Die Früchte der Liebe genießen Dritter Fastensonntag. Lesejahr C

Einige wissen, dass ich für meine Schüler eine Homepage gemacht habe. Die ist jetzt veraltet und ich habe eine Woche an einer Erneuerung gearbeitet. Als es mir nicht gelungen ist, habe ich die Aufgabe Fachleuten übergeben. Ich habe mich nicht geärgert, nicht geklagt und niemandem die Schuld gegeben.
Ich bin froh, dass ich mich anderem zuwenden kann. Dieses Neuanfangen hat mir mein Glaube gelehrt. Dafür bin ich dankbar. Auch wenn ich wirklich Mist baue, macht das nichts. Ich sehe es und es zeigt mir, dass ich nicht perfekt bin. Das ist gut so. Ich würde ja sonst in dem Wahn leben, dass ich perfekt bin wie ein Gott auf Erden. Der Glaube an den absolut perfekten Gott zeigt mir hingegen, dass ich ein kleines Lebewesen bin, dass ich keine absolute Freiheit habe, sondern nur eine relative Freiheit, keine absolute Wahrheit, sondern nur relative Wahrheiten. Ich pflege Freundschaft mit dem absoluten Gott und bin selbst nur relativ. Der Glaube zeigt mir, dass wir mit kleinen liebevollen Schritten vorankommen. Ich hoffe, dass diese kleinen Schritte zu guten Früchten führen, die wir genießen können.
Wir laden ein:
3. Fastensonntag 24. März 2019, 9:00 Gottesdienst + Sacré Coeur Kaffee
4. Fastensonntag 31. März 2019, 9:00 Gottesdienst + Sacré Coeur Kaffee

Hier kommt die gute Nachricht:
Der Feigenbaum bekommt noch eine Chance
Die Leute erzählen vom Leid der Menschen und geben den Opfern die Schuld. Jesus sieht keine Schuld bei den Opfern. Er warnt die Leute, dass sie umkommen werden, wenn sie nicht umkehren und keine Früchte bringen. – Nicht immer nur klagen und anderen die Schuld geben, sondern kleine Schritte tun.:
Diese Menschen haben nicht mehr Schuld als die anderen
Zu jener Zeit kamen einige Leute und berichteten Jesus von den Galiläern, deren Blut Pilatus mit dem ihrer Opfertiere vermischt hatte. Und er antwortete ihnen: Meint ihr, dass diese Galiläer größere Sünder waren als alle anderen Galiläer, weil das mit ihnen geschehen ist? Nein, sage ich euch, vielmehr werdet ihr alle genauso umkommen, wenn ihr nicht umkehrt. Oder jene achtzehn Menschen, die beim Einsturz des Turms am Schiloach erschlagen wurden – meint ihr, dass sie größere Schuld auf sich geladen hatten als alle anderen Einwohner von Jerusalem? Nein, sage ich euch, vielmehr werdet ihr alle ebenso umkommen, wenn ihr nicht umkehrt.
Der Winzer setzt sich für den Feigenbaum ein
Und er erzählte ihnen dieses Gleichnis: Ein Mann hatte in seinem Weinberg einen Feigenbaum gepflanzt; und als er kam und nachsah, ob er Früchte trug, fand er keine. Da sagte er zu seinem Winzer: Siehe, jetzt komme ich schon drei Jahre und sehe nach, ob dieser Feigenbaum Früchte trägt, und finde nichts. Hau ihn um! Was soll er weiter dem Boden seine Kraft nehmen? Der Winzer erwiderte: Herr, lass ihn dieses Jahr noch stehen; ich will den Boden um ihn herum aufgraben und düngen. Vielleicht trägt er in Zukunft Früchte; wenn nicht, dann lass ihn umhauen! (Erklärung im Bibelwerk: Lukas 13,1-9) Weiterlesen

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Die älteste Malerei, die Schrift und Jesus – Vierundzwanzigster Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr B

Ich bin ganz hingerissen von der ältesten Malerei der Menschheitsgeschichte, die in einer Höhle in Südafrika entdeckt wurde. 73.000 Jahre alt sind die roten Linien, die einer Raute ähneln. Sie sehen aus wie die Buchstaben, die Israeliten entwickelten, um die Erlebnisse mit dem unsichtbaren, aber anwesenden Gott aufzuschreiben. Da sie die Bibel zu wörtlich nahmen und sie göttlich verehrten, musste Gott Mensch werden, um zu zeigen, dass die Beziehung zu ihm wichtiger ist als die Bibel. Der Philosoph Nordhofen bemerkte, dass Jesus den Bibelkult mit einem neuen Kult ersetzte. Jesus sagte: „Ich bin das Brot des Lebens.“ In der Messe essen wir das Gottesbrot und verbinden uns mit dem einzigen und unsichtbaren Gott, der kein Teil des Universums ist, sondern es erschaffen hat. Das ist ein Abenteuer. Weiterlesen

Vegetarisch – Zwanzigster Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr B

Am Freitag gehe ich öfters mit einem Freund fischessen. Mein Religionslehrer erklärte mir, dass das Fleischverbot am Freitag in die Antike zurückreicht, als Fleisch von Kühen, Schweinen, Hühnern und Schafen teurer war als Fischfleisch. Fisch war das Essen der Armen. Heute ist der Fisch teurer. Vielleicht wäre ein vegetarisches Essen am Freitag auch sinnvoll. An einem Freitag wurde Jesus, der Sohn Gottes, gefoltert und ermordet. Aus Erinnerung daran essen viele Fisch. Das Wort Fisch ist im Griechischen aus Jesuswörtern zusammengesetzt Ichtys: Jesus, Christus, Gottes Sohn: Theoũ Hyiós, Erlöser: Sōtḗr. Da wird mir ganz anders, wenn ich mich beim Essen von Fisch mit meinem Erlöser verbinde.

Wir laden ein:
20. Sonntag im Jahreskreis
, 19. August 2018, 9:00 Gottesdienst mit Domdekan Karl Rühringer + Eiserne Hochzeit + Sacré Coeur Kaffee

21. Sonntag im Jahreskreis, 26. August 2018, 9:00 Gottesdienst + Sacré Coeur Kaffee

Hier kommt die gute Nachricht: Ich verbinde mich mit dem ganz lebendigen Jesus:  Weiterlesen