Der Geist heilt einsame Menschen – 30. Sonntag im Jahreskreis Lesejahr B

In der Telefonseelsorge rufen mich Menschen an, die einsam sind, vor einer schwierigen Entscheidung stehen, körperlich oder seelisch krank sind. Einige können eine fixe Idee, unter der sie leiden, nicht loslassen. Ich kann ihnen zuhören, aber heilen kann ich sie nicht. Anders war das bei Jesus, er hörte den Kranken zu und heilte sie.

Das war vor 2000 Jahren. Was ist jetzt? Wir haben jetzt den Heiligen Geist. Ihn hat er als seinen Nachfolger geschickt. Fünf Firmlinge sind letzten Sonntag im Gottesdienst gewesen, die am 14.11. das Siegel des Heiligen Geistes bekommen. Spüren wir diesen Heiligen Geist? Er könnte uns bewegen. Wie nahe ist er uns? Es kann sein, dass er uns die heilende Kraft Gottes bringt. In der Messe bittet der Priester Gott, dass der Heilige Geist auf die Gaben von Brot und Wein herabkommt, damit sie Leib und Blut Jesu werden.

Kann es sein, dass wir den Heiligen Geist auf die Kranken herabflehen können, damit die Kraft Gottes die Kranken heilt? Ich denke an eine Frau, die unter dem Krebs leidet und flehe zum Heiligen Geist, dass er die heilende Kraft Gottes auf sie kommen lässt. Heiliger Geist, komm! Ich denke an einen vereinsamten Mann, der unter dieser Verlorenheit leidet. Heiliger Geist, komm auf ihn herab! Vertreibe seine Angst! Heile ihn mit deiner Kraft!

Wir laden ein:
Sonntag, 24. Oktober 2021 Gottesdienst 9:30. Weltmissionssonntag FFP2 Masken + 30. Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr B + SC Kaffee + Schokoladenverkauf Missio
Sonntag, 31. Oktober 2021 Gottesdienst 9:30. Zeitumstellung, eine Stunde länger schlafen + FFP2 Masken + 31. Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr B + SC Kaffee
Allerheiligen Montag, 1. November 2021 Gottesdienst 9:30
Sonntag, 7. November 2021 Gottesdienst 9:30 Christen in Not + eine Klasse der Mittelschule im SC
Sonntag, 14.November 2021 Firmung, Gottesdienst 9:30 Prälat Karl Rühringer spendet die Firmung + Hl. Geist

Jesus: Ruft ihn her!

Bartimäus ist in seinem Vertrauen das Vorbild für mich. Er vertraut Jesus, dass er ihn heilt. Wir können dieses Vertrauen haben und mit ihm rufen: Sohn Davids, Jesus, hab Erbarmen mit mir! Rabbuni, ich möchte sehen können!

Aus dem heiligen Evangelium nach Markus:
In jener Zeit, als Jesus mit seinen Jüngern und einer großen Menschenmenge Jericho wieder verließ, saß am Weg ein blinder Bettler, Bartimäus, der Sohn des Timäus. Sobald er hörte, dass es Jesus von Nazaret war, rief er laut: Sohn Davids, Jesus, hab Erbarmen mit mir! Viele befahlen ihm zu schweigen. Er aber schrie noch viel lauter: Sohn Davids, hab Erbarmen mit mir! Jesus blieb stehen und sagte: Ruft ihn her! Sie riefen den Blinden und sagten zu ihm: Hab nur Mut, steh auf, er ruft dich. Da warf er seinen Mantel weg, sprang auf und lief auf Jesus zu. Und Jesus fragte ihn: Was willst du, dass ich dir tue? Der Blinde antwortete: Rabbuni, ich möchte sehen können. Da sagte Jesus zu ihm: Geh! Dein Glaube hat dich gerettet. Im gleichen Augenblick konnte er sehen und er folgte Jesus auf seinem Weg nach. (Erklärungen im Bibelwerk: Mk 10,46b-52)

Gott führt mich zu erfrischendem Wasser

Die Bitte um Rettung durch Gott wird beim Propheten Jeremia zur großartigen Verheißung. Gott selbst führt sein Volk nach Hause. Er leitet die Blinden, Lahmen, die Schwangeren, Wöchnerinnen und die Weinenden zum erfrischenden Wasser.

