dass mein Sitznachbar den Heiligen Geist empfängt? Es gibt anscheinend Gemeinden, wo so etwas wahrzunehmen ist.

Evangelium zum Sonntag: Ich lasse mir den Geist geben
Die Gemeinde des Johannes erinnert sich an die Erscheinung des auferstandenen Jesus, als er sie mit dem Heiligen Geist anhauchte und so sendete, wie er vom Vater gesendet wurde.
Am Abend dieses ersten Tages der Woche, als die Jünger aus Furcht vor den Juden die Türen verschlossen hatten, kam Jesus, trat in ihre Mitte und sagte zu ihnen: Friede sei mit euch! Nach diesen Worten zeigte er ihnen seine Hände und seine Seite. Da freuten sich die Jünger, dass sie den Herrn sahen. Jesus sagte noch einmal zu ihnen: Friede sei mit euch! Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch. Nachdem er das gesagt hatte, hauchte er sie an und sprach zu ihnen: Empfangt den Heiligen Geist! Wem ihr die Sünden vergebt, dem sind sie vergeben; wem ihr die Vergebung verweigert, dem ist sie verweigert. (Evangelium nach Johannes, Erklärungen im Bibelwerk: Johannes 20,19-23)

  1. Lesung aus der Apostelgeschichte: Ich warte auf das Brausen des Geistes.

In der Gemeinde des Lukas wird an den Heiligen Geist erinnert, der mit stürmischem Brausen das Haus erfüllt, sich mit Feuerzungen auf jeden einzelnen verteilt und ihnen fremde Sprachen eingab, sodass sie allen die Botschaft Gottes erzählen konnten.
Als der Pfingsttag gekommen war, befanden sich alle am gleichen Ort. Da kam plötzlich vom Himmel her ein Brausen, wie wenn ein heftiger Sturm daherfährt, und erfüllte das ganze Haus, in dem sie waren. Und es erschienen ihnen Zungen wie von Feuer, die sich verteilten; auf jeden von ihnen ließ sich eine nieder. Alle wurden mit dem Heiligen Geist erfüllt und begannen, in fremden Sprachen zu reden, wie es der Geist ihnen eingab.
In Jerusalem aber wohnten Juden, fromme Männer aus allen Völkern unter dem Himmel. Als sich das Getöse erhob, strömte die Menge zusammen und war ganz bestürzt; denn jeder hörte sie in seiner Sprache reden. Sie gerieten außer sich vor Staunen und sagten: Sind das nicht alles Galiläer, die hier reden? Wieso kann sie jeder von uns in seiner Muttersprache hören: Parther, Meder und Elamiter, Bewohner von Mesopotamien, Judäa und Kappadozien, von Pontus und der Provinz Asien, von Phrygien und Pamphylien, von Ägypten und dem Gebiet Libyens nach Zyrene hin, auch die Römer, die sich hier aufhalten, Juden und Proselyten, Kreter und Araber, wir hören sie in unseren Sprachen Gottes große Taten verkünden. (Erklärungen im Bibelwerk: Apostelgeschichte 2,1-11)

  1. Lesung aus dem ersten Brief des Apostel Paulus an die Korinther: Ich nehme die Hoffnung in mir wahr.

Paulus gibt der Gemeinde drei Überlegungen mit auf den Weg: 1. Der Heilige Geist darf von niemandem für sich allein beansprucht werden. 2. Nur was zum Aufbau der Gemeinde nützt, kann wirklich Geschenk Gottes Geist sein. 3. Kirche ist der einzigartige Leib Christi.
Keiner kann sagen: Jesus ist der Herr!, wenn er nicht aus dem Heiligen Geist redet. Es gibt verschiedene Gnadengaben, aber nur den einen Geist. Es gibt verschiedene Dienste, aber nur den einen Herrn. Es gibt verschiedene Kräfte, die wirken, aber nur den einen Gott: Er bewirkt alles in allen. Jedem aber wird die Offenbarung des Geistes geschenkt, damit sie anderen nützt. Denn wie der Leib eine Einheit ist, doch viele Glieder hat, alle Glieder des Leibes aber, obgleich es viele sind, einen einzigen Leib bilden: So ist es auch mit Christus. Durch den einen Geist wurden wir in der Taufe alle in einen einzigen Leib aufgenommen, Juden und Griechen, Sklaven und Freie; und alle wurden wir mit dem einen Geist getränkt. (Erklärungen im Bibelwerk: 1Korinther 12,3b-7.12-13)

Wir laden ein:
Pfingstsonntag, 4. Juni 2017  9:00 Gottesdienst +SC Kaffee im Barat-Saal
Pfingstmontag, 5. Juni 2017  9:00 Gottesdienst +SC Kaffee im Barat-Saal
Dreifaltigkeitssonntag – 1. Sonntag nach Pfingsten 11. Juni 2017 9:00 Gottesdienst +SC Kaffee im Barat-Saal
Fronleichnam Donnerstag, 8. Juni 2017  9:00 Gottesdienst +SC Kaffee im Barat-Saal
Freitag, 9. Juni 2017 Lange Nacht der Kirchen. 16:00 Schweigemarsch für Verfolgte Christen am Stephansplatz.

