Er kommt zu dir in liebevoller Herrlichkeit – 1. Adventsonntag im Lesejahr C

Lichterkranz in unserer DunkelheitDie erste Kerze können wir am Adventkranz anzünden. Der Adventkranz wird zum Lichterkranz in unserer Dunkelheit. Es ist eine gute Nachricht. Der heilende Erlöser kommt. Er kommt unsichtbar im Hintergrund immer näher. Wir sehen nicht nur Zeichen der Katastrophe, sondern auch die Zeichen in der Welt, dass er sich nähert: Menschen helfen einander. Einige verzeihen den anderen. Einige können sich sogar versöhnen. Einige verbinden tiefe Wunden. Einige entwickeln Mitgefühl mit den Leidenden. Einige besuchen die Kranken. Einige stehen den Trauernden bei. Einige erwarten den Erlöser in ihrem Herzen. Einige singen Lieder der Sehnsucht. Einige gehen in die Stille der Erwartung.

Wir laden ein: 1. Adventsonntag, 2. Dezember 2018, 9:00 Gottesdienst + Sacré Coeur Kaffee Segnung der Adventkränze
Freitag, 7.12. 7:00 Rorate bei Kerzenschein (einfaches Frühstück)
Samstag, 8. Dezember 9:00, Hochfest Mariä Empfängnis (mit emer. Domdekan Karl Rühringer), Michael Haydn: Missa tempore quadragesimae Chor von Mariabrunn, Davide Salomoni Kontrabass, Michael Zlabinger Orgel & Leitung. Gefeiert wird die Empfängnis Mariens durch ihre Mutter Anna
2. Adventsonntag im Jahreskreis, 9. Dezember 2018, 9:00 Gottesdienst + Sacré Coeur Kaffee

Hier kommt die gute Nachricht zum Sonntag: Richtet euch auf, denn eure Erlösung ist nahe
Mitten im Chaos bricht die erlösende und heilende Zeit des Messias an. Menschen erleben trotz sozialer Sicherheit eine große Ausweglosigkeit. Sie vergehen vor Angst, sind ratlos und bestürzt. In diese Situation kommt der Erlöser und gibt Hoffnung, Sicherheit, Orientierung und echte Freiheit:
In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Es werden Zeichen sichtbar werden an Sonne, Mond und Sternen und auf der Erde werden die Völker bestürzt und ratlos sein über das Toben und Donnern des Meeres. Die Menschen werden vor Angst vergehen in der Erwartung der Dinge, die über die Erde kommen; denn die Kräfte des Himmels werden erschüttert werden. Dann wird man den Menschensohn in einer Wolke kommen sehen mit großer Macht und Herrlichkeit. Wenn dies beginnt, dann richtet euch auf, und erhebt eure Häupter; denn eure Erlösung ist nahe. Nehmt euch in Acht, dass Rausch und Trunkenheit und die Sorgen des Alltags euer Herz nicht beschweren und dass jener Tag euch nicht plötzlich überrascht, wie eine Falle; denn er wird über alle Bewohner der ganzen Erde hereinbrechen. Wacht und betet allezeit, damit ihr allem, was geschehen wird, entrinnen und vor den Menschensohn hintreten könnt. (Evangelium Lk 21,25-28.34-36)

Die erste Lesung aus dem Buch Jeremia: Der Messias bringt in unsere Unsicherheit Sicherheit
Jeremias ist das Medium. Er spricht für Gott und bringt nicht nur Israel, sondern auch uns eine gute Nachricht. Es kommen Tage, da wächst für uns ein gerechter Spross heran. Nicht nur in der umkämpften Stadt Jerusalem wird man in Sicherheit wohnen, sondern im ganzen Land:
Siehe, Tage kommen – Spruch des HERRN –, da erfülle ich das Heilswort, das ich über das Haus Israel und über das Haus Juda gesprochen habe. In jenen Tagen und zu jener Zeit werde ich für David einen gerechten Spross aufsprießen lassen. Er wird Recht und Gerechtigkeit wirken im Land. In jenen Tagen wird Juda gerettet werden. Jerusalem kann in Sicherheit wohnen. Man wird ihm den Namen geben: Der HERR ist unsere Gerechtigkeit. (Evangelium Lk 21,25-28.34-36)