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Du bist wichtig! Wenn freudig pocht mein Herz – 29. Sonntag im Jahreskreis Lesejahr B

Wir haben einen neuen Boden im Wohnbereich. Wenn ich jetzt über den lichten Boden gehe, der nicht mehr knarrt, dann ist es, als würde ich auf Wolken gehen.

Papst Franziskus erinnert mich an den Satz von Jesus: Seht, ich mache alles neu. Auch die katholische Kirche wird neu. Es beginnt ab Sonntag eine sogenannte Synode, eine Beratung aller Katholikinnen und Katholiken. Fragen, die mir spontan einfallen: Erfahre ich im Gottesdienst Freude und glückselige Augenblicke? Kann ich das im Gottesdienst anderen mitteilen? Kann ich Amen sagen? Kann ich Ja im Gottesdienst sagen? Es gibt Gottesdienste in anderen Teilen der Welt, da wird nach jedem Satz des Priesters von der Gemeinde ein Ja gesprochen. Ist das in unseren Gottesdiensten möglich? Ich kann mich an eine Zeit erinnern, dass nach der Predigt die Gemeinde ein Amen sagte.

Im Schubertlied singen wir: Wem künd‘ ich mein Entzücken, wenn freudig pocht mein Herz? Kann ich diese Freude im Gottesdienst Gott gegenüber ausdrücken? Auch das wird in der kommenden Synode zu bereden sein.

Wir laden ein: Sonntag, 17. Oktober 2021 Gottesdienst 9:30. FFP2 Masken + 29. Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr B + SC Kaffee + Heute beginnt die Synode, die Beratungen aller Katholikinnen und Katholiken in den Diözesen.
Sonntag, 24. Oktober 2021 Gottesdienst 9:30. FFP2 Masken + 30. Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr B + SC Kaffee

Bei euch soll es anders sein

Wie oft geht es auch in unseren Gemeinschaften und in unserer Kirche darum, das Sagen zu haben? Jesus schärft seinen Jüngern und Jüngerinnen ein: Bei euch soll es nicht so sein! Eine Mahnung bis heute!

Aus dem heiligen Evangelium nach Markus:
In jener Zeit traten Jakobus und Johannes, die Söhne des Zebedäus, zu ihm und sagten: Meister, wir möchten, dass du uns eine Bitte erfüllst. Er antwortete: Was soll ich für euch tun? Sie sagten zu ihm: Lass in deiner Herrlichkeit einen von uns rechts und den andern links neben dir sitzen! Jesus erwiderte: Ihr wisst nicht, worum ihr bittet. Könnt ihr den Kelch trinken, den ich trinke, oder die Taufe auf euch nehmen, mit der ich getauft werde? Sie antworteten: Wir können es. Da sagte Jesus zu ihnen: Ihr werdet den Kelch trinken, den ich trinke, und die Taufe empfangen, mit der ich getauft werde. Doch den Platz zu meiner Rechten und zu meiner Linken habe nicht ich zu vergeben; dort werden die sitzen, für die es bestimmt ist.
Als die zehn anderen Jünger das hörten, wurden sie sehr ärgerlich über Jakobus und Johannes. Da rief Jesus sie zu sich und sagte: Ihr wisst, dass die, die als Herrscher gelten, ihre Völker unterdrücken und ihre Großen ihre Macht gegen sie gebrauchen. Bei euch aber soll es nicht so sein, sondern wer bei euch groß sein will, der soll euer Diener sein, und wer bei euch der Erste sein will, soll der Sklave aller sein. Denn auch der Menschensohn ist nicht gekommen, um sich dienen zu lassen, sondern um zu dienen und sein Leben hinzugeben als Lösegeld für viele. (Erklärungen im Bibelwerk: Mk 10,35-45)

Wer leidet, ist nicht selbst schuld

Jesaja wendet sich in den Gottesknechtliedern gegen die Meinung, wer leidet, ist selbst schuld. Er versucht, dem Leiden einen anderen Sinn zu geben, nämlich die Schuld der anderen zu tilgen. Ich denke hingegen, dass das Leiden eine notwendige Zumutung der biologischen Evolution ist, in der Gott uns sehr nahe ist und uns mit seiner Zuwendung umarmt. So wie Christus am Kreuz die Arme ausstreckt.

