Über den eigenen Schatten springen – 1. Sonntag der Weihnachtszeit, Lesejahr A

Wenn die Familie zu Weihnachten zusammenkommt, wird deutlich, welche Aufgaben die einzelnen übernehmen und wie wir einander in Achtung und Wohlwollen begegnen können. Da müssen kleine Fehler entweder übersehen oder in eine liebevolle Erzählung umgewandelt werden.
Bei Kränkungen dem anderen zu vergeben ist schwierig, da man muss dann oft über den eigenen Schatten springen.
Die junge Christenheit erinnert an Josef, der umsichtig mit dem Gottessohn und dessen Mutter flieht. Er hört auf die Stimme Gottes.
Das hilft der Familie.

Das Bild aus dem Benediktiner-Stift Melk stellt die Flucht nach Ägypten dar (1502). Der Maler ist Jörg Breu der Ältere (*1475, †1534).

Wir laden ein:
29. Dezember 2019, Erster Sonntag der Weihnachtszeit, Fest der Heiligen Familie 9:30 Gottesdienst + Sacré Coeur Kaffee
1. Jänner 2020 kein Gottesdienst
5. Jänner 2020, Zweiter Sonntag der Weihnachtszeit 9:30 Gottesdienst + Sacré Coeur Kaffee
Weitere Termine der Weihnachtszeit siehe unten

Das ist die gute Botschaft zum Sonntag:
Steh auf und flieh mit dem Kind und seiner Mutter

In der christlichen Gemeinde des Matthäus lebte die Erinnerung an Josef, der Maria und den kleinen Gottessohn durch die Flucht nach Ägypten vor Verfolgung und Tod bewahrte.

Als die Sterndeuter wieder gegangen waren, siehe, da erschien dem Josef im Traum ein Engel des Herrn und sagte: Steh auf, nimm das Kind und seine Mutter und flieh nach Ägypten; dort bleibe, bis ich dir etwas anderes auftrage; denn Herodes wird das Kind suchen, um es zu töten. Da stand Josef auf und floh in der Nacht mit dem Kind und dessen Mutter nach Ägypten. Dort blieb er bis zum Tod des Herodes. Denn es sollte sich erfüllen, was der Herr durch den Propheten gesagt hat: Aus Ägypten habe ich meinen Sohn gerufen. Als Herodes gestorben war, siehe, da erschien dem Josef in Ägypten ein Engel des Herrn im Traum und sagte: Steh auf, nimm das Kind und seine Mutter und zieh in das Land Israel; denn die Leute, die dem Kind nach dem Leben getrachtet haben, sind tot. Da stand er auf und zog mit dem Kind und dessen Mutter in das Land Israel. Als er aber hörte, dass in Judäa Archelaus anstelle seines Vaters Herodes regierte, fürchtete er sich, dorthin zu gehen. Und weil er im Traum einen Befehl erhalten hatte, zog er in das Gebiet von Galiläa und ließ sich in einer Stadt namens Nazaret nieder. Denn es sollte sich erfüllen, was durch die Propheten gesagt worden ist: Er wird Nazoräer genannt werden. (Erklärung im Bibelwerk: Mt 2,13-15.19-23).

Die Liebestat wird nicht vergessen

Das Zusammenleben mit verschiedenen Generationen bringt Konflikte. Da ist die grundsätzliche Ordnung Großeltern-Eltern-Kinder in Nächstenliebe, Achtung und Wohlwollen einzuhalten.

Lesung aus dem Buch Jesus Sirach: Kinder, hört auf mich, euren Vater! Handelt so, dass ihr gerettet werdet! Denn der Herr hat dem Vater Ehre verliehen bei den Kindern und das Recht der Mutter bei den Söhnen bestätigt. Wer den Vater ehrt, sühnt Sünden, und wer seine Mutter ehrt, sammelt Schätze. Wer den Vater ehrt, wird Freude haben an den Kindern und am Tag seines Gebets wird er erhört. Wer den Vater ehrt, wird lange leben, und seiner Mutter verschafft Ruhe, wer auf den Herrn hört. Kind, nimm dich deines Vaters im Alter an und kränke ihn nicht, solange er lebt! Wenn er an Verstand nachlässt, übe Nachsicht und verachte ihn nicht in deiner ganzen Kraft! Denn die dem Vater erwiesene Liebestat wird nicht vergessen; und statt der Sünden wird sie dir zur Erbauung dienen. (Erklärung im Bibelwerk: Sir 3,2-6.12-14)

