Das Coronavirus und die Angst vor dem Verhungern – Erster Fastensonntag Lesejahr A

Händewaschen ist wichtiger als Hamsterkäufe.

Es kann in diesen Tagen sein, dass Menschen in Hysterie verfallen und glauben, sie müssten riesige Vorratslager anlegen. Jesus bekam großen Hunger als er 40 Tage in der Wüste lebte. Der Versucher kam auf ihn zu und meinte, dass er doch befehlen könne, dass die Steine zu Brot werden. Jesus meisterte die Angst vor dem Verhungern und der Versuchung mit dem Vertrauen auf Gott. Er sagte: Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern von jedem Wort, das aus Gottes Mund kommt. Dorothee Sölle meinte dazu: Am Brot allein stirbt sogar der Mensch.

Wenn einige in dieser Zeit aus der Angst zu Verhungern unsinnige Hamsterkäufe machen, kann es übel ausgehen. Wie es einem erging, der einen riesigen Vorrat anlegen wollte, zeigt ein eher lustiger Vorfall in Innsbruck, wo ein Mann mit großer Atemmaske und weißen Handschuhen in zwei Supermärkten riesige Mengen einkaufte und sein Motorrad so stark belud, dass er nicht wegfahren konnte. Ein Passant konnte ihm helfen, sodass der Motorradständer hochklappte. Kaum war das Hinterrad am Boden, kippte das Motorrad um und die Fracht knallte auf den Asphalt. Er selbst rollte sich zusammen und kullerte über den Boden. Von solchen Hamsterkäufen ist abzuraten. Hier ist der Link zum Kurier.

Der christliche Glaube hat drei hilfreiche Prinzipien: Hoffnung, Vertrauen und Liebe. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass ich dadurch realistisch die Probleme angehen kann. Die Orientierung auf Gott hilft mir, nicht in Hysterie zu verfallen.
(Mehr Informationen zum Koronavirus weiter unten)

Wir laden ein:  
1. März 2020 Erster Fastensonntag 9:30 Familienmesse mit der Volksschule, Empfang des Aschenkreuzes, Impuls um 11:00 mit Wolfgang Aumann
8. März 2020 Zweiter Fastensonntag 9:30 Gottesdienst Impuls um 11:00 mit Günter Lenzenhofer

Das ist die gute Nachricht zum Sonntag:
Die Versuchung

Keine Angst vor dem Verhungern!

Jesus wurde vom Heiligen Geist in die Wüste geführt. Er widersteht drei Versuchungen: Steine in Brot verwandeln, sich hinunter stürzen und die Welt beherrschen. Die Gottesbeziehung darf nicht pervertiert werden:

In jener Zeit wurde Jesus vom Geist in die Wüste geführt; dort sollte er vom Teufel versucht werden.

Als er vierzig Tage und vierzig Nächte gefastet hatte, hungerte ihn. Da trat der Versucher an ihn heran und sagte: Wenn du Gottes Sohn bist, so befiehl, dass aus diesen Steinen Brot wird. Er aber antwortete: In der Schrift heißt es: Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern von jedem Wort, das aus Gottes Mund kommt.

Darauf nahm ihn der Teufel mit sich in die Heilige Stadt, stellte ihn oben auf den Tempel und sagte zu ihm: Wenn du Gottes Sohn bist, so stürz dich hinab; denn es heißt in der Schrift: Seinen Engeln befiehlt er um deinetwillen, und: Sie werden dich auf ihren Händen tragen, damit dein Fuß nicht an einen Stein stößt. Jesus antwortete ihm: In der Schrift heißt es auch: Du sollst den Herrn, deinen Gott, nicht auf die Probe stellen.

Wieder nahm ihn der Teufel mit sich und führte ihn auf einen sehr hohen Berg; er zeigte ihm alle Reiche der Welt mit ihrer Pracht und sagte zu ihm: Das alles will ich dir geben, wenn du dich vor mir niederwirfst und mich anbetest. Da sagte Jesus zu ihm: Weg mit dir, Satan! Denn in der Schrift steht: Den Herrn, deinen Gott, sollst du anbeten und ihm allein dienen.

Darauf ließ der Teufel von ihm ab und siehe, es kamen Engel und dienten ihm. (Evangelium nach Matthäus, Erklärungen im Bibelwerk: Matthäus 4, 1-11)

Gott gibt uns Nahrung.

Den tropischen Wirbelstürmen im vergangenen Jahr hielt in Mosambik vielerorts nur ein Baum stand: der Moringa. So begannen die Menschen, seine Blätter zu essen. Und entdeckten, wie nährstoffreich sie sind. Danke, Gott, du sorgst für uns.