Informationen:
Information zur neuen Einheitsübersetzung des Bibelwerkes
Lesungen und Evangelium des Sonntags und der Feiertage im Bibelwerk.
Für Handys gibt es ein APP, das die Evangelien und Lesungen für jeden Tag anzeigt.
Das Stundenbuch (Laudes, Vesper) im Web
Für Handy gibt es ein Stundenbuch-APP in den APP-Stores
Die Natürliche Gemeinde-Entwicklung zeigt, wie eine christliche Gemeinde wachsen kann.

Liebe Grüße und für dich: Gottes Geist!
Hannes Daxbacher
Sacré Coeur Cafétier und Ostiarius
Katholische Gottesdienstgemeinde Sacré Coeur, 3021 Pressbaum, Klostergasse 12, Österreich
Gottesdienst an Sonn- und Feiertagen: 9:00

Wem künd‘ ich mein Entzücken: 5. Sonntag in der Osterzeit, Lesejahr A

Ich bin der Weg

Jesus, der Weg zum unsichtbaren Vater

Der Wiener Naturwissenschaftler Johann Philipp Neumann schrieb einen Text, der mich sehr berührte: Wohin soll ich mich wenden, wenn Gram und Schmerz mich drücken? Wem künd‘ ich mein Entzücken, wenn freudig pocht mein Herz? Zu dir, zu dir, o Vater, komm ich in Freud und Leiden, du sendest ja die Freuden, du heilest jeden Schmerz. Die gute Nachricht, das Evangelium von diesem Sonntag heißt: Wenn ich auf Jesus schaue, sehe ich den unsichtbaren Vater. Er bringt mir die Freuden und heilt jeden Schmerz.

Evangelium zum Sonntag: Ich sehe in Jesus den Vater
Die Gemeinde des Johannes gibt das Gespräch von Thomas und Philippus mit Jesus wieder, bei dem es um das Schauen auf Jesus geht. Die Schüler fragen, wie sie den Weg kennen sollen. Jesus gibt eine klare Antwort: Ich bin der Weg. Später werden die Christen „Die vom neuen Weg“ genannt.

Jesus sagte: Euer Herz lasse sich nicht verwirren. Glaubt an Gott und glaubt an mich! Im Haus meines Vaters gibt es viele Wohnungen. Wenn es nicht so wäre, hätte ich euch dann gesagt: Ich gehe, um einen Platz für euch vorzubereiten? Wenn ich gegangen bin und einen Platz für euch vorbereitet habe, komme ich wieder und werde euch zu mir holen, damit auch ihr dort seid, wo ich bin. Und wohin ich gehe – den Weg dorthin kennt ihr. Thomas sagte zu ihm: Herr, wir wissen nicht, wohin du gehst. Wie sollen wir dann den Weg kennen? Jesus sagte zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater außer durch mich. Wenn ihr mich erkannt habt, werdet ihr auch meinen Vater erkennen. Schon jetzt kennt ihr ihn und habt ihn gesehen. Philippus sagte zu ihm: Herr, zeig uns den Vater; das genügt uns. Jesus antwortete ihm: Schon so lange bin ich bei euch und du hast mich nicht erkannt, Philippus? Wer mich gesehen hat, hat den Vater gesehen. Wie kannst du sagen: Zeig uns den Vater? Glaubst du nicht, dass ich im Vater bin und dass der Vater in mir ist? Die Worte, die ich zu euch sage, habe ich nicht aus mir selbst. Der Vater, der in mir bleibt, vollbringt seine Werke. Glaubt mir doch, dass ich im Vater bin und dass der Vater in mir ist; wenn nicht, glaubt wenigstens aufgrund der Werke! Amen, amen, ich sage euch: Wer an mich glaubt, wird die Werke, die ich vollbringe, auch vollbringen und er wird noch größere vollbringen, denn ich gehe zum Vater. (Evangelium nach Johannes, Erklärungen im Bibelwerk: Johannes 14,1-12)

