Das unbekannte Lebewesen – 4. Sonntag der Osterzeit

Lebendig mit JesusEs gibt viele Lebewesen, die beschützt werden müssen. Bienen sind gefährdet, sie brauchen wir, damit unsere Obstblüten bestäubt werden.
Unsere Haustiere beschützen wir. Sie sind uns ans Herz gewachsen. Sorgen bereiten uns unsere Kinder, die wir fördern, fordern und beschützen. Ein Lebewesen ist mir bis jetzt in Vergessenheit geraten. Ich bin so froh, dass mich Romano Guardini daran erinnert hat. Es ist ein Lebewesen, das im Zentrum den Sohn Gottes hat. Ich bilde mit anderen dieses Lebewesen, indem wir, Christinnnen und Christen, eine Beziehung zu Jesus pflegen. Aber vor allem beatmet Christus dieses Lebewesen, weil er in diesen Freundschaften lebt.
Paulus nennt es den mystischen Leib Christi. Er ist wie ein Lebewesen, das atmet und das seit 2000 Jahren – und vielleicht die nächsten 2000 Jahre. Das Atmen ist ein Geben und Nehmen. Im Evangelium sagt Jesus: „Mein Vater liebt mich, weil ich das Leben für euch hingebe und es wieder nehme.“ In diesem Lebewesen leben wir, atmen wir, weinen wir, lachen wir, geben wir und nehmen wir – verbunden mit Christus. Ich möchte dir für so vieles danken, Gott! Weiterlesen

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Was ist, wenn ich sterbe? Am 32. Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr A

Ich hänge eine Lampe für meine Tochter auf

Ich hänge eine Lampe für meine Tochter auf

Es hat mich nachdenklich gemacht. Ich kochte gerade Pasta asciutta, als Saskia Jungnikl im Radio über den Tod sprach. Ihr Vater hat sich im Juli 2008 das Leben genommen.
In ihrem neuen Buch konfrontierte sie sich ein zweites Mal mit dem Tod. Es gab Anrufe und ich dachte mir, vielleicht sollte ich auch anrufen. Ich würde meinen Glauben schildern, warum ich nicht sterben will und dass ich auf ein Leben in der großen Herrlichkeit Gottes vertraue. Gott hat mir schon eine Wohnung eingerichtet. Dieser Glaube macht mich ruhig und ich kann gut schlafen. Ich habe doch nicht angerufen. Ich habe die Pasta asciutta fertiggemacht und den Paradeiser-Salat mit Zucker-Marinade versüßt. Fast ein Paradies-Salat. Die fünf klugen jungen Frauen nehmen Öl mit. Weiterlesen

Ahnungen am 14. Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr A

Durch Wissenschaft, die sich einer Kritik unterwirft, kommen wir zu sicheren Erkenntnissen. Das ist großartig. Aber dürfen wir dann auf die Unwissenden herabschauen? Könnte es nicht sein, dass wir als Hochmütige das Gesprächsangebot Gottes nicht erkennen können? Vielleicht wäre es besser, wenn wir wie Sokrates sagen: „Ich weiß, dass ich nichts weiß.“ Vielleicht erahnen wir dann die Offenbarungen Gottes.

Liebe Gottesdienstgemeinde im Sacré Coeur!

Hier kommt das Evangelium zum Sonntag: Ich gebe Jesus meine Sorgen.
Die Matthäusgemeinde erinnert an zwei Worte Jesu. Zuerst offenbart Jesus die tiefe Beziehung zu seinem himmlischen Vater. Danach lädt Jesus alle ein, die Belastungen und die persönlichen Katastrophen bei ihm abzugeben. Die Last, die Jesus verspricht, ist leicht wie eine Feder.

