Die Sehnsucht und der Hunger nach mehr – 18. Sonntag im Jahreskreis Lesejahr B

Neben den Beziehungskillern wie Gewalttätigkeit oder Wahnideen gibt es alltägliche Missverständnisse, die uns ärgern. Hilfreich ist für mich das Vier Ohren Modell von Friedemann Schulz von Thun mit Appellohr, Beziehungsohr, Selbstoffenbarungsohr und Sachohr. Aber meine Missverständnisse lassen sich nur klären, wenn ich nachfrage: Wie hast du das gemeint? Wie siehst du das? – Ich glaube, ich muss da einiges noch tun.

Übrigens: Geschenke erhalten die Freundschaft. Ich muss mir immer sagen: Pflege deine Freundschaften und deine Beziehungen.

Auch die Beziehung zu Gott. Sie ist für mich wichtig geworden. Vorsichtig formuliert: Zu Gott Vater sehe ich mich als einen seiner Söhne. Zu Jesus bin ich ein Freund. Zum Heiligen Geist erfahre ich mich als Medium, aber auch als Beschenkter und unruhiger Geist. Die Unruhe liebe ich und verstehe Augustinus, wenn er zu Gott sagt: „Unruhig ist unser Herz, bis es ruht in dir.“

Wir laden ein:
Sonntag, 1. August 2021 Gottesdienst 9:30. Achtzehnter Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr B + Chorprobe mit Wolfgang Aumann um 8:30 beim Klavier (Philipp Passecker) + SC Kaffee: wenn es schön ist im Birkenhof, sonst im Barat-Saal
Sonntag, 8. August 2021 Gottesdienst 9:30. Neunzehnter Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr B + SC Kaffee: wenn es schön ist im Birkenhof, sonst im Barat-Saal

Speise für das ewige Leben

Die Johannesgemeinde erzählt das Gespräch Jesu mit Interessierten über ein Brot, das sein himmlischer Vater gibt. Die Juden stellen vier Fragen. Jesus erklärt, dass das Brot kein normales Brot ist, sondern eine himmlische Person.

Aus dem heiligen Evangelium nach Johannes:
Als die Leute sahen, dass weder Jesus noch seine Jünger dort waren, stiegen sie in die Boote, fuhren nach Kafarnaum und suchten Jesus. Als sie ihn am anderen Ufer des Sees fanden, fragten sie ihn: Rabbi, wann bist du hierhergekommen?

Jesus antwortete ihnen: Amen, amen, ich sage euch: Ihr sucht mich nicht, weil ihr Zeichen gesehen habt, sondern weil ihr von den Broten gegessen habt und satt geworden seid. Müht euch nicht ab für die Speise, die verdirbt, sondern für die Speise, die für das ewige Leben bleibt und die der Menschensohn euch geben wird! Denn ihn hat Gott, der Vater, mit seinem Siegel beglaubigt.

Da fragten sie ihn: Was müssen wir tun, um die Werke Gottes zu vollbringen?

Jesus antwortete ihnen: Das ist das Werk Gottes, dass ihr an den glaubt, den er gesandt hat.

Sie sagten zu ihm: Welches Zeichen tust du denn, damit wir es sehen und dir glauben? Was für ein Werk tust du? Unsere Väter haben das Manna in der Wüste gegessen, wie es in der Schrift heißt: Brot vom Himmel gab er ihnen zu essen.

Jesus sagte zu ihnen: Amen, amen, ich sage euch: Nicht Mose hat euch das Brot vom Himmel gegeben, sondern mein Vater gibt euch das wahre Brot vom Himmel. Denn das Brot, das Gott gibt, kommt vom Himmel herab und gibt der Welt das Leben.

Da baten sie ihn: Herr, gib uns immer dieses Brot!

Jesus antwortete ihnen: Ich bin das Brot des Lebens; wer zu mir kommt, wird nie mehr hungern, und wer an mich glaubt, wird nie mehr Durst haben. (Erklärungen im Bibelwerk: Joh 6,24-35)

Früher war es doch besser

Jammern auf hohem Niveau – so bewerteten manche Menschen ihre Sorgen und Nöte, die während der Pandemie entstanden sind. Sie konnten das so einordnen im Blick auf andere, denen es noch schlechter ergangen ist. Die Lesung heute erzählt auch von einem Rückblick. Das gerade am Schilfmeer gerettete Volk macht seine ersten Erfahrungen in der Wüste. Sehr schnell ertönt der Ruf: So schlimm war es doch gar nicht in Ägypten, dem Land der Knechtschaft!

