Sehnsucht nach Heilung 15. Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr A

Ich höre etwas, kann es aber nicht verstehen. Es ist wie eine fremde Sprache. Es kommt mir Spanisch vor. Ich sehe etwas, kann es aber nicht erklären. Es ist wie abstrakte Malerei. Und bei Gott geht es mir auch so. Ich höre etwas, das seine Worte sein könnten, kann sie aber nicht verstehen. Ich sehe seine Zeichen an der Wand, kann sie aber nicht erklären. Ich verstehe nur Bahnhof. Wer hilft mir, seine Worte und Zeichen zu verstehen?

Liebe Gottesdienstgemeinde im Sacré Coeur!

Hier kommt das Evangelium zum Sonntag: Gott gibt sein Geheimnis preis.
Die Matthäusgemeinde erinnert an das Gleichnis von den Samenkörnern, die nicht überall einen guten Boden finden. Das Wort Gottes will gehört und verstanden werden, damit es heilt.

An jenem Tag verließ Jesus das Haus und setzte sich an das Ufer des Sees. Da versammelte sich eine große Menschenmenge um ihn. Er stieg deshalb in ein Boot und setzte sich; die Leute aber standen am Ufer. Und er sprach lange zu ihnen in Form von Gleichnissen. Er sagte: Ein Sämann ging aufs Feld, um zu säen. Als er säte, fiel ein Teil der Körner auf den Weg und die Vögel kamen und fraßen sie. Ein anderer Teil fiel auf felsigen Boden, wo es nur wenig Erde gab, und ging sofort auf, weil das Erdreich nicht tief war; als aber die Sonne hochstieg, wurde die Saat versengt und verdorrte, weil sie keine Wurzeln hatte. Wieder ein anderer Teil fiel in die Dornen und die Dornen wuchsen und erstickten die Saat. Ein anderer Teil schließlich fiel auf guten Boden und brachte Frucht, teils hundertfach, teils sechzigfach, teils dreißigfach. Wer Ohren hat, der höre!
Da kamen die Jünger zu ihm und sagten: Warum redest du zu ihnen in Gleichnissen? Er antwortete: Euch ist es gegeben, die Geheimnisse des Himmelreichs zu erkennen; ihnen aber ist es nicht gegeben. Denn wer hat, dem wird gegeben, und er wird im Überfluss haben; wer aber nicht hat, dem wird auch noch weggenommen, was er hat. Deshalb rede ich zu ihnen in Gleichnissen, weil sie sehen und doch nicht sehen, weil sie hören und doch nicht hören und nichts verstehen. An ihnen erfüllt sich die Weissagung Jesajas: Hören sollt ihr, hören, aber nicht verstehen; sehen sollt ihr, sehen, aber nicht erkennen. Denn das Herz dieses Volkes ist hart geworden und mit ihren Ohren hören sie nur schwer und ihre Augen halten sie geschlossen, damit sie mit ihren Augen nicht sehen und mit ihren Ohren nicht hören, damit sie mit ihrem Herzen nicht zur Einsicht kommen, damit sie sich nicht bekehren und ich sie nicht heile.
Ihr aber seid selig, denn eure Augen sehen und eure Ohren hören. Amen, ich sage euch: Viele Propheten und Gerechte haben sich danach gesehnt zu sehen, was ihr seht, und haben es nicht gesehen, und zu hören, was ihr hört, und haben es nicht gehört. Hört also, was das Gleichnis vom Sämann bedeutet. Immer wenn ein Mensch das Wort vom Reich hört und es nicht versteht, kommt der Böse und nimmt alles weg, was diesem Menschen ins Herz gesät wurde; hier ist der Samen auf den Weg gefallen. Auf felsigen Boden ist der Samen bei dem gefallen, der das Wort hört und sofort freudig aufnimmt, aber keine Wurzeln hat, sondern unbeständig ist; sobald er um des Wortes willen bedrängt oder verfolgt wird, kommt er zu Fall. In die Dornen ist der Samen bei dem gefallen, der das Wort zwar hört, aber dann ersticken es die Sorgen dieser Welt und der trügerische Reichtum und es bringt keine Frucht. Auf guten Boden ist der Samen bei dem gesät, der das Wort hört und es auch versteht; er bringt dann Frucht, hundertfach oder sechzigfach oder dreißigfach. (Evangelium nach Matthäus, Erklärungen im Bibelwerk: Matthäus 13, 1-23)

  1. Lesung aus dem Buch des Propheten Jesaja: Ich freue mich über die Gottesrede.
    Die jüdische Gemeinde erinnert an eine Gottes Rede, die wie der Regen ist, der die Pflanzen zum Keimen und Wachsen bringt.

So spricht der Herr: Denn wie der Regen und der Schnee vom Himmel fällt und nicht dorthin zurückkehrt, sondern die Erde tränkt und sie zum Keimen und Sprossen bringt, wie er dem Sämann Samen gibt und Brot zum Essen, so ist es auch mit dem Wort, das meinen Mund verlässt: Es kehrt nicht leer zu mir zurück, sondern bewirkt, was ich will, und erreicht all das, wozu ich es ausgesandt habe. (Erklärungen im Bibelwerk: Jesaja 55, 10-11)

  1. Lesung aus dem Brief des Apostel Paulus an die Römer: An uns soll etwas offenbar werden.
    Paulus erinnert die römische Gemeinde, dass die Schöpfung und die Menschen ein unbändiges Ziel haben. Sie sehnen sich nach der Freiheit und nach der Herrlichkeit der Kinder Gottes.