Lesung aus dem Buch Jesaja:
Doch der HERR hat Gefallen an dem von Krankheit Zermalmten. Wenn du, Gott, sein Leben als Schuldopfer einsetzt, wird er Nachkommen sehen und lange leben. Was dem HERRN gefällt, wird durch seine Hand gelingen. Nachdem er vieles ertrug, erblickt er das Licht. Er sättigt sich an Erkenntnis. Mein Knecht, der gerechte, macht die Vielen gerecht; er lädt ihre Schuld auf sich. (Erklärungen im Bibelwerk: Jes 53,10-11)

Jesus fühlt mit uns

Die Gemeinde des Hebräerbriefes sieht sich von Jesus, dem Mensch gewordenen Gott beschenkt. Wir bekommen Zuwendung und Hilfe von ihm, der mitfühlen kann und unsere Schwächen versteht.

Lesung aus dem ersten Hebräerbrief:
Schwestern und Brüder!
Da wir nun einen erhabenen Hohepriester haben, der die Himmel durchschritten hat, Jesus, den Sohn Gottes, lasst uns an dem Bekenntnis festhalten. Wir haben ja nicht einen Hohepriester, der nicht mitfühlen könnte mit unseren Schwächen, sondern einen, der in allem wie wir versucht worden ist, aber nicht gesündigt hat. Lasst uns also voll Zuversicht hinzutreten zum Thron der Gnade, damit wir Erbarmen und Gnade finden und so Hilfe erlangen zur rechten Zeit! (Erklärungen im Bibelwerk: Hebr 4,14-16)

Liebe Grüße, für dich: Du bist wichtig!
Hannes Daxbacher, Sacré Coeur Cafétier und Ostiarius (Türöffner).
Katholische Gottesdienstgemeinde Sacré Coeur, 3021 Pressbaum, Klostergasse 12, am 10.10.2021

Der Heilige Geist puscht uns, damit wir nachdenken und handeln

Papst Franziskus schreibt uns: Alle sind aufgerufen, am Leben der Kirche und ihrer Sendung teilzunehmen. Wenn nicht das ganze Volk Gottes wirklich daran teilnimmt, besteht die Gefahr, dass die Rede von der Gemeinschaft nur eine fromme Absicht ist.

Der Leiter der Pastoralamtes von Wien, Markus Beranek schreibt uns:
Liebe Schwestern und Brüder …!
Am kommenden Sonntag, dem 17. Oktober, wird weltweit die diözesane Phase des synodalen Prozesses eröffnet. Wir bitten Sie, dieses Anliegen auch im Sonntagsgottesdienst, ganz besonders in den Fürbitten, zu berücksichtigen. Die … weiterführenden Materialien und Informationen werden laufend auf www.apg21.at/synode zur Verfügung gestellt. Nützen Sie bitte auch die vorhandenen Gruppen … für diesen Austausch.
(E-Mail an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter)
Siehe auch: Markus Beranek: Lerneffekt

Der Erste Schritt ist die Reflexion in den Teilgemeinden, Pfarren, Pfarrverbänden, Seelsorgeräumen und anderen kirchlichen Orten.
Bitte fassen Sie die zwei bis drei zentralen Erkenntnisse Ihres Austausches auf einer A4 Seite zusammen und übermitteln Sie diese bis 31. Jänner 2022 an synode@edw.or.at .

Übersicht über die Diözesane Phase | Oktober 2021 – Februar 2022

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Wegwerfen kann befreien – 28. Sonntag im Jahreskreis Lesejahr B

Auf dem Weg nach Wolfsgraben liegt der Mistplatz von drei Gemeinden. Dort konnte ich die Abfälle der Küchenrenovierung in die Container werfen. Von einigen guten Dingen trennte ich mich nur schwer. Eine Küchenrollenaufhängung, ein Brotkasten und ein Wasserhahn mussten aber weg. Und weil ich gerade dabei war, entsorgte ich auch gleich das Faxgerät und das Tablet. So ein Wegwerfen kann befreien. Ich probierte es auch mit meinen Wünschen. Einen tiefen Wunsch über Bord zu werfen war schwer. Wunschlos bin ich nicht. Jesus meint im Evangelium: Eines fehlt dir noch. Und: Alles, was ihr auf Erden lösen werdet, das wird auch im Himmel gelöst sein. Da gibt es für mich noch vieles wegzuwerfen und mich von einigem zu lösen.