Lesung aus dem Buch Exodus.
In jenen Tagen murrte die ganze Gemeinde der Israeliten in der Wüste gegen Mose und Aaron. Die Israeliten sagten zu ihnen: Wären wir doch im Land Ägypten durch die Hand des HERRN gestorben, als wir an den Fleischtöpfen saßen und Brot genug zu essen hatten. Ihr habt uns nur deshalb in diese Wüste geführt, um alle, die hier versammelt sind, an Hunger sterben zu lassen. Da sprach der HERR zu Mose: Ich will euch Brot vom Himmel regnen lassen. Das Volk soll hinausgehen, um seinen täglichen Bedarf zu sammeln. Ich will es prüfen, ob es nach meiner Weisung lebt oder nicht. Ich habe das Murren der Israeliten gehört. Sag ihnen: In der Abenddämmerung werdet ihr Fleisch zu essen haben, am Morgen werdet ihr satt werden von Brot und ihr werdet erkennen, dass ich der HERR, euer Gott, bin. Am Abend kamen die Wachteln und bedeckten das Lager. Am Morgen lag eine Schicht von Tau rings um das Lager. Als sich die Tauschicht gehoben hatte, lag auf dem Wüstenboden etwas Feines, Knuspriges, fein wie Reif, auf der Erde. Als das die Israeliten sahen, sagten sie zueinander: Was ist das? Denn sie wussten nicht, was es war. Da sagte Mose zu ihnen: Das ist das Brot, das der HERR euch zu essen gibt. (Erklärungen im Bibelwerk: Ex 16,2-4.12-15)

Neuer Geist im Denken

Der Ausdruck „Christus anziehen“ bedeutet ihm nachfolgen, sich seine Praxis aneignen und als Christus selbst in der Welt präsent sein.

Liebe Grüße, für dich: Gute Freundschaften!
Hannes Daxbacher, Sacré Coeur Cafétier und Ostiarius (Türöffner).

Lesung aus dem Brief des Apostels Paulus an die Gemeinde in Ephesus:
Schwestern und Brüder!
Das also sage ich und beschwöre euch im Herrn: Lebt nicht mehr wie die Heiden in ihrem nichtigen Denken! Ihr aber habt Christus nicht so kennengelernt. Ihr habt doch von ihm gehört und seid unterrichtet worden, wie es Wahrheit ist in Jesus. Legt den alten Menschen des früheren Lebenswandels ab, der sich in den Begierden des Trugs zugrunde richtet, und lasst euch erneuern durch den Geist in eurem Denken! Zieht den neuen Menschen an, der nach dem Bild Gottes geschaffen ist in wahrer Gerechtigkeit und Heiligkeit! (Erklärungen im Bibelwerk: Eph 4,17.20-24)

Katholische Gottesdienstgemeinde Sacré Coeur, 3021 Pressbaum, Klostergasse 12, Österreich

Volles Brot – 17. Sonntag im Jahreskreis Lesejahr B

Ich liebe das Vollkornbrot, es enthält viele gute Ballaststoffe. Schon meine Eltern haben vom Vollkornbrot ihren Schülerinnen und Schülern in der Landwirtschaftsschule erzählt. Solch ein Brot aßen zurzeit Jesu auch die Menschen in Israel. Nur zu Ostern, zum Pessach, ist im Judentum Brot mit Sauerteig oder Hefe verboten. Da werden Matzen gegessen. Die Hostien in der Messe haben normalerweise auch keinen Sauerteig. Dafür sind sie Medien für Gott. In ihnen kommt Gott zu mir.
Zum Nachdenken hat mich gebracht, als ich las, dass der Sauerteig ein Symbol für Christus ist, der wie die Hefe das Brot schmackhaft macht. Wenn wir in der katholischen Kirche ungesäuertes Brot ohne Sauerteig für die Hostie verwenden, dann haben wir das Symbol für Christus nicht in der Hostie.
Dieses ungesäuerte Brot ist damit ein Symbol für die Abwesenheit Jesu, wie wir sie am Karfreitag und bei seiner Himmelfahrt feiern. Erst der Heilige Geist muss kommen, um das Brot in den Leib Jesu zu wandeln. In jeder Messe wird der Geist auf das Brot herabgerufen. Er schenkt die Anwesenheit Christi.

Wir laden ein:
Sonntag, 25. Juli 2021 Gottesdienst 9:30. Siebzehnter Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr B + SC Kaffee im Birkenhof
Sonntag, 1. August 2021 Gottesdienst 9:30. Achtzehnter Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr B + SC Kaffee: wenn es schön ist im Birkenhof, sonst im Barat-Saal

Jesus teilt Gerstenbrot und Fisch aus

Die Johannesgemeinde erzählt die wunderbare Brotvermehrung sehr genau. Es war vor dem Osterfest, ein kleiner Junge bringt fünf Gerstenbrote und zwei Fische, Jesus lässt die Hungrigen ins Gras setzen und nach seinem Austeilen an fünftausend Männer geht er allein auf den Berg.

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Der Geschmack des Sommers – 16. Sonntag im Jahreskreis Lesejahr B

Wenn ich in diesen Tagen in der Früh aufwache, freue ich mich über die Wärme des Sommers. Heute erlebte ich eine Fröhlichkeit, als ich an den Heiligen Geist dachte. Ich spürte in meinem Körper seine köstliche Anwesenheit. Es war auch es sehr schön, mit meiner Frau unterm Sonnenschirm zu frühstücken und einen Ausflug nach Scheibbs zu planen. So fühlt sich Sommer an.

