Wunder gibt es immer wieder

Heilung einer blutflüssigen Frau

Heilung einer blutflüssigen Frau

Im Fußball geschehen Wunder. Ein erlösendes Tor in der 95. Minute. Auch im Leben geschehen Wunder. Ich liebe es, den Ereignissen Gottes nachzugehen. Dass Gott unser Universum mit einem Urknall erschuf ist nicht das einzige Wunder. Unsere moderne Naturwissenschaft mit Physik, Mathematik und Biologie eröffnet uns eine Welt, die sehr beweglich und dynamisch ist. So ist auch das Handeln von Gott sehr beweglich und dynamisch. Gott, so können wir denken, handelt im Jetzt. Es sind überraschende Ereignisse möglich. Bei Jesus sehen Blinde, gesunden Kranke, werden Tote lebendig und gehen Lahme. Er erklärt das mit dem Glauben und der Gottesbeziehung der Menschen: „Dein Glaube hat dir geholfen.“ Gott, so meine Überzeugung, kann heilen, wenn Menschen in der Beziehung zu Gott leben. Ich habe in meinem Leben schon sehr viele heilende Geschenke von Gott bekommen, sodass ich ihm sehr dankbar bin. Ich weiß nicht, vor welchen Krankheiten er mich schon bewahrt hat. Gewisse Heilungen sind nicht möglich. Sie sind anscheinend gegen die Logik des Universum. Vielleicht sind manche Handlungen Gottes gegen die Freiheit von uns Menschen, sodass Gott sie unterlässt. Meine Krankheiten sind mir jedenfalls oft ein Zeichen, dass unsere letzte Heimat nicht auf dieser Erde, sondern bei Gott ist.

Wir laden ein:
13. Sonntag im Jahreskreis, 1. Juli 2018, 9:00 Gottesdienst, wir feiern den 75.Geburtstag von Sr. Erika. Musikalische Gestaltung durch den Chor. Probe um 8 Uhr beim Klavier. Sacré Coeur Kaffee
14. Sonntag im Jahreskreis, 8. Juli 2018, 9:00 Gottesdienst + Sacré Coeur Kaffee im Barat-Saal.
Wallfahrt am Samstag 15.9.2018 nach Mariazell. Diakon Wolfgang Aumann lädt zu einer Herbstwallfahrt nach Mariazell ein. Die Fahrt mit dem Bus beginnt beim Sacré Coeur. Es erwartet die Teilnehmer und Teilnehmerinnen die wunderschöne Basilika, die Mutter Gottes, eine Heilige Messe, ein gemeinsames Mittagessen und ein Besuch des Marienwasserfalls. Die Abfahrt mit dem Bus ist um 8:30 Uhr vom Sacré Coeur, die hl. Messe ist in Mariazell um 11:15 Uhr, das gemeinsame Mittagessen ist beim Kirchenwirt, nach der Pause gibt es um 15:00 Uhr die Fahrt zum Marienwasserfall (ca. 5 Minuten) mit einer Andacht. Die Rückkunft in Pressbaum ist um ca. 18:00 Uhr. Die Fahrtkosten je nach Anzahl der Teilnehmer und Teilnehmerinnen beträgt 25.- bis 35.- €. Anmeldung ist bei Diakon Wolfgang Aumann möglich: 0664 9322211, wolfgang.aumann@aon.at