Die zweite Lesung ist aus dem ersten Brief des Paulus an die Gemeinde in Thessalónich: Die Liebe zueinander kann und soll jetzt wachsen.
Wir Christinnen und Christen können wachsen und reich werden in der Liebe. Die zitternden Herzen werden durch die Liebe zu Gott und zu den Menschen gefestigt:
Gott, unser Vater, und Jesus, unser Herr, mögen unsere Schritte zu euch lenken, Schwestern und Brüder! Der Herr lasse euch wachsen und reich werden in der Liebe zueinander und zu allen, wie auch wir euch lieben, damit eure Herzen gestärkt werden und ihr ohne Tadel seid, geheiligt vor Gott, unserem Vater, bei der Ankunft Jesu, unseres Herrn, mit allen seinen Heiligen. Amen. Im Übrigen, Brüder und Schwestern, bitten und ermahnen wir euch im Namen Jesu, des Herrn: Ihr habt von uns gelernt, wie ihr leben müsst, um Gott zu gefallen, und ihr lebt auch so; werdet darin noch vollkommener! Ihr wisst ja, welche Ermahnungen wir euch im Auftrag Jesu, des Herrn, gegeben haben. (1 Thessalonicher 3,12-4,2)

Informationen:
. Ab Advent 2018 (2. Dezember) gibt es ein neues Buch der Lesungen (Lektionar) mit den Texten der neuen Einheitsübersetzung. Im Bibelwerk, im Schott und in diesem Gemeindebrief sind sie immer nachzulesen.

. Christliche Partnersuche – Himmlisch Plaudern
. Katholische Partner suchen und finden
. Katholische Partnervermittlung
. Zehn Tage kontemplative Exerzitien und Tage der Stille 2018 im Kapuzinerkloster Irdning sind sinnvoll
. Das Mission Manifest besteht aus 10 Thesen für das Comeback der Kirche
. Hilfe gegen Panikattacken
. Glauben. Leben heißt die App für Handys der Erzdiözese Wien mit Evangelium zum Tag, den Gottesdiensten der Umgebung, interaktiven Gebeten und den Tagesheiligen.
. Die Bischöfe Österreichs laden ein, jeden Tag für einen Jugendlichen zu beten.

Advent 2018 im Sacré Coeur Pressbaum
Sonntag, 2.12. 9:00 1.Adventsonntag mit Segnung der Adventkränze

Freitag, 7.12. 7:00 Rorate bei Kerzenschein (einfaches Frühstück)
Samstag, 8.12. 9:00 Hochfest Mariä Empfängnis (emer. Domdekan Karl Rühringer), Michael Haydn: Missa tempore quadragesimae Chor von Mariabrunn, Davide Salomoni Kontrabass, Michael Zlabinger Orgel & Leitung
Sonntag, 9.12. 9:00, 2.Adventsonntag
Freitag, 14.12. 7:00 Rorate bei Kerzenschein (einfaches Frühstück)

Sonntag, 16.12. 9:00 3.Adventsonntag – Gaudete, musikalische Gestaltung: Chor und Instrumentalisten Sacré Coeur
Freitag, 21.12. 7:00 Rorate bei Kerzenschein (einfaches Frühstück)
Sonntag, 23.12. 9:00 4.Adventsonntag

Weihnachtszeit 2018/19 im Sacré Coeur Pressbaum:
Montag, 24.12.2018   20:30 musikalische Einstimmung

21:00 CHRISTMETTE mit emer. Domdekan Karl Rühringer
Dienstag, 25.12.2018 9:00 CHRISTTAG – HOCHFEST DER GEBURT JESU, Festmesse mit emer. Domdekan Karl Rühringer
Mittwoch, 26.12.2018 Stephanitag – KEINE HL. MESSE
Sonntag, 30.12. 2018 9:00 FESTTAG DER HEILIGEN FAMILIE
Dienstag, 1.1. 2019 Neujahr 2019 KEINE HL. MESSE

