Was ist nach dem Tod? Himmel oder Unterwelt? 26. Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr C

Reicher und armer LazarusIch frage mich, ob es eine ausgleichende Gerechtigkeit gibt. Ich lasse zwei Männer über ihre Situation reden, Lazarus und einen Reichen:
Ich liege vor der Tür dieses bescheuerten Reichen. Meine Glieder schmerzen mich höllisch. Diese Wunden jucken mich. Hunger habe ich auch. Ich würde gerne von dem essen, was diesem Reichen vom Tisch fällt. Seine Hunde dürfen das aufschlecken. Jetzt kommen diese Biester und wenn ich nicht aufpasse, schlecken sie an meinen Geschwüren. – Oh, was passiert mir? Ich werde getragen. Das ist aufregend. Das sind ja Engel! Ich fliege. Was machen die mit mir? Es kommt mir vor, ich bin in Abrahams Schoß! Oh Gott! Ist das schön! Wenn ich da hinunterschaue sehe ich den Reichen nicht mehr. Ist er tot? Recht geschieht ihm. Er war immer schon ein hartherziger Kerl.

Ich ziehe heute meinen neuen Anzug an. Heute wird ein super Fest gefeiert. – Oh, was passiert mir? Jetzt sehe ich nur Schatten. Wo bin ich? Was ist das? Ich habe höllischen Durst! Es muss mir doch wer helfen! Vater Abraham soll mir helfen! Er soll den Lazarus zu mir schicken, damit der mir hilft.- Ich verstehe nicht, warum er mir nicht hilft. Ich habe mir nichts zuschulden kommen lassen. Noch dazu will ich ohnehin meinen Brüdern helfen. Das ist doch Bruderliebe. Was habe ich verbrochen, dass ich in dieser bescheuerten Unterwelt so schrecklich dursten muss? Naja, vielleicht habe ich nicht vor die Tür geschaut. Aber sonst war ich doch anständig. Warum kann ich mein gutes Leben im Himmel nicht weiterleben? Wie lange soll ich hier leiden? Bis ich alle meine Sünden abgebüßt habe? Weiterlesen

Werbeanzeigen

Werden wir uns im Himmel wiedersehen? – Christi Himmelfahrt. Lesejahr C

ascensionAlbert Einstein meinte: Abschiede sind Tore in neue Welten. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass das für mich, der ich zurückbleibe, nicht gilt. Als mein Vater vor 6 Jahren starb und als mein Bruder vor 6 Monaten starb, waren das für sie zwar Tore zu einer neuen Welt, aber ich blieb in meiner Welt. Ich glaube, dass beide in die neue göttliche Welt gekommen sind, dass sie zu Gott gekommen sind und sich beide im Himmel wiedergesehen haben. Vielleicht schauen sie einige Augenblicke kurz auf uns herab. Wenn ich sterbe, werde ich es wissen. Ein wenig Angst habe ich schon. Ich weiß ja nicht, was genau mich erwartet. Aber ich vertraue auf Gott und auf Christus.

In Brasilien besuchte ich eine Wallfahrtskirche zum guten Ende, zum Bon Fin. Die Christinnen und Christen beten dort für eine gute Sterbestunde. Das ist mir als Idee neu gewesen. Aber ich fand auch hier Christinnen und Christen, die um eine gute Sterbestunde beteten.

Am Donnerstag feiern wir Abschied. Das Fest Christi Himmelfahrt ist ein Abschiedsfest. Die Jünger und Jüngerinnen mussten sich vom Auferstandenen verabschieden, weil er endgültig auf die göttliche Seite der Welt wechselte. Er verließ die Jünger und gab ihnen ein Versprechen. Er bleibt unsichtbar anwesend und er wird den Heiligen Geist schicken. Sie werden nicht nur gefirmt, sondern auch stark werden, sodass sie Zeugen sein können für den guten Weg der Liebe. Weiterlesen