In jener Zeit sprach Jesus: Ich preise dich, Vater, Herr des Himmels und der Erde, weil du all das den Weisen und Klugen verborgen, den Unmündigen aber offenbart hast. Ja, Vater, so hat es dir gefallen. Mir ist von meinem Vater alles übergeben worden; niemand kennt den Sohn, nur der Vater, und niemand kennt den Vater, nur der Sohn und der, dem es der Sohn offenbaren will.
Kommt alle zu mir, die ihr euch plagt und schwere Lasten zu tragen habt. Ich werde euch Ruhe verschaffen. Nehmt mein Joch auf euch und lernt von mir; denn ich bin gütig und von Herzen demütig; so werdet ihr Ruhe finden für eure Seele. Denn mein Joch drückt nicht und meine Last ist leicht. (Evangelium nach Matthäus, Erklärungen im Bibelwerk: Matthäus 11, 25-30)

  1. Lesung aus dem Buch des Propheten Sacharja: Ich freue mich über den leichten Reiter.
    Die jüdische Gemeinde erinnert an die Freude, die jetzt ausbrechen kann, weil Gott kommt und ein Friedensreich herstellt. Er reitet leicht wie ein Kind auf einem Fohlen und trotzdem vernichtet er die Waffen.

Juble laut, Tochter Zion! Jauchze, Tochter Jerusalem! Sieh, dein König kommt zu dir. Er ist gerecht und hilft; er ist demütig und reitet auf einem Esel, auf einem Fohlen, dem Jungen einer Eselin. Ich vernichte die Streitwagen aus Efraim und die Rosse aus Jerusalem, vernichtet wird der Kriegsbogen. Er verkündet für die Völker den Frieden; seine Herrschaft reicht von Meer zu Meer und vom Eufrat bis an die Enden der Erde. (Erklärungen im Bibelwerk: Sacharja 9, 9-10)

  1. Lesung aus dem Brief des Apostel Paulus an die Römer: Ich öffne mein Herz für den Geist.
    Paulus erinnert die römische Gemeinde, dass der Geist Gottes in jedem von ihnen wohnt. Es geht um Leben oder Tod: Will der Mensch nach dem Geist oder nach dem Fleisch leben.

Ihr seid nicht vom Fleisch, sondern vom Geist bestimmt, da ja der Geist Gottes in euch wohnt. Wer den Geist Christi nicht hat, der gehört nicht zu ihm. Wenn der Geist dessen in euch wohnt, der Jesus von den Toten auferweckt hat, dann wird er, der Christus Jesus von den Toten auferweckt hat, auch euren sterblichen Leib lebendig machen durch seinen Geist, der in euch wohnt. Wir sind also nicht dem Fleisch verpflichtet, Brüder, so dass wir nach dem Fleisch leben müssten. Wenn ihr nach dem Fleisch lebt, müsst ihr sterben; wenn ihr aber durch den Geist die sündigen Taten des Leibes tötet, werdet ihr leben. Römer 8, 9.11-13)

Wir laden ein:
14.
Sonntag im Jahreskreis, 9. Juli 2017, 9:00 Gottesdienst +SC Kaffee im Barat-Saal, Beginn des Sommerlagers 2017 mit der 9 Uhr Messe. Ca. 26 Kinder mit ihren Begleiterinnen, Begleiter und Eltern feiern mit .Es gibt eine eigene musikalische Gestaltung.
15. Sonntag im Jahreskreis, 16. Juli 2017, 9:00 Gottesdienst +SC Kaffee im Barat-Saal, Kinder sind zurück.
16. Sonntag im Jahreskreis, 23. Juli 2017, 9:00 Gottesdienst +SC Kaffee im Barat-Saal

Informationen:
Information zur neuen Einheitsübersetzung des Bibelwerkes
Lesungen und Evangelium des Sonntags und der Feiertage im Bibelwerk.
Für Handys gibt es ein APP, das die Evangelien und Lesungen für jeden Tag anzeigt.
Das Stundenbuch (Laudes, Vesper) im Web
Für Handys gibt es ein Stundenbuch-APP in den APP-Stores
Die Natürliche Gemeinde-Entwicklung zeigt, wie eine christliche Gemeinde wachsen kann.

Liebe Grüße und für dich: Die Spatzen Gottes!
Hannes Daxbacher
Sacré Coeur Cafétier und Ostiarius

Katholische Gottesdienstgemeinde Sacré Coeur, 3021 Pressbaum, Klostergasse 12, Österreich
Gottesdienst an Sonn- und Feiertagen: 9:00

Wem künd‘ ich mein Entzücken: 5. Sonntag in der Osterzeit, Lesejahr A

Ich bin der Weg

Jesus, der Weg zum unsichtbaren Vater

Der Wiener Naturwissenschaftler Johann Philipp Neumann schrieb einen Text, der mich sehr berührte: Wohin soll ich mich wenden, wenn Gram und Schmerz mich drücken? Wem künd‘ ich mein Entzücken, wenn freudig pocht mein Herz? Zu dir, zu dir, o Vater, komm ich in Freud und Leiden, du sendest ja die Freuden, du heilest jeden Schmerz. Die gute Nachricht, das Evangelium von diesem Sonntag heißt: Wenn ich auf Jesus schaue, sehe ich den unsichtbaren Vater. Er bringt mir die Freuden und heilt jeden Schmerz.