Sonntag,6.1.2019 9:00 Fest der Heiligen Drei Könige, HOCHFEST DER ERSCHEINUNG DES HERRN, EPIPHANIE

Liebe Grüße und für dich: Einen heilsamen Advent
Hannes Daxbacher

Sacré Coeur Cafétier und Ostiarius (Türöffner)

Katholische Gottesdienstgemeinde Sacré Coeur, 3021 Pressbaum, Klostergasse 12, Österreich

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Alle können zu Jesus kommen! Die Heiligen drei Könige und die Taufe Jesu, Lesejahr B

Was geschieht mit den Atheisten?
Gestern traf ich einen Lehrer, der seinem Freund beim Umzug half und der mir sagte, er sei Atheist. Ich konnte nicht mehr erfahren, aber ich dachte, dass er von Gott geliebt wird. Ihm fehlt zwar die Beziehung zu Gott, aber Gott ist sehr geduldig.

Waren die Sterndeuter Juden?
Die Sterndeuter kamen vermutlich von der babylonischen Sternwarte Sippar am Euphrat, die die Begegnung von Jupiter und Saturn im Sternbild des Fisches berechnet hatte. Auch Johannes Kepler hatte diese seltene Sternkonstellation berechnet und darin den Stern von Betlehem erkannt. Jupiter weist auch öfters mit einem Zodiakallicht auf die Erde. Es ist ein kegelförmiger Lichtstrahl, dem die Sterndeuter folgen konnten. Sie glaubten offenbar an Götter, die sich in den Sternkonstellationen zeigten. Jupiter war der Königsplanet, Saturn der Planet Israels und das Sternbild des Fisches zeigt den Erlöser, den Messias. Die Sterndeuter fielen vor dem Kind nieder und huldigten ihm. Vielleicht sollte ich das auch machen. Weiterlesen

Erkenne die unsichtbaren Hinweise Am 1. Adventsonntag, Lesejahr B

Herr M. ist traumatisiert. Ein Unfall hat ihn aus der Bahn geworfen. Er steht neben sich. Seine Lebendigkeit ist ihm abhandengekommen.
Frau S. fällt in tiefe Depression. Sie ist antriebslos und schaut ins Leere. Sie kann sich nicht spüren. Die Kälte umfasst sie.
Herr K. ist Manager einer Firma und sieht nur auf die Gewinne und die Verkaufserfolge. Die Mitarbeiter sind für ihn Faktoren der Produktivität. Er kommt sich perfekt und allmächtig vor. Ein Fehler stürzt ihn ins Burn-out. Er sieht nur noch eine große Leere vor sich.
Trauma, Depression und Narzissmus bekommen durch Therapien einen Verband. Eine sichere Rückbindung ans Leben braucht auch eine Verankerung im allumfassenden göttlichen Urgrund.
Herr K.: „Gott, du bist der tiefe Anker in meinem Leben. Auf dich schaue ich. Da blühe ich auf.“
Frau S.: „Ich öffne mein Herz für dich. Du bist meine Liebe.“
Herr M.: „Du ziehst mich jeden Tag hoch und setzt mich ins Leben.“
Die heilende Hand Gottes greift in die Geschichte ein. Teilhard de Chardin sah in der Entwicklung des ganzen Universums eine Richtung, die in Christus seine Vollendung findet. Schon auf dem Weg dorthin lässt er die Beziehungsfähigkeit und Lebendigkeit in unserem Leben wachsen. Weiterlesen

Ups, er kommt auf mich zu! – Am 28. Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr A