Baut euch gegenseitig auf

Die Gemeinde von Kolóssä ist von einem Paulusschüler gegründet worden, der sie zum Singen anregt. Die Familienmitglieder sollen in Frieden und im Geiste Christi miteinander leben. Manches Gesagte würden viele Christinnen und Christen heute neu formulieren.

Lesung aus dem Brief an die Kolosser: Ertragt einander und vergebt einander, wenn einer dem anderen etwas vorzuwerfen hat! Wie der Herr euch vergeben hat, so vergebt auch ihr! Vor allem bekleidet euch mit der Liebe, die das Band der Vollkommenheit ist! Und der Friede Christi triumphiere in euren Herzen. Dazu seid ihr berufen als Glieder des einen Leibes. Seid dankbar! Das Wort Christi wohne mit seinem ganzen Reichtum bei euch. In aller Weisheit belehrt und ermahnt einander! Singt Gott Psalmen, Hymnen und geistliche Lieder in Dankbarkeit in euren Herzen! Alles, was ihr in Wort oder Werk tut, geschehe im Namen Jesu, des Herrn. Dankt Gott, dem Vater, durch ihn! Ihr Frauen, ordnet euch den Männern unter, wie es sich im Herrn geziemt! Ihr Männer, liebt die Frauen und seid nicht erbittert gegen sie! Ihr Kinder, gehorcht euren Eltern in allem, denn das ist dem Herrn wohlgefällig! Ihr Väter, schüchtert eure Kinder nicht ein, damit sie nicht mutlos werden! (Erklärung im Bibelwerk: Kol 3,12-21)

INFORMATIONEN:
. Weihnachtszeit 2019/20 im Sacré Coeur Pressbaum:

Sonntag, 30.12. 2019  9:302.Sonntag in der Weihnachtszeit FEST DER HEILIGEN FAMILIE + Sacré Coeur Kaffee
  Silvester 2019 und Neujahr 2020. KEINE HL. MESSEN!
Sonntag, 5.1.2020  9:30 2.Sonntag in der Weihnachtszeit + Sacré Coeur Kaffee, Sekt
Montag, 6.1.2020  9:30HOCHFEST DER ERSCHEINUNG DES HERRN. EPIPHANIE (Fest der Heiligen Drei Könige)

. Weihnachten in der Erzdiözese Wien

Liebe Grüße, für dich: Die schützende Hand Gottes!
Hannes Daxbacher
Sacré Coeur Cafétier und Ostiarius (Türöffner)Katholische Gottesdienstgemeinde Sacré Coeur, A-3021 Pressbaum, Klostergasse 12

Der Wolf lernt die Macht zu teilen – Zweiter Adventsonntag, Lesejahr A

Je mehr die Mächtigen Angst bekommen, umso mehr kontrollieren sie. Einige schrecken nicht vor Morden zurück. Die chinesische Regierung hat Angst vor den Islamisten und unterdrückt die moslemischen Uiguren. Die Mächtigen in Malta bekamen Angst vor der Journalistin Daphne Caruana Galizia und ermordeten sie mit einer Autobombe. Johannes der Täufer machte Herodes Antipas und seiner Frau Herodias Angst, worauf sie ihn köpften. Johannes erwartete einen Gott-König, der ein allmächtiger Rivale der führenden Köpfe sein sollte. Auch das Friedensreich bei Jesaja baut auf einen politischen Nachfolger des König Davids, der seine Rivalen, die Frevler tötet. Dann liegt der Wolf friedlich neben dem Lamm und der Löwe frisst Heu. Eine Utopie, aufgebaut auf ein machtvolles Eingreifen Gottes. Dieses Eingreifen Gottes bleibt aber aus. Es passiert ein anderes Eingreifen Gottes. Das geschieht im Stillen. Ein junges Mädchen wird gefragt, ob es Gott als Mensch auf die Erde bringen will. Diese junge Frau wuchs in Nazaret auf und wir feiern am 8. Dezember ihre Zeugung. Ihre Eltern waren Anna und Joachim. Ihr Sohn, den sie in Betlehem zur Welt bringt, wird Menschen heilen und Arme seligpreisen. Er wird ohne Waffen und Soldaten auftreten und die führenden Köpfe werden trotzdem Angst bekommen. Sie werden ihn umbringen. Er aber wird den Tod besiegen und Menschen mit seinem Geist der Liebe anhauchen. Bis heute.
Dieser Liebesgeist hilft den Ohnmächtigen kleine Schritte zu gehen und er hilft auch den Mächtigen, keine Angst zu haben und ihre Macht zu teilen.