Evangelium zum Sonntag: Ich sehe in Jesus den Vater
Die Gemeinde des Johannes gibt das Gespräch von Thomas und Philippus mit Jesus wieder, bei dem es um das Schauen auf Jesus geht. Die Schüler fragen, wie sie den Weg kennen sollen. Jesus gibt eine klare Antwort: Ich bin der Weg. Später werden die Christen „Die vom neuen Weg“ genannt.

Jesus sagte: Euer Herz lasse sich nicht verwirren. Glaubt an Gott und glaubt an mich! Im Haus meines Vaters gibt es viele Wohnungen. Wenn es nicht so wäre, hätte ich euch dann gesagt: Ich gehe, um einen Platz für euch vorzubereiten? Wenn ich gegangen bin und einen Platz für euch vorbereitet habe, komme ich wieder und werde euch zu mir holen, damit auch ihr dort seid, wo ich bin. Und wohin ich gehe – den Weg dorthin kennt ihr. Thomas sagte zu ihm: Herr, wir wissen nicht, wohin du gehst. Wie sollen wir dann den Weg kennen? Jesus sagte zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater außer durch mich. Wenn ihr mich erkannt habt, werdet ihr auch meinen Vater erkennen. Schon jetzt kennt ihr ihn und habt ihn gesehen. Philippus sagte zu ihm: Herr, zeig uns den Vater; das genügt uns. Jesus antwortete ihm: Schon so lange bin ich bei euch und du hast mich nicht erkannt, Philippus? Wer mich gesehen hat, hat den Vater gesehen. Wie kannst du sagen: Zeig uns den Vater? Glaubst du nicht, dass ich im Vater bin und dass der Vater in mir ist? Die Worte, die ich zu euch sage, habe ich nicht aus mir selbst. Der Vater, der in mir bleibt, vollbringt seine Werke. Glaubt mir doch, dass ich im Vater bin und dass der Vater in mir ist; wenn nicht, glaubt wenigstens aufgrund der Werke! Amen, amen, ich sage euch: Wer an mich glaubt, wird die Werke, die ich vollbringe, auch vollbringen und er wird noch größere vollbringen, denn ich gehe zum Vater. (Evangelium nach Johannes, Erklärungen im Bibelwerk: Johannes 14,1-12)