Hier kommt die gute Nachricht: Jesus heilt
Der Synagogenvorsteher Jaïrus liebte seine Tochter. Er bittet Jesus, sie von der tödlichen Krankheit zu heilen. Er fasste die Zwölfjährige an der Hand an und sagte: Talita kum! Eine kranke Frau berührte sein Gewand. Da spürte er, dass eine Kraft von ihm ausströmte. Jesus berührt und wird berührt. Da hat Gott seine heilenden Finger im Spiel.
In jener Zeit fuhr Jesus im Boot wieder ans andere Ufer hinüber und eine große Menschenmenge versammelte sich um ihn. Während er noch am See war, kam ein Synagogenvorsteher namens Jaïrus zu ihm. Als er Jesus sah, fiel er ihm zu Füßen und flehte ihn um Hilfe an; er sagte: Meine Tochter liegt im Sterben. Komm und leg ihr die Hände auf, damit sie wieder gesund wird und am Leben bleibt. Da ging Jesus mit ihm. Viele Menschen folgten ihm und drängten sich um ihn. Darunter war eine Frau, die schon zwölf Jahre an Blutungen litt. Sie war von vielen Ärzten behandelt worden und hatte dabei sehr zu leiden; ihr ganzes Vermögen hatte sie ausgegeben, aber es hatte ihr nichts genutzt, sondern ihr Zustand war immer schlimmer geworden. Sie hatte von Jesus gehört. Nun drängte sie sich in der Menge von hinten an ihn heran und berührte sein Gewand. Denn sie sagte sich: Wenn ich auch nur sein Gewand berühre, werde ich geheilt. Sofort hörte die Blutung auf und sie spürte deutlich, dass sie von ihrem Leiden geheilt war. Im selben Augenblick fühlte Jesus, dass eine Kraft von ihm ausströmte, und er wandte sich in dem Gedränge um und fragte: Wer hat mein Gewand berührt? Seine Jünger sagten zu ihm: Du siehst doch, wie sich die Leute um dich drängen, und da fragst du: Wer hat mich berührt? Er blickte umher, um zu sehen, wer es getan hatte. Da kam die Frau, zitternd vor Furcht, weil sie wusste, was mit ihr geschehen war; sie fiel vor ihm nieder und sagte ihm die ganze Wahrheit. Er aber sagte zu ihr: Meine Tochter, dein Glaube hat dir geholfen. Geh in Frieden! Du sollst von deinem Leiden geheilt sein. Während Jesus noch redete, kamen Leute, die zum Haus des Synagogenvorstehers gehörten, und sagten zu Jaïrus: Deine Tochter ist gestorben. Warum bemühst du den Meister noch länger? Jesus, der diese Worte gehört hatte, sagte zu dem Synagogenvorsteher: Sei ohne Furcht; glaube nur! Und er ließ keinen mitkommen außer Petrus, Jakobus und Johannes, den Bruder des Jakobus. Sie gingen zum Haus des Synagogenvorstehers. Als Jesus den Lärm bemerkte und hörte, wie die Leute laut weinten und jammerten, trat er ein und sagte zu ihnen: Warum schreit und weint ihr? Das Kind ist nicht gestorben, es schläft nur. Da lachten sie ihn aus. Er aber schickte alle hinaus und nahm außer seinen Begleitern nur die Eltern mit in den Raum, in dem das Kind lag. Er fasste das Kind an der Hand und sagte zu ihm: Talita kum!, das heißt übersetzt: Mädchen, ich sage dir, steh auf! Sofort stand das Mädchen auf und ging umher. Es war zwölf Jahre alt. Die Leute gerieten außer sich vor Entsetzen. Doch er schärfte ihnen ein, niemand dürfe etwas davon erfahren; dann sagte er, man solle dem Mädchen etwas zu essen geben. (Evangelium nach Markus 5,21-43) Weiterlesen

Advertisements

Die Dynamik Gottes offenbart sich für dich – am Dreifaltigkeitssonntag, Lesejahr B

Das ist ein Ding. Ich danke Gott, dass ich gesund bin. Ich habe keine Allergien, keinen Krebs, keine Herzbeschwerden. Ich weiß nicht, worüber ich klagen soll. Ich danke Gott, dass ich in diesem Land und in dieser Zeit lebe.
Ich werde sicher einmal sterben. Was ist dann? Ich möchte dann bei Gott sein. Sterben ist für mich eine Reise zu Gott. Ich sterbe zwar alleine, aber ich möchte, dass ich auch meine Familie und meine Freunde dort treffe.
Wer gibt mir Sicherheit, dass ich zu Gott komme? Jesus. Er ist als einziger nach seinem Tod wiedergekommen. Er hat eine Botschaft von Gott gebracht: „Ich bin für euch da.“ Das glaube ich.