Lesung aus dem Buch Genesis (1):
Da formte Gott, der HERR, den Menschen, Staub vom Erdboden, und blies in seine Nase den Lebensatem. So wurde der Mensch zu einem lebendigen Wesen. Dann pflanzte Gott, der HERR, in Eden, im Osten, einen Garten und setzte dorthin den Menschen, den er geformt hatte. Gott, der HERR, ließ aus dem Erdboden allerlei Bäume wachsen, begehrenswert anzusehen und köstlich zu essen, in der Mitte des Gartens aber den Baum des Lebens und den Baum der Erkenntnis von Gut und Böse.
(Erklärungen im Bibelwerk: Genesis 2,7-9; 3,1-7)

Die Lüge und die Angst vor dem Verhungern

Die Schlange beginnt mit einer Lüge ein Gespräch mit Eva, die eine Symbolfigur für uns Menschen ist. Sie bekommt Angst zu verhungern und übertreibt das Verbot. Da hat die Schlange leichtes Spiel, Misstrauen zwischen Gott und den Menschen zu säen: Wenn ihr davon esst, werdet ihr wie Gott.

Lesung aus dem Buch Genesis (2):
Die Schlange war schlauer als alle Tiere des Feldes, die Gott, der HERR, gemacht hatte. Sie sagte zu der Frau: Hat Gott wirklich gesagt: Ihr dürft von keinem Baum des Gartens essen? Die Frau entgegnete der Schlange: Von den Früchten der Bäume im Garten dürfen wir essen; nur von den Früchten des Baumes, der in der Mitte des Gartens steht, hat Gott gesagt: Davon dürft ihr nicht essen und daran dürft ihr nicht rühren, sonst werdet ihr sterben. Darauf sagte die Schlange zur Frau: Nein, ihr werdet nicht sterben. Gott weiß vielmehr: Sobald ihr davon esst, gehen euch die Augen auf; ihr werdet wie Gott und erkennt Gut und Böse. Da sah die Frau, dass es köstlich wäre, von dem Baum zu essen, dass der Baum eine Augenweide war und begehrenswert war, um klug zu werden. Sie nahm von seinen Früchten und aß; sie gab auch ihrem Mann, der bei ihr war, und auch er aß. Da gingen beiden die Augen auf und sie erkannten, dass sie nackt waren. Sie hefteten Feigenblätter zusammen und machten sich einen Schurz. (Erklärungen im Bibelwerk: Genesis 2,7-9; 3,1-7)

Jesus stellt die Beziehung zu Gott her

Paulus stellte Adam Jesus gegenüber. Als Jude nahm er an, dass Adam als erster Mensch die Distanzierung (Absonderung, Sünde) zu Gott in die Welt brachte. Jesus löste diese Distanzierung auf indem er die Beziehung zu Gott wiederherstellte. Dadurch fließt ein Gnadenstrom von Gott zu uns.  

Lesung aus dem ersten Brief des Apostel Paulus an die Gemeinde in Rom.
Schwestern und Brüder!
Durch einen einzigen Menschen kam die Sünde in die Welt und durch die Sünde der Tod und auf diese Weise der Tod zu allen Menschen gelangte, weil alle sündigten. Sünde war nämlich schon vor dem Gesetz in der Welt, aber Sünde wird nicht angerechnet, wo es kein Gesetz gibt; dennoch herrschte der Tod von Adam bis Mose auch über die, welche nicht durch Übertreten eines Gebots gesündigt hatten wie Adam, der ein Urbild des Kommenden ist.
Doch anders als mit der Übertretung verhält es sich mit der Gnade; sind durch die Übertretung des einen die vielen dem Tod anheimgefallen, so ist erst recht die Gnade Gottes und die Gabe, die durch die Gnadentat des einen Menschen Jesus Christus bewirkt worden ist, den vielen reichlich zuteilgeworden. Und anders als mit dem, was durch den einen Sünder verursacht wurde, verhält es sich mit dieser Gabe: Denn das Gericht führt wegen eines Einzigen zur Verurteilung, die Gnade führt aus vielen Übertretungen zur Gerechtsprechung.
Denn ist durch die Übertretung des einen der Tod zur Herrschaft gekommen, durch diesen einen, so werden erst recht diejenigen, denen die Gnade und die Gabe der Gerechtigkeit reichlich zuteilwurde, im Leben herrschen durch den einen, Jesus Christus. Wie es also durch die Übertretung eines Einzigen für alle Menschen zur Verurteilung kam, so kommt es auch durch die gerechte Tat eines Einzigen für alle Menschen zur Gerechtsprechung, die Leben schenkt. Denn wie durch den Ungehorsam des einen Menschen die vielen zu Sündern gemacht worden sind, so werden auch durch den Gehorsam des einen die vielen zu Gerechten gemacht werden. (Erklärungen im Bibelwerk: Römer 5,12-19)

Liebe Grüße, für dich: Vertrauen in die Zukunft!
Hannes Daxbacher
Sacré Coeur Cafétier und Ostiarius (Türöffner)
Katholische Gottesdienstgemeinde Sacré Coeur, A-3021 Pressbaum, Klostergasse 12

Wie schützen Sie sich vor dem Koronavirus?
Ganz wichtig ist in diesen Tagen Hände waschen, mindestens 20 Sekunden, besser sind 30 Sekunden, wenn Sie währenddessen zweimal Happy Birthday singen oder einmal ein Vater Unser beten, dann sind Sie auf der sicheren Seite. Das sagen mir die medizinischen Fachleute.

