Ich bin kein Engel – Dreißigster Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr B

Jesus heilt BlindeEin Bekannter meinte, dass wir früher alle Engel waren. Ich glaube das nicht. Es gibt vielleicht Schutzengel, die mich beschützen. Aber dass ich vor meiner Geburt ein Engel war, glaube ich nicht. Ich nehme an, dass ich auf der Erde entstanden bin und meine Eltern mich gezeugt haben. Aber ich glaube, dass wir unser Herz öffnen können und dann wird Gott in uns gegenwärtig. So wie er zu Moses sagte: Ich bin, der ich da bin.
Ich nehme an, dass im Herzen des blinden Bartimäus Gott im Spiel war. Deshalb konnte er erkennen, dass Jesus nicht irgendwer, sondern der Messias und der große Lehrer ist. Der blinde Bartimäus ist mein Bruder geworden. Durch ihn spricht der Geist Gottes. Er zeigt mir meinen Erlöser und macht mich Blinden sehend. In manchen meiner Mitmenschen ist mehr als ich vermutete.

Wir laden ein:
30. Sonntag im Jahreskreis, 28. Oktober 2018, 9:00 Gottesdienst + Sacré Coeur Kaffee
Wolfgang Aumann schreibt: Liebe Sängerinnen & Musikerinnen, liebe Musiker & Sänger, wieder darf ich euch zu einer Messe einladen, wo wir im Sacré Coeur zur Ehre Gottes und zur Freude der Mitfeiernden singen und musizieren wollen/werden: Es gibt eine kleine Schola – ich orgle – Treffpunkt 8:30 Uhr Orgel. ACHTUNG: ZEITUMSTELLUNG!!!!!!  Eine Stunde länger schlafen!!!!
31. Sonntag im Jahreskreis, 4. November: Dankmesse zum 70.Geburtstag von Fr. Dr. Inge Dirnbacher, die Jahrzehnte das SC mitgeprägt hat. Treffpunkt 8 Uhr beim Klavier (mit Philipp an den weißen und schwarzen Tasten) Weiterlesen

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Paul McCartney: Ich habe Gott gesehen – Dreiundzwanzigster Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr B

Paul McCartney glaubt an die Existenz eines höheren Wesens. Er habe während eines Drogentrips vor vielen Jahren eine besondere Begegnung gehabt, sagte der 76 Jahre alte Ex-Beatle der Londoner „Times“. Die Wege des Herrn sind staunenswert. Da kann auch ein kleiner Drogentrip einem für Gott blinden Ex-Beatle die Augen öffnen. „Ich denke da ist etwas Höheres“ sagte Paul McCartney der London Times. Die natürliche Substanz DMT wird auch kultisch bei indigenen Kulturen Südamerikas verwendet. Ich selber brauche hingegen keine Substanzen, um mit Gott in Kontakt zu kommen. In der Kontemplation spüre ich die unermessliche Größe Gottes. Es ist wie bei Moses am Berg. Der anwesende Gott spricht zu ihm: „Ich bin der ich da bin.“ Es ist auch wie bei Jesus. Der Sohn Gottes sagte zum Taubstummen: „Öffne dich!“ und dieser konnte hören und reden. Weiterlesen

Zum Glauben braucht man Mut – Einundzwanzigster Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr B

Papst küsst krankes Mädchen auf den Kopf. es wird gesund.

Papst küsst krankes Mädchen auf den Kopf. Es wird gesund.

Papst Franziskus lässt das Papamobil anhalten und küsst die kleine Gianna auf den Kopf. Zwei Monate später hat sich der Tumor in ihrem Kopf fast vollständig aufgelöst. Die Eltern sind überglücklich und danken Gott jeden Tag. Die ganze Geschichte steht in der Wiener Kirchenzeitung „Der Sonntag“. (Auch: Krone.at)
Wenn ich am Sonntag um 8 Uhr in das Auto steige, um in den Gottesdienst zu fahren, frage ich mich: Warum mache ich das? Ich gebe mir die Antwort: Ich fahre in die Kirche, weil ich Gott liebe. Ich bringe den Kaffee, weil ich das Volk Gottes liebe. Ich habe den Eindruck, dass einige an Gott glauben wollen, aber sich schämen. Sie sehen die Wahrheit, aber fürchten die Verurteilung durch die Umgebung.
Dann kenne ich Menschen, die Gott ablehnen, weil sie sich als autonom, stark und unabhängig stilisieren wollen. Sie meinen, dass nur schwache Menschen Gott brauchen. Ich habe die Erfahrung hingegen gemacht, dass es gerade die starken Menschen sind, die an Gott glauben.
Dann kenne ich Kollegen, die Gott ablehnen, weil sie meinen, die Wissenschaft habe den Gottesglauben abgelöst. Ich sehe aber, dass gläubige Menschen Wissenschaft betreiben. Sie haben Freude an den kleinen Dingen und daran, dass die Liebe in ihrem Herzen wächst. Diese Gläubigen sind mir ein Vorbild.