Ich bin überzeugt, dass die Leiden der gegenwärtigen Zeit nichts bedeuten im Vergleich zu der Herrlichkeit, die an uns offenbar werden soll. Denn die ganze Schöpfung wartet sehnsüchtig auf das Offenbarwerden der Söhne Gottes. Die Schöpfung ist der Vergänglichkeit unterworfen, nicht aus eigenem Willen, sondern durch den, der sie unterworfen hat; aber zugleich gab er ihr Hoffnung: Auch die Schöpfung soll von der Sklaverei und Verlorenheit befreit werden zur Freiheit und Herrlichkeit der Kinder Gottes. Denn wir wissen, dass die gesamte Schöpfung bis zum heutigen Tag seufzt und in Geburtswehen liegt. Aber auch wir, obwohl wir als Erstlingsgabe den Geist haben, seufzen in unserem Herzen und warten darauf, dass wir mit der Erlösung unseres Leibes als Söhne und Töchter offenbar werden. (Erklärungen im Bibelwerk: Römer 8, 18-23)

Wir laden ein:
15. Sonntag im Jahreskreis, 16. Juli 2017, 9:00 Gottesdienst +SC Kaffee im Barat-Saal, Kinder, Betreuerinnen und Betreuer des Sommerlagers sind zurück.
16. Sonntag im Jahreskreis, 23. Juli 2017, 9:00 Gottesdienst +SC Kaffee im Barat-Saal

Informationen:
Die Charismatische Erneuerung feiert 50 Jahre Mi 23. -26. August 2017 – Windischgarsten / OÖ
Das Jugendfestival Key2Life Do 17.- So 20. August 2017 Schlosspark Marchegg
Lesungen und Evangelium des Sonntags und der Feiertage im Bibelwerk.
Für Handys gibt es ein APP, das die Evangelien und Lesungen für jeden Tag anzeigt.
Die Natürliche Gemeinde-Entwicklung zeigt, wie eine christliche Gemeinde wachsen kann.
Die Katholische Jugend Österreich

Liebe Grüße und für dich: Die Geheimnisse Gottes!
Hannes Daxbacher
Sacré Coeur Cafétier und Ostiarius

Katholische Gottesdienstgemeinde Sacré Coeur, 3021 Pressbaum, Klostergasse 12, Österreich

Ahnungen am 14. Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr A

Durch Wissenschaft, die sich einer Kritik unterwirft, kommen wir zu sicheren Erkenntnissen. Das ist großartig. Aber dürfen wir dann auf die Unwissenden herabschauen? Könnte es nicht sein, dass wir als Hochmütige das Gesprächsangebot Gottes nicht erkennen können? Vielleicht wäre es besser, wenn wir wie Sokrates sagen: „Ich weiß, dass ich nichts weiß.“ Vielleicht erahnen wir dann die Offenbarungen Gottes.

Liebe Gottesdienstgemeinde im Sacré Coeur!

Hier kommt das Evangelium zum Sonntag: Ich gebe Jesus meine Sorgen.
Die Matthäusgemeinde erinnert an zwei Worte Jesu. Zuerst offenbart Jesus die tiefe Beziehung zu seinem himmlischen Vater. Danach lädt Jesus alle ein, die Belastungen und die persönlichen Katastrophen bei ihm abzugeben. Die Last, die Jesus verspricht, ist leicht wie eine Feder.

In jener Zeit sprach Jesus: Ich preise dich, Vater, Herr des Himmels und der Erde, weil du all das den Weisen und Klugen verborgen, den Unmündigen aber offenbart hast. Ja, Vater, so hat es dir gefallen. Mir ist von meinem Vater alles übergeben worden; niemand kennt den Sohn, nur der Vater, und niemand kennt den Vater, nur der Sohn und der, dem es der Sohn offenbaren will.
Kommt alle zu mir, die ihr euch plagt und schwere Lasten zu tragen habt. Ich werde euch Ruhe verschaffen. Nehmt mein Joch auf euch und lernt von mir; denn ich bin gütig und von Herzen demütig; so werdet ihr Ruhe finden für eure Seele. Denn mein Joch drückt nicht und meine Last ist leicht. (Evangelium nach Matthäus, Erklärungen im Bibelwerk: Matthäus 11, 25-30)

  1. Lesung aus dem Buch des Propheten Sacharja: Ich freue mich über den leichten Reiter.
    Die jüdische Gemeinde erinnert an die Freude, die jetzt ausbrechen kann, weil Gott kommt und ein Friedensreich herstellt. Er reitet leicht wie ein Kind auf einem Fohlen und trotzdem vernichtet er die Waffen.

Juble laut, Tochter Zion! Jauchze, Tochter Jerusalem! Sieh, dein König kommt zu dir. Er ist gerecht und hilft; er ist demütig und reitet auf einem Esel, auf einem Fohlen, dem Jungen einer Eselin. Ich vernichte die Streitwagen aus Efraim und die Rosse aus Jerusalem, vernichtet wird der Kriegsbogen. Er verkündet für die Völker den Frieden; seine Herrschaft reicht von Meer zu Meer und vom Eufrat bis an die Enden der Erde. (Erklärungen im Bibelwerk: Sacharja 9, 9-10)

  1. Lesung aus dem Brief des Apostel Paulus an die Römer: Ich öffne mein Herz für den Geist.
    Paulus erinnert die römische Gemeinde, dass der Geist Gottes in jedem von ihnen wohnt. Es geht um Leben oder Tod: Will der Mensch nach dem Geist oder nach dem Fleisch leben.

