Gott ist auferstanden! Ostersonntag, Lesejahr B

Der Auferstandene bei Jüngern in Emmaus

Der Auferstandene bei Jüngern in Emmaus

Jesus zeigt sich in seinem Auftreten als Gott. Bei seiner Taufe, bei den Heilungen, bei der Verklärung. Trotzdem wird er geschlagen. Gott wird ausgelacht und verspottet. Gott bekommt eine Dornenkrone aufgesetzt. Gott wird verurteilt. Gott wird gegeißelt. Gott muss sein Kreuz tragen. Gott fällt unter dem Kreuz. Gott begegnet seiner irdischen Mutter. Simon von Cyrene hilft Gott das Kreuz tragen. Gott begegnet den weinenden Frauen. Gott wird seiner Kleider beraubt. Gott wird ans Kreuz geschlagen. Gott stirbt als Mensch am Kreuz. Gott wird vom Kreuz abgenommen und in den Schoß seiner irdischen Mutter gelegt. Der heilige Leichnam wird in das Grab gelegt.
Am dritten Tag steht Gott mit seinem menschlichen Leib auf. Das Grab ist leer. Gott kommt als Paradiesgärtner (wie zu Adam und Eva) zu Maria Magdalena. Gott erscheint den Jüngerinnen und Jüngern, bricht das Brot und isst mit ihnen Brot und Fisch. Gott ist auferstanden!
Die Royal Choral Society in England singt seit 1876 jeden Karfreitag Händels Messias in der Royal Albert Hall. Hier das Halleluja. Der Text: Halleluja! Denn Gott der Herr regieret allmächtig. Das Königreich der Welt ist fortan das Königreich des Herrn und seines Christ; und er regiert auf immer und ewig: Herr der Herrn, der Welten Gott. Halleluja!

Osternacht, 31. März 2018, 19:00 Gottesdienst mit Domdekan Karl Rühringer, Gestaltung mit Chor, anschließend Wein und Brot im Barat-Saal.
Wolfgang Aumann schreibt: Liebe Musikerinnen und Musiker, liebe Sängerinnen und Sänger, ich freue mich schon, dass wir die Osternachtsfeier heuer gemeinsam musikalisch gestalten können. Treffpunkt für die Probe ist um 17:30 Uhr beim Klavier. Bis ca. 18:30 proben wir. Dann ist Jause + Erholungspause – bitte jede nimmt sich was mit.
Ostersonntag, 1. April 2018, 9:00 Gottesdienst mit Domdekan Karl Rühringer, + Sacré Coeur Kaffee im Barat-Saal.
Ostermontag, 2. April 2018, 9:00 Gottesdienst + Sacré Coeur Kaffee im Barat-Saal.
Gründonnerstag und Karfreitag keine Gottesdienste im Sacré Coeur (hier der Link zu Gottesdiensten in der Umgebung).

Gottes schöpferische Kraft überwindet den Tod

Gottes schöpferische Kraft überwindet den Tod

Hier kommt die gute Nachricht zur Osternacht: Gott zeigt seine kreative Macht
Am Grab begegnen die Frauen der Macht Gottes. Sie sind erschüttert, sie staunen und erschrecken. Menschlich gesehen hat alles in einer tödlichen Katastrophe geendet. Jetzt aber hat Gott seine schöpferische Macht gezeigt und sich geoffenbart. Der Tod ist damit nur Übergang.
Als der Sabbat vorüber war, kauften Maria aus Magdala, Maria, die Mutter des Jakobus, und Salome wohlriechende Öle, um damit zum Grab zu gehen und Jesus zu salben. Am ersten Tag der Woche kamen sie in aller Frühe zum Grab, als eben die Sonne aufging. Sie sagten zueinander: Wer könnte uns den Stein vom Eingang des Grabes wegwälzen? Doch als sie hinblickten, sahen sie, dass der Stein schon weggewälzt war; er war sehr groß. Sie gingen in das Grab hinein und sahen auf der rechten Seite einen jungen Mann sitzen, der mit einem weißen Gewand bekleidet war; da erschraken sie sehr. Er aber sagte zu ihnen: Erschreckt nicht! Ihr sucht Jesus von Nazaret, den Gekreuzigten. Er ist auferstanden; er ist nicht hier. Seht, da ist die Stelle, wo man ihn hingelegt hatte. Nun aber geht und sagt seinen Jüngern, vor allem Petrus: Er geht euch voraus nach Galiläa; dort werdet ihr ihn sehen, wie er es euch gesagt hat. Da verließen sie das Grab und flohen; denn Schrecken und Entsetzen hatte sie gepackt. Und sie sagten niemand etwas davon; denn sie fürchteten sich. (Evangelium nach Markus 16,1-8)
Die Lesungen der Osternacht beginnen mit der Erschaffung des Universums und enden mit der Auferstehung der Menschen mit Christus:
Im Anfang schuf Gott Himmel und Erde. Genesis 1,1-2,1
Der Glaube Abrahams wurde auf die härteste Probe gestellt. Genesis 22,1-18
Gott befreit sein Volk aus der Sklaverei. Exodus 14,15-15,1
Gott schließt mit seinem Volk nach der babylonischen Gefangenschaft einen neuen Bund. Jesaja 54, 4a.5-14
Auf, ihr Durstigen, kommt zum Wasser. Gott gibt köstliche Nahrung. Jesaja 55, 1-11
Gott schenkt uns Weisheit. Baruch 3,9-15. 32-38; 4,1-4
Gott gibt ein neues Herz und einen neuen Geist. Ezechiel 36, 16-17a.18-28
Wir sterben mit Christus Jesus und stehen mit ihm auf. Römer 6, 3-11

Hier kommt die überraschende Nachricht zum Ostersonntag: Gott leert das Grab
Maria von Magdala geht in der Dunkelheit zum offenen Grab und erzählt es dem Petrus. Der Lieblingsjünger und Petrus liefern sich ein Wettrennen zum Grab. Sie sahen nur die Kleider von Jesus. Der Auferstandene erscheint Maria von Magdala und bekommt einen Auftrag.
Am ersten Tag der Woche kam Maria von Magdala frühmorgens, als es noch dunkel war, zum Grab und sah, dass der Stein vom Grab weggenommen war. Da lief sie schnell zu Simon Petrus und dem Jünger, den Jesus liebte, und sagte zu ihnen: Man hat den Herrn aus dem Grab weggenommen und wir wissen nicht, wohin man ihn gelegt hat. Da gingen Petrus und der andere Jünger hinaus und kamen zum Grab; sie liefen beide zusammen dorthin, aber weil der andere Jünger schneller war als Petrus, kam er als erster ans Grab. Er beugte sich vor und sah die Leinenbinden liegen, ging aber nicht hinein. Da kam auch Simon Petrus, der ihm gefolgt war, und ging in das Grab hinein. Er sah die Leinenbinden liegen und das Schweißtuch, das auf dem Kopf Jesu gelegen hatte; es lag aber nicht bei den Leinenbinden, sondern zusammengebunden daneben an einer besonderen Stelle. Da ging auch der andere Jünger, der zuerst an das Grab gekommen war, hinein; er sah und glaubte. Denn sie wussten noch nicht aus der Schrift, dass er von den Toten auferstehen musste. Dann kehrten die Jünger wieder nach Hause zurück. Maria aber stand draußen vor dem Grab und weinte. Während sie weinte, beugte sie sich in die Grabkammer hinein. Da sah sie zwei Engel in weißen Gewändern sitzen, den einen dort, wo der Kopf, den anderen dort, wo die Füße des Leichnams Jesu gelegen hatten. Die Engel sagten zu ihr: Frau, warum weinst du? Sie antwortete ihnen: Man hat meinen Herrn weggenommen und ich weiß nicht, wohin man ihn gelegt hat. Als sie das gesagt hatte, wandte sie sich um und sah Jesus dastehen, wusste aber nicht, dass es Jesus war. Jesus sagte zu ihr: Frau, warum weinst du? Wen suchst du? Sie meinte, es sei der Gärtner, und sagte zu ihm: Herr, wenn du ihn weggebracht hast, sag mir, wohin du ihn gelegt hast. Dann will ich ihn holen. Jesus sagte zu ihr: Maria! Da wandte sie sich ihm zu und sagte auf Hebräisch zu ihm: Rabbuni!, das heißt: Meister. Jesus sagte zu ihr: Halte mich nicht fest; denn ich bin noch nicht zum Vater hinaufgegangen. Geh aber zu meinen Brüdern und sag ihnen: Ich gehe hinauf zu meinem Vater und zu eurem Vater, zu meinem Gott und zu eurem Gott. Maria von Magdala ging zu den Jüngern und verkündete ihnen: Ich habe den Herrn gesehen. Und sie richtete aus, was er ihr gesagt hatte. (Evangelium nach Johannes 20,1-18)
Die Lesungen des Ostersonntags beginnen mit dem Bekenntnis des Petrus und dem Aufruf des Paulus, sich auf Christus auszurichten:
Jesus ist der Richter der Lebenden und der Toten. Apostelgeschichte 10, 34a.37-43
Ihr seid mit Christus auferweckt. Kolosser 3,1-4
Wir sollen in Reinheit und Wahrheit leben. 1Kor 5. 6b-8