Wir laden ein:
21. Sonntag im Jahreskreis
, 26. August 2018, 9:00 Gottesdienst mit Pater Marian, Wolfgang auf der Orgel + kleine Scola + Sacré Coeur Kaffee

22. Sonntag im Jahreskreis, 2. September 2018, 9:00 Gottesdienst mit Michael Scharf + Chor und Instrumentalisten+ Sacré Coeur Kaffee Weiterlesen

Wunder gibt es immer wieder

Heilung einer blutflüssigen Frau

Heilung einer blutflüssigen Frau

Im Fußball geschehen Wunder. Ein erlösendes Tor in der 95. Minute. Auch im Leben geschehen Wunder. Ich liebe es, den Ereignissen Gottes nachzugehen. Dass Gott unser Universum mit einem Urknall erschuf ist nicht das einzige Wunder. Unsere moderne Naturwissenschaft mit Physik, Mathematik und Biologie eröffnet uns eine Welt, die sehr beweglich und dynamisch ist. So ist auch das Handeln von Gott sehr beweglich und dynamisch. Gott, so können wir denken, handelt im Jetzt. Es sind überraschende Ereignisse möglich. Bei Jesus sehen Blinde, gesunden Kranke, werden Tote lebendig und gehen Lahme. Er erklärt das mit dem Glauben und der Gottesbeziehung der Menschen: „Dein Glaube hat dir geholfen.“ Gott, so meine Überzeugung, kann heilen, wenn Menschen in der Beziehung zu Gott leben. Ich habe in meinem Leben schon sehr viele heilende Geschenke von Gott bekommen, sodass ich ihm sehr dankbar bin. Ich weiß nicht, vor welchen Krankheiten er mich schon bewahrt hat. Gewisse Heilungen sind nicht möglich. Sie sind anscheinend gegen die Logik des Universum. Vielleicht sind manche Handlungen Gottes gegen die Freiheit von uns Menschen, sodass Gott sie unterlässt. Meine Krankheiten sind mir jedenfalls oft ein Zeichen, dass unsere letzte Heimat nicht auf dieser Erde, sondern bei Gott ist.

Wir laden ein:
13. Sonntag im Jahreskreis, 1. Juli 2018, 9:00 Gottesdienst, wir feiern den 75.Geburtstag von Sr. Erika. Musikalische Gestaltung durch den Chor. Probe um 8 Uhr beim Klavier. Sacré Coeur Kaffee
14. Sonntag im Jahreskreis, 8. Juli 2018, 9:00 Gottesdienst + Sacré Coeur Kaffee im Barat-Saal.
Wallfahrt am Samstag 15.9.2018 nach Mariazell. Diakon Wolfgang Aumann lädt zu einer Herbstwallfahrt nach Mariazell ein. Die Fahrt mit dem Bus beginnt beim Sacré Coeur. Es erwartet die Teilnehmer und Teilnehmerinnen die wunderschöne Basilika, die Mutter Gottes, eine Heilige Messe, ein gemeinsames Mittagessen und ein Besuch des Marienwasserfalls. Die Abfahrt mit dem Bus ist um 8:30 Uhr vom Sacré Coeur, die hl. Messe ist in Mariazell um 11:15 Uhr, das gemeinsame Mittagessen ist beim Kirchenwirt, nach der Pause gibt es um 15:00 Uhr die Fahrt zum Marienwasserfall (ca. 5 Minuten) mit einer Andacht. Die Rückkunft in Pressbaum ist um ca. 18:00 Uhr. Die Fahrtkosten je nach Anzahl der Teilnehmer und Teilnehmerinnen beträgt 25.- bis 35.- €. Anmeldung ist bei Diakon Wolfgang Aumann möglich: 0664 9322211, wolfgang.aumann@aon.at