Ihr seid nicht vom Fleisch, sondern vom Geist bestimmt, da ja der Geist Gottes in euch wohnt. Wer den Geist Christi nicht hat, der gehört nicht zu ihm. Wenn der Geist dessen in euch wohnt, der Jesus von den Toten auferweckt hat, dann wird er, der Christus Jesus von den Toten auferweckt hat, auch euren sterblichen Leib lebendig machen durch seinen Geist, der in euch wohnt. Wir sind also nicht dem Fleisch verpflichtet, Brüder, so dass wir nach dem Fleisch leben müssten. Wenn ihr nach dem Fleisch lebt, müsst ihr sterben; wenn ihr aber durch den Geist die sündigen Taten des Leibes tötet, werdet ihr leben. Römer 8, 9.11-13)

Wir laden ein:
14.
Sonntag im Jahreskreis, 9. Juli 2017, 9:00 Gottesdienst +SC Kaffee im Barat-Saal, Beginn des Sommerlagers 2017 mit der 9 Uhr Messe. Ca. 26 Kinder mit ihren Begleiterinnen, Begleiter und Eltern feiern mit .Es gibt eine eigene musikalische Gestaltung.
15. Sonntag im Jahreskreis, 16. Juli 2017, 9:00 Gottesdienst +SC Kaffee im Barat-Saal, Kinder sind zurück.
16. Sonntag im Jahreskreis, 23. Juli 2017, 9:00 Gottesdienst +SC Kaffee im Barat-Saal

Informationen:
Information zur neuen Einheitsübersetzung des Bibelwerkes
Lesungen und Evangelium des Sonntags und der Feiertage im Bibelwerk.
Für Handys gibt es ein APP, das die Evangelien und Lesungen für jeden Tag anzeigt.
Das Stundenbuch (Laudes, Vesper) im Web
Für Handys gibt es ein Stundenbuch-APP in den APP-Stores
Die Natürliche Gemeinde-Entwicklung zeigt, wie eine christliche Gemeinde wachsen kann.

Liebe Grüße und für dich: Die Spatzen Gottes!
Hannes Daxbacher
Sacré Coeur Cafétier und Ostiarius

Katholische Gottesdienstgemeinde Sacré Coeur, 3021 Pressbaum, Klostergasse 12, Österreich
Gottesdienst an Sonn- und Feiertagen: 9:00

Die Spatzen pfeifen lassen. 13. Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr A

Mit den Füßen am Boden und dem Herzen im Himmel

Don Bosco

Meinen Schülerinnen und Schülern gebe ich einen Spruch von Don Bosco mit auf den Weg: Fröhlich sein, Gutes tun und die Spatzen pfeifen lassen. Auch meine Kollegen haben mich darauf angesprochen. Ein Kollege meinte: „Ja, Spatzen pfeifen lassen heißt für mich die Leute reden lassen und mein Ding machen“. Eine Kollegin sagte lachend: „Fröhlich sein ist wirklich das Wichtigste.“ Für mich ist dieses fröhliche Leben – auch wenn Widerstände auftauchen – fast nur mit einer intensiven Beziehung zu Gott möglich. Mit Gott kann ich über Mauern springen! Da verstehe ich auch, wenn Jesus Christus sagt: Liebe mich mehr als deinen Vater, Mutter, Tochter und Sohn! Diese intensive Liebe macht mich im Letzten immer fröhlicher.

Liebe Gottesdienstgemeinde im Sacré Coeur!

Hier kommt das Evangelium zum Sonntag: Es geht um Christsein für Fortgeschrittene.
Die Beziehung zu Jesus Christus ist äußerst intensives Leben. Die Freundschaft mit ihm relativiert die Liebe zu anderen und zu sich selbst. Wie intensiv die Beziehung ist zeigt sich darin, dass Jesus identisch wird mit seinen Nachfolgerinnen und Nachfolgern: Wer euch aufnimmt, nimmt mich auf.

In jener Zeit sprach Jesus zu den Aposteln: Wer Vater oder Mutter mehr liebt als mich, ist meiner nicht würdig, und wer Sohn oder Tochter mehr liebt als mich, ist meiner nicht würdig. Und wer nicht sein Kreuz auf sich nimmt und mir nachfolgt, ist meiner nicht würdig.
Wer das Leben gewinnen will, wird es verlieren; wer aber das Leben um meinetwillen verliert, wird es gewinnen.
Wer euch aufnimmt, der nimmt mich auf, und wer mich aufnimmt, nimmt den auf, der mich gesandt hat. Wer einen Propheten aufnimmt, weil es ein Prophet ist, wird den Lohn eines Propheten erhalten. Wer einen Gerechten aufnimmt, weil es ein Gerechter ist, wird den Lohn eines Gerechten erhalten. Und wer einem von diesen Kleinen auch nur einen Becher frisches Wasser zu trinken gibt, weil es ein Jünger ist – amen, ich sage euch: Er wird gewiss nicht um seinen Lohn kommen. (Evangelium nach Matthäus, Erklärungen im Bibelwerk: Matthäus 10, 37-42)

  1. Lesung aus dem zweiten Buch der Könige: Der Prophet beschenkt die Frau.
    Die jüdische Gemeinde erinnert an eine Frau, die den Propheten Elischa zuvorkommend behandelt. Dieser beschenkt sie, ohne dass sie das erbittet, mit einem Gottesgeschenk. Sie wird von ihrem Mann schwanger.