ÖSTERREICH: Zwei Telefonnummern sind wichtig: Die Gesundheitsberatung ist mit Tel. 1450 erreichbar. Die Hotline des Sozialministeriums (AGES) zu den Informationen ist Tel. 0800 555621. Die häufig gestellten Fragen finden Sie im Link zum Sozialministerium hier.

Coronavirus in den großen Domen
Der Wiener Stephansdom und der Salzburger Dom haben wegen des Coronavirus Vorsichtsmaßnahmen veranlasst: Um eine Übertragung des Covid-19-Virus möglichst zu verhindern, ist in den beiden Touristenmagneten vorerst das Weihwasser aus den Weihwasserbecken entfernt worden. Es handle sich um ein „erstes symbolisches Zeichen, da das Weihwasserbecken für viele Gläubige und Touristen die erste Kontaktstelle im Dom ist“, und soll die Dombesucher beruhigen, erklärte Christian Herrlich, Kanzleileiter der Wiener Dompfarre, im Gespräch mit der Nachrichtenagentur „Kathpress“ am Mittwoch. Als zusätzliche Maßnahme seien alle Priester und Kommunionspender dazu angehalten, sich vor und nach der Messe die Hände zu desinfizieren.
Quelle: Kathpress
Weiter gehende Maßnahmen hat bislang nur der Salzburger Dom gesetzt. Damit die stark frequentierte Kirche „bestmöglich ‚Corona-sicher‘ gemacht“ wird, verzichte man dort auf die Mundkommunion und den Händedruck beim Friedensgruß, erklärte Domkustos Johann Reißmeier in einer Aussendung am Mittwoch.
Bis auf Weiteres werde im Dom nur mehr die Handkommunion praktiziert, so Reißmeier. Wer die Kommunion spendet, muss zudem im Vorfeld die Hände desinfizieren. Um Körperkontakt zu vermeiden, raten die Salzburger Domverantwortlichen beim Friedensgruß einstweilen zu einem Nicken oder Verbeugen statt des Händeschüttelns. Als weitere Hygienemaßnahme desinfizieren Mesner im Dom mehrmals pro Tag jene Stellen, die Gottesdienstbesucher oder Touristen häufig berühren, beispielsweise Türklinken und Handläufe. Die Erzdiözese Salzburg betont, dass sich diese Maßnahmen nur auf die Domkirche beziehen. Eine Ausweitung auf andere Kirchen sei derzeit nicht notwendig.

In einigen katholischen Gemeinden wird auf die allgemeine Kelchkommunion verzichtet.

Informationen zum Coronavirus
Die Gesundheitsberatung ist über die Telefonnummer 1450 ist erreichbar. Wichtig dann,  
1. wenn Sie sich in den vergangenen 14 Tagen in einem der Risikogebieten (Norditalien, China) aufgehalten haben und
2. wenn Sie grippeähnliche Krankheitssymptome (Fieber, Schwäche, Atemnot) haben.
3. wenn Sie Kontakt mit einem Kranken haben, der diese zwei Kriterien erfüllt.
Coronavirus Hotline des Sozialministeriums (Österreichische Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit GmbH, kurz AGES, 1220 Wien, Spargelfeldstrasse 191) ist 0800 555 621.
Info zur Lage
Fragen zum Coronavirus
INFO zum Coronavirus mit Videos bei der Ö. Agentur f. G. u. E. AGES:

Wie kann ich mich schützen?
Jeanne Turczynski von der Wissenschaftsredaktion des Bayrischen Rundfunks, am Ende des Videos „Die Wahrheit über den neuartigen Coronavirus

Symptome
Das neue Coronavirus, inzwischen von der WHO auf den Namen „2019-nCoV“ getauft, kann die unteren Atemwege befallen und verursacht bei einem Teil der Infizierten Lungenentzündungen. Typische Symptome sind trockener Husten, Fieber und Atemnot. Todesfälle traten bisher vor allem bei Patienten mit Vorerkrankungen auf.

Vorbeugung
Der Virus wird vermutlich ähnlich wie die Grippe per Tröpfcheninfektion übertragen. Um sich vor einer Ansteckung zu wappnen, raten die Behörden, auf Händeschütteln zu verzichten, auf eine gute Handhygiene zu achten und sich oft die Hände zu waschen. In möglicherweise betroffenen Gebieten ist es ratsam, größere Menschenansammlungen zu meiden und Abstand zu Infizierten zu halten. Um selbst andere zu schützen, sollte man beim Husten oder Niesen stets ein Taschentuch verwenden, das man gleich wegwirft; Husten und Niesen zur Not in die Ellenbeuge. Ein Mundschutz hilft kaum gegen Ansteckung, ist aber für Infizierte absolut notwendig.