Gott lädt zum Fest der Freude

Gott lädt zum Fest der Freude

Die Hochzeitsgeschichte war ein guter Impuls, über uns und Gott nachzudenken. Dieses ganz spezielle Gleichnis haben wir in unserer Bibelrunde in unseren Herzen bedacht. Es handelt von einem zornigen König. Oft wird in einem Gleichnis Gott mit dem König gleichgestellt. In meinem Herzen ist Gott hingegen ein anderer König als der in dieser Geschichte. Dieser König wird zornig, weil die geladenen Gäste zum Hochzeitsfest seines Sohnes nicht kommen und seine Diener ermorden. Das ist verständlich. Aber dass er eine militärische Strafexpedition ausrüstet und die Mörder umbringen lässt, steht im krassen Gegensatz zu meinem Glauben. Er legt die Städte noch dazu mit seinem Heer in Schutt und Asche. Dies ist wohl ein typisches Verhalten für einen orientalischen Herrscher, aber nicht für den liebevollen Urgrund des Universums, der sich in Jesus, dem Heiland der Welt gezeigt hat. Der Urgrund des Universums würde die Entscheidung der geladenen Gäste hinnehmen und sein Zorn wäre der Rückzug von ihnen. Sie wären dann von allen guten Geistern verlassen. Er würde ihnen vielleicht den Segen verweigern und sie würden ohne die Orientierung auf die Herrlichkeit im Kreis gehen. Weiterlesen

Den Geist ausgießen – am 21. Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr A

Petrus und Paulus

Die Mächte der Unterwelt werden die Kirche nicht überwältigen. Ich war das erste Mal bei einem Treffen der Charismatischen Erneuerung. Dabei hörte ich von einem sehr großen Treffen von katholischen Charismatikern im Jahr 1975 in Rom, bei dem Ralph Martin eine Prophetie hatte, die er allen mitteilte. Gott sprach durch ihn: „Weil ich euch liebe, möchte ich euch zeigen, was ich in dieser Welt tue. Ich möchte euch vorbereiten auf das, was kommen wird. Tage der Finsternis kommen über diese Welt, Tage der Drangsal. Bauten, die jetzt stehen, werden nicht bestehen bleiben. Ich möchte, dass ihr vorbereitet seid, mein Volk. Eine Zeit der Finsternis kommt über diese Welt, aber eine Zeit der Herrlichkeit für meine Kirche, eine Zeit der Herrlichkeit für mein Volk. Ich werde alle Gaben meines Geistes auf mein Volk ausgießen. Ich werde euch für eine Zeit der Evangelisation vorbereiten, wie sie die Welt noch nicht gesehen hat.“

Danach hatte Bruce Yocum eine zweite Prophetie. Gott sprach durch ihn: „Ich rede zu euch von der Morgendämmerung eines neuen Zeitalters für meine Kirche. Ich rede zu euch von Tagen, die ihr nie zuvor gesehen habt. Bereitet euch vor für das, was ich jetzt beginne, denn die Dinge um euch, die ihr seht, werden sich ändern. Öffnet eure Augen, öffnet eure Herzen, um euch für mich vorzubereiten und für den Tag, den ich jetzt begonnen habe. Meine Kirche wird anders sein, mein Volk wird anders sein. Der Trost, den ihr haben werdet, ist der Trost meines Heiligen Geistes. Wahrlich, er hat schon begonnen.“