Wir laden ein:
Sonntag, 18. Juli 2021 Gottesdienst 9:30. Sechszehnter Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr B + SC Kaffee: wenn es schön ist im Birkenhof, sonst im Barat-Saal
Sonntag, 25. Juli 2021 Gottesdienst 9:30. Siebzehnter Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr B + SC Kaffee: wenn es schön ist im Birkenhof, sonst im Barat-Saal

Ich laufe Jesus nach

Die Markusgemeinde erzählt von der Sorge Jesu um die müden und hungrigen Apostel und vom Mitleid mit den vielen Menschen, die keine Orientierung haben, aber Jesus nachlaufen.

Aus dem heiligen Evangelium nach Markus:
In jener Zeit versammelten sich die Apostel, die Jesus ausgesandt hatte, wieder bei ihm und berichteten ihm alles, was sie getan und gelehrt hatten. Da sagte er zu ihnen: Kommt mit an einen einsamen Ort, wo wir allein sind, und ruht ein wenig aus! Denn sie fanden nicht einmal Zeit zum Essen, so zahlreich waren die Leute, die kamen und gingen. Sie fuhren also mit dem Boot in eine einsame Gegend, um allein zu sein. Aber man sah sie abfahren und viele erfuhren davon; sie liefen zu Fuß aus allen Städten dorthin und kamen noch vor ihnen an. Als er ausstieg, sah er die vielen Menschen und hatte Mitleid mit ihnen; denn sie waren wie Schafe, die keinen Hirten haben. Und er lehrte sie lange. (Erklärungen im Bibelwerk: Mk 6,30-34)

Gott gibt mir Orientierung

Der Herr ist mein Hirte, nichts wird mir fehlen. So spricht der Beter in Psalm 23 von der persönlichen Beziehung zu Gott. Durch Jeremia spricht Gott zu uns. Er wird einen gerechten Hirten erwecken, der Orientierung gibt.

Lesung aus dem Buch Jeremia
Weh den Hirten, die die Schafe meiner Weide zugrunde richten und zerstreuen – Spruch des HERRN. Darum – so spricht der HERR, der Gott Israels, über die Hirten, die mein Volk weiden: Ihr habt meine Schafe zerstreut und sie versprengt und habt euch nicht um sie gekümmert. Jetzt kümmere ich mich bei euch um die Bosheit eurer Taten – Spruch des HERRN. Ich selbst aber sammle den Rest meiner Schafe aus allen Ländern, wohin ich sie versprengt habe. Ich bringe sie zurück auf ihre Weide und sie werden fruchtbar sein und sich vermehren. Ich werde für sie Hirten erwecken, die sie weiden, und sie werden sich nicht mehr fürchten und ängstigen und nicht mehr verloren gehen – Spruch des HERRN. Siehe, Tage kommen – Spruch des HERRN – , da werde ich für David einen gerechten Spross erwecken. Er wird als König herrschen und weise handeln und Recht und Gerechtigkeit üben im Land. In seinen Tagen wird Juda gerettet werden, Israel kann in Sicherheit wohnen. Man wird ihm den Namen geben: Der HERR ist unsere Gerechtigkeit. (Erklärungen im Bibelwerk: Jer 23,1-6)

In Christus bin ich mit meinen Feinden versöhnt

In Christus ist jede Feindschaft aufgelöst. Innerhalb der Kirche gibt es einige wenige, die Menschen, die nicht ihrer Meinung sind, hinausdrängen wollen. Da sagt Paulus: In Christus sind wir alle eins.

Lesung aus dem Brief des Apostels Paulus an die Gemeinde in Ephesus:
Schwestern und Brüder!
Jetzt seid ihr, die ihr einst in der Ferne wart, in Christus Jesus, nämlich durch sein Blut, in die Nähe gekommen. Denn er ist unser Friede. Er vereinigte die beiden Teile (Juden und Heiden) und riss die trennende Wand der Feindschaft in seinem Fleisch nieder. Er hob das Gesetz mit seinen Geboten und Forderungen auf, um die zwei in sich zu einem neuen Menschen zu machen. Er stiftete Frieden und versöhnte die beiden durch das Kreuz mit Gott in einem einzigen Leib. Er hat in seiner Person die Feindschaft getötet. Er kam und verkündete den Frieden: euch, den Fernen, und Frieden den Nahen. Denn durch ihn haben wir beide in dem einen Geist Zugang zum Vater. (Erklärungen im Bibelwerk: Eph 2,13-18)

Liebe Grüße, für dich: den Geschmack des Sommers!
Hannes Daxbacher, Sacré Coeur Cafétier und Ostiarius (Türöffner). +

Katholische Gottesdienstgemeinde Sacré Coeur, 3021 Pressbaum, Klostergasse 12, Österreich

Brutalität oder Zärtlichkeit– 15. Sonntag im Jahreskreis Lesejahr B

Zwei große Schriftsteller nannten ihre Romane „Die Dämonen“: Fjodor Dostojewski (1873) und Heimito von Doderer (1956. Bild). Beide beschäftigten sich mit den falschen Weltanschauungen, den Spaltungen der Gesellschaft und der individuellen und kollektiven Gewalt. Sie schauten dabei tiefer und beschrieben die geistigen Kämpfe dahinter. Bei Dostojewski endet alles mit Mord und Suizid, bei Doderer mit der Erstürmung und dem Brand des Justizpalastes in Wien. In den Szenen der Romane erkennen wir, wessen Geistes die Handlungen sind.
Im Kontrast dazu gibt es Szenen bei Jesus, die einen anderen Geist erkennen lassen. Die Jünger salben die Kranken mit Öl und heilen sie. Berührungen können guttun. Dieser Geist zeigt sich in sanfter Zartheit, er heilt die Kranken und schenkt Freiheit.

