Das Glück teilen – Zweiter Fastensonntag, Lesejahr B

Liebe Christinnen und Christen!
Ich lade Sie herzlich ein, am Sonntag wieder zum Gottesdienst zu kommen. Bitte kommen Sie wegen der Namens- und Sitznummern 5-10 Minuten vor 9:30.
Es erfüllt mich mit Glück, dass ich den Heiligen Geist entdeckt habe. Er ermächtigt mich kreativ, frei und mutig zu leben. Es gibt aber Gedanken, die mir nicht gut tun und denen ich widerspreche. „Der Tag ist vertan. Die wollen mich nicht. Das kann ich alles nicht.“ – Das sind Gedanken, die mich hinunter ziehen und traurig machen. Ihnen widerspreche ich: „Der Tag hat gute Seiten. Die sind nett zu mir. Einiges kann ich.“ Aber damit das nicht nur leere Worte sind, gibt mir der Heilige Geist die Kraft und sagt: „Ja, schau auf das Gute. Da gebe ich dir Kraft.“ Danke! Dieses Glück, den Heiligen Geist entdeckt zu haben, möchte ich mit anderen teilen.

Wir laden ein:
Sonntag, 28. Februar 2021Gottesdienst 9:30. Zweiter Sonntag der Fastenzeit, Lesejahr B.
Sonntag, 7. März 2021Gottesdienst 9:30. Dritter Sonntag der Fastenzeit, Lesejahr B.
Ich lade dich ein:
Freies Abendgebet jeden Tag um 18:30-18:45 über Zoom. Wir beten für die Kranken, rufen zum Heiligen Geist und preisen Gott.

Auf ihn sollt ihr hören

Zu Jesus, der von göttlichem Licht durchstrahlt wird, gesellen sich zwei wichtige Männer der Heilsgeschichte, die mit ihm reden. Drei Jünger, geschockt von der Szene, bekommen zwei Aufträge.

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Der Geist besucht uns in unserer Wüste – Erster Fastensonntag, Lesejahr B

Liebe Christinnen und Christen!
Ich lade Sie ein, am Sonntag wieder zum Gottesdienst zu kommen.
Sie bekommen einen Namenszettel, auf den Sie die Sitznummern schreiben können. Im Chorgestühl sollen 3 Plätze zwischen den Mitfeiernden frei gelassen werden. Das gilt nicht für Personen eines Haushaltes. Bitte kommen Sie 5-10 Minuten vor 9:30.

Der Geist führt Jesus in die Wüste, es ist unsere Wüste. Die Wüste ist für viele ein Sehnsuchtsort der unberührten Natur, aber auch der Ort des Todes und der Erprobung.
Wir Menschen sind immer wieder in einer Wüste der Traurigkeit und auf der Suche nach Orientierung. Wir haben dabei einen wunderbaren Helfer, den Heiligen Geist. Wenn wir ihn rufen, werden wir in den Krisen bestehen und gestärkt daraus hervorgehen.

Wir laden ein:
Sonntag, 21. Februar 2021Gottesdienst 9:30. Erster Sonntag der Fastenzeit, Lesejahr B.
Sonntag, 28. Februar 2021Gottesdienst 9:30. Zweiter Sonntag der Fastenzeit, Lesejahr B.
Ich lade ein:
Freies Abendgebet jeden Tag um 18:30-18:45 über Zoom. Wir rufen zum Heiligen Geist. 15 Minuten Rückblick auf den Tag, Segen für die Nacht, Ausblick für Morgen, mit 3 Liedern.