Keine Angst vor dem Tod – Zweiter Fastensonntag. Lesejahr C

Wer fürchtet sich vorm schwarzen Mann? „Niemand!“ Schrien wir als Kinder und rannten auf einen Fänger zu. Es war ein großer Spaß. Wenn heute gefragt wird: Wer fürchtet sich vor dem Tod? Schreien dann auch alle „Niemand“? Einige scheuen den Tod und einige erklären schon im Vorfeld: „Das Wichtigste ist die Gesundheit.“ Aber der Tod ist trotz gesundem Leben unausweichlich. Und was ist dann? Einige fürchten sich vor Gott, der uns nach dem Tod begegnen könnte und sagen: „Wer weiß schon, was dann passiert?“ Ich persönlich glaube, dass Gott uns mit offenen Armen empfangen möchte. Jetzt, in diesem Augenblick und auch im Tod. Das ist der eine Grund, warum ich die Freundschaft mit Gott pflegen möchte. Es gibt noch zwei andere Gründe:
Einerseits entspricht es meiner menschlichen Natur, dass ich mich einem Größeren liebevoll zuwende und damit eine gute seelische Gestimmtheit habe.
Andererseits kann ich Miseren und Nöte besser durchhalten, wenn ich diese Beziehung mit Gott pflege. Mit dem Blick auf Jesus Christus gehe ich nicht unter – im Alltag nicht und auch nicht im Tod.

Wir laden ein:
2
. Fastensonntag 17. März 2019, 9:00 Gottesdienst + Sacré Coeur Kaffee

3. Fastensonntag 24. März 2019, 9:00 Gottesdienst + Sacré Coeur Kaffee

Hier kommt die gute Nachricht: Ich kann auf die Befreiung aus den Fängen des Todes hoffen
Während Jesus betet, berührt der Himmel die Erde. Moses und Elija reden mit Jesus von seinem Ende in Jerusalem, wörtlich: von seinem „Exodus“ (exodos). In Jerusalem wird etwas geschehen, was an den Exodus, den Auszug Israels aus Ägypten, erinnert. Exodus bedeutete einst Befreiung aus der Sklaverei. Exodus ist jetzt Befreiung Jesu aus der Macht des Todes. Die Wolke ist Sinnbild der Gottesnähe. Wer auf Jesus hört, wird befreit aus der Macht des Todes und kommt in die Herrlichkeit des dreifaltigen Gottes.:
In jener Zeit nahm Jesus Petrus, Johannes und Jakobus mit sich und stieg auf einen Berg, um zu beten. Und während er betete, veränderte sich das Aussehen seines Gesichtes und sein Gewand wurde leuchtend weiß. Und siehe, es redeten zwei Männer mit ihm. Es waren Mose und Elija; sie erschienen in Herrlichkeit und sprachen von seinem Ende, das er in Jerusalem erfüllen sollte. Petrus und seine Begleiter aber waren eingeschlafen, wurden jedoch wach und sahen Jesus in strahlendem Licht und die zwei Männer, die bei ihm standen. Und es geschah: Als diese sich von ihm trennen wollten, sagte Petrus zu Jesus: Meister, es ist gut, dass wir hier sind. Wir wollen drei Hütten bauen, eine für dich, eine für Mose und eine für Elija. Er wusste aber nicht, was er sagte. Während er noch redete, kam eine Wolke und überschattete sie. Sie aber fürchteten sich, als sie in die Wolke hineingerieten. Da erscholl eine Stimme aus der Wolke: Dieser ist mein auserwählter Sohn, auf ihn sollt ihr hören. Während die Stimme erscholl, fanden sie Jesus allein. Und sie erzählten in jenen Tagen niemandem von dem, was sie gesehen hatten. (Erklärung im Bibelwerk: (Lk 9,28b-36) Weiterlesen