Wir laden ein:
Sonntag, 11. Juli 2021 Gottesdienst 9:30. Fünfzehnter Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr B + SC Kaffee im Birkenhof
Sonntag, 11. Juli 2021 Gottesdienst 9:30. Sechszehnter Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr B + SC Kaffee: wenn es schön ist im Birkenhof, sonst im Barat-Saal


Corona-Vorsichtsregeln: Der verpflichtende Mindestabstand zu anderen Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben, kann entfallen. Die Verpflichtung zum Tragen einer FFP2-Maske entfällt. Anstelle dessen ist zumindest ein einfacher Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Gesang im Gottesdienst ist (mit Mund-Nasen-Schutz) uneingeschränkt möglich. Chöre hingegenkönnen ohne Mund-Nasen-Schutz und ohne verpflichtenden Mindestabstand singen, alle TeilnehmerInnen müssen dafür den 3G-Nachweis erbringen. Genaueres lesen Sie unten.

Schüttelt den Staub von euren Füßen

Zum Wandern nehmen wir einen Rucksack, Wetterschutz, Proviant und gute Schuhe. Bei Jesus ist es anders.

Aus dem heiligen Evangelium nach Markus:
In jener Zeit rief Jesus die Zwölf zu sich und sandte sie aus, jeweils zwei zusammen. Er gab ihnen Vollmacht über die unreinen Geister und er gebot ihnen, außer einem Wanderstab nichts auf den Weg mitzunehmen, kein Brot, keine Vorratstasche, kein Geld im Gürtel, kein zweites Hemd und an den Füßen nur Sandalen. Und er sagte zu ihnen: Bleibt in dem Haus, in dem ihr einkehrt, bis ihr den Ort wieder verlasst! Wenn man euch aber in einem Ort nicht aufnimmt und euch nicht hören will, dann geht weiter und schüttelt den Staub von euren Füßen, ihnen zum Zeugnis. Und sie zogen aus und verkündeten die Umkehr. Sie trieben viele Dämonen aus und salbten viele Kranke mit Öl und heilten sie. (Erklärungen im Bibelwerk: Mk 6,7-13)

Geh und prophezei!

Das Land ist geteilt. Juda im Süden und Israel im Norden. Amos kommt aus dem Süden und der Priester des Nordens will, dass er wieder zurückgeht. Aber Gott beruft jeden und jede.

Lesung aus dem Buch Amos
In jenen Tagen sagte Amázja; der Priester von Bet-El, zu Amos: Seher, geh, flieh ins Land Juda! Iss dort dein Brot und prophezeie dort! In Bet-El darfst du nicht mehr prophezeien; denn das hier ist das königliche Heiligtum und der Reichstempel. Amos antwortete Amazja: Ich bin kein Prophet und kein Prophetenschüler, sondern ich bin ein Viehhirte und veredle Maulbeerfeigen. Aber der HERR hat mich hinter meiner Herde weggenommen und zu mir gesagt: Geh und prophezeie meinem Volk Israel! (Erklärungen im Bibelwerk: Am 7,12-15)

Das Universum wird durch Christus zusammengefasst

Die Formel E=mc2 von Einstein gilt für das ganze Universum. Energie ist Masse mal dem Quadrat der Lichtgeschwindigkeit. Der Hymnus des Epheserbriefes quillt über von Dankbarkeit und Staunen über Gottes Handeln und antwortet auf unsere tiefe Sehnsucht. Das Lied ist geprägt von Zärtlichkeit und Tiefe, Unendlichkeit und Kraft.

Lesung aus dem zweiten Brief des Apostels Paulus an die Gemeinde in Ephesus:
Schwestern und Brüder!
Gepriesen sei der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus. Er hat uns mit allem Segen seines Geistes gesegnet durch unsere Gemeinschaft mit Christus im Himmel. Denn in ihm hat er uns erwählt vor der Grundlegung der Welt, damit wir heilig und untadelig leben vor ihm. Er hat uns aus Liebe im Voraus dazu bestimmt, seine Söhne zu werden durch Jesus Christus und zu ihm zu gelangen nach seinem gnädigen Willen, zum Lob seiner herrlichen Gnade. Er hat sie uns geschenkt in seinem geliebten Sohn. In ihm haben wir die Erlösung durch sein Blut, die Vergebung der Sünden nach dem Reichtum seiner Gnade. Durch sie hat er uns reich beschenkt, in aller Weisheit und Einsicht, er hat uns das Geheimnis seines Willens kundgetan, wie er es gnädig im Voraus bestimmt hat in ihm. Er hat beschlossen, die Fülle der Zeiten heraufzuführen, das All in Christus als dem Haupt zusammenzufassen, was im Himmel und auf Erden ist, in ihm. In ihm sind wir auch als Erben vorherbestimmt nach dem Plan dessen, der alles so bewirkt, wie er es in seinem Willen beschließt; wir sind zum Lob seiner Herrlichkeit bestimmt, die wir schon früher in Christus gehofft haben.