Der Auferstandene bei den Jüngern in Emmaus

Der Auferstandene bei den Jüngern in Emmaus entschwindet

Hier kommt die berührende Nachricht zum Ostermontag: Ihnen brannte das Herz
Nach seinem Tod begegnete Jesus zwei Jüngern, die ihn nicht erkannten. Er erklärte den Jüngern den Sinn seines Leidens. Vor dem Essen sprach er den Lobpreis, brach das Brot und gab es ihnen. Da erkannten sie ihn:
Am gleichen Tag waren zwei von den Jüngern auf dem Weg in ein Dorf namens Emmaus, das sechzig Stadien von Jerusalem entfernt ist. Sie sprachen miteinander über all das, was sich ereignet hatte. Während sie redeten und ihre Gedanken austauschten, kam Jesus hinzu und ging mit ihnen. Doch sie waren wie mit Blindheit geschlagen, sodass sie ihn nicht erkannten. Er fragte sie: Was sind das für Dinge, über die ihr auf eurem Weg miteinander redet? Da blieben sie traurig stehen, und der eine von ihnen – er hieß Kleopas – antwortete ihm: Bist du so fremd in Jerusalem, dass du als einziger nicht weißt, was in diesen Tagen dort geschehen ist? Er fragte sie: Was denn? Sie antworteten ihm: Das mit Jesus aus Nazaret. Er war ein Prophet, mächtig in Wort und Tat vor Gott und dem ganzen Volk. Doch unsere Hohenpriester und Führer haben ihn zum Tod verurteilen und ans Kreuz schlagen lassen. Wir aber hatten gehofft, dass er der sei, der Israel erlösen werde. Und dazu ist heute schon der dritte Tag, seitdem das alles geschehen ist. Aber nicht nur das: Auch einige Frauen aus unserem Kreis haben uns in große Aufregung versetzt. Sie waren in der Frühe beim Grab, fanden aber seinen Leichnam nicht. Als sie zurückkamen, erzählten sie, es seien ihnen Engel erschienen und hätten gesagt, er lebe. Einige von uns gingen dann zum Grab und fanden alles so, wie die Frauen gesagt hatten; ihn selbst aber sahen sie nicht. Da sagte er zu ihnen: Begreift ihr denn nicht? Wie schwer fällt es euch, alles zu glauben, was die Propheten gesagt haben. Musste nicht der Messias all das erleiden, um so in seine Herrlichkeit zu gelangen? Und er legte ihnen dar, ausgehend von Mose und allen Propheten, was in der gesamten Schrift über ihn geschrieben steht. So erreichten sie das Dorf, zu dem sie unterwegs waren. Jesus tat, als wolle er weitergehen, aber sie drängten ihn und sagten: Bleib doch bei uns; denn es wird bald Abend, der Tag hat sich schon geneigt. Da ging er mit hinein, um bei ihnen zu bleiben. Und als er mit ihnen bei Tisch war, nahm er das Brot, sprach den Lobpreis, brach das Brot und gab es ihnen. Da gingen ihnen die Augen auf und sie erkannten ihn; dann sahen sie ihn nicht mehr. Und sie sagten zueinander: Brannte uns nicht das Herz in der Brust, als er unterwegs mit uns redete und uns den Sinn der Schrift erschloss? Noch in derselben Stunde brachen sie auf und kehrten nach Jerusalem zurück und sie fanden die Elf und die anderen Jünger versammelt. Diese sagten: Der Herr ist wirklich auferstanden und ist dem Simon erschienen. Da erzählten auch sie, was sie unterwegs erlebt und wie sie ihn erkannt hatten, als er das Brot brach. (Evangelium nach Lukas 24,13-35)
Die Lesungen des Ostermontags beginnen mit dem Zeugnis des Petrus und dem Bekenntnis des Paulus:
Gott gibt dem, der ihm treu, ist nicht der Verwesung preis. Apostelgeschichte 2,14.22-32
Christus erschien über 500 Menschen und auch Paulus selbst. 1Kor 15,1-8

Informationen:
Zehn Tage kontemplative Exerzitien und Tage der Stille 2018 im Kapuzinerkloster Irdning
Fünf Tage Schweigeexerzitien im Stift Göttweig
Mission Manifest 10 Thesen für das Comeback der Kirche
Tagesevangelium der Erzabtei St. Martin in Beuron
Evangelium Tag für Tag, für Handys gibt es davon eine APP (Evangelizo).
Die Gottesdienst-App „1000 Kirchen“ gibt es kostenlos in den App-Stores der Handys und Tablets. 1400 Kirchen in Wien, Weinviertel und Industrieviertel von NÖ mit ihren Gottesdiensten.
Die Bischöfe Österreichs laden ein, jeden Tag für einen Jugendlichen zu beten.
Das Key2Life Festival 2018 findet von Do 23. bis So 26. August 2018 im Schlosspark Marchegg statt.

Liebe Grüße und für dich: Christus soll dir Mut machen!
Hannes Daxbacher
Sacré Coeur Cafétier und Ostiarius (Türöffner)
Katholische Gottesdienstgemeinde Sacré Coeur, 3021 Pressbaum, Klostergasse 12, Österreich

Advertisements

Palmkätzchen für Jesus! Palmsonntag der Fastenzeit, Lesejahr B

Simon von Cyrene hilft Jesus das Kreuz tragen. 5. Kreuzwegstation. Bild von Sieger Köder

Ich freue mich so für den Lehrer Akoto in Ghana: Der EDV-Lehrer hatte keinen Computer für seine Schüler und zeichnete stattdessen das Programm „Word“ an die Tafel. Eine Freundin machte das bekannt und es fanden sich Menschen, die seine Klassen mit Computern unterstützten. Microsoft lud Richard Appiah Akoto sogar zu einer Tagung für digitale Bildung nach Singapur ein. Er hat auf Facebook unter Owura Kwadwo Hottish ein Lied veröffentlicht: Singing Hallelujah, Amen, Amen. Jesus standing as the conquerer. … Saved by grace, not by might. … Singing Hallelujah, Amen, Amen.
Das Lied könnte am Palmsonntag gesungen werden, wenn Jesus unter Hosianna als Erlöser in Jerusalem und in die Kirche einzieht. In der folgenden Passionsgeschichte gefällt mir, dass Simon von Cyrene dem Sohn Gottes half das Kreuz zu tragen. Wenn ich an die Leidenden in meiner Umgebung denke, dann gibt es einige, die solche Simon von Cyrene sind.