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Der Himmel kann zärtlich sein. Danke, Maria! Mariä Himmelfahrt, Lesejahr ABC

Maria wurde in den Himmel aufgenommen

Maria wurde liebevoll in den Himmel aufgenommen

Das Christentum wurde von einigen Kritikern als leibfeindlich kritisiert. Das bezog sich aber hauptsächlich auf die Sexuallehre vor dem 2. Vatikanischen Konzil. Die Geschichte von der Aufnahme Marias mit Leib und Seele in den Himmel zeigt mir, dass wir Menschen mit Leib und Seele in den Himmel kommen und nicht nur mit einer durchsichtigen Flatterseele. Leib und Seele ist ja eine Einheit und kann nicht einfach so getrennt werden. So ist die ganzheitliche Aufnahme Mariens in den Himmel für mich etwas ganz Normales.
Ich denke mir, dass Maria für Gott sehr wichtig war. Mit ihr bereitete er seine Menschwerdung vor. Ihre Eltern, Anna und Joachim, freuten sich sehr, als sie noch im hohen Alter ein Mädchen bekamen. Als der Engel Gabriel die erwachsene Maria fragte, war sie nach Rückfragen bereit, Gott als Mensch auf die Welt zu bringen. Als Schwangere besuchte sie ein verwandtes älteres Ehepaar, Zacharias und Elisabeth, die den kleinen Johannes bekam. Sie erlebte das Auftreten ihres Sohnes in Israel, seine Passion in Jerusalem und zu Pfingsten den Heiligen Geist, hebräisch die Ruach, sodass sie das Herz der ersten christlichen Gemeinden wurde. Als sie im Kreise der Apostel starb, nahm sie Christus liebevoll und zärtlich mit Leib und Seele in den Himmel auf. Dieses Fest feiern wir am 15. August.

Wir laden ein:
15. August 2019 Mariä Himmelfahrt, 9:00 Gottesdienst + Sacré Coeur Kaffee + Kräuterweihe
18. August 2019 20. Sonntag im Jahreskreis, 9:00 Gottesdienst + Sacré Coeur Kaffee Weiterlesen

Ich fühle mich von guten Mächten wunderbar geborgen – Mariä Empfängnis und 2. Adventsonntag im Lesejahr C

Joachim und Anna freuen sich über ihr Mädchen Maria

Joachim und Anna freuen sich über ihr Mädchen Maria

Die zweite Kerze kann ich am Adventkranz entzünden. Ich bin traurig. Mein Bruder ist gestorben. Einerseits trauere ich, andererseits freue ich mich für ihn, dass er seine langwierige Krankheit hinter sich gelassen hat und dass er jetzt beim guten Gott angekommen ist. Viele wünschen mir Beileid und es ergeben sich tröstende Gespräche der Anteilnahme. Ich habe den Eindruck, dass jetzt eine Zeit kommt, in der ich mich neu orientiere. Da passt es gut, dass es Advent ist. Ich singe im Stillen: Von guten Mächten wunderbar geborgen erwarten wir getrost, was kommen mag. Gott ist mit uns am Abend und am Morgen und ganz gewiss an jedem neuen Tag. Weiterlesen