Eines Tages ging Elischa nach Schunem. Dort lebte eine vornehme Frau, die ihn dringend bat, bei ihr zu essen. Seither kehrte er zum Essen bei ihr ein, sooft er vorbeikam. Sie aber sagte zu ihrem Mann: Ich weiß, dass dieser Mann, der ständig bei uns vorbeikommt, ein heiliger Gottesmann ist. Wir wollen ein kleines, gemauertes Obergemach herrichten und dort ein Bett, einen Tisch, einen Stuhl und einen Leuchter für ihn bereitstellen. Wenn er dann zu uns kommt, kann er sich dorthin zurückziehen. Als Elischa eines Tages wieder hinkam, ging er in das Obergemach, um dort zu schlafen. Er fragte seinen Diener Gehasi, was man für sie tun könne Gehasi sagte: Nun, sie hat keinen Sohn und ihr Mann ist alt. Da befahl er: Ruf sie herein! Er rief sie und sie blieb in der Tür stehen. Darauf versicherte ihr Elischa: Im nächsten Jahr um diese Zeit wirst du einen Sohn liebkosen. (Erklärungen im Bibelwerk: 2Könige 4, 8-11)

  1. Lesung aus dem Brief des Apostel Paulus an die Römer: Wir sind tot für die Sünde und leben für Gott – im Messias.
    Paulus erinnert die römische Gemeinde daran, dass sie alles, was Jesus erlebt hat, auch in der Gegenwart erlebt. Die Kirche stirbt mit Jesus und steht mit Jesus auf. Die Gemeinde ist trotz aller Unklarheit der gegenwärtige lebendige Erlöser und Befreier.

Wir alle, die wir auf Christus Jesus getauft wurden, sind auf seinen Tod getauft worden. Wir wurden mit ihm begraben durch die Taufe auf den Tod; und wie Christus durch die Herrlichkeit des Vaters von den Toten auferweckt wurde, so sollen auch wir als neue Menschen leben. Sind wir nun mit Christus gestorben, so glauben wir, dass wir auch mit ihm leben werden. Wir wissen, dass Christus, von den Toten auferweckt, nicht mehr stirbt; der Tod hat keine Macht mehr über ihn. Denn durch sein Sterben ist er ein für allemal gestorben für die Sünde, sein Leben aber lebt er für Gott. So sollt auch ihr euch als Menschen begreifen, die für die Sünde tot sind, aber für Gott leben in Christus Jesus. Römer 6, 3-4.8-11)

Wir laden ein:
13. Sonntag im Jahreskreis, 2. Juli 2017 9:00 Gottesdienst +SC Kaffee im Barat-Saal
14. Sonntag im Jahreskreis, 9. Juli 2017 9:00 Gottesdienst +SC Kaffee im Barat-Saal

Liebe Grüße und für dich: Die Spatzen Gottes!
Hannes Daxbacher
Sacré Coeur Cafétier und Ostiarius

Katholische Gottesdienstgemeinde Sacré Coeur, 3021 Pressbaum, Klostergasse 12, Österreich
Gottesdienst an Sonn- und Feiertagen: 9:00

Geschlossene Gesellschaft. 12. Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr A

Ohne Gott ist die Gruppe krankJean-Paul Sartre lässt in seinem Stück „Geschlossene Gesellschaft“ drei Menschen aufeinander losgehen. Die dunklen Geheimnisse werden aufgedeckt und in den Wunden der anderen wird gebohrt. Garcin kommt zur fürchterlichen Erkenntnis: „Also dies ist die Hölle. Niemals hätte ich es geglaubt. Die Hölle, das sind die andern.“ Am Ende geht die Tür ihres Gefängnisses auf, sie trauen sich aber nicht hinaus. Es ist die gottlose Situation, in der die Freiheit Angst macht und man lieber in der kranken Gruppe bleibt. Im Evangelium zum Sonntag geht es um die Erlösung von der kranken Angst durch die Hilfe Gottes. Im Lied „Herr, deine Liebe ist wie Gras und Ufer“ singen wir: Herr, du bist Richter. Du nur kannst befreien. Wenn du uns freisprichst, dann ist Freiheit da.

Liebe Gottesdienstgemeinde im Sacré Coeur!

Hier kommt das Evangelium zum Sonntag: Ich fürchte keine Menschen.
Das Urteil der Menschen kann grausam sein. Die Gemeinde des Matthäus erinnert sich an die Aussendung der Jünger und die Zusage Gottes, in seiner Stärke uns zu helfen.