  1. Lesung aus der Apostelgeschichte: Überseht nicht die Frauen!In der Gemeinde des Lukas wird an die Sendung der ersten Diakone erinnert. Anlass war der Streit zwischen den aramäisch sprechenden Christen, den Hebräern, und den griechisch sprechenden Christen, den Hellenisten. Die griechisch sprechenden Witwen sind bei der »täglichen diakonía« übersehen worden. Es kamen alle zu einer Versammlung, um eine Lösung zu finden.In diesen Tagen, als die Zahl der Jünger zunahm, begehrten die Hellenisten gegen die Hebräer auf, weil ihre Witwen bei der täglichen Versorgung übersehen wurden. Da riefen die Zwölf die ganze Schar der Jünger zusammen und erklärten: Es ist nicht recht, dass wir das Wort Gottes vernachlässigen und uns dem Dienst an den Tischen widmen. Brüder, wählt aus eurer Mitte sieben Männer von gutem Ruf und voll Geist und Weisheit; ihnen werden wir diese Aufgabe übertragen. Wir aber wollen beim Gebet und beim Dienst am Wort bleiben. Der Vorschlag fand den Beifall der ganzen Gemeinde, und sie wählten Stephanus, einen Mann, erfüllt vom Glauben und vom Heiligen Geist, ferner Philippus und Prochorus, Nikanor und Timon, Parmenas und Nikolaus, einen Proselyten aus Antiochia. Sie ließen sie vor die Apostel hintreten und diese beteten und legten ihnen die Hände auf. Und das Wort Gottes breitete sich aus und die Zahl der Jünger in Jerusalem wurde immer größer; auch eine große Anzahl von den Priestern nahm gehorsam den Glauben an. (Erklärungen im Bibelwerk: Apostelgeschichte 6,1-7)
  1. Lesung aus dem ersten Brief des Apostel Petrus: Ich schaue auf den Eckstein.
    Der erste Petrusbrief schreibt gegen die Abwertung der Christinnen und Christen in der Gesellschaft, dass sie gerufen sind als »lebendige Steine« das Haus Gottes aufzubauen und zu einer königlichen Priesterschaft zu werden.
    Kommt zum Herrn, dem lebendigen Stein, der von den Menschen verworfen, aber von Gott auserwählt und geehrt worden ist. Lasst euch als lebendige Steine zu einem geistigen Haus aufbauen, zu einer heiligen Priesterschaft, um durch Jesus Christus geistige Opfer darzubringen, die Gott gefallen. Denn es heißt in der Schrift: Seht her, ich lege in Zion einen auserwählten Stein, einen Eckstein, den ich in Ehren halte; wer an ihn glaubt, der geht nicht zugrunde. Euch, die ihr glaubt, gilt diese Ehre. Für jene aber, die nicht glauben, ist dieser Stein, den die Bauleute verworfen haben, zum Eckstein geworden, zum Stein, an den man anstößt, und zum Felsen, an dem man zu Fall kommt. Sie stoßen sich an ihm, weil sie dem Wort nicht gehorchen; doch dazu sind sie bestimmt. Ihr aber seid ein auserwähltes Geschlecht, eine königliche Priesterschaft, ein heiliger Stamm, ein Volk, das sein besonderes Eigentum wurde, damit ihr die großen Taten dessen verkündet, der euch aus der Finsternis in sein wunderbares Licht gerufen hat. (Erklärungen im Bibelwerk: 1Petrus 2,4-9)

Wir laden ein:
5.
Sonntag der Osterzeit, 14. Mai 2017 9:00 Gottesdienst +SC Kaffee im Barat-Saal, Muttertag
6. Sonntag der Osterzeit, 21. Mai 2017 9:00 Gottesdienst +SC Kaffee im Barat-Saal
Christi Himmelfahrt, 25. Mai 2017, ist um 9 Uhr Firmung im Sacré Coeur (am gleichen Tag ist Erstkommunionfeier in der Pfarre Pressbaum)

Diakon Aumann schreibt:
Liebe Sänger & Sängerinnen, liebe Musikerinnen & Musiker, am Fest Christi Himmelfahrt werden 4 Jugendliche und 2 Erwachsene das Sakrament der FIRMUNG empfangen.
Für die musikalische Gestaltung lade ich euch herzlich ein.
Die Lieder suchen die Jugendlichen am Samstag aus, deshalb weiß ich sie noch nicht.
Termin: Donnerstag, 25.Mai 2017 9 Uhr Sacré Coeur
Probe: 8 Uhr beim Klavier (das diesmal von Michael Zlabinger gespielt wird).
Ein schönes Wochenende wünscht euch allen
Wolfgang
Bitte um kurze Rückmeldung von den Instrumentalisten- JA/NEIN – Danke!

Informationen:
Über die Schönheit des kontemplativen Lebens (Luc Emmerich)
Information zur neuen Einheitsübersetzung
des Bibelwerkes
Lesungen und Evangelium des Sonntags und der Feiertage im Bibelwerk.
Für Handys gibt es ein APP, das die Evangelien und Lesungen für jeden Tag anzeigt.
Das Stundenbuch (Laudes, Vesper) im Web
Für Handy gibt es ein Stundenbuch-APP in den APP-Stores
Die Natürliche Gemeinde-Entwicklung zeigt, wie eine christliche Gemeinde wachsen kann.
Liebe Grüße und für dich: einen guten Blick auf Jesus!
Hannes Daxbacher
Sacré Coeur Cafétier und Ostiarius
Katholische Gottesdienstgemeinde Sacré Coeur, 3021 Pressbaum, Klostergasse 12, Österreich
Gottesdienst an Sonn- und Feiertagen: 9:00