Den Heilige Geist habt ihr empfangen

In ihm habt auch ihr das Wort der Wahrheit gehört, das Evangelium von eurer Rettung; in ihm habt ihr das Siegel des verheißenen Heiligen Geistes empfangen, als ihr zum Glauben kamt. Der Geist ist der erste Anteil unseres Erbes, hin zur Erlösung, durch die ihr Gottes Eigentum werdet, zum Lob seiner Herrlichkeit. (Erklärungen im Bibelwerk: Eph 1,3-14)

Liebe Grüße, für dich: den Segen Gottes!
Hannes Daxbacher, Sacré Coeur Cafétier und Ostiarius (Türöffner).

Weitere Corona-Regeln:
Bei „sakramentalen Feiern aus einmaligem Anlass“ (Taufen, Firmungen, Erstkommunionen und Trauungen) kann der Mund-Nasen-Schutz entfallen, wenn von allen Mitfeiernden ein Nachweis gemäß 3-G erbracht wird. Dies ist im Vorfeld mit dem Vorsteher der Feier abzustimmen. In Wien ist der Nachweis gemäß “3G” ab 6 Jahren zu erbringen, in NÖ ab 13 Jahren.
Die Regelungen gegen Covid19 m Detail:
-Für Niederösterreich:
Bei Zusammenkünften aller Art (Bibelrunde, Seniorenrunde, Gebetskreis..) bis 100 Personen gelten keinerlei Sicherheitsmaßnahmen.
Im Pfarrcafé/bei Agapen in den Räumen ist (entsprechend den Regelungen der Gastronomie) ein Nachweis gemäß 3-G ab 13 Jahren zu erbringen.
-Für Wien:
Bei Zusammenkünften aller Art (Bibelrunde, Seniorenrunde, Gebetskreis..) bis 100 Personen gilt im Innenraum die Maskenpflicht (einfacher Mund-Nasen-Schutz) oder ein Nachweis gemäß “3-G-Regel”. Dieser ist ab 6 Jahren zu erbringen. Antigenselbsttests (“Nasenbohrertests”) sind in Wien als Nachweis grundsätzlich nicht mehr zulässig.
Im Pfarrcafé / bei Agapen ist (entsprechend den Regelungen der Gastronomie) ist ein Nachweis gemäß 3-G ab 6 Jahren zu erbringen.
-Generell gilt:
Zusammenkünfte sind erst mit über 100 Personen anzeigepflichtig. Hier ist ein Nachweis gemäß “3G-Regel” zu erbringen, sowie die Kontaktdaten zu erfassen. Auch bei anzeigepflichtigen Zusammenkünften entfällt die Maskenpflicht, wenn die “3G-Regel” erfüllt ist. Auch bei anzeigepflichtigen Veranstaltungen ist ab sofort ein Präventionskonzept zu erstellen, sowie ein Präventionsbeauftragter zu bestellen.
Zusammenkünfte sind mit über 500 Personen bewilligungspflichtig.
Für Kinder- und Jugendgruppen gelten dieselben Regelungen wie bei Zusammenkünften.
Beim Parteienverkehr, sowie bei Besprechungen im beruflichen Kontext ist ein MN-Schutz zu tragen, sofern nicht ein “3G-Nachweis” vorliegt.

Katholische Gottesdienstgemeinde Sacré Coeur, 3021 Pressbaum, Klostergasse 12, Österreich

Jesus, was ist dein Geheimnis? – 14. Sonntag im Jahreskreis Lesejahr B

Jeder Mensch hat Geheimnisse. Eines ist die seelische Tiefe, die bis zum göttlichen Urgrund reicht. Jesus hatte nicht nur dieses Geheimnis. Die Bewohner von Nazaret waren verärgert. Sie kennen Jesus als Zimmermann. Sie kennen seine Mutter Maria, seine Brüder Jakobus, Joses, Judas und Simon. Sie kennen seine Schwestern. „Warum sehen die anderen Dörfer etwas Besonderes in ihm? Warum kann er dieses Besondere nicht auch bei uns in Nazaret zeigen?“

Als er in ihrer Synagoge sagte, der Geist des Herrn ruht auf ihm, wollten sie ihn umbringen. Wie kann sich einer von ihnen als etwas Besseres vorkommen? Das ärgert. Er aber kann nicht anders.