Hier kommt das Evangelium zum Sonntag: Ich bin in der Kirche vor den Mächten der Unterwelt geschützt.
Die Matthäusgemeinde erinnert daran, dass der Vater im Himmel gezeigt hat, dass Jesus der Sohn des lebendigen Gottes ist und dass die Mächte der Unterwelt die Kirche, die Jesus auf dem Felsen Petrus baut, nicht überwältigen kann.
In jener Zeit, als Jesus in das Gebiet von Cäsarea Philippi kam, fragte er seine Jünger: Für wen halten die Leute den Menschensohn? Sie sagten: Die einen für Johannes den Täufer, andere für Elija, wieder andere für Jeremia oder sonst einen Propheten. Da sagte er zu ihnen: Ihr aber, für wen haltet ihr mich? Simon Petrus antwortete: Du bist der Messias, der Sohn des lebendigen Gottes! Jesus sagte zu ihm: Selig bist du, Simon Barjona; denn nicht Fleisch und Blut haben dir das offenbart, sondern mein Vater im Himmel. Ich aber sage dir: Du bist Petrus und auf diesen Felsen werde ich meine Kirche bauen und die Mächte der Unterwelt werden sie nicht überwältigen. Ich werde dir die Schlüssel des Himmelreichs geben; was du auf Erden binden wirst, das wird auch im Himmel gebunden sein, und was du auf Erden lösen wirst, das wird auch im Himmel gelöst sein. Dann befahl er den Jüngern, niemand zu sagen, dass er der Messias sei. (Evangelium nach Matthäus 16, 13-20)

  1. Lesung aus Buch Jesaja: Gott schenkt mir alles.
    Schebna ist um etwa 700 vor Christus Palastvorsteher des Königs Hiskija. Als solcher missbraucht er sein Amt: Er lässt sich eine tolle Wohnung bauen und ein Prominentengrab aushauen – vermutlich nicht unbedingt mit seinen eigenen Spargroschen. Ein typischer Fall von Großmannssucht wie sie auch heute immer wieder in Politikkreisen vorkommt:
    So spricht der Herr zu Schebna, dem Tempel-Vorsteher: Ich verjage dich aus deinem Amt, ich vertreibe dich von deinem Posten. An jenem Tag werde ich meinen Knecht Eljakim, den Sohn Hilkijas, berufen. Ich bekleide ihn mit deinem Gewand und lege ihm deine Schärpe um. Ich übergebe ihm dein Amt und er wird für die Einwohner Jerusalems und für das Haus Juda ein Vater sein. Ich lege ihm den Schlüssel des Hauses David auf die Schulter. Wenn er öffnet, kann niemand schließen; wenn er schließt, kann niemand öffnen. Ich schlage ihn an einer festen Stelle als Pflock ein; er wird in seinem Vaterhaus den Ehrenplatz einnehmen. (Jesaja 22,19-23)
  1. Lesung aus dem Brief des Apostel Paulus an die Römer: Gott ist am Werk und führt mich und alle Menschen zur Erkenntnis Gottes.
    So, wie Gott sich des Christenverfolgers Paulus erbarmt und ihn aus dem Gefängnis des Unwissens und Ungehorsams geführt hat, so wird Gott einst alle Menschen zur Erkenntnis führen und retten:
    O Tiefe des Reichtums, der Weisheit und der Erkenntnis Gottes! Wie unergründlich sind seine Entscheidungen, wie unerforschlich seine Wege! Denn wer hat die Gedanken des Herrn erkannt? Oder wer ist sein Ratgeber gewesen? Wer hat ihm etwas gegeben, sodass Gott ihm etwas zurückgeben müsste? Denn aus ihm und durch ihn und auf ihn hin ist die ganze Schöpfung. Ihm sei Ehre in Ewigkeit! Amen. (Römer 11,33-36)

Wir laden ein:
22.
Sonntag im Jahreskreis, 27. August 2017, 9:00 Gottesdienst +SC Kaffee im Barat-Saal
21. Sonntag im Jahreskreis, 3. September 2017, 9:00 Gottesdienst +SC Kaffee im Barat-Saal

Informationen:
Lesungen und Evangelium des Sonntags und der Feiertage im Bibelwerk.
Für Handys gibt es ein APP, das die Evangelien und Lesungen für jeden Tag anzeigt.
Die Natürliche Gemeinde-Entwicklung zeigt, wie eine christliche Gemeinde wachsen kann.
Die Katholische Jugend Österreich lebt.
Österreichische Charismatische Erneuerung
Deutsche Charismatische Erneuerung

Liebe Grüße und für dich: Gottes Heiligen Geist!
Hannes Daxbacher
Sacré Coeur Cafétier und Ostiarius
Katholische Gottesdienstgemeinde Sacré Coeur, 3021 Pressbaum, Klostergasse 12, Österreich