Im Herzen – Achter Sonntag im Jahreskreis Lesejahr C

Wir sind von einer befreundeten Frau eingeladen worden, den Film „Die Beste aller Welten“ anzusehen. Die autobiographische Geschichte handelt von einem Jungen, der bei einer drogensüchtigen, aber liebevollen Mutter aufgewachsen ist. Sein mittlerweile von der Drogensucht geheilter Adoptivvater erzählte nach der Vorführung, dass ihm und der Mutter die Beziehung zu Gott und zu Jesus geholfen hat, vom Heroin loszukommen. Es war ein sehr beeindruckender Abend, der mir gezeigt hat, dass Gott, wenn wir wollen, in unser Leben heilend eingreift.
Ich bin, wenn ihr das lest, im Kapuzinerkloster Irdning, wo ich das Jesusgebet praktiziere. Was da herauskommt und wie und ob Jesus Christus in mein Leben eingreift, weiß ich noch nicht. Weiterlesen

Durch den Tod zum vollen Leben – Drei Königssonntag im Lesejahr C

Die Sterndeuter sind wie die Könige - und eine Königin ist dabei -, die sich vor dem göttlichen Erlöser niederknien.

Die Sterndeuter sind wie die Könige – und eine Königin ist dabei -, die sich vor dem göttlichen Erlöser niederknien.

In letzter Zeit sind in meiner Umgebung einige gestorben und einige haben eine sehr schwere Erkrankung bekommen. Ich frage mich, wie man weiterlebt, wenn der Tod plötzlich so nahe rückt. Der Dramatiker Christoph Schlingensief setzte sich intensiv mit seiner Krebserkrankung und mit Unsinn und Sinn des Glaubens auseinander. Er schimpfte auf Gott und dann sagte er wieder: “Dann hab ich die Kommunion empfangen und habe Gott und Jesus und Maria um Erlösung gebeten. Schon auf dem Weg nach Hause habe ich gemerkt, dass ich ruhiger war. Zuhause habe ich mich ins Wohnzimmer gelegt und bin entspannt eingeschlafen.“ Mich berührt, dass er um Erlösung bat. Ich möchte so gern, dass wir von Krankheit und Tod befreit werden. Da bin ich nicht allein. Vielleicht hatten die Sterndeuter, die zum Kind in Betlehem kamen, auch den Wunsch nach Erlösung.
Zu Silvester gab es zum Tod ein Gespräch in meinem Freundeskreis. Wir waren uns einig, dass der Tod eine Lücke in das Leben reißt. Ich bin mir sicher, es gibt einen Ausweg. Gott hilft uns hinüber. Seine Liebe ist stärker als der Tod. Er hilft zum vollen Leben.

Wir laden ein:
Heilige Drei Könige – Sonntag, Erscheinung des Herrn oder griechisch Epiphanie, 6. Jänner 2019, 9:00 Gottesdienst + Sacré Coeur Kaffee
Taufe des Herrn – Sonntag 13. Jänner 2019, 9:00 Gottesdienst + Sacré Coeur Kaffee Weiterlesen

Im Kreise der Heiligen – Allerheiligen und einunddreißigster Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr B

Wir feiern die Messe am Allerheiligenfest mit allen Heiligen und Verstorbenen im Himmel

Wir feiern die Messe am Allerheiligenfest mit allen Heiligen und Verstorbenen im Himmel

Ein Freund erzählte, dass ihm ein elfjähriger Junge gesagt hätte, dass Menschen ohne Religion Schwierigkeiten bekämen. Er meinte, dass es ihnen nach dem Tod schlecht gehen würde. Ich hingegen glaube, dass Gott sehr barmherzig ist, dass aber Menschen sich oft falsch entscheiden. Ich kann mich ja fragen, welchen Anteil ich daran habe, dass es mir nicht so gut geht. Ich kann mich prüfen, ob ich im Geist der Liebe lebe oder nicht. Mir hilft es, wenn ich weiß, dass ich für Gott lebe. Nicht nur Bewegung, ausgewogene Ernährung und gute soziale Beziehungen sind für mein Leben wichtig. Meine Erfahrung sagt mir, dass auch die Liebe zum dreifaltigen Gott hilfreich ist. Für die zwei Gebote bin ich Jesus sehr dankbar: Liebe Gott und liebe den Nächsten.