Alles Gute im Neuen Jahr! Am Sonntag der Heiligen Familie, Lesejahr B

Danke, Gott, die Kinder in Tirol entgingen dem Felssturz.
Wenige Minuten vor dem gewaltigen Felssturz in Vals, Tirol hatten mehrere Kinder die betroffene Stelle auf dem Weg zur Christmette passiert. Sie und auch andere Bewohner des Tales blieben unverletzt. Auf Bildern ist zu sehen, dass die Geröllmassen genau zwischen zwei Siedlungen niedergegangen waren. Ich kann Gott nur danken.
Einsam mit Gott?
In der Telefonseelsorge rufen viele Menschen an, die vereinsamt sind. Sie klagen, dass sie niemand haben, der mit ihnen spricht. Ich kenne aber auch Menschen, die bewusst in die Einsamkeit gehen, damit sie mit Gott in Beziehung kommen. Klöster bieten dazu Möglichkeiten des Rückzuges an (Göttweig, Irdning).
Ich selber habe die Erfahrung gemacht, dass mich die Beziehung zu Gott von Angst, Schuld und Ohnmacht befreit.
Der Sonntag nach Weihnachten ist der Heiligen Familie geweiht und dieses Jahr ist der Sonntag der letzte Tag im Jahr, der Altjahrstag. Auch ein Grund, im Rückblick Gott zu danken. Weiterlesen

Er bereitet mit Liebe seine Ankunft vor – am 2. Adventsonntag, Lesejahr B

Die Eltern von Maria, Anna und Joachim. Die Geschichte stammt aus dem Evangelium von Jakobus, aus der Legenda Aurea des Jacobus de Voragine und vom Hl. Hieronymus

Die Eltern von Maria, Anna und Joachim. Die Geschichte stammt aus dem Evangelium von Jakobus, aus der Legenda Aurea des Jacobus de Voragine und vom Hl. Hieronymus

Was würden Sie Gott raten, wenn er als Mensch und Erlöser auf die Erde kommen möchte? Soll er von einer berühmten Frau geboren werden? Wie würden Sie diese Frau auswählen? Soll sie liebevoll sein, eine gute Mutter sein? Soll sie von ihren Eltern, ihren Lehrern und Lehrerinnen eine gute Bildung bekommen?
So ähnlich hat es auch Gott gemacht. Die Eltern von Maria waren gebildete kinderlose Juden. Joachim und Anna hatten aber schon resigniert, als sie von einem Engel die Hoffnung auf ein Kind erhielten. Sie sollen sich beim goldenen Tor in Jerusalem treffen. Sie hörten auf den Engel und gingen zum Hoffnungstor. Gott erneuerte dort ihre Beziehung und voll Freude und Liebe gingen sie nach Hause. Anna wurde mit einem Mädchen schwanger. Dieses Kind wurde von Gott mit allem beschenkt, was er geben konnte. Dieses Ereignis feiern wir am 8. Dezember.
Wenn wir diese göttliche Geschichte feiern, dann wird diese Geschichte zur göttlichen Gegenwart. Dann zeugt Joachim mit Anna dieses Mädchen Maria jetzt, weil Gott als Befreier gegenwärtig ist. Gott lässt mit diesem Fest von Mariä Empfängnis die Beziehungsfähigkeit und Lebendigkeit auch in unserem Leben wachsen.
Es ist die Bedeutung jedes christlichen Gottesdienstes, dass Gott mit seinen Geschichten so gegenwärtig ist, dass sich alles Vergangene im Jetzt abspielt. Diese Erlösung spielt sich in uns ab. Angelus Silesius sagt zur Geburt Jesu ganz richtig: Und wäre Christus tausendmal in Bethlehem geboren, und nicht in dir: Du bliebest doch in alle Ewigkeit verloren. Weiterlesen

Du bist wunderbar! Aufnahme Mariens in den Himmel, Lesejahr A

Jesus nahm Maria zärtlich in den Himmel aufGott bereitete seine Menschwerdung gut vor. Zwei Ehepaare konnten noch im hohen Alter ein Kind bekommen: Anna und Joachim bekamen die kleine Maria und Zacharias und Elisabeth bekamen den kleinen Johannes. Als der Engel Gabriel Maria fragte, war sie bereit, Gott als Mensch auf die Welt zu bringen. Sie erlebte zu Pfingsten ein zweites Mal den Heiligen Geist, hebräisch die Ruach, sodass sie das Herz der ersten christlichen Gemeinde wurde. Als sie im Kreise der Apostel starb nahm sie Christus zärtlich mit Leib und Seele in den Himmel auf. Dieses Fest feiern wir am 15. August.