Behandlung
Bisher sind noch keine Medikamente oder Impfungen bekannt, die 2019-nCoV direkt stoppen können. Deshalb werden Erkrankte vor allem in Bezug auf ihre Beschwerden unterstützt. Sie erhalten, wenn nötig Antibiotika, um bakterielle Zweitinfektionen abzuwehren, Sauerstoff, um das Atmen zu erleichtern, oder auch eine unterstützende Beatmung.
Apotheken-Umschau
Frankfurter Rundschau
WHO

DIE ÖSTERLICHE BUßZEIT IM SACRÉ COEUR      2020
1.Fastensonntag
1.März            9,30     Familienmesse mit der Volksschule Empfang des Aschenkreuzes IMPULS um 11,00 Wolfgang Aumann
2.Fastensonntag 8.März        9,30     Hl. Messe IMPULS um 11,00 Günter Lenzenhofer
3.Fastensonntag 15.März      9,30     Familienmesse – Tauferneuerung der Erstkommunionkinder IMPULS um 11,00 Ingrid Denner-Heinisser
4.Fastensonntag 22.März      9,30     Hl. Messe (Chor + Musikerinnen) Wolfgang möchte wieder die Hl. Messe musikalisch gestalten. IMPULS um 11,00 Michael Scharf
5.Fastensonntag 29.März      9,30     Hl Messe IMPULS um 11,00 Johanna Czech

DIE KARWOCHE
Palmsonntag, 5.April  9,30     Feier des Einzugs Christi in Jerusalem Palmweihe im Birkenhof – Prozession in die Kirche – Passion
Gründonnerstag, 9.April         18,00   Messe vom Letzten Abendmahl
Karfreitag, 10.April     18,00   Die Feier vom Leiden und Sterben Christi

OSTERN
(Kar)Samstag, 11.April           19 Uhr DIE FEIER DER OSTERNACHT
Ostersonntag, 12.April        9,30     HOCHFEST VON DER AUFERSTEHUNG DES HERRN, Taufe von Michael Kilian Heuböck
Ostermontag, 13.April            9,30     Hl. Messe

Wir wünschen eine gute österliche Bußzeit und gesegnete Ostern!

Sozial kreativ handeln – Siebenter Sonntag im Jahreskreis Lesejahr A

„Ich lasse mir das nicht gefallen, ich schlage zurück. Sogar in der Bibel steht: Auge für Auge, Zahn für Zahn.“ Wenn das Leute sagen, verkennen sie, dass das ein alter Spruch ist, der in späteren Jahren, im Buch der Sprüche aufgehoben wurde: „Sag nicht: Wie er mir getan hat, so will ich auch ihm tun.“ (Sprüche 24,29). Jesus greift das in der Bergpredigt auf: „Ich aber sage euch: Leistet dem, der euch etwas Böses antut, keinen Widerstand.“ Das erinnert mich an die buddhistischen Kampfmönche in China, die den Angriff des Gegners ins Leere laufen lassen. Aber auch Gott handelt ähnlich.

Friedrich Nietzsche lässt den tollen Menschen sagen: „Wohin ist Gott? Ich will es euch sagen! Wir haben ihn getötet – ihr und ich! Wir alle sind seine Mörder!“ Nun, Gott lässt diesen mörderischen Angriff ins Leere laufen. Er lacht darüber und kommt von wo anders zurück. Nietzsche bemerkt dies und schreibt in seinem Gedicht, das er dem unbekannten Gott widmet: „Ich will dich kennen, Unbekannter, du tief in meine Seele Greifender, mein Leben wie ein Sturm Durchschweifender, du Unfassbarer, mir Verwandter, ich will dich kennen, selbst dir dienen.“

Wenn wir wie Gott handeln, dann lassen wir den Angriff unserer Gegner auch ins Leere laufen. Ich bleibe frei und kann kreativ handeln.

Drei kreative Handlungen zeigt Jesus: Wenn dich einer auf die rechte Wange schlägt, dann halt ihm auch die andere hin. Wenn dich einer vor Gericht bringen will, um dir das Hemd wegzunehmen, dann lass ihm auch den Mantel. Und wenn dich einer zwingen will, eine Meile mit ihm zu gehen, dann geh zwei mit ihm. – Auf die Reaktion der Gegner bin ich neugierig.

Ich denke, vor Feinden soll man sich schützen, aber man soll sie nicht hassen. Der Hass ist keine Tugend, sondern ein Gefühl, das zum Zerstören anregt. Ich kann den Hass wahrnehmen und warten, bis das Gefühl vorbeigeht. Ich sehe, dass tief in jedem Menschen Gott wohnt. Diese Überzeugung und Gottes Handeln hilft mir, zu lachen und sozial kreativ zu handeln.