Wir laden ein:
Palmsonntag 25. März 2018, 9:00, Palmweihe und Einzug in die Klosterkirche, Gottesdienst mit Lesung der Markuspassion + SC Kaffee im Barat-Saal, Beginn der Sommerzeit
(Gründonnerstag und Karfreitag keine Gottesdienste im Sacré Coeur. Gottesdienste der Region)
Osternacht, 31. März 2018, 19:00 Gottesdienst mit Domdekan Karl Rühringer, Gestaltung mit Chor, anschließend Wein und Brot im Barat-Saal.
Ostersonntag, 1. April 2018, 9:00 Gottesdienst mit Domdekan Karl Rühringer, + Sacré Coeur Kaffee im Barat-Saal.
Ostermontag, 2. April 2018, 9:00 Gottesdienst + Sacré Coeur Kaffee im Barat-Saal.

Hier kommt die erste gute Nachricht zum Sonntag: Wir haben eine tiefe Sehnsucht nach Erlösung.
Jesus zieht in Jerusalem als Erlöser ein und die Menschen begrüßen ihn als jüdischen Messias. Aber: Mit Jesus, dem „Sohn Davids“, kommt nicht die Königsherrschaft des Messias, sondern es kommt mit Jesus, dem „Sohn Gottes“, die Königsherrschaft Gottes.
Hosianna!Es war einige Tage vor dem Osterfest. Als sie in die Nähe von Jerusalem kamen, nach Betfage und Betanien am Ölberg, schickte er zwei seiner Jünger voraus. … Sie brachten den jungen Esel zu Jesus, legten ihre Kleider auf das Tier und er setzte sich darauf. Und viele breiteten ihre Kleider auf der Straße aus; andere rissen auf den Feldern Zweige von den Büschen ab und streuten sie auf den Weg. Die Leute, die vor ihm hergingen und die ihm folgten, riefen: Hosanna! Gesegnet sei er, der kommt im Namen des Herrn! Gesegnet sei das Reich unseres Vaters David, das nun kommt. Hosanna in der Höhe! (Evangelium nach Markus 11,1-10)

Hier kommt die zweite gute Nachricht zum Sonntag: Gottes Sohn begleitet uns im Leid.
Jesus offenbart sich und seinen göttlichen Vater als liebevollen Gott, der als Mensch so leidet wie viele Menschen und der die Täter zur Umkehr ruft.

esus hauchte er den Geist aus. Da riss der Vorhang im Tempel von oben bis unten entzwei.

Jesus hauchte er den Geist aus. Da riss der Vorhang im Tempel von oben bis unten entzwei.

Es war zwei Tage vor dem Pascha und dem Fest der Ungesäuerten Brote. Die Hohenpriester und die Schriftgelehrten suchten nach einer Möglichkeit, Jesus mit List in ihre Gewalt zu bringen, um ihn zu töten. Sie sagten aber: Ja nicht am Fest, damit es im Volk keinen Aufruhr gibt. …Als die sechste Stunde kam, brach über das ganze Land eine Finsternis herein. Sie dauerte bis zur neunten Stunde. Und in der neunten Stunde rief Jesus mit lauter Stimme: Eloï, Eloï, lema sabachtani?, das heißt übersetzt: Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen? Einige von denen, die dabeistanden und es hörten, sagten: Hört, er ruft nach Elija! Einer lief hin, tauchte einen Schwamm in Essig, steckte ihn auf einen Stock und gab Jesus zu trinken. Dabei sagte er: Lasst uns doch sehen, ob Elija kommt und ihn herabnimmt. Jesus aber schrie laut auf. Dann hauchte er den Geist aus. Da riss der Vorhang im Tempel von oben bis unten entzwei. Als der Hauptmann, der Jesus gegenüberstand, ihn auf diese Weise sterben sah, sagte er: Wahrhaftig, dieser Mensch war Gottes Sohn. (Evangelium nach Markus 14,1-15,47  Die ganze Passionsgeschichte wird im Gottesdienst in verteilten Rollen vorgetragen)

1.Lesung aus dem Buch Jesaja: Er wird wie viele gemobbt.
Der Jünger Gottes baut die Müden auf und hört auf Gottes Wort. Wenn ihn die Menschen schlagen wehrt er sich nicht. Er vertraut voll auf den Herrn und macht sein Gesicht hart.
Gott, der Herr, gab mir die Zunge eines Jüngers, damit ich verstehe, die Müden zu stärken durch ein aufmunterndes Wort. Jeden Morgen weckt er mein Ohr, damit ich auf ihn höre wie ein Jünger. Gott, der Herr, hat mir das Ohr geöffnet. Ich aber wehrte mich nicht und wich nicht zurück. Ich hielt meinen Rücken denen hin, die mich schlugen, und denen, die mir den Bart ausrissen, meine Wangen. Mein Gesicht verbarg ich nicht vor Schmähungen und Speichel. Doch Gott, der Herr, wird mir helfen; darum werde ich nicht in Schande enden. Deshalb mache ich mein Gesicht hart wie einen Kiesel; ich weiß, dass ich nicht in Schande gerate. (Bibelwerk: Jes 50, 4-7)

2. Lesung aus dem Brief an die Philipper: Unser Gott starb am Kreuz: Er ist im Extremsten anwesend.
Er war Gott und wurde ein Mensch. Aus Liebe wurde er kein Diktator oder Firmenchef, sondern ein einfacher Arbeiter. Er zeigte die Liebe bis zum Tod am Kreuz. Dadurch zeigte er sich als Herr über alles.
Er war Gott gleich, hielt aber nicht daran fest, wie Gott zu sein, sondern er entäußerte sich und wurde wie ein Sklave und den Menschen gleich. Sein Leben war das eines Menschen; er erniedrigte sich und war gehorsam bis zum Tod, bis zum Tod am Kreuz. Darum hat ihn Gott über alle erhöht und ihm den Namen verliehen, der größer ist als alle Namen, damit alle im Himmel, auf der Erde und unter der Erde ihre Knie beugen vor dem Namen Jesu und jeder Mund bekennt: «Jesus Christus ist der Herr» – zur Ehre Gottes, des Vaters. (Bibelwerk: Phil 2,6-11)

Informationen:
Zehn Tage kontemplative Exerzitien und Tage der Stille 2018 im Kapuzinerkloster Irdning
Fünf Tage Schweigeexerzitien im Stift Göttweig
Mission Manifest 10 Thesen für das Comeback der Kirche
Tagesevangelium der Erzabtei St. Martin in Beuron
Evangelium Tag für Tag, für Handys gibt es davon eine APP (Evangelizo).
Die Gottesdienst-App „1000 Kirchen“ gibt es kostenlos in den App-Stores der Handys und Tablets. 1400 Kirchen in Wien, Weinviertel und Industrieviertel von NÖ mit ihren Gottesdiensten.
Die Bischöfe Österreichs laden ein, jeden Tag für einen Jugendlichen zu beten.

