Corona: Möge er deine Abwehrkräfte stärken! – Vierter Fastensonntag, Lesejahr A

Liebe Sacré Coeur Gemeinde!

Michael Scharf

Ich hoffe, es geht Euch gut und Ihr kommt gut durch diese schweren Tage der Trennung und Isolation. Ich denke viel an Euch und Ihr geht mir ab.
Im Herzen, in Gedanken, im Beten können wir miteinander verbunden sein.
Leider ist diese Verbindung mit Euch und untereinander alles, was wir derzeit leben dürfen.
Über den Gemeindebrief sende ich Euch meine Gedanken zum Evangelium. Wenn Ihr den Sonntagnewsletter von mir direkt bekommen möchtet, schreibt mir bitte (m.scharf(at)edw.or.at).
Auf der Homepage netzwerk-gottesdienst.at veröffentlicht die Diözese für jeden Sonntag eine Wortgottesfeier für den Sonntagsgottesdienst zu Hause.

Ich lade ein, dass wir diesen Gottesdienst zur gleichen Zeit, am Sonntag um 9:30 beten. So sind wir zwar nicht gemeinsam im Kirchenraum aber doch zur gleichen Zeit verbunden und bilden so eine Gebetsgemeinschaft.

Messübertragungen gibt es derzeit viele und ausreichend. Im Gemeindebrief sind Vorschläge wo Ihr Gottesdienstübertragungen finden könnt zusammengefasst.
Beten wir füreinander: Vater Unser, Rosenkranz, Stundengebet der Kirche.
Wenn Ihr Anregungen sucht und Unterstützung braucht, meldet Euch bei mir. Es gibt viele gute Hilfen für das Gebet im Internet.

Wenn Ihr Hilfe braucht (Einkäufe, Besorgung von Medikamenten, Erledigungen, was immer) dann meldet Euch bitte. Wir helfen einander und ich werde versuchen Hilfe zu organisieren. Es haben sich schon einige gemeldet, die Hilfe anbieten.

Gerne höre oder lese ich wie es Euch geht (m.scharf@edw.or.at)
Euer Michael

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Der König der Liebe – Christkönigssonntag, Lesejahr C

Simon von Cyrene hilft dem König Gottes das Kreuz tragen

Eine Bekannte kaufte sich die wunderschöne Bibel mit Bildern von Sieger Köder und las darin von den Gesetzen des Mose und war ganz schockiert, dass da Menschen gesteinigt werden sollen. Papst Franziskus hat vor einem Jahr die Todesstrafe für unzulässig erklärt, „weil sie gegen die Unantastbarkeit und Würde der Person verstößt“. Das konnte er tun, weil die Bibel keine Sammlung von Anweisungen Gottes ist. Das Alte Testament ist die Hintergrundmelodie für Jesus, den Erlöser. Unser Kirchenrektor Michael Scharf sieht die Grundmelodie im Namen Gottes, den dieser Moses geoffenbart hat: JHWH, das heißt „Ich bin für euch da“. Vor dieser Hintergrundmusik spielt Jesus als heilender göttlicher König eine neue Melodie: „Mein Reich ist nicht von dieser Welt“ (Johannes 18,36). Er wehrt sich nicht, als ihn die Soldaten verspotten und ans Kreuz schlagen, die führenden Männer des Volkes ihn verlachen und Pilatus ihn zynisch als König der Juden bezeichnet. Der König Gottes lässt sich ans Kreuz schlagen und reagiert auf die Bitte des Sterbenden mit dem Versprechen: „Heute noch wirst du mit mir im Paradies sein“ (Lukas 23,43).
Das ist die Antwort auf die Frage, was Gott angesichts des Leidens der Menschen tut: Er stirbt gefoltert, wird Bruder der Gefolterten und nimmt sie in sein Paradies. Er ist unser aller Zukunft.

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