Wir laden ein:  
23. Februar 2020, 7. Sonntag im Jahreskreis 9:30 Gottesdienst + Sacré Coeur Kaffee
25. Februar 2020 Dienstag ab 19 bis ca. 21 Uhr Faschingskehraus – jeder nimmt eine Kleinigkeit zum Essen und Trinken mit; gemütliches Beisammensein im Baratsaal.
21:00 Uhr einfache Aschenkreuzfeier in der Kirche
1. März 2020 Erster Fastensonntag 9,30 Familienmesse mit der Volksschule, Empfang des Aschenkreuzes, Impuls um 11:00 mit Wolfgang Aumann

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Valentinstag: Verbotene und erlaubte Liebe – Sechster Sonntag im Jahreskreis Lesejahr A

Am Valentinstag schenken sich Liebende Blumen, Segen und Küsse sind oft üblich. Gefährlich kann es in Indien werden, wo im Februar 2012 Subash Chouhan, der damalige Führer der militanten Bajrang Dal, unter Androhung körperlicher Gewalt Paare davor warnte, „sich an öffentlichen Orten zu küssen oder zu umarmen“. Man sei nicht gegen die Liebe, kritisiere aber „die vulgäre Darstellung der Liebe an öffentlichen Orten.“ Im Nachbarstaat Pakistan verbot 2017 das oberste Gericht Valentinsfeiern generell an allen öffentlichen Orten. In Saudi-Arabien hingegen waren Valentinsfeiern verboten, ab 2018 dürfen Muslime die Liebe aber wieder feiern. Im Osten Malaysias sind Valentinsfeiern erlaubt, im Westen verboten. 2011 verhafteten dort die Polizisten mehr als 100 muslimische Paare, um sie am Schariagericht anzuklagen.

Ich merke, dass so ein einfaches Liebesfest für manche Kulturen Schwierigkeiten bereitet. Gesetze schränken dann die Liebe ein. Das Evangelium zum Sonntag beschäftigt sich mit dem Verhältnis der Gesetze zur Liebe. Die Gesetze des Moses haben nach Jesus ein Ziel, nämlich die Liebesbeziehung zu Gott. Diese Liebe zu Gott bringt es mit sich, dass ich die Mitmenschen achte, mich mit meinem Feind versöhne, meine Ehefrau liebe und mein Ja ein Ja ist. Wer sich auf diese Liebesbeziehung zu Gott einlässt, wird in drei Liebesbeziehungen hineingenommen: zwischen Gott Sohn, Gott Vater und dem Geist.

In Wien am Stephansplatz gibt es mit Toni Faber eine Segnung der Liebenden am 14. Februar um 12:00 Uhr im Hof von Stephansplatz 6 beim „Quo Vadis?“ (mit dem Liebesbrief von Gott) und um 20:00 Uhr eine Segnung der Liebenden im Stephansdom. Wer nicht hingehen kann, soll den geliebten Menschen selbst segnen.

Quelle zum Valentinstag: Wikipedia

Wir laden ein:
16. Februar 2020, 6. Sonntag im Jahreskreis 9:30 Gottesdienst + Sacré Coeur Kaffee
(18:00 Konzert des Stadtorchesters Pressbaum im Norbertinum)
23. Februar 2020, 7. Sonntag im Jahreskreis 9:30 Gottesdienst + Sacré Coeur Kaffee

Das ist die gute Nachricht zum Sonntag:

Gesetze bekommen ein Ziel: Liebe

In der Matthäusgemeinde erzählte man sich, wie Jesus den mosaischen Gesetzen ein Ziel gibt.

Denkt nicht, ich sei gekommen, um das Gesetz und die Propheten aufzuheben! Ich bin nicht gekommen, um aufzuheben, sondern um zu erfüllen. Amen, ich sage euch: Bis Himmel und Erde vergehen, wird kein Jota und kein Häkchen des Gesetzes vergehen, bevor nicht alles geschehen ist. Wer auch nur eines von den kleinsten Geboten aufhebt und die Menschen entsprechend lehrt, der wird im Himmelreich der Kleinste sein. Wer sie aber hält und halten lehrt, der wird groß sein im Himmelreich. Darum sage ich euch: Wenn eure Gerechtigkeit nicht weit größer ist als die der Schriftgelehrten und der Pharisäer, werdet ihr nicht in das Himmelreich kommen.

Nächstenliebe statt Beschimpfung

Ihr habt gehört, dass zu den Alten gesagt worden ist: Du sollst nicht töten; wer aber jemanden tötet, soll dem Gericht verfallen sein. Ich aber sage euch: Jeder, der seinem Bruder auch nur zürnt, soll dem Gericht verfallen sein; und wer zu seinem Bruder sagt: Du Dummkopf!, soll dem Spruch des Hohen Rates verfallen sein; wer aber zu ihm sagt: Du Narr!, soll dem Feuer der Hölle verfallen sein.

Kriege verhindern

Wenn du deine Opfergabe zum Altar bringst und dir dabei einfällt, dass dein Bruder etwas gegen dich hat, so lass deine Gabe dort vor dem Altar liegen; geh und versöhne dich zuerst mit deinem Bruder, dann komm und opfere deine Gabe! Schließ ohne Zögern Frieden mit deinem Gegner, solange du mit ihm noch auf dem Weg zum Gericht bist! Sonst wird dich dein Gegner vor den Richter bringen und der Richter wird dich dem Gerichtsdiener übergeben und du wirst ins Gefängnis geworfen. Amen, ich sage dir: Du kommst von dort nicht heraus, bis du den letzten Pfennig bezahlt hast.