Liebe Grüße und für dich: Christus soll dich begleiten!
Hannes Daxbacher
Sacré Coeur Cafétier und Ostiarius (Türöffner)
Katholische Gottesdienstgemeinde Sacré Coeur, 3021 Pressbaum, Klostergasse 12, Österreich

Liebe, Tod und Halloween – Allerheiligen und Allerseelen 1. November 2017 A

Jesus ist für dich auferstanden

Jesus ist für dich auferstanden

Eines ist sicher: Das Leben hier auf Erden hat ein Ende. Aber Gott will nicht, dass es endet. Er zeigt uns ein Leben nach dem Tod, in seiner Herrlichkeit, in seinem Paradies, in seiner himmlischen Stadt, in der er uns schon Wohnungen gesichert hat.

Denn das könnte einigen so passen, dass mit dem Tod alles aus ist. Dann wären das Leid und die Ungerechtigkeit für immer fixiert. Die Auferstehung ist die Antwort Gottes gegen Leid und Ungerechtigkeit. Sie ist der Protest Gottes gegen den oberflächlichen Umgang mit dem Tod. Er möchte auch noch ein Wörtchen mitreden, das nicht nur beim Wörtchen bleibt.
Diese zwei Tage erinnern uns an die Verstorbenen. An jene, die uns sehr nahe waren und noch sind.
Sie erinnern uns aber auch an unseren eigenen Tod.
Wir halten an Jesus Christus fest und halten damit unsere Hoffnung auf die Auferstehung wach.

Jesus öffnete die Tür in die Herrlichkeit

Jesus öffnet die Tür in die Herrlichkeit

Christus ist für jeden von uns von den Toten auferstanden und hat die Toten mit in die Herrlichkeit genommen. Er schloss die Tür der Herrlichkeit für alle Menschen auf, den Toten und den Lebenden. Allerheiligen und Allerseelen ist damit ein kleines Osterfest im Herbst.
Heilige werden verehrt (nicht angebetet), weil man gesehen hat, dass sie intensiv mit Gott und Christus gelebt haben. Das Volk Gottes, die Kirche nimmt an, dass sie relativ sicher schon in der Herrlichkeit Gottes sind.
Man muss nicht sterben um heilig zu sein. Alle, die in der Gegenwart mit Jesus Christus und dem Hl. Geist leben und Gott und den Nächsten lieben, sind jetzt schon heilig.
Viele bitten Gott in diesen Tagen, dass er den Verstorbenen und ihnen selber einen guten Übergang in die Herrlichkeit schenken möge.
Das Fest mit Gott ist ein Gemeinschaftsfest. Gott ist in sich selber Vater, Sohn und Geist. Wenn dann noch die Heiligen, die Verstorbenen, die Engel und alle mitfeiern, die zum Gottesdienst in der Kirche kommen, ist das dann ein großes wunderbares Volksfest.

Hier kommt das Evangelium, die gute Nachricht zu Allerheiligen:
In jener Zeit, als Jesus die vielen Menschen sah, stieg er auf einen Berg. Er setzte sich, und seine Jünger traten zu ihm. Dann begann er zu reden und lehrte sie. Er sagte: Selig, die arm sind vor Gott; denn ihnen gehört das Himmelreich. Selig die Trauernden; denn sie werden getröstet werden. Selig, die keine Gewalt anwenden; denn sie werden das Land erben. Selig, die hungern und dürsten nach der Gerechtigkeit; denn sie werden satt werden. Selig die Barmherzigen; denn sie werden Erbarmen finden. Selig, die ein reines Herz haben; denn sie werden Gott schauen. Selig, die Frieden stiften; denn sie werden Söhne Gottes genannt werden. Selig, die um der Gerechtigkeit willen verfolgt werden; denn ihnen gehört das Himmelreich. Selig seid ihr, wenn ihr um meinetwillen beschimpft und verfolgt und auf alle mögliche Weise verleumdet werdet. Freut euch und jubelt: Euer Lohn im Himmel wird groß sein. Matthäus 5,1-12a Lesejahr A

Das Wort Halloween kommt von All Hallows‘ Eve, dem Abend vor Allerheiligen. Halloween ist ein nach seriösen historischen Studien urchristliches Fest, das mit vielen falschen Sagen fast zu einem heidnischen Fest gemacht wurde.

Wir brauchen Trauerzeiten und Trauerorte

Wir brauchen Trauerzeiten und Trauerorte

Trotz der christlichen Hoffnung, dass wir nach dem Tod in Gottes Herrlichkeit volles Leben haben, ist die Trauerzeit eine sehr wichtige Phase, in der wir einen Ort und eine Zeit brauchen, um Abschied von einer oder einem Verstorbenen zu nehmen und um uns neu in der Welt zu orientieren.

Wir laden ein:
Mittwoch, 1. November 2017, Allerheiligen, 9:00 Gottesdienst +SC Kaffee im Barat-Saal, Lesejahr A
Diakon Wolfgang Aumann lädt alle Sängerinnen und Sänger ein – er ist  diesmal Organist – eine kleine Schola zu bilden. Treffpunkt: 8:30 Uhr bei der Orgel.
31. Sonntag im Jahreskreis, 5. November 2017, 9:00 Gottesdienst +SC Kaffee im Barat-Saal, Lesejahr A

Liebe Grüße und für dich Gottes nicht vom Tod begrenzte Liebe!
Hannes Daxbacher
Sacré Coeur Cafétier und Ostiarius

Katholische Gottesdienstgemeinde Sacré Coeur, 3021 Pressbaum, Klostergasse 12, Österreich

Mit ganzem Herzen! Am 30. Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr A

Liebe Gott und die Nächsten, die du siehstWas ist das wichtigste Gebot? Du sollst nicht töten? Nein. Du sollst Gott und den Nächsten lieben. Die Bekehrung in meinem Leben erlebte ich in einer Phase meines Lebens, als ich den politischen Forderungen nach Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung nachging.

Die Befreiung war, als ich sah, dass ich Gott und den Nächsten lieben soll. Für mich als Christ, der ich in der österreichischen katholischen Kirche groß geworden bin, war in den 80er Jahren Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung das zentrale Gebot. In allen Lebensbereichen erkannte ich die großen Herausforderungen, die dieses Gebot mit sich brachte. Ich fühlte mich dabei überfordert. Ich fragte mich: Was muss ich nicht noch alles tun? Ich wurde Gott sei Dank nicht depressiv. Es gab zwei befreiende Faktoren.
Die eine große Hilfe für mich war die Kreativität, die ich in meinem Beruf als Religionslehrer und die wir in unserer Familie pflegten.
Die andere Hilfe für mich wurde die Liebe zu Gott. In dieser Liebe erkannte ich, dass der dreifaltige Gott überall am Werk war. Er war so viel aktiver als ich. Ich durfte meine Grenzen anerkennen. Ich war nicht für alles und alle verantwortlich. Ich konnte zu ihm in voller Freiheit sagen: Dein Wille geschehe, führe mich und mach mit mir, was du willst. Du bist die große vernünftige Kraft und die wunderbare Liebe. (Wenn du willst, gehen wir Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung gemeinsam an.)

