Die älteste Malerei, die Schrift und Jesus – Vierundzwanzigster Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr B

Ich bin ganz hingerissen von der ältesten Malerei der Menschheitsgeschichte, die in einer Höhle in Südafrika entdeckt wurde. 73.000 Jahre alt sind die roten Linien, die einer Raute ähneln. Sie sehen aus wie die Buchstaben, die Israeliten entwickelten, um die Erlebnisse mit dem unsichtbaren, aber anwesenden Gott aufzuschreiben. Da sie die Bibel zu wörtlich nahmen und sie göttlich verehrten, musste Gott Mensch werden, um zu zeigen, dass die Beziehung zu ihm wichtiger ist als die Bibel. Der Philosoph Nordhofen bemerkte, dass Jesus den Bibelkult mit einem neuen Kult ersetzte. Jesus sagte: „Ich bin das Brot des Lebens.“ In der Messe essen wir das Gottesbrot und verbinden uns mit dem einzigen und unsichtbaren Gott, der kein Teil des Universums ist, sondern es erschaffen hat. Das ist ein Abenteuer. Weiterlesen

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Vegetarisch – Zwanzigster Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr B

Am Freitag gehe ich öfters mit einem Freund fischessen. Mein Religionslehrer erklärte mir, dass das Fleischverbot am Freitag in die Antike zurückreicht, als Fleisch von Kühen, Schweinen, Hühnern und Schafen teurer war als Fischfleisch. Fisch war das Essen der Armen. Heute ist der Fisch teurer. Vielleicht wäre ein vegetarisches Essen am Freitag auch sinnvoll. An einem Freitag wurde Jesus, der Sohn Gottes, gefoltert und ermordet. Aus Erinnerung daran essen viele Fisch. Das Wort Fisch ist im Griechischen aus Jesuswörtern zusammengesetzt Ichtys: Jesus, Christus, Gottes Sohn: Theoũ Hyiós, Erlöser: Sōtḗr. Da wird mir ganz anders, wenn ich mich beim Essen von Fisch mit meinem Erlöser verbinde.

Wir laden ein:
20. Sonntag im Jahreskreis
, 19. August 2018, 9:00 Gottesdienst mit Domdekan Karl Rühringer + Eiserne Hochzeit + Sacré Coeur Kaffee

21. Sonntag im Jahreskreis, 26. August 2018, 9:00 Gottesdienst + Sacré Coeur Kaffee

Hier kommt die gute Nachricht: Ich verbinde mich mit dem ganz lebendigen Jesus:  Weiterlesen