  1. Lesung aus der Apostelgeschichte: Überseht nicht die Frauen!In der Gemeinde des Lukas wird an die Sendung der ersten Diakone erinnert. Anlass war der Streit zwischen den aramäisch sprechenden Christen, den Hebräern, und den griechisch sprechenden Christen, den Hellenisten. Die griechisch sprechenden Witwen sind bei der »täglichen diakonía« übersehen worden. Es kamen alle zu einer Versammlung, um eine Lösung zu finden.In diesen Tagen, als die Zahl der Jünger zunahm, begehrten die Hellenisten gegen die Hebräer auf, weil ihre Witwen bei der täglichen Versorgung übersehen wurden. Da riefen die Zwölf die ganze Schar der Jünger zusammen und erklärten: Es ist nicht recht, dass wir das Wort Gottes vernachlässigen und uns dem Dienst an den Tischen widmen. Brüder, wählt aus eurer Mitte sieben Männer von gutem Ruf und voll Geist und Weisheit; ihnen werden wir diese Aufgabe übertragen. Wir aber wollen beim Gebet und beim Dienst am Wort bleiben. Der Vorschlag fand den Beifall der ganzen Gemeinde, und sie wählten Stephanus, einen Mann, erfüllt vom Glauben und vom Heiligen Geist, ferner Philippus und Prochorus, Nikanor und Timon, Parmenas und Nikolaus, einen Proselyten aus Antiochia. Sie ließen sie vor die Apostel hintreten und diese beteten und legten ihnen die Hände auf. Und das Wort Gottes breitete sich aus und die Zahl der Jünger in Jerusalem wurde immer größer; auch eine große Anzahl von den Priestern nahm gehorsam den Glauben an. (Erklärungen im Bibelwerk: Apostelgeschichte 6,1-7)
  1. Lesung aus dem ersten Brief des Apostel Petrus: Ich schaue auf den Eckstein.
    Der erste Petrusbrief schreibt gegen die Abwertung der Christinnen und Christen in der Gesellschaft, dass sie gerufen sind als »lebendige Steine« das Haus Gottes aufzubauen und zu einer königlichen Priesterschaft zu werden.
    Kommt zum Herrn, dem lebendigen Stein, der von den Menschen verworfen, aber von Gott auserwählt und geehrt worden ist. Lasst euch als lebendige Steine zu einem geistigen Haus aufbauen, zu einer heiligen Priesterschaft, um durch Jesus Christus geistige Opfer darzubringen, die Gott gefallen. Denn es heißt in der Schrift: Seht her, ich lege in Zion einen auserwählten Stein, einen Eckstein, den ich in Ehren halte; wer an ihn glaubt, der geht nicht zugrunde. Euch, die ihr glaubt, gilt diese Ehre. Für jene aber, die nicht glauben, ist dieser Stein, den die Bauleute verworfen haben, zum Eckstein geworden, zum Stein, an den man anstößt, und zum Felsen, an dem man zu Fall kommt. Sie stoßen sich an ihm, weil sie dem Wort nicht gehorchen; doch dazu sind sie bestimmt. Ihr aber seid ein auserwähltes Geschlecht, eine königliche Priesterschaft, ein heiliger Stamm, ein Volk, das sein besonderes Eigentum wurde, damit ihr die großen Taten dessen verkündet, der euch aus der Finsternis in sein wunderbares Licht gerufen hat. (Erklärungen im Bibelwerk: 1Petrus 2,4-9)

Wir laden ein:
5.
Sonntag der Osterzeit, 14. Mai 2017 9:00 Gottesdienst +SC Kaffee im Barat-Saal, Muttertag
6. Sonntag der Osterzeit, 21. Mai 2017 9:00 Gottesdienst +SC Kaffee im Barat-Saal
Christi Himmelfahrt, 25. Mai 2017, ist um 9 Uhr Firmung im Sacré Coeur (am gleichen Tag ist Erstkommunionfeier in der Pfarre Pressbaum)

Diakon Aumann schreibt:
Liebe Sänger & Sängerinnen, liebe Musikerinnen & Musiker, am Fest Christi Himmelfahrt werden 4 Jugendliche und 2 Erwachsene das Sakrament der FIRMUNG empfangen.
Für die musikalische Gestaltung lade ich euch herzlich ein.
Die Lieder suchen die Jugendlichen am Samstag aus, deshalb weiß ich sie noch nicht.
Termin: Donnerstag, 25.Mai 2017 9 Uhr Sacré Coeur
Probe: 8 Uhr beim Klavier (das diesmal von Michael Zlabinger gespielt wird).
Ein schönes Wochenende wünscht euch allen
Wolfgang
Bitte um kurze Rückmeldung von den Instrumentalisten- JA/NEIN – Danke!

Informationen:
Über die Schönheit des kontemplativen Lebens (Luc Emmerich)
Information zur neuen Einheitsübersetzung
des Bibelwerkes
Lesungen und Evangelium des Sonntags und der Feiertage im Bibelwerk.
Für Handys gibt es ein APP, das die Evangelien und Lesungen für jeden Tag anzeigt.
Das Stundenbuch (Laudes, Vesper) im Web
Für Handy gibt es ein Stundenbuch-APP in den APP-Stores
Die Natürliche Gemeinde-Entwicklung zeigt, wie eine christliche Gemeinde wachsen kann.
Liebe Grüße und für dich: einen guten Blick auf Jesus!
Hannes Daxbacher
Sacré Coeur Cafétier und Ostiarius
Katholische Gottesdienstgemeinde Sacré Coeur, 3021 Pressbaum, Klostergasse 12, Österreich
Gottesdienst an Sonn- und Feiertagen: 9:00