Hier kommt das Evangelium zum Sonntag: Liebe Gott und liebe den Nächsten.
Ein Gesetzeslehrer wollte Jesus auf die Probe stellen. Jesus zitierte aus der Tora, den 5 Büchern Moses, Deuteronomium 6,5 und Levitikus 19,18. Diese zwei Gebote nannte er als die grundlegendsten.
In jener Zeit, als die Pharisäer hörten, dass Jesus die Sadduzäer zum Schweigen gebracht hatte, kamen sie bei ihm zusammen. Einer von ihnen, ein Gesetzeslehrer, wollte ihn auf die Probe stellen und fragte ihn: Meister, welches Gebot im Gesetz ist das wichtigste? Er antwortete ihm: Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit ganzem Herzen, mit ganzer Seele und mit all deinen Gedanken. Das ist das wichtigste und erste Gebot. Ebenso wichtig ist das zweite: Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst. An diesen beiden Geboten hängt das ganze Gesetz samt den Propheten. (Evangelium nach Matthäus 22, 34-40)

  1. Lesung aus Buch Exodus: „Ich habe Mitleid“ spricht Gott
    Gott hat Mitleid mit Menschen, die in ihrer Not sich selber nicht helfen können und der Willkür durch die Mächtigen ausgeliefert sind. Dieses Mitleid soll uns ein Vorbild sein und nicht die Brutalität, die in der altorientalischen Welt den Göttern zugesagt wurde. Ganz klar drückt es Jesus aus: „Seid barmherzig, wie es auch euer Vater ist!“ (Lukas 6,36).

So spricht der Herr; Einen Fremden sollst du nicht ausnützen oder ausbeuten, denn ihr selbst seid in Ägypten Fremde gewesen. Ihr sollt keine Witwe oder Waise ausnützen. Wenn du sie ausnützt und sie zu mir schreit, werde ich auf ihren Klageschrei hören. Mein Zorn wird entbrennen und ich werde euch mit dem Schwert umbringen, sodass eure Frauen zu Witwen und eure Söhne zu Waisen werden. Leihst du einem aus meinem Volk, einem Armen, der neben dir wohnt, Geld, dann sollst du dich gegen ihn nicht wie ein Wucherer benehmen. Ihr sollt von ihm keinen Wucherzins fordern. Nimmst du von einem Mitbürger den Mantel zum Pfand, dann sollst du ihn bis Sonnenuntergang zurückgeben; denn es ist seine einzige Decke, der Mantel, mit dem er seinen bloßen Leib bedeckt. Worin soll er sonst schlafen? Wenn er zu mir schreit, höre ich es, denn ich habe Mitleid. (Exodus 22,20-26)

  1. Lesung aus dem Brief des Apostel Paulus an die Philipper: Gott ist besser als alle Götzen.
    Paulus sah: Die Gemeinde in Thessalónich hatte sich von den Götzen zu Gott bekehrt und hatte durch diese Gottesliebe eine Ausstrahlung, die überall bemerkt wurde.

Ihr wisst, wie wir bei euch aufgetreten sind, um euch zu gewinnen. Und ihr seid unserem Beispiel gefolgt und dem des Herrn; ihr habt das Wort trotz großer Bedrängnis mit der Freude aufgenommen, die der Heilige Geist gibt. So wurdet ihr ein Vorbild für alle Gläubigen in Mazedonien und in Achaia. Von euch aus ist das Wort des Herrn aber nicht nur nach Mazedonien und Achaia gedrungen, sondern überall ist euer Glaube an Gott bekannt geworden, sodass wir darüber nichts mehr zu sagen brauchen. Denn man erzählt sich überall, welche Aufnahme wir bei euch gefunden haben und wie ihr euch von den Götzen zu Gott bekehrt habt, um dem lebendigen und wahren Gott zu dienen und seinen Sohn vom Himmel her zu erwarten, Jesus, den er von den Toten auferweckt hat und der uns dem kommenden Gericht Gottes entreißt. (1Thessalonicher 1,5c-10)

Wir laden ein:
30.
Sonntag im Jahreskreis, 29. Oktober 2017, 9:00 Gottesdienst +SC Kaffee im Barat-Saal, Lesejahr A

Mittwoch, 1. November 2017, Allerheiligen, 9:00 Gottesdienst +SC Kaffee im Barat-Saal, Lesejahr A, Diakon Wolfgang Aumann lädt alle Sängerinnen und Sänger ein, er ist  diesmal Organist, eine kleine Schola zu bilden. Treffpunkt: 8,30 Uhr bei der Orgel.
Trauer und Weinen trotz Hoffnung auf die Auferstehung in der Herrlichkeit GottesTrotz der christlichen Hoffnung, dass wir nach dem Tod in Gottes Herrlichkeit leben, ist die Trauerzeit eine sehr wichtige Phase, in der wir einen Ort und eine Zeit brauchen, um Abschied von einer oder einem Verstorbenen zu nehmen und um uns neu zu orientieren.
Allerheiligen und Allerseelen sind zwei Tage, die uns an die Verstorbenen erinnern lassen; Tage, an denen wir die Gemeinschaft mit den Heiligen pflegen und die Hoffnung auf Auferstehung wach halten.
Das Wort Halloween kommt von All Hallows‘ Eve, dem Abend vor Allerheiligen. Halloween ist nach seriösen historischen Studien ein urchristliches Fest, das mit vielen falschen Sagen zu einem heidnischen Fest gemacht wurde.
31.
Sonntag im Jahreskreis, 5. November 2017, 9:00 Gottesdienst +SC Kaffee im Barat-Saal, Lesejahr A

Informationen:
o Die Gottesdienst-App „1000 Kirchen“ gibt es kostenlos in den App-Stores der Handys und Tablets. 1400 Kirchen in Wien, Weinviertel und Industrieviertel von NÖ mit ihren Gottesdiensten.
o Die Charismatische Erneuerung lässt sich auf den Heiligen Geist ein
o Die Bischöfe Österreichs laden ein, jeden Tag für einen Jugendlichen zu beten.

Liebe Grüße und für dich: Gottes unbegrenzte Liebe!
Hannes Daxbacher
Sacré Coeur Cafétier und Ostiarius

Katholische Gottesdienstgemeinde Sacré Coeur, 3021 Pressbaum, Klostergasse 12, Österreich

Du bist wunderbar! Aufnahme Mariens in den Himmel, Lesejahr A

Jesus nahm Maria zärtlich in den Himmel aufGott bereitete seine Menschwerdung gut vor. Zwei Ehepaare konnten noch im hohen Alter ein Kind bekommen: Anna und Joachim bekamen die kleine Maria und Zacharias und Elisabeth bekamen den kleinen Johannes. Als der Engel Gabriel Maria fragte, war sie bereit, Gott als Mensch auf die Welt zu bringen. Sie erlebte zu Pfingsten ein zweites Mal den Heiligen Geist, hebräisch die Ruach, sodass sie das Herz der ersten christlichen Gemeinde wurde. Als sie im Kreise der Apostel starb nahm sie Christus zärtlich mit Leib und Seele in den Himmel auf. Dieses Fest feiern wir am 15. August.