Wir laden ein:
Sonntag, 10. Oktober 2021, 9:30 Familienmesse und Erntedank mitgestaltet von den 2. Klassen Volksschule des Sacré Coeurs + Obst- und Gemüseweihe + FFP2 Masken + 28. Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr B + SC Kaffee
Sonntag, 17. Oktober 2021 Gottesdienst 9:30. FFP2 Masken + 29. Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr B + SC Kaffee

Verlass alles und folge mir nach!

Wie lebe ich ein sinnvolles Leben? Die Menschen, die Jesus begegnen, fragen ihn danach. Er zeigt ihnen Wege dazu auf. Es gibt die Gebote, es gibt die Hingabe. Letztere passiert im Herzen, in der Aufgabe von Reichtum und im Verlassen der Großfamilie.

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Geschiedene gehen zur Kommunion – 27. Sonntag im Jahreskreis Lesejahr B

Wir wissen es. Scheidung ist bei einer katholischen Ehe schwierig. Scheidung gibt es nur beim Privilegium Petrinum oder beim Privilegium Paulinum. Sonst gibt es die Annullierung der Ehe. Bei einer Reform des katholischen Eherechts ist meiner Meinung nach auch zu fragen, wie das zurzeit Jesu war. Geschiedene Frauen hatten zurzeit Jesu keine soziale Absicherung. Ein Mann konnte seiner Frau wegen einer Nichtigkeit wie angebranntes Essen einen Scheidebrief ausstellen. Sie war dann auf sich gestellt, wurde versklavt oder Prostituierte. Jesus wollte nicht, dass Männer ihre Frauen in die Armut stürzen. Das ist der Grund, warum er das mosaische Ehegesetz und die männerdominierte Ehescheidung ablehnte.

Oh, wir Männer!

Auch in meinem Bekanntenkreis verlassen eher die Männer die Frauen. Ein berufstätiger Ehepartner ohne Kinder muss dem nichtberufstätigen 33% des Nettoeinkommens als Trennungsunterhalt bezahlen. Aktuell werden rund 90% der Scheidungen im Einvernehmen vollzogen, denn die meisten Ehepaare möchten auf Rosenkriege und Zank verzichten. Die Sehnsucht nach einer Zweierbeziehung bleibt groß.

Was hält Paare zusammen?

Der Arzt und Psychotherapeut Jürg Willi schreibt über die Paarbeziehung: „Ich glaube, auch in Zukunft wird ein großer Teil der Erwachsenen das Leben in einer dauerhaften Paarbeziehung anstreben, weniger aus ethisch-moralischen Erwägungen oder wegen gesellschaftlicher Leitbilder als vielmehr wegen der Beschaffenheit des Menschen selbst. Um das sichtbar zu machen,“ wählt Jürg Willi einen psychologischen Ansatz, „der den Menschen als ökologisches Wesen, als Beziehungswesen begreift, das in der Auseinandersetzung mit Mitmenschen seine Kräfte entfaltet und strukturiert, das in Beziehungen seine Identität findet und seine Persönlichkeit entfaltet. Die tiefste und persönlichste Beziehungserfahrung im Erwachsenenleben ist die Liebesbeziehung.“ (Quelle: Jürg Willi, Was hält Paare zusammen? Der Prozess des Zusammenlebens in psycho-ökologischer Sicht. Hamburg 1991, S. 326 Link)

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Ich werde den Herrn preisen, solange ich lebe – 26. Sonntag im Jahreskreis Lesejahr B

Der Priesterdichter Ernesto Cardenal schreibt in seinem Psalm 104: Lobe den Herrn, meine Seele!
Herr, mein Gott, Du bist groß. Ja, ich werde den Herrn preisen, solange ich lebe, ich werde ihm Psalmen schreiben – mögen meine Lieder ihm Freude machen. Lobe den Herrn, meine Seele, Halleluja!
Diese Freude am Leben merkt man auch bei Papst Franziskus, der eine schwere Operation überstanden hat und ausrief: Ich lebe noch! (Siehe unten)
Auch Jesus freut sich: „Vater im Himmel. Ich bin froh bei dir. Ich freue mich mit dir!“
(Der ganze Psalm 104 von Ernesto Cardenal)