Sehnsucht nach Heilung 15. Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr A

Ich höre etwas, kann es aber nicht verstehen. Es ist wie eine fremde Sprache. Es kommt mir Spanisch vor. Ich sehe etwas, kann es aber nicht erklären. Es ist wie abstrakte Malerei. Und bei Gott geht es mir auch so. Ich höre etwas, das seine Worte sein könnten, kann sie aber nicht verstehen. Ich sehe seine Zeichen an der Wand, kann sie aber nicht erklären. Ich verstehe nur Bahnhof. Wer hilft mir, seine Worte und Zeichen zu verstehen?

Liebe Gottesdienstgemeinde im Sacré Coeur!

Hier kommt das Evangelium zum Sonntag: Gott gibt sein Geheimnis preis.
Die Matthäusgemeinde erinnert an das Gleichnis von den Samenkörnern, die nicht überall einen guten Boden finden. Das Wort Gottes will gehört und verstanden werden, damit es heilt.

An jenem Tag verließ Jesus das Haus und setzte sich an das Ufer des Sees. Da versammelte sich eine große Menschenmenge um ihn. Er stieg deshalb in ein Boot und setzte sich; die Leute aber standen am Ufer. Und er sprach lange zu ihnen in Form von Gleichnissen. Er sagte: Ein Sämann ging aufs Feld, um zu säen. Als er säte, fiel ein Teil der Körner auf den Weg und die Vögel kamen und fraßen sie. Ein anderer Teil fiel auf felsigen Boden, wo es nur wenig Erde gab, und ging sofort auf, weil das Erdreich nicht tief war; als aber die Sonne hochstieg, wurde die Saat versengt und verdorrte, weil sie keine Wurzeln hatte. Wieder ein anderer Teil fiel in die Dornen und die Dornen wuchsen und erstickten die Saat. Ein anderer Teil schließlich fiel auf guten Boden und brachte Frucht, teils hundertfach, teils sechzigfach, teils dreißigfach. Wer Ohren hat, der höre!
Da kamen die Jünger zu ihm und sagten: Warum redest du zu ihnen in Gleichnissen? Er antwortete: Euch ist es gegeben, die Geheimnisse des Himmelreichs zu erkennen; ihnen aber ist es nicht gegeben. Denn wer hat, dem wird gegeben, und er wird im Überfluss haben; wer aber nicht hat, dem wird auch noch weggenommen, was er hat. Deshalb rede ich zu ihnen in Gleichnissen, weil sie sehen und doch nicht sehen, weil sie hören und doch nicht hören und nichts verstehen. An ihnen erfüllt sich die Weissagung Jesajas: Hören sollt ihr, hören, aber nicht verstehen; sehen sollt ihr, sehen, aber nicht erkennen. Denn das Herz dieses Volkes ist hart geworden und mit ihren Ohren hören sie nur schwer und ihre Augen halten sie geschlossen, damit sie mit ihren Augen nicht sehen und mit ihren Ohren nicht hören, damit sie mit ihrem Herzen nicht zur Einsicht kommen, damit sie sich nicht bekehren und ich sie nicht heile.
Ihr aber seid selig, denn eure Augen sehen und eure Ohren hören. Amen, ich sage euch: Viele Propheten und Gerechte haben sich danach gesehnt zu sehen, was ihr seht, und haben es nicht gesehen, und zu hören, was ihr hört, und haben es nicht gehört. Hört also, was das Gleichnis vom Sämann bedeutet. Immer wenn ein Mensch das Wort vom Reich hört und es nicht versteht, kommt der Böse und nimmt alles weg, was diesem Menschen ins Herz gesät wurde; hier ist der Samen auf den Weg gefallen. Auf felsigen Boden ist der Samen bei dem gefallen, der das Wort hört und sofort freudig aufnimmt, aber keine Wurzeln hat, sondern unbeständig ist; sobald er um des Wortes willen bedrängt oder verfolgt wird, kommt er zu Fall. In die Dornen ist der Samen bei dem gefallen, der das Wort zwar hört, aber dann ersticken es die Sorgen dieser Welt und der trügerische Reichtum und es bringt keine Frucht. Auf guten Boden ist der Samen bei dem gesät, der das Wort hört und es auch versteht; er bringt dann Frucht, hundertfach oder sechzigfach oder dreißigfach. (Evangelium nach Matthäus, Erklärungen im Bibelwerk: Matthäus 13, 1-23)