Eine Mission

Als gezeugt und erfüllt vom Heiligen Geist hat er eine Mission: Lass dich von Gott beschenken wie ein Kind. Gib den Hungrigen zu essen und den Durstigen zu trinken. Nimm die Fremden und Obdachlosen auf. Gib den Nackten Kleidung. Besucht die Kranken, pflegt sie, legt ihnen die Hände auf und heilt sie. Besucht die Gefangenen. Wendet keine Gewalt an. Vergelte Böses mit Gutem. Liebe die Menschen, die du siehst. Liebe Gott aus deinem ganzen Herzen. Beschimpfe niemanden. Verurteile niemanden in deinem Herzen. Schwör nicht. Stifte einen gerechten Frieden. Versöhne dich mit deinem Gegner. Liebe deine Feinde.

Er lädt uns ein, zu uns selbst zu stehen.

Wir laden ein:
Sonntag, 4. Juli 2021 Gottesdienst 9:30. Vierzehnter Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr B + stärkeren SC Kaffee im Birkenhof
Sonntag, 11. Juli 2021 Gottesdienst 9:30. Fünfzehnter Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr B + SC Kaffee: wenn es schön ist im Birkenhof, sonst im Barat-Saal

Woher hat er das alles?

Man glaubt einen Menschen zu kennen und übersieht, dass er doch anders ist. Menschen glauben Jesus zu kennen. Seine göttliche Seite sehen sie nicht. Er aber staunt über ihr Misstrauen.

Aus dem heiligen Evangelium nach Markus:
In jener Zeit kam Jesus in seine Heimatstadt; seine Jünger folgten ihm nach. Am Sabbat lehrte er in der Synagoge. Und die vielen Menschen, die ihm zuhörten, gerieten außer sich vor Staunen und sagten: Woher hat er das alles? Was ist das für eine Weisheit, die ihm gegeben ist! Und was sind das für Machttaten, die durch ihn geschehen! Ist das nicht der Zimmermann, der Sohn der Maria und der Bruder von Jakobus, Joses, Judas und Simon? Leben nicht seine Schwestern hier unter uns? Und sie nahmen Anstoß an ihm. Da sagte Jesus zu ihnen: Nirgends ist ein Prophet ohne Ansehen außer in seiner Heimat, bei seinen Verwandten und in seiner Familie. Und er konnte dort keine Machttat tun; nur einigen Kranken legte er die Hände auf und heilte sie. Und er wunderte sich über ihren Unglauben. Jesus zog durch die benachbarten Dörfer und lehrte. (Erklärungen im Bibelwerk: Mk 6,1b-6)

Da kam Geist in mich

Der Prophet Ezechiel lebte mit anderen Verschleppten im Exil im Großreich Babylon und wirkte dort einige Jahrzehnte lang gegen Ende des 6. Jahrhunderts. Der Geist kam in ihn. Er soll „die Söhnen Israels“ zum Hören auffordern.

Lesung aus dem Buch der Ezechiel
In jenen Tagen schaute ich das Aussehen der Gestalt der Herrlichkeit des HERRN. Und ich schaute und ich fiel nieder auf mein Angesicht. Da hörte ich die Stimme eines Redenden. Er sagte zu mir: Menschensohn, stell dich auf deine Füße; ich will mit dir reden. Da kam Geist in mich, als er zu mir redete, und er stellte mich auf meine Füße. Und ich hörte den, der mit mir redete. Er sagte zu mir: Menschensohn, ich sende dich zu den Söhnen Israels, zu abtrünnigen Völkern, die von mir abtrünnig wurden. Sie und ihre Väter sind von mir abgefallen, bis zum heutigen Tag. Es sind Söhne mit trotzigem Gesicht und hartem Herzen. Zu ihnen sende ich dich. Du sollst zu ihnen sagen: So spricht GOTT, der Herr. Sie aber: Mögen sie hören oder es lassen – denn sie sind ein Haus der Widerspenstigkeit – , sie werden erkennen müssen, dass mitten unter ihnen ein Prophet war. (Erklärungen im Bibelwerk: Ez 1,28c-2,5)

Wenn ich schwach bin, dann bin ich stark

Paulus schreibt im zweiten Brief an die Korinther sehr emotional. Weil einige ihre Offenbarungen über die seinen stellen, verteidigt er sich und geht er auf seine Gotteserfahrung ein. Aber lieber noch weist er darauf hin, dass er selber gesundheitliche Probleme hat und sich schwach fühlt, dass aber Christus ihm Kraft in all seinem Handeln gibt. Das macht ihn stark.