In jener Zeit sprach Jesus zu den Aposteln: Fürchtet euch nicht vor den Menschen! Denn nichts ist verhüllt, was nicht enthüllt wird, und nichts ist verborgen, was nicht bekannt wird. Was ich euch im Dunkeln sage, davon redet am hellen Tag, und was man euch ins Ohr flüstert, das verkündet von den Dächern. Fürchtet euch nicht vor denen, die den Leib töten, die Seele aber nicht töten können, sondern fürchtet euch vor dem, der Seele und Leib ins Verderben der Hölle stürzen kann. Verkauft man nicht zwei Spatzen für ein paar Pfennig? Und doch fällt keiner von ihnen zur Erde ohne den Willen eures Vaters. Bei euch aber sind sogar die Haare auf dem Kopf alle gezählt. Fürchtet euch also nicht! Ihr seid mehr wert als viele Spatzen. Wer sich nun vor den Menschen zu mir bekennt, zu dem werde auch ich mich vor meinem Vater im Himmel bekennen. Wer mich aber vor den Menschen verleugnet, den werde auch ich vor meinem Vater im Himmel verleugnen. (Evangelium nach Matthäus 10, 26-33)

  1. Lesung aus dem Buch Jeremia: Gott rettet mich vor meinen Verfolgern.
    Jeremia schildert die Verfolgung, unter der er sehr leidet. Er ist das Mobbingopfer, dem aber der mächtige Gott zur Seite steht. Jeremia fordert uns auf, Gott für seine Fürsorge zu rühmen.

Jeremia sprach: Ich hörte das Flüstern der Vielen: Grauen ringsum! Zeigt ihn an! Wir wollen ihn anzeigen. Meine nächsten Bekannten warten alle darauf, dass ich stürze: Vielleicht lässt er sich betören, dass wir ihm beikommen können und uns an ihm rächen. Doch der Herr steht mir bei wie ein gewaltiger Held. Darum straucheln meine Verfolger und kommen nicht auf. Sie werden schmählich zuschanden, da sie nichts erreichen, in ewiger, unvergesslicher Schmach. Aber der Herr der Heere prüft den Gerechten, er sieht Herz und Nieren. Ich werde deine Rache an ihnen erleben; denn dir habe ich meine Sache anvertraut. Singt dem Herrn, rühmt den Herrn; denn er rettet das Leben des Armen aus der Hand der Übeltäter. (Jeremia 20,10-13)

  1. Lesung aus dem Brief des Apostel Paulus an die Römer: Wir sind in der messianischen Zeit.
    Paulus erinnert die römische Gemeinde, dass es drei Abschnitte in der Geschichte gab: Der Abschnitt ohne dem jüdischen Gesetz, der Abschnitt mit dem Gesetz und der Abschnitt der Gnade. Die ersten beiden Abschnitte sind geprägt durch Adam, der dritte Abschnitt ist geprägt von Jesus, dem Messias.

Durch einen einzigen Menschen kam die Sünde in die Welt und durch die Sünde der Tod und auf diese Weise gelangte der Tod zu allen Menschen, weil alle sündigten. Sünde war schon vor dem Gesetz in der Welt, aber Sünde wird nicht angerechnet, wo es kein Gesetz gibt; dennoch herrschte der Tod von Adam bis Mose auch über die, welche nicht wie Adam durch Übertreten eines Gebots gesündigt hatten; Adam aber ist die Gestalt, die auf den Kommenden hinweist. Doch anders als mit der Übertretung verhält es sich mit der Gnade; sind durch die Übertretung des einen die vielen dem Tod anheim gefallen, so ist erst recht die Gnade Gottes und die Gabe, die durch die Gnadentat des einen Menschen Jesus Christus bewirkt worden ist, den vielen reichlich zuteil geworden.
(Römer 5,12-15)

Wir laden ein:
11. Sonntag im Jahreskreis 25. Juni 2017 9:00 Gottesdienst +SC Kaffee im Barat-Saal
12. Sonntag im Jahreskreis 2. Juli 2017 9:00 Gottesdienst +SC Kaffee im Barat-Saal
13. Sonntag im Jahreskreis 9. Juli 2017 9:00 Gottesdienst +SC Kaffee im Barat-Saal

Liebe Grüße und für dich: Gottes Fürsorge!
Hannes Daxbacher

Gott hat Mitleid und holt Hilfe. 11. Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr A

Gott entlastet vor der VerantwortungViele Menschen leiden unter Überforderung und schlittern in Depressionen. Es gibt viele Ursachen einer Depression, aber eine Ursache ist die zu große Verantwortung, die man sich selber auferlegt. Man möchte zu viel in der Familie oder in der Welt verbessern und fällt, da es nicht gelingt, in ein tiefes Loch. Da ist es wichtig, die Entlastung, die Gott einem schenkt, anzunehmen. Gott kennt einen und weiß, wozu er einen beruft. Er überfordert nicht sondern gibt überschaubare Aufgaben. Er sorgt sich um uns und möchte, dass wir die Verantwortung ihm übergeben können. „Du, Gott, bist jetzt für das verantwortlich, was ich nicht machen kann. Dann kann ich ruhig sein, ruhig sein in dir

Hier kommt das Evangelium zum Sonntag: Gott-Sohn hat Mitleid und holt Hilfe.
Die Gemeinde des Matthäus erinnert sich an das Mitleid Jesu mit den Müden und Erschöpften und die Berufung und Aussendung der Apostel, um die Menschen mit Gottes Botschaft aufzurichten.

In jener Zeit. als Jesus die vielen Menschen sah, hatte er Mitleid mit ihnen; denn sie waren müde und erschöpft wie Schafe, die keinen Hirten haben. Da sagte er zu seinen Jüngern: Die Ernte ist groß, aber es gibt nur wenig Arbeiter. Bittet also den Herrn der Ernte, Arbeiter für seine Ernte auszusenden.