  1. Lesung aus dem Buch des Propheten Jesaja: Ich freue mich über die Gottesrede.
    Die jüdische Gemeinde erinnert an eine Gottes Rede, die wie der Regen ist, der die Pflanzen zum Keimen und Wachsen bringt.

So spricht der Herr: Denn wie der Regen und der Schnee vom Himmel fällt und nicht dorthin zurückkehrt, sondern die Erde tränkt und sie zum Keimen und Sprossen bringt, wie er dem Sämann Samen gibt und Brot zum Essen, so ist es auch mit dem Wort, das meinen Mund verlässt: Es kehrt nicht leer zu mir zurück, sondern bewirkt, was ich will, und erreicht all das, wozu ich es ausgesandt habe. (Erklärungen im Bibelwerk: Jesaja 55, 10-11)

  1. Lesung aus dem Brief des Apostel Paulus an die Römer: An uns soll etwas offenbar werden.
    Paulus erinnert die römische Gemeinde, dass die Schöpfung und die Menschen ein unbändiges Ziel haben. Sie sehnen sich nach der Freiheit und nach der Herrlichkeit der Kinder Gottes.

Ich bin überzeugt, dass die Leiden der gegenwärtigen Zeit nichts bedeuten im Vergleich zu der Herrlichkeit, die an uns offenbar werden soll. Denn die ganze Schöpfung wartet sehnsüchtig auf das Offenbarwerden der Söhne Gottes. Die Schöpfung ist der Vergänglichkeit unterworfen, nicht aus eigenem Willen, sondern durch den, der sie unterworfen hat; aber zugleich gab er ihr Hoffnung: Auch die Schöpfung soll von der Sklaverei und Verlorenheit befreit werden zur Freiheit und Herrlichkeit der Kinder Gottes. Denn wir wissen, dass die gesamte Schöpfung bis zum heutigen Tag seufzt und in Geburtswehen liegt. Aber auch wir, obwohl wir als Erstlingsgabe den Geist haben, seufzen in unserem Herzen und warten darauf, dass wir mit der Erlösung unseres Leibes als Söhne und Töchter offenbar werden. (Erklärungen im Bibelwerk: Römer 8, 18-23)

Wir laden ein:
15. Sonntag im Jahreskreis, 16. Juli 2017, 9:00 Gottesdienst +SC Kaffee im Barat-Saal, Kinder, Betreuerinnen und Betreuer des Sommerlagers sind zurück.
16. Sonntag im Jahreskreis, 23. Juli 2017, 9:00 Gottesdienst +SC Kaffee im Barat-Saal

Informationen:
Die Charismatische Erneuerung feiert 50 Jahre Mi 23. -26. August 2017 – Windischgarsten / OÖ
Das Jugendfestival Key2Life Do 17.- So 20. August 2017 Schlosspark Marchegg
Lesungen und Evangelium des Sonntags und der Feiertage im Bibelwerk.
Für Handys gibt es ein APP, das die Evangelien und Lesungen für jeden Tag anzeigt.
Die Natürliche Gemeinde-Entwicklung zeigt, wie eine christliche Gemeinde wachsen kann.
Die Katholische Jugend Österreich

Liebe Grüße und für dich: Die Geheimnisse Gottes!
Hannes Daxbacher
Sacré Coeur Cafétier und Ostiarius

Katholische Gottesdienstgemeinde Sacré Coeur, 3021 Pressbaum, Klostergasse 12, Österreich