Lesung aus dem zweiten Brief des Apostels Paulus an die Gemeinde in Korinth:
Schwestern und Brüder!
Damit ich mich wegen der einzigartigen Offenbarungen nicht überhebe, wurde mir ein Stachel ins Fleisch gestoßen: ein Bote Satans, der mich mit Fäusten schlagen soll, damit ich mich nicht überhebe. Dreimal habe ich den Herrn angefleht, dass dieser Bote Satans von mir ablasse. Er aber antwortete mir: Meine Gnade genügt dir; denn die Kraft wird in der Schwachheit vollendet. Viel lieber also will ich mich meiner Schwachheit rühmen, damit die Kraft Christi auf mich herabkommt. Deswegen bejahe ich meine Ohnmacht, alle Misshandlungen und Nöte, Verfolgungen und Ängste, die ich für Christus ertrage; denn wenn ich schwach bin, dann bin ich stark. (Erklärungen im Bibelwerk: 2 Kor 12,7-10)

Liebe Grüße, für dich: Vertrauen in die Nähe Gottes!
Hannes Daxbacher, Sacré Coeur Cafétier und Ostiarius (Türöffner).
Katholische Gottesdienstgemeinde Sacré Coeur, 3021 Pressbaum, Klostergasse 12, Österreich

Ströme der Gesundheit – 13. Sonntag im Jahreskreis Lesejahr B

Heute fahre ich zu einem Freund, der wieder in die Kirche eintritt. Er hat Freunde gefunden, die sehr achtsam miteinander umgehen.
Wie dünn die Wand zwischen Himmel und Erde ist, sehe ich, wenn ich im Evangelium von einer kranken Frau lese, die Jesu Gewand berührt und aufhört zu bluten. Eine Quelle tut sich bei Jesus auf, die Quelle Gottes und seines Geistes. Jesus merkt, dass aus ihm Kraft ausströmt. Dieser göttliche Lebensstrom heilt nicht nur die Frau, sondern auch uns. Wir besingen diese Quelle der Liebe und der Heilung in Liedern:

  • Herr, gieße Ströme lebendigen Wassers aus über uns. (Link1)
  • Fließ, Gnadenstrom, überflute dies Land mit Liebe! (Link2 Link3)
  • Der Geist des Herrn erfüllt das All – er lässt die Wasser fluten (Link4, GL 347).

Wir merken, wie Jesus erfüllt ist von dir, Heiliger Geist. Da bitten wir dich, dass du uns ebenfalls zum Werkzeug deiner Liebe und deiner Heilung machst.

Wir laden ein:
Sonntag, 27. Juni 2021 Gottesdienst 9:30. Dreizehnter Sonntag im Jahreskreis, SC Kaffee.
Sonntag, 4. Juli 2021 Gottesdienst 9:30. Vierzehnter Sonntag im Jahreskreis, SC Kaffee: wenn es schön ist im Birkenhof, sonst im Barat-Saal

Mädchen, steh auf!

Jesus heilt eine blutende Frau und erweckt ein totes Mädchen. Das eine ist eine Frau, die seit zwölf Jahren unter Blutfluss leidet, das andere ist die zwölfjährigen Tochter des Jaïrus, die an der Schwelle zur Frau ist. Die Schöpferkraft gibt ihnen neues Leben.

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Vertrauen und Schlafen – 12. Sonntag im Jahreskreis Lesejahr B

Michael Scharf predigte letzten Sonntag über drei Tätigkeiten des Sämannes: Säen, Schlafen und Ernten. Gerade das Zweite, das Schlafen, hat mich irritiert und sicher andere auch. Aber ich verstand es dann doch. Das Reich Gottes wächst ohne dass ich etwas tun muss. Auch im nächsten Sonntagsevangelium schläft Jesus, nachdem er mit seiner Rede Samen gesät hat. Das Reich Gottes wächst jetzt in den Herzen der Menschen von alleine. Er kann jetzt schlafen. Er vertraut darauf, dass der Heilige Geist es wachsen lässt.

Aber einige vertrauen noch nicht dem Handeln Gottes, als ein Seesturm ihre Boote mit Wasser zu füllen beginnt. So wecken sie Jesus auf und er gebietet dem Seesturm „Sei still!“. Wenn sie Gott vertraut hätten, hätten sie selbst sagen können: „Sei still!“. Bekommen wir nicht die Ermächtigung durch Jesus und den Heiligen Geist?

Wir laden ein:
Sonntag, 20. Juni 2021 Gottesdienst 9:30. Zwölfter Sonntag im Jahreskreis, klassische Lieder, 4-stimmiges Ensemble mit Orgel, SC Kaffee: wenn es schön ist im Birkenhof, sonst im Barat-Saal
Sonntag, 27. Juni 2021 Gottesdienst 9:30. Dreizehnter Sonntag im Jahreskreis, SC Kaffee: wenn es schön ist im Birkenhof sonst im Barat-Saal

Die Stürme des Lebens

Auch wenn die Stürme des Lebens uns zu überwältigen drohen – wir vertrauen darauf, dass Gott uns hilft. Jesus zeigt uns, dass die Todesmächte überwunden sind. So steht es im Evangelium:

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Hoffnung und Vertrauen – 11. Sonntag im Jahreskreis Lesejahr B

Die Lehre Jesu ist ein Antidepressivum. Ich wusste gestern nicht, wie es weitergeht. Da lese ich, dass es mit dem Reich Gottes so ist, wie wenn ein Mann Samen auf seinen Acker sät. Dann schläft er und steht wieder auf, es wird Nacht und wird Tag. Der Same keimt und wächst und der Mann weiß nicht, wie. Die Erde bringt von selbst ihre Frucht, zuerst den Halm, dann die Ähre, dann das volle Korn in der Ähre. Mir war, wie ich das gelesen habe, plötzlich hoffnungsvoll zumute. Da wächst etwas Gutes, das ich nicht mache. Ein gutes Gefühl. Jesus erzählt, erfüllt vom Heiligen Geist, das Gleichnis vom Wachsen und ich bekomme Hoffnung, Kraft und beginne Sinnvolles zu tun.