Wir laden ein:
Sonntag, 26. September 2021 Gottesdienst 9:30. FFP2 Masken +26. Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr B + Wolfgang spielt Gitarre, mit unterstützenden Sängerinnen & Sänger + SC Kaffee
Sonntag, 3. Oktober 2021 Gottesdienst 9:30. FFP2 Masken + 27. Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr B + Marion mit Gitarre, mit unterstützenden Sängerinnen & Sänger + SC Kaffee
Sonntag, 10. Oktober 2021 Gottesdienst 9:30. FFP2 Masken + 28. Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr B + Christoph Wigelbeyer am Klavier, Wolfgang mit Chor + Instrumentalisten, Probe: 8:30, 3 G-Nachweis erforderlich + SC Kaffee

Ärgernisse, alles nur Ärgernisse!

Zu Menschen, die andere abwerten, bewirken ein Ärgernis nach dem anderen. Sie kränken und es geht um nichts. Die Markusgemeinde bringt Aussprüche Jesu, in denen er ironisch übertreibt, wenn es um diese Ärgernisse geht. Er lässt sich seine Freude mit seinem Vater im Himmel nicht nehmen und seine Sätze spricht er mit Augenzwinkern.

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FFP2 Masken und das Wohl aller – 25. Sonntag im Jahreskreis Lesejahr B

Das Corona-Virus verbreitet sich über die Aerosole, die Kranke beim Atmen ausstoßen. Da jetzt schon an die 200 Intensivbetten belegt sind, gibt es neue Maßnahmen in Österreich:

Bei Gottesdiensten gilt wieder FFP2-Maskenpflicht. Bei Feiern wie Taufen, Erstkommunion, Firmung und Trauung kann die Maskenpflicht durch die 3G-Regel ersetzt werden.

Ein Grund für die Maskenpflicht ist der Umstand, dass bei Gottesdiensten die 3G-Regel grundsätzlich nicht gilt. Ausgenommen von der Maskenpflicht sind Kinder bis zum sechsten Lebensjahr und Personen, die mit ärztlicher Bestätigung aus gesundheitlichen Gründen keinen MNS tragen können. Schwangere und Kinder von 6 bis 14 dürfen statt der FFP2-Maske einen MNS tragen. Bei Gottesdiensten unter freiem Himmel besteht keine Maskenpflicht.

Darüber hinaus müssen Desinfektionsmittel bereitgestellt werden. Die Besucher sollen zudem von einem Willkommensdienst empfangen und auf die Regeln hingewiesen werden. Bei Taufe, Erstkommunion, Firmung und Trauung ist ein Präventionskonzept und ein Präventionsbeauftragter verpflichtend vorzusehen.

Papst Franziskus zur Impfung
Sich impfen zu lassen hat etwas mit Liebe zu tun: mit Liebe zu sich selbst, Liebe gegenüber Angehörigen und Freunden, Liebe unter den Völkern. Mit solchen kleinen Gesten kann jede und jeder dazu beitragen, „die Gesellschaft zu verändern und zu verbessern“. Link zu Papst Franziskus Aufforderung.
Link zum Stufenplan. Link zu den Gottesdienst-Maßnahmen.

Wir laden ein:
Sonntag, 19. September 2021 Gottesdienst 9:30. FFP2 Masken! 25. Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr B + SC Kaffee
Sonntag, 26. September 2021 Gottesdienst 9:30. FFP2 Masken! 26. Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr B + SC Kaffee

Dienst an allen

Die Markusgemeinde erzählt von außergewöhnlichen Handlungen Jesu und überraschenden Reaktionen der Jünger. Vor dem Evangeliumabschnitt heilt er einen Jungen von einer seelisch-geistigen Krankheit. Die Jünger fragen, warum sie das nicht können. „Das kann nur durch Gebet geheilt werden.“

Aus dem heiligen Evangelium nach Markus:
In jener Zeit zogen Jesus und seine Jünger durch Galiläa. Er wollte aber nicht, dass jemand davon erfuhr; denn er belehrte seine Jünger und sagte zu ihnen: Der Menschensohn wird in die Hände von Menschen ausgeliefert und sie werden ihn töten; doch drei Tage nach seinem Tod wird er auferstehen. Aber sie verstanden das Wort nicht, fürchteten sich jedoch, ihn zu fragen.