Wir laden ein: Lange Nacht der Kirchen, Freitag, 25. Mai 2018
Dreifaltigkeitssonntag
, 27. Mai 2018, 9:00 Gottesdienst + Sacré Coeur Kaffee im Barat-Saal, Kirtag in der Pfarre Pressbaum. 

Fronleichnam – 2. Donnerstag nach Pfingsten, 31. Mai 2018, Gottesdienste der Pfarren und 1000Kirchen-App
9. Sonntag im Jahreskreis, 3. Juni 2018, 9:00 Gottesdienst + Sacré Coeur Kaffee im Barat-Saal Weiterlesen

Das unbekannte Lebewesen – 4. Sonntag der Osterzeit

Lebendig mit JesusEs gibt viele Lebewesen, die beschützt werden müssen. Bienen sind gefährdet, sie brauchen wir, damit unsere Obstblüten bestäubt werden.
Unsere Haustiere beschützen wir. Sie sind uns ans Herz gewachsen. Sorgen bereiten uns unsere Kinder, die wir fördern, fordern und beschützen. Ein Lebewesen ist mir bis jetzt in Vergessenheit geraten. Ich bin so froh, dass mich Romano Guardini daran erinnert hat. Es ist ein Lebewesen, das im Zentrum den Sohn Gottes hat. Ich bilde mit anderen dieses Lebewesen, indem wir, Christinnnen und Christen, eine Beziehung zu Jesus pflegen. Aber vor allem beatmet Christus dieses Lebewesen, weil er in diesen Freundschaften lebt.
Paulus nennt es den mystischen Leib Christi. Er ist wie ein Lebewesen, das atmet und das seit 2000 Jahren – und vielleicht die nächsten 2000 Jahre. Das Atmen ist ein Geben und Nehmen. Im Evangelium sagt Jesus: „Mein Vater liebt mich, weil ich das Leben für euch hingebe und es wieder nehme.“ In diesem Lebewesen leben wir, atmen wir, weinen wir, lachen wir, geben wir und nehmen wir – verbunden mit Christus. Ich möchte dir für so vieles danken, Gott! Weiterlesen

Gott ist auferstanden! Ostersonntag, Lesejahr B

Der Auferstandene bei Jüngern in Emmaus

Der Auferstandene bei Jüngern in Emmaus

Jesus zeigt sich in seinem Auftreten als Gott. Bei seiner Taufe, bei den Heilungen, bei der Verklärung. Trotzdem wird er geschlagen. Gott wird ausgelacht und verspottet. Gott bekommt eine Dornenkrone aufgesetzt. Gott wird verurteilt. Gott wird gegeißelt. Gott muss sein Kreuz tragen. Gott fällt unter dem Kreuz. Gott begegnet seiner irdischen Mutter. Simon von Cyrene hilft Gott das Kreuz tragen. Gott begegnet den weinenden Frauen. Gott wird seiner Kleider beraubt. Gott wird ans Kreuz geschlagen. Gott stirbt als Mensch am Kreuz. Gott wird vom Kreuz abgenommen und in den Schoß seiner irdischen Mutter gelegt. Der heilige Leichnam wird in das Grab gelegt.
Am dritten Tag steht Gott mit seinem menschlichen Leib auf. Das Grab ist leer. Gott kommt als Paradiesgärtner (wie zu Adam und Eva) zu Maria Magdalena. Gott erscheint den Jüngerinnen und Jüngern, bricht das Brot und isst mit ihnen Brot und Fisch. Gott ist auferstanden!
Die Royal Choral Society in England singt seit 1876 jeden Karfreitag Händels Messias in der Royal Albert Hall. Hier das Halleluja. Der Text: Halleluja! Denn Gott der Herr regieret allmächtig. Das Königreich der Welt ist fortan das Königreich des Herrn und seines Christ; und er regiert auf immer und ewig: Herr der Herrn, der Welten Gott. Halleluja! Weiterlesen