Hier kommt das Evangelium zum Sonntag: Du bist eine wunderbare Frau!
Die Lukasgemeinde erinnert daran, wie Elisabeth ihre Verwandte Maria begrüßte und wie Maria ein wunderbares Gebet sprach: Meine Seele preist die Größe des Herrn

Nach einigen Tagen machte sich Maria auf den Weg und eilte in eine Stadt im Bergland von Judäa. Sie ging in das Haus des Zacharias und begrüßte Elisabet. Als Elisabet den Gruß Marias hörte, hüpfte das Kind in ihrem Leib. Da wurde Elisabet vom Heiligen Geist erfüllt und rief mit lauter Stimme: Gesegnet bist du mehr als alle anderen Frauen und gesegnet ist die Frucht deines Leibes. Wer bin ich, dass die Mutter meines Herrn zu mir kommt? In dem Augenblick, als ich deinen Gruß hörte, hüpfte das Kind vor Freude in meinem Leib. Selig ist die, die geglaubt hat, dass sich erfüllt, was der Herr ihr sagen ließ. Da sagte Maria: Meine Seele preist die Größe des Herrn (Magnifikat) und mein Geist jubelt über Gott, meinen Retter. Denn auf die Niedrigkeit seiner Magd hat er geschaut. Siehe, von nun an preisen mich selig alle Geschlechter. Denn der Mächtige hat Großes an mir getan und sein Name ist heilig. Er erbarmt sich von Geschlecht zu Geschlecht über alle, die ihn fürchten. Er vollbringt mit seinem Arm machtvolle Taten: Er zerstreut, die im Herzen voll Hochmut sind; er stürzt die Mächtigen vom Thron und erhöht die Niedrigen. Die Hungernden beschenkt er mit seinen Gaben und lässt die Reichen leer ausgehen. Er nimmt sich seines Knechtes Israel an und denkt an sein Erbarmen, das er unsern Vätern verheißen hat, Abraham und seinen Nachkommen auf ewig. Und Maria blieb etwa drei Monate bei ihr; dann kehrte sie nach Hause zurück. (Evangelium nach Lukas 1,39-56)

  1. Lesung aus dem ersten Buch der Offenbarung des Johannes: Ich sah eine sonnenbekleidete Frau mit dem Mond unter ihren Füßen und einem Kranz von 12 Sternen auf ihrem Haupt.
    Die Offenbarung des Johannes erzählt, dass der Seher Johannes eine Frau schaute, die trotz der Bedrohung durch den Drachen einen Sohn zur Welt bringt.

Der Tempel Gottes im Himmel wurde geöffnet, und in seinem Tempel wurde die Lade seines Bundes sichtbar: Dann erschien ein großes Zeichen am Himmel: eine Frau, mit der Sonne bekleidet; der Mond war unter ihren Füßen und ein Kranz von zwölf Sternen auf ihrem Haupt. Sie war schwanger und schrie vor Schmerz in ihren Geburtswehen. Ein anderes Zeichen erschien am Himmel: ein Drache, groß und feuerrot, mit sieben Köpfen und zehn Hörnern und mit sieben Diademen auf seinen Köpfen. Sein Schwanz fegte ein Drittel der Sterne vom Himmel und warf sie auf die Erde herab. Der Drache stand vor der Frau, die gebären sollte; er wollte ihr Kind verschlingen, sobald es geboren war. Und sie gebar ein Kind, einen Sohn, der über alle Völker mit eisernem Zepter herrschen wird. Und ihr Kind wurde zu Gott und zu seinem Thron entrückt. Die Frau aber floh in die Wüste, wo Gott ihr einen Zufluchtsort geschaffen hatte; da hörte ich eine laute Stimme im Himmel rufen: Jetzt ist er da, der rettende Sieg, die Macht und die Herrschaft unseres Gottes und die Vollmacht seines Gesalbten. (Offb 11,19a; 12,1-6a.10ab)

  1. Lesung aus dem ersten Brief des Apostel Paulus an die Korinther: Ich möchte zu Christus gehören.
    Paulus beschreibt, wie Christus am Ende herrscht. Zuerst kommen alle, die zu ihm gehören, dann kommt das Ende, bei dem Christus und sein Vater zusammenhelfen. Der Vater legt ihm alle Feinde unter die Füße, Christus vernichtet alle Macht und Gewalt und übergibt die Herrschaft seinem Vater.

Nun aber ist Christus von den Toten auferweckt worden als der Erste der Entschlafenen. Da nämlich durch einen Menschen der Tod gekommen ist, kommt durch einen Menschen auch die Auferstehung der Toten. Denn wie in Adam alle sterben, so werden in Christus alle lebendig gemacht werden. Es gibt aber eine bestimmte Reihenfolge: Erster ist Christus; dann folgen, wenn Christus kommt, alle, die zu ihm gehören. Danach kommt das Ende, wenn er jede Macht, Gewalt und Kraft vernichtet hat und seine Herrschaft Gott, dem Vater, übergibt. Denn er muss herrschen, bis Gott ihm alle Feinde unter die Füße gelegt hat. Der letzte Feind, der entmachtet wird, ist der Tod. Sonst hätte er ihm nicht alles zu Füßen gelegt. (1Kor 15,20-27a)

Wir laden ein:
Dienstag, 15. August 2017, Mariä Himmelfahrt
, Wolfgang Aumann lädt ein: Ich möchte die Festmesse im Sacré Coeur festlich gestalten. P. Markus von Heiligenkreuz feiert die Eucharistie, Michael Zlabinger unterstützt uns professionell am Tasteninstrument: (Orgel [oben]) Folgende Lieder habe ich in Absprache mit Michael Zlabinger nun ausgesucht: Beginn: 522 Maria aufgenommen ist, Kyrie: 721.11  „Maria“, Gloria 711.2 Ehre… 2 Strophen, Antwortgesang: 948 Wunderschön Prächtige… nur 2.Str., Halleluja: 740, Gabenbereitung: 766 Wenn wir unsere Gaben bringen, Sanktus: 711.5, Vater unser, Agnus: 136, Danklied: 390 Magnificat (Taizé), Schluss: 963 Glorwürdge Königin. Probe: 8,15 Uhr ORGEL. Wer hat und will: Trachtengewand, Danke für alle Zu- und Absagen. Herzliche Grüße am Sonntagabend! WolfgangTreffpunkt zur Probe: 8,15 Uhr beim Klavier. Liebe Grüße, Wolfgang Aumann. 9:00 Gottesdienst +SC Kaffee im Barat-Saal
20. Sonntag im Jahreskreis, 20. August 2017, 9:00 Gottesdienst +SC Kaffee im Barat-Saal

Informationen:
Die Charismatische Erneuerung feiert 50 Jahre: Mi 23. -26. August 2017 in Windischgarsten / OÖ.
Das Jugendfestival Key2Life Do 17.- So 20. August 2017 findet im Schlosspark Marchegg statt.
Lesungen und Evangelium des Sonntags und der Feiertage im Bibelwerk.
Für Handys gibt es ein APP, das die Evangelien und Lesungen für jeden Tag anzeigt.
Die Natürliche Gemeinde-Entwicklung zeigt, wie eine christliche Gemeinde wachsen kann.
Die Katholische Jugend Österreich lebt.

Liebe Grüße und für dich: Gottes sanften Sommerwind!
Hannes Daxbacher

Sacré Coeur Cafétier und Ostiarius
Katholische Gottesdienstgemeinde Sacré Coeur, 3021 Pressbaum, Klostergasse 12, Österreich

Neue Wahrnehmung Pfingstsonntag Lesejahr A

Charismatiker in Lausanne.