Der Dienst am Wohl der Gemeinschaft
Sie kamen nach Kafarnaum. Als er dann im Haus war, fragte er sie: Worüber habt ihr auf dem Weg gesprochen? Sie schwiegen, denn sie hatten auf dem Weg miteinander darüber gesprochen, wer der Größte sei. Da setzte er sich, rief die Zwölf und sagte zu ihnen: Wer der Erste sein will, soll der Letzte von allen und der Diener aller sein.

Das Kind und Gott
Und er stellte ein Kind in ihre Mitte, nahm es in seine Arme und sagte zu ihnen: Wer ein solches Kind in meinem Namen aufnimmt, der nimmt mich auf; und wer mich aufnimmt, der nimmt nicht nur mich auf, sondern den, der mich gesandt hat. (Erklärungen im Bibelwerk: Mk 9,30-37)

Dann soll Gott ihm helfen

Wie eine Beschreibung des Leidens Jesu schreibt das Buch der Weisheit, wie ein Unschuldiger von den Menschen ermordet wird, weil er ihnen im Weg steht. Sie überlassen es Gottes Eingreifen und stellen Gott und den Gerechten auf die Probe, ob er sich als Sohn Gottes erweist.

Lesung aus dem Buch der Weisheit:
Die Frevler tauschen ihre verkehrten Gedanken aus und sagen: Lasst uns dem Gerechten auflauern! Er ist uns unbequem und steht unserem Tun im Weg. Er wirft uns Vergehen gegen das Gesetz vor und beschuldigt uns des Verrats an unserer Erziehung. Wir wollen sehen, ob seine Worte wahr sind, und prüfen, wie es mit ihm ausgeht. Ist der Gerechte wirklich Sohn Gottes, dann nimmt sich Gott seiner an und entreißt ihn der Hand seiner Gegner. Durch Erniedrigung und Folter wollen wir ihn prüfen, um seinen Gleichmut kennenzulernen und seine Widerstandskraft auf die Probe zu stellen. Zu einem ehrlosen Tod wollen wir ihn verurteilen; er behauptet ja, es werde ihm Hilfe gewährt. (Erklärungen im Bibelwerk: Weish 2,1a.12.17-20)

Eifersucht und Streit bringen nichts

Jakobus zeigt, wie Leidenschaft Leiden schafft. Er lädt uns ein, die göttliche Weisheit im Herzen wohnen zu lassen. Dann können wir gerechten Frieden schaffen.

Lesung aus dem ersten Jakobusbrief:
Schwestern und Brüder!
Wo Eifersucht und Streit herrschen, da gibt es Unordnung und böse Taten jeder Art. Doch die Weisheit von oben ist erstens heilig, sodann friedfertig, freundlich, gehorsam, reich an Erbarmen und guten Früchten, sie ist unparteiisch, sie heuchelt nicht. Die Frucht der Gerechtigkeit wird in Frieden für die gesät, die Frieden schaffen. Woher kommen Kriege bei euch, woher Streitigkeiten? Etwa nicht von den Leidenschaften, die in euren Gliedern streiten? Ihr begehrt und erhaltet doch nichts. Ihr mordet und seid eifersüchtig und könnt dennoch nichts erreichen. Ihr streitet und führt Krieg. Ihr erhaltet nichts, weil ihr nicht bittet. Ihr bittet und empfangt doch nichts, weil ihr in böser Absicht bittet, um es in euren Leidenschaften zu verschwenden. (Erklärungen im Bibelwerk: Jak 3,16-4,3)

Zusammenarbeiten

Papst Franziskus sagt: Wir wissen, dass die Dinge in dem Maße besser werden, in dem wir mit Gottes Hilfe für das Gemeinwohl zusammenarbeiten und die Schwächsten und Benachteiligten in den Mittelpunkt stellen.