Liebe ist besser als falsches Begehren

Ihr habt gehört, dass gesagt worden ist: Du sollst nicht die Ehe brechen. Ich aber sage euch: Jeder, der eine Frau ansieht, um sie zu begehren, hat in seinem Herzen schon Ehebruch mit ihr begangen.

Liebe ist wichtiger als der Leib

Wenn dich dein rechtes Auge zum Bösen verführt, dann reiß es aus und wirf es weg! Denn es ist besser für dich, dass eines deiner Glieder verloren geht, als dass dein ganzer Leib in die Hölle geworfen wird. Und wenn dich deine rechte Hand zum Bösen verführt, dann hau sie ab und wirf sie weg! Denn es ist besser für dich, dass eines deiner Glieder verloren geht, als dass dein ganzer Leib in die Hölle kommt.

Die Frau lieben und nicht in die Armut verstoßen

Ferner ist gesagt worden: Wer seine Frau aus der Ehe entlässt, muss ihr eine Scheidungsurkunde geben. Ich aber sage euch: Wer seine Frau entlässt, obwohl kein Fall von Unzucht vorliegt, liefert sie dem Ehebruch aus; und wer eine Frau heiratet, die aus der Ehe entlassen worden ist, begeht Ehebruch.

Gott lieben und ihn nicht missbrauchen

Ihr habt gehört, dass zu den Alten gesagt worden ist: Du sollst keinen Meineid schwören, und: Du sollst halten, was du dem Herrn geschworen hast. Ich aber sage euch: Schwört überhaupt nicht, weder beim Himmel, denn er ist Gottes Thron, noch bei der Erde, denn sie ist der Schemel seiner Füße, noch bei Jerusalem, denn es ist die Stadt des großen Königs! Auch bei deinem Haupt sollst du nicht schwören; denn du kannst kein einziges Haar weiß oder schwarz machen. Eure Rede sei: Ja ja, nein nein; was darüber hinausgeht, stammt vom Bösen. (Erklärung im Bibelwerk: Matthäus 5,17-37).

Gebote halten im Angesicht Gottes

Die Weisheitsgedanken bei Jesus Sirach handeln von der Entscheidung des Menschen: Gott oder das Böse, Leben oder Tod, Vertrauen oder Verzweiflung.

Lesung aus dem Buch Jesus Sirach:
Gott gab den Menschen seine Gebote und Vorschriften. Wenn du willst, wirst du die Gebote bewahren und die Treue, um wohlgefällig zu handeln. Er hat dir Feuer und Wasser vorgelegt, was immer du erstrebst, danach wirst du deine Hand ausstrecken. Vor den Menschen liegen Leben und Tod, was immer ihm gefällt, wird ihm gegeben. Denn groß ist die Weisheit des Herrn, stark an Kraft ist er und sieht alles. Seine Augen sind auf denen, die ihn fürchten, und er kennt jede Tat des Menschen. Keinem befahl er, gottlos zu sein, und er erlaubte keinem zu sündigen. (Erklärung im Bibelwerk: Sir 15,15-20)

Was Gott jenen schenkt, die ihn lieben

Paulus stellt den unsterblichen Gott den Machthabern dieser Welt gegenüber, die sich irrten, als sie den Mensch gewordenen Gott gekreuzigt haben. Gott hat sich dabei uns als Liebender in der Dreifaltigkeit (Gott Vater, Herr der Herrlichkeit, Geist) gezeigt.

Lesung aus dem ersten Brief des Apostels Paulus an die Gemeinde in Korinth.

Schwestern und Brüder! Wir verkünden Weisheit unter den Vollkommenen, aber nicht Weisheit dieser Welt oder der Machthaber dieser Welt, die einst entmachtet werden. Vielmehr verkünden wir das Geheimnis der verborgenen Weisheit Gottes, die Gott vor allen Zeiten vorausbestimmt hat zu unserer Verherrlichung. Keiner der Machthaber dieser Welt hat sie erkannt; denn hätten sie die Weisheit Gottes erkannt, so hätten sie den Herrn der Herrlichkeit nicht gekreuzigt. Nein, wir verkünden, wie es in der Schrift steht, was kein Auge gesehen und kein Ohr gehört hat, was in keines Menschen Herz gedrungen ist, was Gott denen bereitet hat, die ihn lieben. Uns aber hat es Gott enthüllt durch den Geist. Der Geist ergründet nämlich alles, auch die Tiefen Gottes. (Erklärung im Bibelwerk: 1Korinther 2,6-10)

INFORMATON
Das Stadtorchester Pressbaum unter der Leitung von Jon Svinghammar spielt das heurige Winterkonzert am Sonntag, den 16. Februar 2020 um 18:00 Uhr in der Hauskirche im Norbertinum, Tullnerbach. Es kommt eine Karelia-Ouvertüre von Jean Sibelius, eine Romanze für Bratsche und Orchester von Max Bruch (Solist Professor Reinhold Rieger) und die vierte Sinfonie von Robert Schumann zur Aufführung. Stadtorchester Pressbaum

Valentinssegnungen der Liebenden 14.2. 2020 um 12:00 in Quo Vadis? Hof von Stephansplatz 6 und 20:00 Segnung der Liebenden im Stephansdom.