Die Nähe tut gut

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Mit Gott werde ich frei – Sechster Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr B

Kirche Sacré Coeur Pressbaum

Liebe Christinnen und Christen! Willkommen zur Feier der Liebenden.
Ich lade Sie ein, am Sonntag wieder zum Gottesdienst zu kommen. Sie bekommen Namenszettel, auf den Sie die Sitznummern schreiben können. In jeder Bank können zwei Personen sitzen. Im Chorgestühl sollen 2-3 Plätze zwischen den Mitfeiernden frei gelassen werden. Das gilt nicht für Personen eines Haushaltes. Sie müssen FFP2 Masken tragen. Es können, so habe ich gezählt, 62 Sitzplätze vergeben werden. Bitte kommen Sie vor 9:30.

Feuer und Flamme, lebendiges Licht, komm, Heiliger Geist, der die Nacht durchbricht!

Wir laden ein:
Sonntag, 14. Februar 2021 Gottesdienst 9:30. Sechster Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr B. Valentinstag. Gottesdienst für alle in der Kirche.
Sonntag, 21. Februar 2021 Gottesdienst 9:30. Erster Sonntag der Fastenzeit, Lesejahr B.
Ich lade ein:
Freies Abendgebet jeden Tag um 18:30-18:45 über Zoom. Wir rufen zum Heiligen Geist. 15 Minuten Rückblick auf den Tag, Segen für die Nacht, Ausblick für Morgen, mit 3 Liedern.

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Ferien, Fasching, Fantasie: Love is in the Air! – Fünfter Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr B

Da liegt was in der Luft
Einige haben bis jetzt den Christbaum im Zimmer stehen. Verrückt. Die Seitenaltäre neigen sich nach vor. Verrückt. Alle haben Masken auf. Die Zeit spielt verrückt. Ich gehe um 21:00 schlafen. Verrückt. Ich wache um 4:00 auf. Verrückt. Ich esse Linsen. Verrückt. Die Gottesdienste kommen übers Internet. Verrückt. Es liegt Liebe in der Luft. Verrückt. Gott bleibt den Verrückten treu. Verrückt.

Gottesdienste
Wir feiern am Sonntag noch einmal über Zoom. Grund sind die Seitenaltäre, die gestützt werden müssen. Der Volksaltar steht in der Mitte der Kirche und die Bänke sind zusammengeschoben. Du bist zum Mitfeiern über Zoom willkommen!!!
Für nächsten Sonntag, 14.2.2021 gilt (wie in ganz Ö) 2 Meter Abstand und FFP2 Masken.

Wir laden ein:
Sonntag, 7. Februar 2021Gottesdienst 9:30. Fünfter Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr B. ZOOM
Sonntag, 14. Februar 2021Gottesdienst 9:30. Fünfter Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr B. Valentinstag. Gottesdienst für alle in der Kirche.
Ich lade ein:
Freies Abendgebet jeden Tag um 18:30-18:45 über Zoom: Wir rufen zum Heiligen Geist. 15 Minuten Rückblick auf den Tag, Segen für die Nacht, Ausblick für den Morgen, mit Liedern

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Wann ist das endlich vorbei? – Vierter Sonntag im Jahreskreis

4 Tipps um durchzuhalten

Ich brauche einen geregelten Tagesablauf, viel Bewegung und Gespräche mit Freunden (übers Telefon). Für meine Seele brauche ich eine Zeit, in der ich in die Stille gehe und es ist sinnvoll, mich mit Gott zu beschäftigen.
Ein Mensch erzählt seinen Traum: „Ich ging am Meer entlang mit meinem Gott. Vor dem dunklen Nachthimmel erstrahlten Bilder aus meinem Leben. Und jedes Mal sah ich zwei Fußspuren im Sand, meine eigene und die meines Gottes. Als das letzte Bild an meinen Augen vorüber gezogen war, blickte ich zurück. Ich erschrak, als ich entdeckte, dass an vielen Stellen meines Lebensweges nur eine Spur zu sehen war. Und das waren gerade die schwersten Zeiten meines Lebens. Besorgt fragte ich: „Gott, als ich anfing, dir nachzufolgen, da hast du mir versprochen, auf allen Wegen bei mir zu sein. Aber jetzt entdecke ich, dass in den schwersten Zeiten meines Lebens nur eine Spur im Sand zu sehen ist. Warum hast du mich allein gelassen, als ich dich am meisten brauchte?“ Da antwortete er: „Mein liebes Kind, ich liebe dich und werde dich nie allein lassen, erst recht nicht in Nöten und Schwierigkeiten. Dort wo du nur eine Spur gesehen hast, da habe ich dich getragen.“
Der Mensch bedankte sich bei Gott. Er sah, in der Not trägt ihn Gott.
Ich weiß, dass die Pandemie vorbeigeht. Ich weiß auch, dass im Lockdown und in der Quarantäne der treue Gott uns trägt. Er gibt mir auch zum Durchhalten seinen belebenden Geist – wenn ich will. Warum soll ich seinen Geist nicht wollen? Er ist wie mein Kaffee am Nachmittag. Ohne ihn bin ich müde und schlaff. Komm, Gottes Geist, starte mit mir durch!