Liebe Grüße, für dich: Liebe und Freude!
Hannes Daxbacher, Sacré Coeur Cafétier und Ostiarius (Türöffner).
Katholische Gottesdienstgemeinde Sacré Coeur, 3021 Pressbaum, Klostergasse 12, Österreich

Im Garten deines Lebens sollen die schönsten Blumen blühen – 24. Sonntag im Jahreskreis Lesejahr B

Ich hörte ein Geburtstagslied mit dem Wunsch, dass im Garten deines Lebens die schönsten Blumen blühen sollen. Die Rose in meinem Garten blüht wunderbar, sie hat aber auch Dornen. Ich kann sie nicht schnell pflücken ohne mich zu stechen. Aber ich kann sie betrachten und Gott für die Schönheit loben. Es zeigt, wie vorsichtig und achtsam ich mit Mensch und Natur umgehen soll.

Wir laden ein:
Sonntag, 12. September 2021 Gottesdienst 9:30. 24. Sonntag im Jahreskreis, Lesej. B + SC Kaffee
Sonntag, 12. September 19:00 Konzert des Stadtorchesters Pressbaum im Sacré Coeur
Sonntag, 19. September 2021 Gottesdienst 9:30. 25. Sonntag im Jahreskreis, Lesej. B + SC Kaffee

Petrus versteht Jesus nicht

Jesus lehnte die Erwartungen der Jüngerinnen und Jünger ab, als Prophet oder politischer Messias aufzutreten. Welche Rolle er aber in der Geschichte der Menschheit übernimmt, das zeigte er in seinen Heilungen, in seinem Leiden, seinem Gang zum Vater und der Sendung des Heiligen Geistes, mit dem wir diesen Weg weiterverfolgen können.

Jesus lehnte die Erwartungen der Jüngerinnen und Jünger ab, als Prophet oder politischer Messias aufzutreten. Welche Rolle er aber in der Geschichte der Menschheit übernimmt, das zeigte er in seinen Heilungen, in seinem Leiden, seinem Gang zum Vater und der Sendung des Heiligen Geistes, mit dem wir diesen Weg weiterverfolgen können. Damit erkennen wir immer mehr den liebenden Gott, der hinter allem steckt.

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Kann ich mich auf dich verlassen? – 23. Sonntag im Jahreskreis Lesejahr B

Eine der wichtigsten Erfahrungen eines Menschen ist es, geliebt zu werden. „Es ist schön, dass es dich gibt.“ Eine andere Erfahrung ist es, sich auf einen Menschen verlassen zu können. „Ich kann dir vertrauen, dass du mir in der Not hilfst.“ Ähnlich ist es in meiner Beziehung zu Gott. Wenn ich zu ihm sage: Ich vertraue dir, dass du bei mir bist. Du hast im brennenden Dornbusch zu Moses gesagt: „Ich bin mit dir.“ Und dann hast du mit ihm das Volk aus Ägypten geführt. – Dann kann sich die Treue Gottes bei mir bewahrheiten. Ich kann bemerken, dass er mich aufrichtet, dass er mir einen Weg zeigt, mich heilt und dass er mich von üblen Ketten befreit. Es bewahrheitet sich seine Nähe und Zuwendung.

Wir laden ein:
Sonntag, 5. September 2021 Gottesdienst 9:30. 23. Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr B + SC Kaffee
Sonntag, 12. September 2021 Gottesdienst 9:30. 24. Sonntag im Jahreskreis, Lesej. B + SC Kaffee
Sonntag, 12. September 19:00 Konzert des Stadtorchesters Pressbaum im Sacré Coeur

Ich öffne mich

Jesus machte die Erfahrung, dass er heilen konnte. Seine Aufforderung „Öffne dich“ wirkte und der stammelnde Taube konnte hören und richtig reden. In meiner Beziehung zu Jesus bin ich auch manchmal taub oder kann nur stammeln. Ich rufe dann seit einiger Zeit den Heiligen Geist. Er hat mir einige Male geholfen, ich konnte den Ruf Jesu bemerken und in seinem Sinne handeln.