Dann rief er seine zwölf Jünger zu sich und gab ihnen die Vollmacht, die unreinen Geister auszutreiben und alle Krankheiten und Leiden zu heilen. Die Namen der zwölf Apostel sind: an erster Stelle Simon, genannt Petrus, und sein Bruder Andreas, dann Jakobus, der Sohn des Zebedäus, und sein Bruder Johannes, Philippus und Bartholomäus, Thomas und Matthäus, der Zöllner, Jakobus, der Sohn des Alphäus, und Thaddäus, Simon Kananäus und Judas Iskariot, der ihn später verraten hat. Diese Zwölf sandte Jesus aus und gebot ihnen: Geht nicht zu den Heiden und betretet keine Stadt der Samariter, sondern geht zu den verlorenen Schafen des Hauses Israel. Geht und verkündet: Das Himmelreich ist nahe. Heilt Kranke, weckt Tote auf, macht Aussätzige rein, treibt Dämonen aus! Umsonst habt ihr empfangen, umsonst sollt ihr geben. (Evangelium nach Matthäus, Erklärungen im Bibelwerk: Matthäus 9, 36-10,8)

Lesung aus dem Buch Exodus: Gott macht mich zu etwas Besonderen.
Die jüdische Gemeinde erinnert sich, dass sie wie auf Adlers Flügel zu Gott gebracht wurden und berufen wurden, ein besonderes Eigentum Gottes zu sein. Auch die christliche Gemeinde wird von Gott berufen, als ein liebevolles Volk Gott und den Menschen zu dienen.

in jenen Tagen kamen die Israeliten in die Wüste Sinai. Sie schlugen in der Wüste das Lager auf. Dort lagerte Israel gegenüber dem Berg. Mose stieg zu Gott hinauf. Da rief ihm der Herr vom Berg her zu: Das sollst du dem Haus Jakob sagen und den Israeliten verkünden: Ihr habt gesehen, was ich den Ägyptern angetan habe, wie ich euch auf Adlerflügeln getragen und hierher zu mir gebracht habe. Jetzt aber, wenn ihr auf meine Stimme hört und meinen Bund haltet, werdet ihr unter allen Völkern mein besonderes Eigentum sein. Mir gehört die ganze Erde, ihr aber sollt mir als ein Reich von Priestern und als ein heiliges Volk gehören. (Erklärungen im Bibelwerk: Exodus 19, 2-6a)

Lesung aus dem Brief des Apostel Paulus an die Römer: Ich lasse mich von Gott-Sohn retten.
Paulus erinnert die römische Gemeinde, dass Gott den ersten Schritt tut, um uns zu seinen Freunden zu machen und uns in Jesus Christus vor der tödlichen Feindschaft rettet.

Christus ist schon zu der Zeit, da wir noch schwach und gottlos waren, für uns gestorben. Dabei wird nur schwerlich jemand für einen Gerechten sterben; vielleicht wird er jedoch für einen guten Menschen sein Leben wagen. Gott aber hat seine Liebe zu uns darin erwiesen, dass Christus für uns gestorben ist, als wir noch Sünder waren. Nachdem wir jetzt durch sein Blut gerecht gemacht sind, werden wir durch ihn erst recht vor dem Gericht Gottes gerettet werden. Da wir mit Gott versöhnt wurden durch den Tod seines Sohnes, als wir noch Gottes Feinde waren, werden wir erst recht, nachdem wir versöhnt sind, gerettet werden durch sein Leben. Mehr noch, wir rühmen uns Gottes durch Jesus Christus, unseren Herrn, durch den wir jetzt schon die Versöhnung empfangen haben. (Erklärungen im Bibelwerk: Römer 5,6-11)

Wir laden ein:
Elfter Sonntag im Jahreskreis 18. Juni 2017 9:00 Gottesdienst +SC Kaffee im Barat-Saal
Zwölfter Sonntag im Jahreskreis 25. Juni 2017 9:00 Gottesdienst +SC Kaffee im Barat-Saal
Dreizehnter Sonntag im Jahreskreis 1. Juli 2017 9:00 Gottesdienst +SC Kaffee im Barat-Saal

Liebe Grüße und für dich: Gottes Entlastung!
Hannes Daxbacher
Sacré Coeur Cafétier und Ostiarius
Katholische Gottesdienstgemeinde Sacré Coeur, 3021 Pressbaum, Klostergasse 12, Österreich, Gottesdienst an Sonn- und Feiertagen: 9:00

Soll ich es persönlich nehmen? Dreifaltigkeitssonntag – Sonntag nach Pfingsten, Lesejahr A

Auch Kellner können sich irrenGestern hatte ich ein komisches Erlebnis. Ich war mit Freunden in einem Lokal und das Essen für einen von uns kam und kam nicht. Unser Freund regte sich ungemein auf und meinte: „Eine halbe Stunde warte ich schon!“ Ich holte den Kellner und dieser entschuldigte sich. Er habe bei der Eingabe einen Fehler gemacht. Unser Freund beruhigte sich aber nicht und nahm es persönlich: „Wir kommen nur zum Zahlen!“ Der Kellner meinte: „Jeder kann einmal einen Fehler machen.“ Beim Zahlen wurde uns der Kaffee erlassen. Danach gab es ein ehrliches Gespräch darüber, warum wir etwas persönlich nehmen. Im Gottesdienst hören wir, dass Gott einiges nicht persönlich nimmt.