Wir laden ein:
Sonntag, 31. Jänner 2021Gottesdienst 9:30. Vierter Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr B. Wir feiern mit Zoom
Sonntag, 7. Februar 2021Gottesdienst 9:30. Fünfter Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr B. Wir feiern mit Zoom
Ich lade ein:
Freies Abendgebet jeden Tag um 18:30-18:45 über Zoom: Wir rufen zum Heiligen Geist. 15 Minuten Rückblick auf den Tag, Segen für die Nacht, Ausblick für den Morgen, mit Liedern, im Zoom-Meeting

Jesus: Sei still!

Die Markusgemeinde erinnert an die Kraft Jesu, die einen Ungeist vertrieb, der einen Menschen unterdrückt und kaputt macht. Jesus, erfüllt vom Heiligen Geist befreit den Menschen von seinem Ungeist.

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Der Segen Gottes möge dich umarmen – Dritter Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr B

Wolfgang Aumann hat bei der letzten Messe das Lied „Der Segen Gottes möge dich umarmen“ gesungen und auf seiner Gitarre begleitet. Dieses Lied ist einigen sehr nahe gegangen, weil es von Liebe, Zärtlichkeit, Gespür, aber auch von Sonne, Wind, Freiheit und Hoffnung handelt. Hier ist der Text und ein Link auf Lea und Kurt Mikula, die das singen:

Der Geist Gottes begleitet dich

Der Segen Gottes möge dich umarmen, egal, wohin dich deine Wege führ‘n.
Die Liebe und sein göttliches Erbarmen, sollst du bis in die Zehenspitzen spür‘n.
Der Segen Gottes möge dich umarmen.
1. Möge die Sonne dich wie ein Freund begleiten, wohin dein Weg auch immer führen mag.
Möge die Sonne dir deine Seele weiten, in dieser Stunde, an jedem Regentag.
2. Möge der Wind dir seine Sanftheit zeigen, die Freiheit und die Unbekümmertheit.
Möge der Wind dich immer vorwärtstreiben, und dich bewahren vor Kummer und vor Leid.
3.Möge der Regen dir deinen Sinn beleben. Auf deinen Feldern soll die Frucht gedeih‘n.
Möge der Regen, so wie Gottes Segen, alles zum Blühen bringen und dein Herz erfreu‘n.
4.Möge die Nacht dir ihre Ruhe spenden, dass du erwachst mit neuem Lebensmut.
Möge die Nacht dir gute Träume senden, und die Gewissheit: Es wird alles gut.