Liebe Grüße, für dich: die Liebe im Leben!
Hannes Daxbacher
Sacré Coeur Cafétier und Ostiarius (Türöffner) Katholische Gottesdienstgemeinde Sacré Coeur, A-3021 Pressbaum, Klostergasse 12

Würz das Leben der Menschen – Fünfter Sonntag im Jahreskreis Lesejahr A

Ich liebe den Spruch von Jesus: Ihr seid das Salz der Erde!

Studien belegen: Menschen, die ihre Speisen salzen, leben gesünder und länger. https://science.orf.at/stories/2929311/

Das Salz ist wie das Leben der Christinnen und Christen.

  • Das Salz würzt die Speisen, damit sie nicht fad schmecken. Wenn wir Christinnen und Christen das Salz der Erde sind, so würzen wir das Leben und stoppen unter anderem die Fadess und das Bore-out.
  • Das Salz ist als weißer Stoff sichtbar und wird in den Speisen unsichtbar. So werden wir, wenn wir die Welt würzen, unsichtbar. Wir geben uns der Aufgabe hin (Hingabe).
  • Wir sind Salz, weil wir in einer Beziehung zu Gott leben. Durch diese Beziehung wird die Welt genießbarer. Wir sind Mitschöpferinnen und Mitschöpfer Gottes.
  • Zum Würzen braucht es wenig Salz. So braucht es auch wenige Christinnen und Christen, um eine große Wirkung zu erzielen.
  • Das Salz weist durch den guten Geschmack auf das Gute und Schöne hin. So weisen wir Christinnen und Christen mit unserem Leben auf das große Du, auf Gott und sein Paradies hin.

Ähnlich ist es mit dem Spruch „Ihr seid das Licht der Welt.

  • Das Licht macht die Welt für uns sichtbar. Ohne Licht würden wir in der Finsternis verkommen. Wir Christinnen und Christen machen als Licht vieles sichtbarer. Das Licht der Aufklärung und der Wissenschaft ist uns nicht fremd.
  • Lange in die Lichtquelle zu schauen ist sinnlos. Wichtiger wird das, was angeschienen wird. So treten wir Christinnen und Christen zurück, aber das, was wir anscheinen, wird sichtbarer. Wenn wir dabei andere Menschen ansehen, sollten wir sie würdigen.
  • Bertolt Brecht schreibt über die Armen: „Denn die einen sind im Dunkeln und die andern sind im Licht, und man siehet die im Lichte, die im Dunkeln sieht man nicht.“ Unsere Aufgabe ist es, in die dunklen Ecken zu leuchten und den Armen in die Augen zu sehen.
  • Wir Christinnen und Christen klagen gerne über die Kirche. Aber wir sind ein Licht, das leuchten will. Es ist besser ein kleines Licht anzuzünden als über die Dunkelheit zu klagen.
  • Unser Licht ist auch immer ein Wegweiser. Wenn wir das Licht nicht verdunkeln, weist es den Weg zu Gott, der alles mit seinem liebevollen Licht durchdringt.

Wir laden ein:
9. Februar 2020, 5. Sonntag im Jahreskreis 9:30 Gottesdienst + Sacré Coeur Kaffee
16. Februar 2020, 6. Sonntag im Jahreskreis 9:30 Gottesdienst + Sacré Coeur Kaffee

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Sehnsucht nach Liebe und Frieden – Darstellung des Herrn und Mariä Lichtmess Sonntag, 2. Februar 2020

Ich habe mir mit netten Freunden die Oper Rusalka angesehen, in der eine Wassernixe und ein Prinz sich verlieben. Beide werden unglücklich. Er stirbt durch ihren Kuss und sie wird ein Irrlicht im Wald. Erlösung ist nicht zu erkennen. Nur zuletzt bittet sie, dass der ewige Gott seiner Seele gnädig sein soll. Die Wassernixe Rusalka wird aber nicht erlöst. Sie wartet noch immer voll Sehnsucht auf ihre Befreiung.
Wie viele Menschen sind unglücklich in ihren Beziehungen, müssen sich trennen, oder können sich nicht trennen. Sie sehnen sich danach, geliebt zu werden. Aber die Liebe eines anderen Menschen allein löst nicht alle Schwierigkeiten. Es braucht auch die Erlösung von Gott.
Ich bin fasziniert von jenen zwei Menschen, die solche Sehnsucht nach Erlösung hatten und die gleichzeitig auch so verbunden mit Gott und dem Heiligen Geist waren, dass sie in ihrer Umgebung etwas erkennen konnten, das sonst keiner sah. Die beiden, der Prophet Simeon und die Prophetin Hanna erkennen im kleinen neugeborenen Jungen Jesus den erlösenden Messias. Ich frage mich, wie sie diese große Sehnsucht nach Erlösung und dieses große Vertrauen auf Gott durchhalten konnten.