Charismatiker in Lausanne. © 2016 Thierry Laprand

Wir nehmen etwas wahr, was wir vorher nicht wahrgenommen haben. Das passiert uns oft. Aber was wäre, wenn wir Christinnen und Christen bei unserem Sonntagsgottesdienst etwas wahrnehmen würden, was wir vorher absolut noch nie wahrgenommen haben? Dass in der gewandelten Hostie Jesus ist, ist eine Glaubensüberzeugung. Kann es aber sein, dass wir es ganz neu wahrnehmen? Kann ich es bemerken, dass mir Jesus bei der Kommunion entgegenkommt? Oder kann ich es wahrnehmen, dass der Heilige Geist, auf mich herabkommt? Oder würde ich es sogar bemerken, dass mein Sitznachbar den Heiligen Geist empfängt? Es gibt anscheinend Gemeinden, wo so etwas wahrzunehmen ist.

Evangelium zum Sonntag: Ich lasse mir den Geist geben
Die Gemeinde des Johannes erinnert sich an die Erscheinung des auferstandenen Jesus, als er sie mit dem Heiligen Geist anhauchte und so sendete, wie er vom Vater gesendet wurde.
Am Abend dieses ersten Tages der Woche, als die Jünger aus Furcht vor den Juden die Türen verschlossen hatten, kam Jesus, trat in ihre Mitte und sagte zu ihnen: Friede sei mit euch! Nach diesen Worten zeigte er ihnen seine Hände und seine Seite. Da freuten sich die Jünger, dass sie den Herrn sahen. Jesus sagte noch einmal zu ihnen: Friede sei mit euch! Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch. Nachdem er das gesagt hatte, hauchte er sie an und sprach zu ihnen: Empfangt den Heiligen Geist! Wem ihr die Sünden vergebt, dem sind sie vergeben; wem ihr die Vergebung verweigert, dem ist sie verweigert. (Evangelium nach Johannes, Erklärungen im Bibelwerk: Johannes 20,19-23)

  1. Lesung aus der Apostelgeschichte: Ich warte auf das Brausen des Geistes.

In der Gemeinde des Lukas wird an den Heiligen Geist erinnert, der mit stürmischem Brausen das Haus erfüllt, sich mit Feuerzungen auf jeden einzelnen verteilt und ihnen fremde Sprachen eingab, sodass sie allen die Botschaft Gottes erzählen konnten.
Als der Pfingsttag gekommen war, befanden sich alle am gleichen Ort. Da kam plötzlich vom Himmel her ein Brausen, wie wenn ein heftiger Sturm daherfährt, und erfüllte das ganze Haus, in dem sie waren. Und es erschienen ihnen Zungen wie von Feuer, die sich verteilten; auf jeden von ihnen ließ sich eine nieder. Alle wurden mit dem Heiligen Geist erfüllt und begannen, in fremden Sprachen zu reden, wie es der Geist ihnen eingab.
In Jerusalem aber wohnten Juden, fromme Männer aus allen Völkern unter dem Himmel. Als sich das Getöse erhob, strömte die Menge zusammen und war ganz bestürzt; denn jeder hörte sie in seiner Sprache reden. Sie gerieten außer sich vor Staunen und sagten: Sind das nicht alles Galiläer, die hier reden? Wieso kann sie jeder von uns in seiner Muttersprache hören: Parther, Meder und Elamiter, Bewohner von Mesopotamien, Judäa und Kappadozien, von Pontus und der Provinz Asien, von Phrygien und Pamphylien, von Ägypten und dem Gebiet Libyens nach Zyrene hin, auch die Römer, die sich hier aufhalten, Juden und Proselyten, Kreter und Araber, wir hören sie in unseren Sprachen Gottes große Taten verkünden. (Erklärungen im Bibelwerk: Apostelgeschichte 2,1-11)

  1. Lesung aus dem ersten Brief des Apostel Paulus an die Korinther: Ich nehme die Hoffnung in mir wahr.

Paulus gibt der Gemeinde drei Überlegungen mit auf den Weg: 1. Der Heilige Geist darf von niemandem für sich allein beansprucht werden. 2. Nur was zum Aufbau der Gemeinde nützt, kann wirklich Geschenk Gottes Geist sein. 3. Kirche ist der einzigartige Leib Christi.
Keiner kann sagen: Jesus ist der Herr!, wenn er nicht aus dem Heiligen Geist redet. Es gibt verschiedene Gnadengaben, aber nur den einen Geist. Es gibt verschiedene Dienste, aber nur den einen Herrn. Es gibt verschiedene Kräfte, die wirken, aber nur den einen Gott: Er bewirkt alles in allen. Jedem aber wird die Offenbarung des Geistes geschenkt, damit sie anderen nützt. Denn wie der Leib eine Einheit ist, doch viele Glieder hat, alle Glieder des Leibes aber, obgleich es viele sind, einen einzigen Leib bilden: So ist es auch mit Christus. Durch den einen Geist wurden wir in der Taufe alle in einen einzigen Leib aufgenommen, Juden und Griechen, Sklaven und Freie; und alle wurden wir mit dem einen Geist getränkt. (Erklärungen im Bibelwerk: 1Korinther 12,3b-7.12-13)

Wir laden ein:
Pfingstsonntag, 4. Juni 2017  9:00 Gottesdienst +SC Kaffee im Barat-Saal
Pfingstmontag, 5. Juni 2017  9:00 Gottesdienst +SC Kaffee im Barat-Saal
Dreifaltigkeitssonntag – 1. Sonntag nach Pfingsten 11. Juni 2017 9:00 Gottesdienst +SC Kaffee im Barat-Saal
Fronleichnam Donnerstag, 8. Juni 2017  9:00 Gottesdienst +SC Kaffee im Barat-Saal
Freitag, 9. Juni 2017 Lange Nacht der Kirchen. 16:00 Schweigemarsch für Verfolgte Christen am Stephansplatz.

Informationen:
Information zur neuen Einheitsübersetzung des Bibelwerkes
Lesungen und Evangelium des Sonntags und der Feiertage im Bibelwerk.
Für Handys gibt es ein APP, das die Evangelien und Lesungen für jeden Tag anzeigt.
Das Stundenbuch (Laudes, Vesper) im Web
Für Handy gibt es ein Stundenbuch-APP in den APP-Stores
Die Natürliche Gemeinde-Entwicklung zeigt, wie eine christliche Gemeinde wachsen kann.

Liebe Grüße und für dich: Gottes Geist!
Hannes Daxbacher
Sacré Coeur Cafétier und Ostiarius
Katholische Gottesdienstgemeinde Sacré Coeur, 3021 Pressbaum, Klostergasse 12, Österreich
Gottesdienst an Sonn- und Feiertagen: 9:00

Wem künd‘ ich mein Entzücken: 5. Sonntag in der Osterzeit, Lesejahr A

Ich bin der Weg

Jesus, der Weg zum unsichtbaren Vater

Der Wiener Naturwissenschaftler Johann Philipp Neumann schrieb einen Text, der mich sehr berührte: Wohin soll ich mich wenden, wenn Gram und Schmerz mich drücken? Wem künd‘ ich mein Entzücken, wenn freudig pocht mein Herz? Zu dir, zu dir, o Vater, komm ich in Freud und Leiden, du sendest ja die Freuden, du heilest jeden Schmerz. Die gute Nachricht, das Evangelium von diesem Sonntag heißt: Wenn ich auf Jesus schaue, sehe ich den unsichtbaren Vater. Er bringt mir die Freuden und heilt jeden Schmerz.

Evangelium zum Sonntag: Ich sehe in Jesus den Vater
Die Gemeinde des Johannes gibt das Gespräch von Thomas und Philippus mit Jesus wieder, bei dem es um das Schauen auf Jesus geht. Die Schüler fragen, wie sie den Weg kennen sollen. Jesus gibt eine klare Antwort: Ich bin der Weg. Später werden die Christen „Die vom neuen Weg“ genannt.