Es singen Lea und Kurt Mikula: https://www.youtube.com/watch?v=OvzzSteUd9A

Wir laden ein:
Sonntag, 24. Jänner 2021Gottesdienst 9:30. Dritter Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr B. Wir feiern mit Zoom
Sonntag, 31. Jänner 2021Gottesdienst 9:30. Vierter Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr B. Wir feiern mit Zoom
Ich lade ein:
Freies Abendgebet jeden Tag um 18:30-18:45 über Zoom: Wir rufen zum Heiligen Geist. 15 Minuten Rückblick auf den Tag, Segen für die Nacht, Ausblick für den Morgen, mit Liedern, im Zoom-Meeting
Ich lade ein:
Gespräche jeden Mittwoch um 19:00-19:30 Gespräche darüber, was mich bewegt – über Zoom

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Die Liebe zu den Menschen lernen Zweiter Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr B

Seht, das Lamm Gottes!

Ich liebe die unverständlichen Sätze in der Bibel und die Szenen, die sich dabei abspielen. Da sieht Johannes der Täufer Jesus vorbeigehen und sagt zu seinen Anhängern: Seht, das Lamm Gottes! Da verlassen die zwei Anhänger Johannes und folgen Jesus.
Schon dass Jesus bei Johannes vorbeigeht, erstaunt mich. Anscheinend hatte Jesus schon eine Richtung nach seiner Taufe.
Als Jesus sich von Johannes taufen ließ, sagte der Täufer im Blick auf Jesus: „Seht das Lamm Gottes,“ mit dem Zusatz: „das die Sünde der Welt hinwegnimmt.“ In der aktuellen Szene wiederholte er seine Aufforderung: „Seht, das Lamm Gottes.“ Ich staune, dass seine zwei Anhänger das verstehen und Jesus nachfolgen. Ich hätte es nicht verstanden und wäre nicht mitgegangen.
Aber die Menschen damals sahen auf den Tempel, in denen Lämmer Gott geopfert wurden. Ein „Lamm Gottes“ gehört Gott. Es kann meiner Ansicht nach nicht Gott geopfert werden, es gehörte ja schon Gott. Wem soll es dann geopfert werden? Den Menschen? Wir kennen bei Jesus eine andere Szene, in der er sagt: “Es gibt keine größere Liebe, als wenn einer sein Leben für seine Freunde hingibt“ (Joh 15,13). Wenn das beim Lamm Gottes gemeint ist, dann wäre das eine Umdrehung der Opferhandlung. Nicht Menschen opfern Gott ein Lamm, sondern Gott selbst opfert sich den Menschen. Ich glaube, Gott zeigt sich uns als großer Liebender. So kann ich verstehen, dass sich die zwei Jünger Jesus anschlossen, um etwas Neues, zum Beispiel Nächstenliebe zu lernen. Sie nannten Jesus Lehrer und sahen in ihm den Messias, der sein Volk und die Welt von Hass und Neid befreien wird. Da passte es gut, wenn Johannes den Zusatz „Der die Sünde der Welt hinwegnimmt“ dem Jesus und seinen Anhängern auf den Weg mitgab. Die Sünde der Welt ist für mich die „Absonderung von Gott“. Die Welt hat sich von Gott distanziert und diese Absonderung überwindet der Messias, der heilt, stirbt und zu Ostern aufersteht. Die Nähe Gottes kommt dann endgültig zu Pfingsten, wenn er in unseren Herzen Wohnung nimmt. Vielleicht spüren wir das.

Wir laden ein:
Sonntag, 17. Jänner 2021Gottesdienst 9:30. Zweiter Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr B. Tag des Judentums. Wir feiern mit Zoom
Sonntag, 24. Jänner 2021Gottesdienst 9:30. Dritter Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr B. Wir feiern mit Zoom

Ich lade ein: Freies Abendgebet jeden Tag um 18:30-18:45 über Zoom: Wir rufen zum Heiligen Geist. 15 Minuten Rückblick auf den Tag, Segen für die Nacht, Ausblick für den Morgen, mit Liedern, im Zoom-Meeting
Ich lade ein:
Gespräche jeden Mittwoch um 19:00-19:30 Gespräche darüber, was mich bewegt – über Zoom

Wo wohnst du?