Hier kommt die gute Nachricht: Jesus heilt
Der Synagogenvorsteher Jaïrus liebte seine Tochter. Er bittet Jesus, sie von der tödlichen Krankheit zu heilen. Er fasste die Zwölfjährige an der Hand an und sagte: Talita kum! Eine kranke Frau berührte sein Gewand. Da spürte er, dass eine Kraft von ihm ausströmte. Jesus berührt und wird berührt. Da hat Gott seine heilenden Finger im Spiel.
In jener Zeit fuhr Jesus im Boot wieder ans andere Ufer hinüber und eine große Menschenmenge versammelte sich um ihn. Während er noch am See war, kam ein Synagogenvorsteher namens Jaïrus zu ihm. Als er Jesus sah, fiel er ihm zu Füßen und flehte ihn um Hilfe an; er sagte: Meine Tochter liegt im Sterben. Komm und leg ihr die Hände auf, damit sie wieder gesund wird und am Leben bleibt. Da ging Jesus mit ihm. Viele Menschen folgten ihm und drängten sich um ihn. Darunter war eine Frau, die schon zwölf Jahre an Blutungen litt. Sie war von vielen Ärzten behandelt worden und hatte dabei sehr zu leiden; ihr ganzes Vermögen hatte sie ausgegeben, aber es hatte ihr nichts genutzt, sondern ihr Zustand war immer schlimmer geworden. Sie hatte von Jesus gehört. Nun drängte sie sich in der Menge von hinten an ihn heran und berührte sein Gewand. Denn sie sagte sich: Wenn ich auch nur sein Gewand berühre, werde ich geheilt. Sofort hörte die Blutung auf und sie spürte deutlich, dass sie von ihrem Leiden geheilt war. Im selben Augenblick fühlte Jesus, dass eine Kraft von ihm ausströmte, und er wandte sich in dem Gedränge um und fragte: Wer hat mein Gewand berührt? Seine Jünger sagten zu ihm: Du siehst doch, wie sich die Leute um dich drängen, und da fragst du: Wer hat mich berührt? Er blickte umher, um zu sehen, wer es getan hatte. Da kam die Frau, zitternd vor Furcht, weil sie wusste, was mit ihr geschehen war; sie fiel vor ihm nieder und sagte ihm die ganze Wahrheit. Er aber sagte zu ihr: Meine Tochter, dein Glaube hat dir geholfen. Geh in Frieden! Du sollst von deinem Leiden geheilt sein. Während Jesus noch redete, kamen Leute, die zum Haus des Synagogenvorstehers gehörten, und sagten zu Jaïrus: Deine Tochter ist gestorben. Warum bemühst du den Meister noch länger? Jesus, der diese Worte gehört hatte, sagte zu dem Synagogenvorsteher: Sei ohne Furcht; glaube nur! Und er ließ keinen mitkommen außer Petrus, Jakobus und Johannes, den Bruder des Jakobus. Sie gingen zum Haus des Synagogenvorstehers. Als Jesus den Lärm bemerkte und hörte, wie die Leute laut weinten und jammerten, trat er ein und sagte zu ihnen: Warum schreit und weint ihr? Das Kind ist nicht gestorben, es schläft nur. Da lachten sie ihn aus. Er aber schickte alle hinaus und nahm außer seinen Begleitern nur die Eltern mit in den Raum, in dem das Kind lag. Er fasste das Kind an der Hand und sagte zu ihm: Talita kum!, das heißt übersetzt: Mädchen, ich sage dir, steh auf! Sofort stand das Mädchen auf und ging umher. Es war zwölf Jahre alt. Die Leute gerieten außer sich vor Entsetzen. Doch er schärfte ihnen ein, niemand dürfe etwas davon erfahren; dann sagte er, man solle dem Mädchen etwas zu essen geben. (Evangelium nach Markus 5,21-43) Weiterlesen