Jesus sagte: Euer Herz lasse sich nicht verwirren. Glaubt an Gott und glaubt an mich! Im Haus meines Vaters gibt es viele Wohnungen. Wenn es nicht so wäre, hätte ich euch dann gesagt: Ich gehe, um einen Platz für euch vorzubereiten? Wenn ich gegangen bin und einen Platz für euch vorbereitet habe, komme ich wieder und werde euch zu mir holen, damit auch ihr dort seid, wo ich bin. Und wohin ich gehe – den Weg dorthin kennt ihr. Thomas sagte zu ihm: Herr, wir wissen nicht, wohin du gehst. Wie sollen wir dann den Weg kennen? Jesus sagte zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater außer durch mich. Wenn ihr mich erkannt habt, werdet ihr auch meinen Vater erkennen. Schon jetzt kennt ihr ihn und habt ihn gesehen. Philippus sagte zu ihm: Herr, zeig uns den Vater; das genügt uns. Jesus antwortete ihm: Schon so lange bin ich bei euch und du hast mich nicht erkannt, Philippus? Wer mich gesehen hat, hat den Vater gesehen. Wie kannst du sagen: Zeig uns den Vater? Glaubst du nicht, dass ich im Vater bin und dass der Vater in mir ist? Die Worte, die ich zu euch sage, habe ich nicht aus mir selbst. Der Vater, der in mir bleibt, vollbringt seine Werke. Glaubt mir doch, dass ich im Vater bin und dass der Vater in mir ist; wenn nicht, glaubt wenigstens aufgrund der Werke! Amen, amen, ich sage euch: Wer an mich glaubt, wird die Werke, die ich vollbringe, auch vollbringen und er wird noch größere vollbringen, denn ich gehe zum Vater. (Evangelium nach Johannes, Erklärungen im Bibelwerk: Johannes 14,1-12)

  1. Lesung aus der Apostelgeschichte: Überseht nicht die Frauen!In der Gemeinde des Lukas wird an die Sendung der ersten Diakone erinnert. Anlass war der Streit zwischen den aramäisch sprechenden Christen, den Hebräern, und den griechisch sprechenden Christen, den Hellenisten. Die griechisch sprechenden Witwen sind bei der »täglichen diakonía« übersehen worden. Es kamen alle zu einer Versammlung, um eine Lösung zu finden.In diesen Tagen, als die Zahl der Jünger zunahm, begehrten die Hellenisten gegen die Hebräer auf, weil ihre Witwen bei der täglichen Versorgung übersehen wurden. Da riefen die Zwölf die ganze Schar der Jünger zusammen und erklärten: Es ist nicht recht, dass wir das Wort Gottes vernachlässigen und uns dem Dienst an den Tischen widmen. Brüder, wählt aus eurer Mitte sieben Männer von gutem Ruf und voll Geist und Weisheit; ihnen werden wir diese Aufgabe übertragen. Wir aber wollen beim Gebet und beim Dienst am Wort bleiben. Der Vorschlag fand den Beifall der ganzen Gemeinde, und sie wählten Stephanus, einen Mann, erfüllt vom Glauben und vom Heiligen Geist, ferner Philippus und Prochorus, Nikanor und Timon, Parmenas und Nikolaus, einen Proselyten aus Antiochia. Sie ließen sie vor die Apostel hintreten und diese beteten und legten ihnen die Hände auf. Und das Wort Gottes breitete sich aus und die Zahl der Jünger in Jerusalem wurde immer größer; auch eine große Anzahl von den Priestern nahm gehorsam den Glauben an. (Erklärungen im Bibelwerk: Apostelgeschichte 6,1-7)
  1. Lesung aus dem ersten Brief des Apostel Petrus: Ich schaue auf den Eckstein.
    Der erste Petrusbrief schreibt gegen die Abwertung der Christinnen und Christen in der Gesellschaft, dass sie gerufen sind als »lebendige Steine« das Haus Gottes aufzubauen und zu einer königlichen Priesterschaft zu werden.
    Kommt zum Herrn, dem lebendigen Stein, der von den Menschen verworfen, aber von Gott auserwählt und geehrt worden ist. Lasst euch als lebendige Steine zu einem geistigen Haus aufbauen, zu einer heiligen Priesterschaft, um durch Jesus Christus geistige Opfer darzubringen, die Gott gefallen. Denn es heißt in der Schrift: Seht her, ich lege in Zion einen auserwählten Stein, einen Eckstein, den ich in Ehren halte; wer an ihn glaubt, der geht nicht zugrunde. Euch, die ihr glaubt, gilt diese Ehre. Für jene aber, die nicht glauben, ist dieser Stein, den die Bauleute verworfen haben, zum Eckstein geworden, zum Stein, an den man anstößt, und zum Felsen, an dem man zu Fall kommt. Sie stoßen sich an ihm, weil sie dem Wort nicht gehorchen; doch dazu sind sie bestimmt. Ihr aber seid ein auserwähltes Geschlecht, eine königliche Priesterschaft, ein heiliger Stamm, ein Volk, das sein besonderes Eigentum wurde, damit ihr die großen Taten dessen verkündet, der euch aus der Finsternis in sein wunderbares Licht gerufen hat. (Erklärungen im Bibelwerk: 1Petrus 2,4-9)

Wir laden ein:
5.
Sonntag der Osterzeit, 14. Mai 2017 9:00 Gottesdienst +SC Kaffee im Barat-Saal, Muttertag
6. Sonntag der Osterzeit, 21. Mai 2017 9:00 Gottesdienst +SC Kaffee im Barat-Saal
Christi Himmelfahrt, 25. Mai 2017, ist um 9 Uhr Firmung im Sacré Coeur (am gleichen Tag ist Erstkommunionfeier in der Pfarre Pressbaum)

Diakon Aumann schreibt:
Liebe Sänger & Sängerinnen, liebe Musikerinnen & Musiker, am Fest Christi Himmelfahrt werden 4 Jugendliche und 2 Erwachsene das Sakrament der FIRMUNG empfangen.
Für die musikalische Gestaltung lade ich euch herzlich ein.
Die Lieder suchen die Jugendlichen am Samstag aus, deshalb weiß ich sie noch nicht.
Termin: Donnerstag, 25.Mai 2017 9 Uhr Sacré Coeur
Probe: 8 Uhr beim Klavier (das diesmal von Michael Zlabinger gespielt wird).
Ein schönes Wochenende wünscht euch allen
Wolfgang
Bitte um kurze Rückmeldung von den Instrumentalisten- JA/NEIN – Danke!

Informationen:
Über die Schönheit des kontemplativen Lebens (Luc Emmerich)
Information zur neuen Einheitsübersetzung
des Bibelwerkes
Lesungen und Evangelium des Sonntags und der Feiertage im Bibelwerk.
Für Handys gibt es ein APP, das die Evangelien und Lesungen für jeden Tag anzeigt.
Das Stundenbuch (Laudes, Vesper) im Web
Für Handy gibt es ein Stundenbuch-APP in den APP-Stores
Die Natürliche Gemeinde-Entwicklung zeigt, wie eine christliche Gemeinde wachsen kann.
Liebe Grüße und für dich: einen guten Blick auf Jesus!
Hannes Daxbacher
Sacré Coeur Cafétier und Ostiarius
Katholische Gottesdienstgemeinde Sacré Coeur, 3021 Pressbaum, Klostergasse 12, Österreich
Gottesdienst an Sonn- und Feiertagen: 9:00