Die ersten Jünger folgten Jesus und nannten ihn Rabbi und Messias. Er machte mit seinen Anhängern keinen Aufstand, sondern wohnte mit ihnen und nannte einen Jünger Fels. Einige sollten sich bei ihm anhalten können. Er wird Jesus in der Not verleugnen.

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Der Himmel riss auf – Taufe des Herrn, Lesejahr B

Wenn ich über den Jordan gehe, dann heißt das, dass ich sterbe und ins Jenseits gehe. Am Jordan geschieht nicht immer, aber oft Außergewöhnliches. Wenn Jesus sich von Johannes taufen lässt, dann taucht er ganz tief hinein in den Fluss dieser Welt. Der Jordan ist der Übergang von der Unterdrückung zur Freiheit, vom Tod zum Leben, von der Gottesferne zur Gottesnähe. Wenn Jesus aus dem Jordan steigt, dann kommt er als Botschafter der Liebe Gottes. Wenn wir am Sonntag das feiern, dann wird das gegenwärtig und Jesus kommt uns aus dem Jordan entgegen.
Die Taufe Jesu ist eine einmalige Sache. Damit das keine einmalige Sache bleibt, passiert es, dass der Himmel aufreißt und der Heilige Geist auf ihn herabschwebt. Der Geist schwebt immer schon gerne, wie es schon im Anfang, im Buch Genesis bei der Erschaffung des Universums heißt: Gottes Geist schwebte (Gen 1,2b). Dieser Heilige Geist inspiriert nicht nur Jesus in einmaliger Weise, sondern er setzt fort, was mit Jesus begann. Nach Jesu Aufnahme in den Himmel, als er zum Vater entschwebte, waren wir allein. Wer, wenn nicht der Geist Gottes, zeigte uns zu Pfingsten, dass wir nicht verlassen sind. Dieser Gottesgeist begleitet die Kirche seit zweitausend Jahren. Nicht immer habe ich mich gefragt, was er mir sagen will. Ich verspreche, ich werde den Heiligen Geist das fragen.

Wir laden ein:
Sonntag, 10. Jänner 2021Gottesdienst 9:30. Taufe das Herrn, erster Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr B. Wir feiern mit Zoom.
Sonntag, 17. Jänner 2021Gottesdienst 9:30. Zweiter Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr B. Tag des Judentums. Wir feiern mit Zoom
Komm, Heiliger Geist:
Freies Abendgebet jeden Tag um 18:30-18:45 über Zoom: Wir rufen zum Heiligen Geist. 15 Minuten Rückblick auf den Tag, Segen für die Nacht, Ausblick für den Morgen, mit Liedern, im Zoom-Meeting.
Was mich bewegt:
Gespräche jeden Mittwoch um 19:00-19:30 Gespräche darüber, was mich bewegt – über Zoom

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Könige werfen sich vor dem armen Kind nieder – Erscheinung des Herrn, Lesejahr ABC

Ich habe mich immer gewehrt, das Fest der Heiligen Drei Könige „Erscheinung des Herrn“ zu nennen. Dabei habe ich mich an dem Wort „Erscheinung“ gestoßen, das eine doppelte Bedeutung hat. Einerseits ist der „Schein“ nicht echt und wirklich. Andererseits erscheinen Gäste bei einem Fest. Nun ist Gott aber nicht nur kurz als Gast in Betlehem erschienen, sondern er ist Mensch geworden und liegt in einer Futterkrippe.