Hier kommt das Evangelium zum Sonntag: Du bist eine wunderbare Frau!
Die Lukasgemeinde erinnert daran, wie Elisabeth ihre Verwandte Maria begrüßte und wie Maria ein wunderbares Gebet sprach: Meine Seele preist die Größe des Herrn

Nach einigen Tagen machte sich Maria auf den Weg und eilte in eine Stadt im Bergland von Judäa. Sie ging in das Haus des Zacharias und begrüßte Elisabet. Als Elisabet den Gruß Marias hörte, hüpfte das Kind in ihrem Leib. Da wurde Elisabet vom Heiligen Geist erfüllt und rief mit lauter Stimme: Gesegnet bist du mehr als alle anderen Frauen und gesegnet ist die Frucht deines Leibes. Wer bin ich, dass die Mutter meines Herrn zu mir kommt? In dem Augenblick, als ich deinen Gruß hörte, hüpfte das Kind vor Freude in meinem Leib. Selig ist die, die geglaubt hat, dass sich erfüllt, was der Herr ihr sagen ließ. Da sagte Maria: Meine Seele preist die Größe des Herrn (Magnifikat) und mein Geist jubelt über Gott, meinen Retter. Denn auf die Niedrigkeit seiner Magd hat er geschaut. Siehe, von nun an preisen mich selig alle Geschlechter. Denn der Mächtige hat Großes an mir getan und sein Name ist heilig. Er erbarmt sich von Geschlecht zu Geschlecht über alle, die ihn fürchten. Er vollbringt mit seinem Arm machtvolle Taten: Er zerstreut, die im Herzen voll Hochmut sind; er stürzt die Mächtigen vom Thron und erhöht die Niedrigen. Die Hungernden beschenkt er mit seinen Gaben und lässt die Reichen leer ausgehen. Er nimmt sich seines Knechtes Israel an und denkt an sein Erbarmen, das er unsern Vätern verheißen hat, Abraham und seinen Nachkommen auf ewig. Und Maria blieb etwa drei Monate bei ihr; dann kehrte sie nach Hause zurück. (Evangelium nach Lukas 1,39-56)

  1. Lesung aus dem ersten Buch der Offenbarung des Johannes: Ich sah eine sonnenbekleidete Frau mit dem Mond unter ihren Füßen und einem Kranz von 12 Sternen auf ihrem Haupt.
    Die Offenbarung des Johannes erzählt, dass der Seher Johannes eine Frau schaute, die trotz der Bedrohung durch den Drachen einen Sohn zur Welt bringt.

Der Tempel Gottes im Himmel wurde geöffnet, und in seinem Tempel wurde die Lade seines Bundes sichtbar: Dann erschien ein großes Zeichen am Himmel: eine Frau, mit der Sonne bekleidet; der Mond war unter ihren Füßen und ein Kranz von zwölf Sternen auf ihrem Haupt. Sie war schwanger und schrie vor Schmerz in ihren Geburtswehen. Ein anderes Zeichen erschien am Himmel: ein Drache, groß und feuerrot, mit sieben Köpfen und zehn Hörnern und mit sieben Diademen auf seinen Köpfen. Sein Schwanz fegte ein Drittel der Sterne vom Himmel und warf sie auf die Erde herab. Der Drache stand vor der Frau, die gebären sollte; er wollte ihr Kind verschlingen, sobald es geboren war. Und sie gebar ein Kind, einen Sohn, der über alle Völker mit eisernem Zepter herrschen wird. Und ihr Kind wurde zu Gott und zu seinem Thron entrückt. Die Frau aber floh in die Wüste, wo Gott ihr einen Zufluchtsort geschaffen hatte; da hörte ich eine laute Stimme im Himmel rufen: Jetzt ist er da, der rettende Sieg, die Macht und die Herrschaft unseres Gottes und die Vollmacht seines Gesalbten. (Offb 11,19a; 12,1-6a.10ab)