Palmkätzchen für Jesus! Palmsonntag der Fastenzeit, Lesejahr B

Simon von Cyrene hilft Jesus das Kreuz tragen. 5. Kreuzwegstation. Bild von Sieger Köder

Ich freue mich so für den Lehrer Akoto in Ghana: Der EDV-Lehrer hatte keinen Computer für seine Schüler und zeichnete stattdessen das Programm „Word“ an die Tafel. Eine Freundin machte das bekannt und es fanden sich Menschen, die seine Klassen mit Computern unterstützten. Microsoft lud Richard Appiah Akoto sogar zu einer Tagung für digitale Bildung nach Singapur ein. Er hat auf Facebook unter Owura Kwadwo Hottish ein Lied veröffentlicht: Singing Hallelujah, Amen, Amen. Jesus standing as the conquerer. … Saved by grace, not by might. … Singing Hallelujah, Amen, Amen.
Das Lied könnte am Palmsonntag gesungen werden, wenn Jesus unter Hosianna als Erlöser in Jerusalem und in die Kirche einzieht. In der folgenden Passionsgeschichte gefällt mir, dass Simon von Cyrene dem Sohn Gottes half das Kreuz zu tragen. Wenn ich an die Leidenden in meiner Umgebung denke, dann gibt es einige, die solche Simon von Cyrene sind. Weiterlesen

Der Tanz der göttlichen Dreifaltigkeit – 2. Sonntag der Fastenzeit, Lesejahr B

Verklärung Jesu RaphaelIch erinnere mich noch gut an eine Schülerin, deren Vater bei den Zeugen Jehovas war. Sie behauptete, dass in der Bibel nichts davon steht, dass Jesus auch Gott sei. Auch ein Freund vermutete, dass man das nicht in der Bibel findet. Das Evangelium zum Sonntag spricht da eine andere Sprache.
Anders als Moses wurde Jesus vor ihren Augen verwandelt; seine Kleider wurden strahlend weiß, so weiß, wie sie auf Erden kein Bleicher machen kann. Aus der Wolke rief eine Stimme: „Das ist mein geliebter Sohn, auf ihn sollt ihr hören.“ Das ist einer der vielen Hinweise, dass Jesus Gott ist.
Als Büchernarr habe ich mir heute das neue Buch von Richard Rohr „Der göttliche Tanz“ gekauft. Er erinnert an die Wüstenväter, die die Dreifaltigkeit als Kreistanz der Liebe beschreiben. Dieser Tanz ist voll liebevoller Begegnungen von Vater, Sohn und Heiligem Geist. Ich glaube, dass wir in diese Liebesbeziehungen kommen, wenn wir unser Herz öffnen – und dann endgültig, wenn wir sterben. Weiterlesen

Alles Gute im Neuen Jahr! Am Sonntag der Heiligen Familie, Lesejahr B

Danke, Gott, die Kinder in Tirol entgingen dem Felssturz.
Wenige Minuten vor dem gewaltigen Felssturz in Vals, Tirol hatten mehrere Kinder die betroffene Stelle auf dem Weg zur Christmette passiert. Sie und auch andere Bewohner des Tales blieben unverletzt. Auf Bildern ist zu sehen, dass die Geröllmassen genau zwischen zwei Siedlungen niedergegangen waren. Ich kann Gott nur danken.
Einsam mit Gott?
In der Telefonseelsorge rufen viele Menschen an, die vereinsamt sind. Sie klagen, dass sie niemand haben, der mit ihnen spricht. Ich kenne aber auch Menschen, die bewusst in die Einsamkeit gehen, damit sie mit Gott in Beziehung kommen. Klöster bieten dazu Möglichkeiten des Rückzuges an (Göttweig, Irdning).
Ich selber habe die Erfahrung gemacht, dass mich die Beziehung zu Gott von Angst, Schuld und Ohnmacht befreit.
Der Sonntag nach Weihnachten ist der Heiligen Familie geweiht und dieses Jahr ist der Sonntag der letzte Tag im Jahr, der Altjahrstag. Auch ein Grund, im Rückblick Gott zu danken. Weiterlesen