Ist Gott den drei Weisen erschienen oder wie haben sie erkannt, dass das Kind Gottes Sohn ist? Gut, sie haben eine kosmische Erscheinung als Sterndeuter gesehen. Sie brachten drei königliche Geschenke und wurden dadurch zu drei Königen. Es ist eine schöne Geste, dass Könige vor dem kleinen Baby im Stall niederfallen. Aber wie kommen sie dazu? Das Rätsel löste sich, als ich einen Hunger nach Spiritualität verspürte und mir ein Buch über den Heiligen Geist organisierte. Der Autor Michael Böhnke, Professor in Wuppertal, schreibt zwar nichts von den Heiligen Drei Königen. Warum die drei heiligen Könige sich vor dem Kind in der Futterkrippe niederwarfen, kann ich mir aber jetzt erklären: Sie waren erfüllt vom Geist Gottes. Er führte sie, zeigte ihnen Gottes Anwesenheit im Kind, ergriff sie und sie warfen sich vor dem Kind anbetend nieder. Wir Christinnen und Christen können genauso wie die drei Könige vom Heiligen Geist erfüllt sein, können ihn zu Hilfe rufen, ihm voll Freude zujubeln und Gott im Kind von Betlehem anbeten.

Wir laden ein:
Hl. Drei Könige, Mittwoch 6. Jänner 2021 Gottesdienst 9:30. Erscheinung des Herrn, Epiphanie, Lesejahr ABC, Abschluss der Sternsingeraktion. Wir feiern mit Zoom.
Sonntag, 10. Jänner 2021Gottesdienst 9:30. Taufe das Herrn, erster Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr B. Wir feiern mit Zoom
Sonntag, 17. Jänner 2021Gottesdienst 9:30. Zweiter Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr B. Wir feiern mit Zoom

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Szenen der Liebe Zweiter Sonntag nach Weihnachten, Lesejahr B

Meine Großmutter sagte oft: Die Welt steht nicht mehr lang. Aber: Warum soll die Welt untergehen? Jesus ist für mich das Alpha und das Omega, der Anfang und das Ende. Er hat die Welt mit dem Vater und dem Geist erschaffen und er wird alles zusammenführen. Er ist unsere Zukunft. Teilhard de Chardin spricht von ihm als Punkt Omega, auf den alles hinläuft. Es gibt Anzeichen, dass dabei eine Geist-Sphäre entsteht, wo alle mit allen im Gespräch sein können. Wenn es kein Telefon gibt, dann hätten wir uns in der Corona-Pandemie nicht so gut verständigen können. Die Vernetzung in der Welt nennt Teilhard Noosphäre und dieses Wort haben die Internet-Philosophen auf die Vernetzung im Internet übertragen. Sie träumten von einer friedlichen Welt. Das hat sich nicht ganz erfüllt. Es gibt im Internet Hass, Kampf und Böses. Trotzdem habe ich den Eindruck, dass sich immer wieder der gute Geist durchsetzt und sich helfende Begegnungen ereignen, auch über’s Telefon und über’s Internet. Das sind für mich Zeichen, dass sich die Welt auf Christus zubewegt. Ohne den Heiligen Geist, der uns auf dem Weg nicht nur begleitet, sondern auch formt, wäre das nicht möglich. Er handelt in unseren Szenen der Liebe, in freundlichen Beziehungen und in zärtlichen Gesten. Wir müssen es ihm nur ermöglichen, in unseren Gemeinschaften Impulse zu setzen.

Wir laden ein:
Sonntag, 3. Jänner 2021Gottesdienst 9:30. Zweiter Sonntag nach Weihnachten. Wir feiern mit Zoom
Hl. Drei Könige, Mittwoch 6. Jänner 2021 Gottesdienst 9:30. Erscheinung des Herrn, Lesejahr ABC, Abschluss der Sternsingeraktion. Wir feiern mit Zoom
Sonntag, 10. Jänner 2021Gottesdienst 9:30. Taufe das Herrn, erster Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr B. Wir feiern mit Zoom
Sonntag, 17. Jänner 2021Gottesdienst 9:30. Zweiter Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr B. Wir feiern mit Zoom

Begegnungen im Gebet:
Freies Abendgebet jeden Tag um 18:30-18:45 über Zoom: Folgen wir der Stimme der Hoffnung. 15 Minuten Rückblick auf den Tag, Segen für die Nacht, Ausblick für den Morgen, mit Liedern, im Zoom-Meeting

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