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Hände waschen und Herz zeigen – 22. Sonntag im Jahreskreis Lesejahr B

Ich habe in meiner Kindheit gelernt, vor dem Essen die Hände zu waschen. Das ist hygienisch sinnvoll. Die Schriftgelehrten zurzeit Jesu machten das nicht aus hygienischen Gründen, sondern aus magischen Gründen. Wer fremde Personen oder deren Gegenstände berührte, wurde als ganzer Mensch unrein. Anders bei Jesus. In der Auseinandersetzung mit den Pharisäern und Schriftgelehrten kommt Jesus zu dem Schluss, dass nichts, was von außen in den Menschen hineinkommt, ihn unrein machen kann, sondern was aus dem Menschen herauskommt, das macht ihn unrein. Und das ist auch meine Erfahrung. Von innen, aus dem Herzen der Menschen, kommen die schlechten Handlungen wie Neid, Habgier, Hochmut und Unvernunft. Jesus zeigt uns einen neuen Weg, der für uns Menschen heilsam ist. Er befreit von den niederdrückenden Mächten. Mit ihm und dem Heiligen Geist ist das Alte vergangen und wir können neu beginnen – jetzt.

Wir laden ein:
Samstag, 28. August 2021 Hochzeit von Johanna und Wolfgang Chrysopoulos 11:00.
Sonntag
, 29. August 2021 Gottesdienst 9:30. 22. Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr B + SC Kaffee.
Sonntag, 5. September 2021 Gottesdienst 9:30. 23. Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr B + SC Kaffee
Sonntag, 19. September 19:00 Konzert des Stadtorchesters Pressbaum im Sacré Coeur

Die Taliban wissen, was Gott will

Jesus glaubt nicht an den Buchstaben des Gesetzes. Die Pharisäer hingegen lehren wie die Taliban Vorschriften und wissen genau, was Gott will. Jesus hingegen zeigt auf das Herz und begründet die Religion der Herzen. Diese hat Zukunft. Die Anhänger der Gesetzesreligion hingegen greifen in ihrer Verzweiflung zur Gewalt.

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Befreiende Religion – 21. Sonntag im Jahreskreis Lesejahr B

Jesus bringt eine neue, freie Religion, die alles umdreht, Gott ist bei ihm ganz nahe und voll Liebe. Nicht wir müssen Gott opfern, sondern Gott opfert sich für uns. Das ist für sehr viele ein Schock. Seine Familie lehnt ihn ab. Die verfeindeten gesetzestreuen Gruppen zu seiner Zeit schließen sich gegen ihn zusammen und bringen ihn um. Im Tod betet er: „Vater, verzeih ihnen, sie wissen nicht, was sie tun. Mein Gott, warum hast du mich verlassen? Amen, ich sage dir: Heute noch wirst du mit mir im Paradies sein. Vater, in deine Hände lege ich meinen Geist.“ Seine Auferstehung und sein Erscheinen ist die Bestätigung, dass er mit dem Heiligen Geist alle Mächte überwunden hat.
Auch Dostojewski erkannte, dass Jesus etwas vollkommen Neues brachte. Er lässt den Großinquisitor zu Jesus sagen: „Du hast die Menschen gar zu hoch eingeschätzt, denn Sklaven sind sie. Die Menschen freuen sich, dass sie wieder wie eine Herde geführt werden.“ Ich frage mich, ob das stimmt. Gott denkt jedenfalls anders, nämlich größer von uns Menschen. Wir sind in seinen Augen seine wunderbaren Töchter und Söhne und zum freien Leben berufen.

Wir laden ein:
Sonntag, 22. August 2021 Gottesdienst 9:30. Einundzwanzigster Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr B + SC Kaffee: wenn es schön ist im Birkenhof, sonst im Barat-Saal
Sonntag, 29. August 2021 Gottesdienst 9:30. Zweiundzwanzigster Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr B + SC Kaffee: wenn es schön ist im Birkenhof, sonst im Barat-Saal

Zu wem sollen wir gehen?

Jesus bringt eine vollkommen neue Feier: „Wer dieses Brot isst, wird leben in Ewigkeit.“ Da sind viele schockiert. Um das zu verstehen schenkt der himmlische Vater einen neuen Geist, der sich bei den Propheten schon angekündigt hat, aber jetzt erfahrbar wird.

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