Wir laden ein:
Allerheiligen, 1. November
2018, 9:00 Gottesdienst mit Domdekan Karl Rühringer + Sacré Coeur Kaffee

31. Sonntag im Jahreskreis, 4. November 2018: Dankmesse zum 70.Geburtstag von Fr. Dr. Inge Dirnbacher, die Jahrzehnte das SC mitgeprägt hat. Treffpunkt 8 Uhr beim Klavier (mit Philipp an den weißen und schwarzen Tasten)
32. Sonntag im Jahreskreis, 11. November 2018, 9:00 Gottesdienst + Sacré Coeur Kaffee Weltgebetstag für verfolgte Christen. Stellvertretend für alle verfolgten Christen beten wir dabei besonders für die Christen in Nordkorea und Pakistan. In Pakistan wurde Asia Bibi freigelassen! Weiterlesen

Wunder gibt es immer wieder

Heilung einer blutflüssigen Frau

Heilung einer blutflüssigen Frau

Im Fußball geschehen Wunder. Ein erlösendes Tor in der 95. Minute. Auch im Leben geschehen Wunder. Ich liebe es, den Ereignissen Gottes nachzugehen. Dass Gott unser Universum mit einem Urknall erschuf ist nicht das einzige Wunder. Unsere moderne Naturwissenschaft mit Physik, Mathematik und Biologie eröffnet uns eine Welt, die sehr beweglich und dynamisch ist. So ist auch das Handeln von Gott sehr beweglich und dynamisch. Gott, so können wir denken, handelt im Jetzt. Es sind überraschende Ereignisse möglich. Bei Jesus sehen Blinde, gesunden Kranke, werden Tote lebendig und gehen Lahme. Er erklärt das mit dem Glauben und der Gottesbeziehung der Menschen: „Dein Glaube hat dir geholfen.“ Gott, so meine Überzeugung, kann heilen, wenn Menschen in der Beziehung zu Gott leben. Ich habe in meinem Leben schon sehr viele heilende Geschenke von Gott bekommen, sodass ich ihm sehr dankbar bin. Ich weiß nicht, vor welchen Krankheiten er mich schon bewahrt hat. Gewisse Heilungen sind nicht möglich. Sie sind anscheinend gegen die Logik des Universum. Vielleicht sind manche Handlungen Gottes gegen die Freiheit von uns Menschen, sodass Gott sie unterlässt. Meine Krankheiten sind mir jedenfalls oft ein Zeichen, dass unsere letzte Heimat nicht auf dieser Erde, sondern bei Gott ist.

Wir laden ein:
13. Sonntag im Jahreskreis, 1. Juli 2018, 9:00 Gottesdienst, wir feiern den 75.Geburtstag von Sr. Erika. Musikalische Gestaltung durch den Chor. Probe um 8 Uhr beim Klavier. Sacré Coeur Kaffee
14. Sonntag im Jahreskreis, 8. Juli 2018, 9:00 Gottesdienst + Sacré Coeur Kaffee im Barat-Saal.
Wallfahrt am Samstag 15.9.2018 nach Mariazell. Diakon Wolfgang Aumann lädt zu einer Herbstwallfahrt nach Mariazell ein. Die Fahrt mit dem Bus beginnt beim Sacré Coeur. Es erwartet die Teilnehmer und Teilnehmerinnen die wunderschöne Basilika, die Mutter Gottes, eine Heilige Messe, ein gemeinsames Mittagessen und ein Besuch des Marienwasserfalls. Die Abfahrt mit dem Bus ist um 8:30 Uhr vom Sacré Coeur, die hl. Messe ist in Mariazell um 11:15 Uhr, das gemeinsame Mittagessen ist beim Kirchenwirt, nach der Pause gibt es um 15:00 Uhr die Fahrt zum Marienwasserfall (ca. 5 Minuten) mit einer Andacht. Die Rückkunft in Pressbaum ist um ca. 18:00 Uhr. Die Fahrtkosten je nach Anzahl der Teilnehmer und Teilnehmerinnen beträgt 25.- bis 35.- €. Anmeldung ist bei Diakon Wolfgang Aumann möglich: 0664 9322211, wolfgang.aumann@aon.at