  1. Lesung aus dem ersten Brief des Apostel Paulus an die Korinther: Ich möchte zu Christus gehören.
    Paulus beschreibt, wie Christus am Ende herrscht. Zuerst kommen alle, die zu ihm gehören, dann kommt das Ende, bei dem Christus und sein Vater zusammenhelfen. Der Vater legt ihm alle Feinde unter die Füße, Christus vernichtet alle Macht und Gewalt und übergibt die Herrschaft seinem Vater.

Nun aber ist Christus von den Toten auferweckt worden als der Erste der Entschlafenen. Da nämlich durch einen Menschen der Tod gekommen ist, kommt durch einen Menschen auch die Auferstehung der Toten. Denn wie in Adam alle sterben, so werden in Christus alle lebendig gemacht werden. Es gibt aber eine bestimmte Reihenfolge: Erster ist Christus; dann folgen, wenn Christus kommt, alle, die zu ihm gehören. Danach kommt das Ende, wenn er jede Macht, Gewalt und Kraft vernichtet hat und seine Herrschaft Gott, dem Vater, übergibt. Denn er muss herrschen, bis Gott ihm alle Feinde unter die Füße gelegt hat. Der letzte Feind, der entmachtet wird, ist der Tod. Sonst hätte er ihm nicht alles zu Füßen gelegt. (1Kor 15,20-27a)

Wir laden ein:
Dienstag, 15. August 2017, Mariä Himmelfahrt
, Wolfgang Aumann lädt ein: Ich möchte die Festmesse im Sacré Coeur festlich gestalten. P. Markus von Heiligenkreuz feiert die Eucharistie, Michael Zlabinger unterstützt uns professionell am Tasteninstrument: (Orgel [oben]) Folgende Lieder habe ich in Absprache mit Michael Zlabinger nun ausgesucht: Beginn: 522 Maria aufgenommen ist, Kyrie: 721.11  „Maria“, Gloria 711.2 Ehre… 2 Strophen, Antwortgesang: 948 Wunderschön Prächtige… nur 2.Str., Halleluja: 740, Gabenbereitung: 766 Wenn wir unsere Gaben bringen, Sanktus: 711.5, Vater unser, Agnus: 136, Danklied: 390 Magnificat (Taizé), Schluss: 963 Glorwürdge Königin. Probe: 8,15 Uhr ORGEL. Wer hat und will: Trachtengewand, Danke für alle Zu- und Absagen. Herzliche Grüße am Sonntagabend! WolfgangTreffpunkt zur Probe: 8,15 Uhr beim Klavier. Liebe Grüße, Wolfgang Aumann. 9:00 Gottesdienst +SC Kaffee im Barat-Saal
20. Sonntag im Jahreskreis, 20. August 2017, 9:00 Gottesdienst +SC Kaffee im Barat-Saal

Informationen:
Die Charismatische Erneuerung feiert 50 Jahre: Mi 23. -26. August 2017 in Windischgarsten / OÖ.
Das Jugendfestival Key2Life Do 17.- So 20. August 2017 findet im Schlosspark Marchegg statt.
Lesungen und Evangelium des Sonntags und der Feiertage im Bibelwerk.
Für Handys gibt es ein APP, das die Evangelien und Lesungen für jeden Tag anzeigt.
Die Natürliche Gemeinde-Entwicklung zeigt, wie eine christliche Gemeinde wachsen kann.
Die Katholische Jugend Österreich lebt.

Liebe Grüße und für dich: Gottes sanften Sommerwind!
Hannes Daxbacher

Sacré Coeur Cafétier und Ostiarius
Katholische Gottesdienstgemeinde Sacré Coeur, 3021 Pressbaum, Klostergasse 12, Österreich