Hier kommt das Evangelium zum Sonntag: Gott befreit mich von meinem eigenen Todesurteil

Die Gemeinde des Johannes erinnert sich an die ursprüngliche Absicht Gottes. Der Mensch schließt sich aus der der Liebe aus und spricht über sich selber das Todesurteil. Deswegen schickt Gott seinen Sohn, damit die Glaubenden das Leben haben und es in Fülle haben.

Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht zugrunde geht, sondern das ewige Leben hat. Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, damit er die Welt richtet, sondern damit die Welt durch ihn gerettet wird. Wer an ihn glaubt, wird nicht gerichtet; wer nicht glaubt, ist schon gerichtet, weil er an den Namen des einzigen Sohnes Gottes nicht geglaubt hat. (Evangelium nach Johannes, Erklärungen im Bibelwerk: Johannes 3,16-18)

  1. Lesung aus dem Buch Exodus: Jahwe kommt Moses und uns entgegen.

Die jüdischen Gemeinden erinnern sich beim Pfingstfest Schawuot an den neuerlichen Empfang der Zehn Gebote am Berg Sinai und der Begegnung Mose mit Gott, der dem Volk die Schuld und die Sünden verzeiht.

In jenen Tagen stand Mose am Morgen zeitig auf und ging auf den Sinai hinauf, wie es ihm der Herr aufgetragen hatte. Die beiden steinernen Tafeln nahm er mit. Der Herr aber stieg in der Wolke herab und stellte sich dort neben ihn hin. Er rief den Namen Jahwe aus. Der Herr ging an ihm vorüber und rief: Jahwe ist ein barmherziger und gnädiger Gott, langmütig, reich an Huld und Treue. Sofort verneigte sich Mose bis zur Erde und warf sich zu Boden. Er sagte: Wenn ich deine Gnade gefunden habe, mein Herr, dann ziehe doch mein Herr mit uns. Es ist zwar ein störrisches Volk, doch vergib uns unsere Schuld und Sünde und lass uns dein Eigentum sein! (Erklärungen im Bibelwerk: Exodus 34,4b-6.8-9)

  1. Lesung aus dem zweiten Brief des Apostel Paulus an die Korinther: Die Gnade Jesu Christi, des Herrn, die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit uns allen.
    Paulus gibt der zerstrittenen Gemeinde in Korinth die Ermahnung, eines Sinnes zu sein. Dann kann auch Gott anwesend sein.

Liebe Schwestern und Brüder! Freut euch, kehrt zur Ordnung zurück, lasst euch ermahnen, seid eines Sinnes und lebt in Frieden! Dann wird der Gott der Liebe und des Friedens mit euch sein. Grüßt einander mit dem heiligen Kuss! Es grüßen euch alle Heiligen. Die Gnade Jesu Christi, des Herrn, die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen! (Erklärungen im Bibelwerk: 2Korinther 13,11-13)

Wir laden ein:

Dreifaltigkeitssonntag – 1. Sonntag nach Pfingsten 11. Juni 2017 9:00 Gottesdienst +SC Kaffee im Barat-Saal, Vatertag
(Fronleichnam Donnerstag, 15. Juni 2017. Bitte besuchen Sie die Pfarrgemeinden der Umgebung)

  1. Sonntag im Jahreskreis 18. Juni 2017 9:00 Gottesdienst +SC Kaffee im Barat-Saal

Liebe Grüße und für dich: Gottes Geist!
Hannes Daxbacher

 

Sacré Coeur Cafétier und Ostiarius

Katholische Gottesdienstgemeinde Sacré Coeur, 3021 Pressbaum, Klostergasse 12, Österreich
Gottesdienst an Sonn- und Feiertagen: 9:00

Neue Wahrnehmung Pfingstsonntag Lesejahr A

Charismatiker in Lausanne.

Charismatiker in Lausanne. © 2016 Thierry Laprand

Wir nehmen etwas wahr, was wir vorher nicht wahrgenommen haben. Das passiert uns oft. Aber was wäre, wenn wir Christinnen und Christen bei unserem Sonntagsgottesdienst etwas wahrnehmen würden, was wir vorher absolut noch nie wahrgenommen haben? Dass in der gewandelten Hostie Jesus ist, ist eine Glaubensüberzeugung. Kann es aber sein, dass wir es ganz neu wahrnehmen? Kann ich es bemerken, dass mir Jesus bei der Kommunion entgegenkommt? Oder kann ich es wahrnehmen, dass der Heilige Geist, auf mich herabkommt? Oder würde ich es sogar bemerken, dass mein Sitznachbar den Heiligen Geist empfängt? Es gibt anscheinend Gemeinden, wo so etwas wahrzunehmen ist.