Hier kommt die gute Nachricht: Jesus heilt
Der Synagogenvorsteher Jaïrus liebte seine Tochter. Er bittet Jesus, sie von der tödlichen Krankheit zu heilen. Er fasste die Zwölfjährige an der Hand an und sagte: Talita kum! Eine kranke Frau berührte sein Gewand. Da spürte er, dass eine Kraft von ihm ausströmte. Jesus berührt und wird berührt. Da hat Gott seine heilenden Finger im Spiel.
In jener Zeit fuhr Jesus im Boot wieder ans andere Ufer hinüber und eine große Menschenmenge versammelte sich um ihn. Während er noch am See war, kam ein Synagogenvorsteher namens Jaïrus zu ihm. Als er Jesus sah, fiel er ihm zu Füßen und flehte ihn um Hilfe an; er sagte: Meine Tochter liegt im Sterben. Komm und leg ihr die Hände auf, damit sie wieder gesund wird und am Leben bleibt. Da ging Jesus mit ihm. Viele Menschen folgten ihm und drängten sich um ihn. Darunter war eine Frau, die schon zwölf Jahre an Blutungen litt. Sie war von vielen Ärzten behandelt worden und hatte dabei sehr zu leiden; ihr ganzes Vermögen hatte sie ausgegeben, aber es hatte ihr nichts genutzt, sondern ihr Zustand war immer schlimmer geworden. Sie hatte von Jesus gehört. Nun drängte sie sich in der Menge von hinten an ihn heran und berührte sein Gewand. Denn sie sagte sich: Wenn ich auch nur sein Gewand berühre, werde ich geheilt. Sofort hörte die Blutung auf und sie spürte deutlich, dass sie von ihrem Leiden geheilt war. Im selben Augenblick fühlte Jesus, dass eine Kraft von ihm ausströmte, und er wandte sich in dem Gedränge um und fragte: Wer hat mein Gewand berührt? Seine Jünger sagten zu ihm: Du siehst doch, wie sich die Leute um dich drängen, und da fragst du: Wer hat mich berührt? Er blickte umher, um zu sehen, wer es getan hatte. Da kam die Frau, zitternd vor Furcht, weil sie wusste, was mit ihr geschehen war; sie fiel vor ihm nieder und sagte ihm die ganze Wahrheit. Er aber sagte zu ihr: Meine Tochter, dein Glaube hat dir geholfen. Geh in Frieden! Du sollst von deinem Leiden geheilt sein. Während Jesus noch redete, kamen Leute, die zum Haus des Synagogenvorstehers gehörten, und sagten zu Jaïrus: Deine Tochter ist gestorben. Warum bemühst du den Meister noch länger? Jesus, der diese Worte gehört hatte, sagte zu dem Synagogenvorsteher: Sei ohne Furcht; glaube nur! Und er ließ keinen mitkommen außer Petrus, Jakobus und Johannes, den Bruder des Jakobus. Sie gingen zum Haus des Synagogenvorstehers. Als Jesus den Lärm bemerkte und hörte, wie die Leute laut weinten und jammerten, trat er ein und sagte zu ihnen: Warum schreit und weint ihr? Das Kind ist nicht gestorben, es schläft nur. Da lachten sie ihn aus. Er aber schickte alle hinaus und nahm außer seinen Begleitern nur die Eltern mit in den Raum, in dem das Kind lag. Er fasste das Kind an der Hand und sagte zu ihm: Talita kum!, das heißt übersetzt: Mädchen, ich sage dir, steh auf! Sofort stand das Mädchen auf und ging umher. Es war zwölf Jahre alt. Die Leute gerieten außer sich vor Entsetzen. Doch er schärfte ihnen ein, niemand dürfe etwas davon erfahren; dann sagte er, man solle dem Mädchen etwas zu essen geben. (Evangelium nach Markus 5,21-43) Weiterlesen