Das unbekannte Lebewesen – 4. Sonntag der Osterzeit

Lebendig mit JesusEs gibt viele Lebewesen, die beschützt werden müssen. Bienen sind gefährdet, sie brauchen wir, damit unsere Obstblüten bestäubt werden.
Unsere Haustiere beschützen wir. Sie sind uns ans Herz gewachsen. Sorgen bereiten uns unsere Kinder, die wir fördern, fordern und beschützen. Ein Lebewesen ist mir bis jetzt in Vergessenheit geraten. Ich bin so froh, dass mich Romano Guardini daran erinnert hat. Es ist ein Lebewesen, das im Zentrum den Sohn Gottes hat. Ich bilde mit anderen dieses Lebewesen, indem wir, Christinnnen und Christen, eine Beziehung zu Jesus pflegen. Aber vor allem beatmet Christus dieses Lebewesen, weil er in diesen Freundschaften lebt.
Paulus nennt es den mystischen Leib Christi. Er ist wie ein Lebewesen, das atmet und das seit 2000 Jahren – und vielleicht die nächsten 2000 Jahre. Das Atmen ist ein Geben und Nehmen. Im Evangelium sagt Jesus: „Mein Vater liebt mich, weil ich das Leben für euch hingebe und es wieder nehme.“ In diesem Lebewesen leben wir, atmen wir, weinen wir, lachen wir, geben wir und nehmen wir – verbunden mit Christus. Ich möchte dir für so vieles danken, Gott! Weiterlesen

Gut, dass es dich gibt! 5. Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr B

Die Schwiegermutter des Petrus

Jesus heilt Schwiegermutter des Petrus in Kafarnaum

Liebe Leute! Gestern ist mir etwas Aufregendes passiert. Ich darf mich zuerst vorstellen. Ich bin die Schwiegermutter des Fischers Simon Petrus. Gestern, am Sabbat war ich krank. Ich lag mit Fieber im Bett. Da kam der bekannte Rabbi Jesus aus Nazaret in unser Haus. Es ist ja nicht üblich, dass Männer mit uns Frauen reden. Aber er betrat mein Zimmer und schaute mich an. Er sagte: „Gut, dass es dich gibt!“ Da ging mir mein Herz auf. Als er meine Hand nahm, spürte ich eine wunderbare, warme Kraft von ihm ausgehen. Mein Herz klopfte mir bis zum Hals. Er sagte: „Steh auf!“ Ich bemühte mich aufzustehen. Er half mir, mich aufzurichten. Ich stammelte „Danke!“ Da spürte ich, dass das Fieber mich verließ, und ging schnell in die Küche. Ich musste mich von der Aufregung erst erholen. Was ist mit mir geschehen? Nachdem ich mich beruhigte, begann ich, den Gästen das gewärmte Sabbatessen zu bringen. Ich musste diesen Jesus immer wieder anschauen. Es ist so gut, dass es ihn gibt! Weiterlesen

Alles Gute im Neuen Jahr! Am Sonntag der Heiligen Familie, Lesejahr B

Danke, Gott, die Kinder in Tirol entgingen dem Felssturz.
Wenige Minuten vor dem gewaltigen Felssturz in Vals, Tirol hatten mehrere Kinder die betroffene Stelle auf dem Weg zur Christmette passiert. Sie und auch andere Bewohner des Tales blieben unverletzt. Auf Bildern ist zu sehen, dass die Geröllmassen genau zwischen zwei Siedlungen niedergegangen waren. Ich kann Gott nur danken.
Einsam mit Gott?
In der Telefonseelsorge rufen viele Menschen an, die vereinsamt sind. Sie klagen, dass sie niemand haben, der mit ihnen spricht. Ich kenne aber auch Menschen, die bewusst in die Einsamkeit gehen, damit sie mit Gott in Beziehung kommen. Klöster bieten dazu Möglichkeiten des Rückzuges an (Göttweig, Irdning).
Ich selber habe die Erfahrung gemacht, dass mich die Beziehung zu Gott von Angst, Schuld und Ohnmacht befreit.
Der Sonntag nach Weihnachten ist der Heiligen Familie geweiht und dieses Jahr ist der Sonntag der letzte Tag im Jahr, der Altjahrstag. Auch ein Grund, im Rückblick Gott zu danken. Weiterlesen