Evangelium zum Sonntag: Ich lasse mir den Geist geben
Die Gemeinde des Johannes erinnert sich an die Erscheinung des auferstandenen Jesus, als er sie mit dem Heiligen Geist anhauchte und so sendete, wie er vom Vater gesendet wurde.
Am Abend dieses ersten Tages der Woche, als die Jünger aus Furcht vor den Juden die Türen verschlossen hatten, kam Jesus, trat in ihre Mitte und sagte zu ihnen: Friede sei mit euch! Nach diesen Worten zeigte er ihnen seine Hände und seine Seite. Da freuten sich die Jünger, dass sie den Herrn sahen. Jesus sagte noch einmal zu ihnen: Friede sei mit euch! Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch. Nachdem er das gesagt hatte, hauchte er sie an und sprach zu ihnen: Empfangt den Heiligen Geist! Wem ihr die Sünden vergebt, dem sind sie vergeben; wem ihr die Vergebung verweigert, dem ist sie verweigert. (Evangelium nach Johannes, Erklärungen im Bibelwerk: Johannes 20,19-23)

  1. Lesung aus der Apostelgeschichte: Ich warte auf das Brausen des Geistes.

In der Gemeinde des Lukas wird an den Heiligen Geist erinnert, der mit stürmischem Brausen das Haus erfüllt, sich mit Feuerzungen auf jeden einzelnen verteilt und ihnen fremde Sprachen eingab, sodass sie allen die Botschaft Gottes erzählen konnten.
Als der Pfingsttag gekommen war, befanden sich alle am gleichen Ort. Da kam plötzlich vom Himmel her ein Brausen, wie wenn ein heftiger Sturm daherfährt, und erfüllte das ganze Haus, in dem sie waren. Und es erschienen ihnen Zungen wie von Feuer, die sich verteilten; auf jeden von ihnen ließ sich eine nieder. Alle wurden mit dem Heiligen Geist erfüllt und begannen, in fremden Sprachen zu reden, wie es der Geist ihnen eingab.
In Jerusalem aber wohnten Juden, fromme Männer aus allen Völkern unter dem Himmel. Als sich das Getöse erhob, strömte die Menge zusammen und war ganz bestürzt; denn jeder hörte sie in seiner Sprache reden. Sie gerieten außer sich vor Staunen und sagten: Sind das nicht alles Galiläer, die hier reden? Wieso kann sie jeder von uns in seiner Muttersprache hören: Parther, Meder und Elamiter, Bewohner von Mesopotamien, Judäa und Kappadozien, von Pontus und der Provinz Asien, von Phrygien und Pamphylien, von Ägypten und dem Gebiet Libyens nach Zyrene hin, auch die Römer, die sich hier aufhalten, Juden und Proselyten, Kreter und Araber, wir hören sie in unseren Sprachen Gottes große Taten verkünden. (Erklärungen im Bibelwerk: Apostelgeschichte 2,1-11)

  1. Lesung aus dem ersten Brief des Apostel Paulus an die Korinther: Ich nehme die Hoffnung in mir wahr.

Paulus gibt der Gemeinde drei Überlegungen mit auf den Weg: 1. Der Heilige Geist darf von niemandem für sich allein beansprucht werden. 2. Nur was zum Aufbau der Gemeinde nützt, kann wirklich Geschenk Gottes Geist sein. 3. Kirche ist der einzigartige Leib Christi.
Keiner kann sagen: Jesus ist der Herr!, wenn er nicht aus dem Heiligen Geist redet. Es gibt verschiedene Gnadengaben, aber nur den einen Geist. Es gibt verschiedene Dienste, aber nur den einen Herrn. Es gibt verschiedene Kräfte, die wirken, aber nur den einen Gott: Er bewirkt alles in allen. Jedem aber wird die Offenbarung des Geistes geschenkt, damit sie anderen nützt. Denn wie der Leib eine Einheit ist, doch viele Glieder hat, alle Glieder des Leibes aber, obgleich es viele sind, einen einzigen Leib bilden: So ist es auch mit Christus. Durch den einen Geist wurden wir in der Taufe alle in einen einzigen Leib aufgenommen, Juden und Griechen, Sklaven und Freie; und alle wurden wir mit dem einen Geist getränkt. (Erklärungen im Bibelwerk: 1Korinther 12,3b-7.12-13)

Wir laden ein:
Pfingstsonntag, 4. Juni 2017  9:00 Gottesdienst +SC Kaffee im Barat-Saal
Pfingstmontag, 5. Juni 2017  9:00 Gottesdienst +SC Kaffee im Barat-Saal
Dreifaltigkeitssonntag – 1. Sonntag nach Pfingsten 11. Juni 2017 9:00 Gottesdienst +SC Kaffee im Barat-Saal
Fronleichnam Donnerstag, 8. Juni 2017  9:00 Gottesdienst +SC Kaffee im Barat-Saal
Freitag, 9. Juni 2017 Lange Nacht der Kirchen. 16:00 Schweigemarsch für Verfolgte Christen am Stephansplatz.

Informationen:
Information zur neuen Einheitsübersetzung des Bibelwerkes
Lesungen und Evangelium des Sonntags und der Feiertage im Bibelwerk.
Für Handys gibt es ein APP, das die Evangelien und Lesungen für jeden Tag anzeigt.
Das Stundenbuch (Laudes, Vesper) im Web
Für Handy gibt es ein Stundenbuch-APP in den APP-Stores
Die Natürliche Gemeinde-Entwicklung zeigt, wie eine christliche Gemeinde wachsen kann.

Liebe Grüße und für dich: Gottes Geist!
Hannes Daxbacher
Sacré Coeur Cafétier und Ostiarius
Katholische Gottesdienstgemeinde Sacré Coeur, 3021 Pressbaum, Klostergasse 12, Österreich
Gottesdienst an Sonn- und Feiertagen: 9:00