Simeon war anscheinend ganz tief verbunden mit dem Heiligen Geist. Dieser gab ihm die Botschaft, dass er nicht sterben wird, bis er den Erlöser sehen kann. Er ließ sich vom diesem Gottesgeist führen und im Tempel sah er das Kind, nahm es voll Freude in seine Arme und dankte Gott: „Nun lässt du mich in Frieden sterben. Ich habe den Erlöser gesehen.“

Ähnlich erging es der 84 jährigen Witwe Hanna, die ununterbrochen liebevoll und mit Hingabe im Tempel Gott mit Fasten und Beten diente. Auch sie sah voll Freude das Kind und zeigte es allen anderen, die auch wie sie auf die Erlösung warteten.

Ich bemerke viele Menschen, die verzweifelt sind und vereinsamen. Dem Propheten Elias ist es so ergangen. Da braucht es einen Engel, der zu ihnen kommt und ihnen sagt: Steh auf, iss, trink und geh zum Berg Gottes! Egal, wie alt du bist. Du hast eine Aufgabe!

Wir laden ein:
2. Februar 2020, Darstellung des Herrn, Mariä Lichtmess 9:30 Gottesdienst + Sacré Coeur Kaffee
9. Februar 2020, 5. Sonntag im Jahreskreis 9:30 Gottesdienst + Sacré Coeur Kaffee

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Die Apotheke Gottes heilt und stärkt – Dritter Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr A

Die Natur ist die Apotheke Gottes. Schon Hildegard von Bingen wusste das und riet gegen Winterdepression die für mich unbekannte Bertramwurzel. Heute gibt es vor allem die römische Bertramwurzel. Sie wirkt verdauungsfördernd, hemmt Entzündungen und stärkt die Nerven und das Immunsystem. Ich merke, dass Gott schon sehr früh in der Naturgeschichte heilende Pflanzen wachsen ließ. Das ist mir ein Zeichen seiner Liebe. Aber nicht immer erkenne ich in der Geschichte diese Zeichen der Liebe. Schwierigkeiten habe ich mit Texten des Alten Testaments, die so gar nicht Barmherzigkeit ausstrahlen. Da gibt mir Jesus den Tipp, die Bibel mit dem liebevollen Blick Gottes zu lesen. Ich versuche es und beim Weiterlesen kommen dann wirklich Erfahrungen von Befreiung, Liebe, Zuversicht, Heilung und Zärtlichkeit zu Tage: Gott befreit die Sklaven, Elias erfährt Gott im Säuseln des Windes, Rut bekommt eine neue Heimat und Noah kann einen Weinberg pflanzen. Da bricht die Liebe Gottes durch und ich danke Jesus, dass er mir die Augen dafür öffnet.

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Viel Glück und viel Segen! – Zweiter Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr A

Zwei Geburtstagskinder haben am Mittwoch, 22. Jänner ihren Ehrentag: Kardinal Schönborn und unser jüngster Sohn. Beides bewegt mich. In der Kirchenzeitung „Der Sonntag“ erzählt der Erzbischof, wie er – ähnlich wie ich –  durch das Theologiestudium verwirrt wurde. In der damaligen Bibelauslegung wurde alles in Frage gestellt, von der Gottessohnschaft Jesu, die jungfräuliche Empfängnis bis zur Auferstehung. Weil ihm erzählt wurde, dass das Gebet nichts bewirke, hatte er aufgehört zu beten. Er wurde ein Revoluzzer. Das Gegengift war die Sozialarbeit. Die Begegnung mit der Armut „war eine Tür, durch die der Herr wieder hereingekommen ist.“ Dann hat er über die Osterfeiern und die französischen Dominikaner den Zugang zu einem fundierteren Glauben gefunden. Das alles berührt mich sehr, weil ich das ähnlich erlebt habe. Ich wünsche Kardinal Schönborn zum 75. Geburtstag alles Gute, viel Gesundheit und Gottes Segen.

Sechs Tage später, am 28. Jänner hat Prälat Karl Rühringer, der mit unserer Gemeinde in der Klosterkirche Sacré Coeur Pressbaum sehr verbunden ist, seinen 80. Geburtstag. Ich freue mich, dass wir am Sonntag mit ihm seinen Geburtstag feiern, und wünsche ihm alles, alles Gute, Gesundheit und Gottes Segen!

Wir laden ein:
19 Jänner 2020, 2. Sonntag im Jahreskreis 9:30 Gottesdienst + Sacré Coeur Kaffee, Geburtstag von Prälat Karl Rühringer. Musikprobe um 8:00.
26. Jänner 2020, 3. Sonntag im Jahreskreis 9:30 Gottesdienst + Sacré Coeur Kaffee

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