Wir laden ein:
Sonntag, 13. Juni 2021 Gottesdienst 9:30. Elfter Sonntag im Jahreskreis, Chor + Chorprobe 8:30 mit Wolfgang Aumann + SC Kaffee wenn es schön ist im Birkenhof
Sonntag, 20. Juni 2021 Gottesdienst 9:30. Zehnter Sonntag im Jahreskreis, Klassische Lieder, 4-stimmiges Ensemble mit Orgel + SC Kaffee wenn es schön ist im Birkenhof, sonst Barat-Saal
Proviant auf dem Weg:
Bibelaustausch im Barat-Saal: Montag, 14. Juni 2021 um 19:15

Das Kleine wird ganz groß

Bei Jesus beginnt alles mit dem Vertrauen. Ich kann vertrauen, dass Gott es macht. Er errichtet sein Reich. Es beginnt ganz klein, wächst und wir wissen nicht wie.

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Freude, schöner Götterfunken – 10. Sonntag im Jahreskreis Lesejahr B

Beim Fronleichnamsfest kam die Sonne heraus und wir hatten endlich wieder das Sacré Coeur Kaffee, diesmal im Birkenhof. Die Gespräche flogen dahin und wir freuten uns an der Gemeinschaft. Es war, als ob die Engel „Freude, schöner Götterfunken!“ gesungen hätten. Die Geschwisterlichkeit bekommt eine Leichtigkeit, wenn uns Gott trägt. Ich sehe sehr viele Gemeinschaften und Familien eher zerfallen, wenn die moralische Forderung nach Solidarität und Nächstenliebe allein ohne eine Liebe zu Gott versucht wird. Eric Voegelin sagte dazu: „Wir haben es mit einer Krankheit des Geistes zu tun, einer Pneuma-Pathologie.“ Als Heilung bietet Jesus die Beziehung zum wunderbaren göttlichen Geist an, der Gottesliebe und Nächstenliebe verbindet. Mit ihm können wir im sonnigen und freien Garten fröhlich feiern.

Wir laden zu Fronleichnam ein:
Sonntag, 6. Juni 2021 Gottesdienst 9:30. Zehnter Sonntag im Jahreskreis, SC Kaffee wegen Regen in der Säulenhalle
Sonntag, 13. Juni 2021 Gottesdienst 9:30. Elfter Sonntag im Jahreskreis, SC Kaffee wenn es schön ist im Birkenhof
Ich lade ein:
Freies Abendgebet jeden Dienstag um 19:00-19:15 über Zoom. Wir rufen zum Heiligen Geist.
Glaubensgespräch: jeden Mittwoch um 19:00 über Zoom.

Ihr seid meine Geschwister

Die Markusgemeinde erzählt, wie Jesus, nachdem er viele von unreinen Geistern geheilt hatte, gefragt wird, ob er nicht des Teufels ist. Er klärt auf, dass gespaltene Gemeinschaften zerfallen. Der Heilige Geist hingegen führt zur Einheit indem er zeigt, was der Wille Gottes ist. Er macht uns alle zu Brüdern und Schwestern von Jesus.

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Wandle mich – Fronleichnam Lesejahr B

Die Verwandlung des Brotes in den Leib des Gottessohnes ist ein zentrales Ereignis in der Christenheit. Das Fronleichnamsfest ist 60 Tage nach Ostern. 10 Tage nach Pfingsten. Der Heilige Geist ist notwendig. Denn bevor das Abendmahl gegenwärtig wird, wird der Heilige Geist herabgerufen, damit er das Brot wandelt. Deswegen knien sich viele Gläubige schon vor der Wandlung nieder.

„Bitte wandle mich.“ Ich brauche den Heiligen Geist. Damit er mich wandelt. Ich bin Brot. Ich werde Leib Christi. Jedenfalls zu einem Teil von ihm. Wir, die Mitfeiernden werden zu einem „Körper“. Corpus Christi. Um der Liebe willen.

Wir laden zu Fronleichnam ein:
Donnerstag, 3. Juni Gottesdienst 9:30. Fronleichnamsfest Lesejahr B
Sonntag
, 6. Juni 2021 Gottesdienst 9:30. Zehnter Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr B
Ich lade ein:
Freies Abendgebet jeden Dienstag um 19:00-19:15 über Zoom: Wir rufen zum Heiligen Geist.
Glaubensgespräch: jeden Mittwoch um 19:00 über Zoom.

Mein Leib für euch

Die Markusgemeinde schildert, wie Jesus beim jüdischen Osterfest, dem Pessach, einen neuen Ritus begründet. Durch die Wandlung (im Heiligen Geist) ist er bei uns. Endgültig kommt er in Herrlichkeit.

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